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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-05 · Heft 227 (5.9.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 227 (5.9.1919)
Date
1919-09-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite L übicn, P"*11 ———-. : — Trnppen -r.nb schließlich noch in Errvägmrg zieht, daß die Türkei zum letzten Entscheidungskanwfe für die Aufrechterhaltnng ihrer restlichen Besitzungen in Europa und in Asien gegen Griechenland wie gegen alle übrigen „Erben" ihres Territorinrsts sich vorbereitet, dann erst gewinnt mau ein Bild des trostlosen Chaos em ' Balkan. ■ Wehe, wenn die ganze mohatttmedanische Welt En dem Mornerrte. wo der Kalif Stambul verlWnnd nach Asien übersicdelt, in Gärung gerat und diese nach Indien, Aegypten, Tunis, Tripolis und Marokko hinübergreift! Dann droht die ungeheure Gefahr, daß der vorwiegend bisher in Europa geführte Weltkrieg feine Fortsetzung in Asien und Asnka smdet, m der möglicherweise auch Amerika einbezogen wrrd. fj PSLitischeMirndscharL. Bon unseren? Korrespou-ente»^ B a n n, 2. vSeptcmlter. . , Nach den Ereignissen vom 25. August drangen.«m. Dienstag Elei.ente in die „polnische Schuld ein .unb hinderten die dort anwesenden Juden am Gebet: ine Summung war sehr gedrückt uub die SiLuarlon bedrohlich. Der Brunner jüdische Volksrat trat am Dienstag abends Utsammen und nach längerer Beratung wurde eine Deputation, bestehend aus: Dr. Feldman», Dr. Lorca, Dr. Gußmann, Max Hickl und Dr. Karl./Sonnenseid als Präsidenten des VolksraLes gewählt, welche bei der Statt- Halteret und der Polizeibirektion vorsprechen sollte. Mittwoch Legab sich diese Deputation — nachdem am Dienstag die Legionäre, von der Polizeibirektion auf bas strikteste die Ausweisung der Flüchtlinge verlangt hatten — tzu. den Behörden, legten einen -sehr scharfen Protest gegen die Vorgänge ein und forderte die offizielle Kundmachung, haß es nur Verschulden der Behörden selbst sei, namentlich der Prager Ministerien und der Devisenzentrale, wenn die khre Dokumente nicht erlangen konnten. Tatsächlich brachten Flüchtlinge, die ja weg wollen, noch hier bliebe«, weil sie Mo Blätter dieses offizielle Communigue. i Unentschuldbar ist das Borgeheu der Drünner Assimillatwnsjuden, die in gar keiner Weise gegen die Vorgänge Stellung nahmen, die sich höchstens darüber ausregten, als die deutsche» Firmen- und Straßentaseln abgenvmmen wurden, f. Nun ist vorläufig Ruhe eingetreten; ein hier weilender französischer General hat das BtattonSkomniando übernommen, die Soldaten dürfen ohne Erlaubnis in der Nacht nicht ausgehen, Militär-' und Polizeipatrouillcu werden auSgeschickt und die Polizeidirektion hatte an dem Tage, an . dem der Ausnahmszustand aufgehoben wurde, mit solchen wieder gedroht. Die ganzen Machinationen flnb nur dqM angetan, dem Ministerium Tus ar, dar einen NationalitLtenauSgleich schaffen will, Schwierigkeiten zu bereite«, damit wieder die nationaldemokratische Partei ans Ruder komntt. Doch hat Premier T u s a r bei seinem Hiersein in privatem Gespräche erklärt, daß es seine vornehmste Aufgabe fei, den Ausgleich zu schaffen und bann zu abdizieren. Denn dieser Ausgleich ist um so dringender, als jetzt vor Schulbeginn die tschechische bürgerlichen Parteien mit einer Schulagitatton eingesetzt haben, die eine deutliche Spitze gegen UnS Juden hat. Leider ist daZ jüdische Schulwerk der Tschecho-Slowakei noch nicht so weit gediehen, daß jüdische Kinder in jüdische Schulen gehen können. Die Provinz zittert in Pogromstimmung. In Lunheuburg waren schon am 84. August Anzeichen hierfür vorhanden, ct:> eine dort abgehaltene Versammlung Revanche für die Wiener Vorgänge in der Zu a im er Sokolfestvffäre verlangte, welche Wiener Vorgänge natürlich wieder den Jude» zugeschoben wurden. Tatsächlich erreichte diese erbitterte Stimmung Donnerstag ihren Höhepunkt, als einige Lundenburger Hetzer den Landleuten, die den Markt besuchten, de« Gilt' und Verkauf an Juden verwehrten, s.o daß viele jüdische Kaufleute gezwungen waren, ihre Geschäftslokale zu sperren. Eine Intervention des mährischen LandesvolkSrates bei der Statthalterei veranlaßt« durch telephonischen Anruf -a« die GSd inger Bezirkshauptmannschaft und den Regierungskommissär in Lundenburg, Dr. PiS katj, die Wiederherstellung der Ruhe. Die mährische Judenheit in der Provinz begreift leider woch imrner nicht den Ernst der Situation und glaubt weiter, BogÄ-Strauß-Politik treiben zu dürfen, statt daS jüdischnationale Bekenntnis abzulegen. Es kamt sich diese törichte Politik auch an den reichen Brünner Juden rächen, welche glauben, daß sie ihr Geldsack vor Tod und Teufel beschützt. Noch ist es Zeit. Aber leider gehen auch jüdtfchnationale Organisationen, ja sogar einig« Bolksräte in ihrem PartikulariSmuS zu weit. Jetzt heißt es, alle Man« an Bord. Jetzt sei abstrahiert von allen lokalen u«d besonderen Pdrtei- «rteressen» abstrahiert von «Ke» Klassen- und Kastengege»- sätzen denn das Volk ist i» Rot. G . K. Eine vernünstige Rede Tusars. Der neue tschecho-slowakische Ministeroräsident Tusar bereiste in den letzten Tagen Deutschböhmen und hat an verschiedenen Orten bemerkenswerte Ansprachen gehalten. Insbesondere die Rede, die er in Weipert hielt, wird mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. Er sagte unter anderem: t Ich bin der erste tschecho-slowakische Minister, der in Deutsch- - böhmen weilt und idi bin mit Hesse» bewußt daß iu dem An- Die wirischKftlichm Bedingungen des FriedeNSvertrages. . / -7^ Aus. den bisherigen Meldungen über, den eirdgüHigcn.'Entwurf des FriedettSvertrages kann noch kein NareS Bild über die Dvagweite der Wänderungen gewonnen werdendurch die die Bestimmungen wirtschaftlicher Natur für.uns.erträglicher gemacht werden' sollen. Mein erhält im allgemeinen den Eindruck, daß guter Wille bei Unseren früheren Gegnern, den verbündeten Hauptmächten, Vorständen ist. daß über der Einfluß der Nationalstaaten vorderhand noch zu grog war. um die. für uns günstig« Stimmung ganz durch- Sechen zu laj>en. Die Konferenz wußb; sich daher- IN erner Mihs wrchtrgfter Fragen nicht anders zu hülfen £$& dadurch, daß. sie voriauslg überhaupt her Entscheidung auswich und die kuuftrge Regeluna den , Nünonazstaatsir untereinander, bezrehungSwerre dex Re- . paratrostskommrssion, uberläßt DreS gtlt rnsles ni^ere - von den Bestimmungen über dre. Bezahlung Pgrr.- Forderungen zwischen Deut;chostebrelchern"erster!ctt-5 und Lfchschv-Slowaken und Polen andererseits. Daraus ist! zrtz hoffen, dag die Entscheidung dieser Frage sur uns günstiger,. als ursprünglich, vorgeiehen^ ausfal^en wtrv. . Es ist jedoch zu bedauern, dag infolge der noch längere Zeit fvrtbestehenden Ungewißheit die Wiederaufnahme der alten gewohnten wirtschaftlichen Beziehungen gerade zwischen Anaeborigen dieser Staaten verzögert wird. Die konzedierten Aenderunaen beziehen sich hauptsächlich öie . Mixffchaftliche uyh.../inazizreÜ« Aus--: einandersetzüng zwischen best Nationalstaaten Die Bestimmungen, die das ehemalige Zollapsland betreten, bleiben im allgemeinen trotz ihrer Schwere aufrecht. Nur in betreff der Wiedergutmachung scheint die Absicht zu. bestehen, den.Bogen nicht zu überspannen und über die Grenze des wirtschaftlich noch Erreichbaren nicht hinauszugehen. Als wirkliche Konzession kann man dies aber nicht werten, da man mehr auch dann nicht aus uns Herauspressen könnte, wenn Man . uns erne Kriegsentschädigung in phantastischer Höhe ouferlegt. Die. Bestimmungen über die Verpflichtung zur Alleinzrhlung für die im Ausland befindlichen Noten und Kriegsanleihen bleibt aufrecht. Es ist noch nicht bekannt, ob die neutralen Staaten, die eine nicht geringe Menge von Noten besitzen, diese Art Regelung anerkennen oder sich doch an die Sukzessiv nsstaaten in ihrer Gesamtheit halten werden. Es ist dies wohl eines der Motive, aus denen die Entente an der Fiktion festgehalten hat, daß Deutschösterreich der Nachfolger des alten Oesterreich ist. Wichtig für die endgültige Beurteilung dieser Bestimmungen wird noch die Auseinandersetzung mit Ungarn sein, bas einen Teil der Notenschuld als Solidarschuldner zu übernehmen haben wird. Auch bezüglich 6er Bezahlung der aus der Zeit vor dem Kriege stammenden Kronenschulden in der Währung des Gläubigerstaates, beziehungsweise ' in Goldkronen, wird festgehalten. Aber es scheint auch hier nicht ausgeschlossen, daß uns von unseren mächtigen Partnern hierbei noch Konzessionen werden gemacht werden. S Weitergehend find dagegen die Erleichterungen, die in unserem Verhältnis zu den Nationalstaaten eintreten sollen. Hier war es schon deswegen notwendig, die Konzessionen genau zu präzisieren, weil wir für die nächsten Jahve bei diesen auf ein Entgegenkommen nicht rechnen können. Zienrlich viel wurde auf dem Gebiete des Verkehrswesens und der Handelspolitik erreicht. Es wird nämlich, die einseitige Meistbegünstigung, die Oesterreich gewähren muß, gegenüber den Nationalstaaten von fünf auf drei Jahre herabgesetzt. Nach Ablauf dieser Frist wird sowohl die Handels-, wie auch die verkehrspolitische Reziprozität eintreten. Es besteht jetzt auch die Hoffnusig, daß die Aufteilung des. rollenden EifenLahnmüterials in gerechter Weife erfolgen wird, was deshalb von großer Bedeutung ist, weil wir mit Rücksicht auf unsere finanzielle Lage trotz uüserer desolaten Derkehrsverhältüisse während der nächsten Jahre Nicht en Neuinvestitionett beträchtlichen Umfangeö werden schreiten können. . Auch haben wir jetzt die Aussicht, daß uns ein entsprechender Anteil an der Donauschifsahrt gewahrt bleiben wird. Dies ist' nicht nur wegen der Wichtigkeit dieses Verkehrsweges für die Rohstofsiinfuhr via Rhein—Donau, beziehungsweise vom Schwarzen Meer aufwärts, wichtig, sondern auch für die künftige Stellung Wiens als Handelsplatz von großer Bedeutung. ■, Auch hinsichtlich der Staatsschulden wurde Entgegenkommen gezeigt, indem bas Territorialprinzip aufgegeben und durch bas Personalprinzip ersetzt wurde. Aus der Kombination der diesbezüglichen Bestimmuufang sibr viel liegt.. Deshalb will ich mich jetzt auf nichts ein» lasten. Rur ganz allgemein Null ich Ihnen sagen: Der höchste Wunsch der Regierung, der ich die Ehre habe vorzrstehm, ist der, daß wir sobald w:e mvgltch bezüglich des demschen Volkes in Böhmen einen moclua vivsnäi finden, daß wir unS endlich nicht als Feinde, sondern als freie Bürger emes demokratischen Staates pegenübtrstchen. Ich erkläre Ihnen, wir wollen in unserem Siaalc keine Bürger zweiten und dritten Ranges haben, sondern einfache Bürger, kune llnterschiede in der Nationalität ww. machen. ES hängt aber sehr viel,von der Bevölkerung auf der einen wie aus der anderen Seite ab. Im alten Oesterreich hat man uns zu umcrdnicken versucht und daS große, mächtige, alle Gleich ist an u n s e r e m Widerstandezugrupdeg eg an gen, nur weil die Herrschende» gen des ersten und zweiten Entwurfes ergibt sich, daß wir somit wohl nur für solche Kriegsanleihen aufzukommen Haben, die fich auf unserem Gebiete befinden, dies aber nur insoweit, 'als sie nicht Bürgern her Nationalstaaten gehören. Was mit solchen anleihen geschehen wird, hie ein Deutschöstevreicher in einem der Nationalstaaten deponiert, hat,, geht aus.dem Friedensvertrag nicht klar yervor^Hn sich?.wW/Zifzunehmen, daß Deutichosterreich dafuD nicht^tlufznkommen hat, da aber dre udrlgLN Natroyalstaaten.firnes Grund analoge^ 58c|hmmunjen da^r vermMichsi.auch Inrcht auskommen werden wollen, so wrrd Deü'tschöstcrreich vMeichUdiese. KrlegsLylerhen^q»kerkentM,Wü?sen. Ern Ueberbtrck über dre genaue?as,ermaßige Belastung, welche uns hierdurch erwächst, gegcnchüxLrg^Mh nicht moglrchs da die Staatsbu^rschafMerWtmfse noch kerne klare Regelung gefünoen haben. Die Aufteilung d<jr Nichttttulrerten Schulden unter dm Natwnalstaaten rst. rnimeMn als- Zugestandnrs Mion -Tragweu^ zu werten, da es sich l^r um $vntn B^jrag^ von juia 15 Mtilmrden handelt Enl,chi.l^erch po'rxd -her dabei nrcht so sehr das Prrnzrp als dw Art ftut^x Anwendung. asio die' Ermittlung der konkreten Anteile dev-dittzelrien NatioNalstaäLen sein. Beseitigst würde aüch^ieine BestlmMüg, wNü sie berbehalten worden Ware, den Rmn unserer Versicherungsgesell) chasten^herbergesuhr. .EL-.ist nämlich nüümehr der Vvü d"n GeZklschäsien^an Me Nachfolger m den Sukzesfioitsstaaten abzugebende Fonds m n'ätavn, also in jenen'Werten, m denen er Hierlands angelegt rst, auszufolgen. Hierdurch we^üPi.sdie Sukzejsionsstaaten zur Anerkennung, dxr ^hrtegsLmciiien wenigstens rm beschränkten - Umfange gezwungen seim da diese Fonds zu einem großen Terl i» KrregSaüMhe angelegt sind. Wertvoll sind auch die Vorsorgen. M: uusere Belieferung mit" Kohle währendf dev rNachshevk 15 Jahre, beziehungsweise, wenn sie-siH nochfimheuriM Winter bemerkbar machen sollten f Jntvieweit siL aller^. dings in der nächsten Zeit durchführbar fe$-' werben) ist bei den Verhältnissen, die gegenwärtig im OstvaMk und Dombrowaev Revier herrschend "nochkemeSwW gewiß. 7' ....; i z'rf Twtz all dieser und manch' anderer Mildeungerp ist für die Beurteilung des Vertrages... .Mex-Hichh '.M^ scheidend das, was abgeändert wurde, sondern das,. unverändert aufrecht bleibt. In den'letzten Monaten wurde irr Fragen unserer wirtschaftlichen und 'finanziellen Zukunft offiziellerseits äußerlich ein Opttmisnms zur Schau getragen, den zu begraben, höchste Zeit ist. Es wäre unbegreiflich, w^nu angesichts der wahren Lage Regierungskreise die Stimmung des' Volkes durch beleben wollten, daß sie ihnen eine erträgliche Zukunft schildern. Unsere' Zukunft für die nächsten Jahre wird nicht erträglich sein. Wir alle werden schwer arbeiten müssen, viel schwerer als vor dem Kriege, und wer keine Gelegenheit im Lande dazu findet, wird svrtziehen müssen, denn wir werden sich nicht ernähren können. Die Früchte dieser schweren Arbeit werden aber nicht uns zusallen; die werden -wir unter allen möglichen Titeln unseren' Gegnern abführen und den kärglichen Rest noch mit den Invalidest und anderen Kriegsopfern teilen müssen^ Die Lebenshaltung des ganzen Volkes wird auf ein tieferes Niveau sinken, als es vor dem Kriege das des Proletariers war. Unter solchen Umstanden noch immer von der „absolnten Sicherheit" der Kriegsanleihen, diesem „nEmetangere" der Wahlversammlungspolitiker zu rmn, ist unverständlich. Ein Volk, das nicht seine notwendigsten Be-, dürfnisse beftiedigen kann, dessen gesamter Px-duktionsüberschuß von vornherein mit BesHlag Mögt' M, soll weiter im Inland Milliarden-a^7jÜH.MD«^s.Wkten,f b.ezahlen? Dem Ausland gegenüber' .Niüssest' ststd werden wir hoffentlich unsere finanzielüknVerspteMst voll einlösen. Aber im Inland7r-,fc fcsthrr her'Mns kerott kommt, desto besser; denn, ör wird. ^der Begstm der Gesundung sein. Erst durch ihn köstnen wir^ höHst, allmählich wieder zu einer gewissixt Stabilitkj unserer Staatswirtschaft gelangen, die jetzt' jedes-MD für das noch Erlaubte verloren hat. Wir-haben wahrlich schon aus viel geringeren Anlässens stach wiest harmloseren Kriegen Bankerott gemacht. Diesmal rst. er wahrlich keine Schande. Jeder Dag, um Pen. wir die Operation beschleunigen, ist gewün ien und' esf ist' notwendig, baß jeder von usts sich mit dem Geoclnken daran vertraut mache, damit das Notwendige, ivevst es eintritt, uns nicht niederdrück«, sondern schon beM finde zu neuer Arbeit — enrpor. > ' ' M>I>>>>>WWWW>>MW>WM>>MNW>>MmW>W>W>WMiAc71'^ ‘rttfJr.irtVfV.-in nicht genug E i n s i ch t gehabt ha best. Man kann kein großes Volk unterdrücken. Ja. meine Herrest, "jetzt wollen wir zergen, daß wir ettvaö gelernt haben. Aber nicht nur daS tschechische Volk, wir alle zusammen, Sie und wir.- Was daS Schulwesen anlangr, so versichere ich 'Sie, meine Herren, daß dem deutschen Schulwesen keine Hinderniste in den Weg gelegt werden. Was Sie brauchen, um sich vpll kulturell zu entwickeln, das werden Sie. haben. Dest gegenseitigen Kampf auf dem Gebiete des Schulwesens, den wir ün alten Oestmeich mit angesehen haben, wollen wir nicht nachabmrn, ich schließe, meine Herren, und bitte, sehen Sie in mir keinen Politiker, ich bin hierher gekomtnen um mich zu insormicren, ich bm gekommen, wie ein wiensch zum Menschen und bitte Sie, mir letzt Ihre Wünsche bekanntzugede«.

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