Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 162 (1.7.1919)
- Date
- 1919-07-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 162 Wien, Dienstag, -—1-1----—"NUM Der Bürgerkrieg in Deutschland. ü Belagerungszustand in Düffeldorf und Breslau« . Neichsexekution gegen Hamburg. Mamburg, 29. Juni. "(Aorr.-Bur.) Ein Aus'föfnß' her Hamburger Arbeiterschaft wurde heute vom General von Lettow-Vorbeck, dem Militärvberbefeylshaber der Neichsexckution gegen Hamburg, c tit pfange n. Der Ausschuß sprach Mm Wunsch aus, daß jetzt, nachdem Ruhe und Ordnung in Hamburg herrschen und die Hamburger Volkswehr die Entwaffnung durchführe, der Einmarsch der Truppen unterbleibe. General von Lettow-Vorbeck erklärte daraufhin, daß der Einmarsch auf Befehl der Reichs- Regierung erfolge und notwendig sei, erstens zur planmäßigen Durchführung der Entwaffnung, zweitens zur vollständigen Reuvrganisierung der Sicherheitswe.hr Und 'drittens zum Schutz der Lebensmitteldurchfuhr nach der Tschechv-Slvwakei.! Berlin, 30. Juni. Die ,Mossische Zeitung" meldet aus Düsseldorf r Die Aufruhrbewegung droht auch auf den rheinisch-pestfälischen Jndustriebezirk übertzuspringen.' In Düsseldorf wurde nach einer Arbeiterversammlung ein Trupp Soldaten, der zufällig des Weges kam,, überfallen, entwaffnet und schwer Mißhandelt. Daraufhin hat der Mickchtstirvefehlshaber von Düsseldorf den Belag'cru n g s z u st a rr d verschärft. Breslau, 29. Juni. Die Verhängung des Belage rungs zustande s ist erfolgt, da die Lage infolge der Gefahr terroristischer Akte bedrohlicher wurde. Die Arbeiterschaft nimmt eine drohende Haltung ein. Außer dem Haüptbahnhof ist auch' das Rathaus von Regierungstruppen besetzt worden. Der Schloßplatz wurde von ihnen abgesperrt. Das Begräbnis der Budapester Putsch opfer. Budapests 80. Juni, (ttitg. Tcl.-Korr.-Bur.) Unter imposanter Beteiligung des Proletariats wurden gestern nach' m i t t a g s d i e O v f e r d e s j ü n g st e n g e g e nrevolutionären Putsches zu Grabe geiragen. Die Leichenfeier nahm vom Parlamentsplatz aus ihren Ausgang. Die 18 Särge waren vor dem Parlamentsgebaude ausgestellt. Zahlreiche Kränze waren auf den Särgen «iedcraelegt worden. Abordnungen der Noten Regimenter nahmen Aufstellung. Der Präsident der Räterregierung, G a r h a i, hielt eine A n s p r a ch e, in der er betonte, daß die Schaffung der neuen Weltordmmg auch Märtyrer erheische. Die Herrschaft der Arbeiter könne aber nicht mehr gestürzt werden und ans den Trümmern des Weltkrieges werde sich die Herrschaft der arbeitenden Proletarier emporheben. Nachdem noch mehrere Redner gesprochen hatten, setzte sich der Leichenzug in Bewegung, der von Roten Soldaten ans Fahrrädern und einer berittenen Eskorte der Roten Wache eröffnet wurde.! Als die Särge in die Erde gesenkt wurden, gaben die E h..te n k o mpanien Salven ab und die Musikkapellen spielten die I n t e r n a t i o n a l e. Die alten Banknoten gelten in Angarn nicht mehr. v Budapest, 30. Juni. (Uitg. Tel,-Korr.-Bur.) Halbamtlich wird verlautbart: ÄZie B'anknvten derOesterreichisch-ungalxischeu Bank zu 50, 100, 1000 und 10.000 Kronen verlieren vom 1. Juli an bekanntlich' auf Grund .der seinerzeitigen Verordnung der Regierung die Zir- MationDfähigkeit. i Wer die erwähnten Banknoten über den I.Juli als Zahlungsmittel verwendet, übernimmt, wechselt oder diese Verordnung irgendwie umgeht, gelangt vor den Revolutivusgerichtslivf. Außer der bemessenen .Strafe verfallen die im Besitze des Beschuldigten befindlichen Banknoten der Konfiskation. Die Noten können bei der Postsparkasse oder jedwedem unter Kontrolle der Räteregierung stehenden Geldinstitut bis Ende August ohne Abzug umgewechselt oder eingelegt werden, wobei die Einleger vollkommen frei verfügen können,.uttö e.iue^4ppozentige.Verzinsung erhalten. . '*,?•/$'i&/&': .; I .-•£> Das Standgericht unter Ausschluß der Oeffentlichkeit. Budapest» 30. Juni. (Ung. Tel.-Korr.-Bm.) Das Standspricht setzte auch heute die Verhandlungen gegen die wegen des gegcnrevolutionären Putsches Angeklagten unter A n sschluß d e r O e j s e n t l i ch k e i t fort. ■ *g.' Die Räumung der Slowakei. Budapest, 30. Juni. lFunkspruch'.) Armeeobertvulmaubaut Böhm hat an General P e l l6 einen Fnnkspruch gerichtet, worin er bittet: 1. die Kommandanten der tschechotstolvakischen Truppen, welche das von den Ungarn geränrnte sTerritormm besetzen, mögen das Proletariat ber ge- 'iriiinnteu Gebiete und deren Führer nicht verfolsg c u. da diese lediglich die Weisungen d e r R 6 t e r e g i e- \x ii it g befolgt haben, daher für ihre Handlungen nicht verantwortlich' gemacht werden können; 2. die seinerzeit von den 'tschechischen Truppen weggeführten Geiseln mögen in Frei- 'yeit gesetzt werden. Die Armee der,Itttgarlschen Räterepublik werde keinerlei'Geiseln aushebcu: 3. die beiderseitigen Kriegsgefangenen Mten so rasch «1$ in?g- Htch' audgetavscht werben. _ Wiener Morgenzertung Die Wahlen zur jüdischen Konstituante in 1 Palästina. Amsterdam, 29. Juni. (Korr.-Bur.) Dem „Algemeen Handelsblad" wird aus I e r u s a l e m gemeldet, daß die Wahlen für die jüdische gesetzgebende Versammlung auf den 10. Juli festgesetzt wurden. Die Frauen werden das aktive und passive Wahlrecht haben. Ein Teil der orthodoxen Juden wird sich deshalb an den Wahlen nicht beteiligen. •: * Die Prager Stadtvertretung. Baxa — Bürgermeister. — Gin Iüdifchnationaler im Stadtrat. — Das Deutschtum durch zwei Juden vertreten. Prag, 30. Juni. (Tel. der „Wiener Morgenzeitnng".) Zum Bürgermeister von Prag wurde heute der Advokat Dr. Karl Baxa, bekannt aus dem Prozeß Hilsner, gewählt. Zum ersten Stellvertreter wurde der Sozialdemokrat Ferdinand Kellner, zum zweiten Stellvertreter der Rationaldemvkrat Landesbaurat Josef Nothnagel gewählt. In den dreißiggliedrigen Stad trat wurden zehn Nationalbemokraten, acht Nationalsozialisten, sieben Sozialdemokraten, zwei Deutsche, ein Iüdischnationaler, ein Tschechischklerikaler und ein Vertreter der Gelverbepartei gewählt. Die zwei deutschen Stadträte sind die gewesenen Juden Dr. Josef Eckstein (deutschbürgerlich) und Professor Dr. Robert Nandnitz (Sozialdemokrat). Der Vertreter der Juden ist der Präsident des Jüdischen Nationalrates, Dr. Ludwig Singer. Das Moratorium für Galizien verlängert. Warschau, 30. Juni. föer. der „Wr. Morgenztg.") Die juridische Kommission des polnischer Landtages hat beschloffen, die Stundung privatrechtlich cs Forderungen für 'Galizien bis zum 31. Dezember l. I. zu verlängern. Das Lemberger „Tagblatt" erscheint wieder. Lemberg, 30. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die am 22. v. M. behördlich verfügte Einstellung des Lemberger jiddischen „Tagblattcs" wurde am 26. v. M. rückgängig gemacht, so daß genanntes Blatt an diesem Tage beryts w r e d e r erscheinen konnte. Konsequente Assimilation. Warschau» 30. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Einer der Wortführer der polnisch-jüdischen A s s i m a l a t i o n der R e f e r e n t f ü r j n d i s ch e A n g e l e g e n h e it e n (!) im polnischen Mimsterimn des Aeußern Joses W a s s e r z u g hat sich, dem „Jüdischen Volk" zufolge, dieser Tage taufen lasten. Ein Bataillon der polnischen akademischen Legion gesangengenommen. Warschau» 30. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg".) „Kuryer Polski" zufolge haben die Ukrainer in Czortkow ein ganzes Bataillon der polnisch-akademischen Legion gefaugengenommen. . 4;> Die Türken bekommen das consMum abeunü!. Paris, 30. Juni. (Korr.-Bm.) Clemenceau hat am 28. Juni ein Schreiben an die türkischen Delegierten gerichtet, worin er mitteilt, daß die alliierten und assoziierten Regierungen der türkischen Delegation für die der Friedenskonferenz unterbreiteten Mitteilungen danken. Da jedoch eine sofortige Beschlußfassung leider unmöglich sei, seien die Mächte in' der Anschauung, daß eine Verzögerung unvermeidlich ist, der Ansicht, daß durch die Verlängerung des Aufenthaltes der Delegation zurzeit in Paris nichts gewonnen werde. Die alliierten und assoziierten Regierungen würden jedoch nicht versäumen, sich sofort mit der türkischen Regierung zu weiterem Gedankenaustausch in Verbindung zu setzen und versprechen sich davon günstige Ergebnisse. -, >- -; " - Direkter Verkehr Ezernowitz-WiSn. Bukarest, 29. Juni., (Tel.-Komp.) Die Agentur Dacia meldet: Das Eisenbahnmmisterimn beschäftigt sich mit der Herstellung einer direkten Verbindung zwilchen der B u k o w i n a und D e u t s ch ö st e r r e r ch. Es ist die Einführnng eines Expretzzuges Czernowitz—Wien vorgesehen. Die ungeklärte Lage in Ostgalizien und Ungarn wird dazu zwingen, vorläufig die Route C z e r n o w i tz—B n k a r e ft—P r a g—W i e n einzuschlagen. \.. . ■. Verernsnachrichten. üdischer Gesangverein. Die nächste Gesängsüvuug findet heute Dienstag den 1. Juli im Konzerthaus „Ehrbar", IV., Miihlgaste 30, Halbstock, und zwar sür Damen itnt 6 Uhr abends und sür Herren um 7 Uhr abends statt. — Verband „A e r z t e g r u p p e des P a l ä st i u a a m t e s". Die Mitglieder, welche eine Ausbildung in der Malariabckämpfnng' und einen diesbezüglichen besoldeten Posten anstrebeu, wollen ehebaldigst, Montag bis Freitag, VaS bis ‘/04 Uhr, beim Sekretär Dr.Lanterstein, II., Zirkusgaffe 33. vörsprechcn. Die nächste Ausschußsitzung wird wegen der Gedenkfeier für Dr. Herzl verschoben und fiubct Donnerstag, 7 Uhr abends, 'Zirkusgaffe 33, statt. Großes Erdbeben in Mittetttalieri. Bern» 80. Juni. (Korr.-Bur.) Nach Nachrichten ans F i oren g wurde gestern nachmittags zwischen 5 mrd 6 Uhr die Gegend von T o s c a n a von z w e i a tl ß e r o r d e n t l i ch 'heftigen Erdbeben betroffen, die .sich bis mach Pisa, Bolo gn« «nd Denedrg bemerkbar Machten. Unter der BevöÜmmhtrrscht gloH e P ani k. Tausende von Menschm ikampr«« inEr««!. M ichweMn heiragsfucht ist SO Kiloivr'tter dw« Tal iFarnzn W; Erdbebens .. .. ...... 'Dörfer sind vollständig zerstört und in bot Städten wurden t r h e.b lj ch e ..ftfyMes ch iid e n augerichtet.- Man Eingesendet ERSTKLASSIG CHE^V*FABRIK :< SACH) L. Juli 1919 . Seite. 5^ m am? Die Kommnnistenbersammlung vor dem Rat« Hause. Für 6 Uhr abends hatte . die;f. kottlMtMistischö ‘ Partei D'eutschösterreichs wieder eine Versammlung vor) dem Rathaufe einberußen, die von ungefähr 2000 Personen besucht war und sehr ruhig und würdig verliest Der Kommunistenführer Melcher, in seiner russischen Sanltbluse weithin sichtbar, eröffnete die Versammlung. Die Machthaber der Koalitionsregierung seien nicht imstande, dem Volke zu seinem Rechte zu verhelfen. Die Friedensunterhändler in Saint-Germaiu könnten dem Volke keinen brauchbaren Frieden bringen.). Denn sie werden mit ihren Ans ch lußbeftrebungen auch als Deutsche angesehen. Die offiziellen Sozialdemokraten seien auch an dem Blutveirgießen schuldig, denn sie haben die Kriegskrebite bewilligt. Um aus der Not herauszukommen, gäbe es nur ein Mittel, ' dis sofortige Aufrichtung der Rätedittatur. (Stürint'cher Beifall und Hochrufe.) Das Proletariat sei, einzig und allein befugt, die Macht in die Hände zu nehinen. Wenn die Nationalversammlung sich auf die Mehrheitswahlen beruft, so erwidere er, daß d,as Volk schon so entwickelt sei, uin die Macht selbst" in die Hand zu nehmen. Der Redner fordert hierauf mit tveithm hallender Stimme alle arrf, für, die E r r i ch t u n g der D i k t a t u r des Proletariats sich einmütig einzufetzen, was stürmische Zustimmung findet. Dr. Kor it schon er sprach in gleichem Sinne und in schärfster Weise gegen die Nationalversammlung^ Er teilte mit, baß die Genossen in den Entente^ ländern nur auf das von Oesterreich! ausgegebene Signal warten, um ihm zu helfen. Hieraus gelangte unter allgenrenter Zustimmung eine Resolution zur Verlesung, welche die sofortige Ausrufung der Räterepublik verlangt. Eine Abordnung überbrachte dieselbe der Reichskonferenz der Arbeiterräte im Parlament ' * Schließlich forderte Melcher die Versammlung auf, sich zu keinen Gewalttaten hinreißen zu lassen und ruhig nach Hause zu gehen, was auch geschah. Nur '7i Uhr hatte die Versammlung ihr Ende erreicht, sie verlief ohne Zwischenfälle, iW: ... .V _ Neuerliche Verhaftung Ernö Steiners. ' Wie wir seinerzeit gemeldet hatten, wurde der ehemalige Kudapester Buchbindergehilse und angebliche ungarische Soldatenrat Ernö Steiner, welcher Schmuck- und Wertgegenstände im Werte von mehr als drei Millionen Kronen aus, Ungarn herübergeschmuggelt hatte, in einem Wiener Hotel verhaftet und vom Landesgerichte wieder auf freien Fuß' gesetzt worden. Nach seiner Enthaftung gebärdete er sich, da er viet°'ln der ungarischen Gesandtschaft verkehrte, ^als Gesandt- A)aftsbeamter und erzählte, überall, daß pr. auch, do.rt seiw Bureau habe. , - st Wie wir nun erfahren, ivurde Steiner in ber Nacht von Sonntag auf Montag in der Wohnung eines' Freundes iw Fünfhaus n e u e r l i ch v e r'h a's t e t und demPolizeigefangenyauie überstellt. Bei seiner Einvernähme, erklärte er, 'daß er den Posten bei der 'Gesandtschaft noch n r)ch t an get'resten! habe, obwohl er ihm zu ge sichert sei. Auf den Hinweis, daß gegen ihn nur der Ausweisungsbefehl in Anwendung gebracht wird, ersuchte er um einen Aufschub, da ihm die Finanzbehörde angeblich schon in den nächsten Tagen" die' Schmuck- und Wertgegenstände wieder auszufolgen "versprach, nachdem er das Strafgeld von '45.000 Kronen erlegt hat. Diesem Ersuchen Steiners wurde nicht Folge 'gegeben und er bleibt vorläufig in. polizeilichem Gewahrsam, Es ist noch nicht-bestimmt, ob er an 5ie Grenze äugestch ob e n oder in einen I n t e r n i e r u n g s y. r t mrtergeVracht' werden wird. i __ . * ..... ..;.. : > ' * Das Brot wird nicht teurer. Die Gefahr der Brotpreissteigemug infolge der Verteuemng der Strompreise ist vernlieden. Wie verlautet, werden den Bäckereibeirieben die bisherigen Strompreise weiter bewilligt werden. ' )? » Das Begräbnis Professors Dr. Wilhelm Roth/ S o u n t a g wurde die Leiche des am 25. Juni nach langem, qualvollem Leiden verblichenen uamhafteu L a r y n a o l o g e n und Pr ä s r d e u t e n d e r l a r y n g o l o g i s ch e n Gesell s ch aff t UuiversitätZprofessorZ Dr. W i l h e l m N o t h von der Zeremoniellhatte der israelitischen Abteilung des Zentralsriedhofes' zu Grabe getragen. Ein zahlreicher Kreis von Berufskollegen. und Freunden sowie Abordnungen vieler Wohlfahrtaustalten und humanitärer Vereine hatte, sich außer, der Familie zur Leichenfeier eingefunden.'' Die laryngologische Gesellschaft war durch ihren Gesamtvorstand vertreten. Nach dem Vortrag derTrallergesänge durch Oberkautor Don Fuchs hielt_Nabbiner Dr. F e u ch t w a n g die T r ä u c r r e d c, worauf Professor Dr. H a j e k namens der Larhngologischcn Gesellschaft und Direktor Alexander Hecht sür den. huttlaniräreu Verein „Eintracht" von. dem verblichenen Gelrhrieu Abschied nahm. 1 / , . st- ' . SterbcfaL. Am 30. Juni verschied hier Frau Nonina K r i st'i a n p v l l er aus Brodh, Vorstaudsdame des dortigen Fraucir- und Nekonvaleszentcnheimes. Das Begräbnis'findet- Morgen Mittwoch den 2. Juli um 10 Uhr vormittags vom' Zeutralsriedhof, Hl. Tor (isracl. Abteilung) statt. - st * Ernennungen. Der Präsident 'der N'atroualvcrsaumrlirng hat am 11. v. M. die Finanzräte der Fiuanzprokuraknr ,in Wien Dr. Mar B a r a ch, Dr. Julius B ä ck e r, Dr. Siegfried Kraus und Dr. Rudolf L ö w zu Obcrfinanzräteu ernannt. * Laxenburg für die Kriegsbeschädigten. Vom Zentralverbnnd der drutschösterreirhischen Kriegsbeschädigten würde ein Projekt betreffend die Widimmg von L a r e n b.n r g -fii-r die ZwrckederJnv.üidmschastüberrelcht,das8rst;rnmeimr'KoNMLNZdrr zuständigen Stellen beraten wurde. Var.aasig werden" die svlgeudca Punkte des Projekts verwMichtrDie Untrrbrmgrmg von Kriegs-, beschädigten in den dermalen leerstehenden Wvhngebaudewi' oer Wirtschattsbetrieb' aller-Art auf den Liegenschaften : der' Beu.ieb der'Teichwirtschaft: "der Betrieb der Bäder: der Betrieb' vorc Gasinurtschafren: die Fremdennibrnng: die Errichuln-' w:.'* >■ v Betrieb von Anlagen sim Sport und VottSbelustigimg sow.:! c Verwendung des bestehenden Tbeatergebävdes.