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Wiener Morgenzeitung · 1919-07-04 · Heft 165 (4.7.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 165 (4.7.1919)
Date
1919-07-04
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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JjtTM roten, FreÜ-g Eine PogromÄebatte im polnischen » Landtag. < - SB<trfdjint, 1. Juli. (Tel. der ^Wienec Morgenzeitu.ng.") Die traurigen 'Geschehnisse, die sich' vorigen Donnerstag am Solle c in Warschau am hettichten Tage' abgespielt haben, gaben, abermals Anläße zrr Reden und ^Gegenreden, welche einen -Teil der Sejnt-Sitzitng pom 27. v. Söll aüsfüllten. "J:- ' lieber die erwähnten Vorfälle wurden zwei D'ringlichkeitsanträge eingebracht, und zwar vom. Abgeordneten K o r f d n ti) int> Warnen der polnischen Nntiönaldemoktaten und vom Abgeordneten H alpern für die sveie Vereinigung der jüdischen Abgeordneten. Enthielt schon der schriftlich formuliert? Antrag Korf a n t y s ei ne Fülle von u n e r h ö r t e n Ver l'e u mdnng.en der Juden, die als die Peiniger und Mörder dev polnischen Bevölkerung, als die Verbündeten der Deutschen im Kampfe gegen die Polen und als die Feinde des polnischen Staates, gegen den sie im Anslande eine Kampagne betreiben, hingestellt werden, so war seine Rede zur Begründung dieses Antrages eine förmliche.Aufforderung zu Judenpogromen. Der Sprecher der Nationaldemokraten benutzte die bedauernswerten Ereignisseches Vortages,^bei denen ein Jude sein Leben und 14"Jnd§^r ihre Gesundheit verloren, als Anlaß, um an die Regierung die dringliche Aufforderung zu richten, die polnische Bevölkerung vor den bolschewikischjüdischen Verfolgungen zu schützen und .eine energische Aktion gegen die Irreführung des Auslandes durch jühische Verleumdungen etnzuleiten. Gegen den Antrag Korfantys sprach diesmal der Sozialist Dr. Drama nd, der zum ersten Male in einer'jüdischen Sache mit einer längeren Rede auftrat. Aus seinen Worten hörte man einen Unterton von Resignation über den völligen Bankerott der jüdischspolnischen Assimilation. „Laßt die Iuden Pol e n werden!" — diese Bitte des Abgeordneten Diamand an,-seine polnischen Kollegen war eher ein Stoßseufzer, vl^l ein Ausdruck des Glaubens., an den endlichen Sieg des Assimilationsgedankens. Im übrigen trat Abgeordneter Diamand den Ausführungen Korfantys in bezug auf die jüdische Agitation im Auslande und hinsichtlich der Identifizierung der Juden mit dem Bolschewismus entgegen und bemerkte treffend, daß eine Annahme der Dringlichkeit des Antrages Korfantys-einen großen Teil der polnischen Gesellschaft veranlassen würde, zu fragen, ob man Pogrome machen solle? - , v Der Dringlichkeitsantcag des Abgeordneten Halpern schildert zunächst die Vorfälle vom 26. v.M. und fordert schließlich die Regierung auf, 1. den Verfölgungen der ruhigen jüdischen Bevölkerung ein Ende zu bereiten nrrd 2. eine fünfgliedrige Kommission unter .Zuziehung eines Mitgliedes aus der Mitte der freien Vereinigung der jüdischen Abgeordneten einzüsetzen zum Zwecke der Untersuchung der erwähnten Vorfälle und Berichterstattung über das Ergebnis der Untersuchung Ginnerh alb einer Woche. / ' ' Die Dringlichkeit beider Anträge wurde zum Beschluß erhoben. Auf die niederträchtigen Verleumdungen der Juden seitens Korfantys reagierten die jüdischen Abgeordneten mit verschiedenen Zwischenrufen, wofür Abgeordneter Weinzieher und Abgeordneter Grünbaum — letzterer sogar wiederholt unter gleichzeitiger Airdrohung; seiner Ausschließung — zur Ordnung gerufen wurden. Leider hatte außer dem Abgeordneten Halpern, der als Antragsteller seinen Antrag kurz begründete, ohne jedoch, auch nur mit einem Worte auf die vprangegangenen Reden zu reagieren, keiner der jüdischen Abgeordneten die Möglichkeit, den Pogromhetzern von der Sejmtribüne die verdiente Antwort zu geben. Neue Verkehrsroute« zwischen Tschechien und Rumänien. ■ Bukarest/ 2. Juli. (Tel.--Komv.) Sofort nach der definitiven Festlegung der Grenzen wird t ä g l i ch zwischen P r a g « n d B u k a r e st ein Expreßzugspaar, und zwar auf der Route B r ü u n — O d e r b e r g — C z a p— Marmaros-Szige t—H e r m a n n st a d t verkehren. Zwischen dem tschecho-slowakischen Berkebrsministerium und dem rumänischen Ministerium für öffentliche Arbeiten schweben derzeit Verhandlungen über die Einführung einer Serie von Hand e l §» z ü g e n, die bereits in e i n i gen Tagest i n Ph rkehr gesetzt werden sollen. Die tschecho-slowakische Regierung beabsichtigt auch eine dst r e k t e B e r b i n d u n g mit den Handelshäfen GalatzundKonstanza herzustellen. Tschecho-slowakische Dampfschiffahrt-A.-G. Prag» 3. Juli. (Tschecho-slow. Preßbur.) Im Gebäude der Zivnostenska Banka fand heute die konstituierende Plenarversammlung der tschecho-slowakischen Dampfschifsahrt-A.-G. statt. Das Aktienkapital beträgt 4 Millionen Kronen. , ,;; Der Schutz der Minoritäten. Wie schon bekannt, weigert sich die rumänische Regierung Lje rm Fnedensvertrag mit Deutschöfterreich festgesetzten Bestimmungen über den Minoritätenschütz anzunehmen und ist an die Spitze der mit den Tschechen und Polen eingeleiteten Gegenagitation getreten, in deren Verlauf dV Polen nach noch nicht verbürgten Mitteilungen die Klauseln unterschrieben haben sollen. Nunmehr ist, . bo die Friedenskonferenz an ihren Bestimmungen festhält, der Ministerpräsident Br a t i a n u nach Bukarest abgereist, um seine Demission zu geben. Der Widerstand Rumäniens gilt hauptsächlich der.E m,a n z i p a t i o n 'd e r I u d e n. - Vh. ,• v Y ■ .. ’j i- ‘y' ' -'' ' " - Wiener MorgeuZeitung Wer au VerwandLe, Angehörige, ^Bekannte in Amerika schreiben will kann dis Briefe an die Adresse des - galiziamfchen Verbandes» 66 Second- Avenue, New - York, City, richten. Der Verband der galizifchen Juden wird die Adresse eruieren und die Briefe znstelten. Tagesbericht. Die jüdische Mittelschule i« Wien. Die jüdische Mittelschule wird im kommenden Schuljahr «als ein achtklassiges Realgymnasium eröffnet werden. Im ersten Schuljahr wird die Unterstufe (1. bis 4. Klasse) eröffnet und in den folgenden vier Schuljahren werden die'einzelnen Klassen der Oberstufe angegliedert lverden, so daß die Anstalt im Schuljahr 1923—24 vollständig sein wird. In die einzelnen Klassen werden Knaben und Mädchen ausgenommen werden. Der Lehrplan wird in bezug auf die nichtjüdischen Fächer in den wesentlichen Punkten dem für staatliche Realgymnasien vorgeschriebenen Lehrplan entsprechen. Als zweite lebende Sprache wird Englisch obligat unterrichtet werden; doch sollen die Schüler und Schülerinnen Gelegenheit haben, auch Französisch (als Freifach auf der Oberstufe) zu lernen. Rehen Französisch werden auch Stenographie, Gesang (ebentitsU auch Musik und Handftrtigkeitsunterricht) als Freifächer eingeführt werden. Hebräisch wird als lebende Sprache in einem weit größeren Ausmaß als in den bestehenden staatlichen und privaten Mittelschulen, und zwar als «Kt*, gater Gegenstand, unterrichtet werden. Auch die Ge< schichte des jüdischen Volkes, seine klassische sowie die spätere, in den obersten Klassen auch die moderne hebräische Literatur sollen daneben vorgetragen werden. Der Jugend soll jedoch nicht bloß jüdische Wissen- , schaft.vermittelt werden; die Lehrer werden kein geringeres Gewicht auf eine sorgfältige Erziehung der ilMn anvertrauten Jugend legen, so daß die Schüler und Schülerinnen die Anstalt dereinst als rvolksbewußt e, aufrechte Menschen verlassen werden. Nicht minder sorgfältig wird neben Unterricht und Erziehung für die körperliche Ausbildung und Erholung gesorgt werden. Die anstrengende, oft bis spät "in die , Nacht dauernde häusliche Vorbereitung wird gänzlich entfallen. Sie wird am Nachmittag in der Anstalt stattfinden und höchstens drei Stunden beanspruchen dürfen. Die Schüler, und Schülerinnen unterweisen und prüfen sich gegenseitig, wobei ihnen 'besonders lehrbegabte Hochschüler Helsen. Der Anstaltsleiter und die Mit- .glieder be§ Lehrkörpers beaufsichtigen das Ganze. Ist die-Vorbereitung aller Schüler und Schülerinnen beendet, dann folgt die körperliche Erholung. Es findet ein ausgedehnter Turnunterricht statt oder die Jugend wandert ins Freie, wo Jugendspiele oder Sport betrieben werden. .? Dadurch soll erreicht werden, daß die jugendlichen Körper trotz der anstrengenden geistigen Arbeit erfrischt und gestählt werden. Alle jüdischen Eltern, denen daran liegt, das; ihre Kinder neben der Ausbildung, die der Staat in seinen Anstalten bietet, mit jüdischem Wissen und mit jüdischenr Geiste erfüllt werden, und die wünschen, daß ihre Kinder einst als aufrechte Juden durchs Leben gehen, werden eingeladen, sie das jüdische Realgymnasium besuchen zu lassen. Anmeldungen und Einschreibungen (Erteilung von Auskünften) finden vorläufig im Jüdischen Jugendheim statt (2. Bezirk, Obere Donaustraße 91,' 2. Stiege, 1. Stock) täglich' von '.10 bis 12 Uhr vormittags. Bela Knns Frau angehalten. Wie ans Innsbruck gemeldet wird, wurde bei der Grenze durch Grenzkontrollorgaue die Gattin Bela K u n s angehalten, als sie mit einem ordnungsmäßig ausgestatteten Paß die Grenze überschreiten und in die Schweiz gelangen wollte. Sie wurde an, der Weiterreise verhindert und nach Innsbruck zurückgebracht. Die dortige Behörde hat nun bei der Wiener Negierung angesragt und die Mitteilung erhalten, daß man ihrer Weiterreise keinerlei Hindernis in den Weg legen solle. , .'v.> Kleider für Heimkehrer. 'v Im Rahmen des Kriegsgefaugcnenamtes hat sich eine Organisation gebildet, um die nach Friedensschluß zu erwartenden Kriegsgefangenen mit Kleidern zu versorgen. Anspruchsberechtigt sind alle jene mittellosen Heimkehrer, Kriegsgefangenen, Invaliden und Zivilinternierten, die bis spätestens 81. März 1919, beziehungsweise spätestens drei Monate nach ihrer Heimkehr die deutschösterreichische Staatsbürgerschaft erworben haben und die seit November 1918 noch nicht beteilt wurden. Personen, die von - amtswegen Dienstkleidung erhalten werden ebenfalls nicht berücksichtigt. Alle bisherigen Vormerkungen werden durch dieke Neuorganlsation außer Kraft gesetzt. Die Organisation befindet sich in Wien, Hü, Ungargasie 69. Die Aktion soll durch ein Jahr fvrtgeführt werden. Es lind bisher .Kleider für 80.000 Leute sichergeftellt. Arrswsisrmge« aus Ischl. We Ms aus IW gemeldet wird, hat dort vorgestern eine Versammlung von Arbeitern stattg stunden, welche die Ä n s- Weisung aller Ortsfremden beschloß, die keine Aufemhaltsbcwilügnug besitzen. Den. Vorsitz in. der,Versammlung 47301 1919 » ■ ©eitrlC’ -:——-:-----:-Ja Die Verleihung von KinokonKesfio«en.E Bedingung: Das Kino für zwei Abendstunden" det Gemeinde unentgeltlich zur Verfügung zn stelle«. Die Verleihung der Kinokonzessionen hat schon des öfteren -die Bezirksvertretnngen beschäftigt und in letzter Zeit hat - diö Bezirksvertretung Alsergrund neuerlich zu dieser Frage Stellung gcnonttnen und beschlossen, nachstehenden Antrag an die mit den Regelung, der in Rede stehenden Frage beschäftigten Stellen weiterzulei'ten. An die Verleihung von K i n o k o n z e s s i o. n e n soll btc Bedingung geknüpft werden, an zwei Tagen des Monates Lokal, Apparate, Beleuchtung und Personal n n e n t n e l t l i ch für zwei Abendstunden d e r G e m e i n d e Wien zur Verfügung zn stellen, welche sich das Recht wahrt, den Kinosaal unter rechtshältiger Verständigung des Kmobesitzers an Vereinigungen mit bildenden und wissenschaftlichen Bestrebungen zirr Abhaltung von Lichtbildervorträgen zuzuwcisen. Hierbei wäre in, Erwägung zu ziehen, ob Frlms und Diapositive, wie .sie beispielsweise das Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose in Wien bereits besitzt, von den Veranstaltern beigestellt werden sollen, oder ob und mwieweit der Kinobesitzer verpflichtet werden soll, im Anschluß an diese belehrenden Vorführungen solche zerstreuenden und unterhaltenden Inhaltes aus seinem eigenen Be«' stände beizustellen. __ vj Aus dem Nathans. Der Stadtrat tritt in der kommenden Woche am Dienstag, Mittwoch und Freitag vormittags zy Sitzungen zusammen. — Der Gcmeinderat hält tn der kommenden Woche zwei Sitzungen ab, und zwar am Mittwoch und Freitags Aufnahme eines 2vv-MiMonen-Kronen-Darlehens! dnrch die Gemeinde. Zur Deckung 'des D e f i z i t § ist ihrem Haushalte wird die Gemeinde Wien 'eine : L00-Millionen-Kronen-Anleihe ber den picuerj ' B a n k e n aufnehmen. * Ein Erlaß des Staatsamtes für Justiz über die NücksteKung van Orden und Ehrenzeichen. Dev Staatssekretär für Justiz Dr. B artus ch hat unter dem 30. Jum an' die -Gerichte einen -Erlaß über die- Rückstellung v o n Orden und Ehrenzeichen gerichtet, der folgenden Wortlaut hat: „Die Verwaltung des Hofämrs hat dem Staatsamte für Justiz milgeteilt, das eine große Anzahl von Orden und Ehrenzeichen, die nachdem Tode des Inhabers zurückzustellen gewesen wären, noch a u s st ä n d i g sind. Die Vorschriften über die Rückstellung, der Orden und Ehrenzeichen werden daher den Gerichten neuerdings, in Ermuertmg gebracht. Die Gerichte haben auch die Befolgung dieser^ Vorschriften , durch die G e r i ch 1 s k o m m r s s ä r e zu-überwachen. Die zurückzustellendcgt Orden und Ehrenzeichen sind an den O r d e n s ch a tz (Hvszahlamt, Wien, l., Hofburg) einzusenden. I Wie ssvaeMfche KnlLnsgemeinde in.Wien erläßt ' folgende Kundmachung: „In Gemäßheit des 8 92 (neu)- des- Statutes der isräeluischen Kultusgcmeinde Wien wird zur Kenntnis gebracht, daß die Rechnungsabschlüsse über die-E.m-s - nahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde und sämtlicher unter . Gemeindeverwalmng stehender Fonds und Anstalten für das Jahr 1918 vom 4. Juli durch 14 Tage im Sekretariate dev israelinschm' Kultusgcmeinde Wien, I., Seitenstettengasie 4,1 III. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr^ vormittags zur Einsicht der Gememdemitglieder anfliegcn. Die Gemeindensitglieder sind, berechtigt, innerhalb dieser Frist ihre^ Erinnerungen schriftlich einzubringen.". - * Tfchlenow-Kolonie. Die Sammlungen für den Erlverb des Bodens einer palästinensischen Kolonie aus den Namen voll'- Dr. I e ch i e l T s ch l c n o w haben bis Ende Mai 1919, - 890.706 Franks ergeben. Die Beiträge aus, den einzelnen Länder nstellen sich wie folgt: Aegypten 10 Psimd, Argentinien! 7344 Pesos (nur avisiert), Bulgarien 6290 Levas, Deutschland! 16.793 Mark, Frankreich 7370 Franks, Galizien 8498 Kronen, - Griechenland 9257 Franks, Nensecland 69 Pfund, Norwegen! 1003 Kronen, O e st e r r e i ch 169.577 Kronen, Polen - 160.883- Mark und 49.833 Kronen, Rußland 2833 Rubel,! Schweden 2169 Kronen, Schweiz 607 Franken, Südslawische' Ländcr 22.060 Kronen, Südafrika 2000 Pfund, während von' Äusträüen, Belgien, Dänemark, England, Holland, Italien/ Kanada, Nordamerika, Rumänien und Ungarn bisher keine Ein-, gänge für die Tschlenow-Kolome zu verzeichnen sind; über die in . Nnßlaud gesammelten, allerdings nicht bedeutenden Beträge, fehlest noch genaue Angaben. ' '? * Die Durchführung des InValidenenLsch Ldigungs«! gesetzes. Die „Wiener Zeüung" veröffentlicht die d r i-t t t ' V o l l z u g S n n w e i s u n g des Staatsamtes für. soziale! . Verwaltung über die Durchsühnmg von Bestimmungen deSi Jnvalidenentschädignngsgesetzes. « Eröffnung der hebräisch-jüdischen Volbs-i bibliothell in Wien. Dienstag den 8. d. M. um 6 -Uhrabmds findet im Verein „Zion", II., Glockengasse 30, die feiet», liche Eröffnung der indischen Volksbibliothek statt, zu welcher^ - sämtliche Vcremsmitgliedcr ünh Gesinnungsgenossen höflich em-I geladen werden. Gleichzeitig bitten wir alle Gcsiummgsgcnossen.i unser ennncutes national-kulturelles Unternehmen zu fördern unds aus ihrenr Bi'rchersrhatze manche Bücher in hebräischer, jüdischer und deutscher Sprache für die jüdische Volksbibliothek zu widmen? Spenden sind mittels Postkarte dem Verein „Zion", II., Glocken-! gaffe 30, mitzuteilen, worauf dieselben abgeholt werden. :> -• | : Dns RechLsschn.tz-Bnrenu der „Sozialen HilfsgemernschafL Anrttn Müller" amtiert täglich von 9 bis . 12 Uhr vormittags, II., Praterstraße 17, vorne. Veremsnachrichten. / Z i o n i ft enin B a d. e u beiWie n. Alle Zionisten/ die sich, derzeit- oder ständig in Baden anshalten, werden in ihrenr eigensten Interesse dringendst ersucht, ihre Namen und Adressen: (bei Knrgästcn auch ihren ständigen Wohnsitz) zwecks Abhaltung einer wichtigen Besprechung an Herrn cancki zur. Josef Deutsch,! Badest bei Wien, jHeiligenkrenzergaffe 4, bei Frau -Burtscher,-! sofort bekanntzugeben., — S ch u tz'.b und der B u k o wist a r r!. in De nt s ch ö st'e rr ei ch, 'S i tz Sh u, V., Sieben-! brunnengaffe 37 (Landwchrkaserue), U. Stock, Tür 117 und 123/ Telephon-Nummer 59.369. Samstag den 5. d. At.mm '/.,3 'Ulstv stachnuftagS findet im Militärkasino. I., Schwarzenbergplatz i,i die..konstiNliercnde Generalversm'mnlnng statt. Tagesordnung/' Tätigkestsberlcht des gcschäftsführenrcn Ausschuffes;' Wahl des, Obmannes und der Äilsschnßmttglicder; Allsälligcs. - VorLräge rmd Versammlungen. findet nu Lokal des Vereines „I i s ch u w. E r e z J's; U., Praterstraße 9, ein Vortrag dc§ Herrn', Rabbiner Winter statt. Gäste willkommen. — Z i o n ist isi ch e 'S e Brigittenau. Samstag den 5. d. M. nur 6 Uhr findet im Sektivnslokale, XX., Karl MeMstraße Tür -Vortrag dcs Kenn Dr. Wasebitz über: „Ans mein..:' Sämtliche Mitgl'.rdrr der Sektion werden hicr-.u Gaste wtllkmnmeu. /..rM & . - ■ . reu.

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