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Wiener Morgenzeitung · 1919-08-26 · Heft 217 (26.8.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 217 (26.8.1919)
Date
1919-08-26
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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.. 0eÖe 2_^_Men. Dienstag PoMsche^trmdschau. Die Warschauer zioniftische Landeskonferenz. Eine Rede Morgenthaus beim Zionrstentag. - ' Warschau, SS.Aur^ß. r Der dritte Tag brr Landeskonferenz der polnischen Zionisten, über deren Eröffnung wir schon berichtet haben, war der Frage der Palästina-Arbeit» gewidmet. Das Referat erstattete der Vorsitzende des Warschauer Palästina-Amtes, Leon Lewite. Hierauf beginnt die Debatte, die in-der Abendsitzung als ^Generaldebatte fortgesetzt wird. Während der Rede des Delegierten Meremindi (Fetre-Zion) erscheint Botschafter Morgenthau inr Saal. Der Vorsitzende, Dr. Thon, begrüßt Morgenthau und btttet ihn, dem Präsidenten Wilson den Dank der polnischen Zionisten für sein Eintreten für daS jüdische Volk zu übermitteln. Hierauf ergreift M o r g e n t h a w das Wort zu einer längeren Ansprache. Er erklärt, er sei zwar kein Zionist, aber auch kein Gegner des Zionismus. In Amerika habe man keine Vorstellung von der Jubenfrag« und der Lage der polnischen Juden. Die amerikanischen Juden wollen den notleidenden Juden helfe«. Aber es kann sich nicht UM die wenigen handeln, die «ach Palästina aüSw andern können, die große Mehrzahl wird doch hier bleiben ustd für diese müssenwirbessereLevrnsbedtngUngrn schaffen. Ich glaube, sagt Morgenthau» baß eine Kommission in Polen von Ort zu Ort fahren muß,'die Lage genau studieren und dann einen genauen Plan für eine Hilfsaktion aufstellen. _■ Die NekonftruKLion des polnischen HabltteLLs. Aus Kr a k a u wird dm »Polnischen Stimmen* tele« graphierl: Wie der Warschauer Korrespondent des »E,MS* Mit» teilt, ist mit den bisher ersolgten Veränderungen im Kabinett die R e k o n st r u k t i o ri noch nicht endgült g abgeschlossen. Es stehen vielmehr noch weitere Veränder.nngen und Verschiebungen bevor. Wie verlautet, ist auch die Stellung des DNn.sters des Innern Wojciechüwski erschiiltere. Du man jedoch auf ferne Arbeitskraft nicht ganz verzichten mochte, wurde ihm das Portefeuille der öffentlichen Arberien angetragen. Eme Entscheidung ist «och nicht getroffen. Äie „Times" über Luden-orffs Erinnerungen. Der militärische Mitarbeiter der ^,Timrs" behandelt die Erinnerungen Ludendorffs, die von der „Times" veröffentlicht wurden. Er sagt, dieses ist mehr als die Geschichte des Krieges, es ist ein Versuch des Get e.alstabes, sich vor den Augen, des deutschen Volkes zu rechtfertigen rmd einen Teil des früheren Ansehens zurückzugewinnen. Das Buch gibt aber ein grundfalsches Bild des Krieges, da es von einer Weltanschauung getränkt ist, die seit Kriegsausbruch bereits als veraltet anzusehen ist. Es ist klar, daß Dom Anfang bis zum Ende des Krieges die deutsche Armee viel besser war, als ihre Führer und das deutsche Volk besser als seine Regierung. Dies ist intellektuell gemeint, denn moralisch war daS Volk schlimmer als seine Regierung. Das Volk hat versucht, gleichzeitig von beiden Seiten zu gewinnen. Wenn seine Führer, den Krieg gewonnen hätten, wäre das deutsche Volk bereit gewesen, seinen Tdil an der Beute zu fordern, aber im Falle des Verlustes hoffte eS, den Gegner damit milder stimmen zu können, daß eS den Beweis erbrachte, daß es mit seinen Führern nicht einverstanden war. Das Buch zeigt, daß während eines großen Teiles des Krieges die Uebereinstimmung zwischen dem Hauptquartier und der Zivilregierung fehlte und daß die deutsche Politik fast immer ein Kompromiß der beiden Anschauungen war. Ludendorff verpaßt keine Gelegenheit zum Angriff auf die Zivilverwcrltung, um der .Regierung die Verantwortung für den Verlust des Krieges aufzubürden.. Seiner Ansicht nach' sind hauptsächlich BethwaNN-Hollweg und Kühlmann für den Zusammenbruch der deutschen Maral verantwortlich. Immerhin nennt er die beiden Demokratien England und Frankreich als Beispiele; er lobt die britische Propaganda und weist auf den Gegensatz zwischen englischer Geschicklichkeit und deutscher Plumpheit hin. Er vergißt aber eines, nämlich, daß England eins gute Sache zu verteidigen hatte und Deutschland nicht. Die ganze Kraft von Ludertdorfss Argumenten ist, daß der-Krieg durch einen rein politischen Mißgriff zur Aufrechterhaltung der Moral beS deutschen Volkes, verlören --^gangen ist. ' Friedlich Nemmaün. Wie bereits gemeldet, ist der bekannte beutschk PvMkör und Schriftsteller, Friedrich Nüumann, einem Schlaganfalk erlegen. Friedrich Naumann kann als der führende Kopf im freisinnigen deutschen Bürgertum bezeichnet werden. Frühzeitig begann Naumann, anfangs Pastor von Berus, sich mit Politik zu beschäftigen. Er betätigte sich zunächst in bet christlichsozialen Partei, die der bekannte antisemitische Prediger Stöcker leitete, trat aber bald gegen die Feudalen und antisemitischen Strömungen in der Partei in Opposition und gründete später die nationalsoziale Partei, für beten Ideen Naumann mit seinem nicht geringe« publizistische«. Talent eine lebhafte Propaganda entfaitttt. Als die Partei infolge ihrer Niederlage bei den NeichStaaSwahlen sich auslöste, .trat Naumann zur Freisinnigen Vereinigung über, in der et rasch die geistige Führung erlangte. Naumann suchte in seiner Politik stets die Mitte zwischen den Klakstnkampstevdenztzn ber Sozialdemokratie und den üedsrgrisftn. der Kapitalismus, feitt politisches Wirken Hütte einen starken svztaleekormerischen Zug, der es über die Enge des kleinbürgerlichen Horizontes stark emporhob und der geistreiche, vtelvelesen» Man«, der auch als schlagferttger Redner aus bie breite« Massen wirkte, vor denen er gerne an den Rednerpult ttat, eroberte sich durch zahlreiche Schriften, wie „Reudeutsche Wirtschaftspolitik", „Demokratie und Kaisertum", „Kunst im Zeitalter der Maschine" ein zahlreiche- Publikum. Durch Jahre batte er in seiner Wochenschrift „Die Hilfe" ein Sprachrohr für seine politischen Gedanken. Wie sehr aber Naumann in seinem innersten Wesen Kompromißler war und lvie wenig er trotz seiner glanzenden Begabung imstande war, die durch den deutschen Monarchismus, und Machtnationaltsmus. -«steckte« Wiener Morgenzeitung Die Mische Heimstätte Eine Rede Berlin, 25. August. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Wie das Kopenhagener Zionistische Bureau meldet, sagte Weizmann im Laufe einer längeren Rede an die'englische Zionistenföderrtton: Die Führer betrachten die Ungeduld der Zionisten als natürlich, aber das Schweigen entspringt nicht dem Wunsche, etwas zu verheimlichen, sondern es waren eben keine neuen Tatsachen mitzuteilen. Er betonte bie ernste Situation der letzten Monate infolge der Unruhen in Aegypten und Syrien. Die Gegner Englands und der Juden benutzten Balfours Erklärung für die Ausbreitung der vanarabischen Bewegung. Dir Friedenskonferenz hat vie Lösung der Frage der früher türkischen Territorien noch nichtentschteben, Weizmann hofft aber, daß die Entscheidung innerhalb der nächsten Monate, vielleicht Wochen erfolgen werde. Trotz widriger Umstände und im vollen Bewußtsein der wahrscheinlich zu erwartenden Konsequenzen •iattjmwnWHmmrnmiKMm&mtm&mmatmmdmmmmmmmMmmmm* 26 August 1919 Nr. 217 eine politische Tatsache. Weizmanns. hat die englische Regierung von neuem ihre Entschüeßung bestätigt, und zwar solcherweise, daß die. Administration Palästinas künftig die Entwicklung eines jüdischnatkonalen HeimS in Palästina begünstigen werde. DieS ist der wichtigste Schritt seit der Erklärung Balsours. Die jüdische Heimstätte in Palästina ist bereits eine politische Tatsache, nur die Details fehlen noch. Die Hauptprobleme sind das des Landankaufes, der öffentlichen Arbeiten und der Einwanderung, die anfangs , beschränkt tverden muß, um die Kräfte zu produktivieren. Weizmann betonte nachdrücklich, daß die Friedenskonferenz alle Bedingungen, die für die Erfüllung der Deklaration wesentlich sind, gewährt, daß die Zukunft hauptsächlich von uns selbst ab- | häng t. Nach zahlreichen Fragen, die zufriedenstellend beantwortet wurden, wurde ein Vertrauensvotum für die Leitung einstimmig angenommen. . rtrrfHTMPiniMMnWHHnBnTiiwrTiiiWM^THnnMitrnnBMBiirnBtiifflMrfi'iiiiiiiAiii m m geistige« Schranken zu Überspringe«/ erwies sein in zahllosen Exemplaren während des Krieges verbreitetes Buch „Mitteleuropa", welches wohl auch Naumanns positive Eigenschaften. den blendenden Stildie geistige Biegsamkeit Und reiche Belesenhsit ausweist, ober auf der Grundlage völlig schiefer und unkichtiger Voraussetzungen ourch geistreichelnds Auslegung historischer Latschen seine „Idee" des Krieges, ein künftiges geeinigtes Mitteleuropa, in dem deutscher Einfluß von Hamburg bis Bagdad vorherrschen sollte, darlegen soll. An diesem völlig gottlosen Buche des freireligiösen protestantischen ■ Pastors, dem die föztalresormerlfch überschmrnkte Jt-ee deZ wi'.helmrni'ch-dcutschen Imperialismus als fraglos selbstverständliche Voraussetzung erscheint, die geeignet ist, den Krieg zu rechtfertigen, dem keinen Augenblick der Zweifel aufdlitzt, an der sittlichen Daseinsberechtigung einer Welt, bet Blansäuregas« und Minenwrrfer als die natürlichen Mittel im Dienste der wirtschaftlichen Expansion erscheinen, erkennt man, in wie hoyem Maß« Friedrich Naumann trotz seiner glänzenden und mannigfachen Begabungen nur ein Kind seiner Epoche war. Inland. Harrptawsschutz und Nationalversammlung. Nach den nunmehr vorliegenden Nachrichten aus Saint- Germain dürste es möglich sein» > den Friedensvertrag in der nächsten Woche >n der deutschölle, teichilchcn Nationalversammlung zu behandeln. Es ist >n Aussicht genommen, den Hauptausschuß >Ur Montag dm 1. September, nachmittags, und dre Nationalversammlung Utr Dienstag den 2. Sdplember, nachmurags, zu Sitzungen euizubemsen. Die deutschradikalen Chauvinisten. Die Korrespondenz Wilhelm meldet: Der Vorfall, der sich. Samstag auf dem Wiener Norbwestbahnhv7 anläßlich der beabsichtigten Fahrt tschechischer Gokotn nach Znaim zwischen diesen, Bahnbediensteten und Publikum ereignete, hat bei der deutschösterreichischen Regierung um so mehr lebhaftes Bedauern erregt, als es sich hierbei um Angehörige einer nationalen Minderheit handelt, die mit den übrige« Bewohnern, .des deutschösterreichischen Staates verfassungsgemäß die volle Gleichberechtigung genießt. Dieser Auffassung entsprechend, hat der Leiter des Staatsamtes für Aeußeres Sonntag bei einem Besuch des Bevollmächtigten der tschecho-slowakischrn Republik, Dr. Flieder, das Bedauern der Regierung z u m A u s d r u Ä gebracht. Ferner wurde die deutschöstsrreichtsche Gesandtschaft in Prag beanst tragt, bei der tschecho-slowakischen Regierung bas Bedauern über diesen Vorfall auszusprechen. * Wenn sie der fntor tentonicns packt, hauen sie einfach wahnwitzig um sich und möchten alles krumm und Kein schlagen sogar ihren eigenen neugegkündeten deutschösterreichischen Staat. Das Vorgehen deutschradikaler Eisenbahner gegen die tschechischen Turner ist wieder so ein Höhepunkt alldeutscher politischer Reift, Gerechtigkeitslisbe und Einsicht. „Wer ein tschechisches Turnergewand am Leibe hat, muß eS aUSziehen, sonst darf er nicht mitfahren!" So stellt sich bas nationale Minoritätsrecht in Köpfty dar, die ihre politische Erziehung bei den Herren Schönerer, Wolf, Teüftl und Rieh! genossen haben. Daß Deutsch- Österreich aus den gekränkten Nachbarstaat angewiesen ist, daß ihre ln der Tscheche-Slowakei lebenden Konnationalen, die wirklich nicht auf Rosen gebettet sind, unter solchen unsinnigen Exzessen schwer leiben, daß die Regierung der Republik unmittelbar nach der Pöbelet das Vergnügen hat, den Bratenrock anzutun und sich bei der Vertretung des tschecho-slowakisch-n Staates entschuldigen zu müssen. — das alles ist de» Demonstranten oder vielmehr ihren Verführern Hekuba. DaS Verhalten her Deutschradikalen den Tschechen gegenüber ist natürlich noch lammfromm im Vergleich zu der Art und Weise, wie sie ihren jüdischen Mitbürgern zu begegnen pflegen. ES gibt keine Roheit und Grausamkeit, deren sie nicht fähig wären, Leop. Kurzer, Wien, UH., Westbahnstraße 28. Teltphott 91537. iLMkSM-'nM. «»vnmtnr«« um MNN sie gegen die Juden losziehen. Da fühlen sie sich ja als die wertvolle Edelrasse, die berufen ist,- Gericht zu halten über „semitische Minderwertigkeit", da ist jeder Jude Freiwild und jeder Kornblumen^ jüngling beruftn, das ganze Mische Volk abzuurteilen. Die Entwicklung der jüngsten Zeit hat ihre Reihen sehr gelichtet. Die Schar der Unentwegten, die Wotans Hammer schwingen, ist arg zusammengeschmolzen. Aber wenn sie als Vernichter des Judentums auf den Plan, treten, finden sie noch immer ein zahlreiches Publikum und weil sie ihr fast bis zum Nullpunkt, gesunkenes Prestige 'heben möchten, brüllen sie mit.dem Aufgebot ihrer ganzen Lungenkraft jetzt gegen die Juden. Fälle, wie der deutschradikale Exzeß am Wiener Nordwestbahnhof, mögen die Oeffentlichkeit belehren, daß daS alldeutsche Krawallschlagen nicht immer ethisch' begründet ist und sie veranlassen, auch denalldeittschen Judenhaß richttg einzuschätzen. Telegramme. Die Aendernng des detttschösterrelchrfche» Fried ensv ertrag es. Saint-Germain, 2k>. August. (Korr.-Bur.) „New Dorf Gerald" meldet, daß die Arbeit des Koord nat.onSkomltces am österreichischen Frredensvertrag «m wescnrlichen vollendet sei. Die grundlegenden Prinzivien feien btefelbeit flc* blieben, aber gewisse Aendcrungen m den E n t s ch 8 d igungstlauseln wurden vorgenommen. Das Blatt hört, daß das Argument der deutschösterrrichlschen Delegation, wonach der Fliedensvrrtrag den finanziellen und wirtschaftlichen Rum Deutschösterrktchs' zur Folge hätte, ernsthaft g e. w ü r d i g t worden -sei. da die Konferenz daraus bedacht sei, dem neuen Staat die Unabhängigkeit zu sicher«. Lvilsons Kampf um den Frieden. SS Senatoren gegen den Vertrag. St.-Germüin, 35. Auflust. ^Korr.-Bur.^ „Chicago Tribüne* meldet aus Waihington. daß alle Anzeichen daraus hindeuten, daß Wllsvn m seinem Kampf um die Ratifizierung des Friedensverträges unterliege» w e t b t BlS jetzt baden sich b8 Senatoren für Aendcrungen att dein Vertrag ausgesprochen. Senator Fall bestreue die Behaupwng Mlsvns, daß die Verzögerung der Ratlsikation den amerrkamschen Handel nach ,Deuärliland hmdere. Die nach Deutschland abgcgangenen Erpdrte Amerikas haben im Zult die Snwwe von 9 MtUrarden Dollar erreicht. Amevikras Vorschüsse an die Verbündeten. 1 Saint-Germain» W. August. Rach dem .Journal" batdie kMNitW'sche Regierung Jtalltn neuerlich 8b Millionen Franks ge- UeheM Du Gekamtvovchüsse Amerikas ..an dre AÜüerten betragm' jetzt über 48 Milliarden Franks, von venrn rund 3l Milliarden aus England, 15 auf Frankreich, acht aus Italien und zwei auf Belgien entfallen. Magen der deutschen Fürsten auf Herausgabe der konfiszierten Besitze. , Kassel. 85. August. (Tel.-Komp.) Der Fiirst von W a l deck»Pvrm ont lehnte, die Veräleichsvorschläge der LandesvtrsaMmlung ad und strengte m der Frage der Abfindung für die beschkagnübmten Domänen, Waldungen und Schlöffet die Klage an. Der Hrrzsg Karl Eduard von K ö bu r g »G o t h a hat dl« Klage auf Herausgabe seines ,beschlagnahmten Vermögens eingere cht. Er hatte fernerlklt eine ihm angrbötene AbfindungS-' sümme von 15 Millionen Mark abgtlehnt. AngSeinschrSnknngen in Deutschland. Vevli«, SS. August. (Tel^KoMp.) W>e der „Lolalanzeiger" meldet» werden. voraussichtlich vom 1. September angewngen irttolge deS Kohlenmangels weitreichende Zugscinschrdnkungen Platz greiien. Die Mischen den emirlnen Gllenbahndirrktlonrn noch schwebenden Berhandlunaeü werden aller Vorsicht nach das Ergebnis haben» daß dir Einschl'äntnng des Zugsvttlehrs »» der Hauptsache aus die Sonntage verlegt wud. Disziplinärvtrsahren gegen Budapester Lehrer. Vudapeü, 8S. August. lÜntz. Trl.l-Korr.»Bur.) Der hauptstädtische Magistrat hat 281 Lehrpersonen susPtndrert und gegen sie das D l s z i p l t n a r v e r f a h r b n wegen Teilnahme an dem bvlschrwmschen Regime ein geleitet. Russischer Kriegsberlchi. SÜookau» Sb. August. (Funkspruch.) Unsere Truppen rücken längs der Elsenbalm Pskow'Ostrow weiter vor und sind nur noch 8 Werst von Pskow entfernt. Trotz gewaltiger Anstrengungm res Gegners, unseren Vormarsch aufzuhalten, ist thm dteS nrrgendS gelungen. 'Die Sowlettruppen vor Tobolsü. Moskau, SS. August. lFunlspr. des Tel.-Korr.-Vnr.) Unsere Trmwen nähern sich T o b o l S k.

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