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Wiener Morgenzeitung · 1919-08-01 · Heft 192 (1.8.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 192 (1.8.1919)
Date
1919-08-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«HW Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung rtax ewre große Allianz. Poler fühlt sich als Alliierter uvati wird in Paris als unerläßliche Schntzmauer 'gegen Deutschland und Rußland betrachtet. Französische Offiziere richten die polnische Armee, ab, kommandieren sie jbeinahe und die französische Diplomatie, deren Tendenzen stark klerikal sind, ist jetzt die einstige wirkliche Vertretung Europas oder der Liga in Warschau. Keine Llllianz noch setzte/sich zum Ziele, den Alliierten zu kontrollieren. Bon einem Alliierten verlangt man eine Armee und keine Tugend, -und so lange der Völkerbund eine militärische Allianz 'gegen Deutsche und Bolschewiken bleibt, w ird er nichts für die polnischen Inden erwirken. Die Polen kennen ihre Rolle in der sranzösischen Einkreisüngsstrategie und wissen, daß, so lange sie sie erfüllen, sie die Juden und Deutschen und die anderen Minoritäten nach ihrem Belieben behandeln können. Mrs ist eben die Folgeerscheinung des neuen Militarismus. . ______ ' Die Judenpogrome irr der Ukraine. Der Ukrainische Pressedienst meldet: In Kamemtz-Podolski wurde eine Untersuchrmgskommisstvn der Regierungsbehörden in Angelegenheit der Judenpogrome errichtet. Telegramme. Rumänischer Kampfbericht. Bukarest, 31. Juli. (Funkspr. der Tel.-Komp.) ,Das Rumänische Preßbmeau meldet: Heeresbericht des rumänischen Großen Hauptquartiers vom 30. Juli. Ostfront: Unter-heftigen Kämpfen gelang es heute unseren Truppen, auch bei T i s h affi red und T i.s zaföldvar die Theiß zu überschreiten und den Feind an diesen Stellen indieFluchtzu schlagen. BeiSzolnvk wurde der Feind unter Zurücklassung zahlreicher Toter und Verwundeter zum Rückzug gezwungen. Drei magyarische Regimenter legten die Waffen nieder und erklärten, nicht weiter gegen die Rumänen kämpfen zu wollen. Westfront: Ein neuerlicher Versuch des Feindes, bei Durobosscrrp dm Dnjestr >zu überschreiten, ist unter großen Fentdverlusten znsammengebrochen. Die polnischen Truppen vor Kamenee— ' Podolski. v Mahrisch-Vstrarr, 31. Juli. (Tschecho-slow. Preßbur.) Die polnischen Blätter melden aus Lemberg, daß die Ukrainer ihre znsprenglen Truppen wieder gesammelt und einen Angriff auf die polnischen Truppen am Z b r u c z unternommen haben. Der ukrainische Angriff wurde jedoch vollständig zurückgeschlageu. die polnischen Truppen warfm im Gegenangriff. den Feind zurück, überschritten den Zbrucz und besetzten bei der! Verfolgung L a ndskron. Die zuletzt emgegangene Meldung bestattigt, daß die polnischen Truppen gegen Kamenec P o d o ls k i vorrückm>> und daß die Vorposten dm Ort bereits erreicht Koben. . Die Blockade Rußlands. - Tucke r ton. 31. JE. (Fmckfpr. des Kore-Bur.) Ans Ma«xi,s wird berichtet: Die amerikanische Friedensdelegationl Die Gesamtkosten des Krieges. Ei«e Dillio«. P <r.r i s, 31. Juli. (Tel.-Komp.) „Echo de Paris", berichtet: Finanzminifter Ltlotz hat in der Kammerkommission das Friedensabkonimen erklärt und mitgeteilt, daß die G e s a m t a u s g a b e n fiir den Krieg 1005 Milliarden Franks betragen haben. 700 Milliarden für die Alliierten und 305 für die ZentraLmächtr. Die Streiks in England.?o AusstäNde. London, 31. Juli. (Tel.-Komp.) Aus vielen Gegenden Englands kommen Nachrichten über Streiks. Cs wird behauptet, daß gegenwärtig über 70 große und kleine A u s st L n d e i u P er m a n e n z seien. . In mehreren Fällen wie zum Beispiel in Southampton und Illford streiken sämtliche Komwunalangeftellten und in Bristol droht das gleiche. In London wurde gestern eine Versammlung ab gehalten, in der 20.000 Personen vertreten waren, die sich dahin aussprachen, daß die Streiks und die Ausschließungen aushören müssen. Es wird behauptet, daß diese entlassenen Soldaten obwohl fie außerhalb der Konflikte stehen, sich dennoch an der Bewegung beteiligen, und sogar darin eine führende Rolle spielen. Kieme Chronik. Errichtung einer llniversität in Laibach. Die „AgenturDana"meldet aus Belgrad: Der Ministerrat hat beschlossen,, in Laibach eine Universität mit einer philosophischen, medizinischen, juridischen, technischen und theologischen Fakultät zu errichten. , - Postvcrbindmrg mit Litausn. Aus Bern wich gemeldet: Nach einer Mitteilung des litauischen Post- und Telegraphenaurtes ist die Verbindung zwischen Litauen nnd den europäischem Staate» sowie, mit Amerika wieder hergestellt. . Die japanische Expansion. Das „Berliner Tageblatt"'meldet aus Amsterdams Der /,Tüne^ zufolge hat ein japanisches Syndikat in Peru $00.000 Hektar Land angekauft. Ueher einen weitere» Ankauf von 300.000 Hektar wird verhandelt. Es. ist dies!, wahrscheinlich der Anfang einer großzügigen japanischen Kolonisation in Peru. Riesige Waldbränds in Amerika. Aus New-Fork wird gemeldet: In Weslmontana, Nord-Idaho und Wesh- Washingtvn sind ungeheure WaTb br ande ausgebrochen. Die Stadt Sturgisin Montarw' ist durch den ungeheuren Feuerh'eck, der sich' über. Meile» erstreckt, vollstandög abgeschnitten und in höchster hat nunmehr amtliche Weisungen wegen der Stelümgiiahrne zur Mlo.k ade Rußlands erhalten. Aus diesen geht hervor, daßchieEereinigten Staaten leinen d er Alli-i t e>r t eM gut f^e iß en werden, welcher britischen Schrffen das Recht auf Llicholtang ’ und Durchsuchung amerikanischer HandrWahrzruae emsüumt, die sich aus der Fahrt nach dem Hafen eines Landes befinden, welches mit den Veranigten Staaten nicht in gesetzlichem Kriegszustände steht. Von einer Gefahr. Ter in den Wäldern mtgerichtete Schaden' Aockidl-iim-■ Uip-t R cdk-i» Iwd l° lanm mcht alle - E bisher allf mehrere Millionen' Dollar geschätzt-6 «-mm* 4- 1 immer die notwendigen Bann legm, werden sich dee Bolscheivike»^ > -. Jp**. r Vcwäte verschaffm fönnen. ' 'Ke Agentur ^Dacm meld^ aus Jassh, daß d,e dortrge Advokatenkammer Fraulem Elena P o p p als Rechtsanwalt zuaelaffen hat.FräuleiuPopp ist der erste weibliche Rechtsanwalt « ^Rumänien. Eine tschechische Franenlegion Tschechische Hochschulen in Prag, Brünn und Preßburg. Pra», A^Jnli. fTschecho-slow. Preßbur.) Durch ft n /fi f <4i « f o « 1 sprechende Gesetze wurden folgende Hochschulen errichtet, und werden im kommenden Studienjahr 1919/20 eröffnet werden; Bon der Masaryk-Universttiit in Brünn der erste und der dritte Jahrgang der juridischen Fakultät und der erste und der - zweite Jahrgang, der medizinischen Fakultät, ferner alle vier Jahr- 8 gange der Veterinär-Hochschule in Brünn, der dritte, vierte und ' fünfte Jahrgang der medMÜschen Fakultät der tschechoslowakischen .StaatsMliversität in P-r« ß b u und die evangelische theolüg'ksche Fakultät in Prag. Für die Errichtung einer Handels^ Hochschule in Prag mib einer Hochschule für Bodenkullur in Brünn werdm gleichfalls Maßnahmen getroffen werden, sobald -, di« Entschließung der« Nationalversammümg Gesetzeskraft er-* laugen wird. Iustrsikatrouen in Marburg. Marburg» 31. Juli. (Tel.-Komp,) Wegen des militärischen Aufstandes am 23. Juli wurde» ein Dragoner und ein Invalider zürn Tode verurteilt nnd am 29. von einer Abteilung erschossen» die selbst am Aufstaude beteiligt war. Ein anderer Dragoner, verurteilt. Amsterdam» 31..Juli. (Korr.-Bur.) Nack einer drahtlosen. Meldung aus N e w - D o wk haben die RaffeMmpfe gestern^ in Chicago h»e f.r i^g^v/ t.g.e^da u^e r t.- . Saiat-Germain, Gl. Juli. (Kove.'-Bur9 Lautamsäkamschm-MeKnmgen der „Daily Mail" nehmen die Rassenkämhfe in Ghicago einen immer größere« Umfang cm. Es stnd 28 M e ms chen g^e t L^t e/t worden, darunter 13 Weiße. 600 Personen wurden verwundet. Die Neger kämpfen weniger mit Schießwasien als mit Dolch e tt u n t Rns i er m eß^s.e r n. Durch den -Traniwahstreik werben die Unrchm verschärft. Der Kampf gegen de» Bolschewismus in der! Schweiz. Bern» (Kovr.-Bue)Das Volksinitiativkomitee gegen de»Bolschewismus bat beeter Bundeskcmzloi ein von rmgestchr L1E0 Schweizer Biftgern unterzeichnotes Volksbegehren einaerelcht, worin verlangt röird, daß in die Bundesverfassung an Artikel ausgenommen morde, wonach der Bund die Pflicht hat, diejenigen Schweizer Bürger, welche die innere Sicherheit des Landes geiabrdeu. .tmverzüglich in Schutzhast nehmen. legion. AuS P r a g^-wick berichtet: In Prag hat sich eine Frauenlcgion gebildet, me cm der Seite der Männlichen Legionäre für die »aüonale Reinigung und gegen Gewinn? und' Ruhmsucht kämpfen will, die dazu angetan sind, die Mge tschechische SelbständiAeit zu Mtergraben, - ■ . i Amsterdam» 28. Juli. Heute fand hier eine gewaltige Protestkundgebung gegL« die polnischen ' Pogume statt. In den S y n a g o g e n,'u u d Kirche» wurde« Träuergottesdieuste abgehalten. Etwa 30.000 Personen zogen mit Trauerfahnen durch die Stadt-. An die Gesandtschaft im Haag, an Wikson, Clemenceau, Nitti und Lloyd George wurdm Protestresolutionen abgesandt. D r r S-a m m l u u g f övt d i e Opfer ergab 75.000 Gulden. . Aus Washington wird^emeldet: Das Mg'eordnctenhaus hat eim' Gesetzesvorlage angenommen, nach der l'ä st i ge' Ausländer aus g«w;esen we nt« n k ö n ne ». und die Regierung Vollmachten erhält, die intemiertm femdlichm Ausländer nach ihrer Heimat zurückzuschrcken. noch Jahre alt, wmde',v Jahren Ichweren B-s.k^Ä"'LckB°iU em ans _ . Eis e«"b ahnzugdaß »k«' Müschm Moskau' und .Kiew , . w .... trvii**** $ Brand g eri.,e-t, wobei eine überaus große AüzaWvon« Jjeftige Kumpfe mrt oen Rogevn fit EyreUHS. Miseul^n ums Lchen gekommen ist. Die Katastrophe ist*- von Banditen durch, Aufreißen der Geleise verursacht waäen. Berlin, ZI. Juli. Dgs ^8 Uhr Abendblatt" meldet: Dsii Ermittlungen der Berliner Polizei in der Angelegenheit des»„ ermordeten französischen Serge-antewr Mannheim such von Erfolg verkettet gewesen. Es ist gelungen, einen Soldaten namens Säumet des Diebstahls vom Toilettegegeuständen des Ermüdeten zu überführe« sowie die. Spur des zweiten Diebes, der gemeinsam mit Bäum« die ge-' stovlenen Sachen sortbrachte, auszusorschen. Die Berliner Polizei, hofft, daß es ihr noch geliugm wird, der Mörder habhaft^.zu' 4 werdm. ' Berk«, 31. Juli. Wie^dre ..Deutsche Allgemeine ZeittrNg*^ efiährt, ist m der morgigen Sitzung der Reichskakirates nm^ einem Beschluß zu rechnen, wonach die Preise für Kali am etwa 50% erhöht werten. Budapest, 81.^/JüK. (llng. Tel.-KorrMürA -Der R e v o l u t i o -it s' ^e richtShvf verurteilte dM' hauptstädtischen Lchrer H o p»p e zu 20 Jahren ZwcmMkrbech west «r. unter seine Schüler gegenrevolntjvMre Flugzettel verkeilt hatte.. Der 18jährige Bankbeamte Paul Franyo wurde wegen Agitation gegen die Räterepublik M 10^ Iahten Zwangsarbeit verurteilt. /k7Mgust MS Tagesbericht. Eine Rordan-Sta-t in Palüstina. Das Vertvaltnnstskomitee des Jüdisch en N cv. tionalfvnds im Haag veröffentlicht folgenden Auf« ruf zur Gründung einer „Nvrdau-Stadt": Seit Monaten ist der Blick unseres Volles nacf Parisgerichtet, wo nach Jahrhunderten bitterer Leidens über weiteve. Jahrhunderte seines Erdendaseinl entschieden wird. Was der Traum unserer Väter war in Nöten Und Verfolgungen des Mittelalters, was unsere Brüder im'Osten und Westen mit heißer Iwbrunst herbeisehnen, das sÄtl nun Wahrheit werden. Aus freier Scholle 'soll ein fteies Volkllebe» und sein Schick« sal nach, eigenem Millen und den Bedürfnissen seiner Eigenart formen^ , Wenn dieser Traum zweier Jahrtausende Leberi wird, so verdanken wir das in erster Linie yebe« Theodor H'er zl unserem Max Nor bau, der an» 29. Juli 1919 sein 70. Lebensjahr. vollendete. Was Nvrdau dem Zionismus gewesen ist, waser, für di« Heimkehr seines Volkes nach Erez Israel gewirkt hals gehört der Geschichte an und wird Ms unserer unb unserer Nachkommen Erinnerung niemals > schwinden. Wenn Herzl, ein neuer Moses, dem Judentum Wiede, den Weg wies, aus der Wüste des Gäluth in die sonnig« Heimat, so war Nvrdau d^r Rufer zum Streits de, sprachgewaltige. Meister der Rede. Mit weisem Raj hat er ^hevdor Herzl!und seinen Nachfolgern zur Sei» gestanden^ als ein Mann von weitem Blick und starkem Wille», und in Unerrnüdlicher -Treue hat er sein Können und sein persönliches Ansehen für die Wiedergebuft seines -Volkes eingesetzt. So steht er vor uns' als dei grpße Volksführer und als der opferfreudige Sohn des Judentums, das ihm unendlichen Dank schuldet. ' Wie. könnte» wir Nordan besser ehren als durch eine Schöpfung im Lande unserer 'Zukunft, als wem, wir einen Teil des uns teuren Bodens,' in dem dn Geschlechter rmserer Vorfahren ruhen, mit seinem Narnev verbinden! Dieser Boden, der für alle Zeit nationale« Besitz bleiben wird,, soll uns aber nicht nur Er« innerungen an eine großl- und unvergeßliche Vergangen« heit gebend sondern er soll eine neue Blüte unseres Volkstums erzeugen. Deshalb wollen wir die neueste, Errungenschaften europäischer Lebensführung nach de» ^-Osten tragen in die neue alte Heimat, nach Ältueuland) Ktzsere Volksgenossen, die in engen Gasse» nutz düsteren Stadthäuser» verkümmerten, die bleich' urü engbrüstig wahrend der 'Zeiten des Exils herauwuchsen, sollen wMder. die Fühlung mit der. Natur finden. Ihn Häuser werden in grünenden, lachenden Gärten liegen, nmrauscht von Bäumen, mrter denen. eine kräftig« und gesunde Jugend aufwachsen wird. Sonne und Licht sollen blasse Wangen röten, und gesundes Blus in den Adern der Bewohner. pulsieren lassen. Das Heinratgesühl muß mächtig erblühen, durch'-die Lieb« zur Scholle, sind diese Liebe wollen wir nicht nur dey Söhnen der Bauern einpflanz-en, sondern auch dev Kindern der Städte, die lebendigen Erdgeruch atme» werden.' Der Jüdische Nationalfonds kann Nordaus Namen nicht besserehren, als wenn er den Boden für eine solche Gartensiedlung, die „N o r d a u- Stad M4, et«' wirbt, auf dem Wohnungen füreine große.: Menge vv» glücklich nach' PaNstina .Heimgekehrten sich erhebev sollen. Zionisten, Juden aller Länder! Es gilt, den notwendigen Betrag von 10. Millionen Franks so schnell als möglich anfzubringen. Zeighj wie ernst es Euch um unsere Sache ist, um die Wied er« gebürt Lurd Kräftigung unseres Volkes-! > Zeigt, daß es Euch ernst darum ist, die Mannes zu ehren, die. ihr Bestes ein Menschenalter ^hindurch für unsere große Säche einsetzten. Darum zeigt durch OpferwMgkeit Eure Liebe und Eure Dankbarkeit für Max Nordan. Das Verwaltungskomitee des Jüdischen Nationall fonds: Jean Fischer, I. H. Kann, Nehemia ds , Liem-e,, Max SOlössinger. Der Talisman der Praterstraße. Dsie wiwen Völker glauben an die schützende Kraft von Talisnmnen: solche sind ihnen gewisse Steine, Knochen,, Muscheln und-Aehnliches mehr. Aber auch M Freimaltrer von heute haben ihr „Bibi". Was aber gilt jin. der Praterstraße als Talisman?- -Auf diese Frags Mt' eine Gerichtsverhandlung Bescheid, die vorgestern vor dem, Leopoldstädter Bezirksrichter stattfand. Dol Inhaber eines Spielsalions leugnete den Tatbestand deß Spieles; es sei nur sei» Geburtstag gefeiert worden^ Der Polizeitouzipist, der die Amtshandlung vorge^ Nvrmnen hat, gibt an, es^sei „Stoß" gespielt wordens Auf dem Tische seien »och Karten gelegen und in einem Ofen habe ma-n ein Spiel Karten versteckt vvrgefunden< Richter zum Angeklagten: „Me kommen, di« Karten in den Ofen?^«; - A».geklagter,! ,M)ahrscheinlich! hat ein Gast, danüt man nicht Karten bei ihm finde, sich des corptw delictUentledigt und in den Ofen gesteckt. In der Praterstraße trägt jeder sein Paket Karte« i n der Tasche, daß: bst fei n Palis man." Me ein Mthauch' Wirkt dlests Geständnis einet verckormnenen Gesellschaft, die zum „heiligmr PiatniN schwort. Wer in ihr« Mtze gerät, bleibt am Wege' . liegen. - Ihr-jper Seele rnch Leb^n retten wilU'

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