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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-28 · Heft 159 (28.6.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 159 (28.6.1919)
Date
1919-06-28
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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\ Nr. 159 Wien, ©omsiüfl 28. ^uut 1919 Seite 7 Der Volkswirt. Die Bilanz der Anglo-Oftsterreichischen Bank. Die Anglo-Ocsterrrichische Bank teilt folgendes mit: In Lei: Sitzung des Geueralrates vom 20. Juni 1919 wurde der 'Rechnungsabschluß für das Jahr 1918 vorgelegt und genehmigt. 'Die Abschlußziffern der Londoner Niederlassung '.waren —- wie in den Vorjahren — nicht zu erlangen. Demgemäß -enthält auch ' der diesjährige Rechnungsabschluß nur die sich aus den Bliche« der Zentrale ergebenden Saldi der Londoner Nicdeilassung.Von der Summe der Erträgnisse pro K 58,207.944.88 verbleiben nach Ausscheidung des Gewinnvortrages von 1K 2,193.042.94 als Bruttoertrag des Jahres 1918 8156,014.901.89, Las ist um K 9,109.567.14 mehr als im Vorjahre. Nach Abzug «der Lasten, welche hauptsächlich infolge des MehrerfsrderrusseS für Gehalte, Spesen und Stenern eine Steigerung um K 19,952.772,92 «ausweisen, ergibt sich für 1918 ein Reinertrag von K 10,558.296.65 rttnb nach Hinzuziehung des Gewinnvortrages ein verfügbarer Reingewinn von 8112,751.339.59, das ist gegen das Vorjahr um K 10,765.195.19 weniger. Der Generalrat wird in der für den 7. Juli 1919 einbcnlfeneu Generalversammlung beantragen, eine Dividende von 6'/?/o, d. s. K 15.— pro Aktie, mit voller Dividenden- Lerechtigung (gegen 10‘83°/o K 26.— im Vorjahre), beziehungsweise K 7.50^ pro Aktie mit halber Divldendenberechtigung pro 1918 zur Verteilung zu bringen, dem ordentlichen Reservefonds 181 500.000.— zuzuwcisen, dem Pensionsfonds der Angestellten «außer der statutenmäßigen Bcitragsleistung von 81 384.548'11 noch K 1,000.000.— tantiemefrei zu widmen und den nach Abzug Ler statutenmäßigen Tantieme verfügbaren Rest von 812,845.507.62 (d. i. Iv 52.464.68 mehr als im Vorjahre) auf neue Rechnung vorzntragen. Nach Einrechnung der aus dem Ertrage des Jahres 1918 porzunehmenden Zuwendungen an dm Reservefonds und Gewiunvortrag belaufen sich die ausgewiesenen Reserven einschließlich des Vortrages, auf K 85,631.829.70, d. s. rund 57% des Aktienkapitals von K 159,000.000.—. Die nachstehende Ausstellung des Gewinn- und Verlustkontos zeigt dir Einzelheiten der Erträgnisse und Lasten: 1918 Erträgnisse: Zinsen. 36,040.975.22 Gemmn an Effekten und Valuten......... 3,347.759.30 Provisionen und diverse Gewinne.. . 16,624.567.87 Verfallene Dividenden aus dem Jahre 1912 . 1.600.— Gewinuvortrag...... 2,193.042.94 gegen 1917 tonen + + 4* + 6,051.080.13 3.484.218.73 6.542.150.74 555.— 78.010.59 Summe. . 68,207.944,83 + 9,187.577.73 Lasten: 1918 gegen 1917 Kronen Gehalte .......... 21.580.124.78 Spesen. 10,810.825.72 Steuern und Gebühren . . . 11,599.543.50 Statutenmäßiger Beitrag zum Pensionsfonds. 384.548.11 Verluste an Forderungen . . 290.334.13 Abschreibungen vom Inventar 791.229.— + + -f + + 10,330.102.09 4,795.198.70 4,178.540.43 74.748.61 228.084.88 346 089.16 Summe. . einschließlich 45,456.605.24 + 19,952.772.92 12,751.839.59 10,765.195.19 Reingewinn Bortrag....... Summe. . 58,207.944.83 + 9,187.577.73 Die Zinsen zeigen eine Steigerung um K 6,051.080.13* Mntci’ Berücksichtigung von 5%iflen Zinsen, welche ans die neuen eigenen Mittel 1 Million Kronen ergeben, verbleibt ein Plus von ö Millionen Kronen, das im wesentlichen auf den Zuwachs an fremden Geldern zurückzusühren ist. Die Gewinne an Effekten und Valuten sind gegen das Vorjahr um K 3,484.218.73 zmückgegangen. Während die Valutagewinne eine Steigerung erfuhren, zeigen die ausgewicsenen Effektcngewinne einen erheblichen Rückgang, vorwiegend im Zusammenhänge mit den auf die eigenen Bestände an Kriegsanleihen vorgenommenen Abschreibungen. Die Post „Provisionen und diverse Gewinne" ergibt eine Zunahme um K 6,542.150.74. Die im Jahre 1918 eingeflofsenen Syndikats" gewinne wurden verrechnet. Die Bezüge der Angestellten der 74 Geschäfisstellen haben sich um K 10,330.102.09, die Geschäftsspesen um K 4,795.198.70 erhöht. Der Gehalte-Etat wird 1919 eine weitere bedeutende Steigerung erfahren. Der Mehianfwand an Spesen sinket im wesentlichen ferne Begründung in der Erweiterung des Geschäftsumfanges. Schliesslich erscheinen auch Gründungsspes« der Zweigstellen: Wien--Kärntnerstraße, Budapest-Elisabethring, Gmünd, Großwardcin, Karlsbald (Hotel Continental), Olmütz. Laa a. d. Th. und Suczawa auf diesem Konto verrechnet. Die einzelnen Posten des Bilanzkontos zeig« gegenüber dem Vorjahr nachstehende Veränderungen: Aktive n: Barbestände Kassenscheine der Oesierr.-ung Bank .. Wechsel und Devisen . Effekten. Vorschüsse auf Effekten Realitäten.. Inventar ...... Lagerhäuser. Syndikats-Einzahlungen und Gcschäftseinlagen Debitoren .... 1918 gegm Kronen 1917 86,990.329.04 + 37,373.820.05 682,720.000.— 36,258.580.62 + 87.904.970.13 4- 69,518.407.27 4- 6,610.847.81 -f 1.— 161.281.82 — + 632,720.000.— 1,224.219.66 43.603.543- 16,908.725.32 859.038,42 4.844.65 47.680.834.86 + 7,785.606.68 1.229,554.1 88j04 —687.410.677.22 Summe. - 8.197.398.940.09 + 115,147.845.21 *. gegen. - St r . o neu Pass i v e n: . /. 1818 Aktienkapital. 150,000.000.— -s Reservefonds: Rücklagen bis ' , inkl. 1896 . K 8,008,352.40 # Rücklagen aus 1897 bis inkl. - 1917 (verst.) „ 10.300.000.- , ■ ( Reserve auS den " V‘‘-V KapitalSer- Höhungen 4 M' 1906, 1910, r *« 1911, 1916 - und 1918 . K 48,082.969.68 . Außerordentl. Reservefonds ' i' zursreienVer- ' fügung der Generalversammlung ) (verst.) . . „ 11,500.000.— Kriegsverlusire serve (verst.) 1917 19 999 920.- Geldeinlagen und Kaffenscheme Akzepte. Nicht behobene Dividendm. . Kreditoren. .. Gewinn per Saldo: Ertrag pro 1918 . . K. 10,558.296.65 Vortrag ex 1917 . . w 2,193.042.94 5,000.000.- 82,886.322.08 + 23,471.863.90 413,501.957,56 +130,213.411.75 29,386.309.37 + 16,622.229.76 344.937.- 1.508,528.074.49 60.225.— 64,334.180,01 12,751.839.59 - 10,765.195.19 Summe * . 2.197,398.940.09 + 115,147.845.21 Die Barbestände sind gegenüber dem Vorjahre um 37 Millionen Kronen gestiegen. Hiervon sind 632 Millionen Kronen verzinsliche Kaffenscheine der Oesterr.-ungar. Bank. Die eigenen Effekten werfen eine Abnahme um 44 Millionen Kronen aus, hauptsächlich infolge Abverkaufes festverzinslicher Werte. Der Effektenstand setzt sich zusammen aus 45T Millionen Kronen festverzinsliche Werte, 5'8 Millionen Kronen Aktien von Banken und Versicherungsgesellschaften, 36*3 Millionen Kronen Aktien von Industrie- und Transport-Unternehmungen und 0'7 Millionen Kronen ausländische Wertpapiere. Die Vorschüsse auf Effekten (um 17 Millionen Kronen höher als im Vorjahre), sind fast ausschließlich gegen Anlagewerte erteilt worden. Die Syndikatsein Zahlungen und Geschäftseinlage» zeigen eine Steigerung um 7'7 Millionen Kronen. Neue Beteiligungen entstanden u. a. an den Syndikaten für Aktien der Internationalen Export & Import, Leobersdorfer Stahlwerk, Ver. Gerbstoff- und chem. Fabriken, Austria-Papierindustrie, Wilsdorfer Grtbrxtraktwerke, Siebenbürgische öffentl. Lagerhaus A.-G., Szegediner landwrrtschastl. Industrie, ferner für Jndustrie-Kohlen-Bergbaügesellschast und 5% kön. ung. Staatskassenscheine v. 1918. Die Debitoren sind um 537 Millionen Krone» bzw. unter Berücksichtigung des im Vorjahre eingestellt gewesen« Verrechnungs-Konto Kriegsanleihe um 126 Millionen Kronen zurückgegangen. Auf der Passivseite weisen die Geldeinlagen gegen Büchel und die Kaffenscheine eine Steigerung um 180 Millionen Kronen aus. Die Akzepte haben eine Zunahme um 16'6 Millionen Kronen erfahren. Die Kreditoren belaufen sich nur 64 Millionen Kronen weniger als im Vorjahre. Der Zuwachs fremder Gelder zum Jahresschluß 1918 betrug mehr als ritte halbe Milliarde. An neuen eigenen Mitteln floss« der Bank aus der im zweiten Halbjahr 1918 durchgesührtm Kapitalserhohnng rund 40 Millionen Krone» zit. Es stellen sich nunmehr die eigenen Mittel auf 235*6 und die fremden auf 1961*8 Millionen Kronen. Bon den K o n s o v t i a l g e s ch fi f t e n, an benen die Bank beteiligt war, würden unter anderem die Garantiesyndikate für junge Aktien der Boden-Credit-Anstalt, des- Wiener Bank- Vereines, der Landerbank, der Bank f. Handel, Gewerbe «. Industrie, Agram, der 1 Kroatische« Sparkaffe, der Dresdner Bank und der Ver. Maschinenfabrik A.-G. vorm. Skoda, Ruston, Bromovsky & Ringhoffer, ferner das Syndikat für 41/,% ibjähr. amort. Wiener Stadtanl. 1917 sowie jenes für EnzeSfelher Munitionsu. Mrtallwerke A.-G. Aktien Emission 1915/17 mit Gewinn aufgelöst.'* Bon den Unternehmungen, an denen die Anglobank beteiligt ist, erwähnen wir: Die Anglo-Ungar. Zuckerindustrie A.-G. in Cservenka hatte mit Schwierigkeit« zu kämpfen. Bei der EnzeSfelder Munition-- und Metallwerke A.-G. konnte bisher eine Schlußrechnung für das Jahr 1918 noch nicht aufgestellt werden. Die Oesterr. Fiat-Werke A.-G. findet auch derzeit für ihre durch die Verhältnisse allerdings stark reduzierte Produktton guten Absatz. Bei der Gerhardus & Söhne A.-G. konnte der RechnimgSabschluß für das abgelauhme Bilanzjahr noch nicht durchgeführt werden, weil von den auswärtig« Niederlassung« Brlanzgrundlage» fehlen. Die Internat. Export- und Import A.-G. läßt befriedigende Ergebniffe erwarte». Der Oesterr. Verein f. chem. «. Metallurg. Prodickion in Aussig verteilt die gleiche Dividende wie im Vorjahre. Bei der BetriebSgef. d. Orient. Eisenbahnen kam mit Rücksicht auf die außerordentlich« Verhältnisse die Abhalttmg einer Generalversammlung für die nächste Zeit nicht in Aussicht genommen werden. Die Georg SchickkA -G. in Aussig ist durch die politischen Verhältnisse sehr hart Mroffeu worden. Die Unsicherheit der wirtschaftlichen Zage ynd das Anwachsen der Spesen erlauben derzeit kein zuverlässiges Urteil über das Erträgnis des mit 81. März abgefchldss«« Geschäftsjahres. Ueber daS Ergebnis des Geschäftsjahres 1918/19 bei der „Schodnica" A.-G. läßt sich noch keine endgültige Mitteilung machen. Die „Turul" Schuhfabriks-A.-G. in TemeSvar hat im abgelaufenen Jahre gut gearbeitet; die Bilanz konnte mi Rücksicht auf die auf die außerordentlichen Verhältnisse noö nicht abgeschloffen werden. Die Oesterr. Zuckerindustrie A.-G hatte in der laufenden Betriebsperiode mter vielfachen Betriebs siockungen zu leiden. In der jüngsten Zeit hat sich die Gemeind Wien im Interesse der Zuckerversorgung Wiens an diesem Unter nehmen in erheblichem Umfange beteiligt. Die Josef Männer i Comp. A.-G. dürfte kaum in der Lage sein, eine Dividende x verteilen. Die Metall-Industrie Winter & Adler A.-G. hat ein 12%tße Dividende ausgeschüttet. Zuletzt sei hervorgehoben, daß — abgesehen von der Credit Anstalt — die Anglobank das einzige Wiener Institut ist, welche lrdtz der großen Schwierigkeiten gegen Ende 1918 eine Dividend von 6*/*®/o verteilt, das ist IV?/» mehr als die übrigen Banker Reue ausländische Bankgründungen. , Eine neue syrische Bank mit 10 Millionen Frank? Kapital wird von der Ottoman Bank errichtet und übernimm die syrischen Filialen letzterer. Die Gründung einer französischen Export bank mit großem Auskuuftsdienst über die Kreditwürdigkei fremder Handelshäuser ist geplant. Die Banque de Constantinopel wnrd von der Banque de Paris et des pays bas mit 15 Millionei Franks Kapital gegründet. Bevorstehende serbische Handelsverträge. Lyon, 27. Juni. Aus Belgrad wird gemeldet: Deserbische Handelsminister ist im Begriffe, mit der p o l n i> scheu Regierung einen Vertrag wegen Naphtaliefermm abzu schließen. Serbien wird als Gegenleistung vornehmlich Gerb st o f f e liefern. Die südslawische Negierung beabsichtig en Alkoholmonopol und hohe Stenern auf Spielbanken und Nacht kaffechauser. Gleich nach Unterzeichnung des Friedensvertrage? werden Handelsverträge mit allen attlierten und assoziierrei Staaten abgeschlossen werden. Vorläufig wird als nächster de mit der Tschecho-Slowakei in Verhandlung gezogci werden. Alle früheren Verträge werden überprüft, besonder« jener, der einst zwischen Oesterreich und Dentschlani bestand. Zahlreiche neue Konsulate werden errichtet werden, zu nächst in Konstantinopel, SalonikyTouloi und T a r e n t. Der tschecho-slowakische Bankausweis. » Prag, 26. Juni. (Tschecho-slow. Preßbur.) Der Bank ausschuß beim Finanzministerium hielt am 25. d. M. unter den Vorsitze des Finanzministers Dr. Rasch in eine ordentlich Sitzung ab. Der konnnerzielle Bericht über die Zeit vom 15. Ma bis 16. Juni sowie die Berichte betreffend die Uebcrnahme vor Lombardanleihen der Oesterreichisch-ungarischen Bank und die Ablieferung von Valuten, Silber und Gold für den Metallschal wurden zur Kenntnis genommen. Der Stand vom 13. Juni weist auf: Aktiva: Vorrat an gestempelten Banknoten u. Silber Forderungen für die Oesterr.-ungar. Bank . Vorrat an Wechseln . . . . Anleihen auf Wertpapiere. Passiva: Girokonti. ........ Umlauf an Kassenscheinen. 383.549.000.— Schulden an die Oesterr.-ungar. Bank. . . 433.939.000.— < Ferner wurden die Berichte betreffend die Dmchsührung dtt Druckes von Staatsnotcn bei heimischen Unternehmimgen uni betreffend den Abschluß eines Vertrages mit der „A m e r i c a r N o i (Company" in New-Aork sowie die Pfändungen vo, Tresorraumllchkeiten erstattet. Schließlich gelangt« noch di> ersten Drucke der neuen Note« zu L 100.—, 5.— uni zur Vorlage. Wirtschaftliche Nachrichten aus Tschechien. Prag» 27. Juni. „Narodni Listh" meldet: Die Aklien- Gesellschast für Zuckerindustrie, welche bereits die beiden Zuckerfabrik« in G ö d i n g angekauft hat, kaufte jetzt von den bisheriyen Inhabern Theodor und Stephan A u s s p i tz in Wiei die Zucker-Rafflnrrie i» R o h a t e c und die Rohzuckerfabrik h Bisenz. Zwischen Prager und rumänisch« Firmen sind Verhand lung« im, Zuge betreffend die Gründung einer Tschechisch rumänischenHandelsgesellschaft. Die Kon stltuiernng der Gesellschaft wird schon in Tag« einig« erfolg« * Unter dem Patronate der Banoa romanica wurde ein« tschechisch-rumänische Transportgesellschaft gegründet, welche den Verkehr zwischen Rumänien mit Tschecho-Slowaki« erleichtem will. K 599,603.000.— 2,084,859.000.— 26,416.000.- 426,418.000.— 2.826,355.000.— Zur Wahrung österreichischen Besitzes an ungarischen Aktien. Der ö st e r r e i ch i s ch e Aktionär- Verein hat den Leiter seiner ungarckchen Abteilung uack Wien berufen, damit die Mitglieder behufs Wahnmg ihrer Recht« in Ungarn in sachkundiger Weise beraten werden können. Di« Bureaus des Akttonärverernes befinden sich I., Karl Luegerplatz 8. Oesterreichisch-ungarische Bank. Am 26. Juni ist ir Münch« Herr Emil M e c e n s e f f Y im 85. Lebensjahre gestorb«. Mecmseffy, welcher seit 1858 im Dienste der privilegierten österreichisch« Nationalbank, beziehungsweise der Oesterreichischungarischm Bank stand, war seit dem Jahre 1891 bis 1900 GeBeralsekretar der Bank und hat sich um das Noteninstitut groß, Betdienste erworben. Im Jahre 1900 trat er in den Ruhestand Geschäfts aufficht. Vom Wiener Handelsgerichte wurde die bei der Firma M. S p i e g e l registriert zum Betriebe des Uhr«- und Uhrenfurniturenhandels, l., Fleischmarkt 22, angcordnete Geschäftsaussicht auf eigenen Antrag aufgehoben. - Von den Getreidemarkten. Die Preise an den amerikanischen Märkten zeigen weitere Einbußen, da den Abgaben vielfach Grwinnsicherstellungen gefolgt sind. Die landwirtschaftlichen Meldungen ans den nordwestlichen Erzeugungsgebieten lauten etwas günstiger. In Berlin trug der Verkehr ein lebhafteres Ge- §räge, nachdem rela'iv günstigere Ankünfte zu verzeichn« sind. )ex Prager Verkehr blieb aus wenige Umsätze beschränkt. Ersatz- Ungarische Kommerz-««Diskonto Bank A.G, 81.858^17^408^18.296 Filialet WIEN*I#*WipplitigctstTasse 24-26 -------l'sieptlov«; ===s 12.868,17.408,18.596 Flnftnziertitis kotpmtuxieller und indaBtrieU«r ünternehmungen, Emission von Anleihen Uebernahtne ♦on yermdgensvorwaltansen. Anfhowahrnng und Bolehnunt? von Wortpapieren, Eakompitieirang kanfmännischer Wechsel, Export- und Importförderung. Einladen in laufender B.echnnng xn gQnetigsten Bedingnngon. Ansgabe TOft kombinierten ElnlagebfLohern, auf welohe sowohl Bargelder als aaob Staatsanleihen eingelegt werden können. Zum späteren Ankauf von d.4. Stutsanleihe beBÜmmte Einlagen worden tua,eSn halbes Prozent, Mhor verzinst.

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