Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 186 (26.7.1919)
- Date
- 1919-07-26
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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*0, «Ätrisr Men/^svMsmy-^ KMSner Movsenze««nsr MbIriTlE »nfe)»w>rriiV,; ' D ev''MaVkL^Vicht.- A 1 >■ j. o der verr 'fy HV\ Die Dauert an, . ,'tocg8 gegen Die MaMjvrÄörr wegen NichÄewilligung llcmgt-w PrersvA^hung riW, sondern daß M sich g egem^ d-a'S B-o rg eh en 'b*&ß % 11*cr-de r*ra t c-§ wen den mH H t.c y, d er L^r-n GÄr^ « e r-n v o-ns öh r-e i b e-n lwoHe, auf^w-ekchen Märkte« füe ihre Ä8arv verkaufen solle.n. Es liege tm Interesse der 'Gärtner, ihre alte Kundschaft regAnräßra-mlt GeMe .zu versorge« und diesem Bestreben trete der. Arbeiterrat mit seinen gesetzlich keineswegs begründeten Anordnungen entgegen. . ■ . Die Märkte waren gestern trotz des passiven Widerstandes vieler Gärtner, mit Gvünwaren ziemlich ^ut versorgt. Auch aus der Tschechv-Slowakei waren wieder größere Anfuhren zu verzeichnen. In ger'VNmttrenhallo gelangten auch 5000'Kilogramm K a r löffeln zum Verkauf. Auf dvü Naschmarli und ans verschiedenen BezirNmärkteu waren gestern'größere Mengen Südliroter Birnen und Johannisbeemr angekommen, die lebhaft begehrt waren und zum Preise von K 8.— beziehungsweise K 11.50 pro. KiloMmm verlaust wurden. Ferner wurden 610 Kisten Zitronen zum- Stückpreis von 50 bis 70 Heller au- -geboten. . Hn der Viktltalienhalle 'waren zehnemhalb Kisten Eier vorrätrg, die rxm $ 1,80 pro Stück rasch abgesetzt wurden. In der G r o ß m a r k t h a l l c waren nur geringe Restbestände an Rindfleisch vorhanden. 2009 Das»« O e ls a rd inen, die zum Preise von K 6.20 angeboten waren, Awaren in kurzer Zelt mtsverkayst. Weiters tmnden geringere tMengen bon Schellfischen und Würsten im Detailhandel abgegeben. Mit der Bahn sind heute über 20.V0V Kilogramm isvisches Riudfieisch und 8600 Kil>0MKMN Pökelfleisch vinarftoffe«,. 'tzie^fl-Ler nächstm WLM;MM>gabo.gelsngen.werden. ' —* Rudolf Feldschuh» Ll.» PraLepstratze 54. Zuckermbgabe für AuUi, Schweizer SchckklMre, Mchwrine, Mmeralwäsier usw. GLöffnetw0N..^AHMrütz bis^Ahr abends. VortrLgo tnt& De^ÄMmlungen. f - D'0 rtrags z h k-l u-H S..J. I m b er (ersterVortrag). Mente' SanMag um 7 Uhr abopds findet im Saale des Niederkösttzrrerchrschen Gewerbevereines, t, EMubachgasse 11, der vom isüdMev Verein „Nordoft" und akademischen Verein „Jüdische iKumrr" veraustcmete erste Bortragüber „Das nationale Moment in dev modernen jüdischen- 'Poesie" statt. — Zionistische iS eil ronBrigi 1 t en-a u. Heute um Uhr abends Jugend veresn Ahawach-Zjom Heute Samstag um jft Uhx abends spricht im Veremslokale, U., Ennsgasse 15, Herr sZwi Cohen über das Thema: Pgl-äst i n a. — I ü d. \X u r n v er e i n „M a k k a b i Wien Mir, Dienstag den abends Vortrag des Herrn Dr. Emil Palästinas". — Knlturver- » « ff u u u c, yi c u ip* und Lesehalle, , IX., Türken- Maße 9. Heute um 8 Uhr nackMittagS M. F r o st i g: Kurs -über die Agadah. V-5 Uhr nachmittags: Dr. N. G o l d st e i w: iS'eminar für jüdisches Recht <Iwp. disparitatis culfeus), Sonntag den 27. d. M. um 10 Uhr vormittags Mitgliederversammlung desKulturverbandes„Iabne".?— Arb ei t s l o s ejüdische % n ß &n teure, Geom et er, Architeckten, Baume , st e r u. dergl. ans Galizien und Bukowina versammeln sich zur Besprechung von Existenzfragen Montag den 23. d. M. um 7 Uhr abends im SouterraMwkal des Eajs- Prückl, I., Stuben- Leso» und R e d e h ä l l e j üd i s ch er H o chisich üler in Wien, IX., Mikeustwste 9. Heute Samstag, -6 Uhr abends G euernlv ersamwlltng. — Freitag den % August um 6 Uhr abends findet im Speisesaal des Svitales. emasie 44, eine Bers«mm!under' QrWgruPve IV und V .rawerk ' id'es Zonlra^erbandes der deuMösterrrich-ischeu Kriegsbsschsdlgtcu, aciflte, sind >msg^amt^. sehr zu.Kloben. Auch dle^JnszenreMS'^ jWrtwen und WMn staÄ. .Mema: -Die" gesetzlichen Rechte der 'r war gut. iKt'irgeÄystM« Md -Waisen. Versmsrrschmchterr. neue Besprechung sindHr. — Die. ,U,l s e v tz r u n d (Souterram), IX., DiSkussionsÄend. Z^i o uck'"sö i'.s ch e B r.r kS's e k^i o « ' B r i-- Jg üt.t'e n a u. Sonntag den 27. d. M. findet eine Wanderung >du.Jugendlichen über 16 Jahre von Sichering nach Aweruteüen -statt. Treßpuykt r 2 Uhr nachmittags im. VerrinÄskal, XX., Karl Meißlstratze 6/1, — Die L eO»" 'um-d R e-d e h a l l e ü-ü b i s ch e r H-'v ch sich ül er und der I. A. K u l- Ku rv e r h and „Jab ite*. IX.,-TückenstmßeS, verariWten 7 ' Me Jnterefientenwollen sich zur tg den 28. d. M. um 5 Uhr nachmittags ein- Z i o n i st-.i s ch e Bezirkss ektion veranstaltet am 30. d. M. im Casö City PorKtLangcHe 1, um %% Uhr abends einen Thema: Sdaatsrechtliche und sozialpolitische «GwndBtze im JudenstaÄhHerzls. RestLent Dr. A. S ch m e r l e r. s-— B e r e i n i g u n g xü d i s ch-e uExpo r-takad emik er. Es werden demnächst hebMche (für AMn-ger und Vorgekschrittene) und valastinographische-Kurse eröffnet. Alle, auch Nicht- MMsieder, die Anteil nehmen wosteu, mögen ihre Adresse schriftlich bttanMaeben (Mm, I!., Obere Donausiraße 111). — W p n i ß n ch e S t t t i »m, Wied e n - M a r g ar e t e n. Zur e r n st l i ch' e n Wtarbeit bei Anlegung des Katasters Kr die Naüonak'atswMcn nrerden Gestrmungsgenosien Ducht. Hrschriften VD, SchönbmMerstraße 97, Mezzanin 8/9. Mchste Mqmmeplunft der Mitarb-Üer Casä Technik, IV., Margavotenstnrße 82, am MontN dev 23.^,. M., präzffe 10 Uhr vormittags. --- Sp. u. »K ckD imr a h". Heute um 6 Uhr abendsMsschrchÄpmg. Airjchüchend HeMckcher Abend. Morgen Sonntag tzememssMer^RachmittNßsarrsMtg rmch Kierlmg. , geme__ „ B er e in „Z io n" r e« (Jusm w veranstaltet der Verein ema« tzemc-MauMr lichen Mitgligder «Ach Sisvwmg. T "’ SSer-Hmie prüzue L Uhr nachmittags . Movtzeu Sonntag Wg seiner, «Wnd- Eudstaffsn' der. eigenartig war früher schon und ist seit Gordm weit mchr die jüdische S ch a»« sip-veL-km n st. Die ist dem klugen Theaterdirektor und fruchtbaren „Rollenschreiber^ großen Dank schuldig, der als BierzigjäHriger nach Amvrrhr kam> ganz unvermittelt dramatMer Autor wm'^-und M zu sttNMy-LchMWrtze .Mtweniger als siebM ThmtÄßücke ftttiLhxachtz.. . Die Veranstalter haben unter dieser^ igewaltigew Anz richtig Mvählt. „tlhw -L-Hc'lttl" ist das typische Gordm sche Rolleustück. und wenn es auch befiere Dramen Gordins gibt, keiues ist fiio ihn so siezeichmud. „Uhn -a Heim^ rechnet mit -einer spielfreudigm, ambltiösen Schauspielertrnppe —- jeder Mitwirkende' hat seine „Szenen"'-- mit einem «aiveuPublikum, das «ach Herzesslust lachen mrd weinen darf und halt die Leutchen m Spannung, Wer der dramatische Gehalt'ist dünn und schal, die Gestalten sind manchmal wohl glücklich angedeutet, jedoch niemals dichterisch geformt «mb zu Ende gedacht. (David P i n s?kck sagt in seiner lesenswerten Studie über das jüdische Theater-von Gordm gutveffend^ daß er zwar CharakiereLe i n-., s>.ü h ich, aber nicht d n r°.chführe nckönne.)' ' Es ist der Stoff, den Zangwill in seinem „Uebergaug" behandelt. Die ruffischrn Juden, die nach Amerika kommen, werdm heimatlos. In der russischen Folterkammer gibt es furchtbare Not und Bedrängnis. Aber die „Gaß" hat noch ihre üsene Seele. Die Menschen leben i» ärmster Enge, aber sie kennen alle einander mit dem BornamMMdes gibt noch die herrlichen, vom Kerzenschrmmer verklärten, von Liedern überrankten jüdischen Festtage. Drüben aber-im Lande der Freiheit wird'die alte, treue, tiefsinnige Gemeinschaft dos Familienlebens zerriffen. Das hat - mm Gordm' in .- „Uhn .a- Heim" recht plump und überdeutlich gezeigt. Eine einfältige, rührend schlicht gebliebene jüÄNie Mutterwird idas Opfer jener Uebergangsperiöde, vom oßjüdischen 'Familienleben zum. amerikanischen - „SchmePiegÄ". Sie verliert zuerst den Mann an eineandere - Frau, später das Kind, wird verlacht, wejl sie das Haus so . ftihren tM, wie einst in der Heimat und verfällt dem Wahnsinn.;, Aber auch ihr Mann bMt heimatlos, vor dem Knaben eröffnet sich eine graue^ takte, seelenlose Md gefährlich» Zukunst und auch l an den-anderen Figuren, chie in reicher Mlle vorüberzichen, wird das Thema wen der HeimLtloßgkeit in verschiedemn Tonarten abgewandelt. Die' in den jüdischen Stücken der Gordinschen. Vorfahren nnentbehrliche Poffensigur 'sM nicht, trägt aber, schon menschkichere Züge. And »in Greis ist in die HaMung ver-iwobm, ein Großvater, der.uirgends heimatlos werden kann, weil ec heiter und wMremd j.m -seiner Frommheit iMd WMgen Einfalt lebt. Er allein bkeibt'lim Gleichgewicht. Dieser Neb Jankew Elchunon wüdi von Herrn Reißmann mit wiAlich großer Kunst» gespielt. Schade, daß' er?— wohl mit-denMaumvechältnissen nicht vertraut — * leider wst mwerständlich blieb. - Aber Haltung und Geste- ' waren wirklich meisterlich. Auch die unglückliche, m - den Wahnsinn getriebene Frau (eine von den wenigen- Gordftffchen Figuren, die glaubwürdig sind) war bei Fvcw Sr »' gicke r in den besten Häudm. Ergreifend in ihrer vierfchröt^rn-dumpfen hil-fivsen Art, sich den Minschen ihres modernisierten Mannes anzupaffen rmd doch sich selbst trenzu bleiben, hoheitLno-L beim „Lichtersegnen" Md von anerkermenS' werter Selbstzucht 4n der'Wa-Hnsuwsszene, die ja'leicht zu billiger Uebcrtreibungverführt. Auch alle anderen Mtwirkenden^ die Damen G-.LK ck.-sm a>ai.mK D e u t s ch,. D p» i b ck.a-'t d mb di» Herren S' Sr.griL' S.t r-.e u.g, W »i. n b » r -g, insbesondere aber 'der jMge-Mb a-ch b-n r, der große Begabung i<r&r. ''bä- Eine schwere Ausgabe > für' das neue -, jüdische'Kunstmüer- ' nehmm wird die Erziehung des PuAikums sein. Ein wahres Unglück, dieser' Wiener Schokoladesegen! Das Staniolpapier. raschelt alle vier Me hmdmch, man schnalzte ohne Cinschränkmrg pvoosziert HLtte«. , . « „ . t ,.. . Äotoucek bezichtigt die HoLescha««' -Z«de» :>drS:''K-e-t.t'e«- beim Genüsse der angenehmen Sußtgkett mit den Zungen, wahrend > ti dels, D^e mö zi,an.tEtum s ,md"der andere ergriffene Zuhörer umständlich und anbauemd ihre Butter- \ brote answickeken. Und-indm Zwischenpausen begrüßte das Parterre der vordersten Bsrrkrtzchen die-Bekannten auf den Galerien^ Es entwickelte sich eine 'höchst.angeregte. Zwiesprache, hinauf und hinunter.- / - O 0, K BühNe tmi mm- ' Freie. Jüdische BvMZühue. im", Drama rn-4MWgewvonJakob^G^o r d in, aufgeführt im Wrcuer BSrUertheater.) H ,4 Dw,' neugegrimdete „Freie Jüdische Volksbühne"' wollte jG' o-v L i v s zehnten Todestag nicht voEbergehen laßep, ohne diesen jÜdffchW Dramatiker zu ehren. Gordm bleibtdaS Gerdjerist, Vas Misch» Theater aus jemx trssttostn Verkommenheit errettet zu haben, in die es pan den Erben Goldfadens uyd wohl auch vqn Goldfaden selbst, gebracht wmde. Gr hat die neuere jüdische Dramatik vorbereitet, die ja auch «och-MthMmeMrmwd ist, Aber . ./-• AÄ'^derr^LHSlrLerrr. ' %: ■f' — - Im Sch 9 -tt b rwn n e r Sch l o ß t h e a t e r 7gelangt bis zum Schluffe des Monates -täglich B a h-r>s LuBpiel- „Das Konzert" zur AuMbrung. Beginn 6 Uhr abends. Vom 1. August bis emsWeß!ich..31.,AWfft -bleibt-rdas.^Theater^ geschloffen. ‘ ' * In der N en en -‘.'SÖTeat c r- 'B ü h n e -findet Samstag. den 2. August die 25. Aufführungder'. Szeuemeihe^ „D a K.. B e t-t" von Henri-L M c dMn -statt. •/ Im Lu st-s-p i eFttch e ache-r -findet§ Samstag '"den 2. August z-u g « n st e n"d M a-l i d t n, W i I w,e»-»i und W eil»« b cj'S-H, Be % i x f e"s unter dem PratBsocke'' des StaatsW^ärs für Heerwesen, H^vvn Dr. JEus Deutsch, rin H i l f s t a .g statt und gelangt zu diesem woWätigen Zwecke die Operette „D i e t o l l -e .A-o m t e s s>e", Büch mm Rudolf Sch et n z e'jr- und Nudoff W'-e-r n.a^rr e r,.MiKk von Waller Kollo, in der PrenüerenbesWung WcAuMp:«ng, Kartenckm - Vorverkauf im Lufispielcheater. und Basar, .1* "RoteniurmstraHe., Heute S a m s t a < findet anWllch des AnnenfKes ckm Vergnügungspark eine ssta.chMttagsvSVstMmg der .K l ed e rm a n s" im M e t r s p-v.l t h e a t e r statt. Fräulein Else Müller wird die AdÄe, Herr Direktor Gu^av ZWl-er zmn erstenmal in Wien,den Frosch spielen. Die übrigen Rollen sind mit den Damen Eismhom, Mkvladoni und Metzger und mit den Herren jKmrsmmm, Kuttmr, FffchrrMarich, Schostal/ Schönhoff und Striiau. (von der Karcms-Bill)ue) besetzt. SprMeitmigc- Dirrktor Gustav .Mjllcr,-^musikalische .Lripmg: - Kapellmeister K8A Artm Guttmaml. .■■ 'UM- ' . von - -Go'ÄMv>>L^s n./ M.?' dritter Band der Jüdische« Lfedhaberbibliothek sinddie vpn einem GchAsr Hechsvs gchnumMn rmd um herau^irgsbenon „Mbbi-' nffchen Menden" »Miemn. Die maste rMimfche MiShett, m die Form uyd UmMig der Herderfchen Schule gehuscht, Mt M als orMelle Mchüinung der Machen Literatur dar. Me Auslage des zw-)faxh'gen LuxusdruckeS betriwt 360. Die Memptave wuvden m der Maschmo numeriM. Meis des in Mrstlervappband gebrmdeneu Werkes K 42.—. Zu bezixhen durch. R. Löwitz Buch'bapdluug,. Wien,, I., Notentp''"utrnste 22.?D--'-Dt»--H«Aesch»»«k- P»gr»N^M^ ■ V- Gestern nachmtttags-'wurhe-dAs-Verhör mit den Angeklagte. beendet. Einvernommen wurden die Brüder P v'M v»u«> w Hh und die Brüder S e n k i r stck. Nnt-er^ ihnen ist der internet Lazar Prüf e n v w s-ki, welcher 'von der Mehrzahl derM geklagten, insbesondere H o u <xt Oca d l-i k und als Haupträdelsführer bezeichnet w«cd. Ec soll derjenige gewestz fein, der. dem Houzva Md OcaM den- Befehl -segä>eu hat, dre LekephvttdvLhLe -UAchzerfchsrerLerr. : Er soll auch mit dem Leutnaut Z i ch-n-.-vop der-Bahnhoftimchverhandrlt haben, um die Ausgänge der' Stadt vom Militä besetzen zu lassen und so d i e Jud en a-m G-n-t-ko mMtt zu, h i u d e r u. Pvusenowss leugnet - alles Md war' seine Angabe nach nur unbeteillgtcr Zuschauer. Auch die übrigen Auge klagten leugnen. Während der Vevnelnmmg des Angrtlagttz Prusenowski ergibt sich ein inkereffcmter Zwischenfall. Der Angr klagte Franz H r a d i l erhebt sich und macht das Gericht daran aufmerksam, daß sich H o u z.v a rmd O c a d l i k besproHa haben, um d i e B r ü b e v Pruseuows k i " hin e«i u z u l e g e n. Ucber die Verabredung des Houzva Md Ocadl' läßt das Gericht dm Beweis zu. Zu diesem Zwecke wird de UvterfuchMgshäftlmg Sebesta vorgeführt, der eine Zell nebm dm Angeklagten bewohnt. Er gibt an, gehört zu habm wie sich die zwei in verschiedenen Stockwerken uniergebrachta Ansellagteu durch laute Zmmfe über die Mwäkzung der- Schub » e r a b r e d e t haben. Houzva und Oc-adlck dezichKgen nus auch - ihrerseits die übrigen Änzcftagtm,-sich ^ebenfaLs-->v e r M r e bet z u h a b e n. '' y ... Der heutige Tag besann mit dem Verhör.der Zeugen.-M wurden nur Jllustrationszeugeu gehört. Wachmeister H-u i U c o Kommandant des Hoklrschauer Gendarmeriepostet^, wurde naq feiner Aussage gegen 'hlO Uhr abends vom Potizeiverwaltrj. K o t-o u et k verständigt, daß laut Meldung eines Wachmann« etwas im Zuge sein so l l, er mitae deck Bahnhof. koulmandanten, Leutnant Zicha, wegm Beranlaffungi 'des Nötige aussuchm. Hmlica begab sichzum^Bahnhofe und^mMtedm Äentmmt.Zicha, p, ' daß sich die Arrverr-M?amMenziehsn. Zicha verwies diese Erzähümgen- 'iu das Reich ^der Fabe und veranlaßte garnichts. Abs um ^ll Uhr der' letzte Zm Hollefchau verließ, sandte der freiwillige ZugMhM M all o v a n f auf eigene Veranttvortung gegm, ckm Wunsch -deß.-Zichaeiner . Marm -vm - ' Berft§vk««g-.«ach<Kremsier.MM ' y. Zu dieser Zeit warm nämlichffä ch e SDVke pch o w v -e-r b i ndu n g e n s ch-o n u «4 e r b rw-ch e u u.u-d: a u ct d e-r T e l e g r a p h f u u k t i o u i e r t e mich t . m e h r Am Rückwege bemerkte Hrttliea bei -der Trafik-H u s s e r l - ein> Ansanmilung bewaffneter SoldsLe«, wckche 'einen Ksrdon^Mev. Hie Stsatze aezogm hatten mid nur e i u ze tu-e L'e nt e p a s s i o r e i ließen. Als er pMert hatte und einige SchMe--entfernt war kämm chm zwei bewaffnete Leute nachgelausen rmd wollten ihr entwaffnen. Er verweigerte die Uebergabe der Waffen Darauf warnten sie ihir, ettrzuschrAtm Md drängten ihn von seinen uvsprnngMen Ziele in die Wachstube ab. Hmlica begab fick hierauf in ein Bahnwächtechcms, von wo aus er d a.s SB t g< schleppender.g.ep.lsi,ird.'erten G eg^uW^nd( beobachtete. ' ' -? - '' D Gendarmeriewachtmeister- D v o r a'-k gibt an, 'däß" er-mü ' drei Gendarmen, vier PMzistw Nachtwäckster sowie mL dem Polizerleiter K o t o u c-e'ck.i« der Ratstube, von einer b v w a f f n e t e n Men % %. zur Rebcrgnbe der Waffm aufg^ fordert worden seh was'er 'derUMgerte. Es wurde ihm hieran! nntersngt. das Lokal zu verlaKsn und eine Mache vor die Tut svtzgefiellt. Die-weiteren Zeugen.b mchtem -über ^dievZmWrnng ck>ci tclephsmischm BerbMdrmM». - ' * an ihn Fragen, -ob ihm vielleicht-von früher beküMt sei,' ' Lstz die Zützen durch ihr VevtzEerr Znr.-WMtzLr.NNg ttt’iVnAaW* hSttM. VT* ‘ daß Kotsucek. im weiteve^Mil» nachts, zu eimm' ZMMkt» iMt noch^ a«id«l'WtM, b^jjcJJSSfeö^ borg e r e i. Bezeichnend ist, Mer Aussage zugibt, um 12 sffs, w» die PLündernngm st u b e um g e h i n d e r t v e r<l-a s sie y hx n bff ich n^a ch H a u s e begebe n- 4 ,» DH- «u'-be^n. ' ^.Auf '5dn Frage des Vorsitzenden, wgmm er - nichtsweiter ''vermZdßs -habe, zuckt er mit den Achseln und behauptet, k-A 0 tz.e r w ir r t -g e w e s e n z n s. e i n, d-a fix 11 n ich t w n ß t e, w as e r t n n, s 0 llb e, -weil ihm ein solcher Rummel noch nicht nntergekommm wäre. Auch die übrigen S)li- Men^ mrd Gendarmen, welch letztere bewaffmt -wa-yen,. Mat|| t r 0 tz d e-r B e w mch u rr-g -' dm rH -- btw ß-^'z^tme.i B«it« auf d er ^rchcÄ-ck'U-a-^'1 e-n akisis. e-n, wbne-1>en Versuch ei-ms Mrckch«rtms zu untemchmen.' Zum Schüffse wnrdm noch einige Zeugen über die Zerstörnug der TebrphoMerbindnng und Wer die HerMchaffunMer 'Pir die Plürrderung und dm ErrÄWch bMünmt-m WeDmge einvernonlmen, worauf die weitere.Srrhandlung.^ausi.Na<Kuittag .wertagt wurde. y ' . ' ' ' 'W' > Im mitM^Vttlan^'desdtsenverhSrs MemWen-Mch' .Manche, äls EntlMmW«ngen dsisie-T vn n k omch-e i t, in§der sich ein «es-ßer Teil der AngMsgtLN' hcsMdm hätte, -znweweffmi Zsuge N sv-ak erllärt, sr habe fich nie...Mwimdert,. daß es?m HsAefchcm zu einem Posronr geSsmnren sei, denn die JMn Mm provgzwrt. JnsbessNdere Hobe er sich später auch darüber erzürnt, daß ein Karffmame, der-tzordevEes kaum süvL^SOO.— Waren hMe, dm bei den PNnderMgen erlittenen SchecheWauß L W-6S0.- aEgsben habe. Zenge habe' diesbezsigkichIdew Pvsstdmte» M a.s a r tzk PeMettch- «chzMrt. . 4 Der WachmaM Kslaja siutt aus, d aß'^' erdaber^war) >aS S den er --McchE-<«f-'der' ^raße-»tzLtnGe» Hatte,' mLL -seinem Gewehr mrsi tzie Fenster.- jMtWf''>■ J Senkirrk'bestreitet in erregtem Ton, überhaupt aMvvfond'Zöwesen! zu fei». Hmge«LN hchsuptet deffen Bruder Fcanz,.er^ei--derjmige' sigswefm. bm &skici gefe^u Öe. : Die Zeugin Theresia ~ Plünderern sich von ihr, _ __ genarbt hatten, einen Scheck' avf L 16M0 aiMMm^ließ,- am nächste« Tage uw 8 Uhr M eiWoft» wsÄte. #?#< •$ -j -Solo Ras ch erzählt, daß geßenT Vhr nMZ^eiyKHaufe siiWLtzvep «ntsr der Führung K c u-p a Ln S der. -ihm eingedrungeu sei. Während ibm Franz Krupata die Hände-" Hielt/ setzte, rhm dessen BrrrLer b (j.n R ev-ollv e rand i e. S t.r r n e nnt den Worten: . " - . . . ZmLe» Geld odtzx Lechrr^r - Nasch dm Pksichor^n sein gesamtes Bargelds Seyen yaoe. , - * sia K a tz tzgibt.an.^'daßernecktzon'-!-en ihr, naEwm "die anderen sie varerMaus- Darauf folgte . . __ •K 1260.--, aus. Dir anderm raubt;mmtterdeffmdipM)hW«a"auKj M Hetzen bloß dihM-het-rmsick. <WOeLWett' sckM'Msdmj