Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 222 (31.8.1919)
- Date
- 1919-08-31
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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MLe 2 Wien, Sonntag Wiener Morgenzettung 81. August 1919 Nr. 222 Der Abschaum. KriegsnoL und brö Barbarei der Pogrome haben die jüdischen Flüchtlinge nach Wien verschlagen. Eine große Zahl vvn ihnen, das ist erwiesen, wurde mit Gewalt zur lieblichen Fahrt in den Viehwagen nach dem Msteir gezwungen. Anläßlich der letzten Debatten tm österreichischen Parlament vor dem Umsturz kam es heraus, daß die Militärbehörden bfe KtwahNer großer Teile Galiziens und der Bukowina zwangsweise evakuiert haben. Sie Ivvllteü aus verschied-rNtlichen und nicht immer aus Gründen der Zweckmäßigkeit einen recht großen .Mappenraum" haben. Damals wurde auch von dem rumänischen Abgeordneten Grigoroviei ausgeführt, daß den nach Wien verschlagenen jüdischen Arbeitern (in der Bukowina zum Beispiel ist fast das ganze Spenglergewerbe jüdisch) keine ArbeiLsmöglichkeiten geboten wurden. Nicht einmal im Arsenal wollte man sie haben. Diese östlichen Kriegsopfer, auf die jetzt aller Haß und die ganze Wut der zerquälten Menschheit systematisch hingelenkt wird, zerfallen in zwei Lager: die große ALxnge vegetiert im größten Elend. Man muß den Massenandrang in' dem Ambulatorium gesehen haben, welche? die zionistische Partei während des Krieges in Wien unterhielt, man MUß MN di« erschreckend große Zahl der Kinder wissen, die zu den ärztlichen Untersuchung:» für die Kindertransporte ins Ausland geführt werden, und von denen h«r größte Teil ausgeschiedcu!verden' muß, weil sie.Nicht bloß unterernährt, sondern auch mit argen beiden, insbesondere Tuberkulose, behaftet sind, man muß den Ausspeisüngsn jüdischst Kinder in der Vorgartenftraße und in drr Demsgasre beiwohmn Und man muß die El-Minder sehen, welche die ^Jüdischen Linderfreunde" Ln den Gassen der Judenviertel zusammengelesen haben. Aber diese große Masse, hie sich in den.Schmutzwinkeln Ar UroßstÄt öerkriecht, die sich Mit bewundernswürdiger Geduld Nttd Zähigkeit irgendwie in der feindlichen, gehässigen Umgebung ein kärgliches Einksnrtnen erkämpft hat die sieht Man nicht. WaS da vor aller Augen her-umfackelt, di« grohsn Kaffeehäuser bevölkert oder sich auf Rennplätzen und in Spielhöllen herumdrängelt, das ist pm großen Teil die dünne Schicht der Abenteurer Ms E>st Und West, das ist der berantivortungSkrse, Wtz Auf sich selbst bedacht«, wilder Gewinngier und ^ielMt verfallene Abschaum der Großstadt, der kaltblütig kiyey Instinkten Mt, keinen Zusammenhang mit 8ür jüdischen Gemeinschaft hat, das sind die Entarteten, die das jüdische Volk mitschleppen muß wie schwere Ketten, für die es verantwortlich gemacht wird und dis mif -unerhörter RstcksichtslofigLeit ihr dunkles ÄMN UM stz kreischender und anmaßender treiben, je gereizter die Stimmung ist. Nicht weil unsereFemde über sie horfalhsn, die geradeso ihre Spezialitäten der Lächerlichkeit und GemeiniM haben wie wir, in deren Lager sich sine erkleckliche Zahl jener Efeinsnte findet, fvelch« Hirnen lancieren und sis tzerprügelu, wenn sie sie nicht NUßkömmlich füttern, die über ein weitverbreitetes Netz hartherziger Greisler verfügen, welche hie Axbritrr auswuchern und die besten Verbindungen mit den christlichen Plusmachern vom flachen Lande unterhaltenr nicht weil die arischen Sittenrichter in ihrer unbefleckten Seele empört sind, wenden wir uns gegen diesen Abschaum, sondern weil ihre himmelschreiende Rück-« Dir Auzendgeschichte eines böhmtschrn •X i: i " k ) N autII!r: t L, b«i«ii erster Baud vor lurzem (bei Georg Müller, München) erschienen ist, sind nicht nur als lebensvolle, bleichend geschriebene Autobiographie von künstlerischem Interesse, sondern sie ent- I>nftcn cut Stück Kulturgeschichte, daS den Äßtst jener merk» roiiTTbi^rtt .--ul tu r Mischung des deutschen Judentums in Böhme« in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts anschaulich mucht. Die jüdischen Landgemeinden WhmenS hatten ihr« dcsünderc Tradition und waren immer brr Sitz einer iangeschcuen und gebildeten jüdischen Schichte, LUder nach des tzmail'.ipatioik viele Männer hervorgßgengen sind, dir im sei;:, i und literarische» 8she» de? Pölfer yin« Rolle joielü'!!. Tie Wirkung der Emanzipation und der Assimilation wsc tei diesen Kreisen besonders verheerend,' es «nfltond eine bewußte Abwendung von Ichmn Jüdischen, der liberale Doitrinatismus ließ natürlich zunächst die Religion verickiwi!'.>:n und die rationalistisch-atheistische jüdische Bourgeoisie suchte den Anschluß an baß Deutschtum, das her.Inbegriff aller Kultur war, möglichst innig zu vollziehe», DaS ganze Milieu alisrdings widersprach diesem Bedürfnis nach Einfiriäiid;:5rr; und itt der Sprache trat am deutlichsten die Ncrschiedeuartigkeit bcr Komponenten zutage, LUS der man bera:,-« wollte. In diesen Geineindstt gab «S «eben der deutschen Kultnrsprache noch die Erinnerung an daS jüdische Joiom. und die Sprache des umwohnenden VMSwar ti'chechi-ch: in jeder Familie kämpften diese Sprachen miteinander und die Kinder mußten mit den Dienstboten „kstchenböhmisch" sprechen und hörten von jüdischen Kaufleuten und Reifenden mauscheldeutsch. Mauthners Vater, her st» Jahre 1848in der Nationalgarde mitgekämpft hatte, haßte «tchts sa wie das Mauscheldeutsch, haS die Reinheit des Deutschtumzn trügen drahte; dies geht so weit, baß er dem Sohn da?üi> v. ..iiiiicheu" als „jüdisch" verbietet. Mauthners Jugenditt höherein Grade «och alder Autor zugibt. eine typische; aus ihr jpricht die ganze Tragödie des assimilatorischen Judentums, daS ängstlich vom Eigene» Tschechische Drohungen gegen Polen. Prag» 30. August. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Aus Orlau wird gemeldet, daß die Bergleute Jtt den Waffen greifen wollen, wenn pie Polen T e s ch e n und die anderen schlefiscsten GelieLe in Besitz nehmen wollen. Der „Eeytze Glovo" fchlietzt seinen Artitzel über die Lefchener Frage mit de« Worten: „Wir rufen nach Warschau: Nehmet Teschen, über in dem Augenblicke, da ihr eure Negierung dort einsetzet, rvetden in Teschen, Orlau und Dombrowa FenerbrLnde ansflammen und nicht nur Fsrr?rbr8nde, auch Schüsse!" Die neuen Balkamvirren. Amsterdam, 30. August. Laut dem „Algemeen Handels blad" meldet die „Westmünster Gazette", daß die Lage aus dem Balkan alles andere alsAUfviedenstellend sei. Zn Montenegro wird gekämvft, die Lage ist dort sehr ernst. Das ganze Land befindet sich in einem Zustand de? Revolution. Die S e r v e n versuchen vergeblich! den Aufstand durch strenge Maßnahme« zu üntervrsichen. Die Monte, negriner haben die Eisenbahnverbindung Dirpasar^Ättttvarr unterbrochen. Beide Orte stehen in ernster Gefahr. Die Serben haben ihre Truppen in diesem Gebiete verstärkt. Das von ihnen eingeschlagene Verfahren scheint das Nationalgefühl der Montenegriner und ihre« Hatz nur «och augefacht zu haben. Franzosen besetzen Bulgarien. Versailles, 90. August. (Korr.-Bur.) Nach einer Meldung aus Sofia hat der französische General Franchet d'Esperay beschlossen, Bulgarien durch französische T r n p p e n bis zur Ratifizierung des Friedens- Vertrages befetzensnlassen. S« Sofia, Verna undGchurnla selber Belagerungszustand proklamiert worden. stchtslyftgkeit gegen bas eigene Volk, ihr Geflunker uns selbst ein Greuel ist und weil wir aus eigenem MiulichkeijSgsfühl endlich vor alstv Oeffenftichkeit das Tischtuch ze^chneiden müssen zwischen ihnen und uns. Wäre die große Ueberzahl der Flüchtlinge nicht in ihr schweres Tagewerk eingsspqnnt, wahrlich« mn müßte sie zusanimenstharen, daß sie selbst Hand an* legen und die geräuschvoll agierenden Gpisler, Wucherer und Gewinnjäger, überall, wo sie sich protzig« schreiend und über alle Maßen selbstbewußt zusamn^ntun« auseinanderjagen, aus den Kaffeehaussälen, auS Ken Korbsessel vor den Ringstraßenhotels, auS den Automobilen und Fiakern, aus den Nachtlokalen und Winkelbörsen. Denn dies scheint uns um der eigenen Ehre und Gesundung Millen jetzt als baß Wichtigster eine reisige Gelb ftwehr gegen die Gchändex d,q jüdischen NameUS. Sk. SW> W-- m wegstrebf und st völlig LodenwS, auch geistig heimatlos wird. Die Vünhe der „liberalen" Generation, der Irrweg eimß richiungslos geiverdeym. entwurzelten VolstS offenSM sich uns audieser UchWerUng und wir ttbmm erst« wirst «I so kommen mußt», Hatz uqstre Västr hem Judentum entfremdet wurden. Mauthnrr spricht von feinem BerhWnts zmn Judentum stlge-ndennaße», „Ich War von MstckmMUng Jade« tzsbe ms -dm« «ordSMchen Winkel Böhmens, «nd habe doch jüdische Religion und jüdisch« Sitten eigentlich «ientals kennen gelernt; höchstens htzUfiger als et» deutsches Kind Me jüdisch« Sprechweise und MauschelauSdrücke gehört. Mein Elternhaus stand dem jüdischen Wesen fremd gegenüber. Ich war 1» der seltenen und fast einzige» Lage, daß schon meine beide» Großväter in einer Zeit, da di« finden kaum dem Ghetto zu entwachsen amfingW, sich vom fiuhentum st gut wie losgelöst hatten, der eins durch sein Leven praktisch, her andere als junger Mann auch offiziell. Der Vater meines Vaterhatte gegen bi« Gesetze seiner Zeit und durch besondere kaiserliche Erlaubnis ss etwawie ein Rittergut mit einem Schlosst erworben, nicht gar weit vost Königgrätz an der W«! dort imitiert« er mit seiner viel jünger«» Frau daö Lebe» einevornehme» LandjrrnkerS, verkehrte mit Jude» nur geschäftlich und hauste so adelig« daß nach seinem Tode das!Put versteigert werden Mutzte und seine beiden Söhne att arm« Ten stk zurückblisben. Do viel ich auch zurückdenw, ich kan« Mich ^nicht erinnern, meinen Onkel ober meine» Vater auf der Uebung «ine» Mischen Gebrauche» ertappt zu habe». Rach jüdischer Anschauung ist Zugehövigkeit zum Judentum ohne Kenntnis der hebräischen Sprache nicht denkbar; mein Bat« aber kannte keinen hebräischen Buchstaben. An hohen jüdischen Feiertageir pflegt« er mit einem gewissen Kelbstyorwürfe zu sagen r „Ihr wachst ja auf wie die Heiden"; darin bestand die ganze religiöse Erziehung, die er tut» zuteil werden ließ. Als ich einmal die alten Zeremonie« bei jüdischen OsterststeS fehlten lernen wollte, mußte ich mich für beit Vorabend des Passahststes von einem alten Verwandten, einem Schwager meiner Mutter, dazu einladen lassen; ich habe so einen der hübschesten und ältesten jüdischen Bräuche nur das ehre Mal kennen gelernt u»d ganz st neugierig Politische Rundschau. Tesche« und Budapest. Die Nachrichten aus Paris mehren sich, laut denen fcw Frage des Teschener Ä o h l e n g e b i e t e 5 im ööfiti meinen in einem fLr P y l in g Ü n st i g e n S in n> erledigt worden sei. Allerdings soll vorgesorgt werden, dätz dem tschecho-slowakischenStaate dieKv hl e n>» z u f» h r. gesichert werde. Die Mtldung von dem bcvorstehcube« D e r lu st e deD Teichrner GkbiiEbat in Tschechien g rohe Erregung bervorgerustn, die sich in verschiedenen Manifeste tionen sowie in der Presie kundgriit. Gestim haben wieder zwei P r o t e st v e r s a m m l u n g r n in Prag staMfundm und eS wurde eine R e s o l u t i o » angenommen, worin die Unmöglichkeit eines Verzichtes auf Teschen ausgedrückt wurde, ohne welches der tschecho-slöwakische Staat nicht e x i st t e r e n könne. In Tschechien herrscht über die bevorstehenden Beschlüffe bezüglich TeschenS starke Nervosität, und man muß befürchten, daß die Manifest ä t io n § l u st, die sich m ben letzten Tagen in Erwiderung der bedauerlichen Wiener Exzesse gegen die Wiener Sokoln am Werke gezeigt hat, durch den nmerlichen Anlaß.eine weitere Stärkung erfahren könnte. Daß b ei allen derartigen Volkskundgebungen die. v 8 l l i g unbeteiligten Juden schließlich am meisten in Mitleidenschaft gezoge« werde» tznd d a S Bad aus gießen müssen» i st ei ne lang bekannte Tatsache, d i e s i ch in de« letzte» Tagen wieder g e z e ig t hat, indem die a u f g e h e tz t t Masse i h r e Rache an den antisemitischen Wiener Devtschnationalen an den — Jüdin vollzieh,n wollte. Die Lage mUngarnifi unverändert. Mivisterpräsidmt, Friedrich läßt sich umner nme Begrüßung S b t* Pesch r n smdrn, in welchenwir daS Ungarische Telegrapheubürs meldet» die Regierung aufgesördrrt wird, ihr Programm, die Schaffung einechristlichen Ungnrvs. ohne Waufeü zu verwirkliche«. Nunmehr hat stch die ch r i st-. licheNationalpartei konstituiert und dm Grafen^ T t l e k tz zum Präsidenten gewählt, der in seiner Eröffnungsrede erklärte, daß stch in der Arbeit zur Schaffung des neuen Ungam dieganzeRatio« vereinigen müffe. Das Wort „Nation" hat NM in dem voliltschm Lrxikou Ungarns seit jeher, seinen besonderen Sinn gehabt tmd man hat dort auch hie Judeu immer für die magharische Nation reklamiert. Der Herr Graf scheint nun daran zu gehen, dem NationSbegnff in Ungarn einen europäischen Inhalt zu gebe» und diese Neuorientierung richtet sich gegen die Judm. _ Einer p-luische Melduug über Tesche«. MAhr.-OstvaU, 30. August. (Achecho-slöch. Pteß- Bm.) Dem ^Hlos Narodu^ wird ausWarschM geMdet: Her oWelle Bericht über die Teschener Anstekegenheit wird in den alleru ä ch st en T a ge n Wsaegiröm werden. Polen wird d i e S t a d t Teschen mit hem ganzen Bezirk uüd d e m B t e l i tz e r B e z t r k e r halt e n. Im Betrk Freistqdt wird eine Bolksabstimmuno stüitlnden. Dmowsst soll Dr. Benes erklärt haben, daß Ür den Fall eineungünstigen Ergebnisses der Volks-' adsfimmuNg für die Tschechen, Polen sich verpflichte,! die Eisenbahn Frledek-Makov fifiakova?) auszubauen. , wie «in Wkenstehendee. ffile «tn „Goj" (Lhftst) hätte ich dahetaefeffssn. sagte Pfefßp y«fef ngchher. Der Vater meine» Mutter gar, den steinalt» MaM, der wyhs einer NebenSheschreiLung wert wäre, war schon M Jüngling, gegen Ende deS 18. Jahrhunderts, der Sefeu? der Franktste« beigrtreten. hie jhve Anhänger aus kabbw-. llsttfkhen oder 'abtrünnige« Juden rekrutierte und irgendeinen neuen MessiqS erwartete »der glaubte, eiurn Vollender vow Jesu» L-xistvS. Mein iproßhater soll in biss« mtlttärifchl vrgantflerte» Sekte (auf dem Schlosse Franks in Offtubach!' am Ntzetn) Offizier gewesen sein und nach dem Ende be«, Bewegung hie Dokument« und «mH da- Bild der »Königt«"- tn Verwahrung gehabt haben. Die Sekte wurde bann öfters^ hart perfolgt/ in Nutzlechd wie tn Oeftrrretch; möln Utvh-- dater ckhtstr in feine Heimat zurück und lebte von da ab alS ReltgionSspSifer, wenn er «S auch für schicklich hielt, an hohen! Festtagen die Synagoge »u besuchen. In der kleine» Jude».« gemeinde vo» Horzttz gast «r für einen Gelehrten, für eilten^ Freigeist, für eine« Ketzer. Al» et im Patriarcheiialtev 1876 starb, folgten seiner Latche rin Rabbiner, aber auch ein kath»-- lisch« und protestantischer Geistlicher. Mein Elternhaus war eigentlich konfessionslos. Ich bin erst ott Man» offiziell aus der jüdischen Meltgionsgemeirischaft ausgetreten, ohne mich' zn einer anderen Religion zu bekennen. GS war mir lästig geworden, daß nach jeder Volftzählung irgendein Schutzmann Anstoß daran nahm, wetM ich bi» Rubrik Religion nicht auSfüllte. Auch diesen Gchritti fand «eine alte Mutter einfach selbstverständlich. Gtv' wavi einigermaßen stolz darauf, baß schon ihr Vater fein gläubiger. Juda gewesen war. t Man wird jetzt besser verstehen, WaS ich vorhin miff» einer Klage, die mein Empfinden nur ungenügend' üuSdLücktztt konnte, vorgetvage« habe: daß miv zum Dichter, deji ich/ mich doch fühlte, außer einer deutschen Mundart, der wahren Muttersprache, auch noch der Untergrund eines JugendglaubenK fehlte, eine Mutterreligion. Mein Dater war, um eS lnrz und schroff auszudrücken, «religiös, meine Mutter antireligiös ...; In solchen Traditionen aufgewachsut, ivußto^ich Pis: zu meinem achte« LebetiSjähre kaum, was das bedeuttir, daß