Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-08-15 · Heft 206 (15.8.1919) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 206 (15.8.1919)
Date
1919-08-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979283--01838-2987285
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

9tr. 206 Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung 15. August 19IS *' . ..- , V ------1 »■•■i-AI'A -.-"E-i-.-- --- Politische^RNNdschM. Dr. Mosfinson über die ZiVKistische GntwiiLLrmg in KMerLkr;. Dr. B. Mo ss ins o n, D-.rektor des hebräischen Ghmrasinms in Jaffa, der in Amerika während dreieinhalb Jahren »eS Krieges über 600 Propagandavorträge für den Zionismus zehalteu und über 2% Millionen Franken für PaWinazwecke gesammelt hat. hatte die Freundlichkeit, vor seiner Riicbeise nach Palästina, ibährend eines Aufenthaltes in Zürichs dem Vertreter )tr „Jüdischen Preßzenttale Zürich" über den . <3 t, a n b der zionistische» Bewegung ln Amerika folgende Einzelheiten zu geben: , * AlS ich Amerika vor 7 Jahren besuchte, gehörte der zionistische» Bewegung nur ein kleines Häuflein junger Leute an. Das ziorn- Asche Office bestand damals aus einem Zimmer und war inVGhettö mtergebracht. Fetzt uimnrt es eine ganze Etage in einem zrvßenGebäude in der 5. Avenue ein, w o ü b er 3 00 Leute x t b t i t e «. Amerika hat vielleicht zuerst eine wirkliche Organisation des Zionismus geschaffen, speziell seit &em letzten Iahte, wo das BeremSwcsen aufgegeben rmd eine Organisation gebildet wurde, der jetzt etwa 160.000 organinerte Zionisten angehören, die das 18. Lebensjahr überschritten haben. Bis zum Herbst hofft man die Organisation auf eine öiertelmillion Mitglieder zu bringen, waS nicht übertrieben ist. 8«» Anwachsen: der zionistischen Bewegung in Amerika haben der Krieg und die Leiden der Juden in den kriegführmden Ländern, speziell in Osteuropa viel beigetragen. Die Elemente aus dem Osten haben bis Mm Knege fast gar keine Aktivität gezeigt, sie waren von den sogenannten amerikanisierten Juden abhängig und diese waren nicht national. Während deS Krieges, wo ihnen die Leiden ihrer östlichen Brüder durch die nach Amerika gekommenen Flüchtlinge so nahe kamen, haben sie begönne aktiv tätig zu sein, und als sie aktiv wurden, haben sie die Verantwortung gefühlt, zu denken begönnen und.sich mehr m das jüdische Problem vertieft. Sie begriffen, düst die jüdische Frage eine wirkliche Volkssrage nnd eine nationale Frage aller Juden ist. Im Anfang war der Versuch gemacht worden die russisch« Fudenfräge als ein tein russisches Problem hinzustellen. Man wollte nicht anerkennen, daß es sich um ein allweltlich-nationales Problem handelt. Jnl Erwecken eines nationalen Judentums glaubte mau eine Gefahr zu sehen. Aber die Leiden der Juden in allen Ländern haben es klar gemacht, daß. eS ein spezifisch jüdisches Gesamtproblem, ein internationales Problem ist. Das hat ihre nationalen Gefühle angtfacht. Die Ostjnden haben sich organisiert und begvimen, ans die Psyche der sogenannten amerikanisierten Inden zu wirke». Mit dem Vertuschen deS jüdischen Problems wird es nicht weitergehen können. Der Gedanke des jüdischen Kongresses in Amerika war der Prüfstein für dieses Problem. Die assimilierten Elemente; haben sich gegen den Kongreß gesträubt. Sie gaben nur allmählich nach, aber die Mafien haben darauf gedrungen rmd den Kongreß durchgesetzt. Der Kongreß war die größte und schönste Dokumentierrmg der Nationalisierung des amerikanischen Judentums. Den Höhepunkt erreichte der Kongreß, als die PalästinensischeNesolntion imd die F o r d ernngbezüglich der nationalen Rechte der Inden in der Diaspora angenommen wurde». Als das Recht der kleinen Nationen auf Selbstbcstiupnung proklamiert wurde, haben die Juden Mut gewonnen, auch für sich das Selbstbestinnnnngsrecht in Anspruch zn nehmen. Andererseits haben sich die amerikanische öffentliche Meinung wie auch die leitenden Kreise ganz klar darüber ausgesprochen, daß dieses Selbstbestinnnnngsrecht auch für die Juden Anwendung finden muffe. S o wo hl d ie Wilsonpart e i, als auch dieRepublikaner unterst ü tz e n ,d r n Zionismus. Das alles zusammen hat ans die jüdische öffentliche Meinung zugleich als innerer und äußerer Ansporn gewirkt. Jetzt beginnt der Zionismus auch in sonst ganz amerikanisierte jüdische Kreise zn dringen. Persönlichkeiten, wie Rabbiner S t e p h c n W i s e, M a r 1 i n M a y e r und last not lvast L o u i S D. B r a n d e i S» der im politischen Leben Amerikas eine sehr hohe Position einnimmt, haben zur Verbreitung des Zionismus viel beigetragen. Besonders aber hat das Auftreten von Schmarjahn L e w i n geradezu eine Revolution der zionistischen Gedankengange bewirkt und neue Idem hervorgebracht, die die Zionisten Amerikas geme aufnahmen. Es bildete sich eine neue Phase, deren Erscheinen sich bald in der gesamten Bewegung geltend nittchen wird. Der amerikanische Zionismus wird einen neuen großzügigen Zug in das Wirken des Zionismus hmeintragen und ein ernsteS Wort mitzusprechen haben, wie es schon das Pittsburger Programm gezeigt hat. Folgende Zahlen illustrieren am besten das Anschwellen der zionistischen Bewegung in Amerika: Im Jahre 1914 zögerten die Zionisten Amerikas, ein Budget von 80.000 Dollar auszüstellen und eS galt damals als Rekord, ein solches Wagnis auch nur zu unternehmen. Im Winter 1S1Y/1S haben sie bereits cm Budget von 8 Millionen Dollar dnrchgesührt. Wenn noch Gegensätze zwischen den östlichen und amerikanischen Zionisten bestehen, so werden sie ohne ZmM, ln her gemeinsamen Palästinambeit, in bet sie beide so weite:strn, ihren einigenden Ausgleich finden. Drs jüdifch-amsrikanifchen VtätLer gegen ' Morgsntharr. Kopenhagen, u. August. (Stet, der Ä Morgeiizta?) D»e i.übtfet) en Blätter inAmcrika, welche die Abfindung Mergenthaus nach Polen ursprünglich zurückhalte.nd besprachen, geben jetzt ans Gi und der e r n st e n M. e l d n n gen a u S Warschau über MorgenthanS ^airgkett, insbesondere über seine Acnßciiin'k". rii'ncrhvhlen ihrem n n m n t über seine Entsend-.! - ' >: Die MVKKrchWschM Umtriebe. Tschechische ErstHMrmgerr. Prag, 14. August. (Tel.-Kc»mp.) Der „Benkov" läßt sich heute von seinem Budapester Berichterstatter über die reak tionärpn Um Irre be für: Vie Wiederherstellung der Habsburger Monarchie, hei denen auch der böhmische A.del eine Riolle spielen, soll, berichten: Die. reaktionären Kreise, haben/in in Ungarn, m Polen, in der tschechoslowakischen Republik und harrptsächlich. in der.Schweiz ihre Tätigkeit entfaltet. Dr. Gagliardi, ein ehemaliges Mitglied der kroatischen Frank-Partei, sei einige Male in Prag gewesen und habe hier Beziehungen zur tschechischen Regierung gesucht; eS kam jedoch nicht weiter, als zn Konferenzen mit den Mitgliedern der klerikalen Partei. Ende Mai hat die Habsburger Clique einen Generalangriff, auf die Lschecho-slotvakis che Regierung unternommen. Es sollte derselben ein Memorandum überreicht werden, nach dessen Inhalt es dem ungarischen Mel hätte ermöglicht werden sollen, in der Slowakei ein Heer zu sammeln, um von dort aus die Operationen gegen Budapest aufnehmen zu können. 2000 magyarische Offiziere sollten sich, in der Slowakei versammeln nnd von dort ein Heer zur Besetzung Budapests führen und die gewonnene Herrschaft über Ungarn, in die Hand her Araber Regierung legen. Die Wort-! führer dieses Planes waren der ehemalige Preßburgev! Obergespan Smevecsanyi nnd Dr. Gagliardi. Sie Hattert groß« Summen Geldes zur Verfügung und erfreute«- sich auch der Unterstützung mancher italienischer Kveissi Nnd des Obersten Cunninghame in Wien; von tschechi-; scher Seite bot diesem Plane der klerikale Führer: Zazvorka hilfreiche Hand. Das Memorandum soll der tschechischen Regierung jedoch nicht überreicht worden! sein. Die tschechische Regierung wußte aber genau brsin alle Einzelheiten von diesem Plan und daß. dessen Fäden in die Schweiz nach St. Gallen zum ehemaligen Kaiserpaar führen und daß alle Umstürzler Beziehungen zum böhmischen Adel unterhalten. Dieser hat, fortwährende Fühlung gehalten mit dem. Grafen- Berchtold und Graf Dr.- Josef Seilern und mit deir mährischen Magnaten, Grafen Sternberg und Czerniw und arweren, sowie mit Obersten Cunninghame. Die' Gräfin Larisch hat die Beratungen der Adelskreise irr Kamsin veranlaßt, und unterstützt. Die bleiben in Budapest. Saint-Germain, 14. August. (Korr.-Dur.) Die rumänische Antwort auf die drei Noten der Entente ist heute um.VjN Uhr vornnttagS im.Gmeralsrkrttariat der Friedenskonferenz überreicht worden. „Chicago Tribuns berichtet, es fei an die Generale der Alliierten in Budapest vom Obersten Rat die Weisung ergangen, nichts zu Unternehmen. was das Ansehen Rumäniens zn beeinträchtigen geeignet wäre. Die Generale sollen sich darauf beschranken, ihre Vorschläge zu erstatten und mit den Rumänen in j.-dem einzelnen Falle daS Einvernehmen zu suchen. Es sei di« Ausgabe der Generale, die Lage in Ungarn und besonders in Budapest zu prüfen und über ihre Wahrnehmungen an die Friedenskonferenz Bericht zu erstatten. Aber es stehe ihnen nicht zu, durch irgendwelche Befehle die Zurücknahme der rumänischen Truppen aus Budapest M bewirken. Alle Maßnahmen dieser Art hat sich die Frirdenskonstrenz selbst Vorbehalten. Es liege, aber derzeit n i ch t in der A b s i ch t d e s O b e r st en Rates. Budapest von Rumänen räumenzulassen. Die Schwisrigkeiten dLr KaSinettsbiLÄmtg \n Ungarn. v Das weiße Geld so« nullifiziert werde«. n Budapest, 14. August. (Tel. der „Wr. Morgenztg.E) Nachdem gestern das bereits gebildete Kabinett an dem Widerstande der Sozialdemokraten gescheitert war, sind heute neuerlich Schwierigkeiten aufgttaucht, die hauptsächlich in persönlichen Gegensätzen der Parteiführer ihren Grund finden. ■ In politischen Kreisen ist man der Ansicht, daß vorläufig das Ministerium Friedrich im Auite bleiben wird." Die Regierung wendet nunmehr ihre ganze Energie im, um die SicherheitSver.hältnifse zu festigen. Es wird an der Organisation einer Miliz gearbeitet, die Staatspolizei unddieGendarmeriesollen reorganisiert imd eine S ch « tz w a ch e soll neu gebildet werden. Handel und Verkehr liegen vollständig darn i e d e r, das w e i ß e Geld will n i e w a « b annehmm, in dm Gast- und Kaffeehäusem sowie in Geschäften müffen Gäste und Käufer mit blauem G e l d e voraus bezahle». Auf offener Straße haben sich förmliche Börsen gebildet, wo mit Rücksicht auf die befürchtete Devalvation des weißen Geldes ein schwunghafter Handel mit weißem Gelde gegen blaues Geld getrieben wird. Gestern erhielt man für K 2600 weißes K IO0Q blaues Geld. Heute hat sich der Kurs noch weiter zuungunsten des weißes Geldes verschoben, so daß für L1000 blaues Geld K 8000 weißes gezahlt wurden. Glire ProkLamaLLon Horthys. Budapest» 14. August. (Ung. Tel.--Korr.-Bur.) Das Amtsblatt veröffentlicht folgende Proklaniation deS Vizeadmirals Hyrthy: Der Feld marsch all und königliche Prinz Josef, der Verweser von Ungani, hat mich zum Öbcrkommandanten der gesamten Streitkräfte ernannt. Indem ich daS Kommando übernehme,, begrüße ich mit der ganzen Wärme meines patriotischen Empfindens sämtliche unter dem nationalen Banner versammelten Offiziere und Mannschaften. Mit stolzem Selbstbewußtsein übernehme ich das Kommando in der Hoffnung, daß im Interesse wserer großen Sache mich jeder nach seinem besten Können unterstützen wird. GotteS Segen möge unsere gerechte Sache begleiten! WevLfeftfeHrmg für das weiße Geld. Aus Budapest wi^> der „K o r r e s p o » d e h z> Erpre ß" gemeldet: Wie schon berichtet, hat sich der ungarische Mmisterrat, der gestern vormittags unter dyn Vorsitz^ des Ministerpräsidenten Friedrich zusammengetreten war, auch mit der Frage des weißen Geldes befaßt und beschlossen, demnächst eine Verordnung zu erlaffen, die diese Angelegenheit - endgültig regeln^ soll. Bor allem wird der Kurs der durch die Rätercgierung aus-! gegebenen weißen Noten im Verhältnis zu de» blauen Noten^ festgesetzt werden, was umso notwendiger ist,,als das weiße Geld im Verkehr überhaupt nicht aNgenonrracu wird. Wre verlautet, wird der Kurs der 25-Kcouennoten nt 5 Kronen Md jener der 200-Kronennoten mit 40 Kronen sestgrsetzt werde». Die Millionen der Ungarische« Gesandtschaft. Die „Ungarische Po st" meldet: Im Zuge ^der wischen der Oesterreichisch-ungarischen Bank Md dem ungarischen Ztaate schwebenden Verhandlungen dürfte auch die ,Frage des Prozesses wegen der seinerzeit von Gegnern der Rateremcrung ms der Mgarischen Gesandtschaft weggeführten ^135 Millionen »ehandelt werden. Bekanntlich bat die Notenbank, als em ^.eil üeser Riesensumme, 69,420.000 Kronen, aufgefunden wurde, auf üesen Betrag die gerichtliche Sperre erwirkt. Das Landesgmcht Vien hat dann dem durch den Rechtsanwalt Dr. Viktor L e s f o r d ramens der damaligen ungarischen Regierung emgebrachten Renrrse 5olge gegeben und die exekutive Beschlagnahme aufgehoben. DaS Bericht hat erklärt, daß es gegenüber einem fremden Staat nicht ompetent ist. Die Notenbank hat gegen diesen Beschluy »en Weg des Rekurses betreten. Die Entscheidung des Och ersten Gerichtshofes ist bisher ni ch t er f o l g t. Interdeffen hat die NotenbMk, um ihr Eigentumsrecht auf dm »eschlagnahmte Summe geltend zu nrachm, auch einen P t o z e ß legen den ungarischen Staat angestrengt, den sie ms AusfolgMg von 69,420.000 Kronen klagte. Das Landes- Gericht in Zivilsachen hat mit der Motivierung, daß die Wiener maarische Gesandtschaft nur eine diplomatische Vertretung sei und myerdem die Räteregiernng keine geschliche Vertretung, Ungarns »arfielle, die Klage als Mbestellbar erklärt und, zur Wahrung der siechte deS beklagten Mgarischen Staates den Wiener Rechtsanwalt dr. Julius Pfeiffer zum Kurator bestellt. Dieser Kurator wird laut eines in dem heutigen AEblatte der »Wiener Pimö" erschienenen Aufrufes den Beklagten auf deffe.» sefahc Md Kosten so lange vertreten, bis dieser (der Mgarlscht Staat) entweder sich bei Gericht meldet oder emen Bevollmächigten namhaft macht. Der in dieser Weise zum Kurato r > e s ungarischen Staates ernmute Rechtsanwalt jat in einer Eingabe an das Gericht Nim darauf verwiesen, daß »in österreichisches Gericht nicht kompetent fei, wider einem auslanrischen Staate ein Urteil zu fällen. Das Gericht hat icdoch Mbeachtet )effen die TagsatzMg zur mündlichen Verhandlung auf den 3. September anberaumt. In Juristenkreisen' sieht man dem Ausgange i»es Rechtsstreites mit begreiflichem Jntereffe entgegm, Mit lückstcht aus die prinzipielle Bedeutung de? ill gar nicht zur gerichtlichen Entscheidung kommen werde, da ie Oesterreichlsch-ungarische Bank d r e K l a g e z n r n ck' iehen werde. Es stehe em g ü t l i ch e r Aus a l e ich vischen der neuen Regierung in Ungarn Mit der Notenbank oeor, der die ganze viel Aufsehen und Kopfzerbrechen verursachende i'ZßSBBEBBBU Inland. Lnstbarkeitsabgäbe in Nisdsrösterreich. Heute tritt das SandeSgesetz vom 1.. August 1919 betreffend die Eiuhebung einer Abgabe von den im Lande Niederösterreich veranstalteten öffentlichen Vorführungen, und zwar: Theatervorstellmigcli aller Art, Mufikansftihriingen. Rezltationsveranstaltungen, ZlrknZvorstellmigen. Licknbstdcrvorführungcn, sportlichen Boiführnngkn und Wettbewerben, Bauet«- nnd Kabarettvchlt'chnmgen, dann Tanzunteihaltüngen (Lustbarkeitsabgabe), in Kraft. Das Ausmaß dieser Landesabgabe beträgt in sämtlichen niederästerreichischen Gemeinden mit Ausnahme von Wien 20°/«, nn Gcmcindeaebiete von Wien mit Rücksicht aus die schon in Geliinig stehende lOprpMiige LnstbarkeitSabgabe der Stadt Wien 107. deS Eintrittspreises.' Die Rechnungslegung über die Abgabe seitens der Niiternehnrrr hat im Gebiete außerhalb Wiens hei der Gemeinde, in welcher die abgabepflichtige Veranstaltung stattfindet, in Wien beim niedeMerreickm'chen Landesabgabeinspekwrat, die Entrichtung der Abgabe im crsteren Falle ber der betreffenden Gemeinde, nn letzteren Falle beim nrederösterreichischen Landesobcreuulelimeramt in Wien, I., Herrengaffe 18, zu geschehen. Dio Ntffch6MngsbeiLr.'Kge für die Lehrer. Die .Miener Zeitung" veröffentlicht daS von der Nationalversanunlnntz kürzlich beschlossene Gesetz, durch das aktiven nnd , vensioniertm Le'orversorn » . d?,- öuenNickien Nolks- und Bürakrschulen sowie den Witwen rmd Waffen nach diesen für das Jahr 1919 Anschaffungsbeittäge bewilligt werden. Dk« Bekleidung der Heimkehrer. Das niederosterrttchische Kcieasgesantzemn. und Zwil» lterniertenamt teilt mtt: „Die täglich aus der rtauenrschen Ge- »rauf, daß diese Aermsten raschest abgesertrgt werden müssen, nnen alle übrigenAn suchen von Hernckehrern st f r ü h e st e n s nach d e in 1b. S e p t e m b er wreder ledigt werden. Es empfiehlt sich daher im eigensten -Interesse, öoit in Anbetracht der wichtigen Dokumente, der dem Ansuchen ibedingt beigefügt werden müssen» vor dem 15. September i ch t elmureichen, da diese Gesuche derzeit unerledlgt liege» eiben müffen. Die bis nun eingelangten Ansuchen werden noch Tiroler Landtag. Innsbruck, 14. August. (Korr.-Bur.) Der T i r^o l t\ Landtag tritt om 19. August zusammen. Ans der Tagesordnung befindet sich ein Bericht des FinMzauöschnffeS über du RechnungsabschlÜffe deS LandeShaushaltes vom Jahre 1908 bis 1918, ferner ein Bericht des Finanzausschnffes Über den Voranschlag für daS Jahr 1919, ein Bericht deS FinanzairSschuffts iiber einzelne LandeSunternehmnugeil und schließlich ein Bericht des Versaffuiigsausschusses betreffend die Gemeindewahlordnung.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.