Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-07-16 · Heft 177 (16.7.1919) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 177 (16.7.1919)
Date
1919-07-16
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979254--01577-2986995
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Wiener Mörgeuzeiturig ä garirar mSSSSSSSGZl ©ieN Die Pariser Siegespara-e. Paris, 15. Juli. (Funkspruch.) Gestern hat hier die Siegesparade stattgefunden Begeisterung war sehr groß. F o ch und I o f f r e wurden große Ovationen bereitet. Hinter diesen beiden Führern folgten die Vertreter der alliierten Mächte mit den Abzeichen. und Fahnen und den auserwählten Mannschaften der amerikanischen, britische«, indischen, italienischen, japanische», griechischen» polnischen, portugiesischen, rumänischen, serbischen und tschecho-slowakrschen Armee. Dann folgten P e L a i n und E a st e l n e a u mit der Militärschnle und der republikanischen Garde und schließlich die Delegationen der 21 Armeekorps mit kommandierenden Generälen und der Regimentsmusik voran. Die Jager zum Schlnß mit General von Mangi» und Fayolle. Die Äugst vor der deutsch-ungarischen Gefahr. i e n, 15. Juli. ' , Die Vertreter von Deutschösterreich sitzen noch imyrer geduldig in Saint-Gerrnain, stilisieren Note um Note und harren deö Urteilspruchs, der beständig auf sich warten läßt. Während nun.-letztens unbeglaubigte. Meldungen zu erzählen lrußteu, daß^ sich für den Friedensvertrag mit Deutschösterreich gewaltige Aenderungen in durchaus günstigem Sinne vvrbereiten, regt, ein Artikel des „Demps" an, Deutschosterreich unter dir Verwaltung des BSkkerl'Uudes sv tnirge zu stellen, bis sowohl dessen Bewohner, als auch Deutschland und Ungarn sich u n z w e ibeutig darüber äußern würden, wie sie ihre Zukunft zu gestalten gedenken. Auf solche Welse sollte der deutsch-ungarischen Gefahr, die eine der hauptsächlichsten Kriegs Ursachen .gewesen sei, dauernd für Deutschösterreich vorgebeugt werden. Diese Aeußerung des Blattes, das als Sprachrohr der'französischen Regierung dient, liegt bisher im Wortlaute nicht vor, und die vorläusige Meldung klingt recht verschwommen. Jedenfalls ist aus diesem Gedankengang heraus zulesen, daß das Mißtrauen, ^welches in Paris gegen Deutsch öfterreich vorherrschte, noch lange nicht gewichen ist, und inan erinnert sich, daß auch die Note der Entente, welche eine baldige Aufnahme Deutschösterreichs in den Völkerbund in Aussicht stellte, von einem Zeitpunkte sprach, da Deutschösterreich eine „verantwortliche Regierung" haben werde. Da nun auch die Entente nicht in der Lage sein wird, die durch ordnungsgemäß durch ge führte Wahlen begründete Legalität der deutsch österreichischen Regierung zu bezweifeln, so muß man anuehmen, daß man in Paris von der Autorität dieser Regierung keine allzu hohen Begriffe hat und sie nicht für geeignet hält, die D u r ch f ü h r u n g der einzugehenden Verpflichtungen zu übernehmen. Das Pariser Mißtrauen gegen Deutschösterreich aber erklärt sich durch dessen überstürzte und von völligem Mangel an politischem Blick zeugende Haltung in der An sch lu ß fr a ge; es ist hauptsächlich ein Mißtrauen gegen ^Staatssekretär Dr. Bauer, der in der Führung unserer Außenpolitik eine ebensowenig glückliche wie sichere Hand bewiesenhat. Da nun Deutschösterreich von seinen Anschlußabsichten bisher wenigstens offiziell nicht abgegangen ist und andererseits, die Regierungsshsteme Ungarns dieses als einen wenig sicheren Nachbarn erscheinen lassen, sv scheint ipan irr Paris nach wie vor eine Koalition der drei aneinander angrenzenden Staaten zu befürchten. Die vom „Ternps" augeregte provisorisch« Stellung Deutschösterreichs unter die Verwaltung - des Völkerbundes scheint zu dessen Schutz gedacht zu sein, und man wird ja bald sehen, vb hinter diesen Auslassungen mehr zu suchen ist als eine müßige Sommerphantüsie. Eines ist sicher: man wünscht in Paris, daß Deutschösterreich selbständig bleibe und keinerlei Bü ndnispolitik betreibe, ein Wunsch, der auch der Wunsch vieler guter Deutschösterreicher ist. Nur die Einsicht, daß diese Selbständigkeit auch durch einen annehmbaren Friedensvertrag ermöglicht werden muß, läßt noch immer auf sich ' warten und es ist geradezu absurd,, daß Dr. Renner seinen Eifer darin verzetteln muß, um das hierzulande jedem Kinde Selbstverständliche den unbelehrbaren Staatsmännern von Paris zu beweisen, daß DeutschSsterr-erch nicht Oesterreich ist, zwischen uns und den Nachbarstaaten niemals ein Kriegszustand bestand und.daher auch alle Folgerungen v aus diesen falschen Prämissen hinfällig seien. Diq Wiener Delegation ist in Paris ineine Situation geraten, die man tragikomisch nennen könnte, wemr sich an sie nicht das . Schicksal von MPionen vom Menschen knüpfte. - Di« Verzögerung in den Verhandlungen soll übrigens auf neue Schwierigkeiten zurückzusühren. seilte die sich in dem Augenblick zeigten, als eine besonderes jugoslawische Mission Clemeicee.au ihre Forderungen präsentierte. Worauf diese hinausgehen und> ivo die Widerstände zu suchen sind, läßt sich unschwer erraten und so wird Deutschösterreich, ganz gegen das Sprichwort, in Mitleidenschaft gezogen, weil zwei sich streiten. Inzwischen aber hat der - Gegensatz zwischen Jugoslawien,nü> Italien nichts von seiner Schärfe eingebüßt und das adriatische Problem bleibt nach wie vor ungelöst. Auch die Entsendung englischer, amerikanischer und französischer Kriegsschiffe nach Fiume vermag daran nichts zu ändern, ebensowenig wie Clemenceans Erklärung, daß Italien in Fiume keine Vorrangsstellung einnehmen dürfe, bevor das Schicksal dieser Stadt entschieden sei. Auch die Erklärungen, die Ministerpräsident N i t t i in der Kammer gab, bewegen sich icc den üblichen nichtssagenden Wendungen. In der Wriafrage verteidige die Regierung „maßvoll und würdig" ihr Programm, andererseits aber müsse das Zusammenarbeiten mit den Alliierten „innig" sein, im übrigen wolle die Regierung dem Generalstreik 'Vorbeugen und denke nicht daran, in Ungar» und Rußland zn intervenieren. In bezug auf die Inland fragen sichert die Regierung einen Abbau der Teuerung, die Reform des Wahlrechtes ^und die allmähliche Demobilisierung zu. Wie sehr Italien zugreiftn möchte, wo etwas zu holen ist, geht aus seiner jüngsten Forderung nach Übertragung der österreichischen Konzessionen in Tientsin hervor. Gegen diese Ansprüche hat, wie ein amerikanisches Blatt berichtet, die chinesische Delegation in Paris protestiert. Ueberhaupt schneidet China bei diesen Verhandlungen schlecht ab, die Erbitterung der Chinesen über die Abtretung Schantungs an Japan ist im Wachsen begriffen und accs dieser Frage können sich noch Störungen des Weltfriedens ergeben, die darum um nichts geringer zn sein brauchen^ weil es sich um entlegen« Länder im fernen Osten handelt. Auch in Frankreich findet der Friedeusvertrag. keine einmütige Aufnahme. Der Nationalrat dev sozialistischen Partei hat mit Überwältigender Mehrheit beschlossen, die Ratifikation abzulehnen. Wenngleich sich aus diesem Beschlüsse unmittelbare Folgen nicht ergeben dürften und die Ratifikation durch die Pariser Kammer ohne Zweifel erfolgen wird, so will doch die Haltung des französischen Sozialismus als Symptom gewertet werden.. Vielleicht kommt es doch' noch einmal zu einer wirklichen Internationale, die im--. - stände sein wird, einznrenten, was die heutigen Machtj Haber in Paris ans dem Geleise zu bringen sich an- ' schicken. »an Ät 177 Wien, Mittwoch >■> )H.H. . v .UpffT^I^Ti^lftnaTT., t-lWT,. Inland. Niederösterreichischr Landesversammlung. Sitzung am 15. Juli.; Die gestrige Sitzung war von mehrstündiger Dauer. Nach Mitteilung des Einlaufes, der zahlreiche Anfragen enthielt, beantwortete Landeshauptmann Sever eine Interpellation ' wegen Nichtzulassung des Bezirksbürgerrates Gutenstein zn den Sitzungen . der Bezirkswirtschaftswmmissionen. Hieraus fanden Wahlen in Ausschüsse, Kommissionen, Landesanstalten »sw. statt. Eine sehr lebhafte Debatte entwickelte sich über den Antrag ^betreffend die Reform der Jagd und Fischerei. Ai«e Anregung des Abg. Wagner die Jagd und Fischerei fit verstaatlichen, wurde mit großer Aufmerksamkeit ausgenommen. Die Sitzung nahm im wesentlichen folge,rden Verlauf: Gegen die ungarischen Flüchtlinge. ' Zu Beginn der Sitzung wendeten sich die Abg. Pirka um er und Genossen in einer Anfrage gegen die aus -U.ugarn kommenden Flüchtlinge, die sich durch einen geradezu aufreizenden Aufwand bemerkbar ucachen. ^Sie verschärfen, heißt es in Ider Anfrage, unsere Lebensmitteluffb Wohnungsnot in bedenklicher Weise, ganz abgesehen von den politischen Gefahren, welche viele dieser ungebetenen Gäste mit sich bringen. Es wird die „Entfernung der lästigen Ausländer" und die Sperrung der Grenze verlangt. Netzen die Teilnahme des BrzirksSürgerralsS in Gutmstein an den Sitzungen der MzirkSwirtfchastSkommisstonen. Landeshauptmann Sever beantwortet eine Anfrage des Abg. Birbaumer über das. Verhalten der DezirkShanptmannschaft Wiener-Neustadt gegen die Forderung des Bezirksbürgerrates in Gntenstein nach Teilnahme an den Sitzungen -der Bezirkswirtschaftskoulmissionen. Die Bezirkswirtschaftskommissionen wrrrden, so führt der Landeshauptmann aus, auf Grund eines Beschlusses der Landeswirtschaftskommission ins Leben gerufen und sollten aus dem Bezirkshaüptmaun als Vorsitzenden und aus je bker. Produzenten- und vier Konsumentenvertretern bestehen. Die Produzentenvertreter waren durch die Bauernräte, die Kvnsumentenvertreter durch die Arbeiter- und Soldatenräte zu delegieren. Dieser Vorgang hat sich bewahrt. Dis Bezirksyauptmannschaft bat nun versucht, die Bürgerräte zur Beratung kn .den Kommissionen heranzuzcehen. Die Versuche ergaben, daß die Bürgerräte Überall einmütig von den Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräten »bgelehnt wurden, weil sie bald mi 1 den Produzenten bald mit den Konsumenten stimmten. Aus diesem Grunde hat die Landeswirtschaftskommission beschlossen, die Bürgerräte als Mitglieder der Lande?-, Bezirks- und Gemeinde-Wi'tschaftskommission nicht . aufzunehmen. Ich bin sonach -- schloß der Landeshauptmann seine Ausführungen — nicht in der Lage, die Bezirkshauptmannschaft Wiener-Neustadt anzuweisen, den Würgerrat von Gntenstein in die Bezirkswirtschaftskvimnission g» berufen. (Bewegung.). ' Abg. Birbanmer: Das werden wir uns merken! Landeshauptmann Sever; Dazu habe ich's ja auch verlesen. (Heiterkeit.) Hierauf gelangt der Antrag des Landeskultur-Ausschusses betreffend Schaffung eines strengen Flurschutzaesetzes «ach kurzer Debatte zur Annahme. Dagegen wird der Antrag des Landeskultu.'-Ausschusses,, die Re ch n u n g S ab s ch l ü s s e des niederösterreichischen Landeskulturrates für die. Jahre 1918, 1914, 1915 und 1916 sowie die Voranschläge für die Jahre 1915, .1916, 1917 und 1918 nachträglich zur Kenntnis zu nehmen und zu genehmigen bei , der Abstimmung abgelehnt. Eine Reform der JagdgefetzgeSmrg. Abg. Karl List referiert Über den Antrag des Landeskultur-Ausschusses betreffend die Reform der Jagdgesetzgebung und stellt folgenden Antrag: 1. Jagd und Fischerei sollen in einem gemeinsamen Gesetze nach Änheitlicheren Gesichtspunkten behandelt werden; Jagd- und Fischschutz soll gemeinsam ausgeüibt werden. 2. DaS Jagd- und Fischereischutzgesetz soll. den volkswirtschaftlichen Gesichtspunkt wahren, so daß in Jagd und Fischerei kein Raubbau getrieben werden kann. 3. ES ist darauf hinzuwirken, daß die Einleitung von tzlbfallwässern der Jndustrieunternehmungen in fischreiche Gewässer. hiutangehalten wirb. Bei diesem Referat enbspinnt "sich eine sehr lange Debatte, in welcher von mehreren Seiten auf die gegenwärtige 'v irrationelle Ausübung der Jagd und Fischerei hingewiesen wird. Der Abg. Wagner tritt nach eingehender Begründung für die Sozialisierung der Jagd Und Fischerei ein. All« Besitzrechte au Jagd und Fischerei sollen an die Gemeinden fallen, nicht Einzelne oder einzelne Gruppen sollen Nutzen von Jagd und Fischerei ziehen, sondern die Allge- Mchnheit. Abg. Franz List verlangt die Enteignung der Fischereirechte der Herrschaften und reichen Klöster. Abg. Wollet befürwortet die Einführung.von Lanbesstscheretämtern und die Errichtung neuer Fischzuchtanstalten, besonders für die Karpfenzucht. . Hierauf wird üakh dem Schlußworte htS Referenten dar Antrag des Landeskultur-Ausschusses angenommen.^ Sine Unterstützmrgsaktton für die durch die letzte Wetterkatastvophe Geschädigten. Es gelangen nun zwei DringlichkeitSanträge 8«ir Abgeordneten List und Christof betreffend die Unterstützung der durch die letzte Wetterkataströphe. Geschädigten zur Verhandlung. Bei, der Abstimmung werben die 'DringlichkeitSanträge mit einem Zusatzantcage des Abg. Maier, die Unter» stützungen in Form von Lebensimb Futtermitteln- Znzn- «eiftri, angenommen. KkdhM Wtzimg ijettte um rr Ilyr vorm Mag«. $fae Ste«tt«mzeige gegen den christlich sozialen Abgeordnete» Dr. Buresch. Wie nnS ans Groß-Enzersdorf berichtet wird wurde gegen >en chriAichsozialen Abgeordneten Dr. Buresch bei der StaatS-- mwaltschaft Korneuburg die Strafanzeige erstattet, weil er — es »ar dies am 4. Mai bei den Wahlen in den Landtag — gegen »ie Wicht«, die er als Obmann des Ortswahlausschusfes hatte, tte Möhler m gesetzwidriger Weise beeinflußte und sie für die Wähl der chrimichsozialen Kandidat« bestimmen wollte. Julius Karolyi zurückgetreten. Prag, 14. Juli. (Tschecho-slow. Preßbuv.) Der Ministerwasidem der, ungarisch« gegenrevolutconären ^Regierung in Szegediu, Gras Julius Karolyi, ,ft z u r ü ck g e t r r r e n. i!?em« Posten wrrd Destder Abraham übernehmen. Aus der rrugarischen Gesandtschaft. Der zum Racksolger des Gesandten Czodrl designierte Volkskommissar Dr. A g o st o n hat bisher die AmtSgeschäste noch nicht iibernomm« und will auch dce heikle Bürde dieses * Postens nicht auf sich laden. Man fvncht davon, daß der gegenwärtige Stadtkommandant von Budapest Herr H a u b r ich als Gesandter ln die Bankgasse konimen soll. BiS zur endgültig« Entscheidung soll der bisherige wirtschaftliche Vertreter NugarnS in -Wim Herr F e n p v provisorisch als Gesandter fungier«. Der gewesene Präsident, Graf Michael K a r o.l y i, der Weser Tage m Verkleidung die deuischosterrrichische Grenze zn überschreiten suchte, wurde daran verhindert und zur Rückreise n^ch Budapest gezwupg«. __ Pogromogitattorr der Negierung Ksltschak. In einer Korrespondenz des „Daily Htrald" auS Wladi-- wostok wird bttichtet, daß in ganz Sibir,« eine schreckliche Pogromagitation getneben wird. Vor einiger Zeit fand in Irkutsk eine Kontercnz der sibirischen Inden statt, alls der eine ProltflresoliUron gegen das osfizielte Organ der Kolischnk-Regieeung beschlosseii wurde, das nuauihörlich zu .Pogromen hetzt. Die russischen Offiziere — schrcibl das gcnanni« Londoner Blatt — mach« kein Hehl daraus, daß sie ' darnach trachten, sich iür die ihnert wahrend der Revolutionszeit zugefügten Belridigungm zu räch«, und daß sie diese Rache auf; > dieInden abwälz« werden. Die seitens der Omsker 9Usj gierung an die Front gesandten Feldgeistlichen predigen einen K r e u z z u g g e g e n d i e I » d e n. Der Korrespondent will von angesehenen Führern dieser Regierung, wie General: R o w a n'o w s k i, Iwanow, Rikow und General! S a w a r o w gehört .Hab«, daH im Kampfe gegen', dee Bolschewik« man vor alle« mit de»! -Inden abrechnen müsse. Einem Befehle der Re-' gretung in Omsk zufolge, werd« die Juden a ns s ch l i e iH l:ch bei der Jnsantertr verwendet unds. kin Jude kann de« OffizitrSrang nicht«, erlange«. j Zum Schlau drückt der Korrespondent seine Befürchtung! auS, daß mit der Besetzung Moskaus durch die Kottschat-Armee: em schreckliches Vluibad unter den dortigen Jnd« angreichiet. wi>rden knmi»«>

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.