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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-03 · Heft 225 (3.9.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 225 (3.9.1919)
Date
1919-09-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 _ Wien, Mittwoch Wiener Morgeuzettung S. September 1919 Re. QL . »»■'«■ '■«""»■' —TM» M l — -—>-»> .,«> i»«?>'>rSSSMI>lkl,M«S»^»>»»>» >l . » ■—— N.W1,»'» Bühne «nd Kunst. Weingartner ln der Volksoper. Eröffnungsvorstellung „Die Meistersinger". Die festliche Stimmung, von der die Eröffnungs-' dorstellung der Dolksoper durchleuchtet und durchwärmt wurde, steht in auffallendem Gegensatz zu dem Alltügston, der jetzt die Abende der ehemaligen Hofoper kennzeichnet, Dort kämpft man mühsam uM die Aufrechterhaltung des Ensembles und harrt im übrigen der großen Ereignisse, die mit der Premiere von Richard Strauß ihren Anfang nehmen sollen. Hier hat Weingartner, wie es scheint, die Herzen im ersten Anlauf t^enommen imb den Kontakt mit dem Publikum in dem Augenblick gefunden, als sich sein Mnsiktzrkopf zum erstenmal im Orchesterraum zeigte, sollte' man nicht, um diesen Gegensatz zu Überdrücken, einem Vorschlag das Wort reden, der durch die Nöte der Praxis sich teilweise ohnehin schon eingebürgert hat: Mner Btt« cinignng der beiden Häuser, von denen düs eine zwar nicht den Namey der Bolksoper trägt, aber im Zeichen der Demokratie und als Staatsoper nichts anderedarstellen kann. Die Eröffnungsvorstellung der Oper war ja zum größten Teil von' jetzigen oder ehemaligen Kräften der Volksoper bestritten. Ein „Ansdorgen" von Künstlern hat es immer gegeben, tvarurn sollte, nicht aus dem Wege der Verhandlungen ein Ausgleich zwischen den Interessensphären getroffen werdender beiden Teilen und vor allem dem Publikum nur fruchtbringend fein könnte? Ehe man aber solchen Zukunftsgedanken nachhängt, sei konstatiert, baß der gegenwärtige Zustand für die Volksoper reichen Gewinn bedeutet. Sie rückt mit der neuen Direktion merklich von dem Niveau ab, das sie bisher erreichte, zumindest wird ihre Arbeit mit gesteigerter Aufmerksamkeit verfolgt werden. Nach achttägiger Amtsführung kann man allerdings nicht viel Reformen erwarten. Die Umgruppierung des Orchesters übte durch die Steigerung der Streicherwirkung den beabsichtigten Effekt. Gerne Verstärkung wird noch weiter.durchgeführt, wie matt Überhaupt, die Sorge um die Musiker dem neuen Direktor ruhig anvertrauen kann. Er führte sie schon diesmal auf den Weg geläuterten Musizierens, wenngleich die volle Durchsetzung aller Intentionen noch nicht gelingen konnte. Da- Ensemble hatte seine Hauptstütze in der menschlich wahr empfundenen Gestalt, die Herr Fleischer als Hans Sachs auf die Bühne stellt«. Gk wird sicherlich einmal zu den besten Interpreten dieser.Rolle gehören. Khm zunächst ist der berühmte Beckmesser des Herrn Bäudler zu nennen, der leider hörbar gegen Heiserkeit zu kämpfen hatte. Fräulein DebiHka war stimmlich ausreichend aber im Spiel so wenig Eva als Herr Kubla ein glaubwürdiger Walter Stolzing. Auch Herr Frischler hat die gebührende Stimmfülle des Poguer vermissen lassen. Die ÄseMbles gerieten, von Weingartner straff zufammettgefaßt, aus- Lest«. Man ist in der. BolMper. an hohe Temperaturen der Begeisterungswärme gewöhnt. Aber diesmal entzündete sich an der liebenswürdig-abwehrenden Haltung des Direktors, der stets mit den Sängern erscheinen mußte, der Jubel immer aufs neue ,md flammte nach jedem Aktschluß höher auf» ' (53 war, als begrüßte man in ihm einen Retter der Kunst, wie eben Hans Sachs, und so Sonnte er an dessen Worte anknüpfend die Ehrungen in einer Ansprache entgegennehmen, worin er sie als Unterpfand der Liebe seines Publikumgern quittierte. Er hat sichtbar das Vertrauen der Wiener und aller Voraussicht nach wird er es auch' nicht enttäuschen. Dr. K. M. Johann Strauß-Theater. („D re r alte Schachteln", Operette von Hermann Haller und Walter Kollo.) Jst's möglich? Selbst unser hochwertigster Exportartikel, die Operette, wird durch fremd« Sinfirhrware verdrängt? Sollte Man nicht lokalvütriottfchen Lärm schlagen und gegen die Zurücksetzung unseres Lehar, Falt, Eysler, Straus, Kalman usw. protestieren! Im MeLropol-Theaier hat sich das „Schwarzwoldmädel" eingenistet, im Strauß-Theater kommt der Berliner Kollo zu. Wort! Allerdings in der Vorsaison, als Pacemacker für die große, große Kalman- Operette. So möge der Direktion det Halutsschaden verziehen sein. Sie hat sich ohnehin nicht lumpen lasse» Und ein tüchtiges Stück Geld in die Ausstattung investiert. Im Grunde genommen istdieses harmlose Wert noch immer verdaulicher als unser üblicher Wiener Genre. Dtesma ist der Librettist auf Anlehnungen ausgegangen und hat aus der englische» Sentimentalität des bekannten ,/Quality Street" Inspiration geschöpft. So nachdrücklich, daß man an Gesetzesparagraphen;u denken versucht ist. Aber «an entschuldigt das noch eher als Leichenraub an den Klassiker» der MNsil. ES gibt da also ein Lottchen, das von ihrem Liebhaber nach zehnjähriger Abwesenheit verschmäht wird, weil sie Unterdessen auch nicht sünger geworden ist. Aber die Hauptsache ist, wie jedermann veiß, daß das Herz jung bleibt, und davon überzeugt fl« ihren Uqlan auf einem RegimentSball, den (fe mit Schwester und lköchin — hier wären die drei alten Schachteln — beachte und sich als ihre eigene Nichte «»Salbt. Letzter Akt. Dämmernde Erkenntnis, Hochzeit, Schluß. Iba Rußka ist als Heldin besser als manch anderer OPerettenstar. Sie vermeitzrt reißerische Uebertreibungeu und wahrt «ln« gttviss« Dezenz. Karl B a ch m an n als ihr Partner, Steffi Wo 11d t,. ein« hochbegabte Komikerin. Max Brod »nd Allt «ach sorgten für den Rest der Unterhalt»««. Dt« Musik ttttt Hollo ist anständig und fleißig gearbeitet, wie man eben in Deutschland arbeitet. Genial, bas sind u«r wir. dos heißt Kalman, Eysler usw. siehe oben! DaS PublikUm Mttkiionierte einwandfrei, jo daß man auf zirka 100 Aufführungen ruhig zählst kann. lind dann kommt eben Kalman! m. ■ Volksbühne. (»'S Kash er 1*. Wiener Bottsstück i« vier Me» von Max Bur ck h a r d0 BurckhardS preisgekröntes Dützuenwerk kann sich noch immer höre» laste«. Wenn der treffliche Mann, der w i r k l i ch eia Wiener Kultursaktor war, auch die alte Schablone benützte, «st doch das Stück von seinem liebenswürdigen Geist durchweht und was darin erbt ist an glücklicher Beobachtung der kleinen Diener Leute, bleibt auch heute wirksam.. Die Aufführung an der Volksbühne ist zu toben Therese Löwe und Berta Dane g g e r spielen zwei Wiener Weiber so, daß sie der ersten Bühne Ehre machen würben. Mrzzi Kovac 8 ist ein schlichte-, herbanmutiges Katherl. Bei Herrn Kutt Fischer-Colbrie, einem nemn jugendlichen Liebhaber, wollen wir dir nächste Rolle abwarte». Er Ist im Wesen recht sympathisch, Übernimmt sich aber im Sprechen und Agieren. Von den übrigen Mitwirkenden sind die kluge Maja Gering sowie die Herren B e r g a u e r, Franz «nd KroneS hervorzsiheben. A, Aus den Theatern. Im Deutschen ÄokkStheater gelangt In Atnderung des Spielplanes Donnerstag den 4. d. M. „Antigone" Nttb Freitaä den 5.. d. M. „Das Blumenboot"; in den Kammer spielen: Donnerstag den 4. d. M. „Fräulein Eo fette, meine Krau" und Freitag den 5. d. M. „Einsame irischen" zur Aufführung. Am 47. September eröffnet das neu adaptterte Thaliatheater im Arbeiterhetm Ottakring unter der Direktion Georg Höllering vom Wiener Komödienhaus sein« Pforten. Ms Eröffnungsvorstellung gelangt „Der Vogelhänoler" zur Aufführung. DaS künstlerische Programm erstreckt sich aus die Pflege gesünder Vvlksliteratur und der alten Meisteroperetts, es sollen aber auch die Autoren der Moderne zu Worte kommen. Dt« Neue Wiener Bühne gibt in Änderung ihres Repertoires Donnerstag den 4. d. M. ,/Vie Büchse der Pandora". Mittwoch den 16. September findet in der Jüdische» Bühne, 8. Laborstraße 13, ein jüdisch-literarischer Abend statt. ES wirken mit die Damen Bersvn, Glucksmann, Weiutraub-Gras und die Herren Dell, Deutsch, Reißmann und Streng. Leitung: I. Deutsch. Beginn *7. Uhr abends. Karten im Vorverkauf au ' der Theaterkasse und bei den Komiteemitgliedern. Das Haus der jungen Künstlerschaft (I.Bez., Dorotheergasse Nr. 11) eröffnet am 5. September seine, dritte Ausstellung Unabhängigen". A«S btt Musikwelt. Bruua Wal t« r, G r t ch W o l f g a n a K o r ng o l d,F err n tcio Bu s o ni undW i l lem M e n'gtft borg wurden Lurch dir Kontertdireltion H u g o H t11 et atö Dirigenten für 5 Symphonukonzerte in Wien verpflichtet, deren Programm imter anderem Gustav M a h 1 e r S Vl. und Vnr Symphonie sowie Mahlers Kindertotenlikder und das »Lieb von der Erde" bringen wird« Nähere Mitteilungen folgen rechtzeitig. Abonnementkonzerte deS Rofö- Q u a t11118 im mittleren Konterhaussaal. Vorverkauf für Stammsttzinhaber der KsnzerHausgefellschaft Donnerstag den - 4. b. M., für vorgrmerkte Karten Dren-tag den 9. bis Samstag den 19. d. M., allgemeiner Kartenverkauf Montag den lö.d.M. bei H e l l t r, I., Bauernmarkt 3. . . Die Einschreibungenfür alle Abteilungen per S t.a a t satademie.für Mnsik und darstellende K « N st stnde« ltt diesem Schuljahre vom 9. biß 14. d. M?von 9 bis 18 Uhr vormittagin der Kanzlet, ltl,, Lottzcingerstraße 18, statt, wo nähere AuSkkinste erteilt werden. Jüdischer Bechrstervekeln. Genre Mittwoch um 6 Mr abends Streicher-, um 7 Uhr Gesamtorchesietprobe im Jndnstriellett-Caft, I., Kontordiaplatz 4. Neuheiten des 9t« Lörvit-Verlnaeo. Der erste Teil des großanaelegten Werkes von Heinrich -Margulies .Kritik des Ziottismus" wird in kurzer Kit fertjgtzesteÜt sein. Er behandelt, die Theorie der menschlichen Kräfte, der Geschichte, des sozialen Lebens and der Nation und schließt mit dem Kapitel «Der Weg ohne Ende . — Soeben erschien Dr. Zgttaz Z o l l - sch ans ^Revisiondes füdischmNationallsmus".Preisbroschürt L 14.40, grbunde» K 19.80. Zu beziehen durch R. Löwtt, Verlag, I., Fleischmartt 1. Gerichtssaal. Zn den Feit der vielen Pferdediebstähle. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen hatten sich vor dem Schwurgttichte Pferdediebe zn verantworten. Gestern hatten sich die beiden Kutscher Robert K o z i n und Wüchacl I d i n g e t wegen Diebstahls zweier Pferde im Werte von K 81,500 zu verantworten, die sie dem Fuhrwerksbesitzer Johann Hitz entwendet hatten. Die Diebe spannten die zwei schweren Zugpferde von einem auf der Straße unbeanfsichttgt stehenden Kohlenwagen imd trieben sie samt den Geschirren im Wette von K 1000 fort. Es ielantz der Poligei nicht nur die Dttbe zn verhaften, sondern auch ie Pferde und die Geschirre sicherzuntllen. Die Geschwornrn ejahtcn die Gchuldfrage«, worauf der Gerichtshof Robert Kozin meinem Jahre Md Michael Jdrnger zu acht Monaten schweren Kerkers verutteilke. Gestern stand vor dem Schwurgerichte de?Kutscher Josef B r a b e c unter her Anklage, sich an dm Diebstähle von 4 Pferden im Wette von 52.000 Kronen als Mitschuldiger dettckigt zu haben. Brak ec war bei dem FuhrwerkSbesttzee Josef Kellner iu KattSbmg bedienstet gewesm, hatte aber diesen Dienstplatz am 1. MS« verlassen. Am nächsten Tage mrlhttm sich bei Kellner zwei Kutscher, dre sich Josef Schwarz und Josef Macher nannten, auf dm Brabec beriefen und von Kellner ausgenommen wmden. Die Kutscher, die bisher nicht auSgesorfcht werden komtten, ließen gleichfalls die Wagen am der Straße stchtm nachdem sie mit Mndrdecken und Geschirren sich ans dem Staube gemacht hatte«. Brabec würde angehaltm» als er daS eine Paar Pferde an den Zügeln durch die Üllmanustrüße führte. Er lmanttr, aewnßi m hoben, daß die Pferde aus dem Besitze feines früheren DievstgtbttS stammte« und behauptete, ein llnbetannrer habe ihn ersucht, die.Pserve in den Stall zu subrm. Die Grschwornen bejahten die Schuldfraar, woraus der Gerichtshof den Angellagten zu fünfzehn Monaten schweren Kerkerverütteltte. . . , Sport. Die Haboah-Leichtathlkte« 1» Berlw» (Bon einem Reisetetlnehmer.) Wir wurden in Berlin 'mit großer Herzlichkekk «tfgenvmmen. Es ist herzerfreuend,' mit welcher Lieben ÄvürbiKkett inan uns^ ständig umgibt. Jeder Hakoahner ist privat unttrgrbracht Und glänzend versorgt. Schon heute Jfinb Witz in Sorge, wie wir die Gastfreundschaft der Berliner Sa» Kochbr vergelten sollen. Unsere Brudervereine' in Deutschland habe» sich tot dietz Leichtathlettk sprunghaft verbessert und vir war» fite* rafcht, so ernste Konkurrente» anzntvesfen. Neberragend ist der Bar Kochba-Läufer Simon, der bekanntlich Berliner Meist« ist. Die Hakoahner konnte« leider nicht «mährmch ihm Wiener' Leistungen erreiche«. Schuld daran sind mehrere! Umstände'. So mußten sie fast während der ganz» dreitägigen Reise stehen und kamen demgemäß vvMomm» ermüdet' an ihrem Besttmmungsort an. Ganz ungewohnt war die weiche Laufbahn und die schlochte Sprunganlage. Äußere dem kamen die Sprinter durch da§ merkwürdige Statte koncMarido, bas mit unserem keine Aehnlichkett hat» M frfft Siegesanssichten. Im Lausen über 100 Meter wurde Brock ($0tm) hl 12 Sekunden Erster. Dr. Friedman» (Hakoah) rmtz Leb erer (Hakoah) besetzten die Platze. Beide Haboahnetz blieben beim Start durch das «ugewohutr Komma«d« sitze»« Sie holten bis auf den Sieger das gesamte Feldei»« Lederer lief die 100 Meter am W.A.F.-Platz bekamttttch in 11,2 Settrnden. Unter 12 Sekurüdrn lauf» sicherlich zpoch Dr. Kriedmann, Wertheimer und Hirschler. Lederer (Hakoah) gewann das Lauft« über NSY Meter in 25,4 Sekunden nach vier Bor- und ZwischeNlLustztze. Der Hakoahner war am Schluß infolge , des weich« Bodenvollständig ferttg. Zweiter wurde M. Behre»d (Par Kpchba, Berlin). Lederer , lief hei den deutschösberreWHH» Meisterschaften die Strecke in 83,8 Sekunde». Simon (Bar Kochba, Berlin) gewann auch btS Läuft» 400 Meter in 55,6 Sekunden Erster. Ihm folgte» Back (Bar Kvchba, Berlin) Und Revay (Hakoah). Wertheimer (Hakoah) kam in dem Sande nicht vorwärts und -ab «ttf« Lederer (Hakoah) konnte infolge llebermüdung uicht a»y« treten. Letztsror lief die Gttecke bei den deutschöstvrmichitzhM Meisterschaften. in 54 Sekunden. .^ ..1 '•! >>.' Nimon (Bar Kochba), Berlin) gewann auch bas' Lauft» über $0Q Meter in der ausgezeichneten Zett von L Mstmt» .6,'4 Oekunben. Aber auch er konnte seine vor wenigen Woche» erzielte ^elt von 2 Mnüten 2.4 Sekunden nicht erreiche«« In Wald (Hakoah) kam mit feinem wuchtigen Tritt »icht vom Flecke. Er. landete 50 . Meter hinter dem Sieger «M Zweiter. « IM 15Ü0M«tet>Laus blieb B, Lehrend (Bär Kvchbü, Berlin) tn 4 Minuten 44 Sskunde» Siager. Miaver wurd« Inwald (Hakoah) Zweiter. Lurch tattisch falsches. Latoft« vergab der Hakoahner den sicheren Sieg. Jnwald lief die Sttecke bei . den deutschösterreichischen Meisterschaften jjg 4 Minuten 32,8 Sekunden. i DaS 4 X 100-Meter-Laufen gewann die IH'aHHa^ überlegen in 48,3 Sekunde«. Bar Kochba, Berti«, fc* setzte den zweiten Platz. Schönstes Rennen der Hakoaftrap. Schwedenstafttte , 100 X 200 X 300 X 400 Meter t 1. Bar Kochba, Berlin, 2 Minuten 20 Sekunden; 2. Hakoah A, 3. Hakoah B. Lederer, der Schluhntann der ersten Hakoahstasette ^bekam Seitenstechen, so daß die zweite Hakoah-, stafette fast den zweiten Platz besetzt hätte. Das Stabhvchspringen gewann Hirschler (HahoaH mit 2,90 Meter vor Dr. Friedmann (Hakoah).! Im Weitspringen blieb Bock (Bar Kvchba, Berktot) mit S.80 Meter, siegreich. Lederer (Hakoah) wurde mit 5,34 Meter Zweiter. Die. Bah» war unter jeder Krim» Lederer und Dr. Friedmann sind heuer schon einige Ptzrjtz über 0 Meter gesprungen. . j DaS Kugelstoßen gewann Dr. Fried mau«' (Hakoah) mit einer Leistung von S,8S Meter. Zweiter wurde Wienax (Breslau). Auch in dieser Konkurrenz hat Dr. Friebmanpj bisher immer die 10-Metar-Marke überschritten. , In den Iugendkonkürrenzen hielt sich Scheu (Hakoah) sehr gut. Obwohl 'er ein ausgesprochener Langstrecller ist, wurde er im Laufen über 100 Meter Zweiter und im Höchspmng Erster. Sportklub Hakoah (Hockeysektion). Heute um 4UH« Tramingspirl auf dem Haftahplatz. Alle Spieler der erste» und zweite» Mannschaft habm zu erscheinen. Morgen Donnerstag Vollversammlung. Tagesordnung; Die Ostrauer Fahtt; Kassa; Nmwahlen; Metstcrschast» Dreffenverteilung. Girr Wanderpreis des Volksgesuudhettsa«teS. DaS VollSgrsundheitsamt hat für das Staftttenlausen »02« durch Wien" am 26, d. M. tausend Kronen zur Beschasftmg eines Wanderpreises gewidmet. Für die Sportgruppe der Dollöwehr hat das StaatSamt für . Hrenvesm auch eiuen Preis >gespmdtt. mm ffUTRCP AR ATUR -AHSTALT ,--— Herrenu. Damenhüte werden nach neuest.,__. Made prompt und billigst modernisiert Jtm, WAbringar Gürtel ai und Vtt, «tarinbUferstmsse os

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