Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 213 (22.8.1919)
- Date
- 1919-08-22
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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t-^ Men. Freitag Die Verantwortlichen. Der Beschluß des Versassuugsausschusses der deutschen Nationalversammlung, dieser die Schaf- * fwtg eines Staatsgerichts Hofes zur Untersuchung der Ursachen des Krieges, seiner Verlängerung und seines unglücklichen Ausganges vorzuschlagen, ist eine Folge der Enthüllungen, die von der deutschen Nationalversammlung ausgegangen stzrd und sich nunmehr wie eine wahre Schmutzflut durch die Oeffentlichkeit Deutschlands ergießen. Zu den Enthüllungen schreibt der bekannt deutsche Sozialist Heinrich Ströbel- «inen interessanten Aufsatz in btt Berliner .Meltbühne", den wir tm folgenden auszugsweise wiedergeben. i Aeber Nacht war für Deutschland die Schnldfrage wieder, einmal aktuell geworden. Nicht die Schuldfrage als Ganzes, nicht die Schuld des deutsche« Militarismus und Imperialismus, die unsere deutsche Denkart von Grund auf brutalisierten und korrumpierten und dadurch diesen entsetzlichen Krieg, seinen Beginn und seinen Verlauf, seine Methoden und seine Dauer überhaupt erst möglich machten — sondern eine. Teilfrage der Kriegsschuld: die Frage, warum eS nicht bereits im Jahre 1917 zum Frieden gekommen. Das war echt deutsch. Und nicht minder unerquicklich deutsch war die Art, wie die Schuldfrage überhaupt in den Mittelpunkt der Nationalaerfaunnlilngsdebatten geschoben wurde. Nicht redlicher Belcnnermut, nicht fanatischer Wahrheitsdrang riß die Schleier 'von einen: Zwischenkapitel der deutschen Kriegsschuld, sondern der Selbstverteidigungsdrang eines der Schwerbeschulbigten. KcU Herr Erzberger, der ehemalige Annexionist, der Organisator der ausländischen Presseverseuchung und jetzige mächtige Finanzminister der schwarz-roten Kompromißregiernng, den bitterbösen Eindruck der Helffertchschen Korruptionsanklagen nicht anders abzuschwächen vermochte, erhob' er gegen seine Widersacher' den Vorwurf der verbrecherischen Kriegsverlängerung. Die Anklage gegen Erzberger lautete auf politische Bestechlichkeit, aus Käuflichkeit durch einen gut dotierten AufsichtsraLsposten, und Herr Erzberger parierte diesen moralischen Vernichtungsstoß durch «ine kriegspolitische Enthüllung! Hätte Helfferich Herrn Erzberger nicht der politischen Ehrlosigkeit bezichtigt, so Hütte Erzberger Herrn Michaelis und seinen Hintermännern schwerlich die Verantwortung für die verbrecherische Kriegsverlängerung ausgebürdet. ■ Aber hatte. Erzberger durch sein Eintreten für die Unterschrift der Versailler Bedingungen und seine Finanzpolitik nicht den Zorn der Herrn Helfferich und. seiner großkapitalistisut^c'udalen Clique erregt — seine persönlichen Verfehlungen wären ihm von seinem Vorgänger im Finanzministerium schwerlich vorgehalten worden. Politische Ehrenmänner, diese beiden: der Erzberger wie der Helfferich. Dem Charakterbild« Erzbergers, das ja schon längst nicht mehr im zeitgenössischen Urteil schwantt, hat Herr Helfferich selbst noch einige scharfe Lichter aufgesetzt. Und wer ist dieser Helfferich? Der finanzpolitische Hasardeur des Äeltkrieges, der Organisator der uferlosen deutschen Pump- Wirtschaft, der Urheber der grauenhaften Wirtschafts zerr iitttmg, der Gegner des unbeschränkten U-Bootkrieges, der sich im putscheidenden Augerrblick üt einen Spießgesellen der Ttrpitzianer wandelte, einer der skrupellosesten Kriegsverschärfer und Kriegsverlängerer. Und diese einander Ebenbürtigen müssen sich die Flecke auf ihrer Weste nachzuzählen beginnen, damit das deutsche Volk wieder etwas von der Kriegsschuld der deutschen Hauptverantwortlichen zu hören bekommt! Eine KriegsschulddiSkussiondie sich aus solch schmachvollem Anlaß einsetzt und auf beiden Seiten von Schwer-, kompromittierten zur eigenen persönlichen Entlastung und zur 'Anschwärzung des Gegners gefühitt wird, muß natürlich bald in widerlichstes Gezänk entarten und in öder Silbenstecherei versanden. Und wir erlebten ja auch im Handumdrehen, wie die Hauptbeschuldigten, wie Herr Michaelis und seine Komplicen sich' damit herauszureden suchten, daß doch im Grunde gar keine ernstliche englische Friedenssondierung im Jahre 1917 Vorgelegen habe, sonder» nur die englische Antwort auf die päpstliche dbste. Daß der Verlegenheitskanzler Michaelis jede Möglichkeit verabsäumt hat, de» Krieg durch' einen der internationalen Situation entsprechenden Frieden zum Abschluß zu bttngen, stand für jeden _ Verständigen auch ohne Erzbergers Enthüllung fest.» Kein Politiker der Mehrheit konnte daran zweifeln, daß die Merufung dieser Kanzlers nur die unverblümte Absage au die Kriegspolttik war, für die gerade die Mehrheit in ihrer. Resolution die Richtlinien festzulegen versucht hatte. Aber diese Mehrheit verleugnet« ,gar bald ihr eigenes Kind. Als Herr Erzberger und Herr Noske in den schwülen Julitagen 1917 in der Reichstagskommission das Fiasko des U-BootkriegeS und die militärische Aussichtslosigkeit des Krieges seststellten, standen sie und ihre Reichstagskoliegen unter dem schlimmen Eindruck der ersten. amerikanischen Truppenlandung und der erfolgreichen Offensive der bereits für erledigt gehaltenen russischen Rev'olutionSarmee. Wenige Tage darauf offenbarte sich der völlige militärische Zusammenbruch der russischen Republik,' gewann damit für unsere militärische« Va-banque-Spieler und ihre parlamentarischen Hintermänner die Kriegslage ein ganz anderes Bild. Man begann wieder stark mit der Niederwerfung auch der Westfront und dem Siegfrieden zu rahnen und verpaßte darum jede Gelegenheit zu einem Friedensschluß, der durch völlige Wiederherstellung und Entschädigung Belgiens, bürch Anerkennung d«S Selbstbestimmungsrechtes für Elsaß-Lothringen kmd Polen und die rücksichtslose Unterwerfung unter den hiedSgerichtS- und AbrüstungSgebankeu damals «och zu gewesen wäre. Di« Stellungnahme des KronrateS im )er bewies, wie völlig der Träger der Krone Und jfne anwesenden Militärs und Minister die Situation verkannten. Man bildete sich ei«, baß die Preisgabe der Ansprüche auf die flandrische Küste und auf die offene Annexion sVelgienS schon einen .Verzicht" dar stelle! An der Vlämeniizvlittk und der wirtschaftlichen AngliOernng hielt man noch Wiener Morgenzeitrmg 22/August 1919 Kr. 213 EiRe Generaloffensive gegm Sowielrvtzland.' / Saint-Gerrnai«, 21. August, (Korr.-Bür.) Die Blätter melden aus Kopenhagen, daß in Stockholm in den nächsten'Tagen eine wichtige Konferenz per Führer der ant ib o lsch ewi k.if ch en Bewegung stattfinden werde. Gneral Judenitsch, tzetman Skor^padski und der Ministerpräsident der neuen nordwestrusstfchen Regierung Lianozow sind bereits in Stockholm eingetroffen. Sqint-Germain, 21. August. (Korr.-Bur.) Nach dem „Exeelsior" hat sich der Oberste Rat in den letzten Tagen viel mit der Oftseefrage beschäftigt. Man schließt aus den von dort kommenden Nachrichten» daß ein gemeinsamer Angriff gegen die Bol sch ewikerr bevor st eheoder schon begönne «habe. immer fest! An eine ernstlich« Aufrollung der elsaß-lothringischen Frage dachte man nicht im Traume, und den Ost' frieden stellt« man sich damals schon so ähnlich vor, wie man ihn der bolschewittschen Regierung ein - paar Monate später faktisch aufzwang. ' All daS lag schon damals, schon im'August und September 1917, klar vor den Augen jedes deutschen Politikers, der nicht geflissentlich die Angen schloß. Man wußte genau, daß die Resolution der Reichstagsmehrheit längst zum Kinderspott geworden war und daß die Regierung Michaelis nur an einen „starken" Frlsden.dachde. Und nicht nur die Regierung, sondern auch die Mehrheit deS Reichstages, dessen Block für' einen Berzichtstieden längst wieder in die Brüche gegangen war. Und wenn * man trotzdem die Politik dieser Regierung wacker unterstützte, trotzdem unentwegt die Kriegskredite be- - willigte — welchen Sinn hat es da, jetzt Michaelis und seinen Leuten den zornigen Vorwurf ins Angesicht zu schleudern, sie und nur sie allein trügen die Verantwortung dafür, daß es nicht im Sommer oder Herbst 1917 zu einem Frieden; gekommen, sei, der jedenfalls unendlich viel günstiger gewesen wäre als der Versailler Friede! t. PsMischL^Rurrdschau. ■* Herr Petljura gegen die Pogrome. Der Ukrainische > Pressedienst hat, gestern eine Ddeldung ausgegeben, in der des Langen und Breiten dargelegt wird, mit welcher Energie der ukrainische Oberkommandierende Petljura die Pogrome bekämpft. Petljura hat eine Runddepesche an die Minister geschickt, wohl nur zu dem Zweck, damit sie in die Zeitung kommt und die erbärmlich kompromittierte ukrainische Regierung von dem sie befleckenden Makel reinigt oder wenigstens vor der Welt zu reinigen versucht. .Natürlich geschieht das so ungeschickt, als möglich.. Es wird anerkannt, daß die Juden das ukrainische Militär gegen die Bolschewiken unterstützt haben und daß sie sich loyal verhalten haben. Die Pogrome seien nur von den Bolschewiken veranstaltet worden. Demgegenüber muß wahrheitsgemäß auf Grund der nunmehr vorliegenden ausführlichen Informationen festgestellt werden, baß bereits im Jänner und Februar dieses Jahres. ukrainische Banden aller Art die fürchterlichsten Pogrome gegen Juden veranstalteten. Allen voran haben sich die-Kosaken der Petljura-Armee ausgezeichnet. Die Schandtaten von' Berdiczew. und Schitomir, das Blutbad von Proskurow, Felsztyn, Jekaterinoslaw, die Zerstörung. der südrussischen jüdischen Kolonien sind ein Werk dieser- -Banden. Nach übereinstimmenden Aussagen muß wahrheitsgemäß festgestellt werden, daß nach dem Sieg, der Sowietarmee die Pogrome nachließen, da die Regierung für Ordnung zu sorgen versuchte. Aber die . Banden, die das Land verheeren, haben weiter getobt und die Zahl der Opfer, die authentisch festgeftellt ist, steigt ins Phantastische. Die ganze -Zeit über war von Petljura kein Wort $u hören und keinerlei wirksame Maßnahmen schützten die bedrohten Juden. Erst jetzt, wo nach beinahe einem halben Jahr die Nachrichten nach dßnl Westen bringen .verbreitet Petljura seine naive Rechtfertigung. * Solche Dementis und. Vertuschungsversuche müssen aber ebenso unwirksam bleiben wie die polnischen Lügen. Es ist notwendig, daß die Entente die- Vorgänge in der Ukraine ebenfalls durch eine Kommission genau untersuchen läßt. Am wichtigsten ist aber, daß sofort ein.entschiedenes Machtwoxt gesprochen wird, damit die fürchterlichen Metzeleien endlich eingestellt werden. Der wirtschaftliche Vernichtungskrieg gegen die slowakischen Inden. Das Tschecho-slotvattsche Preßbureau berichtet, daß der Minister Schrobar eine Verordnung herausgegeben hat, mit der alle bis zum 15. August 1919 verliehenen Lizenzen zum Groß- oder Kleiiiver kauf vonSpirituo sen auf geh oben werden, ebenso alle Haupt- und Kleintrafiken,weiters alle Lizenzen zu Freilagern von Spiritus, alle Denaturationsanstülten sowie die Konzessionen zu Fabriken auf Liköre und Rum. Die. Besitzer 'der bisherigen Berechtigungen können die ihnen zukommenben Rechte bis zur Verleihung <m einen der Gesuchsteller auSüben. Der Ministes Schrobar ist also im Begriffe, sein Programm durchzuführen. Welche Bedeutung „wirtschaftliche" Maßregeln dieser Art in seinem antisemitischen Programm spielen, ist aus seiner kürzlich«« Rede bekannt. Man sieht also, daß erworbene Rechte, insofern Juden ihre Träger sind, in der Tschechp- Slowakei nicht geschützt werden. Diese Verordnung) hat kein Gesetz zur Grundlage * und ist daher ein grober Rechtsbruch der tschecho-slowakischen Verwaltung. Die wirtschaftlichen Folgen dieser rumänischen Politik bleiben noch abzuwarten Das Schicksal Oftgaliziens. Aus Warschau wirb dm „Polnischen Stimmen* telegraphickt: .Der Pariser Korrespondent der ,Gazeta Warszawska* berichtet: In den Kreisen der polnischen Fnedensdelegation wird, versichert, Ostaalinen werde iür b e g r e n g t e Z e i t, wahrscheinlich für f ün f z e h n I a h r e, unter polnische Herrschaft gestellt werden, und zwar unter der Bedingung- .daß es eist eigenes Ä n to n o m i e st a 1 u t erhalt. Mit der Ausarbeitung dieses Statuts wurde die Kommission für p o ln isch'e Angelegenheiten betraut, der gegenwärtig folgende Mttglieder angehören: Bros. R. H. Lord (Amerika), Herr B o u r d i l l o n (England), General de R o nd (Frankreich), Marquis della P o r e.t t a (Italien) und Herr O t t i n i (Japan). Es verlautet, daß die Grenze östlich von Przemysl gezogen werden solle. Ferner verlautet, daß Ostaalizien gleich allen iidygen polnischen Ländern im Warschauer Landtag vettrrten fein werde, daß es jedoch überdies einen besonderen Provintzallandtag mit einem gman umschriebenen-Wirkungskreis erhalten solle. Die p olnische unddieru t he n i s ch e Sprache werden gleichberechtigt sein. (Und, die Mische? Anm. der Red.) Der Stdtthalter Ostgallziens wird dem Pro-' vinziallandtag nicht verantwortlich sein. ' . RSrrmrmg Südostgaliziens durch die Rumänen. Auf Grund eines Abkommens -wischen Polen und Runtänien, welches vom General Lamezan für Polen, General .Zadck für Rumänien unterschrieben wurde, beginnen die Rumäpen den von ihnen bis jetzt besetzt gehaltenen Teil "Ostgalizieri- (Pokucie) zu räumen. Oberschlesien vor der Besetzung. Trotz gewisser beruhigender Meldungen von deutscher Seite scheint die Lage in Oberschlesien nach wie vor ernst zu stin« Amtliche Nachrichten sprechen von einem durchgreifenden Erfolg der Reichswehrtruppen, doch hält in vielen Orten der Ausstand an und die Polen halten, wie' die Blätter melden, starke reguläre Truppenkontingente zum Eingreifen bereit: Die Friedenskonferenz hat, wie Reuter meldet, Nachrichten erhalten, daß , die oberschlesischen Kohlenbergwerke zerstört seien und beabsichtigt, mit der geplanten BesetzungOberschlefienssofortzu beginnen, um die Durchführung der Bestimmungen des! Friedensvertrages zu sichern. Dre abgebrochenen. Berhand > lungenzwrschen Deutschen» nd Polen in der oberschlesischen Frage haben wieder begonnen, jedoch zu keinem Ergebnis geführt. Die „Bofslsche Bettung" führt die ganze Bewegung in Oberschlesien auf die Absicht der Polm zurück, im Lande festen Fuß zu fasten, um so' die Bolksst immun gi in ihrem Interesse zu beeinflussen. Nach, einem Berichte des Wolff-BureauS hat sich die Lage dadurch zugespitzt, daß die bisher gegen die Grenzschutztruppen operierenden Banden starkm Zuzug aus Polen erhalten. _ „Manchester Guardian" über Iuftiee Brnndeis^ D:m zionistischen Führer Louis Braudeis hat ^Manchester! Guardian" anläßlich seiner Ankmst in London nachstehende« Be-, grÜßungSartikel gewidmet': London empfängt in der Person des Richters BrandnS vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, der nach einem- Besuch « Palästina für einige Wochen in unsere Stadt gekommen ist, einm distinguiertm Gast. Seit seiner im Jahre 1916 durch Wilson erfolgtm Erhebung auf den Richterstuhl, die zu einer scharfen reaktionären Opposition im Senat Anlaß gab, ist er den politischen Kämpfen enttückt gewesen. Aber seit Brandeis, znerst im Jahre 1911, durch seinen berühmten Angriff ans die Verwaltung der Bahnm die allgemeine Aufmerksamkeü aus diegroßm Schädlichkeiten und Auswüchse des bestehenden industriellen Systems lenkte, gab eS niemanden in den Vereinigten Staaten, der reger und erfolgreicher für eine Politik des Fortschrittes gewirkt hat, einerseits durch unablässige Bekämpfung entwicklungsfeindlicher Jnteresien, andererseits durch eine anfbaumde Wirtschaftspolitik. So ist zum Beispiel seine-Einführmg der Kontrolle der Konfektionsindustrie in New-Vork auch für England vorbildlich geworden. ' Aber Brandeis' 'gegenwärtiger Besuch hängt nicht mst industriellen Fragen zusammen, sondern m)1 dem Z i o n i S m u s. Seit 1914 war BrandeiS Präsident der zionistischen Organisation in den Vereinigten Staqtm und in dieser Eigenschaft besuchte er jüngst Palästina, üm die gegenwärtigen Bedingungen, und Möglichkeiten der jüdischen Heimstätte . an Ort und Stelle zu studiere« und mit seinen europäischen Kollegen za konferieren. Sein Besuch wurde von der jüdischen Bevölkerung in Palästina die während des Krieges in stadem Maß« , von amerikanischer Hilfe abhängig war. sehnlich erwartet. Nicht minder sehnlich von dm zionistischen Führern auß^hrlb Palästinas, welche auf die Erfahrung und dm praktischen Idealismus BrandeiS' großen Wert legen. Wie man vernimmt, war Brandeis, «welcher während seiner Reise in enger Verbindung mit den britischen Behörden stand, von seinem Besuch außerordenllich befriedigt und hat einen sehr günstigen Eindruck von dm künftigen Möglichkeiten Palästinagewonnen. ..----- « -