Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 211 (20.8.1919)
- Date
- 1919-08-20
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 * Wien, Mittwoch Wiener Morgenzeitung 20. August 1919 _Nr. 211 Hoovers Generalsekretär als Gast in der Wiener Abteilung des „American Boint Distribution Committee". Komitees wiesen darauf hin, daß das bisher vonAmerika.. Kettcu ihren strengen Dienst versehen. Wer hier auSsteigt, muß warten, bi? seine Legitimationspapierc einer einwandfreien Prüfung unterzogen sind und die Gepäcks- und Leibesrcoision da? gänzliche Fehlen von Waffen erwiesen hat. besonders schwierig gestaltet sich jedoch die Einreise in Budapest selbst. Plötzlich beginnt der Zug in fchneckenhast langsamen Tenrpo zu fahren. Die rote Kappe de? rumänischen Stationschef? wird sichtbar. Rumänische Offiziere schreiten stolz ans dem Bahnsteig umher, rumänische Soldaten trachten siu mit ihren baionettbepflanzten Gewehren mit dem anlonttnenden Publikum mehr durch Stöße als durch Worte i:i verständigen. Die nackr Hunderten zählenden Angekomtnenen müssen sich nun Klangen Reihen anstellen, ehe sie zum Ausgange gelangen können, wo ein' rumänischer Ofstzier den Reiseausweis genau prüft und vidiert, während ein handfester Soldat sich mit dem Gepäck jedes einzelnen Reisenden abgibt. Wer also etwa gegen IO Uhr abends in Budapest ankommt und nicht das Glück hat, in eine der vordersten Reihen zu kommen, kann sich darauf gefaßt machen, daß er vor 1 Uhr nachts den Bahnhof nicht verlassen tvird. Bald sieht man sich einer neuen Schwierigkeit gcgeiriiber. Nur wenige Droschken 'stehen für die A«gekommenen zur Verfügung. Die erste Frage des Droschkenlenkers ist selbstverständlich: Haben Sie blaues Geld? Dann beginnt ein Feilschen um die Wette, da zahlreiche Passagiere / den Wagen umstehen und der eine den anderen überbietet, mit mit seinem Gepäck nach Hause gelangen zu können. An eine Unterkunft im Hotel ist natürlich nicht zu denken, da sowohl die Rumänen, als auch die anderen hier weilenden Ententennsiionen mehrere, und zwar gerade die größten Hotels für sich in Anspruch genommen haben. Es kommt daher nicht selten vor, daß -Fremde, die irgendein zwingender Grund nach Ärdapest treibt, mehrere Tage ohne eine Schlafgelegenheit hier verbringen müssen. Ganz Budapest zeigt den Charakter einer besetzten Stadt. Schon vor dem Bahnhof begegnet man starken Patrouillen zu Fuß und zu Pferde, in langen Reihen stehe« LastatltomobAe da, die Straßen sind wie ausgestorben. Doch nur allzuoft wird die nächtliche Ruhe gestört. Bald hier, bald dort vernimmt man Schreien und Lärmen, berittene rt'.mänische Soldaten sprengen durch die Straßen, während vor ihnen in verwahrloster Kleidung rin Arbeiter rinherläuft, denrrgettberrl böser Nachbar als Bolschewik denunziert hat. Die Angeberei ist jetzt überhaupt ein Sport der Budapester geworden. Mr» fragt nicht lang«, ob der angebliche Bolschewik wirklich ein Verbrechen begangen hat, ob er nicht etwa unter besonderem Zwang in die Rote Armee eingetreten ist. — Er wird kurzerhand von den rumänischen Schergen eingeführt und dann —gnade ihm Gott!... Es läßt sich zwar schwer feststellen, ob die rumänischen Soldaten ihre Drohungen verwirLichen, jedenf<M führen sie die Prügelstrafe als ein L.''' "!tngsmittel gegen unbotmäßige Budapester oft genug im Mund. Ein Spaziergang durch Budapest. Ist die Hauptstadt Ungarnbei Nacht Unheimlich gew.-rdrn. so weist sie bei Tag ein ebenso unerfreuliches Bild auf. Automobile mit allen möglichen unangenehmen Signalen durchrasen die Straßen. Im Wageninnern sieht man natürlich vor allem rumänische Ofsiziere. Bon allen Amtsgebäuden weht nicht nur die magyarische, sondern auch die rumänische Trikolore. Besonders lebhaft geht eS vor dein Hotel Ritz zu, wo nicht nur die amerikanische, sondern auch die italienische und ein Teil der englischen Mission ihren Wohnsitz haben. Insbesondere ist es die Mission der Amerikaner ^nter der Leitung d«S Kapitäns Dr. Weiß, die von allen möglichen Leuten oft mit den Unmöglichsten Wünschen und Bitten bestürmt werden. Kapitän Weiß hat jedoch für jedeu Bittsteller ein freundliches Wort, für jede arme Frau mit einem kleine» Kinde auf dem Arm eine Tafel Schokolade oder gar eine kleine Dose Kondensmilch übrig, äs ist wohl erklärlich, daß sich die Amerikaner der größten Sympathien in Budapest erfreuen. Kapitän Weiß Und der Leiter der italienischen Mission, Oberstleutnant Romanellt, hatte« jedoch auch während der Pogromhetze, die in den letzten Tagen in Budapest ebenso wie tn der Provinz vom St. Emerich» Kollegium und den „Erwachenden Ungarn" eifrigst betrieben wurde, sich' als Beschützer der bedrängten ungarischen Bevölkerung gezeigt. Daß die Verfolgung von Juden sich nicht gerade in Keinem Maßstab abgespielt haben bürste, beweist - die Tatsache, daß man noch jetzt in den Straßen von Budapest Leute mit verbundenen Köpfen steht, die auf die Frage, wo sie die Verletzungen erlitten haben, stets zur Antwort geben: DaS ist unS Leim Pogrom passiert. Wan erzählt mir,daß in den kritischesten Tagen der Judenhetze die Straße«- bahnzüge, die sich in voller Fahrt befanden, plötzlich von einem Trupp junger Leute aufgehÄten wurden. Einer oder auch zwei drangen in das Innere des WagenS und forderten die Insassen, soweit sich diese alS Juden zu Erkennen gaben, zum Verlassen des WagenS auf. Draußen ging bann eine wüste Schlägerei mit Hundspeitschen, Stöcken und Eisenstäben los. Eine Deputation der Budapester Rabbiner hat schließlich im Augenblick der größte» Verzweiflung den Erzherzog Josef ausgesucht und an ihn die Frage gerichtet, ob er und die von ihm eingesetzte Regierung. die Jude» zum Verlassen deS Landes zwingen wollen. Erzherzog Josef erklärte, baß er von de« offenbar durch aufgewiegelte jugendliche Elemente veranstalteten Pogromhetzen kein« Ahnung gehabt habe und versprach „sofortige energische Abhilfe". Die Ententegenerüle richtete« zugleich ei»e bringend« Aufforderung an den rumänischen Stadtkommandanten, für die Ordnung und Ruhe unbedingt Sorge tragen zu wollen, und drohten mit der Beschtverdeführung bei der Pariser Friedenskonferenz. Aber auch die Juden hatten unterdessen eine auS jungen Leuten zusammengesetzte Garbe gebildet, die mit den Pogromhetzern rücksichtslose Abrechnung hielt. Die „Jubengarde" drang unter anderem in baS zumeist von ihren ^tLNWeLangehtzxiM. besuchte. Kaffeehaus. Muulacsy ein, wo Bekanntlich weilte Mr.Hoover vorgestern zu kurzem Aufenthalt in Wien. HooverS Generalsekretär, Mister Levis Strauß, der gestern vormittags im Flugzeug aus Budapest hier angelangt war, wollte die kurze Zeit seines Wiener Aufenthaltes nicht vorübergehen lassen, ohne Herrn Oberrabbiner Dr. Chajes in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der Wiener Abteilung des amerikanisch-jüdischen „Doint Distribution Committee" einen Besuch abzustatten. Mr. Strauß berichtete Herrn Dr. Chajes über die Pogromhetze und die antisemitische Propaganda in Budapest, wies ihm diesbezügliche Flugblätter vor und ersuchte ihn, ihm über wichtige Ereignisse nach Amerika zu kabeln. Um 5 Uhr nachmittags erschien Mr. Strauß im hiesigen Zentralburean des „Point Distribution Committee" zu Besuch und wurde vom Vizepräsidenten, Herrn Oberrabbiner.Dr. Chajes, dem Mitglied des Präsidiums, Herrn Leon Wechsler, und dem Midglied des Vollzugsausschusses Frau Anitta Müller empfangen, welche den Gast im Namen des Wiener Komitees herzlichst begrüßten. Mr. S t r a u ß benützte die Gelegenheit, um sich über die Lage der Wiener Judenschaft und namentlich über die Lage der Flüchtlinge eingehend zu informieven. Die Vertreter des eben die „Erwachenden Ungar«" ihr blutiger Spiel fortsetzen wollten. Alle Türen des Kaffeehauses wurden gesperrt und durch jüdische Posten besetzt. Die Pogromhetzer holten sich alle blutige Köpfe, die meisten von ihnen mußten sogar ins Krankenhaus befördert werden. Eine offizielle Aufstellung verzeichnet als das traurige Ergebnis der Budapester Judenverfolgungen 13 Tote und 400 Schwerverletzte, darunter allerdings beinahe die Hälfte Nichtjuben. Augenblicklich herrscht zwar wieder Ruhe, jedoch arbeitet die antisemitische Propaganda wieder mit den haarsträubendsten Schreckensnachrichten. So wurde plötzlich in der Stadt das Gerücht verbreitet, daß in der Leichenkammer des Anatomischen Instituts 42 Tote aufgebahrt seien, die von den Bolschewiken in den Kellerräumen des Parlaments versteckt gehalten worden feie«. Eine nach Tausenden zählende Menschenmenge stand den ganzen Tag über vor dem Eingang in das Anatomische Institut, j um die angeblich schrecklich zugerichteten Leichen zu besichtigen. Bei dieser Gelegenheit wurde natürlich eifrigst für einen neuen Pogrom agitiert, bis schließlich eine genaue Nachschau ergab, daß die dort aufgebahrten Leichen von Roten Soldaten stammen, die beim Einzug der Rumänen von übermütigen Truppen erschossen wurden..» Das verhungernde Budapest. Budapest, die einst prassende Hauptstadt eines fruchtbaren Agrarlandes, hat jetzt unter einer Hungersnot zu leiden, die sich kaum schildern läßt. Die wichtigsten Lebensmittel fehlen gänzlich. Nicht einmal Brot gibt es. Gemüse ist nur zu phantastisch hohen Preisen zu haben. So kostet ein« Gurke nicht mehr und nicht weniger als 32 Kronen „in blauem Geld". Die Landbevölkerung läßt die bedauernstverte Hauptstadt vollkommen im Stich, wozu nicht zuletzt die Absperrungsmaßnahmen beitragen, di« von de« Rumänen aus militärischen Gründen ohne Rücksicht auf di« wirtschaftlichen Notwendigkeiten verfügt wurden. DaS Aussehen nicht nur der ärmeren Bevölkerung, sondern auch der Bürgerschaft, ist erbärmlich schlecht. Man trifft weinend« Frauen Und ^Kinder in den Straßen, die mit erhobenen Händen uni ein Stück Brot betteln. Die Rumänen haben sich tn den letzte» Tagen endlich erweichen lassen und vertelle» jetzt a» einigen Punkten der Stadt minderwertiges Kommißbrot, um baS sich alle Schichten der Bevölkerung buchstäblich reißen. Man erllärt jedoch, daß beim Zusammenbruch der Bolschewiken sich noch mehr als 400 Tonnen Mehl im Zentralmagaztn der Konsumvereine befanden. DaS Mehl ist plötzlich verschwunden. Ein neutraler Diplomat erzählt mir, baßvhas Mehl am ersten Tage nach dem Einzug der Rumänen Ür-Lastautomobilen fortgeschafft worden sei. Im Verlauf der Verhandlungen zur Beilegung der Krise ereignet« sich ein bezeichnender Vorfall. Man vevhanbelte mit den Sozialdemokraten, denen man bann im Beratungszimmer die sonderbare Mitteilung machte, daß zu Hause rumänische Offizier« auf sie warten . . . „Man MUß sie kirre machen!" Sin Ausspruch eines hohen, beinahe allerhöchsten Mannes in dem armen, verlotterten Lande, wo die abgefeimtesten Geschäftspolitiker wieder ihr Ränkesptel um Ministerpqsten beginne». Ma» fängt hier Und ^dort wieder an. wo man beim Tode Kaiser Franz Josefs aufgehört hat. Indessen findet Erzherzog Josef an einer Militärdiktatur Gefallen, der ein« interministerielle Beamtenkommisston zur Seite steht. Kein Mensch weiß auch nur annähernd, wie sich die Zukunft hier gestalten könnt«. K. p. Dr. Rennev schlägt die Neutrattfierung des Oftrau-Teschener Reviers vor. Saint-Germam, 19. August. (Korr.-Bur.) Anläßlich der politischen Differenzen mischen den Polen und Tschechen, feie die Kohlenförderung im mährischschlesischen Nevier ungünstig zu beeinflussen drohen, hat Staatskanzler Dr, Rennerden Präsidenten der Friedenskonserenz in einem Brtvatschreiben neuerlich aus die Vorschläge der deutschösterreichischen Friedensdelegatton aufmerksam gemacht, tn denen die Neutralisierung desOstrau-Teschener Reviers angeregt wurde. bewilligte Budget nicht hmrsiche, um die große» Ansprüche befriedigen zu können, und ersuchten Mister Strauß, in Amerika darauf hinwirken zu wollen» d.Äß dem Komitee wenigstens das Doppelte des bisher bewilligten Betrages bewilligt werde. Mr..StroM versprach, in diesem Sinne in Amerika tätig fein zu wollen und bemerkte, daß im Herbst für jüdische Hilfszwecke in Amerika eine große Propaganda entfaltet werden solle. - Gegenüber dem Hinweis auf die Notwendigkeit der Zusendung von Kleidern und Lebensmitteln bemerkte Mr. Strauß, daß eine solche Aktion infolge des Kriegszustandes bisher nicht möglich war, baß jedoch, da der Friede mit Deutschösterreich in wenigen Tagen unterzeichnet sein werde, die bisherigen Schwierigkeiten hierfür entfallen würden. Die anwesenden Vertreter des Komitees äußerten noch verschiedene Wünsche, für deren Erfüllung Mr. Strauß zu sorgen versprach. Unmittelbar nach dem Besuch im Wiener „Aointz Distribution Committee" begab sich Mr. Strauß auf den Bachnhof und reiste nach Paris ab. Mr. Strauß begibt sich tn den nächsten Tagen nach Amerika. Polttische^Aundschau. - Arabien und Palästina. Unter diesem Titel schreibt die englische Zeitschrift „Palestine": Ein französischer Journalist stellt die Behauptung auf, daß die Wahabi, die dem Königreich deS HedschaS gerade jetzt so schwierige Stunden bereiten, durch, britische Beamt« oder Agenten aufgerelzt worden seien. Der französische Autor gibt kein Beweismaterial zur Unterstützung eines für den guten Namen dieses Landes so nachteiligen BorwurfeS, und die ganz« Geschichte ist ebenso unwahrscheinlich, wie schimpflich'. Während deS ganzen Krieges hat die britische Regierung keine Mühe gespart, um das Königreich deS HedschaS in de» Stand zu setzen, daS türkische Joch zu brechen und seine Unabhängigkeit zu sichern. Dem britischen Einfluß ist eS zu banken, daß der König deS HedschaS auf der Friedenskonferenz' vertreten ist und baß sein Sohn in Damaskus weilt. Britisches Geld und britische Leitung werden noch immer dem HedschaS zur Verfügung gestellt. England hat durch eine Schwächung des HedschaS nichts zu gewinnen und viel zu verlieren. Andererseits hat sich gerade Frankreich tn Gegnerschaft^zurtt HedschaS befunden und arbeitet auch heute daran, Damaskus für sich zu sichern. Es kann daher angenommen werden, baß eher die französischen alS.die britischen Interessen von einer Bewegung Nutzen ziehen können, die daS Königreich HedschaS schädigt. Der Pariser Spezialko rrespondent de- „Manchester Gua rdian" zieht aus diesen und ähnlichen Gerüchten» die Paris beunruhigen, di« Konsequenz, baß eS für jedermann um so besser ist, je schneller die Friedenskonferenz formell und endgültig die Palästinafrage löst. Er führt aus, daß die Frage in ihren Hauptrichtltnten bereits geregelt ifh und betont die Notwendigkeit, dem jungen jüdischen Palä-> pina die besten Grenze» zu sichern, insbesondere unter Berück sichtigung der verwirrten Situation in den Nachbarländern. Wer kann sagen, wie lange es bauern wird, bis die Konferenz ihre Aufgabe bezüglich des jüdischen Palästirra. beendet haben wird. Optimisten sprechen von August oder September; die Verzögerung um jeden Monat bedeutet einett ebenso großen Zeitverlust am Werke des Wiederaufbaues und' der Vorbereitung für die Einwanderung vieler tausender von Juden auS Zentraleuropa, die sich danach sehnen, eine Heimstätte in einem jüdischen Palästina zu finden. Pessimisten sprechen davon, daß daS Mandat übe« Palästina dem Rat des Völkerbundes zur Entscheidung überlassen' werden! mutz, wenn dieser irgendwann im Herbst, vielleicht tn Washington Zusammentritt. Bemerkung«» dieser Art zeuge« von Frivolität und Gefühllosigkeit. Zeit bedeutet tn Palä- ' stina so Viel wie in Europa, und die Angelegenheiten den Juden dürfen nicht mit mehr Recht alS die Angelegenheiten eineanderen Volkes auftzefchoben werden. Wir habe« mehr als einmal betont, daß jede Ver^ zvgerung Gelegenheit für politische Intrigen und Unruhen bietet. In Palästina gibt eS nicht so etwawie ei» echtes volkstümlichepolitische- Empfinden, außer bet den Jude«! die allein reis genug sind, um die Probleme zu erkenn«^ und sich ein Urteil darüber zu bilden. Arabische Polittk ist die Polittk bet EsfendiS, von deren Mehrzahl man nW mit Unrecht sagen kann, baß ihre Börse ihre Polittk ist. Sie fürchten, daß ihre ökonomischen» sozialen und politischen Privilegien in einem jüdische» Palästina leiden werden itntl sie versuchen, die arabischen Massen, deren Interessen in Wirklichkeit den ihrigen -uwtberlausen, durch Appelle an bst religiösen Leidenschaften mit sich selbst zu identifiziere«. Diest Sttuatwu ist unnatürlich und, wie hinzugefügt würden muß, nicht weniger gegen ein britisches als gegen ein jüdischst Palästina gerichtet. UeberwälttgendeS Beweismaterial Kterfüi könnte vorgelegt werden und dte britischen Behörden müsseunbedingt von dieser Tatsache Kenntnis haben. Sv find zum Beispiel Versuche gemacht worben, um tn Palästina ähnliche Unruhen wte in Aegypten hervorzurufeU. Ein Staats, ■ mawr wie der Emir Feisul, der darauf bedacht ist,. tzrwH