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Wiener Morgenzeitung · 1919-07-26 · Heft 186 (26.7.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 186 (26.7.1919)
Date
1919-07-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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t40feHT4? lMen,.Samstag' Vielter MH.arLsch,rumL«Lsche« AKWps.A . 'V'' ' Ungarischer Bericht.' . - Budapest». 2^ Juli, Das Uuqarifcke Telegraphen-? KorrespvndnlZ'Bureau mttprt vom 25. d. Ät.: Der Feind ftifytie seine m der Gegend von Naghvarad, Debrezin nnd Arad bestndlicken flarken Reserven mit der Bahn herbei und warf sie in dyr K.nnps, mn unsere östlick von Szolnok vorgerückte» Truppen, auszuhalten. Gegenwärtig sind schwere für uns ^erfolgreiche Kämpfe zwischen KisujSmllas Wd Feapvermck sowie westlich von Mezömr und nördlich von SzMes tm Gange. .Sonst tß dieLage unverändert.' f<Vs ' V} '' ‘ ■ ' *\ \ §rrrm«NrscheN KsmpfberLchL. Bukarest, 25. Juli. (Tel.-Komv.) Amtlich wird gemeldet: Mer Heeresbericht deS rumänischen Großen Hauplguartiers vom d. M. besagt: Unsere Truppen haben heute dm Kampf mit den Ungarn ausgenommen und deren Angriffe bei T 0! aj unter großen Verlusten zurückgeschlagen. An dieser -Stelle konnten die Magyaren die Theiß nicht überschreiten. Bei Kisujszallas kam es zu blutigen Kämpfen. Die magya- Aschen Truppen wurden unwr Zurücklassung von 400 Toten und Meeren hl'mderc Verwundeten zum Rückzug g ezwu.ngen. t Gerrtsche BerrELer irr ArveriLa. ... ^rvei deutsche Offiziere» dis die Plöns Hindenburgs an Arusrika verkauften. ' . V Nerv-Bsrk» 25. Juli. Am Dienstag trafen hier mit. dem Dämvftr „Agamenmon" zwei Deutsche ein, die ersten seit Ausbruch des Krieges mit Amerika. Es sind dies die Jnfauteneoffiziere Alfred Scholz imd Albin 6) r ö r e, die m den Argonnen als Flieger abgeschosfen wurden. Die beiden Deutschen wurden unter Bewachung einer amerikanischen Soldatenabteilimg an Land gebracht, picht weil man sie für Amerika gefährlich betrachtete, sondern weil man Attentate auf sie durch Deutschamerikaner befürchtete. .Die Herden deutschen Offiziere haben riünckich,,. alß Amerika in den Krieg mit Deutschland trat, sämtliche militärische Pläne Krudenburgs an General Kershüng verkauft. General Pershmg war dadurch in derLage, einen großen Angriff ans die Armee Hindev 0 n.rg zu unte,rneh me u, da er aus den Plänen wußte, wo sich die V er« bindungsliuien der Deutschen befanden, wo die Batterien ansgestellt waren mtd so weiter. Die beiden Verräter waren ursprünglich nach England übsrfühtt worden und wurden von .dort weiter nach Amerika transportiert. Nachdem aber ihre Namen bräunt gewordm waren, hat man sitz in Schutzhaft nehmen muffe», da verschiedme Denffckamerrkan^lM schloffen hatten, die Verräter mit dem Tode zu bestrafen. Streik der Telegraph enarbeiter irr Berlin. s y- Berlin, 25. Juli. (Korr.-Bur.) Wie die „B, Z. am Mittag''' meldet, haben die Telegraphenarbeiter in Berlin gestern abends beschloffen, sofort in den S t r e i k eiuzuttrtcn. Die Arboitsnieöerlegnny ist auch 'hente vormittags in allen Betrieben des Post- und Telegravhenweseus erfolgt. Der Grund zu dem Streik liegt in der Erttlaffung von 287 Arbeitern, dir erfolgte, weck dieselben am 21. d. M. der Aufforderung der Unabhängigen zum. Druiynstrütionsstrett gefolgt sind. - ' ' Dr. Nerrrath rirrd Axelrod verurteilt.? München, 25. Juli. (Korr.-Bur.) Das Standgericht hat Dr. Neu r a t h zu, l1/* Jahren Festungshaft verurteilt. A x d l r o°d w.urde.uvegm . Hochverrates zu. 15 J§.hM Zuchthaus verurteilt.- v ' ' - 0\. , Die zyrüchbehartesen Eivlagerr irr Tschechixu. %■ - rricht frergegeden. * .Prag, 25. Jpsi. (Tschecho-slow. Preßbur.) Das FinanzminMrnun meldet: In verschiedenen Tagesblätteru wurde gemeldet, daß laut einer Mitteilung des Finanzministeriums in der nächsten Zeit eine Verordnung erlassen werden wird, womit die durch hie Zurückhaltung der Banknoten bis zu 1000 Kronen erst» standenen Umlagen für die gesamte Bevölkerung werden frergegebm werden. Die Behauptung entspricht nicht ganz der Wahrheit. Es besteht zwar die Absicht, weitere Einlagen bis zu 1000 Kronen sreizugeben, nicht aber für die gesamte Bevölkerung ohne Unterschied, sondern nur in Fällen, in welchen besondere soziale rmd wirtschaftliche Gründe entscheidend seiy werden. Die Grunde müssen in jedem Falle geprüft werden. Den Vorteil der Freigabe der Emlagen syklyr ausschließlich wirtschaftlich schwache Kreise genießen. S\ 7-' Keine KsnferenzeA Tufass mit Seliger, -•j Prap, 25. Juli. Das Tschecho-slowakische P>'eßburcan Meldet: Die Bchaupttmg einiger deutscher Blätter, Ministevvräfident Tusar habe Verhandlungen mit den deutschen PslMmr Dr. Lodgman und Seliger eingeleitet, entbehrt, mrseren Jnsormatlonen zufolge jedweder Grundlage.' ' ' ‘ty. fy\ Dis verre tschechische WSHLordrmug. G Prag, 25. Juli. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") „Bohemra" berechnet, daß nach der vorgestern ringebrachtm Wahlordnung die Tscheche» 150 bis 151, die DeutscheN/72 bis 73 Mandate haben.werden.^ ‘a v;^ ArrLersrrchvrrgspflichL vsr der Ehe. Prag, 25. Jnli. (Tel. der „Wr. Msrgenztst.. Nationalversammlung legte der Justizininister einen Gesetzentwurf vor, mit welchem das Gesetz betreffend die Ehercfornl in einigen Prmkten abgeändert wird. Unter anderem wird darin besnnrmt, daß zur Eheschließung dcK Zeugnis eines öffentlich angestestten Arztes darüber benöüht wird, haß die Ehrschließ enden mit keiner Krankheit behsstet sind, welche dem Zweck der Ehe entgegevsteht oder dir auf die Gesundheit deS puderen Ehegasten oder der Nachkommenr^ sAaft schädlich ttuwwkeu würde. ' ' ' .- , , -^ <7>-rr-.j Pslrrisch-Ls chechische BerhsrrLkLrrgM hx Krakarr. f:; Mrgksrr« 25. Juli. (Poln. Tel.-Agent.) Seit Sonntag finden in Krakau polnisch-tschechische Verhandlungen betreffend Ostschlesien und andere stnttrae Fragen statt. Dir Krakauer Blätter drücken stch über die Äussichlen der Verhandlungen v e s f i vr i st i s ch aus. Die tschechischen Vertreter erklärten sich entschieden, gegen eine Bolksabstimmung in Schlesien. Sie proteßimm auch gegen die Teilnahme der Teschcner Ententerqisston cm den Verhandlungen, ynd zwar mit der Begründung, daß die; EuttzNttzrnffsion unter -dem polnischen Einflüsse steht, v ■/: ■ Die ^nähvmkSsvevhLtLmsie hx Brrdayest. i jjS KLlogrmmn Fett für 15,000 Kronen, f Budapest, 25. Juli. ß^el^Kornp.) Bezeichnend für die wirtschaftliche Lage rst eine Mittttluna dB „Vpräs U'sag" über einen in Budapest verühtsn Betturg. Demurfölge hat ein Schleichhändler einer Frau 15 Kilogramm Fett?,unt Preise von K l5.060.- angeboren. Der Mann sei aber unt der» Betrag veffchwunden. ohne das Fett abziüiefcrn. Mau wollte also in Budapest gestern K 1000.— für ein Kisvararnm Fett bczahse». In der _>.S3üIliM97 Är>185i ll**1 ’ •111 Msde«tzs«rWg.. rAWWM Eine «ußoNSVderrtLiche Dienstag den Ist. Juli mn 4 Uhr nachmittags sindet eine a u ß e r 0 r d e n>t l i ch e Ge m e -i n d e r a t s s r tz u n g statt. Der einzige Punkt der Tagesordnung ist:- Stellungn a h m e der Stadt Wien z u m F r i e-id e n s v e rtrag. Den Tag vorher, am Montag üm 4- Uhr nachinittags, findet eine Klubobmännerbesprcchung und am Dienstag vornnttags eine a « ß e r 0 r dentli ch e S L a d t r asts.- s i tz u n gstatt. .v-•».^v'r*kv;-vv*‘ Alle Gemeinderatsmitglieder,' die infolge,von Mwesenbeit von Wien nicht besonders M Sitzung des Gememdepates geladen werden können, werden Mf diesem Wege ersucht, sich zur.-Mtzung einzufindeu. ••/-v'":-f: , - .v^-' ■ “<• •' VersmstaltrrngsK dss Jüdischen NaMMtmLes für DerrLfchZsterrsrch. M 0 n t a g, d e n 26^ I u l i, präzise 8-Uhr abendS, findet in Baden bei Wien im großen Saale des Restanrauts Friihauf (vormals Tonello), Autousgaffe 18^5. eine jüdische Versammlung statt mit der TageAc>rdnnng.^^.D e n. I u d e n — i h r R e ch t", Referent Abgeordrwte^Jns.' Ra^exi S-.t ti cker. Mitglied der deutMsterreichifchen Nationlttversa«mKrng. „Der Jüdische Natwnalrat flir DeutMsterreich^, Rfferestt Her^Dapiit P.e.ß e n z a,h-l> Mitglied des Jüdischen NaLi,analrattS. /M 0 n t ag den 28. ^rcki, 6 Uhr abends,^suchet im Tempel von Stockarau eine jüdische VersaMmlung statt, bei her daZ Mitglied des Jüdischen Ncttivnglratts Hvrr Dr. HrrnWH' u d i s ch Über'„Die Zukunft deZ JndduttML^ sprechen ^Wrd.( , Die jüdische Gemeinde Stockprau hat für diestzMWcmstastML^en. Tempel tzNeitwMgß zur Herftgnng-fs^eyt. -Der.Jüdische NatioyalMdS,. s«m Ertyerb"^ po» Grund und PödW in WMna. ials.GWyt^sMtnm des jüdischen. Volkes ins Leben 'grrrckcn wurde rnch d^ stch aus ttemsten Spenden ^der weiWen jüdische,» KrHe_Msaimnertsetzj> erziÄe ftn .gbgekaufwe» eestm HaLbjahv 1W2-^nen Spenden-- eingaug ' von' insgesamt 2,531.398 Franks, hgs HM vnürOhr soviel, wie im ganzen Kalenderjcchv V-18, Der Eingang hat sich also verdsWcki. Von den LUdem der ehemsMen ösi^Mchifchungarischen Monarchie sinh E dezn'Exgebniffe bMW : Deutschösterreich mit 146.241,^. die(Tfchechö-Slsw<M Mt 222^, Gakizierr mjt die' M l HMKWchWl KÄVvLy^ ‘" r v Wie hje gestrigen Wiener WeudblAUx-^Wchteten, wurde un Prager Schnellzug Gras. .Michael Karolvi nebst G a t t 1 n und einem B e g 1 e i t e x in Wösirky-Mezmöstl ver h a stet und rwter miliMWer WMe mich Pvag gebracht. Wie sich, jetzt. hevansh^Lst,. beuchte die Verhaftung des Grafen asf einem I r v t u ch. ' Hraf Katzokyi reiste mit seiner Gattin uud einrnl Diener nach Wag. um stch von dort über Deutschland waich', tz 0 l lau d zu begeben, Um den Grafen vor B ol y A i'g un a e n zu schützen, wurden den Rscsendrn mit W1 s s e'n nutz B i k-l i g u n a der tschecho-flowaklschen AogserMg auf andere Nsmsn lmrtttrde Pässe MSgeftrtwt. fym Unglück wnrdL afcj&r der Graf m Gmüuu er-? kWnt und von den telegLapffch bmachrichMen tschechischen Re- »ffwnsorgamn M Weffch) samt soinev BeWuvg V-« r h a f i e t und nach Prag e s k 0 wv. .der Jvchtm Mbald pufstMrt wurde.' worauf diemy« g;Ut Reifenden v Die Krise hält urrvermW-Ät'^n. tßM I womit azrga^Äett vonr %■ Att gust der' Rucksackverkeh. mit staatzl-ich' Lewrr.t>sHa,Mt«n L'eb-errsmrttte^lü gsiuz-lsih' nt erjagt wird', Demnach' dürfen, um fctf tvichtigNsten, iar Betrat^ kommenden Lebensmittel antzuMirerff Roggen. Weizen, Gerste (auch Mahlprodukte aus diesen Getreides arten und Brat)^ Hafer und Hplbfrucht, Kartosteln Fleisch, Spech SchwerneM, ÄnftLx, Milch, Eier, Mohn, Zucker, von tziesemi- Tage an, m$: in kleinsten Mengen", die bisher freigegebLN. waren, nicht mHr auf die Neffe, mitgenonnnsn werben/ Nur Hükftnfrüchhe<ÄGr' Erbsen, BoHnes' nnh Linsen, ferner auch' HuchlveiHgn, R^i^. MaB ftjtb'. brrezr MahlprohNkte^ sind jetzt nicht wehr staatlich bewiAschaftgt und unterliege^ daher' nicht dtz-r, Beschlagnahrns, ebensotvenig auch Obst und Gemüse, öinr die W.u n h-vorrä t e aes bäresfendey Reisenden selbst für höchstens drei Tage sind frei. Andere Mengen' an staatlich bew-irLschafteten Lebensmitteül aber dürfen nur dann nlttgenonrmen werden, wenn sich"der Reisende mit einem Transportschein der BezirkShauptmannschaft Pder der 'sonst iu. ^etracht^ik^me.yb^Bghtzrse' ausweist...HA^E^L) ^.... ■tr vs. .).' V , .y^Sv •' y; y ,: * Die jüdische- VolksgSMeLnde. Äebcr dieses Thernii wird m einem von der ZioMischen Sektion Innere Stadt veranstalteten Vortragsabend Hexr Dr. F. W a .s ch i tz am Mittwoch den 36. d. M. um ^7 Uhr abends im EafS Prückl, l., Stubeurmg, sprechen. Gäste willkommen. i * PalLsLftraseieV. Der Jüdische Hochschulansschuß als Exckutivorgan des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Denlschösterreichs veranstaltet anläßlich der 15. Wiederkehr des Todestages Theodor Herzls eine große Palästinafeier, die am Sonntag den 27. d. M., 10 Uhr vormittags, in den Konzertha'.rssälen-stattstndet. Jin großen Saale, in dem die Palästinakundgebung abgehalten wird, werden ypch dem Festpräludinm des Bläserchores der Wiener Oper Frau Amtta Müller, die Herren Dr. Benno Strauchu), Nationalra.t Ing. Robert Stricker, Dr. E. Stein, Dr.. Eh. Tsrtakower u. a. sprechen. Bei der Paläftinaakademie, die im mittleren Saale stattstndet, werden die Herren Dr. Egon Zweig, Jmmz Kömnr (Gesang), Eugen Hoeslich (Schriftsteller), Fräulein Minam Schnahel (Rezitaüouen) und der Bläserchor der Mener Oper mstwuckrn und abschließend Lichtbilder aus Palästmr vorgvfHpt. Karten sind echältlich bei Kehlendorfer, I., Knrgerstraße 3, bei.der .Wimex Morgenzeittmg", ll., Taborfiraße 1—3, und im Jüdischen Hochschulansschuß, IX., Alserstwße 29 (von 11 bis 1 Uhr), '^0 auch ermäßigte Karten füv Mudenten auZ«egeb«l wer-den. Preise der Karten von K,1.—,6t§ 5 11.—. Der Reinertrag fließt Palästmazwecken zu. '' y .* Neve A-«-L«ttrvsksnzlei. Rechtsanwalt Dr.)Lcopolb-. Fried mann hat seine Kanzlei in Wiep, 1UU., Altzert-). gaffe.24 (Telephon Nc. 3754/VIU), eröffnet. "' ' ■* AnMeldmeg Dvn Forderungen in der Tschecho- SlsrsnLei. Der Kredift»M-Verein von 1870, Schntzgemeinschast für Handel und Jndustne, Wien, I., Zelinkageffse 10. teilt mit^ daß die Frist zur Anmeldung von anßerbücherlichen Forderungen in der Tschechs-Slowakei bks 31. August 1919 verlängert wurdet Die V^Lri^smitalieder erbasten während der Bureqpstunden Auf- - klämyg wnsichttich veschMchtA: Anmeldnng solcher FordenWcn< * Schweizer H^ssakMo« für die Wiener U SLudentr». Dre Aktion (Bevollmächtigter Dr. Erwin Last)- . bittet. um Aufnahme folgend er Arffsordewng : Alle jene, welche ihre Gesuche um Ausnahme in die Schweizer Hilfsaktion, bis ' 12. Juli en^ereicht haben und noch nicht k 0 m m i s s i 0 n s- 8 r z t l r ch n n t e r s.u ch t worden sind, mögen Samstag den 26. oder Montag den 28. d. M. um 3 Uhr nachmittags, im NudolWpital. UI Boerhavegaffe Nr. 8, Ul. medizinische Abteilung, zur ärztlicheu Untersuchung erscheinen.' --->s * Die Ankunft der Kinder im Brnrker Flüchtlintzs^ lager. Am 24. d. M. nachmittags sind, wie berichtet, die ersten . Wiener .Kinder mrtrr Whruug dos Direktors Kurz, in bo$>: Flüchtlingslager Brück a. d. Lchha übgegangen. Es waren etwa' 850 Kindex, darunter mehr als 200 Jnvaüderckmder und 250 . Äriegerwaiftn. 160 Kffwer sind van der israelitischen Ktcktus-, gemeinde dieser Mi«m anseschkossen worden. Die Kinder nnd das AufsichtSpersonal würden am Bahnhofe in Bruck.. an dev Leitha ans daö fvierüchste begrüßt. aller .. Die Kohlemwt hält unvesmindert an und unsere gestrigen AuZsÜhningen, allzu optimistischer Hoffumlgen, welche stch auf „bestimmte Zusagm" gründen, sich nickt hinMeben, erhalten «ach Acußerungeu, welche Minjsteviglrat K l o ß gestern - gemacht.' hat/ ihre. Bekräftigung. ' t ‘' 'J-0 «f •<? Ministerialrat K l 0 ß erklärte,' daß die vollstäyditze Cmstellung des Betriebes im Eleftrizitätswerk nur dadiwch verhindert wurde, daß die Bahnen aus ihrer Reserve das Werk, natürlich gegen Ztückgabe, beliefentm-. Da' aber die verfirrschrnen ersten Einläufe von Kohlen ans der Tschechp-Slowcmi nicht w-n~ tr a f ey, s.in d.d.i e R es er v r « v v llst sind rg. an f-.? * DrsocrÄcers. Dse angenehmste Zerstreuung bietet ''abendlich feinen GaAn d'as vornchme und. dennoch behaglich ^Trocadero" in her WallAchgasse. Das reichhaltige, künstlerische Programne/ in dessen MMpunkt die von dem unübertrefflichen Künstlerensemble „M aeftro NozSnpai — Musette und F r e d e r e ckf ausgeflckrten Gesellschaftstäme „Chopins W a l k" und „U.r l z o n a" stehen, löst mit Recht die größte Bewunhy:upg.aus.^-.-.y.'' " ' - -- "~\- üyym:) gesähAicher w erderchen).Bedrchmtg'/ dzv ElMMWM toicber .< '--Kx.-r^r -^y Bors^Ktt»sen bei der tMsch--?SvrvEMerrÄL^gf^Mrrs erhoben habe. -'WeitsceEinschränkungen im S t r a ß e n b a h n b e t r r e b e 0 d t v i nt § a u 8 ■ j a ,t 11 w e r d e n v 0 r l ä u f'i g -n och nicht e i n t r e t.e n, sslcnrgr die Bahnen dem Elcktrizitäiswvrke auShelftn können. Bemrckt müffe aher werderz, daß die EntentemUivnm in Men bemüht sind, die KoMrvoxsorgung 'unaHZ^sig ' von'',den .Bemühungen der Negierung zu v^rL.effern.')M-.^-/ ...-y,0; Ger ■ ÄrttMsMveMeh-r gMZlich ewZesteW. ' - ' Wir bereits berichtet wurde, steht die Aufhebung des Rucksackvertehres in ganz NiLderösterreich 'unmittelbar bevor. Die LaubLswirffchaftStommission hat sich in ihrer Sitzung am 18. d'. M. un-L dieser Frage eingehend befaßt. Einmütig haben sowohl die Vertreter dev Bauernschaft, als auch die Axbetter- und. Soldatcnräte mit nahmslos einstellt, da sonst die Aufbringung drv neuen Ernte dirrkt gefährdet wird und der ge-, eignete Zeichunlt wieder ungenutzt vprübergeht, um den- Schieichhandel, der sich ■ hdnptfächlich' des RuchackveMhres ' dedient, zu unterbinden. Die Landesregierung' hat nun sotten an die un.tersttzh.e^den BehöydeZ. ein.cn. Erlaß .hlMnKg^cchen^ EiAMetteL. Lnicherg L-'mbttg e^vfehLerr als Wdr§sbte. Wien^im'Jüst 1519.!K IMS . ErzWerWr" gegen WedM^ > 4 ZMeresi««Le Ae»tzrrmtgem.HM^ . W e i «t «11,25. Juli- In der SLaLionaLvevsamnrlMg evgrLff ReichsstnumMrbttifter Erz h er ger drrs Wirrt.' Gr erkl«rte unter uudsroNr: Es wur das Angl irM d tz s d e u t f ch e « Volkes, daß es feine Militärs herrschen, und die politische Ber-> nnnft nicht M Worte kommen lietz. Mehr als einmal war eins MvfvdensMöMchkeit vorhanden, jetzt haben wir nicht mehr zu schweigen. Mindestens zweimal k » n nt e ein e fi we «voller Friede z.uft a n d s ft 0 m «? e «. Sie mit den Militärs z uf a m m e n haben sie b e i d e m a L e Verbinder t. ElProM Vervegung,) Milson wollte im Aahve 1SL8 mit Mer Energie den Frieden herbei» führe«. Man srage nnv den Grasen B er ti,ft orss^ Warrmt wurde e,r w^chenlanF nach stzlner WÄchkeh« aus AZafhinMop .nicht zum Bortrag an der höchste» SteNe znselaUen? Das F r i e tz e n s w e r K W i ls 0 n s wurde dprch di e-G r klärung des V?B.ootZ kri e-g'es^s ab 0 Li er L. X^^{. AbssorW-reter Hr. Graefe hat sich mit einer DgrsteKnng des Grafen Wedel in de» »»Hamburger Rach-, richten^ befchäftM. Ich bin Graf Wedel für fein HerySvtrsLsrr dDMkar. 8» seinem Arttkel bestätigt er zweierlei: Die SrvLsvendigkett eines Friedensschlusses im Jahrs 193.7 uns dis Möglichkeit dazu- Gegenüber dem Grafen Wedel halte ich aufrecht»'daß ich im amtlichen FL^fLrage in Wien war. Bon dem tzmeLnatberrMGrafen C z e r n i n v an de« früheren K a.i f Karl hat Graf 2Y edel m i.r e i nc tt S atz 'ge schrieben, er habe im Großen HemptguarLk-pr nicht den gewünschten Mndrrrek gemacht. Der Berscht d^s Grafe» Ezemrin wird in den nLrhften .PsHtzn verWentLicht chevse» n«b datz« mag stch jsÄ.er «z» tUi&m darubsr bilden ob ijiwtditzf^n WorLcht Mt tziMW so rrrchtsHagervMn Gatz so. ahtü» dHrffte. Beacht'ML? MM Mit^dev einzigen BLdftrgMg 'ZÜP ÄerfÄMM gestLMchvsdLn, über seine Herknüft zn schwviMN. Ich fühle mich zrrr Drsi kretion yerpfliMsL und. werde den Namen des Arber« brtnaers nicht nenne«. -'-yy. '!'v .

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