Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 185 (25.7.1919)
- Date
- 1919-07-25
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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—>li'.7—■ if <*o. ^jiuii iwjiO 4 das Blut von Millionen sinn- und zurecklos vergossen morden; d;e Menschheit will sich wieder in Herren und Knechte teilen l Dre Änbeümg der Gewalt ist Heute die gleiche wie vor fünf Jahren und nur ihre Intensität hat sich gesteigert. Die Schlagworte vom Stahlbad. der, Völker,-vom 'Glück der Individuen werden heute mit womöglich noch gesteigerter Inbrunst.ans der Straße ausgerufen und in diesem ganzen heillosen Wirrwarr, den Glücksritter aller politischen und wirtschaWchen Färbungen so schön fürihre Tasche ausLeüten,' zeigt sich nirgends eine Stätte, auf der die Friedenstaube» die über den Wassern irrt, Ruhe finden könnte. Soll wirklich erst die Menschheit am Hungertyphus zugrunde gehen und einer neuen Generation Raum machen, die durch keine SchM» belastet ist? „Wir fragen" — schlicht der Bericht des Roten Kreuzes — „mit .Entsetzen, welche Zivilisation von dieser wachsenden' Masse menschlichen Elerrds ausgehen soll?" Jeder, der die Verwüstung und ■ Verschüttung der Seele der Menschheit ansiehd wird dieses Entsetzen teilen, aber, auch aus das Hellrnittel verweisen, das allein Gesundung bringen kann: Die Güte und Liebe,?s wie sie die vor Jahrtausenden geschriebene Bibel preist, die in allen Menschen Brüder sieht. JsHrtzdeHstterr. Ueber alles founen wir Inden uns beklagen, nur nicht Liber Vernachlässigung. So schwer und verschiedenartig auch die Probleme sind, mit denen sich die einzelne u Sukzessionsftaaten der alten VÄnarchie auseinanderzusetzen haben, sicher fällt eimual in den VeratüngZkch^erschaften — von den Nationalversammlungen angefangen bis hinunter' zu den kleinsten Gemeindevertretungen und Verufsgenvsstnschasten — das Wort „Jude" und sofort zieht es' die Geister — oder was mau so nennt — in den Strudel mehr oder weniger aufgeregter kontroversen. Da vergessen die „Siegel ihre rosenroten — mitunter auch grellrolen — ZukunstZ-Phantaslnagiorün und die gesiegten" ihre Sorgen und Kümmernisse. In nie gekannter, nie geahnter und auf leirrem anderen Gebiet zu erzielenden Einmütigkeit der Gesinnung verbeißen sich Deutsche nnö Tschechv- SLowaken, Polen und Ukrainer, Nord- und Südslawen in das beliebte Thema, und dis Ungarn, denen die Diktatur des Proletariats jede politische Diskussion verwehrt, stehen nur grollend zurück. Wie brennend auch dort die Judenfrage geworden ist, hat Bela Kun in seiner Antwort ans die italienische Note anläßlich der Niederwerfung der Gegenrevolution zur Genüge verraten. Mag sich aber auch seine Methode der brutalen Gewalt zur Niederhaltung antisemitischer Regungen bisher am wirksamsten gezeigt haben, viel wirksamer leider als zum Beispiel das hochherzige Eintreten eines Zolackür Dreyfuß, eines MasarykfürHülsner, .so gehört ihr Wch nicht mrsere Sympathie. Im Gegenteil: Wir Zionisten betonen immer und Überall die Notwendigkeit, die Judenfrage einer erschöpfenden Diskussion zu unterziehen, und wir würden den Eifer, mit dem auch die anderen gegenwärtig dazu bereit erscheinen, aufs freudigste begrüßen, könnten wir in diesem Eifer den ernsten Wilür. erkennen, das geschichtliche Problem einer für alle Deik gedeihlichen Lösung zr. zuführen. Gerade diesen ernsten Willen bekunden aber die bisher angeführten Judendebatten in Nord und Süd, in Ost und West nur in sehr mangelhafter Weise und tvo nmn seine Spuren loyal feststellen möchte, dort läßt wieder eine geradezu erschreckende Uninfornrierthrit und Unsachiichkeit den Erfolg zweifelhaft erscheinen. Im allgemeinen lann das geistige Erfassen und Durchdringen der -densrage durch dis „Wirtsvölker". deren Innerstes sie angeblich aufwühlt — tft Wirklichkeit ist VaS Aufwühlen Arbeit und Selbstzweck polirischer Freibeuter — nicht glücklicher charakterisiert werden, als durch die klassische Verteidigung eines Wiener Kutschers, der sich in den Tagen des Lueger-Babeni-Nummels tvegen Mißhandlung eines Juden zu verantworten hatte. Als man ihn fragte, wie er dazu g-ekvWNen fei, dem harmlosen Palianten zwei Ohrfeigen zu verabfolgen, meinte er: „Die Juden haben ja unfern Heiland getreu-,igt!" Auf den Einwurf, daß daS doch schon vor 19 Jahrhmrdcrten geschehen sei, antwortete der Biedere ganz erstaunt: „So? Ich hab'S aber erst vorgestern ersahen!" Nicht viel gründlicher unterrichtet zeigen sich leider jene Männer und Frauen, die sich und ihre» Wählern berufen erscheinen, den antisemitischen Gedaniieu in bet Oefsentlichkeit zu vertreten. Meistens ftaniTuc;t sie geographisch und sozial aus einem Milieu, welches mit dem Judentum in keiner oder doch nur sehr vberflächlichcn Berührung steht und ihnen ein tieferes Eindringen in die jüdische Gefühls-- und Gedankenwelt von Hans aus unmöglich macht. So richtete jüngst der Berfa-str irgendeines antisemitischen Ausrufes an seine Leser die rhetorische Frage: -Hat man schon einen Juden arbeiten gesehen?" Dieser „Kenner" sieht also in den Juden lauter Schlaraffen, denen die Tauben gebraten in den Mund fliegen! Von den? ungeheuren jüdischen Proletarierelend ahnt er nichts. Ebensowenig von dem Schweiße, der ok dem äußeren Glanz und Flitter klebt, mit welchem der jüdische Mittelstand die heiße, wenn auch nicht immer geschmackvoll befriedigte Sehnsucht nach ein bißchen Schönheit i:n Leben verrät. Und das geistige und materielle Ringen des jüdischen Stud.nlen kündet ihm nicht daachtunggebietend? Emporstreben eines Volkes auS den Medernnaen des Ghettos, in das christliche „Gastsreundxj i> *•'0 BalkanisierungspoMK Wien, 24. Juli. Die Politik der Entente, das mitteleuropäische Problem aus die Weise zu lösen, daß den slaivischen Völkern der gewesenen Mvnarchw eine möglichst starke und auf KosKn andersnationaler Minderheiten zu erlangende staatlichL..Selbständigkeit gegeben werden soll, hat nach hem plötzlichen Zusammenbruch der Monarchie neue Staatengebild« geschaffen. Wie weit diese jedoch von der inneren Konsolidierung -entfernt sind, beweisen die letzten Bargängs in Jugoslawien. Die innerpotttische -Festigung und die Verbrüderung unter den so enge verwandten Oölksrn» .Mtzche ^den S.H.S.-Staat bilden,' ist, wie man seit langem ibrist, keineswegs besonders groß, urck namentlich unter den Kroaten besteht ein scharfer Gegensatz zu dem Serbent um,<das, gestützt auf seine, militärische Organisation, die HegeMvniö im Staate' an sich gerissen bat. Die Friedenskonferenz vom Paris, weiche in ihren Berhand lungert d'iöMLthods" MGiekchzeiLigkeit bevorzugt, will jcht das hulgaMsche Problem behandeln und die bulgarische» Delegierten werben'Ln . Paris erMbtet. Damit.tritt dip . 'f * .*1"'....’ . VMgnsMge Vordergrund der.Verätzungen und nach allem, was man weiß, wird wohl Brilgarien eine ähnliche. Behandlung wie Deutsch-- > österrei'ch zu erwarten haben, wobei Herr Veniz «Ios die Kramarsch-Rolle übernommen hat. Bisher, haben in der -Frage der Grenzen Thraziens starke Gegensätze zwischen Griechenland und Italien bestanden, doch soll nach einer. Mitteilung, des „Demps"'diesbezüglich eine Einigung erzielt worden sein. Vemzelos möchte ein Desinteressement Amerikas in der i Bällanfrage erreichen und hat in diesem Sinne nach Washington telegraphiert. Wie jedoch das amerikanische > Auswärttge Amt mitteilt, wollen die Vereinigten i ruhigung Europas ist damit nicht geschaffen Wochen und die Konfliktstoffe häufen -sich. Erst im Laufe hesKrisgeH begann man sich zur These zu bekennen, daß die Krwgs-i Ursachen dauernd aus der Welt geschafft'würden, wann» die kleinen Völker der Monarchie ihre Selbständigkeit, .erhielten. Noch im Jahre 1915 galt als Dogma,, daß die Monarchie erhalten werden müsse und dies tvar> wie in den letzten Tagen der Wortführer der italieniMü Interventionisten in der italieuifchen Kammer.?a»s». einandergesetzt hat, der Grund, weshalb die tzW tretung Fiumes an Italien nicht in den Londoner Vertrag ausgenommen wurde. Wenn sich mr». die. Pariser Zerreißnngspolitit auf den Balkan . selbst? Europas historischen WetterminkeßL tzortsetzt^ sa, ist damit die üebersüHruug Europas in daM^,^jriedliM' Zustände in noch weitere Fernen gerückt. * '*? , 1 Auch in den Ländern der..Sieger gibt es der Schwierigkeiten zur Genüge. Nach einer Berechnung.. Lloyd Georges belaufen sich die Kriegs kosten de« Verbündeten auf die" ungeheure Summe von MMarErr Pftmd Strrltznß -- und 'die Folgen deS Krieges findest' ist einer durch Teuerung hervorg-rrnfeNM Äerschlochierüng derLebeßs^ läge des Proletariats ihren Ausdruck, ' welche?- die -sachs fortwährender Streiks wird. Der letztens•, Land ausgebrochene Bergaröstterftvetk '• droht beträchtliche Dimensionen anzunehmen, sechs Kohlenbecken sind bereits ersoffen, siebZehn Zechen in Gefahr, auch die Pumpaxbeiter streiken und hie Folge .ist ein gerade für England doppelt' bemerkenswerter Kohlenman gel, der zur Einstellung verschiedener Fabriksbetriebe nick.'zur Tin*.- schränkung des Eisenbahnverkehrs zwingt. Staaten aus jeden Fall die Ve r tr ä ge B u lgarrens und der Türkei mitunter zeichnen. Daß Bulgarien eine G e ü ie L s e i n b u ß e zu gewärtigen hat, dürft' festftehen, fraglich ist nur, wie die Beute. FSteilt werden soll. Die. EnL-.mte hat bisher eine Balkanifverurrg der einstigen Monarchie erreicht. Eine dauernde Be- . Der Londoner Lkorrespondent der „New Vork Tribüne".! berichtet, daß die Arbeiterfrage in ganz England sich? zu einer akuten Krise zugrspitzt habe. Es wird! lange brauchen, bevor die W-elt nach ihrer ungeheuersten > Erschütterung wirklich zur Ruhe kommt. Was man f schncerzlich vermißt, ist eine tvahrhaft schöpferische \ Politik der Männer von Paris, die imstande wäre, die Bölker unter einer weithin sichtbaren Fahne zw, einen. schüft" es gepfercht, zu den lichten Höhen des Forschen? und der Erkenntnis. Nein, in seinen Äugen ist es eine Art Schmutzkonkurrenz für die arischen Hochschüler, obwohl diesen in weit größerem Umfange eine staats-, landes- oder stadtamtliche Versorgung winkt als ihren mosaischen Kommilitonen, dosten nach her akademischen Graduierung - -aiw. - Hweper./.-Kampf ums Dasein in freien Berufen harrt. Gewiß fallen in diesem Kampfe auch für hie Söhne unseres Volkes die Lose sehr ungleich. Aber die erfolgreichen.Schoßkücder des Glückes zu Nepräscntattten des Gesamtjudentt^ns zu stempeln, Hessen große Messen sich um§ tägliche Brot genau so abracksrn müssen wie die erwerbenden Schichten der anderen Rassen, ist ein Fehler, der Leuten, welche in der Beschäftigung mit der Judenfrage, ihren freiwillig gewählten Perus' er^l!cken,'. - denn doch nicht züstoßen sollte. Hahen sie aber von bim S:Dcit’ und Strcb 'n ihrer engeren Mitbürger mosaischer 5konsession kaum eine Ahnung, wie sollte man ihnen Berständstis für die Probleme des OstjudentumS zubilligen? Wie darf jemand, der nach seinem eigenen Geständnisse iwch feine« Juden arbeiten gesehen har. an jene Welt rühren, rvo die Eisik Scheftels'.tagsüber in den Fabriken Maschinen bedienen, des Nachts aber im stillen Kämmerlein der Mechanik neue > Geheimnisse - abtauschen, um die Materie, in deren Fwn sie eingespannt sind, ihrem mer.sch'ich2nH<rcjchcrwillen gesügigzu machen! Jene Welt, deren innerer Reichtum aus der Lyra dec Perez, Pirrski und anderer in wundersamen, Akkorden zum Klingen gebracht wird. Jene Äelt/ her sie bsind. und taub, aber' voll. gedankenlos übernonimener Vorurteile gegenübe'rstehen! . - - Mehr als solche Vorurteile kommt denn auch bei den jetzt so grassisrendeu Jndendebatten.. nirgends zutage. Das Leitmotiv der Diskussion ist stets daS alte Wort: „Der Jude wird verbrannt!" . Sv wie oer ÄessinHsche Pairiarch für alles, was ihm von des weisen Nathan Tun unb Lassen berichtet wich, nur dieses eine Urteil übrig hat, jo - ist der AnLifemitisnluS stets die Antwort auf . alles, waS Juden immer unternehmen mögÄr. Lreteir sie' louservativ -fürdie alte Wirtschaftsordnung ein, bann drückt man ihnen das Stigma Unverbesserlichen kapitalistischen AnZLeuiertums auf, das im Lanze-Ums goldene Kalb beharren will. Betätigen sie sich mehr oder' wen iger radikal als soziale Reformer, dann werden sie als Umstürzler gebranbmarkt/ die sS auf d«l sittlichen Unterbau der menschlichen Gesellschaft abgesehen haben ... In Polen,!vv der Assimilationsgedanke niemals festen Fuß gefaßt hat, wird es ihnen auf einmal üb-el genommen, daß sie auch in Hinkunft daS bleiben und sich auch in der Theorie daS nennen wollen, waS sie in der Wirklichkeit immer gelvesen sind: ein eigenes Volk, während sie doch die verdammte. Pflicht und Schuld'gleit Hütten, rest- und spurlos im Polentum aufzngehen. Jur Westsn hingegen, wo die „Staatsbürger mosaischerllibonfession" stets bereit waren, ihren „Eintritt in die europäische Zivilisation" mit den höchsten Opfern an ihrem Judentirm zu be-' zahlen, geben die Antisemiten gerade diesem „Mimikritum" die Hauptschuld daran, daß die Israeliten, die Ln Prag als Tschechen und in Wien als Deutschl; erscheinen, sich, die Sympathien der — ach, so wohtwollenderl — Mrtsvölker förmlichmtt .Gewalt^ verscherzen. Natürlich' sind Wir Zionisten lveit , enisexnt> davon, die drutschnalZonale und christlichsozialeBundes-: genossenschaft im Kampfe gegen die Assimilation ernst zu nehme«. Wäre sie das, dann dürfte das Waidhofener Prinzip den Juden doch nicht schon im Mutter-' leibe für ehrlos erklären, also zu einer Zeit, wo er 'sich' weder für noch gegen bas Mimikritum entscheiden, oders gar betätigen kann. Und baß die ztvcitstärkste Partei. in Deutschösberreich, als welche sich die christttch^tzWbarstellt,. ihr Verhalten in der Jvderrfrage äuSgetze^W von der einen stolzen SSul-; bestimmen läßt, i)ie' in der Patümalversammlung sowie im Wiemr Rathaüse'^ von der entschwundenen Pracht der „deutschen" Fortschrittspartei noch zeugt, können wrr twtz der Versichee rungen eines ihrer Redner in der gememderätlicheü Budgetdebatte nicht recht glauben. Dreser Herr hätte sich janur im Saale umzublicken -gebraucht, um sich zu Übrrzeilgen, wie überholt seine Furcht vor einer Kultur : ist, „die nicht mehr deutsch,- aberauch.7 nicht mehr jüdisch, genannt , werven rann". Dre DeriLetzex..hiejz> bewußten -Jtldentums, die jetzt dort sitzen, haben'.Ar deutsche „Belange", nicht das geringste Interesse.. tzre' Wollen nur tzüdische Interessen vertr^ün, das freilich'mu so gründlicher... Auch, die Wahlen in der, Tsäi^cho- Slowakei künden deutlich das,ernstliche Bestrehen der Juden, sich als eigene Nation zu konsolidieren. .So.ev-, freulich aber dieses Resultat für. Ms auch ist, so., wchüg-' Hoffnung knüpfen wir tzraraw aus . ein taktisches Mjr-, schwenken unserer. herufsmüfligen Fsii'ck>e, auch, soweit" sie sich als auSsthließiW- Gegner deS .ÄssimilanteU-; tmns gebärden. Denn wir Wissen zu gilt, 'daß 'dWpxMp'// die sich als Lenker, und F.üh^r aüfspielen, sich'ln MH lichkeit nur bequem von den'' Welken ’ eines Stromes auf dem Leichtgezimmerten FÄsse der. Demagogie dahintragen lassen. Die Berachtung vor.'solchen Demagogen darf m:s daher für die Tragkraft dieses. Stromes, deS Antisemitismus als Massenerscheinüng.^ nicht blind machen. Mit dieser.Naturerscheinung haben wir uns auseinanderzusttzen. Sir erklärt sich dem Psychologen sehr -einfach als das.. Ab reagieren nationaler, und sozialer Unluftgefühle (ohnmächtige Wut der Besiegten, Enttäuschung bei den Siegern) nach der Seite des geringstem Widerstandes. Diese Seite repräsentieren, in Europa leider wir Juderl, wie es in A/norika die Neger tun. Unsere Wehrlosigkeit ist die einzige Ursacht de- Antisemitismus, die wir schuldbewußt in unserer eigenen Brust suchen müssen. Alle anderen Ursachen finden wir anderswo. ES. liegt im Wesen deS nationalen Chauvinismus unserer Wirtsvöller, das- Kriege und Pogrome als Factsetzirng ihrer- Politik mit anderen Mitteln gedeutet werden müssen. So oft noch