Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 217 (26.8.1919)
- Date
- 1919-08-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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, Rr. 217 ÄÜken. MensLag Vrvv"-- ■ ■■■ '- - -. Der Kampf gegen die BoLfcheivMen. , Saint-Gcrmain, 25. August. „©aih} Mail* molbet aus Kopenhagen, daß P e t l j n r a nr Kiew «ngerückt sein soll. - Kampnetz-PodolSk, 24. August. (Radios Der Ukrainische Pressedienst meldet: Im konzentrischen iAngrifs gegen Kiew haben die vereinigten ukramischen Truppen Berditschew und Shitomir genommen und stehen nur noch «rüge Werst von Kiew entsemt. Die bottchewikschen Abteilungen ziehen sich stucht-. artig zurück. In Shitomir wurden nicht nm bolschewMche Stäbe, sondern auch die Henker der AnßerordenckchM Micron sestgenommen. Jur Raums von Odessa wnbdm d»e Bslschewikm aus Birzula verirtebeck - Die Lage in O'öerschlesten. Breslau, 25. August. ßTel.»Kgmp.) Mit' kt sortschreitenden Niederschlagung deI Aufstandes K eine starke Zunahme der Arbeitsaufnahme in OberschleKen zu ' vevzetchrren... In einigen Kohlenbezirken wird ftst vollzählig wieder gnwbe'.tvt, in äderen ist mehr als die Haste der Belegschaften wieder erngefähren; in den staatlichen Gruben streikt noch die Mehrzahl, der Arbeiter. Polnische BorHevertrmgen. Berlin» 85. August. (Tel.-Komp.) Der Korrespondent drS *8 Uhr Abendblattes* schreibt aus Kattowch: Wie ich mverläisig erfahre, fand am Donnerstag in Warschau ein Minrsterrat statt, der sich eingehend rmt der Äusstandsbewegung in Oberschlesieu beschäftigte. Nachdem über die dortige Situation ein eingehender Bericht erstattet worden war, faßte der Mimsterrat den Beschluß, die an der o b e r s ch l e s i s ch e n Gr en z e b e f in dlicheu polnischen Truppen z« verstärken, .um „allen EvenlualMen* gewachsen zu sein. Die amtlichen Komntenlare der Warschauer Zeitungen verstehen unter diesen „Eventualitäten* ein Üebergroijen der Streildewegung in das polnische Gebiet. Polen und die neuen russischen SLaatsrr. Paris, 35. August.. (Funkspr. des Korr.°Brrr.> Der polnische Minister' des Äeußeru hat beschlossen, diplomatische Verirrter zu jeder russischen Regierung mit Ausnahme der bolschewiklschen und zu jedem der neuen Staaten, btt aus den von Rußland abgetrennten Gebieten, entstanden sind, zu srndm. Ein polnischer Berketer, der den Titel eines ObLklommiMirs tragen wird, wird zu Admiral K o l t s ch a k und zu General D e n i k i n gesandt werden» Ebenso soll «ru Abgesandter zur estnischen und tivlarrdisches Republik gesandt Werdern SLeekkS in Polen. Mahrifch-Ostrari, 25. August. Die Po ln. Tel.-Agent. meldet, daß . die Arbeiter in den Elcktrizrtätswerfen in Lodz Samstag gestreikt haben. Die ganze Stadt war ohne Licht. „Noma Resorma" meldet, daß der Streik, mt Gebiet von Dombrowa wahrscheinlich heute beigelegt werben wird. Die potrrrfch-ukrarmschsA Verhrrudlungen. Mührisch-Ostrau, 25. August. „Nowa Refonna" dementiert die Nachricht, daß die polniA-uktainilchen. Verhandlungen unterbrochen worden wärerr. Sie werden fortgesetzt werden. Die enropAschs Kohlerrks«r«üssion nimmt ihren Sitz in Tefchsn. » Prag» 25. August. (Tel. -er „Wr. Morgenztg.*) In der Donnerstagsttzimg der europäischen Kohleukommisston nurrde eine Obexkommission, bestehend aus den Vertretern der vier Großmächte, tschechischen und polnischen Vertreter«, gebildet. Dre- Kommission soll ihren Srtz Mi Teschener Kohlenrevier nehmen und die Aufgabe haben, auf die E t h a % » ji g der Kohlrnproduktion hmzuwwkrn. ZnrüÄziehrrng der iMientfifym Tvuxpmr ans Rordttv'ol.' Innsbruck» 25. August. (Korr.-Bur.) Den „Innsbrucker Nachrichten" zufolge, werden die italienischen Bckatzungstvnppm m. Nordtirol auf em Divistonskommando und zwei. Infanteriebataillvne für Innsbruck vermindert. Die Truppen wurdeyMeüA abbcfördert. Eins tschechische HsmÄ-slskMNMsx in BssLi«, s Berlin, 25. August. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Samstag den 23. tu M. fand hier eine V o r b e s p r e ch u n g behufs Gründung einer t s ch e ch o,- s l o w a k is.ch.e n Hanbelskanrmer in Perlin statt. Die Verhandlnngeu dürften dazu sichren, daß 'vielleicht am 30. Dezember bereits die K o. n st.i t u i'tx u-n,g , der Handelskammer erfolgen wird. Dev Streikt der PoaAer G-ÄRÄK-enMösn.' s Prag» 25. August. (Tel. der „Wr. Mvrgenztg.") Heute vormittags begmmen die offiziell ut Berha rr dl u n g e n zur Bergung des BankbeainteuA-üks.?buf Vtzranlafsung der Mm-ckter Kr Haudvl und stk soziale Ftklvvge fegt eine Konferenz der beidseitigen Vertreter znfanmrM. Die Verhandlungen, die bis 4 Ühr nschMttaqs dannckm mrd bei welchen den Banken seitens der RvMeürng das writ e st<- gehende Entgegenkommen «oükAck wuche, zeitigten, insofern Sin Ergebnis, daß der Vertrag. dMn Einzelheiten durchbevaten werden sollen, Nr die sogenannten Großbanken vorlwLstg bis 3l. DeZember 1638, Kr die {fernen, Banken bis 30. Ium 1920 gelten soll. Die B^haMMam ver-> lüufrn günstig, doch verharren dw Beamten «och rm Die ZorrrnalMenorgaNisMon itt MKHren mb Schlesterr.- s Olmiitz, 25. August. (Tel. der ,,Wr. - MbrgstM.*) Gestern fand hier Me Konferenz der deutsch e n I o y r n o* li st en M 8 h rens und S ch l e f t e tt S statt, bei tmlcher Redakteur Franz Steiner aus Prag namens der Präger Iomnalistenorgantsaston über den Kollektivvsrtrag rmd d« Begründung der Reichsgewerllchüst re-fvrirrte. Rach eimw lMaften Debatte wurde die Gründung des Gaues Brkimr mr Mähren und des Gaues MN-r.'-Ostrau für Gchfesmt beschlossen. ' Das ' Echo dsr vmHchN'Ms-rMsn MögeLsieir in der rfchachrscherr PVsffs. Prag» 85. AirgrO. > (Tel.-Kvrnp.) Das , Abeichbb^t des „Erste Slowo" meidet im Hinblick auf die am Sarnst-tg, gegen . die tschechischen Sokoln in Men seitens eines Testes der Wim«. Bevölkerung erfolgten Angriffe, daß mau bä dm Wien« Deutschen allgemein davon stnicht, daß der 28. OSwber nutz der 4. März Stichtage Wr den «Lgsmeinm dmtW» BtMsi mch den bewastneteu Aufstand ae«M die MMsMMaKsche Republik ftfen. M»e Wentschen brr^t>n mr M den 28. Oktober stebechast Vor nutz agitieren in Men fm HEAtKuns für die Dentschen der rfchscho-slowaküche» RepMtt. Me stestfen große Mengen von Waffen, besoudrrs Pistole« ans den a-ttrn österreichischen Ä>iklktisiMaga-mcit. «m eine bowaffuetL Miou dxr Deutschen in der M«ho-jlgwaktscheu RcpubÄ zu ermvMyen. m MVVtzeMsMrrß" d ttSÜG deck die benrfmen Kreise dir tsibecho-slowakischm 'H m rechteu Zeit Hie diese Sache inkMcre«. „Karobrü AÄy" schreibt zu dm sÄmsiägigen Vor- Men': „Wir werden ims nicht so weit erniedrigen, um zu sagen: Auge um Äuge. Zahn um- Zahn. Wir werden nicht so tief hcrcibßnwn, wie es am. SamStag m Wim der Fall war, wir fBiwm' mchrvs vovWen uns. haben andere MM, um der Wiener BipölkerMg vor den Gvlchru mw vor dm Rrchfeu der tlcheckMr« Bevölkerung W«!nS beiucknugm. Wenn in. Wien .nicht die Mäamer der Ffegierung, sondern unter Duldnarg d« stcyUkÄM Organe Lausbuben und Vagabunden, in oder echm iMfvnn» entscheiden, sv foC wem sich' nt Men nicht, mthr wundern,, wenn diese St<rdt bei rmS und unseren Fvyünbsn darnach bcuriM wird. Dce imrMügigen Borkcminmiste kö-rauu mcht durch einige knlgnte Worte, tme sie der Chef dis AuAvchctqgen Amtes, Herr Jvpen, dem tichecho-stowak^chen - Mandtwr gessst W, aus der WeK seschasiM werden. Meie billigen, Mrasm stutz ferne LÄ>vrpsnstktwn für diekanEMen Geschehnisse. Was den Schechen am m Wim zuMstoßm ist. .bstdet dm GsMNtM'.d emer hochvolitischen Frage und einer- Frage der ganzen tscheMchm Natwn. Die Nation, erwartet von'der Wgferrürq der (sHecho-kkowakkschen Reptil,lik. daß diese fe^ort solches Mochnahmrn ergreifen werde, wie es ihre Wicht chr vorschreibt: Dis LLichKKMs der Fm'SNfamilis. DmsL» 25. August. (Funktvruch.'t Dir LeichMme des Großfürsten Sergius, der Großfürstin E l i f a b e t h und andervr Mitglieder der F a m i l i e 'N o man o w, die vyüges Jahr in der Nähe von P e r m e r m o r d e t w o r d e n waren, wurden e^lmmiert und nach dem Osten gebracht. . ^' Nach stmgst crhttlienen ncuen Bew<tissn wurden die Leichname des Daren und seiner Familie sofort nach der Ermvr-dMg zrOMelt und verbrannt: ' - Gefmh bei der jüdisch-KMeriLauLscheA KMdsrhiLfsakttSU/ Von Dr. Sane! Beer. Mein Weg zu den Kranken führte mich heute rn die VocgarLenftraße. Es war gerade Mittagzert und so machte ich der in dem OffiZisrsgebäude der Wilhelmsklsarnebefindlichen rituellen Küche der amerikanischen Ausspeiseaktion einen Besuch. In der geräumigen, ehemaligen OffizierSrnesse sahen Kinder, drei- bis vierze-lMährige, und' löffelten tüchttg aus ihrer Schale, die gerade geriebenes Gersiel mit Milch und viel Zuck?r enthielt, eine Speise, die . allen wohl zu munden schien. Besonders fielen mir zwei Kinder auf, die rächt gierig Zugriffen. Ich erkundigte mich nach ihren BerhLlLnissen und erfuhr daß das eine ein Bellmtenkind, das andere eines fangen- Arztes TöchLerchen sei, her nach der Heimkehr , aus dem Kriege noch keine Patienten hat. - Dem ■ Mittelstände, den verschämten Armen geht es ja jetzt am schlechtesten. Sie mächtsn. noch immer ihr Elerch verdecken und glänzen lassen, aber der Hunger ist eine stärkere Macht ccks der aste Kastengeist. An eÄem anderen Tische spröckje ich^Mei Mädchen mit sonnverbramrten vollen Gesichtern än.^^ ^Sie erheben sich und machen einest artigen Mix.- Sie wissen, daß der BaLer in Manien gestorben ist. „Seht ihr aber gut aus, nach diesen fürpf Wochen der Aus- - speisuRg." —- „Wr bekommen auch große Portionen und das Gerstel ist sehr süß", antwortete die eine, während die andere erzählte,' daß sie zwei - Kilogramm zugenommen Hube, denn sie habe sich beim Kohlenhändler gewogen. Auch die Oberschwester Lenz, die für die Reichhaltigkeit der Speisenfolge und ihre Güte sorgt,, bestätigt, daß der größte Teil der Kinder Gewichtszunahmen erzielt hat und besser aussieht. Deirn die Eltern werden immer wieder darauf aufmerffam getnacht, dB Mittagessen nur als eme Zubuße zu-' betrachten und den Kferdevn zu^ Hause reichlich frisches Gemüse zu verabreichen. Kinder, die lässiger im Essen. Md, werden von ~ 26. August 1919 -Settel - --—■„.A.-uj.iv.a.v...,.'iT-fn.-.. TVj ' der Teilnahme an der Ausspeisung aus geschieden, um! , weniger gut Genährten Platz zu machen. ^4 Ich habe als Arzt der Ferienaktionen der 'soziakern Hilfsgernernschast der Frau Anitta Müller, deren Or«! ganffatioustalent auch diese Küchen unterstehen, frötf Eindruck gewonnen, daß durch eine mehrmonatige Aus-- speisnug der Kinder'viel leichter dauernde Gewichtszunahinen zu erzielen wärenalS-.durch die kostspieligen,j mühevollen, kurzen Reisen der Meinen ins Ausland',^ - wobei die Kinder wohl gut genährt,und erholt zurück- - kehren, aber sehr bald die schwer erworbene Gewichtszunahme einbüßen. Hier muß die öffentliche Ms-, speisnn-g fortfetzeu, danvit der^ schwer errungene ErMg. ' erhalten bleibe. .i . .Dazu braucht mmn aber Geld. Denn die, Amerikmier ließen ja sagen, daß sie zur Lieferung der. , Lebensmittel für die Nusspeiseartion fürderhin bereis sind,, doch müßten die Dsu^chösterveicher sie bezahlekl.'^ Wenn wir auch wenig oder keine Lebensmittel haben,/. so mangelt es uns doch nicht an wichen Deut-fchöster-.i reichern.' An ihnen liegt es also jetzt, den armen,wnter-i ernährten Kindern, weiter zu helfen und zu zeigen,-... daß sie hinter den AmeEanern, Schweizern und,Hol-,., ländern, die so bereitwillig für uns Opfer gebracht haben, nicht znrückstehen werden. Wer ein jüdisches: Herz ^hat, besuche einmal eine der beiden Küchen iw" der Vorgartenstraße oder der Denisgasse. .Er wird-, freudig ' ein papierenes,'. wenn schon kein dingendes Opfer in die Hände der Frau Anitta Müller legem.' unhV.das Bewußtsein mit sich trägen, sein Scherflem , für eiste gute, große Sachehingegeben zu haben. Berrcht.der pidischeN'VolksbiMothsk ^Ziorr".- ' Dvc erste Monat des Bestandes mstcrer Bibliotbck hat uns- " detstlrch .die Nottyendigkcit einer solchen Institution bewiesen wrd; noch stärker sind .wir von der No-twendiykeit überzeugt, sie zu ver-i grvßnn . Md zu'-entwickeln.-,'- Mr verfügen über eine beträchiLrche! Anzahl hebräischer, jiddischer und d-emscher Bücher^ imd haben auch jüngstens eine große Sendung solcher Bücher erhaden, -so' dan-wir mit ZMrd.enhut feststellen können, jeden« Enrlehner die Möglichkeit dar.;ubiücn, . sich mit der jüdischen Attt'Mr und ' Wissenschaft veMant zu machen. — Im Laufe" des er^en Monates haben 284 Parteien unsere! Bibliothek '.in Anspruch genonnuen. Entliehen wurden '288 hebräische. IW.jlddnhe, 334 deutsche Bücher. Allen unseren Fremdevs und Gömrcr«, die unsere GÄiteuseste förderten, deren Erträgnis'' die. Gründung der Bibkiothek ermöglichte, -rmseren besim Dank^ Wir rechnen ans deren weitere Unterstützung bei dxr. Merans ' dringlichen Bergroßeiung rmserer BÜliorhek. ArrsZaLs von FemM^hl "m der lKAferrdsrr . BerL-rarrchswschs. Das StaatZanit für Bolkscrnährung teilt rms mit, daß die. Ausgabe von 250 Gramm Feinmehl und 250 Gramm Maisgricß an Grelle von 500 Gramm Ferumchl mcht in der Verbrauchswoche vom. 24. bis 30. Arrgust, sondern erst in der Verbvcmchswoche vom 31. Arigust bis 6..September er-solgt. Fu der Woche. vom 24. bis 30. August gelangen sohin 50H GmuM Mrmirhl zur Ausgabe. . ' . ' ' . \" ' * Hebvmsche Schule, Wien, kl.» GvsHs Wohvens stssie 16, Tür 2L. Die EmschreibunZm m m Kurse für- Kmder mw Erwachsene, Anfänger wie FovtgMrMne, - stydsn vom 1. bis 8. September tödlich von 5 bis 7 Uh-c im Schul-, lokale statt. Spätere Anmeldlmgen werden nickst beLüDchLigt. werden. Der Vorstand des Vereines für hebräische Sprache-nnd Kultur.' * SLaatskelwetä- Dr. Loswenfeld-N.nß tritt heute «vleder seinen Dienst im Staatsamt für VolEernährung an. Damit ist aber nicht gesagt, daß.der. StaatsseLretär seine Mcktiittsabstchteu aufgegrdrn hat. DasStnaisomt wird in M eh barer, Züt „cchgedaur", das herßt mit einem andern Njfammeygrsigt werden. . .* WreKSv Slu-'ssntsn mrch der-SckMs^. Hecke um 11 Wr vormittagsfindet an. der Nnwerfstät «nne BerkamMÜmK.. aller Tellnchnrer an der Schwei^erastwn statt. Gn bevo^nächüger' Vertreter der Schwerer Gssandüchaft wird AMämnge« geben. Vertreter aller StudenLenMuPps«« tverden ErMrunHen abgebou. .i den - Hündsn gütiger Damen gevaö^u . gefüttert, die 'ihre DienstL der guten Sache zur Berfügungstellen. Fram'Mi'Kor Aegreppe mrd die Damen von der MWe» JvWRdMtppe EFränleM Atz ler,H i-r schler und S kern) sM unermüdlich tätig. Für die Zuörreitung der Kost wurde von der ameriLmrtfchM AnsspeissMion das neue Pirqnetsche Mhrsystem ' sinHsführt, . wobei der Nährwert der MtzrunMniOel nicht nach Kalorien berschnet wird, sondern (cf§ Eferhoit der Nährwert. b-sn einem Liter Mich P' gleich 1000 Nom ist gleich W Hektonem gM. So NdtstrrsrlM 17 Goamm Zucker oder Schokolade. 8® Gramm Vwt, 8 Gramm Butter je einem HsktAUvm. Anf jedes Kind entfallen für-eine Mahlzeit zehn..Hektonem (hn). So heDslft ein Mittagessen wt§ einer Vohnensnppe ist gleich 3 hn, Kakaomrdeln ist gleich 7 hn und Weißbrot ist gleich 2 hn.- Me' nahrhaft die Speißrn. s-iAd, ksim man ans folgendsc Zusammenstchun^ eines versbreichtM Kakaspuddirrgs ersehen, zu dessen ZnHcreitung für 750 Kinder 15 Kilogramm Kakao, 18 Kilogrannn Zucker,- 27y3 Kilogramm Mhl mrd 130 Dosen Kl.^de«sMTch verweichet tvevtzen. DaS Hirq-lletsche GmährungsshMn - hat sich sehr gut betvährt und bietet auch den Bor teil, daß die je nach der Zahl der ^Teilnehmer zu verabrechttcheLebensmvttelmen-ge lsüht zn berechnAr rnid zu kontrollieren ist. Das Gffen, das MvechslungSrech gestaltet wird, schmeckt de« Kirchewr sehr gnt. Nur nmb in den rituellen Mchssr Loin Kleis ch Vera bracht, da mlänhffcheS Fleisch «cht amßxntvochr« ist, das .KX>nftrp«nflsW der Amerika«« aö-oc von dem Waschtiach al>ISk.'hnt wird,, der stve-NHS Mar die rttuolle Zubcvefeung wacht. ÄeDer w-tvtz mit 9?i'ich'icht auf zahlreichen Neu- «EikhMM Las gut arMs.h.Md.e K^so nsch si.chs W-r-chM^ * Mackenserr konv+ti nicht nach Wien. Wre uns vonnnterchsst-etcr «Seite mttactcilt wird, trifft die mehrfach verbreitete. Pachtecht, daß GemraOldrnarschLll von Mackomen in nlichster Hort auf der Heinrreist nach Deutschland Wnu bemhren werbe, nicht ^v. Der G-eneEÜdmavrchM» brr noeh m Wtak interniert ist, wwd spater über Saloniki in die Heinmt- MrWrhren.' ' - - * ChovsifergeV-Stellsn. Für die FNalgotteKfercheun-den' hohen Feiertagen werdeu sockens des Be!lMrsvoistcm.d«s tm ifravlt» Mche»l Knlwsgememde st i m mb e g a b t e Hervcn anfzevvnmlrn. .PoMstM«l m der Sekretmiatsabteilunq M ÄLkurKanzekeMheMi, I., Seitenstetfengaffe 2, K. Stock, tirgüch von Ä .bis 12 Mr vormittags. , was , , * SchersWrHSV«ÄehV. Parts -Pss§. Aus Prag wird, uns telegMptziert: Ab Dimstnq dm LS. d. M. wird fetzen Dtevstaa, Freitag und Sonntag von Psag, MKonbahnhaf, um 4 llhr 12 Minnter^ ein S ch n e bl z u g über -Linz nach ißaris und m entgegengeseUcc Richtung-ab 27. d. M. dorr Paris jeden- Mittwoch, DonnerÄaZ und SainÄog rwch P^ag aliHebon.. Die Anknnft des Znocs in Prag erfolgt an den gemumtm Tagen nm . 12 W 65 Aannten. «-CsLÄlrschäebrMZrrr in AreS Tran.' t -e n a n wird urrs telesra-phiort: Hier wurde üm großer Tabakschwindel lmfsed»ck, der nn Tabakhanpte Verlage begamKRi wurde. I« der BrvM«««« war cS ühon lange be-anut, daß «« HsMveägae bri fetz,r FaPrns große 'Mengen Tabaks nwüeDshakte« rmndm, nnlche dem Schlei chhantzelin die Hände gesvM wrwds«. N«« wurde am 22, d. M. im TahakhempLsekiaHe eine v«rgenmnmm, wÄche c.'Mb, d->ß hei der letzten wn kl mehr Tabvk gefaßt als ankaefteben wmdm. An tmr Schioburrgm schemen Bearüte des HaWtverürges betellrgl zu fein. Dstr SLnderrt als Dieb. Von .der Wiener fäfeftjci» ibiEou lwb seit dnn h Zak der SterdS« Errnl . Bier «rs hstrber zmewift. weit er eferer tut st. 33ttirfc wshv-^'ten Dcme kt einem Achrche einen Brt«rq von & m Notm m je K 1000 g e st » h l e u hat. Ä« die Ergrüftmg des Diebes hat die GesWksgte vinr Dckvhinmy von 6 der znst^cgebvach?en S«wme «ÄMsM; d-ie Arvte:!nng ist' der Pollze'dn-ellron mit Ansschllch fe^Z Rechtsweges