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Wiener Morgenzeitung · 1919-08-16 · Heft 207 (16.8.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 207 (16.8.1919)
Date
1919-08-16
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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adfött, Samstag Wiener Morgenzeitung rv. August 1919 Sette 2 v. - -.— Die Iudenpolitik der Preßburger Negierung. Von deformierter Seite. Vorbemerkung der Redaktion: Wir erhalte« von ausgezeichnet informierter Seite folgende Kufammenfasfenbe Darstellung' der Juden- Politik der slowakischen Regierung. Mr haben bereits in Nummer 800 und 201 unseres sattes die öffentliche Aufmerksamkeit auf die bedenklichen Zustände in der Slowakei gelenkt. Als Ergänzung und Erklärung unserer damaligen Hinweise werden die hier mitgeteilton Tatsachen geradezu wie eh-s sensationelle Enthüllung wirken. Es ist nunmehr abzuwarten, wie die Prager Regierung, die Vir zunächst nicht direkt verantv wörtlich machen wollen, diese Verhältnisse aufklären wird. Dtt Haltung, der Prager Presse ist bisher nichts weniger aV einsichtsvoll. Nachdem aber Minister Schrobar offiziell gesprochen hat, muß auch von Prager vfftMler Stelle ein klares Wort gefordert werde«. ■ t : Es gibt wenig Leute in der weiden Welt, die stolvakisch verstehen, nicht viel wehr, die imstande wären, sen nicht eben ftlttnsn, läppischen und gehässige« Ausfällen der tschechischen Presse gegen die slowakischen Anden ihre Aufmerksamkeit zu schenke«. Dm Slowakei, über die außer dieser Jnvektiven in der tschechischen presse roemg zu lesen ist und von der auch sonst nicht viel bekannt wird, liegt irgendwo außerhalb der Welt. Selbst in Böhmen tveiß man nicht viel von ihr, auch heute noch nicht, und es ist nicht ohne Reiz, daß einer der allerersten, die das Interesse für die unterdrückten > »slowakischen Brüder" wachgerufen hat, ein tschechischlüdischer Schriftsteller. war. Die Slowakei ist auf; Vnrrck eines paradoxen Zufalls fvruiell mit den Ländern ' der ehemaligen Wenzels kröne zu einem Staate vereinigt jvvrden und scheint berufen zu fein, das kritischeste Problem dieses an inneren Schwierigkeiten so reichen StaatsweseAs zu werden. Die Herrschaft der tschechoslowakischen Regierung über die anderen, ihr Staatsgebiet bewohnercken Nationalitäten, wie Deutsche, Pole«, Magyaren, Rutheuen, ist auf die Annahme der Mo- . kuten Attrjorität des sich' in di« zwei Stämme der Tschechen und Slowaken gliederten Staatsvolkes gegründet. Da keiner dieser beiden Stämme für sich. rlLin die Mehrheit der Bevölkerung darstellt, hat die Herrschaft des tschecho-slovrakischen Elementes ihre unbedingte Eintracht zur Voraussetzung, eine Eintracht, deren Grundlagen nach bst Erklärung der leitenden tschecho-slowakischen Kreise beurtejlt werben kann, ,-fte könnten unter keinen Umstände» eine Dolisabftimmung über die Zugehörigst des slowakischen Gebietes zur tfchecho-slowakifchen Republik zu* lassen, da die Slowaken vorläufig noch „kulturell zu sehr zurückgeblieben" seien, um ihren - wahren Bordell richtig beurteilen zu können. Dieser Unfähigkeit der Mehrheit der slowakische« Bevölkerung gesellt sich in bedenklicher Weise die gleiche Unfähigkeit der bisherigen tschecho-slowakizchen Regierung, das slowakische Problem im Rahmen ihres Staates zu Meistern. n. Gleich nach dem Zerfall Oesterreichs zeigten sich! die Folge« des ungeklärten — oder vielleicht auch allzu klaren — Verhältnisses der Mehrheit her slowakischen Bevölkerung zur tschecho-slowakischen Republik. So wurde die militärische Besetzung der Slowakei durch tschechische Truppen notwendig. Zugleich wurde der Minister für Volksgesundheit, Dv. Vavro Schrobar, als bevollmächtigter Minister für die Slowakei in seine Heimat entsendet, um hier nach dem Rechten zu sehen. Dr. Schrobar, der von Beruf Mediziner ist, «ahnt das Regierungsgeschäft in der Slowakei selbständig in die Hand, ging an die Organisation der Verwaltung, indem er diese möglichst vollkommen von dm: Prager Regierung emanzipierte, und übertrug den Sitz feines Ministeriums nach Preßburg, das so anstatt Prags zrrm Zentrum der slowakischen Verwaltung wurde. Doktor Schrobar hat in den zehn Monaten seiner unheilvollen Wirksamkeit den eklatanten Beweis seiner' gänzlichen Unfähigkeit erbracht, die schwierigen Aufgaben, die er zu lösen hatte, zu bewältigen. Es wäre vielleicht Übereilt, seine Vorliebe für einen guten Tropfen ganz für seine Handlungen und Unterlassungen, die eine Reihe der verhängnisvollsten Fehler darstellen, der- - antwortlich zu machen. Seiner TÄtigveit nach könnte man ihn als ein mixtnm compositum aus StÄrgkh und Marquis G6ro, wie in Böhmen der Feld marschall Friedrich genannt wird, charakterisieren. Dr. Schrobar hat in der Slowakei alle bürgerlichen Freiheiten aufgehoben und eine Milttärdiktatur errichtet, die wohl in ganz Europa und Halbasien an tölpelhafter Unfähigkeit, Korruption, Willkür und Gewalttätigkeit nicht ihresgleichen findet. Dr. Schrobar regiert wie ei» magyarischer Gras, ohne die Routine nick Schlauheit eines solchen. m. D i e u 11 i m u i t i o b o » S chrobars Negierung § Weisheit ist der Judenpogrom mck an diesem Ende seiner Weisheit war « auffallend bald emgelangt. ES fiel mit dem Beginn seiner Wirksamkeit so ziemlich zusammen. Am 8. November, dem Jahrestage der Schlacht am Weißen Berge, wurde auf dem Altstädtcrring «Prag sine aus dem Zeitalter der Gegenreformation stammend« Marienjäuls umgrstürgt. Eine unüberlegte, nationaler Begeisterung und dem FrciheitSraufch der Tage entsprungene Tat. Eine EuHhuldigung war W41/. darin gefunden, daß das demvkrattsche Bewußtsein des kaum vom habsburgischen Joch befreiten Volkes noch nicht sio wett vertteft war, die religiöse Ueberzeugung der Andersgesinnten der eigenen gleich zu achten. Dieser unüberlegte Schritt von einer Feier heimkehrender Demonstranten rief in der frommen slowakischen Bevölkerung einen Sturm der.Empörung hervor und wurde von der separatistischen, katholffch-sn Geistlichkeit zu einer wilden Agitation gegen Prag auSgeschrotet. Diese Agitation ffel bei dem ohnehin mißtrauischen, großenteils analphabetischen Volk auf fruchtbaren Boden und guter Rat war teuer. Ein Sündmbork wurde gesucht und war leicht gefunden: Die tschechische Oeffentlichkeit gab den Juden, die ohnehin das Wetter machen, die Schuck an den slowakischen Schwierigkeiten. (Diese Schwierigkeiten haben sich erhalten, vielleicht noch vermehrt, aber die tschechische Journalistik hat bisher noch keine geistreichere und bequemere Erklärung für sie gesunden.) In der Slowakei brachen im November Pogrome aus. die MifchenVürger wurden auf das entsetzlichste mißhandelt, -ausgeplündert, aus ihren Wohnstätte« vertrieben, jüdischen Häuser und Läden demoliert. Um diese Zeit kehrte der Abgeordnete M a r k v v i e aus Paris zurück. Bei der anläßlich feiner Rückkehr veranstalteten Feierlichbett erklärte er, er schäme sich dafür, was er nach vieljähriger Abwesenheit an den Juden verübt sehe, ob man denn, glaube, die Juden seien keine Menschen, und nicht wisse, wieviel die Tschechen und Slowake« vor allem den ausländischen Jrcken für ihre Freiheit zu danken haben. In die gleiche Zeit fallen auch die zahlreichen antisemitischen Ausschreitungen in Böhmen mck Mahren. Dort hat man aber schließlich dem antisemitische« Terror im großen und ganzen abgesagt, nachdem man erkannt hatte, daß er auch die anderen Bürger gefährdet, dajß die mit ihm verbundene Erschütterung des allgemeinen Rechtsbewußiseins kein geeignetes Mittel zur Aufrechterhaltung' der staatlichen Ordnung ist und daß ein vom Bolschewismus gefährdetes Staatswesen nicht zu so fragwürdigen Mittel«, di« Unzufriedenheit abzulenken, greife» darf, wenn es nicht allgemeiner Anarchie verfallen will. In der Slowakei jedoch waren die dkoyernherpogrome nur das Vorspiel des frevelhaften, kurzsichtigen und ibarbarischen FrldzzugeS der Regierung Schrobar gegen die Juden. IV. Die Lage in der Slowakei gestaltete sich im Hanfe der Zeit immer kritischer. Bon Prag wurden nicht bte besten Leute in das kultur-arme Land geschickt, um seinen Zusammenhang mtt dem übrigen Staatsgebiet zu befestigen. Die Bestechlichkeit «rck persönliche Begehrlichkeit dieser dtt Sachkenntnis wie L-eVeirserfahrung gleich armen Lende vermochten nicht das Bertram« der fcktvakische» Bevölkerung zu wecken. Deren Mißtram» wurde noch bestärkt von der bereits oben erwähnten, mit viel Energie und psychologischer Zielsicherheit betriebenen separattstischen und magyarenfreunülichen klerikalen Agitation, dis schließlich zu heftigen Angriffen gegen den Führrer der Kttrikalen, den Abgeordneten Pfarrer H linka, tu der tschechoslowakischen Nationalversammlung führte. Immer mehr griff auch die bolschöwikische Agitattvn um sich, die naturgemäß auch magyarenfreundlich war. Die Leichtfertigkeit und Beschränktheit der slowakischen Behörden ließen es schließlich st weit komme«, daß der magyarische Bolschewikeueinfall das Land beinahe völlig unvorbereitet zur Bertecktgung, die Slowaken den Tscheche« feindlich und mißtrauisch gegenüberstehend» ivemr -schon nicht mit den Bolschewiken, st doch mit den Magyaren sympathisierend vorfand. Inzwischen fuhr Dr. Schrobar in seiner Arbett fort. Während sich di-: Scktvaken bereits Nichts mehr als Ruhe wünschten und ihm und seinen Genossen, di« dm Staatsgedanken überall diskreditiert hatten, immer mehr nur Mißtraue» und Verachtung entgegenbrachwn, sah die Regierung Schrobar noch das eine Hilfsmittel, eine wahre Panazee, die ihre durch eigene Schuld verlorene Sache retten stllte, und arbeitete mit zäher Beharrlichkeit an ihrem Programm: Pogrom und Vernichtung der Jude». V. Dr. Bavrv Schrobar, bevollmächtigter Minister mck verantwortliches Mitglied der tschecho-slowakischen Regierung, wiegelt in öffentlicher Rede die slowakische BevölQrung z« Hatz und Feindschaft gegen die jüdischen Mitbürger auf, seine Regierung leitete die Verwaltungsorgane zur Rechtsverletzung und zu offener Gewalttat gegün die jüdische Bevölkerung an und mißbraucht mit Mm größten Zynismus ihre Amtsgewalt fürPogvompropaganda. Sie ließ angesehene und unbescholtene Bürger nur deshalb, weil sie Juden waren, verhaften, wochenlang ohne gerichtliche Untersuchung im Gefängnis hallen und vom Militär unmenschlich quälen. Unzählige jüdische Lehrer wurden ohne jeden Grund aus ihrem Amte gejagt, obwohl sie auf Grund des Gesetzes hätten als Beamte der tschechvslowakischen Regierung darin belasst» werden müssen, Ihre gesetzlichen PensivnSanfprüche wurden nicht befriedigt, sie und ihre Familien unermeßlichem Elend Preis gegeben. Ms sie sich um Hilst an den Minister Schrobar wandten, verwies sie derselbe, der ihnen in einer später zu besprechenden Rede Mangel an „Loyalität" und Sympathien für dt' Bolschewiken borwarf, — — an die Bubapester . i.. — Die offiziellen Organe der Re-- Nr. 207 gierung, wie zum Beispiel der „Slovensky Bychod" mck bü „(Shtenäta Plast", al§ deren Hauptmitarbeiter der Staatssekretär Milan Hob za figuriert, trieben die ärgste Brunnenvergiftung und hetzten in der unerhörtesten Weise (auch im Leitartikel) gegen die jüdische Bevölkerung. Hodzas Blatt entblödete sich nicht, den magyarischen Bolschewismus als einen Feldzug des magyarischen Judentums gegen die Slowaken zu bezeichnen und äs eine Mische, religiös-fanatische Bewegung darzustelle». Dis offene Boykotthetze überschritt alle Grenzen des europäischen Gehirnen Denkbaren. — Gendarmen verteilten anttstmttische Flugblätter unter die Bevölkerung. Solche Flugblätter sind übrigens ad majoretn dei gloriam, und um allen Fremden ei« drastisches Bild von der hohen Auffassung zu geben, die die slowakische Regierung von ihrer Kultur--:-? ' ' ■ . auch in Prag in einer Passage am Wenzelsplatz ausgestellt. (Ein Jmde, der ein derartiges, an seinem Hause befestigtes Flugblatt abnahm, wurde verhaftet, weil er sich dadurch an einer amtlichen (!) Kundmachung vergriffen hatte.) Wollte ein Jude sich gegen die willkürliche Verletzung seiner Rechte von Seiten der Berwaltüngsbehörden beschweren, so wurde ihm von vornherein bedeutet, sein Rekurs werde abgelehnt werden. Riefen an ihrem Leben oder Eigentum bedrohte jüdische Bürger dis staatlichen Sicherhoits-organe zur Hilfe, so erklärten diese, sie hätten keine Erlaubnis erhaltenihnen beizustehen. Für Juden verlor die staatsgrnndgesttzliche Bestimmung, daß niemand seinem ordentliche« Richter entzogen werden darf, ihre Gültigkett,' Inden wurden ohne ordentliches Gericht hing erichtet. Jüdische Bürger wurden mit ihren Familien aus ihre« Häusern und Wohnungen verjagt. Die Behörden verkündeten (nicht etwa untergeordnete Beamte, sondern auch hohe Würdenträger), hinnen eines Jahres müßten alle Juden ihre bisherigen Wohnsitze und die S lo wakei verlassen. Die Behörden,wiederum nicht etwa bloß AmtZd lener und Soldat:«, sondern auch Leifpielsweist Oberstuhlrichter (Bezirkshauptleute), sehen als die der jüdischen Partei im amtlichen Verkehr zukormttende Anrede die Worte: „stinkendev I n d e l" an. Erpressungen und Vergewaltigungen jeder Art kommen zu Hunderten und Tausenden vor. EL kann geschehen, daß ein nichtsahnender, friedlicher Bürger auf dem Bahnhof angehalteu und gefragt wind, ob er nicht ungestempelte Banknoten bei sich habe; «mf {eine verneinende Antwort wird er vom Mlitär einer Leibesvisitation unterzogen, obwohl nichK BerhLchttges festgöstellt wird, in der schmählichsten Weise gefangen gehalten und dann ersch-rint ein Soldat nach dem anderen und erklärt, er habe Befehl, ihm 5Q Hiebe zu verabreichen, mck verübt so die schamlosesten Erpressungen an ihm. Woraus, beiläufig bemerkt, heryorgeht, daß in dex Slowakei gegen Inden dt? Prügelstrafe zulässig ist. (Ob sie schuldig sind oder nicht»^.ist ohnehin nebensächlich.) Es kann geschehe«, daß einem jüdischen Bürger, dessen Wohnung am Tage durchsucht und bei dem nichts Beschwerendes gefunden wurde, ist der Nacht ein Soldat mit vorgehaltenem Revolver eindringt, dieser die ganze Familie des Bedrohten an die Wand stellt tmd grmckloZ auf das ärgste quält und mißhandelt. Oder: Ein Soldat geht auf der Dorfstraße, trifft einey Juden, zieht den Revolver, ruftr „Geck oder Leben!", beraubt den Passanten, geht Wetter, ohrfeigt einen ruhig vor seinem Hans sitzenden 88jährigeu Greis nsw. Irgend jemand braucht eine Wohnung oder eine« Laden, ein Jude wird einfach von der Behörde delogiert, die Sache ist erledigt, von irgendeinem Rechtsschutz keine Rede. Der jüdischr Kaufmann erhält keine Zuteilung-m und sein Broterwerb wird ihm in jeder Weise unnrögttch gemacht, Gewekbekonzessione« werden ohneweiters entzogen usw (DaßKonkurrenten oder anders persönlich Interessierte bei solchen Gelegenheiten inappellabel entscheiden, nimmt niemanden wunder und trägt vielleicht einiges zur Erklärung bei.) Verbrechen, die gegen Juden begangen werden, werden natürttch nicht bestraft und in keiner Weise verfolgt, sie sind scheinbar nicht einmal verboten. Es wäre das widersinnig angesichts einer Regierung, die zu ihnen anstifdet, zu ihrer Vollstreckung beiträgt mck sie selbst organisiert. Die wildeste Hetze wird von der Regierung zur Zett der schwersten Bedrohung von außen veranstaltet, zu einer Zeit also, da jeder andere Staat auf das peinlichste die «Ruh-e im Innern zu wahren sucht. Dabei erklären im slowakischen Hinterland hohe Offiziere, man müsse bi« tschechische Armee von den Juden „säubern^, währ enjüdische Soldaten a« der slowakischen Front für ihr Vaterland ihr Blut vergießen... Was seit der militärischen Okkupation der Slowakei vom Militär an den Juden verbrochen worden ist, spottet Überhaupt jeder Beschreibung. — Alles, was hier erwähnt wurde, kann mit einer Unnrenge von Beispielen belegt ikttd lückenlos nachgewiesen werden. ES fehlt an dieser Stelle der Raum, auch nur einen geringen Teil dessen an zw führen, was unter der Regierung und Verantwortung Dr. i^chrobarS an de« Jüdsn geftevelt wurde. Met das würde schon aüwenig«« dessen, das hier über die Kulkurarbett der Preßburger Regierung gesagt wurde, hervorgehen: In der Slowakei ist der jüdische Einwohner ein schutzloser, ge« hetzter und gequälter, aller Mensche«- and Bürgerrechte beraubter Parir> (Schluß folgt.)

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