Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 176 (15.7.1919)
- Date
- 1919-07-15
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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v Seite 4 Wien, Dienstag Vgl»ni , f"'* *~ ... Inland. ' % Nationalversammlung.; ' Dir Tannin der nächsten Sitzung der ^Nationalversammlung die für diese Woche in Aussicht genommen war, erhält durch die Rücksicht aus die Ilcberreichnng des Meilen Teiles der Friedcnsdedingmraeu in Saint-Gertnain eine neuerliche Verschiebung ans die. nächste Woche. Es ist wohl nicht ausgeschlossen, daß, noch diese Woche etwa am Samstag eine Sitzung abgehalten werden muß, doch ist es eher wahrscheinlich, daß die Sitzung erst am Dienstag den 22, oder am Mittwoch den 23. d. M. abgehalten wird. *7 Die Kündigung der WagAonkonvsntion. -- In Bestätigung und Ergänzung unserer kürzlich gebrachten Meldung über die Kündigung der Waggonkonvention wird uns aus Vra g berichtet: Die tschccho-slomakische Regierung ^.hat den Vertrag mit D en ts ch ö st er r ei ch, Polen ^rmd In g o s l a w i e n über die Sicherung des gemeinsamen Interesses am Wagenpark aller Bahnen gekündigt.. Dadurch wird . fich die Notwendigkeit ergeben,, die Auseinandersetzung über den Fahrpart' zu beschleunigen. Vorläufige Berechnungen haben ergeben, daß. 5Q°/o des Fahrpärks an den tschechv-slvwakischen Staat, oOV* an Deutschosterreich, 15% an Polen und. 5°/0 an Jugoslawien . fallen dürften. Bei der endgültigen Auseinandersetzung wirb' selbstverständlich auch auf den erheblichen Verlust am Fahrvark, 8er sich durch die Auslieferung von Waggons an Italien ergeben hat, Rücksicht genommen werden müsse»». Auflösung der Futtermittelzentrale. Nachdem bereits durch eine Verordnung vom 15. Juni die schailichc Bewirtschaftung von Heuh und Stroh aufgehoben, würde, hat das Staaisamt für Volksernährnng nunmehr auch die Liquidierung der Futtermittelstelle (Fntternnttelztuträke) und aller ihrer Zweigstellen verfügt. Zum Liquidator wurde der ehemalige Reichs« ratsabgcordncte und Leiter der Futtermittelzentrale, Josef Golk, bestimmt. Nach dieser Verfügung wird daher die Futtermittelzentrale samt ihren Zweigstellen bereits am 31. d. M. in Liquidation treten. >7^ Y Die Lebensmittelversorgung Deutsch. : österreichs. ' Im Staatsamte für Finanzen fand am Samstag .eine Konferenz über die Deckung des Bedarfes für die Lebensmittel» und Rohstoffversorgung statt. An der Konferenz nahmen die .Staatssekretäre Dr. Bauer, Dr. S ch u m v e t e r, 'Doktor Ellenbogen und Dr. Löewenseld-Ruß» als Vertreter der Finanzinstitute die Direktoren Herzfeld, N en r a t h und P o p p e r - A r t b e r g teil. Y‘ v In der Besvrechimg wurde ein allgemeiner Gedankenaustausch über den Bedarf der nächsten Monate und die Mittel zu seiner Deckmrg gepflogen. Bestimmte Vorschläge wurden ^nicht erstattet. Dre Konferenz führte zu keinem positiven Ergebnisse. - « Gemeindsratswahlen in Salzburg. Am Sonntag fanden in der Stadt Salzburg die- ' Wahlen in den Gemeinderat statt, die folgendes Er- geünis hatten: Die Christlich sozialen errangen 1.6 Kandidaten und bilden somit die Mehrheit. Es wurden? -12.403 Stimmen abgegeben, das ist bloß um 261- Stimnien rnehr als bei den unter, schon seht flauer Beteiligung stattgefundenen Wahlen indie Landes- , Versammlung. Die Sozialdemokraten brachten 12 Kan-, didaien. in den Gememderat, die deutsche Dtrbeiter-. parttzi 4, der Volksbund 3, der Bürgerklub 2, die 'Deutschfreiheitlichen 2, der Wirtschaftsklub einen, die ' unpolitische Partei errang ckeinen Sitz. , * , Der Stimmenentgang, den die deutschfreiheitlichen Parteien bei nicht vollzähliger Wahlbeteiligung erlitten,.. ist auch darauf, zuruckzüsuhren, daß infolge eines Form-, gebrechens im letzten Augenblick die Koppelung bürchfiel und den Christlichsoziaten einige^ Mandate mehr, zusielen, die bei einer Koppelung die Dentschfreicheit-. liehen erhalten hätten. * * :; ':ji ’ Das Stünmenverhättnis stellt sich folgenderttlüßeN' ^r: Christlichsoziale '4524 Stimmer», Sozialdemokraten' 3549 Stimmen, Deutsche Arbeiterpartei 1113 Stimmen/ Wlksbund 1026 Stimmen und Unpolitischer Wirtschaftsverbaud 266 Stimmen. 7 allen Mitteln ein großer Kampf um die Entscheidung: freie Wirtschaft, Planwirtschaft, oder, gemischte Wirt- ', schaft geführt. Indien koumren schon aus erlaubten und unerlaubten Wegen große. Maugen von Rohstoffen und von fertigen Waren ins Land. Eine „wirtschaftlich- 'kulturelle Gesellschaft, für den. Neuaufbau" will großzügig ' die Herstellung internationaler Handelsbeziehungen in Angriff, nehmen, eine '.Aktion des Handeln- und Industrievereins 'plant, durch' die.. Errichtung von großen Frrihafrnantagen' an-'der- Donall' Wien zu einer Art von kontinentchem Hafen, 'zueiNM Ausfallstor des Welthandels nach dem'Osten hin 'zu / machen. ' 'Auf alten 'Gebieten also sind' regsame Kräfte ' am Werk.und der Wille der Bevölkerung ünd ihr 'unverwüstlicher Optimismus bürgen dafür, daß'es nicht Scheinkräfte sind. Für den schasfensfreudigen Gerst, der heute nach so langer, schwerer Prüfungszieit in dieser Bevölkerung lebt, mag der beziehungsrei'chd, demonstrative Beifall keuirzeichnend sein, der in. der.i letzten Woche an drei Abenden den Rezitator Wüllnev' umbra'nste,. wenn er den kurzen Go.-th.-'ckw-: Spruch' voriru'g: - ' "' ' „Feiger Gedarllen . . ^■' * Bängliches Schwank:.:, Weibisches Zagen,. ' 7 , .7! A: ngstliches Klagen, Werdet kein Elend, '/ Macht dich nicht f^e.i.» 7 . . Allen. Geweilten" 1 'J7. ... ‘ , 7 Zum Trutz sich, erhallen, s ..'s ".'. .' -'.'immer M Lsügen, V •' ästig sich zeigen, R»«st'.t die Arme 7 r Göil.'r Nerv. - " Wiener Mörgenzeitnug Der Generalstreik in Italien. 2 Lugano, 14. Juli. (Tel. der.„Wr.Morgenzeitung".) Die sozialistische Parteileitung, der gewerkschaftliche Ard^rterbund und die Eisenbahner-Gewerkschaft haben an das italienische Proletariat einen Aufruf gerichtet, der sich auf den Generalstreik bezieht, der am 26. und 21« Juli stattftnden soll. Der Aufrllf protestiert gegen die Bekämpfung der bolschewistischen Äe-. giernngen in R n tz l a n d und A n g a r n und gegen die diesbezüglichen Aktionen der Verbündeten. Es wird angeführt» daß sich die Arbeiter von Frankreich, G n gland, D änemark, LchWed en und der S ch w ei z gleichfalls dem Streik auschließen werden. 'Am Streik sollen auch die Angehörigen des k l e r i Kalen Bundes der italienischen Arbeiter und die sogenannten Ne f o t mf o z i alisten Leitnehmen. In einer Kundgebung der Parteileitung der SoziaListen beißt es: Die Leitung bestätigt, daß.der beschlossene Generalstreik der Besitz ergreif un g der politischen Macht durch das Proletariat dienen soll, und beschließt, die praktischen und technischen Vorbereltuntzsarbeiten hierfür eisrigft zu betreiben. _ Gegen Äie antifemÄschen ReqÄsitionen in Polen. - Warschau, 14. Juli. („Poln. Stimmen".) Der Oberkommaudant der litauisch-weißrussischen Front, Graf S z e p t y e k i, erließ einen Befehl gegen die willkürlichen Kontributionen Und Neg ui fit io neu beider jüdischen Bevölkerung. Graf SZeptyeki kündigte an, daß solche Kontributionen und Nequisitionen als P! ü n d e r u n g.e n behandelt und schwer bestraft werden. Trtznng der Abgeordneten des ukrainischen NMonalra^teS. Am 13, Juli fand im Saale des ukrainischen Vereines „Jednist" in Wien eine Sitzung der Abgeordneten des Natiynalrates des Westgebietes der ukralnrschcn Volksrepublik statt, welche infolge der. polnischen Invasion ihre Tätigkeit ins freie Ausland verlegt haben. ,, ■; : . . ' ..v Die Sitzung eröffnet« der ukrainische 'Gelehrte und Universitätspr.ofessor Minister a. D. Dr. Korbaczewskyj. „In einem Momente, wo unsere Mgierung vorläusig vom Verkehr mit dem Auslande abgeschnitten ist, treffen wir zusanimen" ^—-'erklärte der Vorsitzende in seiner Eröffnungsrede — „um aus freiem Boden vor der gesamten Kusturwelt einen entschiedenen 'Protest gegen alles zu erheben, was in unserem Lande jetzt vorgeht." ' - 7 Die Versammlung beschloß, nachstehende drmgende Forderungen der ganzen ukramischen Nation mit einem warmen Appell mü den Obersten Rat der Alliierten und die gesamte Weltdemokratie Mm Ausdruck zn bringen: . ... Daß der Beschluß/ mit welchem der polnischen Armee das Mandat eingeräumt' wurde, Ostgalizien bis zum Zbruczflusse zu besetzen, ehestens'abgeändert und der polnischen Armee der-Auf-' trag erteilt'werde, sich hinter den Sanfluß, .aNf das ethnographisch polnische Gebiet zuximzuziehen; . ' daß. das ukramische Volk in Osiganzien ,iu der Ausübung, .seines nationalen Sclbstbestiwmungsrechtes" nicht mehr, wie es bis nun war, gewalttätig gestört werde. . daß die in den polnischen-Kasematen und Internierungslagern schmachtenden Ukrainer - mtb Ukräinernlnen sofort aus freien Fuß gesetzt und in das Heimatland zurückbesördert werden. .. . - ..v, »Die. jüdische /Einwanderrrng nach Amerika. Der-Wilvaer „Tog" meldet: Der Direktor der ausländischen Abteilung der Ncm-Äorcer „Public National Banc", S. Bergfon, der Ende Apnl.New-No.rk verlaffen hatte, ' erklärte, daß 'ZehntaAende voll'Juden' sich ist den Bureaus der erwähnten Bank naw den Möglichkeiten' der. Geldüberweisung an ihre Verwmdten Polen erkmdigen. Ethra 40.000 Personen beabsichtigen auch, ihre Faunlien.nach Amerika zu bringem Diese Fönmien tverden m drei'Gruppen geteilt werden: Vorerst werden diejenigen, die Einreisebewilligung für ihre Familien - erlangen, - die. cheveüs 'amerikanische Staatsangehörige sind/ dann ,kommerr^die Fammen - derjenigen in Betracht, die - iyr ' ÄRsMwKki"' über die Mifston | V'V, ■ -r;: '■ Warschau, ' 14.r; IG. (Tel. der „Wr. Morgeuztg.") .Der Pariser Sonderberichterstatter des„Knryer Warszawski" ^schreibt seinem Blatte über die Mission-Morgenthaus folgendes: ’■■! < „Dys dezidierende Wart. wird,nicht der offizielle amerikaansche Kommffsäx (im Okknpationssalleh..sondern der 'h albo f s i .z i t l l t Delegierteein ster 'sö 'hl i P e»r F r e n n d des Präsidenten, haben, 'der mit ihm inoffiziell persönlich konferieren wird. Dieser halboffizielle'Delegierte ist bereits designiert; es ist dies $. W o r g-e ntha u, der gegenwärtig in Paris »weilt. : . H. Morgeüthan nst Jude und dazu ein naiv-fanatischer Jude. Man knlln.»ich tbehaupten, daß er über Polen B o rn:r teile h a' b e, doch, seien seine Begriffe in bezug aus dre Lage, der jüdischen-Bevölkerung in Polen. sehr theoretische und .oberflächliche. Es erwartet uns deshalb, eine schwere u n d z u st ell e u". Es bleibt qbznwarten, wie dieses „r i ch t i g e L icht" uMschaurn wird. ' '"^7. Natifizierüpg. Ä es Fstjed eysperirgges ip P o len sich-der Jejm mit dem Friedensvertrag befassen. 15. Juli E Nr. ,176' Telegramme. Die Pariser Siegesfeier.?,v Vs Paris, 14. Juli. (Funkspruch.) Der . heutige . Nationalfeiertag verlief,, von prächtigem Wetter , be^, günstigt, untxr Teilnahine einer nach Millionen zäMqst öen Menschenmenge, jn glänzender Weise. Die,ArmeeA sichrer., wurden von den Zuschauern beMistert begrüßÄ ebenso'' dis AbLeilmigen der "Verbündeten Armeen^ bity im Zuge der defiltevLnden Truppen, einherschritten, j,. Die^ Marschälle Foch und J.off re ..ritten.vdeu^ Zuge voran, in welchem man den Harschall Petain, .bc^' bemerkte. -Auf den Tribünen befanden sich Präsident i Poin care, die gewesenen Präsidenten Fallitzr'$■£['.. und L önbe.t, MmisterpräsidS-nt ElemtnccattÄtff den Ministern sowie' viele Abordnungen, darunter solche aus Kffäß-LotyringÄl^..^."Ein ^$Ü0.'von. 1000 Kriegsbeschädigten mit Militärmnsik an der Spitze marschierte an den Tribünen vorbei. Präsident ^osireare begrüß!/, sie namens des Vaterlandes. ' . - Die franzofische Presse Über den Sregesfestzttgs Staint-Germain, 14. Juli. Fast alle Blätter'find' . durch Festartikel, Gedichte und lokale Informationen über den Triumphzug ausgefüllt. , '" i , „Echo de Paris" bringt'überhaupt keine p-olitischcn^ Nachrichten.' ' ' Diese Harmonie' wird' nur durch einige wenige'- * Blätter gestört, die dem nationalen Fest nur nüchterne und kritische Betrachtungen widmen und im übrigen! sich mit ihren besonderen politischen Parteidingenbe^' schäftigen'. ' i ■ * . .. . ''jv „Journal de Peuple" bringt' einen Artikel, be^ '^ titelt: „Warum wir-beim Feste nicht' mittun."- Es^ schreibt: '„Mmp.Cholera oder Pest unser Volk beri wüstet hatten, hatten tmt das Herz zu öffentlichem Vergnügungen, wenn.die Geisel endlich' aufhdrk^ Soll- .man . sich , über den Sieg freuen, wo alle bürgerlichen'-'-.' Freiheiten anfg-ehoben sind'" und der Mlitarismns in ' . Frankreich mächtiger ist als je? Wir hassen diese Feste,'' - die das Ergebnis einer-unwürdigen und ungeheuerlichen-' Schlächterei feiern,-- und. überlassen das' den Berufs-.!- ' Militärs , der Kanzleien,-den Profitmachern an den allgemeinen-Nöten, und den 5. agierenden, die sie be.-" Witzen:" ' . . - H?-:- ' Jn.^e Pays"- t>eröffentllcht der OizepräsideMder . republikanischen Vereinigung' früherer Soldaten, Bidal-< -! seine - Demissionserklttrung in der Form einesvsseneir Briefes an den -Vorsitzenden des- Seineverbandesdiesen Vereinigung, Henri Barbusse, - den Verfasser des ',,FE<- Er begründet den Rücktritt mit dem Beschluß der.ge-/ nannten.Vereiniguüg, au dem 'Zuge.nachdenk Perc LnchaifS.! teilzu nehmen. - Die Enttäitfchung Äer Elsässer? ' ' 'Sallit-ßlsrumtn, 14. Juli. In der g-eftrigeu Sitzung.-''-' des Nationalrates der französischen Sozialisten ver-'- las.Gr u m b ach. (Elsaß-.L-othringen) zunächst eins Erklärung,, an der die Partei.aufgesordert wird, dieRati- . fikation ches Frieden^vertrages zu verweigern..^ Er. sagte»'. .. daß der /Enthusiasmus, der nach dem Einzug der ',fran^.. zösischen Truppen in Elsaß-Lothringen herrschte,durchs, die' Methoden der französischen Verwaltung bereits.^unx^ Teil znm'Verschwinhen gebracht werde.'Die Provinzen > hätten. Frankreich' in der Form einer.. .M'tttärverwäl^ tung 'kennen gelernt, die die B-esehle von oben nichst! achte. Hir die Schnten- und in die Gerichte wnrden- Leute. geschickt, die . ihM elsässischen Dialekt nicht beherrsche^.'Hunderte von Elsässern stehen und Sequestern,. Z-in!.Bischweiler sei vorige! Woche eine Versammlung , streikender Metallarbeiter durch, einen Offizier- und', 50 Soldaten mit äufgepflanztem B.ajvnne-tt ausgllöst. worden.. > . . e-; . -■ . v ■ Die französischen Hafenarbeiter verweigern die Verladung von Kriegsmaterial nach - Y. Rußland. - . SaintsGrrmain, 14. Juli. Eine Zuschrift des Sekretärs der! taseuarbeiter' von Havre an dre „HumanitS" stellt fest, daß dir' Hafenarbeiter beschlossen haben, die Verladung von Kriegsmaterialnach Nußland zu verweigern. Die Militärmtendanz habe danuihre eigene.Arbeitsmannschaft, hauprsächltch Neger, dazu verwendet... So konnte-die „Ceres" mit' einer Ladung von Tanks abgehen. Das Schreiben aber wirft-weiter die Frage auf, warum die ' - Metallarbeiter sich nicht weigern, weiter Waffen und Munition . zn erzeugen., -v. .; Me Majorität des amerikanische» Senats gegen den Völkerbund. . 'Amsterdam, 14. Juli. (Korr.-Bur.s Die e n^g l i s ch e n V l ä t t e r veröffentlichen eine Exchange-Meldung vom 10. Juli, derzusolge 49 a m,e r i k a n i s ch e S e n a t o r e n, das ist mehr als die Halste der gesamten Mitgliederzahl des Senats, sich vorbehaltlos der Annahme des V ö.t t e r- . - b.u n d v e r t r a g e 2. w r d e r s e-tz e n. Die türkischen Truppen bleiben unter Waffen. Nichtbefolgung der Befehle der Konstantinopeler Regierung. dPnris, 14. Juli'. ' (Funksprn'ch des' Korr.-Bür.)' Denis. Vv ch i n' schreibt im „Figaro", daß der. mit der Türkei am 30. . Oktober geschlossene Waffenstill- - stand diesiD e m o b ilisieru n g der türkischen Armee \ perlarigte. Diese Beftimmuug sei jedoch nicht durch-', geführt . worden,, da bei Aiv ali das' 14.' und - -17. Armeekorps unter dem Kommandänteu Jnssuf, Pa sch.n s-vollkylMen^'ausgerüstet, eine ^-amp.ssront-dg.r-... stellen^ '.In'Meinasien .werben, die Befehle der Konstantinopler Regierung überhaupt.nicht bea'chttt,.‘u{ ..-Mt.mimMtxxi '