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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-03 · Heft 225 (3.9.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 225 (3.9.1919)
Date
1919-09-03
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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SK..22S '•fr"1' " »' ' " " ' Wien, Mittwoch Wiener Morgenzeitrm§ 3. September. 1919 ‘ Seite 5 Tagesbericht. Was einem beim Zimmerdermieten passieren kann! Der lustige Direktor und die traurige Generalswitwe. ... Die Witwe nach einem General hatte npch aus, der Zeit vor dem Kriege eine größere Wohnung auf der Landstraße und vermietet, um ihr Einkommen zu erhöhen, zwei Zimmer. Als die Wohnung schon vermietet war, kam ein Mann, der sich Direktor vom WergnügungsetablissemLnt L. nannte. Per Mann wollte unbedingt die Zinrmer haben, wiewohl die Dame versicherte, ba& 'fte' schon vergeben seien. Als er'sah^ daß auch seine Bitte, dem neuen Mieter abzuschreiben,üichjs fruchtehe, fragte er plötzlich, wann der.Mieter einziehe. Da er hupte, daß noch eine Frist von drei Tagen sei, war'.der Mann durchaus zufriedengestellt und hat die Dache, ihm die Leiden Gemächer für ztvei Wende zu überlassen,' Er. Lot für jeden Abend 300 Kronen. Die Generalswitwe war nur unter der Bedingung einverstanden, daß nicht gespielt werde. Das gestand der Direktor" zu. Montag um 8 Uhr abends kamen die Gäste des Direktors. In die Küche kämen ein Koch und eine Köchin. Dann kamen einK l av i er f p ie le r, ei» Niggertänzer und ganze Batterien von Champagner. In der Küche wurden Schnitzel zubereitet, schwarzer Kaffee wurde gemacht. Die Hauptsache war aber der Chanrpagner, von dem eine Flasche an die 100 Kronen kostete. Bis ^3 Uhr früh dauerte das Gelage, bei dem allerdings die Lichtsparmaßnahmen nicht übertreten wurden, da die Dame sonst mit Licht sehr sparsam ist. Der Direktor händigte der Generalin 3O(U Kronen ein und sie war froh, daß die Gesellschaft Kprt.war. Am nächsten Abend kam der „Direktor" wieder v»d bvt 600 Kronen für den Wend. ES kamen wieder die Gäste, Koch und Köchin, Klavierspieler und Tänzer. Die Stimmung war noch wüster, als am Wend zuvor, Ufld als nach 3 Uhr der Direktor mit seinen Gästen das Haus verließ, diesmal ohne die versprochenen 600 Dorren Zu zahlen, fehlten: Bettwäsche, zwei silberne Uhren, acht Meter Kupferdraht, die für eine elektrische Lattung dienen sollten, ein Bronzetintenzeug und drei Heine' Eßbestecke. Viele Gläser waren zerbrochen. 38 leere Champagnerflaschen blieben zurück und Rechnungen, die, auf hunderte Kronen lauteten. Auch , durch die Verunreinigung der Wohnung hat die Vermieterin Ochaden erlitten, der ihr nicht gutgemacht wurde. Der MaNn scheint prmessionsmäßig unter diesen absonderlichen Umständen ®iu fremden Wohnungen Gelage zu veranstalten« Porverckauf von Fahrkarten itt de« Kurorten <mb Sommerfrischen und Boräussendrmg des i Reisegepäcks nach Wien-Westdahnhof. Da unter den gegenwärtigen Verkehrsverhältnissen baS Eintreffen des erst am Tage der Abreise aufgegebenen Reisegepäcks mit dem vom Reisenden selbst benützten Zuge in Wien nicht sichergestellt werden kann, wird mitsofortiger Wirksamkeit bis einschließlich 1,5. September d. I. in den nachfolgenden Stationen der Vorverkauf von Fahrkarten und die Voraussendung dies für Wien bestimmten Reisegepäcks eingeführt: . tt) Im Bereiche der deutschösterreichischen Staatsbahndirektion L inz in den Stationen Bad Aussee, Bad Ischl, Mitterweißenbach, Ebensee, .Traunkirchen, Ebenzweier, Altmünster, Gmunden, Kammer-Schörfling, Bad Hall. Wels und Linz sowie in den Stationen Mondfee, St. Gilgen, St. Wolfgang und Strobl der Salzkcmimergut-Lokalbrhn. b) Im Bereiche der Staatsbahndirektion Villach in den Stationen Badgastein und Hofgastein. Sowohl der Vorverkauf der Fahrkarten wie auch die Aufnahme des vorauszusendenden Gepäckes (letzteres unter Vvrweis der gelösten Fahrkarten) findet an den zwei dem Reisetage vorangehenden Tagen, und zwar zu jenen Tagesstunden statt, zu denen die Personen, beziehungsweise Gepäckskassen nicht durch die Abfertigung zu den bereits rollenden Zügen in Anspruch genommen sind. Diese Tagesstunden wurden auf den Stationen durch Aushang beim Kassenschalter' kundgemacht. Die Beförderung des vorausgesendeten Misegepäcks erfolgt im Bedarfsfalls in besonderen Gepäckskurstvagen und wird so eingerichtet, daß es am Morgen des zweitnächsten Tages in Wien eintrifft. Das vorausgesendete, nach Wien bestimmte Reisegepäck, wird in Wien Westbahnhof an Wochentagen täglich in der Zeit von 8, Uhr vormittags bis r/s5 Uhr nachmittags, an Sonnurtb Feiertagen in der Zeit von 9 bis 11 Uhr vormittags ausgefolgt und kann während dieser Stunden auch verzehrungssteuerämtlich beschaut und von Reisenden den Organen des Wiener Eisenbahngepäcksdienstes zur Zustellung übergeben werden. Für die Verwahrung solcher Gepäckssenbungen in der Bestimmungsstation während der ersten zwei Tage nach der Ankunft wird kein Lagergeld mehr angerechnet. Zwecks glatter Abwicklung des Gepäcksverkehres wird empfohlen, von der Einrichtung der Voraussendung Gebrauch zu machen. Aus den Gepäcksstücken ist nach Outsernung aller Beklebezetteln außer dem Namen und der genauen Adresse deS Empfängers auch die Adresse des ylbknders sowie die Bezeichnung „Boranssendung" deutlich und haltbar anzubringen. Ein monarchistischer Emissär. In einem hiesigen Hotel wurde der Budapester Direkto* Moritz .W e l l.n e r unter der Beschuldigung verhaftet, monar* chMche Propaganda betrieben zu haben und eine Mittelsperson zwischen der in der Schweiz befindlichen Umgebung des früheren Kaisers Karl und hiesigen sowie ungarischen monarchistischen Kreisen gewesen zu sein. Er wird ferner, wie berichtet, beschuldigt, mittels eines eigenen Chiffrefchlüsses die Verbindung mit der Schweiz ausrecht erhalten zu haben. Ucber diese Anaelegenheck veiöffentlrcht die. „Arbeiter-Zeitung" aus dem Berichte der mrt der Untersuchung Getrauten Polizeibehörde an das Staatsamt gewisie Einzelheiten. Im Besitz WellnerS ' wurde aber auch ein mit dem Decknamen „Oberst Freund" gezeichnetes, vom 8. August datiertes Exposs vorgesunden, in welchem von der A. nwerbungvonLegronendie Rede ist. Die Untersuchung in der Sache wird noch fortgesetzt. Wellner dürfte dem Landesgcvichte eingeliefert werden. Die Kohlenkrise. Der Kohlemangel und die Gefahr einer völligen Stockung der Elektrizitäts- und Gasversorgung hält unvermindert au. Die letzten Tage haben wieder nur ganz minimale Belieferungen und für den Gesamtverbrauch kaum nennenswerte Transporte.gebracht, so daß die Situation andauernd kritisch und die Sorge namentlich wegen Ausrechterhaltung des Betriebes der Elektrrzrtätsw erke anhaltend groß ist. Man greift zu den letzten Resten der Vorräte, um das Elektrizitätswerk notdürftig zu versehen. Von Böhmen kommt fast gar nichts nach Wien. Angekündigt sind Transporte aus O b e r s ch l e s i e n. Man verspricht sich für die nächste Zeit von den Kohlenzügen aus Oberschleften eine leichte Besserung. Das Schicksal Wiens. Aus Paris wird berichtet: Es hat den Anschein, daß Deutschösterceich durch den Urteilsspruch des Völkerbundes, welcher jedoch einstimmig ausfallen müßte, zur Friftung eines Svnderdaseins verurteilt werden wird. In diesem Falle wird Wien seine frühe re Größefast gänzlich verlieren, da die Stütze von bloß vier Millionen Dcutschösterreicher außerhalb der Hauptstadt diese unmöglich lebensfähig erhalten kann. Ein internationalisiertes Fiume könnte zwar den verminderten Handel Deutschosterreichs stützen, nicht aber verhindern, daß W i e n zu einer unbedeutenden Residenzstadt mit germger geschäftlicher Tätigkeit herabstnke. * Kunstgewerbler und Kunstgewerb!erinnen, welche sich für den Aufbau Palästinas interessieren, wollen ihre Namen und Adressen dem Palästinaamt (technisches Referat), II., Zirkusgasse 33, bekanntLeben. * Delegation des Jüdischen Nationalrates für Ostgalizien. Das Bureau der Delegation befindet sich von nun an II., Taborstraße 8b. Die Adresse des ^Jüdischen Nationalrates für Deutschösterreich bleibt unverändert Taborstraße 2V a. * Hebräische Schule, Wien» II., Große Mohrengasse 16, Tür 22. Die Einschreibungen in die Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger wie Fortgeschrittene finden vom 1. bis 8. September täglich von 5 bis 7 Uhr im Schullokale statt. Spätere Anmeldungen werden nicht berücksichtigt werden. * Schule Gutsch, II., Leopoldsgasse 26. Morgen Beginn der Einschreibungen für den emjährtgen höheren kommerziellen Fachkurs und für alle Spezialkurse. * Festgottesdienst. Die Sektion Leopvldsiadt der zionistischen Organisation veranstaltet an den bevorstehenden hohe» Feiertagen einen F e stg o t t e s d i e n st im großen Saale der Produltenbörse, H., Taborstraße 10. Nähere Details werden rechtzeitig bekannigegeben. * Das Münchner Einreiseverbot aufgehoben. Aus München wird gemeldet: Nach einer Bekanntmachimg des Ministeriums für soziale Fürsorge werden die bisher bestehenden F r e m d e n z u z u g s v e r b o t e mit 28. August außer Kraft gesetzt. * Die Forderungen an die ehemalige kr. «. k. Heeresverwaltung. Der Wiener Magistrat erläßt, behufs Schaffung einer Uebcrsicht über sämrliche gegen die Liquidierungs- Masse der ehemaligen Heeresverwaltung noch bestehenden Forderungen eme, Kundmachung, worin allen, denen materielle Ansprüche gegen die Lrquidationsinasse der ehemaligen Heeresverwaltung zusiehrn, eingeladen werden, diese Ansprüche bei der Abteilung XV des liquidierenden KnegsministermmZ, Wien, Hl., Radetzlvplatz, Hotel Huugaria, II. Stock, tunlichst mit 1. Oktober d. I. schriftlich anzumelden. * Führung durch das Kunsthistyrifche Museum. Heute zwischen 3 und 4 Uhr nachmittags sindet in der Antiken-, knnstindustriellen und Waffensannnlung eine fachmännische Führung statt, zu der jedermann unentgeltlich Zutritt hat. * Das Billroth-Denkmal der Universität beschädigt. Das Billrgth-Denkmal, das in den Arkaden der Universität errichtet ist, wurde durch bisher unbekannte Täter stark beschädigt. Der Mittelfinger der linken Hand ist am letzten Glied abgebrochen und der große Umfang des hier durchschlagenen Marmors läßt vermuten, daß bei der Verstümmelung Gewalt antzcwendet wurde. Der abgeschlagene Fmger ist von emem Universitätsdiener am Fuße des Sockels gesunden und der Gebäudevcrwaliung übergeben worden. * Eine Diertelmillion gestohlen. Wie berichtet, wurde am 83. August aus. einem Kastenwagen der Staatseisenbahngesellschast auf der Fahrt vom Ostbahnhof zum Schwarzenbergplay eine Kassette mit X 872.760 gestohlen. Nun hat einer der Diebe, der Hilfsarbeiter Franz Battzsta, gestanden, daß ein Teilbetrag der Beute in der Wohnung seiner Geliebten, der Hilfsarbeiterin Theresia S t a n z l, Jnzersdorferstraße 85, verborgen sei. Gestern wurde die Summe auch tatsächlich in der Küche unter den Dielen sorgfältig versteckt gesunden. Bisher sind X 154.000 zustandegebracht. * Ein Lebensmittelgeschäft. Am 30. v. M. wurde dem Sicherheltsbnreau die Anzeige erstattet, daß der Kaufmann Czcslaus Jaworowskh aus Innsbruck, derzeit im Hotel de France wohnhaft, einem gewissen Dr. Edmund H e ß l e r. zu Czernowltz gebdren, 29 Jahre alt, IV., Starhemberggaffe 7 wohnhaft, den Auftrag gegeben habe, größere Mengen Lebensmittel, die rm städtischen Lagerhaus lagern, zu verkaufen. Heßlcr habe nun tatsächlich den Berka»! vollzogen, hat an Jaworowsky rm ganzen X 883.107 abgefübrt, während er X 472.987 einkassiert habe. Auf Grund dieser Anzeige wurde Hehler am 30. v. M., abends, m Hast genommen. Hehler bat sich mehreren Personen gegenüber als Rechtsanwalt oder Rechisanwaltanwärter vorgestellt. Darüber emvernonimen, erklärte er, er sei im Oktober v. I. m Czcrnow:tz zum Doktor der Rechte vromovrert worden, habe aber kein Diplom erhalten. Wie die Erhebungen aber ergaben, war Hehler schon rm September v. I. als „Doktor" gemeldet. Er wurde heute wegen des Verdachtes der V e r u n t r e u u u g u n d der Falschmeldung dem Landesgerichte eingebefert. Sch reib masehinen- Reparaturen -.. sclmell, billig und. gut Ft*anz Josef Pelz, 1., Bübepstipasse D. Die Ernährung. Der Marktbericht. Die Märkte waren gestern erfreulicherweise mit G e m ü s t. wieder reichlich versehen. Das übliche Angebot an Gemiiserr aller Art hat gestern auf dem N a s ch markte noch durch die unvermutete Ausgabe von Kipslerkartoffelu eine angenehme Bereicherung erfahren. Da bei Beginn des Verkaufes nicht bekannt war, ob die Kartoffeln nur gegen Einkaufschein abzugeben sind, wurden sie bei einigen Ständen auch markenfrei verkauft. Die Kipfler waren diesmal sehr schöner Dualität und es wäre, nur zu wünschen, daß die Märkte wieder öfters mit diesen Kartoffel» versorgt würden. An O b st gab es gestern auf fast allen Märkten Tiroler Aepsel in weit besserer Qualität als bisher und große Mengen guter Birnen. Die G r o ß m a r k t h a 1 t c verfügte nebst, dem rr.honierlrn Rindfleisch nur über ganz geringfügige Mengen Schaffleisch und etwas Geflügel. Auf den Flschmärkten sind nur ganz kleine Weißfische, das Kilogramm zu X 14.—bis X 16.—, zu haben, die wenig beachtet werden. In der Versorgung der Märkte mit Eiern ist leider eine Unterbrechung emgrtrrten. Heute dürste es nur auf einigen Märkten Eier geben, aber auch nur eine geringe Anzahl v?» Kisten Gemüse und Obst ans den Wiener Märkten» Die Wiener Gemüseübernahms- und Berteilnngsstelle hat heute die emgelangien Gemüse- und Obstsendungen folgender-, maßen ans den Wiener Märkten verteilt: II. Bezirk, Karmelitermarkt : 11.000 Kilogramm Aepsel zu X 4.60; Hl..Bezirk, Aiigilstmeimarkt: 6000 Kilogramm Aepsel zu X 4.60; IV. Bezirk, Naschmarkt: 31.500 Kilogramm Aepsel und Birnen zu K 7.30; dann gelangten zum Verkäufe 50.000 Kilogramm Salatgurkcn zu K 2.80; VI. Bezirk, Markt: 3000 Kilogramm Birnen zu K 7.30; VII. Bezirk, Markt - 3000 Kilogramm Birnen zu X ,7.30; X. Bezirk, Markt: 6000 bis 7000 Kilogramm Aepsel zu X 4.60; XI. Bezirk» Markt: 11.000 Kilogramm Aepsel zu K 4.60; XII. Bezirk, Markt: 5000 Kilogramm Aepsel zu X 4.60; XIV. Bezirk. Meiseimarkt: 3500 Kilogramm Aepsel und Schwendermarkr 3000 Kilogramm Aepsel zu je X 7.30; außerdem gelangten zum Verkaufe 10.000 Kilogramm Salatgurken zu K 2.80; XVI. Bezirk, Markt: 8200 Kilogramm Birnen und Aepsel zu X 7.30 und 4700 Kilogramm Birnen zu X 5.60; XVII. Bezirk, Dornerplatz 4000 Kilogramm Birnen und Aepsel zu X 7,30 und XX. Bezirk, Markt: 14.000 Kilogramm Zwiebeln zu X 2.60. ' Mehlabgabe. In der nächsten Woche erhalten die Per» brancher für den Kopf V, Kilogramm Mahlerzcugmsse. Es wird F e r n m e h l und Rollgerste abgegeben. Das Verhältnis, in welchem beide Erzeugnisse zur Ausgabe gelangen, steht noch nicht fest. FLÜHstartosielabgabe. Ab heute bis Freitag werdet in den Bezirken II, V. VI, VIII, IX, XI und XIII Frühkartoffeln inländischer Herkunft, und zwar Vs Kilogramm pro Kopf zum Preise von X 2.60 für das Kilogramm gegen Abtrennung des Abschnittes „L" der Kartoffelkarte abgegeben. Die Obstpreise. Von heute an gelten folgende Marktpreise für Obtt im Dctailverkanf: Südtiroler Aepfel X 7.30, steirische K 5.10, nicderösterreichische Tischäpfel K 4.60, Wirtschaitsäpfel K 4.— und Kochäpfel X 3.— für das Kilogramm. ,£yitt selben Gewicht Südtiroler Birnen und Pflaumen X 7.3V, einheimische Birnen X 4.50, Heidelbeeren X 4.50 bis X 5.— und grüne Nüsse X 3.5V. Leberrsmittelabgabestelle dev städtischere Angestellten. Ab 4. d. M. kommen in den Verkaufsstellen Sardinen zum Preise von X 6.20 pro Dose zum Verkauf. Erster Wiener Konsumverein. Die Abgabe der eingeteilten Waren erfolgt in dieser Wochr für die erste Gruppe der Mitglieder Mittwoch, für die zweite Gruppe Donnerstag und für die dritte Gruppe Freitag und Samstag. Zur Abgabe gelangen: Mahlprodukte, Schmalz, Salz. Fortsetzung der Zucker-, Mehlspeisen- und Sardinmabgabe. W. Z. W. Donnerstag den 4. d. M. Fleischverkanf nur für die Rayomertcn. Vereinsnachrrchten. (N a ch r i ch t e n v o n V e r e i n e n e r s ch e i « en von nunan stets amTage der Veranstalt uu g.) Heute: Jüdischer Nationalfonds. Die für heute in Aussicht genommene Besprechung der Nationalfonds-Kommissäre, Wien, ist infolge technischer Schwierigkeiten aus den 10. d. M. um 6 Uhr abends verschoben. — Bereinigung ukrainischer M i l i t L r - M i t t e l fi üi ü l e r. Säintliche ukrainische Mittelschüler wollen sich täglich zwischen 10 bis 11 Uhr. - II., Glockengüsse 30, 1. Stock, melden. — Verein ,,Z i o n". Die Mitglieder des BcreinschorcS kommen zwecks Mitwirkung am Max Nordau-Garteufest täglich um 5 Uhx nachmittags im Vereinslokale zusammen. — I u g e n d v e r e i n „A h aw at h Z i o n", II., Ennsgasse 15/4. 7 Uhr abends, Dr. Heinrich S'ch-i f f m ann : „Grundsätze und Bedeutung des Jüdischen Nationalfouds". — Z i o n i st r s cheS e k 1 i o n Brigitten an. Anmeldungen für den Turnverein „Makkabi XX" werden täglich mit Ausnahme von Sonn- und Samstagen von 5 bis 6 Uhr abends im Lokale, XX. Karl Meißlftraße 5, Tür 1, ent« gcaengenvmmen. — Bereinigung jndischer Exporiakademrker. Der für gestern angekündigte Vortrag des Herrn Dr. A. B ö h m Lider, „Ansiedlungskapazität Palästinas" findet heute um V.7Ubr im Heime, II., Taborstraße 1, stack. Gäfie wMkommvl.

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