Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 181 (20.7.1919)
- Date
- 1919-07-20
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 2 c Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung 20. Juli 1919 Nr. 181 ... .. Md...—... I- "UM. -r........ . -i . . |^ Telegramme. Der dentschösterreichische Vertrag wird am Dienstag übergeben. Saint-Germain, 19. Juli. (Korr.-Bur.) Die Blätter melden, daß sich der Oberste Rat gestern neuerlich mir dem dsterreichischen Vertrag beschäftigt habe.., ■ f t . Nach dem ^Matin" ,st bereits die letzte Hand angelegt worden, so daß der Vertrag am nächsten Dienstag ü b e rg e b e n werden kann. j . .. . . . „Petit Journal" sagt, die letzte Schwierigkeit fei tn der Südbahnfrage gelegen, die nun ans die Art geregelt worden sei, daß dieBahn in den B e s i tz derJtalrener übergeht. „ . Dagegen meldet ,.Excelsror entgegen allen anderen Blättern, daß man zwar die Berichte einer vor einigen L.agen e'gens errichteten Kommission Über gewisse noch unentschiedene Fragen, die Grenzberichtigungen, Küstensch'.ssahrt und Fischerei betreffen, augehört habe, daß aber n o ch k e i n Termin für d i e U e b e.r reich « n g festgesetzt worden sei und nur die unsichere Hoffnung bestehe, daß die Ueberreichung im Laufe der nächsten Woche werde stattsinden können. Die Versorgung DeuLsch'österreichs. Baris, 18. Juli. (Havas.) Der Oberste Rat der Alliierten ' befaßte nch mit der B e r s o r g U « g O e st er r e r ch s. Die Irüten Bestimmungen für den Friedensvrrtrag mit Oesterreich sind dc,r nahevollendet und werden unverzüglich übergeben werden. Ein Mißtrauensvotum der französischen Kammer gegen die Regierung Ctemeneeau. Tarnt-Germain, 19. Juli. (Korr.fBur.) Die Reoienrng C l e m e n c t a ü hat gestern iti der K am me r ein Mißtraliensvotnm wegen ihrer Wirtschaftspolitik erhalten. Nach lansieniltd) erregter Debatte wurde mit 227 gegen 213 Stimmen lofacute Tagesordnung des Abgeordneten A u g a a n e n r . anacnonmien: Die Kammer stellt fest, daß sich die Preise seit dem Jänner 1919 in Belgien um die Hälfte gesenkt haben, daß die Preise ,u England seit dem Waffenstillstand um em Viertel ahgcnommen haben und daß die Preise in Frankreich m demselben Ueftadschnltt unaufhörlich gestiegen sind. Dre KaunNer beurteilt die Wirtschaftspolitik der Regierung n a ch r h r e n> E r g e b n i s s e n und geht zur Tagesordnung über. Die Abgeordneten der stinken gaben sehr deutlich zu verstehen. daß die Aktion gegenbieGes amtreg i er nng sei. Boret zurückgetreten. SainL-Gevmain, 19. Juli. lKorr.-Bur.). „Jntrausigeani" nrüdet: Die durch die gestrige Abstimmung der Kammer gcfchasfcne Lage ist durch dm R ü ck t r i t t BoretsUNd durch die Berufung Noulenszu feinem N a ch s o l g e r a e l ö st worden. Clemenceau hat sich daran gehalten, daß eine Vertrauensfrage nicht gestellt war. ES war aber unzweideutig die Absicht der Kammer, die. Regierung m, dw Minorität zu versetzen. Die Gegner des Kabinetts '.n der Kammer haben den einfachen Wechsel Boret—NoulmS sehr verdrossen aufgenonimen. Einer von ihnen sagte: Der Tiger trotzt. Run gut! Nächste Woche werden wir ihm Herrn Klotz stürmen. Wir werden sehen, ob er s?ch auch dann damit begnügen wird, ihn zu ersetzen. Die französischen Bergarbeiter streiken nichts Versailles, 19. Juli. (Korr.-Bur.) Nach einer llntenedung mit Clemenceau beschloß die Leitung des Bergarbeiteroerbandes gestern, den für den 21. d. M. geplanten allgemeinen Ausstand zu vertagen. _ Die aussichtslose Blockade gegen Angar». - Eine militärische Aktion fraglich. Paris, 19. Juli. (Tel.-Komp.) Der Rat der Fünf hat die Frap.e der Intervention gegen Ungarn weiter behandelt. ES herrscht die Ansicht vor, daßeinebewaffnete Intervention das einzige Mittel fein wird, um Rumänien und Polen aus ihrer gefährlichen Lage zu retten. Diese beiden Staaten sowie die Tschecho-Slowakei und Jugoslawien sind bereit, sich an der Intervention zu beteiligen. Man hat bereits über einm einheitlichen Oberbefehl beraten. Es ist aber fraglich, ob die Westmächte neue Truppen pusschicken werden. Das andere Mittel, Bela Kun zur Unterwerfung zu bringen, nämlich eineBlockade, scheintanSs i ch t s l o s, da Ungarn, ein Ackechauland, sehr wenig Schaden von einer Blockade hätte. Russisches Verlangen nach dem Mandat über die Dardanellen. - j Kopenhagen, 18. Juli. (Tel. d. „Wiener Morgenztg.*) Wie „Trmes" meldet, hat das ruUche Komitee, bestehend auS Fürst Lwow, Sasanow Md Maklakoff, dem Präsidenten der Friedenskonferenz ein langes Memorandum überreicht, worin offenbar im Einvernehmen mit Koltfchak der russische Standpunkt zur türkischen Frage dargelegt wird. DaS Memorandum legt die Bedeutung der Dardanellen für Rußland dar-und verlangt, daß die Dardanellen dem Völkerbund mrlersicllt und Rußland als Mandatar Übergeben werden solle. Das' -Komitee erklärt sich damit einverstanden, daß für Konstantmopel, das gleichfalls dem Völkerbund unterzuordnen sei, ein internationales Mandat erteilt werde unter der Bedingung, daß Rußland dabei mitvertretm sei. . Fiume selbständiger Staat. , n Lugano, 19. Juli. (Tel. der „Wr. Moraeuztg.") Lauf einer Meldung des „Secolo" steht die Lösung des AdriapryblemS bevor. F i u m e soll ein unabhängiger Staat mit imen Grenzen werden, welche Tardieu vorgeschlagen hat. Die Jtalienität der Stadt wird verbürgt werde». Morris amerikanischer Gesandter in Berlin. Salnt-Germai«, 19. Juli. (Korr.-Bur.) Nach der „Chicago Tribüne" soll der amerikanische Gesandte Morris Stockholm zum Botschafter in Berlin ernannt werden. Polnisch-tschechische Verhandlungen. Warschau, 19. Juli. (Poln. Preß-Agent.) Am Mittwoch den J£. d. M. sind aus Warschau die polnischen Mitglieder der neuernanntcn polnisch-tschechischen Kommission, welche die zwischen Polen und dem tschechischen Staat strittigen Gebie 1sfragen einverständltch regeln soll, nach Krakau abgererst, wo ms Eintreffen der tschechischen Kommissionsmttglieder erwartet wird. Strittiges Gebiet ,st in erster Lmie das Land T e s ch em '.mfcklftüftch der Koblenarnben von Karwm und Hrnichan. ferner Je nordimgarisilttn Grcn'sirichc mit polnischer Bevölkerung: der Bezirk Ezacza, Nord-Arva und der nördliche Teil der Ms._ Aus Polen. Eine Verschwörrmg gegen die polnische Regierung? Mährisch-Sstran, 19. Juli. (Tschecho-slow. Preßbur.) Die polnischen Blätter veröffentlichen folgende Meldung des „Kurier Poranny": In parlamentarischen Kreisen z i r k u l i e r e n G e r ü ch t e, daß eine Verschwörung gegen dre Regierung geplant sei. Das Datum sei für den 25. d. M. fe st gesetzt. Wenn die Verschwörung gelingt, solle unter gewissen Bedingungen Paderewski wieder das Haupt des Reiches, D m o w s k t Ministerpräsident, Haller Oberkommandant und Dr. W. M u s z n i t k i Chef des Generalstabes werden. Das neue Kabinett würde einen ausschließlich nationaldemokratischen Charakter haben, das heißt sich aus Verschwörern zusammensetzen. „Goniee Krcckorvskt" führt als charakteristisch an, daß die nationaldemokratischen Blätter diese Meldung nicht dementieren. Das gebluffte Amerika. Dic. polnische Gesandtschaft in Wien versend^ 'nachstehende Verlautbarung: Die im amerikanischen Kongreß gebildete Kvlnmission zur Untersuchung der antijüdischen Exzess« in Polen hat den Antrag, der Kongreß stille antijüdifche Exzesse in Polen wie auch das Verhalten her polnischen Bevölkerung gegenüber den Juden verurteilen, a b g e le h n t. Die Beschlußfassung ist dem ausführlichen Berichte des amerikanischen Gesandten für Polen, Herrn Gibson, über die Judenfrags in Polen und angebliche antijüdische Ausschreitungen und der intensiven Arbeit der amerikanischen Polen zu verdanken. Die letzteren hüben durch ihren Vertreter in dem Repräsentantenhaus eine großzügige .Aktion eingeleitet, welche.dahin arbeitete, dem amerikanischen Staatsdepartement des Aeußern authentische Berichte über etwa stattgefundene Exzesse in Polen, die von der amerikanisch-jüdischen Presse maßlos übertrieben wurden, zur Verfügung zu stellen und erfundene Nachrichten mitHilst von Zeugen und Tatsachen erfolgreich zu dementieren. (Wir haben bereits gemeldet, daß es den Schlachzizen in Warschau gelungen ist, dem amerikanischen Gesandten potemkinsche Dörfer yorzutäuschen. Die Warschauer Herren haben es an Raffinement nicht fehlen lassen, um dem Gesandten, der aus einem Lande kommt, wo Pogrome etwas Sagenhaftes find, vom Gegenteil zu überzeugen. Das schlecht verhehlte Frohlocken über den ( gelungenen Betrug ist zu offensichtlich, als daß man' nichr den Wolf im Schafspelz merken sollte. Die Red.) Senator Morgenthau Im Zionistischen Bureau in Warschau. Warschau, 19. Juli. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".)' Die Mitglieder der amerikanischen Kommission .Senator Morgenthau und General I a d w i t, statteten im Bureau der Zionistischen Organisation in Polen einen Besuch ab, wo sie durch die Vorsteher des Zentralkomitees empfangen wurden. Begrüßungsansprachen hielten Dr. Klümel, Doktor Brauöe, PodlischewSki, Rabbiner Ru bin stein (Wilna), Dr. G vttlieb und die Abgeordneten GrÜnbaum und Färb stein. In seiner Antwort betonte Morgenthau, daß Präsident Wilson ein großer Freund des jüdischen Volkes wie übrigens jeden unterdrückten Volkes ist und wies unter anderem auf die großzügige R e t t u n g s. aktivn hin, die die Amerikaner zugunsten der Juden der ganzen Welt Vvrbereiten. Gener'as 'Jadwin pflichtete den Worten Morgenthaus bei und hob auch die Bedeutung des Völkerbundes hervor. Polen ephätt keinen avreri^ranischeu Kredit Die polnische Gesandtschaft m Wien meldet: Am 16. Juli fand in Warschau zwischen Mitgliedern der amerikanischen Kvm- Mission, welche mit dem Studium der jüdischen Frage in Pole» betraut wurde, und Vertretern der. Warschauer Presse eine Konferenz statt, m.t dem Zweck/ du . Amerikaner mit verschiedenen Anschauungen der polnischen, politischen und iommlistnchen Kreise über das Judenprodlem m Polen bekannt zu machen.; In seiner Ansprache an die Anwesenden erklärte der -Vorsitzende der KommEon, Herr M ü r genta u, daß die Kont' Mission an deren Spitze er stehe, keineswegs eine Untersuclmngskommission sei; ihre Aufgab« liege vielmehr darin, die Verhältnisse in Polen, welche Amerika wenig oder gar nicht kenne, zu ftubicrcn; Es liege tm Interesse des amerikanischen Volkes, daß in Polen, welchem amerckanifches Kapital zum Wiederaufbau der zerstörten nnd zur Gründung der umen Industrie verhelfen soll, O r dnungundRuhehe r r s ch e. Der innereStreil/ z wischender polnischen und jüdischen Be- ' v 8 l k e r u n g w Ü rd e ä n ch die Gewährung der amerikanischen K x e d i t e a n P o l e »ins dl g t d er Unsicherheit der D/r h ä l t n is s e . m günstigberiuslusse». Bor der Umgestaltung des Kablnetts. Würstha», 19. Juli. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) In der letzten Sejmsthung unterbreitete der Finanzmintster die Budgetvorlage. Diese Vorlage unterzogen mehrere Abgeordnete, darunter auch - der Sprecher der Nationaldemokradem, Professor Glvmb i n s k i, einer fcharfen Kritik. Abgeordneter Dr. W e i nzieher sprach sich für ein Mißtrauensvv tlt m für das Kabinett aus. 890 jüdische Bürger aus Posen inter^tc.rK. Warschau, 19. Juli. (Del. der „Wiener Morgenzeitung".) Abgeordneter Rabbiner Halpern ist von seiner Reise nach Posen zurückgekehrt. Seinen Mitteilungen zufolge befinden sich gegenwärtig im Jnterniertenlager 300 Inden aus Posen, die auf Grund der Gerüchte von einem geplanten Ueberfall der Deutschen auf Polen im Aufträge des Befehlshabers, Generals Dowbur-Musnicki, zusammen mit den Deutschen interniert wurden. Dem Abgeordneten Halpern wurde die Freilassung der Internierten nach der Aufhebung des Ausnahmszustandes in Posen in Aussicht gestellt. Jüdisch-polnische Verhandlungen in Paris. ' Warschau, 19. Juli. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".), Vor einigen Tagen fand, wie aus Paris berichtet wird, eine längere 5kvnferenz zwischen den Herren Marshall und Sokvlow als Vertreter des Komitees der jüdischen Delegationen in Paris und dem polnischen Ministerpräsidenten Paderewski statt.' Gegenstand der Verhandlungen bildete die Frage, der Regelung des polnisch-jüdischen Verhältnisses. Die Konferenz, die das Bestreben beider Teile erkennen ließ, . zu einer Verständigung in dieser Frage zu gelangen, ' dauerte Über zwei Stunden. ' DaS für den 26. Juni in den gwßen Saal.des „Tweadero" in Paris tzinberufene Protestmeeting gegen die Pogrome ist nicht, wie irrtümlich gemeldet würde, von den Behörden verboten, sondern durch das Vorbereitungskomitse aus wichtigen politischen Gründen abberufen worden. «Kl Branders in Palästina. Kopenhagen, 19. Juli. (Tel. der ^Wr. Morgenztg.*) Das Kopenhagmer zionistische Bureau meldet: Br an b ei S, der Führer der amerikanischen Zionisten, ist am 8. d. M. in Jerusalem eingetroffen und wurde bei ferner Ankunft von dm Beamte» der zwnrstische» Palästmakommission unter Führung FrredmwaldS. vom Vertreter der britischen Verwaltung und von der medizinischen Palästinaexpedition der jüdrschm Legionäre, empfangen. Im Hauplauartrerh otte Brandeis eine Unterredung mit den Generälm Shea und Edwards. Besonders feierlich wurde der Vertreter der amerikanischm Jndenschast in M o tz a begrüßt Banders, sowie Jellre hielten bedeutsame Ansprachen. Am iS. Juli stattete BranbeiS der Lemelfchuke einen Besuch ab. Jellre überreichte dem Gaste bei diesem Anlaffe eine Beksrüßungsadresie, in welcher die amerikanischen Bemühungen fr Palästina während deS KrleaeS gewürdigt werden und die offnmrg auSgrdrÜckt wird, Palästina werde stch günstig entwickeln. An de« Empfang »ahme» alle Schichtm der jüdisch« Bevölkmmg teil. Am 14. d.M. traf Brandeis in Jaffa ein. Auch hier wmde chm ein festlicher Empfang bereitet. Der Chachambaichr und der deneittge Leiter des zionistlschm Palästmaamtes, Dr. Thon, hieum Bnsprachm. Für die jüdische Gartenstadt T e l i t w i w, daS Zmtrmy der zionistischen Siedlung, wurde der 14. Juli M Ehrm Brandeis als F e i e r t a g erklärt. Don der Paläfttna-Mandats-Kommission.! Genf», 19. Juli. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") DaS ..Journal deS DebatS" brächte neulich eine Meldung eine- Korrefpondentm aus Jaffa über eine geheimnisvolle amerikanische Kommission, welche in Palästina angeblich in direktem Aufträge Wrlsons tätig sei. Dazu bemerkt der ^Manchester Guardian" da liege gar kein Geheimnis vor, eS handle stch lediglich um die amerikanische,Sektion der Kommrsston, welche der Rat der Bier schon vor emiaen Monaten nach Kle'masien zu entsenden beschloffen hatte. Von der Kommisston als solcher hat man nichts mehr gehört. Nur die Amerikaner seien hingekommen und jeder wisse von ihrer Anwesenhert m Kleinasien: SntVälki von'Manischen TrnpLrsr: he^etzt. 0 MLHrrfch-Oftva,«» 19. Juli. ^- P -.sh,.-.)' „Gonicc Kcatowskr" erfährt ans Wm ichsi',^ . a ‘ c » a C f i . vhn lttMschrp.TLEn^efetzt »utbe. Koltschak wehrt sich gegen den Vorwurf des AntLsemitismnS. i Kopenhagen, 19. Juli. (Del. der „Wr. Morgenztg.") In einem Interview mit Preffevertrttern erttärte W o l o g ia z k i, Prästdmt deS OmSker Ministerrates, in Bezug auf die Judenfrage ': „Viele Juden nehmen bedeutende Posten m unserer Verwaltung ein. Wir haben Versuche, .in der Bevölkerung. Zwietracht aus nationaler oder religiöser Grundlage aüSzustreueN. wiederholt öffentlich verdammt. Insbesondere Mißbilligt Admiral'Ko lisch a k jede Art Verfolgung der Juden. Die Regierung wird niemals gestatten, daß sich ÄMemitrsmnS entwickelt und durch.irgendwelche RegierunaSorgane oder. Zeitungm verbreitet wird.. Die, Regremng betrachtet den Antisemitismus, als staats- Und volksfeindlich und bekämpft ihn wo er sich zeigt. Maßregelndieser Art sind schon ergriffen worden, insbesondere gegen Akte gewisser RegierungSoraane, welche Interessen der jüdischen. Bevölkerung - berührten. Auch haben viele Zeitungen Wasungen erhallen betreffend die Aufnahme gänzlich unzulässiger, gegen Inden gerichtete Artikel. Die Sozialisiermra deS Elektrizitätswesens in Deutschland. Weimar» IS. Juli. (WoU-Buch Wie wir hören, wird der Nationalversammlung voranSsichilich in den nächsten Tagenein Gesetzentwnrj über die Sozialisierung des . E l e k t r i - r t ä t s w e s e n 8 zugeben. Die privalkapitalisiische Beteiligung an dm großen Elektrizitätswerken soll -nt' SRct<S}5?'■ eigentum übergeführt werden. Es ist aber n i ch t d a r a n g c« dacht, die private EleklriWtSindustcie in den Rcichsbesilr führen. Ferner ist der Ausbau der drntschen Waffcrkrästc twA das Reich beabsichtigt Brodq zerstört. M ä h v 1s ch - O ft r a «, 19. Juli. (Tschechoslow. Prchbur.) De» „Gazeta Lwowska" znfolLL ist die Stadt B r o d h mit A m g e b u n K. f, n m große ir Teil tcv ft ö v t. . Dis, > T n'p k «'S epidemie breitet sich irr 'furchtp Matze ans,.