Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 219 (28.8.1919)
- Date
- 1919-08-28
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener Morgerrzeitnng Beite 4'. 'Wien, Donnerstag - .. .. - - . ... 1.1mm Oi9Si*m*wX 28. August ISIS SlL2tS ..—•"' — •'—.s Tagesbericht. Die neuen Marrane». .. '' Massentarrfen und gleichzeitige Nameusänderungen kn Polen, Massentaufen in Budapest, ansehnliche Scharen »rauer Täuflinge in Wien. Klägliche, angsttriefende Jammergestalten schleichen sich fort aus der bedrohten Gemeinschaft und kriechen hastig drüben unter, wo die Faust gegen uns geballt ist. Max Nord au hat sie gekennzeichnet, diese neuen Marranen: „Sie scheiden ans dem Judentum mit Grimm und Erbitterung, aber im innersten Herzen, wenngleich von ihnen selbst uneingestanden, tragen sie ihre eigene Erniedrigung, ihre eigene Unehrlichkeit, den Haß, der sie zu ihrer Lüge gezwungen, auch dem Christentum nach. Mir graut vor der zukünftigen Entwicklung dieses Geschlechtes der neuen Marranen, das sittlich nicht gehalten wird von irgendeiner Neberlieferung, dessen - Gemüt vergiftet ist durch Feindlichkeit gegen das eigene wie das fremde Blut, dessen Selbstachtung zerstört-ist durch das immer gegenwärtige Bewußtsein einer fundamentalen Lüge." Wahrlich, nicht daß wir diese verlieren, geht uns »rahe, und unseren Hassern könnte man diesen Zuwachs gönnen, der ihnen nicht gut bekommen wird. Aber beim Anblick dieses Wettrennens zur Taufe wird uns, wie niemals sonst, die Tragik bewußt, daß sich unsere größte Schande denen, die sich an der sittlichen Judennot tveiden, so augenfällig, so nackt darbietet; daß sie uns vor sich ausgebreitet haben wie in einer Arena, wie in einem Riesenzirkus, und daß sie sich den Bauch vor Lachen halten dürfen, wenn sie dieses Treiben der jüdischen Renegaten sehen. Die „Reichspost" hat gestern gejubett. Nach einer antisemitischen Versammlung zogen die Ausgestachelten vor ein Kaffeehaus in Mariahilf, holten sich aus dein Publikum ein jüdisches Opfer heraus und dieser Gezeichnete flehte wimmernd: „Ich bin feilt Jttde! Laßt mich, ich bin. wirklich kein Jude!"; Daß das unsere jungen jüdischen Menschen sehen inüssen, daß wir Zersprengten keine Mauer bilden können, um ihnen diesen Anblick zu ersparen!... f Aber auch das hat sein Gutes. Gewaltig wächst .ln der zerquülten Brust der Getreuen die Sehnsucht jnach der eigenen Scholle. Mögen die Schlotternden winseln und mögen die Barbaren von drüben jauchzen: Je kläglicher das Jammern und je rauher die Landsknechtfreud-e der Peiniger, um so heller schießt dis iKraft auf in den Herzen der neuen Juden, welche nach Reinigung und Erlösung strebe«.;vr; .,T A. Das Pech der Berichterstatter der „Reichspost" und des „Neuigkeits-Weltblatt". Aus einer antisemitischen Versammlung hinausgewerfen. V Am Dienstag veranstaltete der Wiener Antisemiienbund eine sehr gemischte Gesellschaft des urdeutschen Herrn S edlak und Genossen, (Herr Sedlak ist nämlich mit Respekt zu vermelden Schriftleiter der ^Ostdeutschen Rundschau", also ^Germane" edelster Sorte) am Neubau eine Propagandaversammlung. Wie uns mitgeteilt wird, ereignete sich während der Versammlung -der tragikomische Vorfall, daß die als Berichterstatter der Versammlung beiwohnenden Redakteure der christlichsozialen »Reichspost" und des »Neuigkeits-Weltblatt" «ms der Versammlung hinausgeworfen wurden, weil ste — zu j ü d i s ch aus sah en. Erst später klärte sich der Zwischenfall auf und man bat die Beiden, von dem Geschehenen nichts verlauten zu lasten. In Journalisteukreisen wurde der Hmauswurs der christlichsozialrn Redakteure aus einer Antisemitenversammlung sehr belacht. Beschränkungen an der Lemberger Aniverfitat. Die Frage der Nichtzulassung derjüdischen H o r e r zu den Vorlesungen an der Lemberger Universität, die bereits den Gegenstand von Verhandlungen mit dem Lemberger Rcktorat und mit dem polnischen Unlerrichtsmimster bildete, wurde jetzt infolge der neuerlichen Publüicrung f einer diesbezüglichen Verordnung wieder aktuell. Nach dieser Verordnung werden nämlich zu den Vorlesungen nur diejenigen polnischen Staatsangehörigen zugelassen, die ihrer Militärpflicht nachgekommen sind. Aus diesem Anlaß sprach beim Rektor der Lemberger Universität, Professor I u r a s z, eine zionistische Abordnung, bestehend aus den Herren Dr. Schreiber, Dr. K o r k i s und Dr. Mayer, vor. Die Abordnung wies dabei auf den Umstand hin, daß infolge der Nichtausschreibung von Assentierungen für die nichtpolnischen Nationen in Ostgalizien die in der Verordnung erwähnte Bedingung auf die jüdischen Hörer nicht an gewendet werden könne und daß die jüdische Jugend darm den Versuch erblicke» müste, sie von der Lemberger Universität sernzuhalten. ' In seiner Erwiderung betonte der Rektor, daß diese Verordnung eine allgemeine sei, die sich auf alle polnischen Universitäten beziehe und daß im Hinblick aus hie speziellen Verhältnisse an der Lemberger Universität der akademische Senat mit Vorschlägen an die Zentralbehörde herangetreten sei, deren Erledigung jedoch bis zur Stunde ausstehe. Welcher Art diese Vorschläge sind, geht schon aus der Bemerkung des Rektors hervor, der ohne die Erledigung der Zentralbehörden, beziehungsweise deren Weisung in bezug auf die Anwendung der beregten Verordnung auf die Lemberger Universität abzuwarten, von der N o t w e n o i g k e i t der Einführung eines numerus claugns sprach, welcher natürlich praktisch nur gegen dieJ« den -augewendet werden wird. Zur jüdischen Kinderfürsorge. Man schreibt uns: In der letzten Zeit wurde die siidifche Milotatigkeit der Großstadt organisiert und die bewußt jüdisch» JuMcnd nimmt an jüdisch-sozialer Fürsorge einen große» WchrL ES^ist wirklich ein erfreuliches Bild deS Fortschrittes. Emr ifäaiüg. ich' mir., die jüdischen Kiirderfreunde auf einen, Vk-'-U l-ot i,rg«rcherr Zustand aufmerksam -WLMtetf. P rännmerati onsnladung. Am I.September beginnt ein neuesQuartal.Wir bitten unsere Abonnenten, das Abonnement rechtzeitig zu erneuem, damit keine Unterbrechung in der Zustellung des Blattes eintritt. Bezugsbedingungen: Für Wien: mit Zustellung Monatlich . . . Kronen 7.— Vierteljährig . . „ 20.— Halbjährig ... „ 40.— Ganzjährig... * 80.— Für die Tschecho- Slorvakei: mit Postveriand in tschechischer Währung Monatlich . . . Kronen 7.50 Vierteljährig . . * 22.— Halbjährig ... „ 44.— Ganzjährig . . . „ 88 — Für Deutschösterreich: mit Postversand Monatlich . . . Kronen 7.8g Vierteljährig . . „ 22.— Halbjährig ... „ 44.— Ganzjährig. . . * 88.— Für Polen und die übrigen Nationalstaaten: mit Postversand Monatlich . . . Kronen 8.50 Vierteljährig . . „ 25.— Halbjährig ... „ 50.— Ganzjährig ... m 96.— Einzelexemplar 36 Heller. Für Deutschland monatlich 5 Mark, Schweiz 5 Franken, für das übrige Ausland vierteljährig 26 Kronen. Die Geldsendungen Ar die Tschecho-Dlowakei sind per Erlagschein an das Postsparkaffenamt P. S. 9tr. 150.693 in Prag, für Polen, Westgalizien und Polnisch-Schlesien per Postanweisung an die Wiener Lombard und Eskomptebank, Filiale Krakau, für .Wiener Morgenzeitung", Krakau, Äynek 12, zu richten. Administration der „Wiener Morgenzeitung" Wien» II., Taborstraße 1—3. Telephon 44.038«. 43.319. Die Kinderspitäler in Wien übergeben in der Regel rekonvaleszente heimlose Kinder ohne Unterschied der Religion und Nationalität der städtischen Kindcrübernahmsstelle in Wien 5. Bez., Siebenbrunnengasse. Der größte Teil dieser Kinder ist gezwungen, in dieser Institution längere Zeit zu verbleiben; insbesondere die Flüchtlingskinder und galizischen Kriegswaisen, deren Eltern, beziehungsweise Vertvandte diese infolge von Paß- und Reiseschwierigkeiten nicht abholen können. Wie sich ein schwaches jüdisches Kind in einer fremden Umlgebung, ohne rituelle Verpflegung, ohne jüdische Erziehung, ohne jüdischen Beistand fühlt, ist leicht begreiflich. Die Wiener israelitische Kultusgemeinde besitzt leid« keine derartige Kinderübernahmsstelle, trotzdem die Zahl d« jüdischen Kinder im städt. Kinderheim, 5. Bez., Siebenbrunnengasse, derzeit 50 übersteigt, welche Tatsache dem Jugendamte der israelitischen Kultusgemeinde bekannt ist. Da eben jetzt an die Errichtung von jüdischen Kinderheimstätten geschritten wird, wäre es an der Zeit, die 50 jüdischen Kinder, beziehungsweise die galizischen Früchttingskinder und» Kriegswaisen, die sich im Kinderheim, 5. Bez., Siebenbrunnengasse, befinden, in Mische Fürsorge Zu übernehmen. Auflösung eines kommunistischen Volkstvehrbataillons. Die gestrige .Arbeiter-Zeitung" veröffentlicht einen Beschluß des Vollzugsausschusses der Sokdakenräte der Volkswehr Wiens, tn dem mittet eilt wird, daß der Vollzugsausschuß an dm Staatssekretär für Heerwesen folgende Zuschrift richtete: Auf Beschluß der am 26. d. M. tagenden Vollzugsausschußsitzunq wird der Staatssekretär für Heerwesen ersucht, das Volkswehrbataillon 41 wegen seiner die Einheit der Volkswehr gefährdenden Haltung aufzulosen und die dort eingeteilie Mannschaft auf die übrigen Volkswehcbataillone Wiens auszuteilen. Amtlich wird abends verläutbart: Die beim Volkswehrbataillon 41 in Wien herrschenden Mitzstände haben den Staatssekretär für Heerwesen zu folgenden Maßnahmen bestimmt: 1. Das Volkswehrbataillon 41 wird aufgelöst. 2. Die vom Vollzugsausschuffe namentlich bezeichnetm Angehörigen des Bolkswehrbataillons 41, .welche sich grobe Drszivlinarwidrigkeiten zuschulden kommen ließen, sind aus dem Verbände der deutschösterreichtscheu Volkswehr auszuscheiden. . 3. Die übrig gebliebene Mannschaft des BÄkswoh» bataillons 41 wird nach einem vom Landesbefehlshaberamte in Wien auszugebenden Schlüssel auf eine Anzahl Wiener Volks wehrbataillone verteilt. Diese Anordnungen des Staatssekretärs für Heerwesen wurdm heute duvchgMhrt. Neuregelung der Tabakausgabe. Gestern erhielten die Verleger der Tabakregien kn den Bezirken Mens die notwendigen Anordnungen für die am 1. September l. I. in Kraft tretende Neuregelung der Tabakausgabe. Diesen zufolge wird die Ausgabe der Ladenkundenmenge an nicht rayonierte Kunden grundsätzlich eingestellt. Der ein Zehntel (10 Prozent) der festgesetzten Stammkundenmenge übersteigende Teil ist künftig ausschließlich an die Stammkunden aus zugebe«. Die Stammklmden haben demnach außer der Stammkundenwochenmenge und gleichzeitig mit dieser eine Wochenzubuße in Zigaretten zu erhalten. Die Rancherkartenabschnitte bleiben in Hinkunft bis einschließlich Montag nach der Woche, für welche sie lauten, giltig. Die bisher für die Stammklmdenwochenmenge festgesetzte Schlüsfekeinhcit von drei Zigarren und neun Zigaretten bleibt bei Abgabe von ^ßMükos."-Zigarreu in vollem Muße aufrecht. Bei Abgabe von anderen Zigarren wirb diese Schlklsselciiiheit ans drei Z'.ear.rru und sechs/Zigaretten h«uL »• Dte Kohlenkrise. Beratung im Stadtrat. — Berichte des Bürgeemeffters.! Im SHa dt rate erstattete gestern Bürgermeist« Ke«^ mann einen eingehenden Bericht über den Stand berKohleu-j Versorgung. Der Sitzung wohnten bei: Staatssekretär EV»s bersch- Ministerialrat D'r. Kloß, Regieeungsrat Doktors Baumgarten, Oberinspektor Lenhart, Inspektor Pollak toottj der Nord bahn, Magistratsdirektor D'r. Hartl, Obermagi-^; stratSrat Müller, der Kohlenrefeveut Magistratsrat Doktor^ Fastenbauer, Direktor Karel von den städtischen Elektrizitätswerken und Inspektor Güntner. ' Bürgermeister Reumann erklärte: Aus dem De-! richte des Vizebürgermeisters Emmerling ging hervor,! daß in erster Linie die industriellen Unternehmun-j gen von der Gefahr des gänzlichen Stilb-! standeS bedroht sind, was eine weitere Ausbreitung der Arbeitslosigkeit zur Folge hätte. Die Zahl der ArbeitS-- losen in Wien, die gegenwärtig 120.000' beträgt, würbe sich natürlich durch eine solche katastrophale Einstellung der Jndustrieunternehmungen ins Uugemessene vermehren. Auch die Aufrechterhaltung deS Verkehrs, insbesondere der elektrischen Straßenbahn, wäre in Frag« gestellt. Die Bemühungen der Gemeindevertretung, eine Katastrophe von der Stadt fernzuhalten, schützen sie vor einem!, etwaigen Vorwurf, als träfe sie ein Verschulden an btefar tristen Verhältnissen. Die Mittel, die der Gemeinde in dieser Hinsicht zu Gebote stehen, sind äußerst gering. Sie! kann rNcht diplomatische Beziehungen anknüpfen, um die' Kohle zu beschaffen, sie kann aüch nicht entsprechende Transportmittelzur Verfügung stellen, um die Kohle aus dem- Förberungsort nach Wien zu bringen. Sie kann lediglich, durch kaufmännische Verhandlungen sich die Kohle zu verschaffen trachten. Die Gemeinde muß sich also von; vornherein dagegen verwahren, baß sie an den herrschende« Verhältnissen irgendein verschulden treffe. hh Ministerialrat Klotz über die Vorsorge» für den Winter. Ministerialrat Dr. Kloß gab dann eine ausführliche Darlegung der Kohlenverforgung Deutschösterreichs, dessen Bedarf durch die e.igene Produktion nur zu zehn Prozent gedeckt werden könne. Er verwies daraus,/ daß nach der Krise im Juni dieses Jahres nach langwierigen Verhandlungen am "23. Angust endlich ein neues Kohlenabkommen mit der tschechischen Regierung getroffen werden konnte.' Der Appell an die Arbeiterschaft, im Interesse der Allgemeinheit die Förderung zu steigern, war von Erfolg begleitet, denn tatsächlich sind im Monat Juli in den deutschösterreichischen Bergwerken um zirka 3 O.u 0 0 Tonnen mehr gefördert worden, als in den vorhergehenden Monaten. Freilich sind wir, was ja allgemein, bekannt ist, auf auswärtige Kohlenzuschübe angeiviesen. Wenn wir die Mengen, die uns allenthalben versprochen worden sind, tatsächlich erhalten, können wir dem Winter mit Rultze entgegensehen. Wie aber die Situation jetzt ist, ttotz der Bemühungen der Entente, insbesondere der amerikanischen Mission, müssen wir für den Winter noch. Besorgnisse hegen. Die Lage deS städtischen Glektrizitäts- und Ga-Kverke». Hinauf nahm der Direktor der städtischen Elektrizitätswerke Karel das Wort und betonte, daß auch die städtischen Elektrizitätswerke das Ihrige tun. In den nächsten Tagen wird dem Stadtrat ein Bericht vorgelegt werden betreffend die Oelsenerung in den Elektrizitätswerken. Er führt aus, daß man hoffe, mit der Oelfeuerung eine Leistung von ungefähr 150.000 Kilowatt zu erzielen. Mit Hilfe .des Zillingsdorfer Bergwerkes wird es dann möglich sein, eine gute Witterung vorausgesetzt, die Versorgung nnt Elektrizität wenigstens bis zu einem gewissen Grade von den Kohlen-, zuschüben unabhängig zu machen. Oberinspektor G ü n t n e r faßte die Lage der städtischen Gaswerke dahin zusammen, daß eine Gefahr für die Versorgung mit Gas im bisherigen Ausmaße nicht zu befürchten sei, wenn die Anlieferung der Kohle in dem bisherigen Ausmaße erfolgt! Man könnte in einem solchen; Falle behaupten, daß die Gasabgabe bis Spätherbst gesichert ist. Für den Winter allerdings ist es notwendig, für tzine ausgiebigere Erhöhung des Kohlenzn schul es Sorge zu tragen. Der Küchenbrand. Der Magistratsreferent für Kohle Dr. Fasteubancr erörtert, die Lage des Kleinkohlenhandels in Wien und erklärte, daß die Zufuhren fortwährerrd abnehmen und daß es nur; mit Hilfe der Holzlieferungen in den letzten Tagen inöglich war, 44 Prozent des Küchenbrandes zu befriedigen. Gestern sind rn Wien bloß 13 Waggoris Kohle eingetrosfen, von welchen sechs Waggons den Ankerbrotwerken zugeiviesen werden mußteir. Es blieben also sieben Waggons für Wien übrig, gegen 120 Waggons, die man sonst täglich braucht. An die.Berichte schloß sich eine Debatte. r Bürgermeister Reumann ergriff zrmr Schlüsse Ler Beratung näch einmat das Mort und machte die Mt-/ teilung, baß'in der chentigen Stadtratssitzung die Delegierung' von Abordnungen gewählter Vertreter d« Gemeind? Wien, vorgenommen werden soll, deren Aufgabe es sein, wird, bei allen zuständigen Stellen in Prag und Berlin den furchtbaren Ernst unserer Lage darzustellen. Die angeküiibigte außerordentliche. Sitzung des Gemeinderates wird erst nach der Rückkehr dieser Abordnungen stattfinden können. in alles Breislagen. tWetnratitrew unter Garantie, tyarbfanbrr für gfl» Ccfeac, «Mastige» IKatfclni. Lcvp. Kurzer, Wien, TO., WestÄhnstroße 23 Leievbm» 31697.