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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-28 · Heft 159 (28.6.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 159 (28.6.1919)
Date
1919-06-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 / WrieüM MorsstizejWag 28, Juni Id 19 Nr. lösO —:—. —4 den Folgen des AilttsemilisMS seitens hex Lehrer ausgesetzt. ^Zwischenrufe bei den ChriftlichsoHiale».) . - . Bei Ihrem Antisemitismus ist es den Hencheljupen,. den Faiikmden sehr gut gegangen. Dfe ar;nen die Beamten, Lehrer uno Arbeirec und' dre armen Hanszerer wurden verfolgt und brotlos gemacht. Vvst her neuen Menreindevertrerung fordern wir im Name« her Menschlichkeit dir Behebung aller dieser Ile helft äst he, svesche va, ansührte und wir verlangen )on ,»llen Angestristen, baß sie ohne jede parteimäßige Haltung ge g e n» über den Juden ohne Ansehen des Standes, des Wer? mögons und ihrer Herkunft ihr Amt erfüllen. Brr wollen keine Gnade, Wir verlangen nur das uns durch die. Kiaatsgrunhüesetze gewährleistete Recht, und in der jErwarfstng, daß S;e Ms dazu verhelfen, stimmen wir fstr daS Budget, weil nur glauben, das; Sie schon einiges pollsührten, das uns Aer« imiL'it einflößte. . . Dey Genreiuderäten Breuex, S ch;>l t tz ststp, möchte ich nur '-u nchli. da'; >vjnicht hergekomineil sind, N >1 Mde'ndebatten zu führen, sondern utu pcce«' ffprderstngen in dex Gemeindevertretung zu vertreten. Wit verwahvm uns grgetl eie P an sch alv e rd äch t ig jl n gen, In jedem- Pols? gibt es Wlsisn? dige und unanständige Leute, jedoch hat dgs Kplk. nichts .chut den Angriffen zu tun, dje dein xinzetnen gelten/ Wir wollen djs jüdische Würde lvfedrp arzfrichtsik, . ohne uns Ra'.ionen a»-»kiederst, di: niss so pst chiixänsgech.orsril Naben. Wir wollen Ihre Kreise nicht stören, ftoreri Sie ckiicht öajj wir unsere f n )td zur gber % r e u c j| ß chst, daß Staate uniere: itrttr wiederholen uachdrWjchst, Pilichs erfüllen wollen, treu z n gl Stadt halten werden, wir verlgiigen T r 7 n e und lassen un? nicht zu Bürgern zweiter Klasse hxrabwürdigen. Wir verwahren uns dagegen, hast dftn jüdischen F-lnchttjngeÜ das Staatsbürgerrecht' geüplnnseil ivjpd, lpjr perwahrcn Hs dagegen, daß unsere Studenten vqjr der Wiener Uffij}?Xf iität ausgewi es e y wex-?st- Mir jwM'ahreji sins &cmi das Vorgehen gegendie galizi schön Hst den, W -nach dem 1. August 1914 nach Wien tarnen üstb gesseN 'die Fordernlsg der Z n g e h ö 1 i g k ö i t zur de st t s ch e n Ration, gegen das Wai-Hofener Stndentenprinzip und gegen den von Dr. Riehl eingcbrachtcn Untxgg, das; .hep nicht deutsch-arischen Bürgern '-re LWnsWtt-Mritzrr zomt» werden. Alle feindlichen Hetzen gegen »ns müssen apfhKren. Wir haben bei Eintritt in diesen Saal in nnsxrft.r Erlläruptz gesagtdaß wir gegen Pep deutschen Ehaxakfxr Hr Ätüht'nichts cinzwvenden hüben, Her unser d?M Korivtznh? des hensschen Eharaktexs dtzx SsaH Wien sollen chic rrM geschmälert werden. Sie sollen .alle, ww Sie hieö sitzxnchMxe .Kräfte zur Arbeit znsanunestsassen und dürfen sich nicht durch Antisemitismus verbscndeu lgssen. Wjr hassen, daß Sje JhÄ Pflichten gegen jrn's ^rfütse».'' Redner spricht mm zürn Steuerwesen und zur Be-? deckungsfxage Ulch weist dgxanf chin, -aß der 'GtM' H'iep die Steuerleiftung für e.in ganzes Kroiilaud aufgebsixbet ist, das; Wien nahezu 80 Prozent her Kosten des Landes Uiediexvsterreich aufbrjngen mich, Wien muß perlangen, paß es rAchsnnmittelbar werde. Zur Steuerfrage benierkt der Nepjrer, daß die Mietzinssteirer noch nicht, dix letzte Reserve oerDtenxr? guesten der Gemeinde ist. Äuch gegen da's'Borgern ch'er Steüerbehördeil 'weybet sich Redner, 'jptyfc 'gegen pte .Uxherweisnng von Zuschlägen Nyh hetostt, daß die' Einf.ow.WüstW^ zur Wnze'der Sjadt Wien überchiesen werden solle, R?tjner empsieht dery Referenten Pipje Beschwerden dech für Finanzen mit aller Deutlichkeit vor Äügen zu Bon ter Uozialisiernug des HauDbesitz.es verspricht sich rin jährliches'Defizit rnpn vy Wllionen 'Krpnen. Astes in allem, die Stadt Wien muß eilie S t ä t t e d p t A r b e i t werden, denn dann' cherden die Einnahmen stieße^. Handel, Gewerbe nstd FndMrie müssen fm schalten rönnen/Wrx wollen nn Geiste der gemeinsamen Arbeit alle zusainmenhelfey. die .schweren Schäden zu heilen mrd wir plaubcn, daß es unseren Kraftanstrenaungen gclingeii wich', diese Stadt vor dem Bankerott zu schützen. .Not bricht Eisen, und ich rvstnsche, daß'Hx arrch die Gegensätze verschwinden lasse, die zwischen der jüdischen wnd: der rüchjjiidischen Bevölkerung bestehen mjb wenn es uns gelingen -sollte, unseren Teil dazu beizutragen, bann würde es uns freuen. (Beifall.) Gemeinderätin Leopoldme G l ö'ck l bespricht hieraus dH Berhältüis des Schulwesens zur Gemeinde. DaMbe Thema hrhandelt Gemeinderätin Dr. Alma Sxitz. Gemeinderat Dr. Fxitz W i n t e r bespricht die, B^rWmsik bxi Erwerbung des Hesmatsrechtes als die Cbrisllrchsozia.len noch am Ruder warm und bezeichnet sie als im höchsten .Grade an tif 0 &i al _ Gemeiudxrat Kunschak polemisiert schach gegen die 'Lozialdemokxchen, deren Beschuldigungen gegen dre Beamten und Arbeiter "des Arbeitsamtes er 'zurückweist. Er wendet sich gegen!die Beschwerden der Tschechen, .denen er größte Intoleranz gegen ' die Deutschen vorwirst. ' Weiters bespricht er die ApprovisioNnnnngssragei). Wse sich Dr. Lueger uyd Dp. Biktpr Adler dse Bekämpfung desKapitals dachten. Gemeinderat S k a x e t erwähnt ein Güvräch zwischen Dr. Lueger unp Dr. Viktor Adle r, bei dem er Mrgm war. Dr. L u e g e r sagte ju sxiuer jovralen Art zu Dx. Adler; >.'Jhre Partei hat ja ganz hübsche Grundsätze, aber Sie gehen ja nur gegen das chnstliche Kävitäl los. Die r e i ch e n I st d f j$. lassen Sie in Ruhe und schütze» sie spgar . Dr. Adle r erwiderte : „Herr' Dpktor, ich mache' Ihnen einen Vorschlag. Wir teilen u n s d r e A x b e i j. Sie nberychmeü/dajüdische Kapital und wjr führen den Kampf gegen dys christliche Kapital, auf diesem gemeinsamen Boden werden wir nnfinden^. Geme'moerat S k a r e t (sortfahrend): Sie haben kein soziales Empsinhßp, fondem sie suhlen sich gl- Bürgerliche, als Besitzende mit den Besitzendest. Es ist auch die Erwähnung getan worden, haß Strcichmm der Kosten süx die HroiileiamämsprpMon Df Befehl des Arheiterrates erfolgt' ift. Das ist nicht ttchng, sondern es ist aus Grund unserer Auffassung erfylgh dse besam, daß G e m e i n d e m i t t e s nicht' f st x k r r ch' l i ch e ff t st $ v er ,ven' det werdest sollen. Wir steh):» auf dem Staudpmstt, daß dix Gemeinde ihre Verwaltung un Jüteresse . der Bevölkerung letten soll, und 'dfe Pfarrer nstv'MÄMn^ l sollen ihre 'kirchuchsn Beränstaltmlgey machch Me '&'Mk b.. liebt, wir werdep sie nicht fiöxen. Wir werden xmH Autereffe! darauf legen, für hie Gesamtheit der Bevölkerung ,0 b st' .Unterschied d e r N a t » 0 v und Ko« Iß 1!i Zwischenrufe bei den Ghristlichsozialeu: Aüch ohye mUm'-; der Partei) — das ist darin enthalten — zu chbeitch. Mst Pit rMnzipe werden wir hoffentMdie Gemeindeherausb -vä Lüge, m der sie sich letzt vesivdet. Kehhaster Beif ’ ÄrzlÄRkkstokräten.) ' " _ Nachdem noch über eine JnterpMon heim Präsidenten Oie Ernährung. Oer Marktbericht. Uns den meisten Atürsten war gestern die Nachfrage ftbr gering, da sotvM die schlechte Witterung als auch das nahe (zestMeil Atengeu nur 79 K i l 0 g v n in nt W ü r st r iuMbtcn. Heute gelangt Pökelfleisch' für rayonierte und auch ssir uichtrahopierte Kanser, Kalbfleisch nur in kaum ncuncnöweiten Mengen M Ausgabe.' Dix ff .1 s ch )N ä r k t i veröden immer mehr. ,.Seit zwei Tagen gibt es fiür tneh'r Reste pan flpfoUcn.cn Schellfischen. Die Beschickung der G r ü n tu a r e n m ä r k t e hat wohl unter der Zngunst 'der Witterung gelcktcn, doch waren die auf die NipMe gebmcknxn MBNst stn Verein ülij den von Heu Vortagen erühiigtru Äsirngen noch immer ausreichend fjjr .dix Deckung des BedchM ' ' .. ... Pie D b st s e n d n n g c n hmch dem -H a s ch n) a r k t neleu 'gestxln inisfenie bxster aus, als 6ttü0 Kilogramm Kirschen nüd üdir st.M KlogMiiijn A US st a s er db e e r t n n n s )l n g g v » eiugekroffen fnch. Unjer txn gestern kingelgstü-est Z nps. nchjxu' bLsastpest sich' auch ö0 Kisten Drangen, die reißend abguiWt. da das ^i-fgej-pt an nuderxn,LvstMlnilgen auch n'ckn nnxnsieiuiesten zur Deckung des Bedarfes reicht. Eier fehlten Mstsi ch. N»ne Vcrhandlunaen wj?Zen des amerilrattische» Pökelfleisches. Das Eenährnngsamt arbeitet mit Hochduzch, daran, die unterbrochene amerikanische^ Flnschiinsuhr w.ider in Gang zu Istjstßen. "Ejx MM xrsährt. waren die Ueberschstsie des Millisti a ch je'». Ustdxrjisästs ütiW die Fje fchabgape bereits ist D a g x » g ä 11 z l j ch cuMM werden. AWMt M ffHKKgWMn, After Voraussichr nach Wrdest noch r» dieser Woche isir Bsr-ladüstgest WjlMWx OmhkürMchl für Wir» hxgmnxn. Es ist mehreren Händlern gelungen/ sijx nach Wien bestimmte TraüIchrH vo'st MienjschkN WtMln die ailsnahmsweffc Bewilligung -M Mpgrst, Md so', kyststte die Vert.ellstngtzstkllx ejnigx hnudxrt Magoüs ankatchn. Dir' Unefichr würde seitxas der ttalieuijchxst. KMrdrn an die Bedingung'geknüpft, paß pik Gnfn.hrbrwtÜignng -M Deutschöjterrxi.ch »achgewiesen werde. Die Pertellunasstelle hat auch schon d:e Em-sthxbxiMiemig ihre» italienischen 'Krsxrant.cn Der Preis dürfte sich aus ungefähr K ck.— per KtsHra»"N in Kxschworner', daS , Lchcn bczeichnete, gtfjf 0 l k s t li e a t e r il WiederaufnahMe der Bttttepahgabe. Am.6. Juli wird zum-eisten mal nach vielen Monaten um der Wiederau? N a h m « d e r B n r t e r a b g a b e begostn.cn werden. In den beiden Wochen vom 6, bis 13. Juli werden je 6- Deka? MtstN" Butter unp ü Delagramm Oel als Fettquole.abgegeben. Die Butter kommt ans Holland und Dänemark. Sre Md tzsier? distgs recht teuer jcin und sich un Klejuvcrl'ans auf si iS.Ui für das Kilogramm stellen. Bühne Md MM. ' Honzerte. Mit der Pasta rase vnd der C-moll-Svinphoirie unter Weingartner am fünften Abend des Beethoven-Festes gewann dieser Zyklus Ausweitung zu größerer OeffentlichkeitKund Erhebung auf ein höheres Niveau. Weingartner schien den Kontakt mit dem Orchester besser zu finden, als am'vorhergehenden Abend', und wenn man asich asif Schritt und .Tritt die' Philharinouiker schnrerzlich vermißte, 'so gelang es seinem DirigeNtenwillen doch, die großen Maßx der Aufsassung' und manches schöne Einzelbild flar zur Erscheinung bringen. Weing.artner ist als Interpret der symphonischen Werkx Beethovens der Mentor unserer Wiener Generation geworden. Mit hem idealen, gefügigen Miaterial des philharmonischest Orchesters hat er vieles Unvergeßliche aufzuhiauen verstanden, hat insbesoriders mit der AleherMbe der Fünsten Symphonie sein GrDbigs gerbest, d.as höchstens durch Erinnerttugen an NMch im Range geschmälert. wird. Auch diesex Abend gipfelte in der musikalische» «Kchicksstlstragödie, M mit so grenzenlosem Jubel schliestt, als hie Leidcnsttcfe unermeßlich scheirU, mit der sie pinsetzt. Die vorangestellte PästoralTSymPhoyie entrollte wieder das herrliche Bilderbuch ei'yer innig beseelten Naturanschauung. von so ergreifender Kgipität, Paß sie uns arme Mphallbewphster hes zwanzigsten Jahrhunderts zu Tränen rühren müßte. AZohist sind wir Mommeu. daß sich uns die heiteren Eßlpsiiidüngest auch hxi d/er Ankunft auf dem Lande nicht einstellen wollen! Die Riiskkehx zur Natur, der. heglsickeude Apblist einer tu Einfalt und Gyttvextraux» zum harmonischen WelWd sich ybfllndenden ländlichen Autarkie mag die seelische Zuflucht vergange-lex Zestaltex gewesen sein,' usts verfolgen auch'dort die Schrecknisse einer in men Grundfesten erschütterten Welt. Mch hpr AchiM-Beethovensche ^nfryf zur Freude lpill sich wenig Ml unserer Ptimmyng schicken, lfm so tiefer vielleicht'das Bedürfnis, ihn immer wwder z» hären- O-kar Fried stellte sich zum MMuß des Festes mitseiner Interpretation der Neunten vpr, So grpß sre in ihren GpUstdzllgen gedacht war,'ließ manches in der Aussiihruug Befpestchen' zurüch, so das qlhxs erstickende Pauken- und Trvmtzxtrngetöse im Höhepunkt des ersten Wjl»M, das vielfach ssige-r- Willige Ruhaton (pbzwar es auch ppn Wagner als „Modist ziertes Teorpo" verteidigt wurde) und häufige llnausgeglichmlhest' insbesonders'ides Blaserklanges. Dafür entschädigte dpr kraftvolle Ausbau des Schlußsatzes, den reine ausgezeichnete EhocleitUstg - untexstiDe. Das &Qliftgnqiiai;t£tt Musil, Kittel, m -llo s, Marfh 0 ff spar vom' Idealen ziemlich entfernt, wenngleich so Kittes wnb Herr Gällos in EinzellMUMN Poll' befriedigten. Der Gesamteindruck Jvqz trotz dex' schwankenden >tztiminuiig ein paKsther und OMr Frich sah sich als Miitelpunkt her entflammten Publitstmsbegi'istch Mng und lehhüfter'Sympäthiebeiveise..Dr. K- M. A«s Pen xhe«ster« urgth tat er gesaugt heute Guttssag den ran» M 6 l n a r s Spiel „Das Märchen' yofls ifführußg. Astsanä 7 Uhr. M S ch 8 u b r u. U n e r S ch l 0 ß t h x a t e r werdest Ijt Sgiychag pM 26. d. M. die Bühueywcrke Tolstois srrmoe und der Bauer" und „Bon ihm alle Tugenden" Die Spieler" von Nikolast-.' Gogol anfgesührt. Astfang — Dicustasi den 1. Juli wird das Lustspiel „Logik des von.Franz B l e's siegeben. Anfang V°7 Uhr. Anzcngx « dxrs der Dichter als Btio. ans ciinm heute Samstag im Deutschen ~ -- iiachstebxudxr Mxtzmw dr.r HMcheMu in S.vue»Drmyger -1 Hetr Mill rii n n li: AkMeincr — Herr" T e u v l e rj Beronika — Frau Werner; Ferdinand r? Herr' Allringen; Ehrbergxr — Herr A m 0 u; Luise —' Früstlenc K e 1 l x r; Hitzig — Herr W. e i tz; EderHerr'?! 0 w 0 t n v» §' auni — F>. äule'in Unzxn.gr.uber (die Enftlin -ei 'ichtezO; Kncchbanln — Herr A s k.o n a s-; Valentin -rt Herr Hi r s ch n e r. Zwei Wiener „Pirscher", der „IntrsiMsttK und der „bglbe Bub", die in einer nn Bo.rr.aum des Schwur/ gericht.ssaa.ixs ipichnden Szenx nMetrst. werden von den Herreit Bikjor K n t s ch e r a und Karl P.o r si e r dargesiellt. , \ Technischer Schwierigkeiten wegen findet im Wieste» K 0 in ö d l e n h a u s dre Erstausführung von „König deck Lebens" nnt -Harrst Walde» als Gast am Mittwoch de-T S. Juli'statt. Es wird nachdrücklichst daraus aufmerksam gemacht daß diese Boistxl!u.ug um 3!}J Uhr abends beginnt. .Gegen -<0 KünftlstxrM, Ein? Anzahl brdxvtMdc» ttz r l i st e r - Bühnenkünstler vexöfsenllicht n.euerdjygs eiw Wdgchstng' gegen den KoalitioMwüstg nn- -re K.ÜstMrräfe! In peNr Äunüschrelbxn heißt cs: „Der Mustlerrat droht. )p'.< n-.chts -anderes, eisi er-spriMches Dhcatsx.lehest auf has WMrst, ch -Mähr-rn. mmk wir Schauspieler, die wir uns . doch Mff lstch uniere Kpch'gcil lennrn, -re nur zyifse». -aß unsere Jnu pMpicht irr Ooptst stilserep MllstlxMchcil Kraft ist, wir -mtcv nicht' bestreiten, daß ein Theater ninsilexisch nur voir Wer Per, svnlrchkcit geleitet werden kann, die dafür auch allein die Bewnt. wortnng. trägt." . - Dex PZiestex SchxiW.ellar u»d Kpmvp-rist Ludwi§ HststyKw g ‘iiij| Mje dpeiaktiae Oper „Jn-a Makkahüns' Poll, cirdei. Der Mnsikchej der Mqrlottenburger Over, M ö r r k g ist für das neue Werk begeistert eingetreten. Die Urausfuhrnn; soll in Berlin stattfindcn. 1 Isidisch.ljtevsrische Son-exvyrstellung im Miene, K.yxnöpieyhjstus. S.ostutyg den 29 Juni, 3 Uhr nachmittags liiidet igl Wiener Ksmödiesthaus eine Sondervorstcllnug -eS IAiich-Wd.cnlMen Kusiurverbgn.des «Jahne" sicht. Zw A.n>' kübrung gelangest „Dss GkWws PM Mm H ixschh r t 1^ ans dein Jüdischen übersetzt vou Masberg, und „Dre Schwesterir von I. 8. P c x c aus dem Jüdischen übersetzt von Egvv Brecher rsnd Hugo Zstckexinan». Kartenverkauf an hcn Thearer, kaM/' UfT'.* Nnß.dorscrstraße 4, Bysär, RstenWMWG. Buchhauhlststg Lchvit, 's., Noleut'unustraßx 2A. Deo Astfbstst dco Lg»des Israel. Mst AM R u p v i n.' Dieses Buch siM.dxn Niederschlag prakusche KolonisationSerfahrungen und cin-ringlichcr Forschungen dar, dr der Verfasser -ex „Inden der Gegestchaxt" m zwölftähriger rast' lpser Däsiöfeit iist Hixstsie -xH jüdlschen SlM.lflaswxrses ge. Wonnen hat. Ein Buch, das -re Forderungen für die KolonNatchnstat wilieuschafrtrch formuliert u»d sicherlich den starlstxv Estiffuß . aufchas PrvgrMNl des Wie-Wnsbanes gewinnest M'd Preis schön gevnnden 20.—. Zu beziehen durch % L 0 W ' t Wiest. j„ fWentuiUistrichc 22. angesctzken m$ Leichtathletihi-Meifterschafteu. anungen abgegeben. Heute sindest fdlgendc Konkurrenzen statt! »^Meter-Laufen, stsiOoMeter-Lchlfen, Kugelstoßen, Hochsprnng» . ..1-M'eter-Latlfen, Außerdem stehen zwei Damcnwettbewerbe. ti)0-Mxter-Laufen und Diskuswerfen, auf dem Programm. Das Meeting beginnt um ll^ Uhr nstchuiittags. Die GeneralvexsamNilung des Fußballverbandes, die am letzten Samstag vertagt wurde, wird heute Samstag soxt' gesetzt und zu Ende gcfi'chxt. Heute soll insbesondere der Klaffe»' gusitixg endgültig geregelt wer-rn. ZSchchtathlMchjest MaeMg jp Erfurt. Das Sport, & Mäiiiiei'-'^ III imereines nahm einen glanzenden Beustis! Ergchnlsse: IVO-Meteil.; 4,00-Aictep-Laufcst: Prcülmanex (BkjltN; __-rr.., .......schweiß) 17.O Ktttpf IXIOO P/etcr Stgmtciilauf: Berlrn 47 Sek. , KpnstjsLstrurcr irr Berlfn, Ein zahlreiches pud elegantes Publikum wohnte -xm Endftustps Fxgitzheim gegen Lu-uc he^. MiLtchschüler-Fsttzbstll. Auf dc,n W. A. C.-Platz kommt heute Samstag das Entscheidungsspiel zwischen den v'nßbattmalinschaften der Neueir Wiener Handclsakadeune und dx; SchütteluaWstle M AM'ggung. ' Hakaohf Hechk SaiMag um 8 Uhr abends Bpffversamiw lustg d'xx ffstsjbgller. . Mflas, Heute Gapchtag mn ft»6 Uhr abends findet an! hem Eposillubylatz (ckstex-Wagen) -as esi si e r s ch g f l sr' wett s p t c i gegen den Apyrtklub Wieden statt. HaKoah. Die Schwinnnabende finden statt, und zwar fi'n Herren Dienstag von 'Ul hiß 3/,S Uhr ghe;>dß Mjd fch' 'Daimi' Donnerstag von?U1 hts hsiö Uhr abciips, Uadcwgsche selbst mithringen. _ GerichLssaaL. Eiy ynheirnUHssr Hgyrstever. Am Abend des 12. März X. I. hielten zwei Gendarmen an dem ltzrenzwege nach Bruck a;l her Hxitha den F/eischhaue'rgehilfen Joses Schrammel WWN Bchestflichseit gm Gchrainmel frug »ater elyem Padnmnlpl einen großx>; pylh ... ' ,?wi 1 .... ...... . . ...... ..,.pi!n?n( bontztzend, sprang Schra>»;mel efnen Mirjtf znrii^ zpsj g>^ seiilpe, Tasche eine,l großen Amneerevolvex u»t> legfe auf Hit Gendarinen an. Der Kaltbssttigkeil eiires hxr Gen-ar»neu . gelang es, dem Wütendeir bei; Revolvxr aus -er Haich' zv Wage» mrd Gchxamnwl festznuelurren. "In -er heute vqr esnem Vrsknntnissenale durclmestthxte« Berhanplnstg fstnstaliexte -er Varsitzen-e. Oheplair-esgexichts' ral Dr. Kämpf, -aß -er A n ge klagte schon wetzen Mprdeö m jf 16 Zghrerl stütz wegen p ersstcht'ey Mpptzeß an echenl'' Äentz armen strif 7 fahrest s ch tv e r e,k Kerkers a b g e si r a s t ist. Pack) d!>rchgesfihrtßw Beweisvexfahren fvurde her Angeklagte Jo;sf iLchraiiimes zu der höchst zulässigeil Strafe v 0 >1 s ü ,, f a h r e 11 s ch n> c* , r gI,c r k c r g, vernriftitt. j

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