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Wiener Morgenzeitung · 1919-08-13 · Heft 204 (13.8.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 204 (13.8.1919)
Date
1919-08-13
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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; Seite 4 " ' -? 'Wien, Mittwoch' Wsever Morgenzeitrwg '13.'August 1919 Nr. 204 lWIPWillWW*.!IT!l,d>l ‘ Telegramme. Die neuen Steuern in Deutschland. Die EntenLeliefermrgLK an Deutschösterreich. VerpsLndrmg öffentlichen Besitzes. London, 12. August. (Tel.-Komp.) Iw Anker- Haufe teilte Flnanzminifter Chamberlain mit, daß die englische, französische «nd italienische Regierung für die Nahrungsmittel und Rohmaterialien, die sie an Ge ntschö ft erreich Liefern und deren Wert etwa nenn Millionen Pfund Sterling betragen soll, die.im Besitze DeuLschöfterreichs befindlichen ausländischen Wertpapiere, feine Salzbergwerke und die öffentlichen Betriebe der österreichische« Großstädte einschließlichWiens als Pfand erhalten habe. . Die SeparationsbesLrebrmgen der Länder. ObcrZsterrerch führt Transportbeschernignugen und Äusfuhrgebrrhserr ein. Linz» 12. August. (Korr.-Aur.) Der oberofterreichifche Landtag hat ut seiner heutigen Sitzung einstimmig einen von' allen Parteien/ eingebrachten DringlichketlZantrag angenommen, worin die vernichtenden Fricdrnsbrdmgungen von Saim-Germain als unannehmbar und Mdurchtührbar znrückgewiesdn werden. Weilers beschloß der Landtag ein Gesetz, mit welchem dem Lande die Bewilligung zur Ausführung und zum Betrieb aller Anlagen für Ausnützung der Wasserkräfte der Donau erteilt wird. Der Stadtgemeiude Linz wird für die vorläufigen Arbeiten am Mühlwasserwerk zur Erzeugung elektrischer Kraft die Ausnahme emes Darlehens von fünf Millionen Kronen bei der Öberösterreichischen Landeshypothekenbank bewilligt. Schließlich wurde ein von allen Parteien eingebrach ter An-' trag wegen Einführung des Transpvrtbescheiniguugszwanges zur Ausfuhr notwendiger Lebens- und Futtermittel und anderer Bedarfsartikel, ferner die Einführung von Ausfuhr gebühren und die Festsetzung von Höchst- und Richtpreisen gemäß dem AuZschußberichte angenommen und z u m G e s e tz e r h v b e n. Kundgebungen der Grazer Volkswehr für die Republik. . Graz» 12. August. (Korr.-Bur.) Heute vormittags fand eme Sitzung des Soldatenrates statt, in der beschlossen wurde, gegen dre Angriffe auf die republikanische Staatsform eine Kundgebung zu' veranstalten. Der Auszug wird sich morgen um 4 Uhr nachmittags vom Hose der Dominikaner-Kaserne zur Burg bewegen, wo eine Abordnung dern Landeshauptmann Dr.Mintclen eine Entschließung überreichen wird, in der; gegen alle Angriffe aus die bestehende Staatsform sowohl von monarchistisch gesinnter als auch von kommunistischer Seite', protestiert werden soll. An der Kundgebung werden sich die Volkswehr, Las Arbeiterhilfskorps, die Gendarmerie, die Sicherbettswache und alle anderen bewaffneten Körperschaften beteiligen. ' i Graf Karoly; über die Luge in Osteuropa. Berlin, 12. August. lKorr.-Gur.') Das „Berliner Tageblatt" meldet aus dem Haag: Ein Sonderkorrespondent der Londoner „Times" hatte in Prag etue Unterredung mit dem Grafen K^a r o ly i, der sagte, daß sich die Lage noch'verschlimmern würde, wenn die Alliierten nicht sofort das osteuropäische Problem zu lösen verständen. Ueberall iy Osteuropa herrschen seit vielen Monaten Anarchie, Verwirrung und Unsicherheit und veranlassen ein wirtschaftliches Chaos. Es gebe nur ein Mittel für Ungarn und alle anderen osteuropäischen Länder, nämlich eine s o z i a l i ft i s ch e Demokratie. Als der Korrespondent darauf hinwies. daß man im Westen von der sozialistischen Demokratie nicht viel halte, sagte Karolyi. man könne es nennen wie man wolle, aber zwischen der Demokratie, wie sie im Westen besteht, nnd der Demokratie,^ wie sie in Osteuropa durchgcsührt werden muß, besteht ein wesentlicher Unterschied. Bei der fetzigen Demoralisation, die in Osteuropa herrsche, dürfen die Privilegien der wohlhabenden Klassen nicht gefördert werden oder werter bestehen, sondern die großen Masten müssen aus alle mögliche Weise Hilfe erhalten, damit fie ihre lrühere Arbeitskraft wieder zurückgewinnen. Ein dauernder Friede in Europa könne nicht zustandekommen, solange die A r i st o k r a t e n in Ungarn fortbestrhen. Eine wirklich demokratische Regierung allem könne Ungarn retten. Andernfalls bleibe es der Kern neuer Verwicklungen. Polnische Waffenerfolge. Warschau» 12. August. (Frmksvruch des Tel.-Korr.-Bnr.), M i u s k wurde am Freitag um 7 Uhr abends, von polnischen Truppen besetzt. L u c k ist seit Dienstag in unserem Besitz. Der Kongreß von Luck, aus .Abgeordneten der polnischen Bevölkerung von Lnck und der umgebenden Gemeinden bestehend, sowie aus Abgeordneten von Dubno und Wladimir hat sich am 5. August in Begleitung tschechischer, deutscher und ruthenischer Delegierter an den Gesandten von England, Frankreich und Amerika begeben und dm heißen Wunsch ausgedrückt, unter polnische Herrschaft zn kommen. ' Teilweise Demobilisierung in Ostgalizien. Mähr.-Ostrau, 12. August. (Tschecho.-slow. Preßbür.s Die „Gazeta Lwowska" meldet, daß in allernächster Zeit in O stgalizien die Demobilisierung der Jahrgänge 1883 bis 1895 und 1900 bis 1903 angeordnet werden wird. Offiziere und Gagisteu sind von der Demobilisierung ausge-' nomntcn. ■ .» Interpellation im englischen Parlament wegen ' Slobudka Lesna. Warschau, 12. August. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Wie dem „Jüd. Volk" aus London gemeldet wird, wurde im englischm Parlament in' der Angelegenheit des Pogroms in dem der „Jen* gehörenden Gute Slobudka Lesna, bei $ o I o m e a( wo Soldaten einer polnischen Ulanendivision drei Schüler der dortigen Ackerbau schule erschoss in haben, eine Interpellation an den Minister des Aeußern eingebracht. Der Interpellant wies auf den Umstand hin, daß die „Fca" eine in England registrierte Gesellschaft ist und verlangte die gründliche Untersnchimg dieser Angelegenheit und die eventuelle Bestrafung der Schuldigen und Eutschädigimg der betroffenen Familien. Der Staatssekretär des Aeichern erklärte, keine offiziellen RachrichKn darüber zu besitzen. Er habe vom englischen Die Sanierung des deutschen Budget. Weimar, 12. August. In der heute nachmittags | stattgefilndsnen Sitzung der Nationalversammlung erfolgte die erste B e r a t u n g der 'großen Fi na n zge setze. ■ 1 J 1 Reichs finanz-minister Erzberger gibt einen Ueberblick über die Entwicklung der Finanzlage vom Jahre 1913 bis 1918. (Die von ihm angeführten ungeheuren Zahlen rufen mehrfache Bewegung und lebhafte Hört! Hört-Ruse auf allen Seiten des Hauses hervor.) Der Reichs finanzminister sagte fortfahrend: Zwei Forderungen müssen noch erfüllt werden, die finanziell und volkswirtschaftlich von größter Bedeutung sind. Wir müssen'sofort mit aller Beschleunigung an die Schaffung einer deutschen Handelsflotte Herangehen. Wir müssen sodann ebenfalls mit der größten Beschleunigung unseren Auslanddeutschen mit Reichsvocs'ch'üssen zu Hilfe kommen. Schon die nächste Sitzung wird eine solche Vorlage vor die Nationalversammlung bringen. Endlich muß unser Anleihe stand erleichtert werden. Das höchste Maß, welches ein Kriegs fahr an Anleihen aufbrachte, waren 25' Mchllickrhen Mark. Dieses, Höchstmaß muß jetzt das Volk Jahr für Jahr an' Steuern a ufbr in g e n, um zu gesunden. Von einem Staatsbankerott würden gerade die untersten Schichten des Volkes am allerhärtesten betroffen werden. Wie grauenvoll die Zustände in Deutschland werden würden, ist gar nicht anszumalen. Darum wird die Reform kommen, weil sie kommen muß. Ich werde nicht ruhen und rasten,'um am 1. Oktober, einen geordneten Etat vorzulegen. Ich! habe mit den Ressorts schwer darum zu kämpfen, besonders mit dem - KriegsMinisterium. Regierung und Parlament müssen mit Hochdruck arbeiten, um Ordnung in das Chaos der Liquidation des zusammen gebrochenen Kriegsunternehmens zu bringen. Wir haben auch im Friedensvertrag sehr schwere Pflichten übernommen, denen wir mit ehrlichem Willen nachzubommen haben. ZuncMst tzilt es, die schwebende Schuld zu beseitigen oWr herabzumindern. Durch die Kriegsabgabe, die Znwachsabgabe und das Reichsnotopfer wird unsere schwebende Schuld von;76 Milliarden auf höchstens 46 Milliarden ermäßigt werden. Durch die Maßregeln, die noch gegen die Steuerflucht ergriffen werden sollen, werden übrigens die deutschen Banknoten, die sich im Ausland befinden, keinerlei Wertverminderung erfahren. In jedem Falle werben die Maßnahmen hart, sehr hart sein. Die bis jetzt in der zweiten Lesung verabschiedeten Steuergesetze und die noch zu verabschiedende Erbschafisst euer werden - 8 Milliarden einbringen. Es müssen aber 25 Milliarden Mark beschafft werden. Dazu sollen -, in erster Linie dienen die Einkommen aus dem Reich sn v t o p f e r, aus der R e i ch s u m sa tz st euer und aus der großen Reichseinkommensteuer. Das wird aber noch' nicht ausreichen und deshalb werden - JKhrNch 25 Milliarden Steuer». die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit belastet werden, dankt! wird sich moralisch der Weg zu indirekten Steuern;.- freimachen lassen. Beseitigen wir die lieb er füllet der Geldmittel, dann wird auch der Weg wiederj frei für die Senkung des Preisniveaus. Dabei! ist es ganz selbstverständlich, daß' das Betriebskapital nicht so stark gekürzt wird, daß der Wiederaufbau desf ' Wirtschaftslebens zur Unmöglichkeit wird. . Die Verminderung des flüssiges Geldes wirdvor allem auch die Besitztitel wieder! wertvoll machen. Die Vermögensabgabe wird uns auch in dem Bestreben unterstützen, uns die nötige Einfuhr^ zum Weltmarktpreis zu sichern. Zu den Preisen vom! Jahre 1914 werden wir lange'Zeit nicht wie de Lj einkaufen können. Denn die Preise, sind in der.! ganzen Welt erheblich, gestiegen. i Nach dem Friedens vertrag und erst recht) durch ihre Mantelnote, hat sich die Entente des Rechtes! begeben, Hand' aus die Ein näh ms quellech Deutschlands zu legest. Sollte sie entgegen demj klaren Rechtsstand und in Widerspruch mit ihrer eigenen! Note es versuchen, so würde das einen unerträglichen! Eingriff in die Souveränität des Deutschen Reiches be-! deuten. Das wäre auch gegen ihre eigenen Wirtschaft-! lichen Interessen. Außerdem' aber würde die Reichs-! Legierung am 30. September vor die Nationalver-, sammlung treten, um die Ermächtigung zu erbitten,! das Reichsnvtopser nicht auszuführen. Dies Entente erhält ihre Forderung in jeder gewünschten! Form bezahlt, aber Mit Kapier kann sie keine einzige! Straße in Nordfrankreich neu bauen. Sie braucht dazu die deutsche Arbeit. Nur durch sie ist. die Wiedergut-- machuna möglich. Die Entente hat das auch mit klaren^ Blick erkannt. . ~ j Das Reichsnvtopser hat eine eminent soziale Be-! deutung und muß eine ethische Wirkung ausüben. Es! ist aber auch ein Sühnvpfer für den mamonH stischeu Geist, der weite Kreise des Volkes erfaßt hat.! Dieses Bewußtsein waltender Gerechtigkeit wird allen; Volksgenossen die Mitarbeit am Wiederaufbau ihres; heißgeliebten Vaterlandes leicht machen. i Mt der Durchführung der reichseigenen Steuer-, vrganisation wird der größte Schritt zur Schaffung! eines einheitlichen deutschen Nationalstaates getan. Die einzelnen Staaten haben in anerkennenswerter. Bereitwilligkeit das schwere Opfer des Verzichtes aufdis! eigene Steuerverwaltung gebracht. Dieses Opfer wird!, sich für beide Teile lohnen. . - Um die Steuergesetze zu den in Aussicht tzenorstmenen. Terminen in Kraft treten.' zu lassen, es notwendig, die gesamte Steuerreform noch iinLaü^' dieses- Jahres zu verabschieden und damit ein Werk zw schaffen, das an Bedeutung hinter der ReichsverfassimH nicht zurücksteht, aber auch dem deutschen Volk zum! ' Segen gereichen wird'. , ’ I . Die Steuern, die hier beschafft werden, sollen und werden für das deutsche Volk eine W'ohw neue Wege beschritten werden müssen. Hierher gehört die Erhöhung der Postgebühren. In Vorbereitung ist dann noch ein Gesetzentwurf - über die Besteuerung der Mineralöle. Wenn die breiten Massen sehen, daß. die finanzkräftigen Kreise bis an tat fein. Denn nur mit ihnen können wir bas schaffen,, was wir wollen: Ein neues, starkes Deutsches Reich,; aufgebaut auf Gerechtigkeit und Demokratie. (Lebhaftes Beifall.) '; :! ^K'V Botschafter fit Warschau telegraphisch einen B erk-chtüberdieVorfüllein Slobudka verlangt. (Die «Wiener Morgenzeitung" war als erste in der Lage, über diese schrecklichen Geschehnisse, über die wochenlang nichts in dir Öffentlichkeit gedrungen ist, in Nr. 16? ausführlich zu berichten. Die Red.) Paderewski reift nach Paris. Mahrifch-Ostrau» 12. August. (Tschecho-flow. Preßbur.) Wie die J oft a Reforma ans Warschau meldet, wird Ministerpräsident Paderewski dieser Tage nach Paris abeeisen. Seine Reise hängt mit der U n t e r z e.i ch n n n g des Fr iedensvertrages mit Deutschöfter r e i ch und mit den Verhandlungen, welche die polnische, Regierung mit der Friedenskonferenz bezüglich Ostgaliziens führt, zusammen. .< o Polnische Standgerichte für Pogromisten. Muhr.-Ostrau» 11. Angust. (Tschecho-slow. Preßbur.) Der „Kurjrr Polskt" meldet, daß mit Rücksicht auf die iudenfeindlichen Exzesse Ministerpräsident Pad erewski.die Weisung herausgab, daß jeder Schuldige vor ein Standgericht gestellt und ainnen 24 Stunden abgeurteilt werden soll. Diese Bestimmung betrifft sowohl Militärals auch Zivilpersonen. Die Gerichte werden bei geschlossenen Türen amtieren. „Gazeta. Warszawska" ist erbittert darüber» daß 'zugunsten einer Bevölkerungsschichle Standgerichte cingesührt 'werden. , . General Allewbh zum Fsldmarschatt ernannt. /. t Kopenhagen, 12. August. (Privat-Tel. der „Wr. Morgenzeiwng".) Wie das KopcnHagener zionistische Bureau meldet, hat die zionistische Palästinakommission dem britischen General A l l e m b y anläßlich seiner Ernennung zum Feldmarschall die Glückwünsche der Kommission ausgesprochen. Eine neue hebräische Zeitung in Jerusalem. Kopenhagen» 12. August. (Knvcrt-Tel. der „Wr. Morgenzettung".) In Jerusalem erscheint eme neue hebräische Tclgeszeftung unter dem Titel „Dvar hcyom". Dank an Dr. Krimsky. Kopmchagen, 12..'August.' (Tel. der „Wr. Morgenaatntift".) Das 'Oberhaupt der Paläftinnverwaltnng, General M o n e v, übermittelte dem Leiter der amerikanisch-zionistischen Aerztecxpediiion Dr. K r i m s k h, der nanientlich auf dem Gebiete der unter den Arabern stark verbreiteten Apg e-n'kwa m U heite »"bahnbrechend gewirkt hat, den w ä r m st e n D a nj für seine überaus wertvolle Mitarbeit. .! Das Arteil rm Prager Kettenhandlerprozetz^ n Prag» 12. August. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") $11 dem Prozeß gegen den Mühlenbesitzcr Johann O r 1 h und Genoffen wurde brüte nach sechstägiger Verhandlung das Urten gefällt. Johann Orth wurde zu 15 Monaten schweren verschärften Kerkers und K 300,000 Geldstrafe, im Nichtcinbringungsfalle zuweiteren sechs Monaten verurteilt. Von den Mitangeklagten wurden verurteilt: Bauer zu acht Monaten schweren Kerkers und K 50.000 Geldstrafe, Sasek zu 14 Tagen Arrest und L 1000 Geldstrafe, B u d l o w S k p zu drei Wochen Arrest, und ll'1000 Geldstrafe, B l a st i c zu zwei Monaten Arrest und zu K 500 Geldstrafe und Nowak zu sechs Wochen ArM Sämtliche beschlagnahmten Wertpapiere Orths verfallen zp Gunsten des Swates. ' Große Explofionskatastrophe in Kiel. n Berlin. 12. August. (Tel. der „Wr. Morgenztg?) Heut« morgens ereignete sich beim Verl ade u v o n r n s s u s ch e m H e e c e s g n t ans der Kiele r Reichswerst ein furchtbares . E x p l o s i v n s n n g l ü ck. Die Ladung bestand aus Munition und Land in inen, dw schon seit neun Monaten auf dem Ouai her Werst gelagert hatte. Dst Veranlassung der Explosion konnte noch nicht f c sts aestellt werden. Die Wirkung war eine surchtbarü Rauchwolken und Feuersäulen stiegen euchor; und gleich daraus wirbelten menschliche Körperte tlj durch btf Liest. Bis jetzt sind sieben Tote festgestellt. Mehrere vost ihnen konnten bisher nicht agnoszier t ^werden,,, da m vollständig verstümmelt sind. Ju dre Kieler Heckanstast sind acht Schwerverletzte eingeliesert worden. East Menge. S ch i e ß b a u m w o l l e,, die in der Nähe der M plosionsstätte lagerte, ist wie durch rin Wunder verschon) geblieben. EhienZv, 12. Angnst. (Tel.°Kpmp.) 83.000 Angestellff der Fleischfabriken haben die Arbeit niedergrlegt. Da 5000 Negei zu ihrer Arbeit^zmückkehrten, erklärten dir weißen Angestelltei? daß sie mir den Mrbigen nicht Zusammenarbeiten' wollen./-'' . , - \ ' »m Mühr. Ostra«, 12. August. (Tschrcho-slvw. Prcßbnr.f Der amerikanische Vertreter, Lebc»isnlittelkontrollor H o o imj ift gestern abends in W a r s ch a u e i n a e t r o s i e n

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