Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 196 (5.8.1919)
- Date
- 1919-08-05
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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c Nr. 196 \im.: ww»1 Wien, Dienstag Wiener vgenzeitun^" Die GNtWirwWSVersNchL tu Ungutst, 5. August 19IS SeiLeLS^" TTM iifftief Letzte telegraphische MeLdkmeen.' Das Schul-Konto der UNgarischen Bolschewiken. Paris, 4.2lugust. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der „Temps" meldet, die AMierten hätten Znformationsn aus Budapest, wonach von der Räteregierrmg 6S6 H i n r i ch t rr n g e n d ollzo gen wurden und Vermögen im Werte von drei Milliarden beschlag- U a h m t worden sind. Friedrich Adler üöer die ungarischen Ereig- ' niffe. . , " Saint-Gern:am, 4. August. Der Berichterstatter des „Petit Parisicn, Henry' Dmnvnt, versuchte, in^ Luzern. Friedrich Adler über die neue ungarische Lage zu interviewen. Adler verweigerte eine linier^ redung, doch machte Cachin, der ' vorher mit Adler eine. Unterredung über diesen Gegenstand gehabt hatte, dem Berichterstatter folgende Angaben: Man weiß nicht recht,' was eigentlich in Budapest geschehen .ist, Es scheint aber,' daß die-Ereignisse vom 1. August jenen sehr ähnlich sind, die vor «einigen Monaten Bela.Kutz zur Macht brachten, damit von der ungarischen Revolution das, was mögliche tvar, gerettet werden könne. .' Bela Kun gibt die Macht an seine sozialistischen Genossen weiterso wie ihm Graf Karolhi die/Leitung' der Geschäfte übergeben hat. Die rreue ungarische Regierung 'hat die Pacht übernommenum von der En-, txnte den Frieden und Lebensmittel zu erhallen. Der magyarische Sozialismus bleibtmächtig' trotz -der, Schwierigkeiten, die ihn umgeben. Er nennt sich nicht mehr Bolschewismus, sonderst , Regierung der Arbeiterräte" und wird die Wähler, aufrufen. Alle Sozialisten der Internationale wünschen, daß sich die Alliierten , von nun an der Einmischung in die Angelegenheiten des. ungarischen Volkes.enthalten und ihm das Recht Augeftehen,selbst seine Prinzipien der - Revolution zu Zwickeln. ' ' ' V, WiederhersteKuirg der Preßfreiheit. < / Budapest, 4. August. (Tel.-Komv.) Eine BeroLdnnna der Regierung erklärt alle seit, dem 2t. März 1919 erfomken'B e r-> f ü g n nß cn h i ns i ch t l: ch der Ei n s ch^r ä n k u n g V e r P r e ß f r e ich e i t für w i r k ün g s l o s- Bezüglich der Presse ist. von nun an', das Regiernngsgesetz vom- Jahre 1918 maßgebend, welches die volle Preßfreiheit garantiert. AnmMe. für polMsche Gefangene. Revifiort der RttLeverordnrrngen. ^-'BndWest, 4. August. Staatssekretär. Dr. Balaß erklärte gegenüber einem Mitarbeiter des - „Nepszavä", daß'es die erste Aufgabe des Jüstizminrsters sein werde,- das ' Justizwesen neu zu ordnen.. Der erste - Akt war eine A mnest.ieverordnn-ng, die in Budapest bereits vollstreckt wurde. In der Provinz wird' jeder Gerichtshof drei Richter in die Strafanstalten, entsenden, die alle p.oli ti sche n G.efan genen, Ae.i sein und Internierten freizulassen, haben werden. Die revokütionären und die Standgerichte haben, ihre Tätigkeit' bereits eingestellt. Die ordentlichen Gerichtshöfe werden ihre -Funktionen in den .nächsten Tagen wieder aufnehmen, ebenso^vird die dldvokatenkammer wieder eingeführt werden. Alle Verordnungen der Rüteregierung werden genau revidiert und nur insofern anfrechterMten werden, als ihre Richtlinien." der natürlichen, Entwicklung entsprechen. Kundgebungen der Budapester städtischen Beamtenschaft. v , Schüsse im StadLtheÜter. ..Budapest, 4. August. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Dar - von der Regierung mit den Bürgermeisteragenden be- . traute frühere Vizebürgermeifter von Budapest,Doktor Harrer, trat heute seist Amt an. Im Laufe des Vormittags .erschien bei ihm, der Minister des Innern,, Payer, der von' einer Deputation der Beamtenschaft gebeten wurde, sämtliche Oberbeamten in -ihre alten Stellungen wieder einzusehen. Der Minister erwiderte, man möge die Lösung der Perso.nalfraKmvorläufig ausschalten. . ' ' ", Später hielten die Mitglieder des Magistrats unter dem Vorsitze des gewesenen Vürgetmeisters Body eine Konferenz ab, in welcher gefordert wurde, daß die Justin:;-' von. Oktober vorigen, Jahres, das "heißt - der der'Revolution,^tvieder hergestellt werden mögen. Unter, den im Korridor versammelten Angestellten herrschte erregte Stimmung. Die Beamten-forderten die-Entfernung sämtlicher politischen Beauftragten aus dem Stadthause und die Wiedereinsetzung der alten Beamten. Der politische Beauftragte Anton Lorenz, der, Leiter Zentralamtes, der unvermutet erschienen war,, wurde von - einigen aufgeregten Beamten tätlich a.n g e g ri f fe n. Darauf. schritt Rote 'Wache ein, die auch einen. blinden 'Schuß im Korridor abgab. Eine Konferenz .der Mitglieder des Magistrats faßte dann einen Beschluß', wonach die ge-; setzlichen Zustände hen^ noch nicht derart seien, daß.; der Magistrat seiner gesetzlichen. Mission entsprechend als leitendes Organ seine behördlichen Rechte ausüben könne,-..weshalb die Mitglieder des Magistrats noch nicht in der-Lage seien, ihre gesetzliche Mission zu erfüllen.' Dieser Bescherst wurde dem Minister des Innern überreicht, - der sichdie Entscheidung vvrbehielt. Der Magistrat der Hauptstadt ' wird morgen vormittags neuerlich eine Sitzung abhalten. . Eerne Note NomalrsÄis «än die ungarische , , " ’■ Regierung. Die Slumänett versehen den Sicherheitsdienst. Budapest» 4. August. - (Üng. Tel.-Korr.-Bur.) Der Chef der Budapester italienischen Mission, Oberstleutnant Ramanelli hat au die ungarische Regierung folgende Note gerichtet! „Vudapest, 3. August 1919. c' An die ungarische Negierung, Kriegsmkmsterium, Budapest.' In Anbetracht dDen, daß heute rumänische Truppen mehr - zur. Erhaltung. des Friedens als mit der Absicht einer feindlichen Invasion in - den Vorstädten von Budapest migetroffen sind, ist die' Me Regierung der,. Notwendigkeit enthoben, zur Sicherung der N u h e und ö f f e n' l i ch e n O r d n u ü geig e n e ft a r k b e w a f f n e t e K r ü f t e zu erhalt e n, d a, h i e r zu die rumänischen Truppen zur V e r f ü g u n g st e h e^n.. Aus diesem Grunde erachte ich es für notwendig, zur Herbeiführung des Friedens und zur Emhaltung der Waffenstillstandsbedingungm der ungarischen Regierung folgendes' zu' eröffnen:: 1. Die ungarische Armee wäre auf das im Wafsenstillstandsvertrag. vout 13. November 1918 festgesetzte. Heereskontingent M bringen und in entsprechende-Friedensformationen zu verteilen. Innerhalb dieses Kontingents empsiehlt es sich, Bernfssoldatcn in Assistenzformationen zu vereinigen. 2. Die Zwilbevölkernng der Hauptstadt und des ganzen Landes istzur Abgabe dxr Waffen aufzüftrdern. Es wären abzngeben alle Schußwaffen (außer Schrot-Jagdgewehre), Munition, Handgranaten und Sprengmittel. * . 4 " 3. Die Umgestaltung und Mtwassuung der roten Wache ist ehestens in Angriff zu nehmen, 1. Ich ermche, mich über den Stand der Durchführung der obigen Verfügungen auf dem Laufenden zu erhalten. Gez. Romanelli, Oberstleutnant." Die Gerichte nehmen ihre Tätigkeit ans. . Budapest, 4. August. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Im heutigen Minist errat wurde die Herausgabe einer Verordnung beschlosten, wonach^ alle seit dem 21. März l. I. hinsichtlich der Staatsanwaltschaften und Gerichte erfolgten Verfügungen ihre Wirkungen verlieren. Die Gerechte und. .Staatsanwaltschaften haben mit ihrer bis zuin 21. März l. I. bestandenen Organisation und mit ihrenr. alten Perfonalstande ihre Tätigk. e r t wieder a u f z u n c h m e n. Die Verordnung tritt sofort in Kraft. Abreise des Fürsten Borghese und des amerikanischen Lebensmittelkommiffärs Gregory nach Budapest. ( Wien, 4. August. (Korr.-Expreß.) Gesandter Wilhelm B ö h m . und ,Jakob W e l t n e r hatten heute nachmittags eine R,g e m e i n s a m e Konferenz mit dem Chef der britischen Militärmission, Oberst C u n n i n g h a nr e, dem französischen Gesandten Al l i z 6 und dem diplomatischen Vertreter Italiens, Fürsten Borghese. Nach der Konferenz reiste', Fürst Borghese nach Budapest ab. Auch der Chef der amerikanischen Lebensmittelkommission, Gregory, fährt heute abends nach Budapest. Heute rst auch, die e r st e Warensendung, zehnWaggonsRotationspapier, nach Budapest abgegangen. . Unterschlagung einer ViertelmiMarve Kronen in der ungarischen Gesandtschaft, ' Der Defraudant verhaftet. . Die ungarische Gesandtschaft in her Bankgasse hat wieder ihre Sensatwn. Der,dem ungarischen Wirkschaftsdirektior Fenyö als Liquidierenderzugeteilte Adolf Polany wurde wegen Verschleppung einer Vierte.lmilliarde Kronen von der hiesigen Polizeibehörde auf Grunh einer Anzeige der ungarischen Mgierung vorgestern verhaftet. Es wird ihm zur Last-gelegt, baß er Aktien und andere von der ungarischen Regierung beschlagnahmte Wertpapiere, die zum Verkauf bestimmt waren, eiitfach desraudiert und sie nach der Schweiz zu bringerr versucht hatte, um sie für sich zu veräußert:. Die vom Polany defrandierten Aktien und Wertpapiere haben einen Wert von meh r als 250 Millionen Kronen. In der vorigen Wache versuchte Polanh, bei der Schkveizer Gesandtschaft das Msun: und die CiureisebewMguüg auf einen auf den Namen Karl Haas von der ununrischen Gesandtschaft füp sich ausgestellten Bast sich Zu versMft!M. aber hätte ihn erkannt und ganz kaöegvrisch an ihn die Frage gerichtet, ober wir klich der Kaufm a nn Karl Haas sei: Pvlany bejahte, worauf der Attachä erklärte: „D a s i st n i ch t w a h r, S i e h e i ß e n Adolf Polany." Darau fzerriß der Attache den-Paß vv'r den Augen des^angeblichen- Haas, der, sich entlarvt sehend, das Gesandtschaftsgebäude eiligst verließ. " Von diesem Moment an kam Polany nicht.mehr in die Bankgasse, er war nach Ungarn.zurückgekehrt. Während seiner Abwesenheit vor: Wien wurden in der Gesandtschaft die Unterschlagungen'entheckt . und . von der ungarischen Regierung sowohl "in Budapest.-als auch irBWien die. Anzeige erstattet. Voräesterr: tauchte P-olartt) plötzlich' wieder in Wien auf und rs gelang ihm, unbemerkt in das Wirtschafts- , gebaude der Gesandtschaft, das sich in einem 'Nebentrakt befindet, zu gelangen. Als-ec-dasselbe wieder verließ, und ^eiligst ein Automobil besteigen wollte, wurde er - von ^Geheimagentsn v e r h a f t e t und in polizeilichen Gewahvfam auf her Ektfabethpromenatze tzöhracht. - Bet seinem Verhör stellte er jede.Unterschlagung.. * die; UnterWagunll Mss; Größte Auswahl- Billigste Preise! 640 Leopold Steinhart, Wien, I., Biberstraße 9. cir^m Jrrtmn: beruhen. Er werde in der Lage sein/ nachzuweisen) wo. die Papiere sich befinden. Tatsächlich hat die Untersuchung bisher nichts ergeben, »was ihn^ belastet. Er. behauptet, daß er nichts getan, ohne daß' der Wirtschaftsdirekt-or Fenyö es gewußt hätte.''. Die Untersuchung wird weiter fortgesetzt. . Argentinisches Fleisch in Wien. . Gestern nachmittags traf als Vorhut ein Zug bestehende aus 16 Wgggons argeutinischen Gefrierfleische? , hier ein. Die ' Qualität ist erstklassig. Das, Fleisch wird iu de» städtischen Gefrierhäusertt' eingelagrrt:u:d an die Bevölkerirng sukzeswe zur Ausgabe gelangen. Der Preis ist noch nicht berechnet, da. mau noch nicht weiß, welcher Airs«' * zahlungskurs in. - Verrechnung, gelangen 'wird^ Die Zu schöbe 'au Gefrierfleisch, die nün regelmäßig er-)« folgen sollen, werden aber nicht, wie mam meinen könntet unsere augenblickliche- Fleischversorgung giinstiger gestalten/ das heißt zu einer Erhöhung der augenblickttcheir Fleischquo^ führen. Zn diesem Zwecke mußten'die importierten Qu an-! titäten sich be.deuteud erhöhen. Unsere finanzielle Situation; gestattet uns «her keineswegs derartige Importen^ und ' s»'• müssen die spärlichen. Zufuhren an ausländischem Fleisch nvrzur Deckung des notwendigsten Bedarfes dieiwn, denn die inländischen Zufuhren nach Wien sind auf Nitll yerabgesunlem Die Alpenläuder verschließen sich! vollkommen. Ans Steterustrk, -Oberösterreich und Tirol kommt kein Stück Vieh' melir herein und' Niederösterreich ist schon völlig ausgesaugt. So - werden die argentinischen Fleischzufuhren die Möglichkeit. bieten, die Fleischansgabe im bisherigen Ausmaße - sicher-. zustellen. . _ : . . . ... ■ ... EntfirhrANg einer Studentin. ' , Am 15. Juli entfernte sich die 21jährigeStudentin der Pharmazie Marie Ptaezek, zu Mährisch-Ostrau geboren, aus der elterlichen Wiohmmg in Kalten-.' leutgeben mit der Angabe, daß sie eine Prüfung an der Universität ab zu legen habe. Seither ist sie nicht zurückgekehrt und es wird vermutet, daß sie. von dem 27jährigen Privatbeamten Hans Büch.ele, mit ' dem sie seit Einiger Zeit in Beziehungen stand, ent-, führt worden ist^ Büchele war Fliegeroberlieutnant und soll zuletzt bei der „Roten Armee" in. Raab, Dienst gemacht' haben. Es hieß, - daß das Paar der Absicht . Ausdruck gegeben hat, nach Raab zu flüchten, dß>ch ist es nicht ausgeschlossen, daß sich beide noch in Deutschösterreich aufhalten, da das Mädchen keinen gültigen Reisepaß hat. , L' - 4 1 ,e- >1 viW Die Ausweisung der Ungarn ans Mien.-^ , Gestern vormittags erschien eine sechsgliedrige Deputation der hier weilenden Ungam unter Führung des Ministerialrates Dr. Franz N e o y beim Landeshauptmann S e v e r, um ihn zu bitten, daß die A n s w e i s u n g s b e st i m m u n g e n - g omild e r t werden. Der Landeshauptmann erklärte jedoch,, diese Bitte a b l e h n e n zu müssen und sagte, d a ß n u r .r-n - > der ücksichtigunqswür Ligen Fällen eine Milderung gewährt werden könne, daß also die Ausweisnngsbestimmnngen in voller Rechtskraft>b.leihevi \ \ . .- -r " * ' ■ - Wie berichtet wurde Samstag nachmittags das ungarische Gesand'tschaft?valais>geschloffen nnd erst gestem früh wieder f ü r d e n B e r k v»h r g. e ö f f n e t. Das Haus, l., Bankgasse 4, wo bisher die Paßausgabe erfolgte, bleibt vorläufig' versperrt, die P a ß a u s g a b e erfolgt I., Bankgaffe 6. Gestern, früh wurde dernormaleZugsverkehr m i t B u d a p e ft w i e d e r a u f g e n o m ni e n und die Heimbcförderung der ungarischen Flüchtlinge wird .nunmehr Mi . größten Umfang erfolgen. Die Gesuchssteller um Püffe nnd RÄM? . dokumente erhalten ihre Heimreisebewllligung sofort. . * Professor Mavmorek über Max Nordau» Mittwoch d e n 6. d. M. findet in der Produkte nb ö rs e, II., Taborstraße 10, der erste Bortrag des von .der „Kultnrsektion der Bereinigung jüdischer Exvortakademiker" veranstalteten Nordauzvkluffes -statt. Professor Dr. Alxeander Mar« üwrek'spricht über Mar Nordaa anläßlich seines 70. Gebiwtstagcs. Karten sind zu haben in der Adminfftration der..Wiener Morgenzeitnng", 11, Taborstraße 1/3, in der Buchhandlung Löwit) l.. Rotenturmslraße 28, und im Jüdischen HochschnlaMchuß/ IX., Alserstraße 28. . * Vortrag Davis Trietfch. Der für heMe. abends Ubr von dcr Zionistischen Bezirksseküou Brigittenau angesagte Vortrag des Herm Davis T r i e t s ch über den Wiederaufbau Palästinas findet im Wallenstein-Saale, XX.. Wallensteinsiraße 72, statt (nicht, wie früher mitgeteilt, rm Saale zum „Goldenen Schiss"). Da Herr Trietsch Atittwoch verreist, werden sämtliche L e z i r k s s e k t i o n e u zur Teilnahme eingeladm. Dr. Robert Holzknecht vermißt. Der Rechtsanwaltauwärter Dr. Robert H o l z k n ech t (früher Ritter vo.n Hort) ist seit den: 31. Juli aus seiner Wohnung, XIX, Himmelstiafie 33, vermißt, und man befürchtet, daß . ihln etn N n fall zugesioßen sei. Dr. Holzwecht. ist der Sbhm des verstorbenen vensronierten Sektionsckiefs im Jufii.munisteriuM Doktor Robert Ritter von Holzknccht. Erwohnte der semer Mutter) Frau Marie Holzknecht. Am 31. Jnli, früh um 8 Uhr, mtfftnte er sich vom Hauie und begab sich in füne Kanzler in der Spiegelgasse, wo er bis itz Uhr vormittags verblieh. Bon dott entfernte er sich, mit der Angabe, die BermögeuSanmcldmtg zu vollziehen; seither hat man nichts von ihm gehött. Genersl von Lirtgendorff im Antersuchpngs^ geföngrris... Bor einigen Tugen haben, wir berichtet, daß «yr, Requ-sttion der hier eingesetzten Konimission, .welch;.. dleMnM sckuldigüng. sich derartiger. Pftichtverjetziurgeu schntviggemacht zu haben, verhafte t wurde. Me wir ermhreu, ist hastete General' gestern .aus. Msbrpck -müer Mkorte.H ,^.- ejyaetr off en. .Er trug Z:vclkle:der. wurde uu Bahnhof von PvlMvrgcmeir Übemonynrn und m dus V. u-t'c x>\ s u ch ungSye f.8 n g n i s. abgeführt. Die,, weitere Aw-, fuchüng gegen ihn führt die. eingesetzt. KdMmssivn .Dchmm -«ft deMMiWr-evicht. .. XX' ' i - - -- ——-