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Wiener Morgenzeitung · 1919-07-29 · Heft 189 (29.7.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 189 (29.7.1919)
Date
1919-07-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 18g Wien, Dienstag Wiener Mörgenzeitmtg 29. Juli 1919 'Sette Ä W TelegramMe. «Die Furcht der EnLenLe vor den Rumänen. , .. Keime militärrfchs Aktion. gegen Budapest. TuckcrLon, 28. Juli. (Funkspruch.l Aus Baris wird berichtet : Nach den letzten Nachrichten Liber die Niederlagen der Ungarn wird die ungarische Frage nicht mehr als ernst betrachtet. Der Oberste Rat ist überzeugt, d aß die rumänischen u n d 1 s. ch e ch o - s l o w a k i s ch e n T r u v p e n B u.8 av e st m r t /L e i ch t i g k e.i t nehmen könnte n, hat jedoch diesbezüglich noch keinen Entschluß gefaßt, weil einerseits noch nicht die Frage geklart ist, waS mit Ungarn geschehen solle, nachdem es von der Entente militärisch okkupiert worden ist und man andererseits die Befürchtung hegt, daß es sehr schwerfasten, würde, d i e R u m ä n e n z u.ü b e r r e d e n, d i e f r n ch tb a r e n E b e n e n U n g a'r n s w i ed er zu räumen. Die sich nicht rumänischen . Juden Lnffen betrügen. Vrrkarest, 27. Juli. (Tel.-KoWP.) Dse Agenürr Dacia meldet':. Die „B e r e i n i g u n g der h e i in i s ch e n Jsrae I i t c n" unterbreitete dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Pherikvde ein Memorandum, in dem sie die durch das-Dckretgesetz vom Mai dieses, JahrrS den Juden gewährleisteten bürgerlichen Rechte als ungenügend bezeichnet Dus neue poLmsche KaSiustL. Keakarr» 28. Juli. lKorr.-Bur.) Dis Warschauer Prelle bringt folgende wahrscheinliche Ministerliste deskommenden polnischen Kabinetts: Präsidium — P a d e r e w s k i, Auswärtige Angelegenheiten — Graf Wladimir S k r z y n s k i, Vizepräsidenr des Kabinetts »md Finanzen — Dr. Bilins k i, Inneres — W o-i c i e ch o w Z k i, Handel und Gewerbe — W t c r o t c! t, Npprovrsionierung Z r e m i e c k i,^ öffentliche Arbeiten — S. z c z e m o w s k i, Ackerbau — R a c z i n s k i, Kultus und Unterricht — Przesmycki, Minister für das frühere preußische Gebiet — Adamski oder Abgeordneter K o rasant y. . Für die Portefeuilles der Justiz, der Kultur, der Eisenbahnen und des Arbeiterschutzes stehen bisher keine bestiulmte Kandidaten fest. , Die Tescherrer Frags. ' Krakau,. 28.i>Juli. (Tel., der „Wr. Morgenztg.") Uebe^ den Verlauf der tschechisch-polnischen Verhandlungen in de? Leschener Frage wird gemeldet: Am 22. Juli überreichte die polnische Delegation den Vorschlag, die näheren Bedingungen für ein Plebiszit in den strittigen Gemeinden fcstzusetzen. Am 83. Juli erteilte die tschechische Delegation die Antwort, daß sie die Abhaltung eines Plebiszits ablehne, und zwar einerseits mit Rücksicht auf das historische Recht der tschechischen Republik, andererseits mit Rücksicht auf deren verkehrspolltische nnd wirtschaftliche Interessen. Das Gebiet von Arrgrrftowo den Polen zngefprochen. Tyott» 28. Juli. (Fnnkspruch des Korr.-Bur.) Der Oberste Rat der Alliierten hat das polnische Oberkommando ermächtigt, das in der Mehrheit von Polen bewohnte. Gebiet von Augusts wo im ehcma? "e" Gouvernement Suwalki zu besetzen., Dis EnLsendrmg 1 - OHcn&ft läppen nach ctt Paris» 28. Julr I roirmt}') D:e Entsendung von Allnertentrupwin nach Oberj n wurde uM nur wegen der <'oNsabstimnmng, sondern de halb belassen, weil die Ko hlenförderung .>r; »bnschlesisck»r!k Gruben in letzter Kit zmSckgegsngen ist, w-?L u\)m vv Ächwrerigkeiteu in England in ganz Europa fühlbar räa. Dir alliierten Truppen werden die Ausgabe haben, für die ungestörte Kohlenförderung ^orznsorgen. Die GeMeirrdesvahle« in Steiermark. Graz, 28. Juli. (Korr.-Bur.) Gestern fanden in ganz Sterermark mit Ausnahme von Graz und der besetzten steiermärkischen Gebiete die Wahlen in die Gemeindevertretungen statt. Nach den bisher vorliegenden Berichten erhielten die S o z i a l d e m o k r a 1 e n in den Jndnstrieorten durchwegs die M e h r z a h l der Mandate, während in den übrigen Gemeinden die Christlichsozialen oder die Kandidaten der geeinigten dmtschbürgerlichen-christtichsozialen Wirtfchaftsvartei die Mehrheit der zu besetzenden Mandate errangen. In Bruck a. d. Mur erhielten die Sozialdemokraten 14,. die Wirtschaftspartei 8, die Nationalsozialisten 2 Mandate. InEagenberg bei Graz wurden 24 Sozialdemokraten und 6 Christlichsoziale. in F e l d b a ch 10 Kandidaten der Einheitspartei und 6 Christlichsoziale, in L e i b n i tz 15 Kandidaten der Einheitspartei und 3 Sozialdemokraten und in L e o b e n 15 Sozialdemokraten, 13 Kandidaten der deutschen Wirtschaftspartei und 2 Nationalsozialisten gewählt. In Mürz- Zuschlag erhielten die Sozialdemokraten 16, die deutsche Wirtschaftsvartei 4 und die sozialistische wirtschaftliche Partei deutscher Arbeitnehmer und Verbraucher (nationalsozialiftisch) 3 Mandate. Die Reife -es Generaldirektors der Länderbank nach Paris. s Prag, 28. Juli. (Tel. der „Wr. Moraenztg.") An die N«se des Generaldirektors der Länderbank, Rotier, nach Paris werden in finanziellen Kreisen vielfach Kombinationen geknüpft. Mit Hartnäckigkeit erhält sich das Gerücht, daß die Pariser Zentrale der Länderbank in ein selbständiges Institut unigvwandelt werden soll, das sämtliche in der T s ch e ch o - S l o w a k e t befindlichen Filialen übernehmen soll. Freigabe von gesperrten Einlagen in Tschechien. s Prag, 28. Juli. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Wie die ..Boherma" erfahrt. - plant bte tschecho-slowakische Regierung die wettere Freigabe von 10"/» der gesperrten Einlagen bei ^en Banken rmd Sparkassen. Baumwolle für Tschechien. . .S^g, 28. Juli. (Tel. der „Wr.Myrgenztg.") Samstag traf m T e t s ch e n der Me Medanwfer mit Baumwolle für die Ein- und BerkanfsgMHnschaft der tschech».slowakischen Weherym ein, ’ . -r- 9m. Kürzer. M BreWanen. N ratnxen Sg Maloiläl. Tagesbericht. U. WGMiraße 23. .MibE'ÄSN.,' »i Max Nordarrs 7O. GsHMtstsZ. "7 Im fernen Madrid feiert Max Nordau feinen 70. 'Geburtstag. Der ungarische Rabbiners sohn, bev seit seinem 17. Lebensjahr publizistisch tätig ist, hielt' sich seit dem Jahre 1880 alsstreitbarer, bestgehaßter und hochgeschätzter Schriftsteller in Paris auf. Er schrieb seine berühmten Werke „Die konventionellen Lügen der Kulturmenschheit", „Paradoxe", „Die Krankheit des Jahrhunderts", „Entartung", veröffentlichte zahlreiche Sammlungen seiner wuchtig an greifenden Schriftep und es standen ihm jedenfalls alle Probleme näher als die Judenfrage, bis ihm. Theodor Herzl begegnete. Nordau war einer der ersten, die das Manuskript des „JudenstaaLes" lasen und erklärte sich sofort als unbedingten Anhänger rmd Mitstreiter Herzls. Seit' 1896 erhielt so sein Leben einen neuen Inhalt. Er wurde neben Herzl der berufenste Borkämpfer des politischen Zionismus, der gewaltigste Redner der zionistischen Kongresse, der unermüdliche Herold der nationalen Mischen Idee. Seine Referate auf den sechs ersten- Zixnistenkongressen gehören zu den grundlegenden Arbeiten über die Lage, des' jüdischen Volkes in dev Diaspora. Anläßlich! Dines 60. Geburtstages hat' das Aktionskomitee der zionistischen Organisation „dem machtvollen Tribunder, ein neuerständUler Jeretnias, mit herzerschütternder Kraft die Klagen unseres Volkes verkündete" eine Volksausgabe seiner zionistischen Ueden und Schriften gewidmet. Im Vorworte dieses Buches sagt' Max Nordau: „Würde man zwischen dem Erscheinen dieses Buches und dem 29. Juli 1909. einen, allzu engen Zusammenhang Herstellen, so könnte man versucht sein, es gewissermaßen als einen Schlußpunkt zu deuten. Das ist indes meine Meinung nicht. Ich! will' auch nach meinem 60. Geburtstage, solange Kraft und Leben reichen, für das geschichtliche Ideal des' jüdischen Volkes wirken, wie bis dahin." ' Freudig darf man feststellen, daß Max Nordau in voller Kraft das achte Jahrzehnt seines Lebens beginnt und seine Arbeit ganz dem ^rdentum weiht: er will aus Madrid, wo er seit Kriegsausbruch verbannt ist, nach Palästina über fiedeln, sobald ihm der ' Weg offen steht. , Die Abreise der Mifchert Kirrder nach HsSlsrrÄ., Ferienaktion des Jüdischen NationalrateS.füv Deutsch-, östevssich. ' Gestcknr ging der zweite TranSpork erholungsbedürftiger Wiener jüdischer. Kinder vom Westbahnhofe ab. 500 jüdische Kinder werden bei jüdischen Fmnilien in Holland Erholung finden. Die Ferienaktion des Jüdischen Nationalrates für. Deutschösterreich, die unter der Leitung der Frau Anitta Müller steht, hat somit einschließlich der aus der Schweiz bereits Zurückgekehrten 750. Kinder bisnun' 1250 Kindern die Erholungsreise ermöglicht, gewiß ein schönes Nesuktat der unermüdlichen Arbeit der Leiterin und ihrer Hilfskräfte, aber doch nur ein sehr geringer Teil jener großen Zahl nnterernährter jüdischer Schulpflichtiger, deren MstmdlM, durch reichliche Nahrungsaufnahme in frischer Lust gerettet werden müßte. Wer in die Listen der Hilfsaktion Einsicht, nimmt, von den zahlreichen Arrmeldungen hilssbedürstiger Kinder weiß, und mit den Aerzten spricht, welche diese Müder untersuchen und die allzumelen schwächlichen Klrabchr und Mädchen zurückstellm müssen, weil noch bedürftigere fortgeschickt werden müssen, der wirb gewiß für eine möglichste Unterstützung der wichtigen .Unternehmung sorgen und in seinem WirkungAkreise neue Geldmittel ausbringen. Es sind, noch zwei Expeditionen nach', der Schweiz und nach Schweden? geplant, wenn die nötige Summe aufgebracht wird. '' Die Schar von Mitarbeitern der Frau Anitta! Atüller hat am Bahnhofe für eine musterhafte' Ordnung gesorgt., 35 Begleitpersonen machen die Reise nach Holland mit. Für reichliche Verpflegung unterwegs ist vorgeforgt. Am Bahnhöfe hatten sich der hochverdiente Kinderfveund, Herr Obevrabbiner Dr. EHaies, ferner 'der Präsident des Wdrfchen Nationalrates für Deutschösterreich!,' Herr 'Adolf B ö.h'M und mehrere Mitglieder des Jüdischen NationÄr-läeN ekng^fmköen.' Auch Mr. Kraus von ber amerkkcmrschen Htlssmisfion war erschienen. Als die Kinder aSfichr«^, dankten'sie Frau Mntta- Mütter mit brausenden Hedadrufen. Besondere Anerkerumng gebührk dein Morstandstellvertreter des WestbahnhoM, Herrn 'JnfpeÄor Hummer, der aus eigener Initiative Den Mtenr der Kinder ermöglichte, am Perron. öS. zur KVMrk des zu verwerten.. .7'!- ' ,. Re-srvsrattsrrLKt gegen den KoMMurristenführsr Toms«. Gestern nachts um V°l2 Uhr ging der bekannte Führer der kommunistischen Partei T o m a n auf dem Rückwege von einer Versammlung durch die. Hockegasie in Pötzleensdovf. Er hörte hinter sich Schritte, drehte sich um und erblickte zwei Männer. Einer van ihnen richtete einen Browning gegen Tomsus Kopf. Toman wollte mit der linken Hand dem Angreifer die Waffe aus der Hand schlagen. Der Schuß ging los und ' zerschmetterte Tomans linke Hand. Schmuggel mit VirHirüerzigarren. Am. 26. d. M. gelangten. Organ« des Polizeikonlmissariats Rudvlfsheim zur Kennttris dessen, daß im Gasthaus „Zur S-onne", Mariahilserstraße 198, ein Mann mit Virginierzigarren Handel treibe,- Durch die sogleich ein geleiteten Erhebungen wurde' festge stellt, daß der aus Schaan im Fürstentum Liechtenstein zugereiste Begleiter eines Pferdetransportes, der 64jährigeJohann Schapser, ein gebürtiger Schweizer, mehrere tausend^ Virginierzigarren schweizerischer Erzeugung, in Stvoh und Heubündeljn verpackt, eingeschmuggelt hat, um sie hier veräußern zu können. Er behauptete, daß die Zigarp^. einem La.nd§männ, dessen'NaMN ex nicht MKW,"dKß"er' fie' von Hist zum> in WÄA stlvernocknien ^habe. D ie' Kgarren wurden ve^Hsagna.hmt und der Finanzbehörde übergeben. Die Amtshandlung ' ist eingöleitet. - * Des Donarrverkehr Wien—Preßburg. Aus Preft. bmg wird gemeldet; Gestern landete im Hiesiam Winterhafen t»a( Schiff, der Donan-Dampfschiffabrt-Gesellschast „Leda" aus Wien, auf dem sich der derzeitige Leiter des Amtes des Bevolh mächtigten der tschecbo-slowakischen Republik, Dr. F l i e d e ck Vertreter der d e u t s ch ö st e r r e i ch i s ch e n Negierung' mg der Donau-Dampfschisfahrt-Gesellschast und Eutenieoffiziere bes. fanden. Die Gäste wurden im Winterhafen von dem Regierungst verrat "Dr. Jvanka begrüßt. Regieruugsrat Stodola begrüßte s einer kurzen Ansprache die Wiedercrösfnung der Schiffahrt M sprach seine Freude darüdrr aus, daß bte Zeit des Handelsverkehres aui der Donau beginne. Fvrtan werden die Dampfer dreimaf wöchentlich verkehren. ' * BsLnfsLerKäung und AsberLsrrachweis.. Wir? werden von der Gewerbesektion des Jüdischen Nationalrates uw Abdruck nachstehender Mitteilung ersucht: „Hm Mißverstand^ mssen vorzubengen, sehen wir uns veranlaßt, mitzmeilen, daß sowohl die Berufsberatung (Amtsstunden von 3 bis 5 Uhr nach mittags) als auch der Arbeitsnachweis (Amisstunden von 9 biz 12 Uhr-vörmittagsl der Grwerbeseknon (II, Praterftraße 431 II. Stiege, I. Stock, Tür 11) nach wie vor funktionieren. Dam dem Entgegenkommen der jüdischen Gewerbetreibenden, Industriellen und Techniker kann der Arbeitsnachweis bereits auf nicht unbedeutende Erfolge Hinweisen. *'Die Zisisen nach Derrtschland. Zur Erlangung vov Sichtvcnnerken nach Deutschland sind in Abänderung der bis-i herigen Bestimmungen Lichtbilder nicht inehr erforderlich; nur Reichsdeutsche, die die Ausstellung eines Reisepaffes beantragen/ müssen zwei unaufgezogene Photographien ohne Kopfb.edcckrmg beibringen. - * VevkehsseinschrirMurrgen attß , dev NordLrahn« Wegen ganz unzulänolichen Kohlerworrates sind auf der Nordbahv die nachstchmdm Einschränkungen im Perfonenzugsverkehr eingetreten: Zug 219 Wien ab 9 Uhr nachts nach Gänserndorf,? Zug 17 Wien ab 4 Uhr 15 Min. nachmittags nach Lundenbmg, Zug 230 von Gänserndorf nach Wien an 7 Uhr 42 Mm. vormittags, Zug 116 von Drösing nach Wien,, nn 6 Uhr 60 Mm. nachmittags, Zug 1155 Drösing ab 2 Uhr 40 Min. nachmittags und Zug 1158 Drösing an 2 Uhr 11 Mim nachmittags. Dqgegen wird der von Wien um 2 Uhr 10 Mim nachmittags nach Drösing äbrollende Personenzug Nr. 116 nach Lundenburg/.-av 6 Uhr 1 Minute nachmittags, festgesetzt. 7 : '• ArrsheLrrng des Patzzwanges irr Polen. Aus! ä h r i s ch- O st r a n wird gemeldet: „Goniec Krakowskizufolgellverdeu in allernächster Zeit die Verfügungen betreffend die A u s.st e l llu n g von P ü s s e n a u f g e h 0 b e n werden. ' ZigarreLLenankänfe fäv Polen. Ans Mähr.-Ostrau wird berichtet: „Goniec Krakowski" meldet aus Warschau, daß dortsclbst ein Transport von 40 Millionen Zigaretten, die in Holland angekairft wurden, emgetroffen ist. Der Preis für den Detailhandel beträgt 15 bis '30 Pfnmig pro Stück. Der Staat hat außerdem 200 M i l l i 0 n e u S t ü ck ämerik a n i s ch e r Z i g a r e t t e n und eine- Million Pfund. Tabak' angekauft. ' * Kinematograyhifche Vorstellungen im tschecho« slawakischen GesandtschafLspalais. Die tschechische soziale Fürsorge wird im Lobkowitzpalais, den: Sitze der tschecho-slowakischen Gesandtschaft, im August Kinovorstellungen zu wohltätigen Zwecken veranstalten. Es werden Films vom Präsidenten Masaryk, vdn tschechischen Städten und Gegenden Md von den tschechischen Legionären zur Vorführung gelangen. Die erste Vorführung findet am 5. August um 1 Uhr abends im großen Saale des Gefandtschaftspalais statt. Eintrittskarten zmn Preise von zehn Kronen sind rm Landespolitischen Referat der Gesandtschuft' am Lobkowitztilatz in der Zeit von 10 bis 1 Uhr vormittags, rm Mozarthaus, I. Operngaffe '3 und in den Buchhandlungen Otto, Gluckgasse 3 rmd Vlllmek, I. Schottenring 1 erhältlich. - . * SjSsoEgs Meldung ungarischer Offiziere in Deutschösterreich. Sämtliche ehernaligen aktiven Offiziere, Ruhestandsoffiziere, Offiziere nn Verhältnis „außer Dienst, Reserveoffiziere, rmd Lcntdsturmoffiziere Mgarifcher Staatsangehörigkeit, die ihren ständigen Wohnsitz in Demfchosterrerch haben, werden angewiesen, ihre genaue Wohnungsadresse dem Militärbevollmächtigten der ungarischen Räterepublik, NeubM, Hosstallstraße Jl, unverzüglich mittels Korrespondenzkarte ''zu Uteldcn.' ' ' / : * Aus dem Waserr erschossen. Auch der 26jährige Kutscher Karl Krzisanovskh, der wie berichtet, mit dem Ofensetzer Franz Stropnik Sanrstag abends auf dem Wagen saß, auf dem der Kutscher Otto Metzger erschossen wurde, ist nunmehr verhaftet worden. Er und Stropnik wurden dem Landesgerichte cingeliefert. VsremsWLchrrchLen. '. S t f t>. « n b Redeha l l e -Kultur v e r b a n d „I a b n e", IX.. Türkenstraße 9, ersucht die Teilnehmer an den Englischknrscn sich Donnerstag um 6 Uhr nachmittags zwecks Besprechung und Festsetzung der Stunden im Lokale der „Halle" einzusinden. — B e rie r n „Z i 0 n", II., Glockengasse 30/12. Die erste Kwuzah der jugendlichen Mitglieder best Beremes „Zjon" wurde bereits gründet. Mitglieder werden'täglich von 10 bis 12 und von 3 brs 5 Uhr ausgenommen. — Verein „Z i 0 tt" Wien. Sämlliche Mitglieder der I. Kivuzah werden anfgefordert. heute Dienstag, Uhr abends, in Mserem VereinsloWe, U., Glockengasse 30, zu einer Besprechung zu erscheinen. — Km ltursekttonderVereinigungjüdisch'er Exportakademiker. Der Kurs für die kaufmännischen Fächer beginnt, am Freitag den 1. August um 3 Uhr nachmittags im eigenen Heim, II., Obere Donaustraße 111/13. Anmeldungen zu diesem. Kmse werden bis spätestens Freitag den 1. Augufi cntgegengenommen. 7 - Vorträge tmb Versammlungen. ,.D i e j ü d i s ch eB 0 l k s gern e i n d e." Ueber dieses Thema wird in einem von der Zionistischen Sektion Innere Stadt veranstalteten Borttagsabepd Herr Dr. F. W aschig Mittwoch den 30/Juli um V»? Uhr abends im Cafs Prüll, I., Stubenring, sprechen. Gäste ivillkommen. — Die z i on i ft i s ch e B e z i rks s ek ti 0 n Alsergrund veranstaltet am 30. d. M. im CasS Eith (Souterain), IX., Porzellam gaffe 1, um 1/aS Ubr abends einen Diskussionsabend. Thema i Staatsrechtliche. Md sozialpolitische Grundsätze im Jndenstaa! Herzls. Referent Dri A. S ch m e r l e r. ohnuiiiicii suchen Sie am ersckMchsten im Wege des „Kleinen Anzeigers" der „Wiener Morgenzeitung

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