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Wiener Morgenzeitung · 1919-07-26 · Heft 186 (26.7.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 186 (26.7.1919)
Date
1919-07-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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fl» Men, Samsrag .. i »lim ,, langen Hver NmneSnmtzen zu Werzengen oder «bev Eftefe in geschlossenem Kuvert zu wiebercholen. Künftig- Wn ist die AdseuLmrg von Drvckpostkarten zu unter- ^Lassen. *> Ein Aufruf des .Jüdischen Natroncktraies Mr Ventschösterreich in Suchrn der RativnnlratsMlhlen wird gleichzeititz in allen Wiener Bezirken plakatiert. »Werbematerial Glu-ftwft, Belshrimgen und Anmeldungsjbvgen, bezw. Kurten) wsÄen Interessenten beim M>i-, ischen NationalDat, 2. Bezirk, Taborstraße 20a, an- Sprecher!. Es steht gratis zur Verfügung. Mt Rücksicht auf de« heramurhenbe« Wahltermin ist di« Werbearbeit der Bezrrkssekttonen entsprechend Zu verstärken. Gas Schicksal dev CZer'rwwrtze? AvwevfttKt. Wie wir erfahren, hat der Staatssekretär für NnLerfttchk, Herr Glöckol, in seiner vorgestern im Schulans- Gchuß der Nalionalverfaminlung gehaltenen Ü8c&e Mer oie Angelegenheit der Ezernowitzer AniversitLt felgende ^Mitteilungen gemacht: Die Remernng LeaLsichtise, die Pro- Mispvvn, Dozenten und Beamten deutscher Na- Möna>lität, die bisher an der Ehernotvitzer llni- KE r s i t L t tätig toaven, fulzesfioe in Len Dienst der deutschlMberreichischen Republik zu übernehmen und habe m in \f^iesatssGGiiti~~«wm Wiener MorgenzeStnng 28. IM ISIS lheit mit den Senaten dev in DvntDeyenden Hochschulen in Verbindung gesetzt. Der »Erfolg sei aber sehr ungünstig gewesen, da sich die Hochsschmen «Mt geneigt zeigten, diese Peiyonen zu übernehmen. iZürr ein Proftssor — d« Name» nannte der SibaatKsiÄMv;nicht '— sei merkwürdigerweDe zur gleichen Zeit von drei -Hochschulen akzeptiert worben. BW zur Erledigung der Arrgelegenheit könne «och viel Zeit verstreichen. Die R-Kerung habe ÄeSheckb andierumänrsche Negierung mühent Bor- Mlag gewendet, für die in Gzernswitz Lestnblichen deutschen Professoren, Dozenten «rd Wcmrten eine Wartefrist von zwei Zähren zu bewilligen und ihnsn für die NuSüLmm der aka- Heurischen Lehrtätigkeit eine Beihilfe zu gewähren. Dir Antwort der rumänischen RegirrMig stehe «och aus. j Der Staatssekretär hm da wieder von AngshVvig« der deutschen Nationatttät gssprochan. Wr mWe» dssh«W» mm nicht wieder auf ba$ mrS woWbekanrxte MWwrLLndnW - zu stoßen, an fragen, ob urrtsr disfsm BegrU arrch die Mtzchen Professoren, Dozeiäe» Mrd Vsamten subsMMnksvt werde» ossr mb hier wÄSor ein Mt deS deutfch«Mt«Mk»n Ws^ÄMnmA wvrlregt, dem die RegiAmn- «achMt. PolLLLschs^RKRdschKN. Et« tägliche» Martqrl»«. llnter diesem Titel gibt der ^Manchester Guarfctatf' folgende mrschc-ullche Darstellung der jetzigen Lage der Juden in Polen: Der modemre MtisemittömuS in Pslsn hak ssftn- Lar wirtfthastLche WnrAsLm Bis Zur Mitte des betzt«! Jahrhunderts waren die Juden die einzige Mittelklasse und die einzige harMltvoibenöe Klaffe in Polen. Die Polen selbst waren entweder GnmdVositzer oder Bauern oder Arbeiter. In den letzten MWg Jschvsn Leganneu nun die Polen tu stsigendem Meße sich mit Handel und selbst Industrie An beschLftiyen. Diese späte industrielle Entwicklung, welche durch dis schwere Hand des Zarismus überdies noch verknrgsMnt wurde, brachte jüdische und christliche Kansisute und Händler tu scharfe Konkurrenz. i Me in Oesterreich, so war auch in siwlen dieser wirtschaftliche. Wettbewerb offensichtlich ein geeignetes Material für de« poliiischeu Agitator. Nomau DmvwSki, der Gründer der alten nationaldemvkratischen Partei SD.*), iai, was Lueger und die Christ li ch sozial«:« in Wien getan, er saumvölte die Keine« Leute d«S Mttbsfftandes, welche deck Druck der Mischen Konkurrenz spürten, in eine ton* jervativ-nationMstische Paröoi. Bor dorn SviSKe war seine Politik russophkl; m war ein Günstling am Zuren- Hofe und repräsentierte in der Dunia eine Terrdenz, die sogar in dieser rückschrittlichen Bersarnmlung noch reaktionär war. In PslM gewann er, obwohl seine Partei sich im wesentlichen auf die großen Grundeigentümer stützte, die Unterstützung der Masse durch eine htftige und rücksichtslose Kwinpagne gegen die Juden. Zu dieser Partei gehört nicht nur Dmowski, weitaus der' geschickteste ds-r .polnischen Politiker, sondern auch Paderewski und die msisten Mtglieder des gegenwärtigen Ministeriums. Nach Probe» ihrer Wahlliteratur, die ich sah, mich man annshmen, daß sie ihre erste Wahl im freien Polen hauptsächlich auf der aNtrjüdischen Plattform käwpfteu. Sie verbreiteten die fein erdachte Theorie, daß die Sozialisten weitaus Julien und alle Sozialisten Bolschewiken seien. Abscheuliche Wnsichtskarten und FlugbMter, welche de» Jude« Schlange oder Vampir darstellten und offiziell durch diese Partei horauSgegebe« wurden, aPPeArerten an die zahlvsichen lvsensunkurrdigen Wähler, und ihre Zeitnngspresso betrieb dm Agitation Tag für Tag durch unaufhörliche anttseMtisthe Artikel. Mr die gegenwärtige seelische. Berfaffrmg ei-neS drutalen Fanatismus, der sich in Massakers Luft macht, ist diese herrschende Partei di-rekt verantwortlich. Ich muß gevechterwetse auch die BLschrrLigunge« anführen, welche gewShrBch gegen die Juden erhoh-rn werden-. Da ist natürlich wie WeraÄ die BeMckdigung des Wuchers. Weil viele oder frfe mristsu der städtischen Verkäufer und DetaMsten Inden find, macht!man sie für die hohen Preise und den NahrungsmMskmangel veranttvortlich. Tatsächlich ist der wahre Grund des Zornes der polnische» Handelsklasse gegen die Juden der,. daß der Gewinn, mit dem sie sich begnügen, ein so aertngsr ist, daß sogar die kooperattven Gesellschaften schwer mit Shrre,; rorckuerLsva« können. ' Polen leidet unter eüver «Luten Rahrungsmittelstrisis, aber bas. Aolk-ist--zuuuwMend', .WM die .wahren Streiks Md Unruhe«. W i e n, 25. Juli. Das englische Unterhaus hat die Ratifizierung des Friedensvertrages und des englisch-fvanzösischen Abkommens ohne jede Abstimmung angenommen. Nichtsdestoweniger erheben sich <urch in England warnercke Stimme« Kegen den Geist, der in dem Friedensvevtraz Mn Ausdruck kommt. Gs macht Leinahe den Etirdruck, als ob die Ausstrahlungen jenes revolutimrärsn Geistes, der in den politischen Neufchöpfmrgen in Rußland und Ungarn seinen Ausdruck gesunden hat, sich über die ganze Welt ergießen wollte. OL und in welchem Grade der direkte Einfluß Ungarns L ei den VrttÄhM tu Fugoslawien im Gpivle M, läßt M vorWufig nicht entscheiden. Die Tatsache, daß in dem neuen rmd noch rmvolleirdeten Gtaatsgeb-We eine Gärung besteht, vermag wohl auch die amtliche Feststellung.des Latöacher Kvrresponderrzburoaus, daß im ganM Gesäte vo^lÄomnrenste Ruhe und OrÄmmg herrsche, nicht aus der Ä zu schaffen. Man heck den daß dsr fett Längeser Zeit bestehende Gegsrrfatz zwischen Kroate» und Serben tu ein akutes Stadium getreten sei, und vielleicht ist das aus Laibach gemeldete Eintreffen großer italienischer Lr«ppenmassen an der slowenischen DenrarkationSünie mit diefeu UmstänLeu in Zusammenhang zu bringen. Wie sich die dsäftmxtt zu Ungarn stellen will, ist noch tmwtec nicht deutlich, und währenÄ Ckemeneeau erklärt hat, daß Frankreich in Ungarn nicht intervenieren wolle, spricht der französische Befehls Haber der Ostarwee, Fvanchet b'ESperay bestäridig von der NotwendigkeA eines radikalen Eingriffes. Auffallend bleiLt, daß dis Entente airf dis Versorgung der TschLche-lNLowMi mit Wafstn und Mmitisn Wert bsgt, rmd man weiß, daß die Govreichffche DMgstis« von der FeiödezMsni«BW Me MMR Kat,. A der DeuWästerrsich MMoffe m AnSMt gesteM werden, wenn dieses die Waffen liefere« welche die Tschecho-Slowabei im Austausch für Steinkohle verlange. Die neuerlichen Truppenaushebungeu und Konzentrierunge« in der Slowakei und den angrenzenden Teilen Mährens, die Revuen, die General Pellä und Mm-Per Klofa^e dort abhielten« lasse« Uofachen des MnLms dsK MarMverwS zu verstehen. Die toirtschaftüche Lage der polnischen AÄ-eiter ist verzwsiM, haupMchlich, weil die Lohnststgerung nicht im Verhältnis zur Pveissteigerung ist. Die Prsipe stiegen aufs Zehnfache, die Löhne »irr «auf das Drei- Sis Fünffache. Kein Zweßel, die Aerkkurfer eürschließlrch der Mischen habe« gehamstert und fpskuliert, aber der schuldigere Profitmacher war wahrscheinlich der polnische Grundherr" und Pächter. Für de» pwfitmachercken Pächter und den Arbeitgeber, der die Löhne nicht erhöhen will, ist, es ei» bequemer Ausweg, den Juden wegen der hohen Kosten d-eS Lebens «nzullageru Dann beschuldigt man sie wieder, daß sie deutschfreundlich seien, teils weil fie sich über die MÄerlage des' Zarismrls freuten, teW weÜ die Deutsche» es während ihrer Okkupation bequem fanden, sie, da sie. alle Deutsch verstehen, anzuMlen. Dieser Lmstmch wurde nur deshalb SsmerU, weil die MHerr gr-lmdsätzlich Wmchaupt keine Juden angestellt hattsn. Dös halbe polnische Gesellschaft war bis zum Ausanmisnbr,rch — das vergißt man gor» — progermanisch oder wie es stammt wurde, aktivistifch, und der Präsident, General P i lsudski, focht höchst wacker auf der deutsch-österreichischen Sette gegen Rrrßland. Di» neueste Anklage ist, baß alle Juden Bolschewiken sind. Einige junge Juden sind sicherlich Kommunisten, aber die große Masse verabscheut den Gedanken an eine svtztale Mvolutiö«, wie sie alles Neue verabscheut. Ich will nicht versuche«, die ausetnarckerßslgerrden Pogromwellen zu befchreiöo«, welche seit dem letzte« November über die polnische« Juden hioweggegange« find. Jfvmerhin tvill ich einmal ttt klarer Sprach« heraüssagett, daß diese polnisch-katholischen Christa» mit ihre« Trirp.pe« an der Spitz« gelegentlich ebenso brutal massakriere«, als jemals Ehristen durch Türke« mass.akrtert wmdm. Dr. AMrr VsnrS . Mm Midu, — AkrvrrfiMtSMcheflor än KMEratr. Dtzr auch m „ Berns wmde, einer Midung tmS Kvakau ordenürchen Prsstffor an der KiÄkwer Dr. BeniS sott, wie vsrtz«r-t, daS zu bildenden polinWn Kübiuett evl bsbnmtv MstamMtzmom Dr. Mtur zum äußeret rrnmurt. rmsmire in dem neu «tM «ach Der Prkk» «M Makes , Die Furcht vor einmn vnfveundKWt GMpfang. ' ' Sayn Me, 25. IM. OttnWruch.) Aus Paris wird berichtet : AuS den KrM«n der omeMnisrlM ^iKenSdelegierien derlautst, daß die bereits auMüningte Reise des Prinnu von Waieö nach dm ÄsceiiMou fchrvEH zunrwdekommen trin:% da die poMchs MSjMivn iowvA der Gömntwgsraze, als auch, und v»tmche.vS. wesm Zesaud, zu HMl fei, um den PrmM der M ö g l t ch. k e i t e r « e S »«freundl r ch e n E in v f a u g e s f e 11 c u fl der otn e ri k amischeu Oe ffe n Hi ' - offensive Absichten vermute», können aber auch dev Zweck haben, für eine befürchtete. Offensive gerüstet zu sein. Interessant ist Wrigvns die CnLstLhungsgeschich'ti der rmgarischen Sowietregievnng, wie sie Graf Michael Karolyi in oder heutigen Morgenausgabe der „AVbeitsr-Zeijung" auSfichMch darstE. Karvlhi^ der erste Präsident der ungarischen Republik, verfolgt offenbar bm Zweck, sich von den Borwürfen rainzuwaschen, daß er am EuLstechen des ungarischen KomrmmtSvms die SchMÄ trage. Er wAl samt den bürgerlichen Mitglieder des damalige» Koakijionskabmetts pm dm sioMkWschm Minister« getäuscht worden sei«. Muh Empfang der bekannten Note des Chefs der ungarischen Ententemifsion, Oberstleutnant B i x, über die Demarkalionsgrenzen habe man eingefehmr, daß msx für eme msi foztMsttsche Regierung Plstz fei, weil die bürgerlichen Pavtaie» in dem National ft» gedemütigten Laude allen Einsivß verloren hättenum ft> wehr, als die Macht tstsächlich schon seit Monaten auSschlieWch in den Härchen der organisierte» Arbeiterschaft gelegen war. Nach Zustimmung der gesamte» Negierung zu Karolyis Borschlägen sei der Rücktritt beschlossen worden, Karo ly i sollte Präsident bleibe» und ein vein soziaLenwkratifthes Kabinett ernennen, das die Forderungen der Entente ab lehnen sollte. Die sozialdemokratischen Mnister berieten mit ihrer Parttilettung, erwähnten jedoch in dem darauf folgenden Miyisterr-at nichts davon, daß inzwischen die Sozialdemokvate« eine Fusionierung mit den Kommunisten vollzogen hätten, um eine Sowietregttrung zu bilden. Erst als Karolyi .^vseheu habe, daß er überrumpelt worden sei,' habe er die Abdankung beschlossen und „bfe Macht dem Proletariats Übergsbew^, welches diese tatsächKH schon ergriffe« hatte.. Dabei habe er gehofft, daß die NrLeiterschaft untsr der Mhoung der ehemallgen foziallstischen Minister die Schattenseiten des rufst», en Experiments vermeiden mch den Ber- »igungskrieg gegen die Zerstückelung des Landes' mit eircheMcher moralischer Kraft übernehmen werde. Vielleicht sind Zrveifel erlaubt, vb sich die Dinge ttt Ungarn wirllich so zugetragev haben, wie vs Karoltzr darstsllt; aber welche Rolle er selbst dabet gespielt: haben mag, der Dymmnyismus. erM W, weiter, am». Wnder. . s ' ’ " . > Wimm TelSgMMMe.' Der VergarbeiLerftreik irr GötZMwd. Saint-Gcmnattr» W. Juli. (Korr.-Bur.) Aohd ^ocge vorgestern abmds die Bergwerksbesttzer und gestern früh Delegierte der Bergarbeitersöderatiou empfangen. Eine bgc chwerdm der Bergarbeiter brstcht dari«, daß oer Stücklohn msolge der Bermrnderang des ErgebniffeS der Gruben ermäßigt habe. Aoyd George machte mm dm Delegierten das Angebot, daß dir Stücklöhne entsprechend erhöbt werden sollew Die Delegiertm find noch mit der Bemtrmg dreses BorschlagG beschäftigt. >?' Im NMerhmrS hat Bon« Law erklärt, daß die Regierung alle ihre Mackck bmützm werde, um das Land gegen jede Pression L schützen. Mehr könne vorläustg nicht gesaK werden. Es sei gewisse nicht altzu große Zahl von Leutm bestrebt, das ganze soztccke und pomische Stzstem Englands zu zerstören nnd diese Leute verursachten «nter allen möglich« Dorwäud« unznftiedmheit. Vor der Vertagung der »Kamnrer werde die Regierung rinr Erklärung über die Politik vorlegen, die sie gegenüber dem Vorschläge SankehS, btt Bergwvck & «atioruMereu, -etnMMn werde. Die verantwortlich« Arche sch« sich NZwmigrn, die m kontnmmtierch, doch werd« an Frmckeich Million« Tonn«, das ist die Hälfte der gesamt« Zaetpe, geliefert. DteGefahrdesErsaufens b e % ruben fcheintbeschwortnz» s e i n, Sir Erik GeddeS, der diese Arbeit« srsanisiert, rst...vo«Lceds nach London znrückgekchrt. Der BSlkerdtmÄ» Wilson Kommt nach Genft ..... Berlin, 25^ Juli. (Korn-Bnr.) DaS „8 Uhr-Akendblatt" meldet auS Bafel: Der „Temps^ meldet: Präsident Wilson wird zur merlrch« Proklamiermrg des Völkerbundes nach Europa zurückkehrcn. Der Präsident wird voraussichtlich uach G r u f gehen und dort b« der «sie» Sttzmrs des Völkerbundes den Vo rsitz führ«. BlutiAS AeberfMtz arrf Jude« ln Lsdtz,H, «KrrfchM, 24. Füll. (TÄ. der Mttner Morgenzeitun^.)' 8Dsch den wiederholten Ueberfällen Hallerscher Soldaten auf Inden in Warschau fand« nunmehr blutige Massenüüerfülle auch in Lodz statt. Es wurden dabei sieben Indem vorletzt, dwuntee einige kehr schwer. AußerLem^ wurden viele Jude» mißhandelt und manch« wurde dep Bart mitsamt der Haut abgeschnitten. Mn jüdisch« Korporal,' SWenncmn, der zufällig vorbeiging und zugunsten emos, mißhandelten Juden ttckervwlierte, wurde en^waUn e-d u n d fest genommen. Bluttge Massenüberfälle auf Jude« fand« in Len letzbm Lag«, wie aus einem Meuwrandum der dortigen Jrwen! mi den General OlSzewSki zu ersetz« ist, auch in Kielre- ESlct Bahnhof ÜbsvfleLey poucksch« Rekrut« die M>i- Reisend«, swl ug«n sie fürcchborkich und verldetov einige von ehnew. W» f “* verhielt« sich ganz passiv. , Max Rordarr geht «ach PakSstbra. KichxcheHorgchr^ nicht nuhr nach Ackrg^rlt nach . MÜ ntwi t« rmlkchren, sondern i nbmirdeLt. entschloffey, der der erst« Mma zu nbmirdeLr. -L: genamtte Blatt denrerMsvt die Nachttcht, MB ProfefsorWeizmanu «ach PMstina abgereist sn» WeiUnmm wM gegelvvävtkg in Davis,. wv.ki«e. -AnMe»hkit in ^d«MMen-Lst.MerWttlch>.fänMvfte..

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