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Wiener Morgenzeitung · 1919-08-12 · Heft 203 (12.8.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 203 (12.8.1919)
Date
1919-08-12
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 w - iuneuti* ^tL0Lg^L^e»trtng Der AnLiseuriLiswus der Durch Halter. Das deutsche Blutabcntcuer hat gründlich Fiasko gemacht,' gebliebe» ist aber eine zerstörte Welt und die unentwegten Herolde des Blutransches. Sje und ihre schmutzigen Praktiken sind schuld, daß das allgemeine Mißtrauen gxgen alles Deutsche bei den Völkern nicht schwinden wist, schuld ' daran, daß dex Miede ein brutales Machtdiktat wird, unter dem nqch unsere Enkelkinder seufzen werden. Elfte ippere Einkchr, A WKr WM UMrnxn ist bei den deutschen Nationalisten pßrschsrdenstxx DftlrM, bxj den teutonischen Anbetern des GäbelS picht zu erwarten. Statt sich reuig an die GM zu schlagen und aller West ihr Süftdep.bekeiiutnis in die Ohren zu schmettern, suchen sie sich, nachdem ihr Durchhalter - Schimpfkoyzert gegen dje feindlichen Mächte und ihre Repräsentanten zwecklos geworden ist, jmtc Objekte für ihre Lust an Pxr Verhetzung. Natürlich Müssen wieder die Juden herhalten und keime ÄeckUmdung iß zu niedrig, kein Mittel zu schlecht, um. die judenfeindlichen Instinkte der Maste zu wecken. Zu den alten Albernheiten .kommen, neue hinzu; und schließlich sind cS die Juden, die den „Schmachfrieden" verschuldet haben. Wer den Schmach krieg gemacht und ermöglicht hat, das interessiert hie sauberen Gesellen nicht. Die schmutzige Hetze will kräftig auflcben. Die verschupenen.dieser Ausgabe dirneftdku§)rganjsj)tionkn scheinen, nach den nach Millionen zahlenden Flugschriften zu schließen, die sie allenthalben verbreiten, keineAnÄagen zu scheuen undmitGeldmilteln reichlich versehen zu sem. Man geht nicht fehl, wenn mau hinter ihnen verschiedene schwerindustrielle und sonstige rcaknonäre alldeutsche Kreise vermutet. Das Zentrum dieser Propaganda, bic vielfach unverblümt zu Pogromen ausforderl und ° «nter anderem die liebliche Märe von einem geplanten Massenritualmord austischt, ist der Berliner „Ausschuß für Volksaufklärung", der in der deutschen Provinz seine Zweigstellen hat. Systematisch werden die Arbeiter, allerdings mit Mnig Erfolg, von "Propagandisten bearbeitet, unter Studenten und Lehrern wird eine Maffenagltation getrieben und, was für die politische« Absichten dieser Bewegung bezeichnend ist, unter den Reichswehr? truppen eine lebhafte Propaganda entfaltet. Hierfür besteht ein besonders Werbebureau. In einem Flugblatt dieses Bureaus heißt es: . «Freiwillige aller Truppengattungen, die Wert darauf legen, bei Truppenteilen einzutreten, bei denen weder Juden, "och Halbjuden noch Judengenossen Aufnahme stndm, können sich zu den von der Regierung festgesetzten Berpflegmigs- und Löhnmigssätzen in unserem Werbchureyu ein? schreiben lassen. Man will offenbar besondere antisemitische Truppenkörper schaffen, die dann auch als Sturmtruppen für Pogroms geeignet sind. In einer der letzten Sitzungen der deutschen Nationalversammlung hat der Unabhängige H a a s e dieses Treiben entsprechend gekennzeichnet. Die Reaktion, sagte er, erhebt ihr Haupt kühner. Die Gegenrevolution marschiert/ die Ofsiziere wollen das Programm, das ihnen die Herren Hehdebrand und Westarp gegeben haben, die Hohenzollern zurückzurufcn, durchführen. Sie werden es nicht durchführen können, weil ihnen die Kraft fehlt. Aber inzwischen verbreitm sie das Gift im Volke, gegen die Juden wird gehetzt in einergeradezu inkamen Weise. Der Ausschuß für Volksaufklärnng, die deutsche Ernruemngsgemeinde, der deutschvölkische Bund, der Reichskammerverband verbreitm in Masten Flugblätter in der Eisenbahn, auch in Kasernen. In diesen Flugblättern wird direkt aufgefordert, „dieJu den zuvernichten, alle * M töten, die sich gegen die göttliche Ordnung erheben." Haase beklagt sich, daß man von der Tatkraft, welche gegen die linksradikalrn Zeitungen von der Regierung anfgeboten werde, gegenüber dm Pogromhetzern nichts merke. Inzwischen sind Fälle bekannt geworden, wo deutscheOffiziereden Mannschaften während des Dienstes solche anlisemitischeHetzschriften vorgelesen haben. Der deutsche Reichs- ... — 1 ■■ SB,, 'S'»!!.»."-*J"!■■-■.] . ■BglttflBI Pfefferkorn — Pariser Ausgabe. Unser Votksorganismus befindet sich in einem krankhaften Zustand. Und wenn einem kranken Organismus ein radikales Heilmittel gegeben wird, so hat das mitunter auf die in ihm befindlichen Gifte eine starke Wirkung. Sie geraten in Wallung, konzentrieren sich an gewissen Stellen, kommen zum Vorschein, und wenn man Glück hat, so werden sie unter mehr oder weniger ekelerregenden Erscheinungen vom Organismus — aus ge schieden. Wir erleben es jetzt an unserem Volk. Die Bähe der Realisierung des zionistischen Ideals kn Palästina, die Erringung der nationalen Minderheitsrechte m Osteuropa hat alle krankhaften Erscheinungen an unserem zermarterten und zermürbten, «getretenen und blutig geschlagenen Organismus in gesteigertem Maße zum Vorschein gebracht. ' In London begann es: Als.die Balfoursche Deklaration wegen Palästina in Sicht war, da kamen sie, die Herren Montag und Wolf und die anderen vom Joint Cvrnittee und versetzten unsevem Volke einen Dolchstoß — meuchlings und unerwartet. Zum Glück wurde der Stoß pariert, das Gift pn der Spitze war zu schwach, um zu töten ... Uebrigens ist die politische Atmosphäre in England eine zu gesunde, als daß sich in ihr GiftpflaNz-tt «allzulange erhalten könnten. Der politische Mittelpunkt, der Nabel der Wielt lst jetzt Paris. Alle Hoffnungen —- alle Befürchtungen der Völker der Erbe stürmen hier zusammen. Auch unsere. Und als endlich am 37. Februar vor dem Rate der Zehn der Zionismus das Ohr der Mächtigen fand, da war plötzlich, unerwartet auch der „Mansche!" dabei - Manscht, wie ihn Herz! so. meisterhaft fstr die jEwigkeU ^gezeichnet" hat. wchrmmister N o s k e hgt in her Ngsioualvcrsaittmlung zugesagt, solche antisemitische Äusschxeitftngcn mit aflcr Energie unterdrücken -n wollen. Es ist kein Zweifel, daß in allen diesen Fällen die organisierte dentsche Reaktion an der Arbeit ist. Die Leute, welche das Unglück jhreZ Volkes auf dem Gewissen haben, suchen nach einem Sündenbock auf den die Empörung, die m den Massen kocht, abgelenfi werden könne, Daß diese unsaubere und für Deutschland gefährliche Hetze nicht gerade hyß richtige Mittel ist, M dje so bringend nötige Rehabilitierung des deutschen Namens vop der Welt üu besorgen, wird teutpischer Geistesverfassung niemals einseychten. Die starke Hand welche Herr Noske bisher gegenüber Spartakisten und Unabhängigen bewiesen hat, läßt diesen für Deutschland sicher nicht ungefährlichen Volksvergiftern und Hetzern von rechts gegenüber allzulange auf sich warten. Daß dieser unverbefferliche deutsche Jägerhemdengeist, der ohne Radaumachen picht sehen kann, in Deutschösterreichs und Böhmens Gauen seine Gleichgesinnten findet, sind nur selbstverständlich. Tagtäglich flattern' uns alle möglichen Zeitungen und ähnliche Produkte aus dem Schmutzknbel des deutschen Hochgedankens auf den Tisch, die sich in antisemitischen Schimpfereien gegenseitig überbieten. Die Methode ist immer dieselbe, altbekannte: Die Juden sind an allem schuld." Am verlorenen Krieg, am bösen Frieden, sie werden gleichzeitig mit dem Kommunismus und dem AusbeuterMm identifiziert. Und der deutsche Volksrat für Wien Md Niederösterreich — so etwas gibt es nämlich, weil diese Art von Deutschtum sich mit der selbstverständlichen Tatsache ihrer Existenz auch in unbestritten deutschem Lande nicht begnügen kann und zu ihrer Bewährung noch besondere Vereinigungen unpolittschen Charatters benötigt — kann natürlich nicht zurückbleibm und gibt Mter dem Titel „Der eiserne Besen" ein eigenes Blättchen heraus, das man Mter dm Wimer Arbeitern zu verbreiten sucht und das in allm seinm Rubriken in ein« Weise, die nicht weiter erörtert zn werden braucht, von Juden und Judentum handelt. Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Klüngel wäre die zweckloseste Sache von der Welt. Die fortschrittlichen Kreise des dmtschm Volkes werden, wenn sie eine Gesundung des deutschen Volkskörpers wollen, selbst den Kampf gegen die Verhetzung aufnehmen müssen, deren Schäden das Deutschtum nicht weniger treffen als das jüdische Volk. Die Vernichtung der jüdischen Kolonien in Südrutzland. Das Jüdische Preßbureau in Stockholm meldet: Die zahlreichen jüdischen landwirtschaftlichen Kolonien im Kreise IeKate r i n o s l a w, die dort feit 80 Jahren bestehen, sind jetzt in eine verzweifelte Situation geraten. Die Truppenabteilungen des D e n i K i n, die aus dem Don kommend, diese Gegend erreichten, haben einige Kolonien vernichtet. Andere Abteilungen, welche sich zwischen den Armeen Gregoriews und Petljuras befinden, die ihrerseits keine Kontrolle über vas Land bcsttzen, ziehen unter Plündern und Morden von Kolonie zu Kolonie. Die Fahl der Opfer ist sehr bedeutend. WÄmWm u» mim ynri»inffcn. wtvfliwmta unter Garantie. Farbbänder für alle Systeme, erstklassige« Material, Leop. Kurzer, Wie», W., Westbirhnstraße 23. Telephon 91537. v Er kam, begann mit süßlichen LvbsprÄchen ans den Zionismus, um dann meuchlings, im Moment der höchsten Spannung, uns den Dolchstoß zu versetzen. In einem Augenblick, wo die Zukunft unseres Volkes und unseres Landes wahrhaftig auf der Wagschale lag. bei Richtern, die keine Juden waren. Der Stoß ging fehl. Der Name, der in das „Schwarze Buch" unserer Geschichte kommt? Silvain Levy lautet er. Vor dem Aufschrei des Zornes und der Empörung eineS ganzes Volkes zog er sich zurück. Oeffentlich hört man von ihm jetzt nicht mehr. Ein anderer tauchte aber bald auf: ein Millionär, Villenbesitzer in Saint-Germain, ein Professor und fruchtbarer Schriftsteller, der vierzig Bäicke als Anzahlung für feine Unsterblichkeit geleistet hat. Aber er kann nicht ruhen. Er will unbedingt noch zu Lebzeiten in das Pantheon unter die „40" der Akademie gelangen. Einst war er Drehfußard und schhtzb die Geschichte des DrehfußsProzeffeS. Jetzt ist Klerikalismus Trumpf und chauvinistische Reaktion. Daher schreibt Herr — Josef Reinach in der anttsemitischen Londoner „Morning Post" und dem in Rumänen- und Polenfreundschaft ausgehenden, gegen uns aber unfreundlichen „Journal des Ddbats" böswillige Artikel gegen den Zionismus und feindselige Aufklärungen gegen die jüdischnativnalen Forderungen in Osteuropa. In Polen tanzt der Hofjube, der „Moschkü Majufes", vor dem Schlachzrzen. In Paris gründete Herr Reinach einen Verein der „Freunde des Heiligen Landes", an dessen Spitze als Ehrenpräsident ein — Kardinal steht und dessen (schmutzige) Seele er selber ist. Und während derHüter der jranzösiMn auswärtige« JnLeresjerr^ Aichon, den. 12. August imu :uc. ±\jvj PolitischeWrMdfchalr. Greuel 1« einem polnischen Konzentrations» lqger. Der zionistische Abgeordnete des polnisches Parlaments, F a r h st e i p, berichtet h a a r strqubende Dinge ijber das Gefgngenenjqge in Htrzalkow, welches er unlängst besucht hat, Ir diesem Hager find einige Tapsend unschuldige Leuk (Juden und Nichtjuden), die aus Galizien deportier wurden, ohne zu wissen, weshalb sie verhaftet stutzt Das Aussehen der Gefangenen ist fchreMH fio fm> halb nackt, bekleidet mit schmutziger Wäsche oder gaih ohne solche, barfuß, ausgehungert. Im Gpitat fink 600 Schwerkranke, darunter Lvt) put Flecktyphus, die fast keine Hilfe bekommen/ Die Kranker liegen dicht nebeneinander, ohne Betten' auf Strohsacken. Die Gefangenen werden bei jeher Gelegenhei mit e i s e r n e n R u t e n geschlagen. Manch' sind ohne .Grund erschossen worden. De' Kommandant des Lagers, Leutnant M a l i n owski hat dem Deputierten gegenüber gar nicht versucht diese Greuel abzuleugnen. Er hält sie fit* zweckmäßig. Als der Deputierte vor der Ahrerfi den Kommandanten ersuchte, die Gefangenen, die ihn gegenüber Aussagen gemacht haben, nicht zu bestrafen erklärte der Kommandant zynisch, daß ep eine solche Zusage nicht geben wird. Die Zersetzung der nationaldemokratische» Partei in Polen. Der Warschauer Korrespondent der „Times" schreibt: G war hohe Zeit, daß Paderewski nach Warschau und zu seine» Regierung zmückkam, da eine arbeitsfähige Regierungsmehrhed bisher von dem Block abhängig war, den die Nationaldemokratu um sich gesammelt haben Md da diese Partei die Ideen der RegierMg dmchanS nicht mehr leckt, wie bei ihrem Votum über dü litauische Politik Md die Landreformbill deutlich zutage trat Nnn ist diese Partei in einem Zev fetznngSprozeß begriffen, Zahlreiche Einflüffe Haber dazu beigetragen, die Hauptursache ist aber die Haltftnj ihres Führers Dmowski. In weiten Kreisen herrscht di» UeberzmgMg, daß seine antisemitischenNeigunge» schuld daran sind, haß die Minoritätsklauscln des Friedens- Vertrages den Polen durch die Entente aufgezwungen wurden, Et herrscht jetzt in Polen ein starker Wunsch nach engerer Freundschaft mit Großbritannim und man fühlt, daß die Abneigung de» britischen Politiker gegm Dmowski eine nähere Verbindung unmöglich macht, solange er die erste Rolle in der polnische? Politik spielt. Dmo rvski ist auch ein rotes Tuch für di« Sozialisten Md in geringerem Maße auch für die Bauern, uni der Umstand, daß er das Haupt der Partei ist, m»»ß in der Auge« vieler für diese verhängnisvoll werden. . „ Die Folge ist ein allmähliches Wegrückew kleinerer Gruppen die eine maßvollere Politik anstreben, von den Nationaldemokraten P i k f» d S k i S Ansehm hat nicht gelitten, cs herrscht di» Ueberzeugung, daß seine und Paderewskis Zusammenarbeit sch dm Erfolg deS «mm Staates im gegenwärtigen Stadium notwendig ist, So existieren Elemente, die eine umeMittel-- Partei schaffen wollen, bestehend ans dm gemäßigteren Mitgliedern der Rechtm und den kleinen Gruppen, die sich von dev Nationaldemvkraten losgelöst haben. Während der Sommerferwv wird zweifellos versucht werden, diese Fraktionen zu einer Parte' z« organisierm, an der eine rekonstruierte Regierung ihre Hauvtstütze findm soll. Zionismus akzeptiert hat und sogar eine Vorrede für den zweiten Band der Sokolotvschen Htftorh of Zwnisnr schreibt, kann der jüdische Pfefferkorn nicht ruhen. Er ist französischer als die Franzosen und katholischer als sein Protektor, der Kardinal. Er mobilisiert alle bösen Geister gegen — das Volk, von dem er selber abstammt Unlängst fand in dieser klerikal-chauvinistischen Gesellschaft ein Vortragsabend statt. Wir waren aus Neugierde hingegangen. Eine illustre Gesellschaft, darunter Geistliche, Generäle, Damen. Josef Reinach eröffnet die Sitzung. Seine Worte verdienen, daß sie hier wörtlich angeführt werden: „Frankreich ist es, welches den ersten Krerczzug unternommen hat und welches das Königreich Jer»lsalem erobert hat. Frankreich war im Orient, um bas heilige Grab zu befrei'»». Wir wollen hier nicht eine konfessionell« Sache verteidigen, sondern die Sache der Gerechtigkeit und Freih-eit. Wir wollen uns nicht hergeben für pvMtsche Manöver d«es Zionismus. Einst gab es wohl verfolgte Inden in der Welt,' heute kann man nicht sagen, daß die Juden in Rumänien und Rußland Parias sind. Welche Religion Rechte hat, Jerusalem zu fordern? Die Antwort lautet: Christus ist dort geböte«. Andererseits ist der Zionismus nichts als ein politisches Manöver, ein Schachzug der englischen Polir ik. Der Zionismus ist «ine Maske." So sprach der Pariser Pfefferkorn, der sonderbarerweise noch nicht getauft ist. «. Es war dies an dem Tage, wo aus Polen Nachrichten über die Pogrome zu Dutzenden nach Paris kamen, wo der jüdische Volkslörper ans hundert Wunden blutete... * Aber auch der Osten Europas ist hier repcäscniü'rt. Zuerst kamen kleine Giftspritzer ans Warschau heMerl DMHsrk DNMMMoMr gegm die

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