Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 214 (23.8.1919)
- Date
- 1919-08-23
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 214 Wien, Samstag Tagesbericht. Errichtung einer jüdischen Volkshochschule in Wien. Das Veilangen der jüdischen Oeffrntlichkeit nacheiner Stätte, in der ein tieferes Eindringen in die Erzeugnisse jüdischer Geistesarbeit ermöglicht wird, soll nunmehr durch die Errichtung einer jüdischen Volkshochschule Rechnung getragen werden. Der jüdlsch-akademisckie Kulün verband „I a b n e" hat bereits vor längerer Zeit die Vorarbeiten für. die in Wien zu errichteden Volksuniversität „I a b n e" eingeleitet und seinen Bemühungen ist es gelungen, maßgebende Faktoren für diese Idee zu gewm«^ ( In Anbetracht der Notwendigkeit einer Bildungsstätte, in der den b r er t e n V o l k s m a s s e n jüdisches Wissest vott Kennern und Vertretern jüdischer Wissenschaft vermittelt werden soll, hat sich das Unterrichtsamt des jüdischen Nation a l r at e s f ü r D e u t s ch ö st e r r e i ch mit dem Kulturverband „Iabne" in Verbindung gesetzt und wird die von diesem Verbände fortznsührenden Dorbcreitungsarbeiten in jeder Werse fördern. " Jede Mithilfe zur Verwirklichung dieses eminenten Zieles ist , berzlichst willkommen. Das RucksackverboL in Oberösterreich.. Die Landesregierung in Oberosterreich teilt mit: Der # geschaffene Landwrrtschastsrat für Obrrosterreich hat beschlossen, daß von nun an wegen Sicherstellung des Getrerdekontingents bei - den Re Visionen der Reisenden, respektive Sendungen durch die behördlich legitimierten Kontrollorganeauch die kleinsteMenge von Getreide und Mehl (Mahlproduktm), deren Mitnahme bisher.ohne Formalitäten geduldet wurde, bei Abgang einer Trausporlbcscheiuigung a u s n a h m s l o s z u b.e s ch l a g n a h in e n sind. , .An B r o t darf höchstens eine Wochemalion ohne besondere Bewilligung mitgesührt werden. ' ' Ueberhaupt wird von nun an auch in Oberösterrcich bei der kebmsmittelverkehrs-(speziell auch bet der Rucksack-)Konlrolle im allgemeinen wieder strenger vorgcgangen werden. Abbruch der Verhandlungen zwischen Drrektorenverband und Theaterrat. ,' In einer gestern stattgöfundcnen Theaterratssktznng wurde alitgeleilt. daß der Direktorenverband die Lohnforderungsverhandlungen abgebrochen hat. Der Theaterrat faßte hierauf den Beschluß, daß er die Verantwortung für die daraus entstehenden Konsequenzen ablehnt. Dev Reise- und Sowurerverkehr in Salzburg. Salzburg, 22. August. (Korr.-Bür.) Eine am I.Sephernber, d. I. in Kraft tretende Verordnung der Landesregierung bestimmt zur Regelung des Reise- und Sommer- Verkehres : Personerr, die in einer Gemeinde des Landes Salzburg weder heimatsberechtigt sind, noch ihren ordentlichen Wohnsitz haben./ dürfen sich im Lande Salzburg nur mit Bewilligung der Landesregierung aufhalten. Um die Bewilligung ist - schriftlich, oder telegraphisch b e i d e r Landesregierung aN'zv'suchem.-'.dem' Gesuche.sind der Zweck, die benötigte Dauer des Aufenthaltes und der Aufenthaltsort zu bezeichnen. Dem Gesuche ist zur Bestreitung der Stempelgebühren usw. der Betrag von 10 Kronen anzusch ließen. Die Bewilligung bedürfen nicht: Personen, die nachweisbar durch das Land Salzburg durchreisen für die Dauer des durch die Verkehrsverhältnisse notwendigen Aufenthaltes im Lande.' Personen, die. sich , mit einer Vorladung einer Salzburger Gerichts- oder Verwaltungsbehörde ausweisen, für die Dauer deS durch die Vorladung bedingten Aufenthaltes im Lande. Oeffentliche Funktionäre gwerbliche, landwirtschaftliche und häusliche Dienstpersonen für die Dauer des Dienstverhältnisses, Schüler und.Schülerinnen, die und so lange sie eine Lehranstalt im- Lande Salzburg besuchen, Personen, die nachweisbar ihre Eltern oder Kinder besuchen für die Dauer von sieben Tagen, Personen, die sich auStveisen, daß sie in Oberösterreich ohex-- in den politischen Bezirken Gröbming oder Murau (Steiermark), Spittal (Kürnten), KitzbühÄ (Tirol) oder in den bayerischen Amtsbezirken 'Berchtesgaden, Traunstein oder Laufen ihren ordentlichen Wohnsitz haben, für die Dauer eines jeweils 7 Tage Nicht/ übersteigenden Aufenthaltes im Lände. .,. Die - Gültigkeit von Aufenthaltsbewilligungen, die auf Grund der Verordnung vom 29.. Mai d. I. ausgestellt toorden sind und zu einem Aufenthalt ■ im Lande' über den 1. .September d. I. hinaus berechtigten/ erlischt an diesem Tage.- Ausnahmen hiervon erteilt über Anmeldung in besonders rücksichtswürdigen Fällen die Landesregierung. Die Kundmachung der Landesregierung vom 17. Mai betreffend' den Kurgebrauch. in Bad- und 'Hofgastein svirr durch die vorstehende Verfügung nicht berührt. Um zwei Millionen Waren herausgelockt. Die ' Angelegenheit der Warenherauslockungen durch ein Konsortium ungarischer Schwindler, die versprachen, die Waren nach dem Ausland zu verschaffen und dort gut zu verwerten, hat m der Geschäftswelt ziemliches Aufsehen , hervorgerufen. Als Mitglieder dieses Konsortiums hat das Sicherheitsbureau den Ujührigen Filmregisseur Melchior H o rv ath aus Klausenburg, den 21jährigen Schauspieler Andor .F i g l ä r aus Oradsa-Marr md den 47jährigen Kaufmann Leo B a.r a n y i zu Podzajci in Slavonien geboren, verhaftet. Das Haupt der - Bande, der wlährige Kaufmann Wilhelm Julius S u gar, ist noch flüchtig' «nd konnte trotz eifrigster Nachforschungen bisher nicht ergriffen verden. Das Straslandesgericht hat gestern emen Steckbrief gegen ihn «.lassen« Das Konsortium hat die herausgelockken Waren auf dem hiesigen Platze verschleudert und mit dem Erlös den Aufwand für ein Leben in SauS und Braus bestritten. Bisher konnten nur um .Dreiviertel Millionen Waren . zustandegrbracht werden, h o r v a t h, F i g l-a r und B a r a n y i werden nach Abschluß der Erhebungen dem Landesgerichte eingelieseri weiden. Wiener Morgenzeitung 23. August 1919 Seite 5 fl NoMirche Jahrbuch I(ZüdtscverKgtjonslhglender56S0) | V. Jahrgang. so4v | | Herausgcgeben von (vtto Abeles und Ludwig Bat» j I ist Ln Borbereitung 8 . I mm * Gegen die jüdische Sprache. Trotz des Minontätenvertrages,. der zwischen Polen und der Entente in Paris unter zeichnet wurde, fahren die polnischen Behörden fort, die jüdischen nationalen Rechte zu unterdrücken. In T o ma s ch o w befahl der Kommissär KlissoWski, all? jüdischen Schilder a b z u n e h m e n. Einen ähnlichen Befehl gab am 26. Juli der Kreiskommissär Konopka in Biala heraus unter Andrbhung, diejenigen vor ein G e r i ch l z u st e l l e n, bte diesem Befehle nicht sofort Folge le isien. * Das Rechtschutzbureau der „Sozialen Hilssgemeinschaft Mnitta Müller", II.» PraLerstratze 17, amtiert täglich von 9 bis.12 Uhr vormittags. * Spende für die Poliklinik. Ein ungenannter Wohltäter hat der Allgemeinen Poliklinik, welche sich in schwerer Notlage besiudet, den Betrag von . X 40.000 gespendet. * 100.000 Kronen Belohnung» .Ende April, wurde, wie damals berichtet, bekannt, daß in der Zeit vom 5. bis 15. Avril l. I. aus' dem Palais des Leopold Sternberg in Wien Schmuckgegenstände im Werte von iVJhis 2 Millionen Kronen gestohlen worden sind./Auf die Zustandebringung ist mm eine Belohnung von fünf Prozent bis zu K 100.000 und auf die Ermittlung des Täters eine solche von X 10.000 ausgesctzt. * Kerenski in Wien? Nach einer Meldung der „Frankfurter Zertung" soll sich K e r e n s k i. in Wien aufhalten. Von hiesiger amtlicher Stelle wird diese Nachricht m Abrede gestellt und-erklärt, daß von einem Aufenthalt Kerenskis m Wien oder Dentschösterreich nichts bekannt sei. * Eröffnung der Donauschrffahrt bis Regensburg. Aus Belgrad wird gemeldet: Admiral Troubri dg e hat die jugoslawische Regierung in Kenntnis gesetzt, daß die Schiffahrt auf der Donau , bis Regensburg eröffnet ist. ' Verkauf von Nahrungsmitteln in den New- , Borkier Schuten. Aus B e l m a r wird gemeldet: Gestern begann der Verkauf der Armeenabrungsmittelvorräte m 58 New- Dorkcr Schulen. 80 Füns-Tonnen-Motorwagen brachten die Vorräte in die Schulen, wo sie von 150 Lagcrgehilfen, die den Dienst freiwillig versahen, unter der Aussicht werblicher Polizei verkauft wurden. Notgeld in Salzburg. Aus Salzburg wird gemeldet: Der Wtadtmagistrat plant die Ausgabe eures Notgeldes zu 5, 10 und 20 Heller im Betrage von 2 Millionen. Die Vorarbeiten hierfür sind bereits eingekertet. * Bekleidungsalrtion des Ärbeitslosenarntes für Rechtsanwaltsanwärter. .Anmeldungen von mittellosen Konzipienten und Ncchtsprakükamen auf Gratlsbekleidung (lleberrock, Anzug und Schuhe) werden von dem Leiter des Arbertslosenamtcs für RechtSanwaltsanwärtrr Dr. Hans Schäfer jeden Montag und Freitag von 2 bis 3 Uhr nachmittags im Zimmer 6 der Rechtsanwaltskammer, l., Notenturmstraße 13, cutgegengenommcn. Der Heimatschein und der Gcburtscheln sowie der Wohnungsmeldezettcl und der Militärentlassungsschein sind mitzubringen. * Erhaltung des Arb eiterst and es in gewerblichen Betrieben. Durch die Vollzugsanweisung vom 14. Mai l. I. werden jene Gewerbemhaber, die am 2ß. April 1919 wenigstens 15 Arbeiter öder 15 Angestellte beschäftigt hatten, verpflichtet, bis zum 31. August d. I. für jeden ausgeschicdene'n Arbeiter oder Angestellten emen neuen einzustellcn. Das Staatsamt für soziale Verwaltung hat sich nunmehr veranlaßt gesehen, die Wirksamkeit dieser Bestimmung im Wege einer eben erschienen Vollzugsanweisung bis zum ,31. Oktober d.' I. zu verlängern. Auf diese Weste soll verhindert werden, daß der Stand der Arbeitslosen, der durch die seinerzeit verfügte Einstellung von Arbeitern in Betrieben eine Verminderung erfuhr, neuerlich cmporschnclle. In oerücksichtigungsmürdlgen Fällen kann die industrielle Bczirkskommission einzelnen Betrieben oder Betriebsgrupvm Ausnahmen von dieser Verpflichtung gewähren, * Zeutralverband der deutschösterreichischen Kriegsbeschädigten. Ortsgruppe LeopoLdstadt. Invalide des II. Bezirkes: Montag den 25. d. M.,-6 Uhr abends, stndet in der Meierei „zn den drei Tauben", Prater, U., Kleine Zusahrtstraße :bie Vollversammlung für deir Monat August statt.. Mitgliedskarte ist mitzubringen. — Witwen und Waisen des H. Bezirkes: Mittwoch den 27. d. M.» 6 Uhr abends, stndet in der Meierei „zu den.drei Tauben", Prater, II., Kleine Zufahrtsstraße, die Vollversammlung für den Monat August statt. * Strenge Razzien der Sittenpolizei. Die Wiener. Sittenpolizei hat in den letzten Tagen eine Reihe strenger Razzien nach unkontrollierten Prostituierten vorgenommen. So wurden zahlreiche Revisionen auf der Mariahrlferstraße, auf der Kärntncrstraße, in Hotels der Inneren Stadt und jenen des H. Bezirkes vorgenommen. Jnsgciamt wurden hierbei sechzig Frauenspersonen verhaftet, von denen mehr als ein D r i t t e l s ch w e r g e s ch l e ch t s k r a n k war. * Warendiebstahl. Aus dem Keller der Firma F r a n e u e r L P a r i s i, Wipvlingerstraße Nr. 32, wurde am 21. d. M. ein Ballen Etaminestoff rm Werte von K 24.000, Eigentum des Kaufmannes Albert Kren n,. FerVinändstraße 16, gestohlen. * Schuhe und Textilwaren um K 400.000 beschlagnahmt. Auf Einschreiten der Organe der Volkswehr und des Arbeitcrrates Margareten wurden gestern vom Polizeckomnnssailat Margareten zwei Lastautomobcke mit - Schuhen und Textilwaren unmittelbar vor ihrer Abfahrt nach Ungarn beschlagnahmt. Die Waren haben einen Wert von etwa K 400.000. Begleiter der Sendung war der 33jährige Angestellte der Handels- Aktiengesellschaft >n Steinamanger Kolomoman Keßler, der in Fc!sö-ör wohnt. Er hatte keinerlei Personaldokümente und auch keine Ausfuhrbewilligung einer österreichischen Behörde. Laut Rechnungen sind die Waren von verschiedenen Wiener Firmen bezogen worden. Da es sich offenbar um eine unbefugte Ausfuhr handelt, wurden die beiden beladenen Automobile m der Volkswehrkaserne Sirbcnbrunncngaffe vorläufig sichergcstellt. .Das. Kriegswucheramt führt d»e weitere Amtshandlung. ' ... schnell, billig und gilt j Franz Josef PeSz, I., Biberstfasse 9, Die Ernährung. Der Marktbericht. Nachdem, wie wir bereits gestern berichtet haben, die Forderung von/ll 6.96 für'ein Kilogramm Kipflerkartöffeln, die nicht ■ emmal einwandfreier Beschaffenheit waren, den Unwillen der Bevölkerung ausgelöst bat. wurde amtlicherseits . diese Preis-, bestimmung als irrtümlich bezeichnet und der Preis für den. weiteren Verkauf mit K 3.96 für das Kilogramm festgesetzt. Was mit jenen Käufern zu-geschehen hat, die infolge dieses Irrtums in. der Zeit der größten Kartoffeluot »einen nicht unbeträchtlichen Betrag — in manchen Fällen bis zu K 15.-mehr bezahlen mußten, zu geschehen hat,' besagte die gestern an die Presse ergangene Mitteilung nicht, aber auch die Marklämter hatten keine diesbezüglichen. Weisungen, erhalten, so daß die heute zahlreich, erschienenen Verbraucher die Rückvergütung des gestern zu viel be- - zahlten Betrages forderten, abgevnesen werden mußten. Die Händler haben auch nur sür'jcnen Teil der Ware, die sie laut marktamtl-icher Abwägung nach dem ersten Verkaufslage erübrigt^ hatten, den niedrigeren Preis zu bezahlen, sind daher gleichfalls nicht in der Lage, die Rückveroütimg zu leisten. Wenn auch die Kontrolle darüber, ob die Beschwerdeführer tarsächüch Kartoffeln zu dein irrtümlichen Preise und in welcher Menge' bezogen . haben, fast undurchführbar ist, so dürfen doch die Verbraucher durch einen amtlichen Irrtum nicht derart geschädigt werden. - Der Preis vpn K ,3.96 iür ein Kilogramm Kartoffeln, das von der Gemeinde - Wien gegen Karten verkauft chird, ist ohnehin noch immer enorm hoch, um so mehr, als die heute ausgegrbenen Kartoffeln wohl etwas besserer Beschaffenheit aber durchwegs sehr, klem waren, so daß nach , dem mühsamen Schälen von einem Kilogramm Kartoffeln nicht tuet übrig bleibt. Der Verkauf der Kipfler wird heute auf den meisten Märkten fortgesetzt. " / ,Auch beim Ob st zeigt es sich, daß die .Kaufkraft des- Publikums außerordentlich erschöpft ist/Die Obstseudungen fielen gestern wohl etwas besser aus, doch sind die hier aus Südtirol' cingclaugtcn Mengen an Aepfeln, Birnen und Pflaumen im .Vergleiche zum Bedürfe noch immer nicht nennenswert. Trotzdem, blieb.ein Teil der Wirtschaftsäpfel'auf dem Naschmarkte mfolge des hohen zu Preises K 6.— bis K 7,30 'für . das Kilogramm unverkauft. G e m ü s e gab es auf allen Märkten nn Ueberfluß, namentlich grüne Fisolen gibt es in außerordentlich großen Mengen. Dre Preise bewegen sich durchwegs unter dem Richtpreis, doch müssen sie noch unbedingt niedriger werden, wmn die Hausfrauen diesen Neberfluß zum Konservieren für den Winter benützen sollen. In der G r o ß m a r k t h a l l e waren nur die rahonierten Fleischmengcn erhältlich. Fische fehlten gänzlich. G e f l ii g e l war nur in kleinen Mengen aus einzckUeuM^rkten, ebenso /rer. - /I* '^ Verschärfte Kontrolle der Milchabgabe. Ueber zwei Anträge der Stadträte Dr. Grün und Frau Dr. S e i tz wegen verschärfter Kontrolle der Milchabgabe in den Milchverschleißstellen, beziehungsweise wegen Revision der. m 'Wien einlangendcn Penönenzüge auf eingeschmuggelte Milch er-- stattete gestern Stadlral H a ck l einen eingehenden Bericht, m welchem er aussührte, daß die dermaligen Bestimmungen bezüglich der Milchabgabe ohnehin sorgfältig auf Grund der praktischen Erfahrungen geschaffen wurden und bei intensiver Kontrolle wohl auch ausreichen würde. Sehr wichtig bei der Durchführung dieser Bestimmung wäre aber die Mitwirkung b e r V°e r--'. .brauche r, welche bedauerlicherweise noch immer unzureichend ist. Trotzdem werden die Revisionen in den Verschleißstellenweiterhin strengstens d u r ch g e f ü h r t. St^dirat Dr. Grün beantragte, daß der Magistrat über folgenden werteren Antrag berichten solle. Die den einzelnen Mrlchhaudlungen zugewicscne Milch ist mit jener Milchmenge zu vergleiche-u. welche den Kranken gegen Bestätigung ^des Empfanges ,M^vixsen Abgabe von Frirhkavtoffeln. Von Sonntag bis Dienstag der kommenden Woche werden im II. Bezirk Frühkartoffeln holländischer Herkunft zum Preise von ll2.60 für das Kilogramm, und zwar V-^Kilogramm für den Kopf gegen Abtrennung des Abschnittes 8 der Kartoffelkarte abgegeben. ' v Rudolf Feldschuh, II., Praterftratze 54. Zuckerabgabe für Juni, Schweizer Schokolade, italienische Mandorlattiusw. Geöffnet von 8 Uhr früh bis 8 Uhr abends. , V KNMMNNKleS. Aus dem Stadtrate. Sradtrat Siegel berichtete über die Regulierung de^ Döblerhof^affe und des Landstraßer Gürtels, welche Srraßen^ züge die Zufahrt zuui Kontumazmarkt bilden, im Kostenbetrags votz' bl 998.000. Weiters erstattete ex ein Referat über die R t* gulierung desAspernvlatzes tut Zlisammeuhange mit dem Bau der Aspernbrücke. Die Kosteü betragen K 660.000.. Gleichzeitig wird auch die Beleuchtung des Platzes ausgestaltet, wofür K 190.000 als Kosten auflaufen werden. ——......... Vereinsnachrichterr. , (Nachrichten von Vereinen erscheinen v »n nun an stets amTage d'er B er an st altun g.)- H e u t e: r ■ . / Zio n,i st i sche B e z i r k s s e k t i o w A l s e ra r und. 6 Uhr abends, IX., Liechtensteinstraße 11/13, interne Besprechung über aktuelle vvlitische. Fragen. — Kultu rverband Iabnr. Lese- und Redehalle, IX., Türken-, straße 9. V-5 Uhr nachmittags Frau E. R a p v a P o v t Bibelkurs für Anfänger. — Z i o n i st i s ch e B e-z i r k ss e k t i o n Brigittenau. XX., Karl Mcißclstraße, 5,' Tür 1, Va7 Uhr abends, Herr Aron S ch w e r t f i n g e r „Der Zionismus seit der französischen .Revolution." Wanderungen am Sonntag. Die Züge Schwarzbrot, G»ttesdiener, Thorn und Wemraub versammeln sich Sonntag dnr 24.- d. M. um Uhr früh beim Mathildenkino. Tour für die ersten zwei Züge: Mödling—Schwarzer Turm—Husarentempel-7- Anniuger-Gumpoldskirchen. — H e b r ä i s ch e A r b e i t szentrale. 6 Ubr ' abends im zionistischen Bureap, II.,1 Zirkusgaffe 33, hebrälicher Konversationskurs. ■; •.. " ■— .. ....j 1 —| itAt* O? öSrt . I. R. Die Reise ist sehr schwierig Mid. kaum Niögück^ Setzen Su sich jedenfalls mit der ukcaiuischen Gesaudtschack ist- Berblndung.!