Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 204 (13.8.1919)
- Date
- 1919-08-13
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979281--01820-2987265- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Ar. 204 WieNr Mittwoch Inland. Dr. Renner komWt nach 2Vi?n. In parlamentarischen Kreisen verlqutet, daß StäMayzler Dr. Renner sofort nach Entgegennahme der Antwort der Entente auf die dmtschostnreichischen Gegenvorschläge, die für die allernächsten Tage erwartet wird, von Saint-Gerinain neuerlich nach Wien reisen und die Ermächtigung fite den nächsten, vielleicht letzten Schritt vom Haupts«sschuß der Nationalversammlung einholen wird, Wahrscheinliche Perzogsxrmg der Aebergabe des Friedsysvertrages, Don mt unterrichteter Seite erfahren wir, daß auf Grund der letzten Nachrichten aus Paris die lleberreichüng dep endgmtr&u Antwort der Entente pm Mittwoch nicht stattstnden wird. Schon aus rein technischen Gründen dürfte bis dahm die Redaktion des Vertrages, der ja ein Druckwerk von ziemlichem Umfange darstellt, nichl beendet sein. Vermutlich werden die letzten Entschließungen derEntenteEnde der Woche ijhergebcn werden. Umso viele Tage, als sich die Ueberrsichnsig verzögern wird, wird dann automatisch auch das Programm für die parlamentarischen Arbeiten verschoben werden müssen. Soviel steht, aber fest, daß nicht allem der Hauptansschuß, sondern auch die NaHonal- Versammlung über die Annahme des Friedensvertrqges entscheiden wird, da Staatskanzler Dr. Renner seine'Unterschrift nur nach einem züstirnwendert Beschluß der Nationalversammlung unter dm Fmdensvertrag setzen will. AMheWyg dys Kxanßen- und Unfqllpyyficheruugtzgefetzes. Mp ,Wiener Zeitung" bringt Pm Inhalt LdS Gesetzes llv« die Aenderung dos KraukenVeriichernngSgesctzes. Darnach tverden die Bersicherten je nach dem Einkommen (täglicher Dmrchschnittsverdienst 1 bis 30 Kronerr) in Itz Ksasftn emgeieN. Bas Krankengeld, das per Tag anshezahlt wird, beträgt je nach der Klasse, welcher der Kranke zugeteilt ist, 1 §tton« 20 Heller vis 12 Kronen. — Was düs Unfall- »ttflcheÄtngsgefeH anlangt, so soll von nun an der Berechn n»ng dev Rente ejn Iahresarbeitsverdienst von mindestens 900 Kronen und Von höchstens öüOO Kronen zugrunde gelegt werden. Der Jahresarbeiksverdienst von Lehrlingen,. Votonkaren, Praktikanten und anderen Personen, die tvegen noch nicht beendeter Ausbildung gar nicht pdpr nicht voll ent- &»ftn£ wprdefl, ist r« derselben Höhe wie der riftbrigft? Khres- «SertsverWnst völftntloHnftr Arbeiter oder Betriebsoeamter jener'Beschäftigung, für welch« die Ausbildung erfolgt, zu bemessen. 7-^ Was nie Beiftellung von Körperersatzstücken und f vädffche» Behelfe« anlangt, so nchsse« diese Heu persön- ^untzheruflMn BerhäMssen des EMädigftn qstgp, sein. Beschafft sich der Weschähigte solche Behelft selbst, so gebührt ihm der Ersatz der Kosten bis zu dem Betrage, der andernfalls von der Versicherung sanftalt auszitwenden Myeseu wäre. _ Die SchanMsifxiM. Me gelbe Gefghr. -7 Ä« NpgpxaUfstKgdL. KffWw, 18. August. (FsisikspHlch.) Dev amtzpft rgOW Gpna t zM m der SKanfrrrrgfrage wachsMtz«« WidexstM. Senator Borah W die Opffeytlich?eit «uftWrffam gemacht« W htz geltze Esgfahr für hft Bereinigten Staaten tatsächlich hp« stehv. Seit 1911 hätten die JapWer volfe Frpihesi, auf amerikanischem Boden zu verweisest, Handel zu treihe« und Bpsitz zu prwerbßu. Wenn NW zu hsn '48 Mjllftns» JgpgWr«, die'ans hxn jffpanjschon Mftlsi zusammengedrstngt leben, noch 85 Millivuest Chinesen vöstDchgntustg kommest, di« durch japanischen Einfluß nach Wunsch der Mikadvregierung über' See geschafft werden können, sei es wahrscheinlich, baß nicht nur Westanierika, sondern auch das Land zwischen Mississippi und dem Atlantischen Ozean voir her Zucht von 80 Millionen Asiaten übersch we mm t werdest würdp. Senator Borah hgt ansgßMrt, daß einem solchM Zustqnd pin Krieg vpözuziehen Ware. Dieser Krieg tpäpfi jchvch ein Rgsftflkrftsi und man dürft sich nicht esnbiltzkff, dqß hft arusxiftnischL« Reger ans Seift der Weißen stehe» Ästchen. Während der fttzftn wüftnden Uusstästbe in Washingtou stich Chicago häsftn hft Rx^rnmfftst Pest PeftgiA erbracht, daß sie mst HartstäGgftii in hisMistftrftn Abftilunaen zu kchnpftn verstünden. Sie haben das im Weltkrieg gefprfl t, wo sie ptjt Ausdqner stich Zähigkeit käwpfftfl. Msoys 1§ Pstflpe Haben ihnen bas Programm gegeben. Der ftühpr fteich« MS der Schwarze« ist nun in eine entschlossene Pha.lanx verwandelt, gut aus gebildet und fähig, mit Wasch i nengewehren und H andgranaten zu st rheittz u. Mit den 10 Milsionen Negern würden gtztpiß auch bi« IS Millionen inhft^sscher MzMnyp kämpfe«, die guch heuft eiM MWg« MpoWg Ü&? Grenzen der Bereinigten Staaten hijdtzir. Es mehren sich tzft Anzeichen, hast 'Milkjonsn stnxrwüffschter Heu Stillest"Nzgstn kpeutzßsi fter« dev, UM sich in'den Perßftttgftst Stssttöst lMivtzstlafftrs. Amffttd««;, 18. August. Morr.-Pstr.) Uii! bas Preßhurieau' 'Radft meWf, hgt Hy? Präsident hpr qcher'ikstNW-ch'ingsiWn Gäftlssch'gft best.gmeri^sttschW Senat aufgeftrdßrl, dft Schani \\;rg -- ß f g u f s \ sist Kriedensverirag zustrei ch « n, ha. Japan, such imm es seine Truppen aus Schantnng zurückziehe.. immer noch die Kontrolle sther dft Bghnen nnd Bergwerke sowie große wirtschaftliche Erleichterungen erhalte und dausit seine Ziele in Khina epreiche. Ein ^plnischkS DWiKNti. Das Prcülnneatt der polnischor Gesandttchalt in Wien mcldrt: Die Wiener Dlätter brachten e-.ne MklilUttg Wer in Polen auhachroclüne Unruhen und übe'rMen'tcreiey im polnischen Grund auiuetttüchtt Nachrichten wird iest-egellt. baß ©len«? MorgmzettMs IS, August 1919 Der Umsturz in Ungar«. /€kÖrjs Wie«, 19. August. Me Lage in NngM trägt nach' wie vor den Charakter beff Provisoriums. Der Erzherzog-Derwxftr sieht die Zukunft Ungarys, wie aus eiper Unterredung hervorgeht, die er dem „T i m e s"-Korrespondenten gewährte, durchaus nicht hoffnungslos an, er ist vielmehr überzeugt, daß Ungarn das Unglück überftben und wieder groß werden könne. Ueber die zukünftige RegLerungsfarpr solle die Nationalversamml«v8 Beschluß ftssiu und die Wählest könnten innerhalb 6 bis 8 Wochen abgehalien werde», falls die Ruryänen Budapest verlassen- Der Erzherzog drückte seinen Wunsch stach einer baldigen Bepftästdigung mit d?r Entente aus und erNärte, er wünsche nicht direkt und eigenmächtig mit den Rumänen zu verhandeln. Ueber Rumäniens Absichten ist nach lute vor keine völlige Klarheit zu gewinnen- Die rumänische Regierung erkllirt amtlich, daß sie nrit der kritischen Entwicklung, welche die Ernennung des Erzherzogs yerbeigesührt hat, nichts zu tun chabe. Andererseits sucht das Rumänische Preßbureau in einem Communigus die Bedingungen des den Ungarn vorgelegten rumänischen Waffenstillstanbsvertrages zu verteidigen: die Mittelmächte hätten während., der Besetz:mg Rumäniens solch« Werte au Getreide, Vieh, Maschinen rmd Lokomotiven weggeführt, haß auch dieser Waffenstillstand nur einen kleinen Teil des Verlorenen für Rumänien wiederbringen könnte. Der Konflikt zwischen den Rumänsn und der Entente ist bisher nicht beigelegt, ZLaß wan in Paris mit Rumchrftsts eigenmächtigem Vorgehen wenig einverstanden ist, beweist die entschiedene Note, die der Oberste Rat Freitag an Rumänien gesastdt hat Und die, «ach eircer Meldung der ,H'. A. gm Mittag" folgendernraßen lautet: „Bisher Hai die Friedenskonferenz noch köine direkte Antwort von her rumänischen Regierapg erhalten. Wie der Konferenz witgetM wird/ weigern sich die r«wänifchen Generale, tznstrMosten der alliierten Generale aMMHrssst Usth haben dft Peräffeytlichustg dsss Telegramms des Pyrsltzenbeu her FriehenKkonf erestz verhindert. Außerdem gestalten sie ihre» Sollraten Privateigentum zu plüy'deM »nd belegen Lebensmittel u«d rollenkfts Kfaterkal mit Wchlag. 83e unteriperfxu Budapest, yw schon HungerSpot herrscht, einer unmöglichen Blockade Ustd vernklihte« (kksenbahnen, darunter die Bahn Budepest—Wien mit einem Wort: sie begehen eine Anzahl von Handlungen, die sowohl itt Widerspruch ß der: Beschlüssen der aMerten Mächft, wie den Prrnzspjpst drr MenfMchM stHßn. Ferussr wird depr Obersten Rat Mitgetsilr, vaß die sqzialisttsche MgierUflg ist sistgarst Pprch eistest Mt a ak's st r e Nftgewgrfsst wurde, Paß dft Minister verhaftet slstd Ntth hie afte Begkerststg pstxch e)Pe nM, M Erzherzog Nef an der Spitze, ab gelöst ist, Die Friedenskonferenz sieht sich zu der An nähme gezwungen, baß hie rumänische Regierung erlffchlossen ftü der Konferenz z« trytzeu «nd sich' pp« den.MNerien loS zu sagen. Sollt« sich die Kqnftrenz in dieser Annahw« irren, Hann ersucht sie die rumänische Regierung, dieser AWteilnng umgehend zu wchrrsprechen, mrb War nicht durch Worte, sondern durch Taten, aus deyen deutlich herpprgehen müßte, daß Rirstlßnieil dft Politik, die die Koicftrenz zu verfolgen beschlossen hatanerftnnt «nd getreulich zur Ausführimg bringen will." Me Konferenz hat mif diese Noft bisher keine fynie wort ephqlftu, dagegen laufen in Paris Berichft ein, wsstach .die RstwärM fort fahre», dft WestiMWryM khtes in Ungarn gestellten Ultimatums anSzuführe». Nach frauzösischen Berichten haben die Bertr«t«r der Entente in Budapest «ach einer Konferenz mit Erzherzog Josef und de» Ministern Tlemenera« mitgrttilt, daß fis mit b«r neye» Regkerflng k« Uebeveinst im mung stehen. In Italien wird der ungarische lsrstsftrz mit sehr kritisches Augen flngesehest Wb „CoxriM Hella Spra" sieht wieder die Gefahr «ftes DiostaubnntzeL Unter magyarisch-deutscher Führung mtt der Spitze gegen die Verbündeten austauchen, und gibt Frankreich die Schuld, welches den Anschluß VeutschSstrrreichS an Deutschland verhindert »nd Ungarn wirtschaftlich viedergew»rfeui Hab«. „Pppolo T«ßt «in« w anarchisch esstestanrati -n vprM, welche dstrch ei« WlisHMnzöfifM vehereiu kommen gesichert zu sei« scheine. Efte endgülttge SWullgnahme der fisttenft gegenüber Mgrp'lftgt stoch istlMp sticht ppr Und bi« dchHsive BisdWg ' einer Regierung stützt rnf Mchwftrigkeiftn. Bprlqusig spsien die Führer der poliiischeu Karteien Ungarns einen „En t- Wirrungsplan" ausarlteiteu, hsts »?ne Regime nimmt Schritt für Schritt Von der SLchMwM zytzfltz AM '«« alles geschieht unter dem wohlwollenbe» Schutz« der iytt Unschuld beteuernden Rumäne», die «ach wie vor Ungar«! besetzt halte», in Budapest sitzen und gegenüber de» DefchlMy«! der Entente das trotzige enfant terrihle fpieftn wolle». Paß der Umsturz in Ungarn eine antisemitische Hochflnt mit sich' gebracht hat, gehört mit zur BmMllflAMgstng!' des Bllbes. Mmr hat damit begonnen, die Juden aus städtischen und RegiernngSämker« zn enkferne«, an de« Hochs chnle» Arawalle M tnszeniere»'/ m» schließlich mit pöbelhaften Straßenexzessen und Jnsultieruygen wehrloser Juden zu «nbe». Mn der B u d apester technischen Hochschule kam es ft arg, daß der Rektor rntt der Einstellung der Vorlesungen drohte. Darauf erllärte diesem ein Komitee, für Ruhe und Ordnung haften zu wollen, falls die Juden den Vorlesungen ferneblieb««. Der Rektor akzeptierte den Vorschlag und forderte die jüdischen Hörer auf, die VorlesuugLir einstweilen zn meiden. Als Antwort hierauf haben die jüdischen Professoren dieser Hochschule ihre Vorlesungen eingestellt und die jüdischen Proftsftren der Medizin ftlgten ihrem Beispiel. Soweit ist es also glücklich im „liberalen" Ungarn gekommen! Der frühere Präsident Garbai psrhastet. Bptzapetz, IT. Aumck. (Tel.-Komp.) Das Leben iy der uvgarnchen Hauptstadt beginnt wieder das normale Bild anzunehmen. Die Entxntewissionen sind bereits in Budapest e r n g e t r 0 f f e n und befinden sich in vollkommener Uebereinstimmung mst dem rumänische» Kommando. Gestern ist-er Präfidept der früheren Sowjetrepublik Gar bar v er« h a f t e t worden. m$eabmiwl Hprthh Sbekkommandant dev ungarischen Wehrmacht. Budapest» 12. August. (Ungar. Tel^Korr.-Bur.) Das Amtsblatt veröffentlicht folgende Zuschrift des Kriegsministrrs Schnetzer a» Vizeadmiral Horthy: Herrn Vizeadmiral Nikolaus Horchy, Siofok. Ich verständige Sie, Herr Vizeadmiral, daß der Verweser, Herr Frldmarschall Königlicher Prinz Josef Sie zum Oberkommandanteu der gesamten ungarischen Wehrmacht ernannt hat. Jhrem Generalstabschef ernenne ich den Herrn Gener«^ Die Vrrdapester Advokatettkammer gegen die kommunistischsn Inristen. Budapest, IS. August. (Üng. Tel.-Korr.-Bur.) Der Ausschuß der Budavester Advokatenkammer, der Pas bolschew'.kiscke System abgeschafft hatte, hielt aus Anlaß der Wiedererlangung der Kammerautonomie eine Sitzung ab, in der beschsoffen wmde, jene Advokaten und Advokatmskandidaten, welche die «nheilvollm Ziele der Näteregienmg gefördert oder während der Proletarierdiktatur sonst eine das Ansehen und die Ehre des Anwaltskörpcrs verletzende Haltung an den Tag gelegt od^r advokateyfemdliche Erklärungen abgegeben oder eine solche Tätigkeit entfaltet haben, schärsstens zn brandmarken. Der Anwalt der Kammer wurde angewiesen, gegen solche Advokatm unverzüglich de? Disziplinarverfahren einzulsite«. Die Lebensmittelversorgung Budapests. Büdnvest, 12. August. lÜng. Tel.-Korr.-Bur.) Die Re, gierung hat sofort nach ihr«» Amtsantritt mit der Regelung der dringendsten Fragm der Approvifionimmg begonnen. Die Verhemdlungeu mit den EntentbeMisstonm «ahme» von Anfang qn den freundschaftlichsten Verlauf und die Regierrmg fand überall die größte Zuvorkommenheit. Die Schwierigkeiten der erste» Tage des klebergängts fhtb einzig und allein der angrnblickliche» Lage ruschreibe», doch werden'auch die Vn'kehrSschwierigkeilen bald behoben sein. Die Verhandlungen nrit der englischen und der amerikanischen Mission yahm das günstige Ergebnis gezeitigt, daß die Brot-' mrd Fettversorgmrg Budapests nvnmchr aüs gerarrme Zeit gesichert erscheint. Den auf'dein Wege besindftchen 20 Waggons Fett werhen weitere Hst Waggos folgen. Der Volksernähryngsmmister hat weiters verfügt, dgs; S Waggons amerikanisches Fleisch und ein' entsprechendes uantum Fleischkonferveu nach Budapest dirigiert werden. Verhandlungen her rmgarifchen Regierung Mst der O esterreichisch-uttgarischyn Bann. Die „Ungarische Post* meldet: Heute ist in d« BcsprechMge», die in den letzten Tagen über verschiedene mit deur finanziellen Wiederausbm Ungarns zusammenhängenden Fragen bei der österreichisch-Mgarischen Bank stattgesunden habm, eine Pause eingetreten. Wie bereits gemeldet, habe» cm diese« Pourparlers, die, wie betont wwd, nur vorläufiger und unverbindlicher Natur wäre«, die Leiter des Noteninstitrües, Vertreter des ungarischen Wauzministeriums und mehrere m Wien weilenden führenden Persönlichkeiten der Mgarische» Danken testgenommen. Zwei Vertteter deS «ngarischeu ymanzmüristerimnS, MmMialtchf B d I < 0 gno SMynsrät Kalla y haben sich nach Budapest begehe«, W Bericht z» erstcütm, Äfthisterial' sekretarM ad a r ass h verbleiktjedochzurDispositionmWien. Wie wir erfahren, wmde im Laufe dieses vorberntenderl allgemeinen MemungSanstanscheS als dringendste Frage die Dotierung der Budapester Hauptantzalt her Notenbank mit Zahlungsmitteln behandelt. Die Angelegenheit ist deshalb"dringlich, weil der hei der Bnhapester Hauptanstalt noch Vorgefundene Betxag ans lauter Zehntansend-Kronenvote« besteht, m für den allgemeinen Verkehr ungeeignet sind. Dis Aesetzznrs tzpx polnischen MsüMschvst in ■"Jm. Minister i Äirskl, ftcir Sekretär eus 0 n der inMgrschau 'hekanW Mische nailnt. Das äjinze Gcslindtschgftspersypgs xeist in allemächstrr Zeit nach Äinrxika ab..' Aumitt^ltzore A<flhyYsrhychMg mssche« Mttna und Marschau. Von! N. h. M. an wi'd zwischen Warschau imb Wilna der iiJU2!iUdbm'c l||iriU);i()jiyei(cOv eröffnet werden. Für den Anfang sind wir Personftsikge in' Ailssicht genommen wordnc, doch dürfte m allerkürzester Hcif auch eme Smnksftnqsnorftndung eingerichtet werden. v Die Krise der Friedenskonferery. 12. August. Der ^Lokalanzeig«* meldet aus Amsterdam: Die Apbpjten d^r Fried e'n's'k v'üferenz sind durch dm Entschlust der Amerikaner. T h r a z i e n a n B u l g u'r'l e n anstatt an Griech c ul a nd zu geben, vollständig zum S t illst a»d gekommen. Die K r! s i s, bit ebensp schlimmist ftie hi» z w r s ch e n I t a l i e n und der Entente Wege« F t u m e, tzegann am Samstag, als VenizeloS in Sache» Thraziens ent« Entscheidung forderte. Falls die amerikanische» Delegierten nicht nachgeben, ist weder ein Friede mit Bulgärjev noch mit der Türkei möglich. Die Kriechen betrachten die'Lagc als sehr ernst, beunruhigen sich aber nicht, so lange sie Euglgitd. Italien, Frailkreich und Japan auf ihrer Seite haben. Dcsbali erwägen sie auch keine militärische Besetzung Thraziens. m± Meid» los r« neuen bewaffneten Zirsainnlenstößen führe» püißte.