Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 227 (5.9.1919)
- Date
- 1919-09-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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«Ke 4 Wien, Freitag —-—— ----— vmr Znland. Wiener MorgenzeitNVA September ISIS ----—------V --:---1-- Die Vorgänge in NngaM. 9k. 227' ii.' '-.tiB-itimm. Die innere Politik rmd -er Frieden. > D« Hauptausschnß -der Nationalversammlung ist für heute nachmittags einberufen worden, «m den Bericht des Staatskanzlers Dr. Renner über den Friedens- Vertrag entgegenzunehrnen. Morgen nachmittags wird die Nationalversammlung ihre Beschlüsse zu fassen haben. Diese werden kaum etwas anderes erbringen, als eine init Majorität beschlossene Zustimmung. zrr den endgültigen Friedensbedingungen, die in die Form einerHrmächtigung an die Frückensdelegation in Saint-Germain zur Unterfertigung deS Vertrages gekleidet sein wird. Gegen diese Ermächtigung lverden nur die Großdcutschsnstimmen. . In de,l AbgLordnetenkreisen hat der Friedensvertrag, f«veit er bisher bekannt ist, keine besondere Ueberraschung hervorgerufen. Man war sogar auf noch Aergeres gefaßt Und hatte eigentlich nur mehr seit dem Zeitpunkt eine gewisse' Hvffnung auf Erleichterungen, wo Dr. Kra ma r sch durch s die Verhältnisse in Böhmen als Ministerpräsident zum Rücktritt gezwungen worden war. Dies hat -sehr viel dazu, beigetragen, .daß die finanziellen Bedingungen einigermaßen von der Entente aögeändert wurden. Die Aufmerksamkeit der Abgeordneten wendet, sich nunmehr wieder intensiver den inneren Angelegenheiten zu. Der plötzlich ansgebrochene Eisen bahn er streik ist ein Symptom dafür, daß wir vielleicht vor einer radikalen Aendernng der Situation stehen. Die Christlichsozialen warten nur aus die günstige Gelegenheitaus der Regierung auszütreten und mit den Großdeutschen zusammen eine Mehrheits- '- bildung zu versuchen, die als der erste Schritt zur' Herbeiführung der Monarchie angesehen, werden kann. Die monarchistischen Elemente sind außerordentlich rührig und sehen ^mit? hoffenden Augen nach Ungarn, wo eine royalistische Armee ' unter der Führung öste rreichischer Offiziere auft gestellt wird, deren Versammlungsraum sich' in unmittelbarer Nähe der österreichischen Grenze befindet. Die Aktion wird sowohl in Wien, wie in Budapest einheitlich geleitet. Und! aus rächen Geldmitteln, die aus der Schweiz kommen, gespeist. Es ist nicht schwer zu erkennen,' tver der Geldgeber ist und wem alle die Aufregung zunutzen kommen soll,- die fortwährend erzeugt wird. In dieser Bewegung spielen auch antisemitische Schlagworie eine große Nolle. Sie , sind ge-!/ wählt worden, um die Bevölkerung leichter mitreißen zu können und um in der entstandenen Unruhe die Ergebnisse der Revolution zu beseitigen. Der Zeitpunkt für solche Experimente scheint den Arrangeuren jetzt sehr günstig; zu sein, - da die Bevölkerung durch die Köhtenkrife und durch - die nrnnittelbar vor der neuen Ernte eingetretene 'Verschärfung' der Lebensmittelnot in großer Sorge ist und in diesem seelischen Zustand sich leicht auf die Straße rufen läßt. Der bei der Südbahn ausgebrochene Streik, der immer mehr einen politischen Charakter cumimmt, ist ebenfalls ein Mittel der christlich sozialen und deutschnationalen Pläne, der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten und sie in eine unhaltbare Position hineinzntreiben. Die Streikagitation greift auch bereits auf andere Kategorien von StaatsbedieufteteN' über und die sozialdemokratischen Regierungsfunktionäre, die ' so oft mit Streiks gespielt haben, sehen sich jetzt - in der peinlichen Lage, Forderungen von Arbeitern bekämpfen zu müssen. Das bedingt eine sehr weitgehende - Einbuße an politischem Kredit und erleichtert den rm Hintergrund Stehenden ihre Arbeit. Nicht zu übersehen ist bei der Beurteilung der gesamten Situation die Hetze, die gegen die Arbeiterräte betrieben wird. Da die Negierung weder eine ausreichende Exekutive noch Autorität besitzt, um den Kamps Die Lage irr Budapest. . Dn-apest, "4. September. '(Tel. der „Wiener Morgenzeü'mig.") Heute erschien sin Mrnsterium des Meutzern, Ackerbaumlnister R ub in e k, der hierzu offenbar von "Frredrich beauftragt worben, war, zusammen mit den, Staats-, sekretär des Innert und dein Propagandaminister Haller bei dem noch dürt amtierenden Minister Lovaszy und forderte . ihn unter 'Zwangsändrohung' zur -' Uebergabe des Amtes auf. ' Lovaszy, derauf die seinerzeitige Erklärung der Entenirm issionen gegenüber dem zurückgetretenen Kabinett Friedrich, weiter zu amtieren, bis., ein, neues.. Ministerium vnerkchmt sei. erklärte, nur der Gewalt zu weichen und verließ das Ministerium. -Wie Ihr Korrespondent erfährt, bereitetsich eine Neubildung der Nationalen Arbeitspartei im Geiste Stephan Tiszas unter. Führung' Paul Sandors vor. Der erste ProgrämmpunÜ der neuen Partei ist der Kampf gegen den 'weißen Terror, Nnkontrvllierbare Gerüchte, die sich in den Äbendstunden verbreiteten, wollen wissen, daß die Stellung des Kabinetts Friedrich infolge neuer und äußerer Schwierigkeiten neuerdings stark erschüttert^sei. Errungener Rücktritt Lovaszy». Budapest, 4.September. (Tel.der,Mener Morgenzeitnng".) Lovaszy ist von der Leitung des Ministeriums des Aeußsrn. zurückgetreten. Es wird ihm vorgeworfen, die durch den Mirnsterrat beschlossene Note wegen Auslieferung Bela Kuns und Genossen -der deutschöfterreichischen Regierung nicht übermittelt -zu haben. Die Aufforderung zum Rücktritt beantwortete 'Lovaszy damit,'daß er das Kabinett Friedrich nicht als Regierung betrachte. Er prvtestiere daher gegen die Aufforderung, sein Amt zu verlassen und werde diesen Protest auch den Ententemissionen übermitteln. Da er jedoch nicht imstande sei/seinem Standpunkte Geltung zu verschaffen, werde er die Leitung des auswärtigen Amtes noch gegen die'Spielwut und das Prassen der unterschiedlichen Kriegswucherer mit Erfolg führen zu - können, haben die Arbeiterräte diese Aktion an sich getrommen und man kann täglich davon hören, daß in irgendeiner vornehmen Wohnung eine Wucherergesellschaft bei fröhlichem Zechgelage und Bakkarat von Arbciterräten überrascht tourde. Hier liegt zweifellos ein-Mt sozialer Nottvehr vbr und es ist unsinnig, wie das die Wiener Presse tut, fortwährend in Jammergeschrei'wegen derangeblicheu Störung des'Hausrechtes auSzubrechen. - '- ' - Etwas anderes ist eS mit der 'Art und Weife, wie auf den 'Bahnhöfen die Verordnung über das Ruckf ackverbot gehandhabt wird. Die - Brutalitäten, die hier Vorfällensind nicht darnach angetan, der Bevölkerung Sympathiefiir diese Formvon ' Bekämpfung des Schleichhandels einzuflößen, zumal dadurch gar nicht der Schleichhandel, sondern nur der arme Mann aus dem Volke getroffen wird. Auch aus diesem Vorfällen 5 wird sehr viel politisches Kapital gegen die arrnselige!'Regierung gezogendie aus all dem Chaos nach Auswegen sucht;ünd sie kaum finden kann. . Es wirb versichert, daß die Regierung unmittelbar . nach ' UuterzeichnunL des'Friedensvertrages mit einem großzügigen Aufbau-Pro zr attt.in vor die Oesfentlichkeit treten wird, in dem sie die Richtlinien für die Wiederherstellung der Wirtschaft auf Grund der. geänderten -Sachlage Lekanntgeben Und die Bevölkerung zur Mitarbeit ausrufen wird. An erster Stelle dieses Programms soll die restlose Beseitigung der ZentralentvircksHafL und die vollständige Fxeigebun.g des Handei s stehen. Am Beginn dieser Woche. hat eine Sitzung des KabinettsrateS stattgefunden, in der beschlossen wurde,-den Abbau der zentralen Zwangsheute dem rangältesten Beamten des Ministeriums, der» Staats stkretär Alfred Drasche-Laza r, übergeben ' Das Auslieferungsbegehren betreffend Bela Kun .und Genossen wird vom Mmisterpräsidente, Friedrich im Nanwn der ganzen Regierung unterzeichne», und. innerhalb kürzester Zeit der deutschöstrrreichifchri Regierung zugestellt werden. Friedrich über dis „geringfügigen arrtisemiri> schon Erscheinungen". Budapest', 3. September. (Ung. Tel.-Korr.-Bur? In jüngster Zeit wurden über das Verhalten de? Brachialaufgebvtes in .Transdanubien böswillige Gr-« rächte in Umlauf gesetzt. Ministerpräsident Fried» r i ch hat in dieser Angelegenheit eine Note an du Ententemisfionen gerichtet, um den Standpunkt der Re» gierüng klarzustellen. Die Note führt ans, bah di« Regierung es als ihre Hauptaufgabe betrachte, der ehrlichsten Und gerechtesten Rechts zustand wieder herzustellen und den nach der Niederring ung des- 8dom« mnniZmus in der Hauptstadt zutage getretenen gering» sügigen antisemitischen Erscheinungen ent» gegenzutreten. Zur Verhinderung ^r in Transdanubier vorgesallenen Willkürlichkeiten aber unternehme der Mi» uifterpräsidenL im Einvernehmen mit den: ungrrischev- Kriegsminister alles, um eine Wieder h'o lu n g ähu licher Ereignisse hintanzuhalten. (Friedrich, ckeir Engel ist so rein, sucht seine Weißen Garden und devrv blutige Ausschreitungen von ihrer Schmach abzuwaschen Er und seine Gefolgschaft sind gerade die. Rechten um einen „Rechtszustcnrd" wieder herzustellen. - Du Ententenrissionen werden seine „Note" wohl zu würdiger wissen.) ' Wirtschaft baldmöglichst zu beginnen und die Emfnhrmöglich , keiterr-nicht nur-für Lebensmittel, soirderu auch für Roh st-p-f-fe zu. erweitern und der Devisenzentrale die notwcu digeu Instruktionen zu erteilen. Wir glauben nicht, .daß dü/- Freigabe des Handels in Lebensmitteln in.r gegenwärtige» - Augenblick gut wirken würde. Was aber bis VedarfSartikÄ anlchigt, fo chat sich schon fest jeher die private Organisation-I», fähigkcit der des Staates weitaus überlegen .erwiese« ihr Apparat ist viel weniger kostspielig, als der des Staates? der an einer Ueberfülle von Beamten leibet, die mau ehe« in Pas. private Berufsleben überführen, sollte. .; - Parlamentarisches. Für Herste vormittags wird die Ankunft des Staatskänzlers Dr. Rrnncr aus Samt-Germarn in Wien erwartet, in defsri B^gleilüng sich auch der Buekanstec Fink dcsindei, der det SraatZkänzler'nach Vorarlberg mtgegenfuhr. Außerdem" werde mit btjfcm Schnellzug die Abgeordneten aus Vorarlberg, Tirol Obechüerreich und Salzburg emlangen. * . rc .;^ . Mr cheüte wurden bereits die Klubs der EhrMchsoMä mid' Großdeütschen zu Beratungen einberufen, außerdem sind« Verhandlungen der Parteiführer statt, worauf dann der Kabinetts rat zusammentritt. : Abends 6 Uhr tagt der Hauptausschuß, in dem Staatskausir Dr. Renner 'ein längeres Expose halten und den Mitgliedern de» Ausschirsses nähere Details sorvre wettere Aufschlüsse zum Friedens vertrag geben wird. 'Der Originaltext deS FriedeuSvertrageS. wurde bereits in StaakSamte für Amperes übersetzt und sofort m Druck geleg» Morgen gelangt der Friedensvertrag an btc Abgeordneten zu Berteilimg, die sich in ihren Klub berat ungen sehr eingehend - ntt demselben beschäftigen werden. Achad Huam beantwortet diese Frage dahin, daß die Schaffmrg jenes geistigen Zentrums nur erfolgen könne, lvenn sie ans einem natürlich empfundenen Bedürfnis hervorginge. Dieses zu schaffen oder .besser Zu erwecken, sei die primäre Aufgabe und nur möglich, wenn man an ein in der Volksseele schlurnmerndes Grundclement auknüpfen könne. Ein solches ist vorhanden, es ist die Zio-nsliebe (Chibat Zion). ..Diesr Nmsse in den Herzen — zuerst einiger Äluserlesener -und durch diese sodann tveiterer Schichten — wieder erweckt, aus der Tiefe der Seele hervorgehoben werden, bis sie zum Zentrum des Geistes (merkrz haruach) wird!t'nd alle anderen Inhalte der Seele in ihren Bann und Dienst zieht. Ist die Zionsliebe zur seelischen Dominante einer Schar von Juden geworden, dann wird sie rnit zwingender N otwend igkeit zrw Tat führen: zum Aufbau des geistigen Zentrums in Palästina. Gewiß verkennt Achad Haam nicht, was ihm zu Unrecht vorgeworfen wird, daß ein solches nicht ohne einen Unterbau von jüdischem Volksleben in Palästina — insbesondere in der Erde verwurzeltenr — von gewisser' Breite entstehen, daß es nicht quasi in der. Luft schweben Tonne. Betont doch gerade er immer, daß es der -leberchige Strom der Bolksentwickluug ist, der das 'geistige Judentum immer aufs neue befruchten muß, rsoll cs nicht erstarrm. Aber bei diesem Unterbau kommt gar nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an. E ine Musterkölonie in -Palästina ist deshalb mehr wert als ein halbes Dutzend solcher, ioie sie die Chotvewe Zion geschaffen, die den Leuten! nach Abflauen der erftert großen Begeisterung, \m sie zur Niederlassung jgu bewegen, vorgerechnet haben, daß es sich „rentiere", chach Palästina zu gehen, daß ihnen dort materiell 'geholfen sein wird, was übrigens gar nicht einmal .'richtig sei. Durch solchen Appell an die egoistischen sTriebe der Menschen, die nach Palästina gezogen werden^ iim Bewußtsein, sich selbst zu helfen und „nebenbei"- dersi einen. D.Mst zu keine nationale Opserwilligkeit erzeugt. Daß ein kulturelles Zentrum nur in einem Lande erstehen könne, in dem die Juden auch..politisch ’ die, Hegemonie haben, - deutet Achad Haarn nur selten und flüchtig an. (Siehe zum Beispiel den Essay „Drei Stufen".) Damit gibt-er ^aber die Richtigkeit des Grundgedankens des-politischen Zionismus, den er . immer gekämpft, zu. Dies ist nicht die einzige JuLonsequenz, die sich in seinen Schriften findet. . Achad Haam blieb nicht bei der bloßen Verkündigung seiner Ideen stehen. Schon 1889, dem Jahre, seines ersten publizistischen'Auftretens-.'gründeteer einen Orden: Bnei Mosche, chesseyHührer erwürbe. Dieser sollte die Besten der Chowewe Zion,'die wahrhaft Opferbereiten, umfassen. Auf die Tätigkeit des Ordens geht die Errichtung :'der ersten hebräischen Sprachschulen, die Gründung. des ersten hebräischen Verlages (Achigsaf) sowie jene der Kolonie Rechvboth zurück und anderes inehr. Er entsandte auch drei „Brilder" nach Palästina, wo um jene Zeit sich viele' unliebsame Erscheinungen zeigten. Unstimmigkeiten - im Jrrnemr des Bundes, der zu viel eigenwillige Persönlichkeiten umfaßte, solche mit der .Ehowewe Zion- Organisation und äußere Mißerfolge — darunter der gescheiterte Versuch, 'Baron Hirsch für Palästüm zu interessieren (1891) — brachten den Bund in eine Krise, die trotz mancher schöner Leistmrgen, insbesondere auf dem Gebiete der hebräischen Erziehung in Palästina und der Diaspora, schließlich inmitten der allgemeinen Entmutigurrg innerhalb der Chowewe Zion-Bewegung (1896) zu ferner Auslösung fi'rhrte, in jenem Jahre, als der — wie Achad Haam sagte — „lärmende" Ruf von Basel die neue große zionistische Wahrheit Herzls die Anhänger der Bewegung in eine ungeheure Aufregrmg rmd Spanurmg versetzte. Die Auflösimg des Buei Mosche in die Mir Moment erschien als ein Zeichen, daß der politische. Zionismus den Kultrrrzionisnuls völlig ihm bou rnanchen politischen Zionisten (zum Veispse Nord au) begegnet wurde, erklärt vielleicht einiger maßen die Bitterkeit, mit der Achad Haam diesen um' seirre Führer kritisierte, vbzwar er, wie sein Nachril auf Herzl zeigte, das volle Verständnis für die Größidieser Persönlichkeit hatte. Daß die Erzichungsarbei des rKmlturzionismus einer der wichtigstes Faktorei der RquaissancebLwegung war, sollte in einem sPqtLrcr>.; Stadium derselben nur zu deutlich hervortrLtest^..Qhw sie,. .Msche die^^ Schöpferkraft des jüdischen Geistes -iz.-: PalMnL: erwiesen hat, hätte eine wichtige. BorauH setzmr^Mp:den- Erfolg des politischen ZiouisumS gsfehlt,! , d.er ja nicht möglich gewesen wäre, phne dü EvidMz, der positiven, zionistischen Leistungen ii Palästina. Zudem sind die späteren Führer des. politisches ZionrMüs zum großen- Teil —wie sDr. Jacob sohn Dr. Schmarjahu Levin, Dr. Tschlerww, Ing. Ussisrtz litt, Professor WeizMann und andere — ebenso wie dv meisten Pioniere der geistigen Renaissance in.Paläsiin» Schüler-Achad Haams geweseir. Auch im Westen hoi das-BeSantttwerden mit seMn Juden in einer Zeit de> Stagnation der Bewegung, als infolge ihrer rcin politr scheu.Mnstellung im Laufe der Zeit sich eine gewiss» ilMeve-sAäerL fühlbar machte,, viel zur .Vertiefung bei jüdischen -.Ätationalismus und Hebraismus beigetrage« ' -Im'Jahre 1896, als es klar geworden war, da) der Bund Brrei Mosche die Absichten, die Achad Haan mit Mn .verfolgte, nicht verwirklichen könne, gründest er die. -erste' moderne hebräisch-wissenschaftliche Zeit schrift, best' „Haschiloach", den er selbst bis 1902 redii gierte: Diese Zeitschrift erhielt er und nach ihm feil Schüler Dr. Josef Klausner auf bedeutender Höhe. All! Frägen des Judentums und des Zionismus Werder in .ihr von den bedeutendsten Autoren behandelt. Dies Schöpfung ist eine der größten Ruhmestaten Achat Haami^ ä