Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 158 (27.6.1919)
- Date
- 1919-06-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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# Stiie'4'-’ Wien, Freitag Wiener MorgenZeitüng r i7.*3uni m&r Är7ld' Die französisch-italienische Spannung.' ■ Saint-Germain, 26. Juni. (Korr-Bur.) Ein Sonder- -erichterstatter des „I o u r n a l" Halle Unterredungen mit üi i 11 i und Luzatti.- 9H 111 versicherte ihm, day sem tNinistcrium eine b ü n d n i s t r e u e Politik machen wolle und das, die feindselige Haltung der l l a l i e u i s ch e u P r e s s e g e g e n ü b e r r a virr eich mehr persönlicher Natur sei. ,L u a a.t t i äußerte, sich sehr reserviert, stellte aber doch fest, daß die lateinische Freundschaft anstatt enger loser geworden sei. Die Schuld liege nicht allein an Italien. Er betrachte Clemencean als einen Bruder und werde auch von ihm als solcher behandelt, denn Clemencean erlaube ihm, gelegentlich M Widersprechen, was bei ihm ein seltenes Zugeständnis sei. So Wusse er denn sagen, daß I t a (i e n b c l d e n V c r h a ii d l n n gen w c g c n d e r A d r i a b c t r o g e n w o r d e n s e i. Italien besteht auf dem Londoner Vertrag. Rom, 26. Juni. (Tel.-Komp.) Der Minister des Aeußern T i t to ii t gab die Erklärung ab. daß die Negierung die Anwendung d e s o n d o n e r B e r t r a g e s v erlang e und von den Alliierten die Zustimmung fordern werde, den Text des Beitrages dem Parlament mitzuteilcn. Polnische Versprechungen. ' Warschau, 26. Juni. (Funkspruch dcs T.-K.-B.) Das Kommissariat des obersten p olitisch an Volksrates erließ einen Aufruf an die Bewohner der bisher zu Deutschland gehörenden Landesteile, in dem es heißt: Der Friedenskongreß hat über die zukünftigen Grenzen zwischen Polen und Deutschland entschieden. Nur noch kurze Zeit trennt euch von dem Augenblick, wo die Behörden der Entente in Oberschlesien erscheinen werden, unter deren Schutz Ihr die Freiheit haben' werdet, euch für die Vereinignng mit Polen auszusprechen. Die in den der Republik Polen zufallenden Landesteilen, wohnenden Mitbürger deutscher Zunge versichern wir, daß die Republik Polen die Dentscheu als gleichberechtigte Bürger behandeln wird und ihnen die Freiheit der Pflege der Muttersprache und nationaler Eigenart ' garantiert. Genug des grausanien Blutvergießens, genug der Vernichtung von Leben und Eigentum. Es ist höchste Zeit, den furchtbaren Krieg zu beenden. ,'Man wird ja sehen, ob die Polen ihr Wort halten werden. Jedenfalls sollten sie begreifen, daß die jüdische Minderheit die gleichen Rechte beanspruchen darf.) , j Ein tschechischer Feldzugsplan gegen Rußland. s Prag, 26. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") „P r a oo Lidu" erhebt gegen Dr. Kramarsch den Vorwurf, daß er in Paris die Politik der Schwarzen Hundert betreibe. Als er dort ankam; habe er zur allgemeinen Ueberrafchung einen fertigen Feldzugsplan gegen Rußland aus der Tasche gezogen. In Prag bestehe eine Vereinigung russischer reaktionärer Offiziere, welche sich der besonderen Gunst der Regierungsorgane erfreuen und diese Herren dürften wohl der Autorschaft dieses Planes nicht fernestehen. Bemerkenswert 'fei nur, daß einer dieser russischen Offiziere mit der Friedensde-legation nach Paris gereist sei. Der Plan des Dr. Kramarsch enthält auch das Versprechen, daß die Republik 200.000 Mann tschecho-slowakischer Truppen bereitstellen werde, die gegen Rußland zu Felde ziehen sollen. Die Iudenaustveisungen aus Warschau. Warschau» 26. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Im Warschauer Stadtrat finden seit längerer Zeit sehr eingehende und ziemlich scharfe Debatten über die I u d e n s r a g e in Polen statt. In diesem Zusammenhänge wurde seitens sämtlicher jüdischer Ratsmänner wegen der schikanösen Ausweisungen oon Juden als „Fr em d e" aus Warschau eine Interpellation eingebracht. Freitag fand nun die A b st i m m u n g über den ersten Teil des Antrages der jüdischen Parteien statt, daß die Ausweisungen e i n g e st e l l t und aus diesem Grunde den Juden keine Strafen auferlegt yierden. F ü r den Antrag stimmten sämtliche Juden und nur z w ei polnische Sozialisten. Die übrigen polnischen Ratsmänner stimmten dagegen, das heißt, sie stimmten f ü r die Ausweisung der in Warschau nicht gebürtigen Juden. Im Namen sämtlicher jüdischer Parteien zog nun Grünbaum alle übrigen jüdischen Anträge zurück, was bei den polnischen Ratsmännern große Konsternation heroorrief. Ern Aufruf Romain Rolands an die Intellektuellen. Saint-Germain, 26. Juni. (Korr.-Bur.) Romain N o l a n d hat in der „H u m a n i t e" einen Appell v n die Intellektuellen aller Länder veröffentlicht, worin es heißt: W i r kennen n i ch t V ö l k e r, sondern nur d a s V o l k, das eine Volk, das ü b e r a l l l e i d e t und k ä m v f t. Unter den Unterzeichnern des Ausrufes beenden sich Intellektuelle aus allen Ländern, unter anderen Barbusse, B r a c c o und Benedetto C r o c e, Bcrtrand Russell, Einstein, Heinrich. Mamn und StevhanZwri g. Die Eisenbahnerstreiks in Deutschland. Berlin» 26. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.) Es ist damit ztzrechnck, daß heute abends der gesamte B f. r l r n ix E is enbahnverkehr r u h t. Die Direktionsbezirke Frankfurt am Main, Jena und Erfurt haben erklärt, daß sie bei einem Ausbruch eines allgemeinen Keine Pogrome in Budapest? Die Wiener ungarische Gesandtschaft erklärt die Nachricht, daß es in Budapest Pogrome gegeben habe, für unwahr; diese seien wohl geplant gewesen, doch fei der Putsch sofort unterdrückt worden. Sein Ziel war die Wiederaufrichtung der Habsbuvgermonarchre und die Ausrottung der I n d e n von Budapest. Es wurden FlugzetteL verteilt mit der Devise r Tötet die Juden! Der deutsche Kronprinz geflüchtet? N e w - B o v 26. Juni. (Funkspr. des Korr.-Bur.) Der „Ne rv Dork Sun" wird aus Paris berichtet: In Paris traf die Nachricht ein, daß der den Ls ch e K r o nprinz aus H o L l a n d g ef ln ch L e t fei und sich nach Deutschland begeben habe. Diese Nachricht verursachte im Rat dev Drei eine gewisse Aufregung, da die Flucht eine R e v o l u L i o n d e r Militär- Partei Hervorrufen könne. Man ist der Ansicht, daß der Kronprinz geglaubt habe, daß Holland ihn ausliefern würde, falls dies die Alliierten verlangen sollten und gedacht habe» daß er Lei den deutschen Ossizieren bester ausgehoben sei, als in Holland. Der Kronprinz hat sein in Holland gegebenes Wort gebrochen und man kann feine Flucht mit der Erklärung der deutschen Offiziere, daß sie niemals ihre Führer ausliefern würden, in Zusammenhang bringen. Der Rat der Drei befaßte sich mit der Frage, ob mau seine Rückkehr nach Holland verlangen solle, obgleich der Kronprinz nicht aus der Liste der Persönlichkeiten stand, deren Auslieferung von den Alliierten verlangt wird. Wenn aber der Kronprinz den Weltfrieden bedrohen sollte, so werden die Alliierten bestimmt seine Auslieferung verlangen. Wenn er einen Bürgerkrieg in Deutschland entfesseln sollte, so sind die Alliierten bereit, dieRegierung Bauerz ü unterstütz e n. Tagesbericht. Minister Trnka tätlich verunglückt, (fe f Der Minister a. D. Dr. Ottokar T r n k a, der erst gestern aus Prag in Wien angekommen ist, wurde nachts um 12 Ubr auf dem Kärntnerring durch ein Postelektromobil überfahren und schwer verletzt. Ohne die Besinnung zu erlangen, ist er den Verletzungen erlegen; seine Leiche würde in die Totenkammer des Allgemeinen Krankenhauses gebracht. -i Einreise nach der Bukowina. : Die rumänischeGesandtschaft teilt mit, daß über Anordnung dcs rumänischen Großen Hauptquartiers auf Reisedokumente nach Rumänien und der Bukowina nur solche Personen reflektieren können, die ihre Heimatszuständigkeit nach diesenLändernunzweifelhaft nachzuweisen in der Lage sind. - . , . - „Jüdische Kinderfrennde". T> Der Verein „Jüdische Kinderfreunde" (Wien, II., Obere Donaustraße 91) sendet uns einen Aufruf, dem wir Nachstehendes entnehmen: Wir wollen nicht dulden, daß, wie es in Heimen vorgekommen ist, zehn Kinder in vier Betten liegen mußten, daß ste verstreut in Elendswohnungen bei unzuverlässigen Pflegern, an Krätze, Rhachitis, Mundfäule leidend, jüdische Erziehung entbehrend, an Körper und Seele zugrunde gehen. Wir wollen ihr freudloses Kindesleben mit Glück erfüllen. Die Errichtung von entsprechenden Heimen, Spielplätzen und Ferienkolonien, von Tagesheimstätten mit Verpflegung,1 von Kinderbibliotheken und Lesezimmern, die Herausgabe und Verbreitung jüdischer Kinderliteratur. die würdige Feier der jüdischen Feste sind unsere Ziele. Der Verein „Jüdische Kinderfreunde" hat es sich zur Aufgabe gestellt, diese Ziele zu verwirklichen. Als allgemeines soziales Hilfsmittel haben wir eine Kinderwohlfahrtsteuer ins Leben gerufen. Es ergeht an alle Juden die dringende Bitte und Aufforderung, für das jüdische Kind die .<•; -st ■ Kinder-Krone zu spenden. Wir nehmen diese freiwillige soziale Steuer von uiindestens einer Krone monatlich (monatliche Kmder-Krone) bis zu mehr- und vielfachen Beiträgen (wöchentliche Kinder-Krone) entgegen. Wer Herz und. Sinn für die Not jüdischer Kinder hat, muß dazu beitragen, ihre unglückliche Lage in hygienischer und ethischer Beziehung zu verbessern und sie dem Judcmume zu erhalten. V e r e i n „I ü d i s ch e K i n d e r f r e u n d e". Gezeichnet ist der Ausruf von dem Kuratorium: ''' ' - v Dr. H. P. Chases, . ' H. F. Dozent Oberrabbiner von Wien, •. - Dr. S. Kornfeld, Prof. Dr. S. Ehrmann, - Hofrat Dr. S. Frankfurter, Prof. Dr. Wilhclnt Jerusalem, Frau Dr. Kohn, Fabrikant Johann Kremenctzky, Fabrikant Lederer, Dr. Mahör, Frau Anitta Müller, Frau Erna Patak, Frau Lconore SmolenSky, Abgeordneter Robert Stricker, ' ’ ' ' Frau Fanny Weiß. Vorstand und Helferschaft: Reichsratsrevisor Rudolf Tausstg, Dr. Heinrich Glanz, Artur Kampf, Mathilde Weidenfeld. * Die Einreise stach her Schweiz. Nach einer Meldung eines hiesigen Blattes soll die schweizerische. Gesandtschaft in Wen ermächtigt worden sein, .von sich aus die Entscheidung über Einreisegesuche nach der Schweiz zu fällen. Die schweizerische'Gesandtschaft erwidert hierauf, daß ihr ein 'dies* bezüglicher Ausircig ihrer Negierung bisher nicht zugelommen ist und sie daher nicht in der Ln ge ist, ahne Ermüchtigung ^r Zentralstelle für A-renidenpolstei. in Bern V i s i e r-u n g? n v o u' P äffe n zur Reise nach der Schweiz, vorzuneh'meist .Sollte eine Acnderung der bisher bestehenden Bestiminnngrq cintreten, so wird dies betanrligegebcu werden. * Italienische Wohltätigkeitsaktion für die Krankenanstalten Wiens. Die i 1 a l ienische Waffcn« still st a n d s k o m m i s s .i . in Wien hat zur Milderung der durch den drahnttigsmittclinangel bervorgernfrnen Notlage hinsichtlich der Verköstigung der in'den öffentlichen und privaten Krankenanstalten Wiens untergebrachten Kranken 28.000 Kilo- ... gra in m Reis gespendet, welcher durch die Einkaufstelle der . Wiener öffentlichen Krankenanstalten nach dem vereinbarten Anfteilungsschliissel verteilt wird. 's! ' * Grabsteine auf den» neuen israelitischen Friedhof. Dast Friedhofamt der Wiener israelitischen Kultusg ein e i n d e gibt bekannt, daß nunmehr die Aufhellung v o n G r a b st e i n e u auf -dem n tu e n israelit k . s che u F r i e d h o f e in Simmering erfolgen kann und daß hinsichtlich der hierzu erforderlichen Fnudicrungsarbeiten im Friedhofamte, I., Seitenstettengasse 4,> und in der Kanzlei. des neuen Friedhofes Auskünfte erteilt werden. .. * Die Grsttrr-hritsverhaltntsse Wiens. Seit ztvei Wochen >i ist der Krankenstaild und .die Sterblichkeit zwar noch sticht ' ans der normalen Höhe, i.mmerlM aber im Rückgang be-Z griffen und günstiger als in den Vormonaten. Die Sterbe-'' ' Mer auf 1000 Einwohner .mst^ .Ausschluß'.derÖr^ürWbe'ü und der Personen unbekannten Wohnortes stellte sichJn dev^ . >21. Jahreswoche auf 18,9 gegen 16,9 in der Vorwoche juN'st' . 12,2 im Vorjahr. Unter den Todesursachen nimmt die' L'ü n-^ '' g e n t u 6 c v t u l o f e mit 266 -Todesfällen die erste' ein, dann folgen die Krankheiten des Herzens und der Blutgefäße mit 110 Todesfällen, die Lnngen- und Nippenfelli' - ciitzüiidnngen mit 62 Toprssällen usw. Von den Jnfektious- . krankheiten weisen die sogenannten Kinderkrankheiten, Dkph-' therie und Scharlach, einen ungemein niedrigen Stand miss (26 und 14 Fälle in der Woche gegen 50 und SO im Durchs schnitte der unmittelbaren Vorjahre), die Ruhr hat mir 23 Fällen in der Woche bisher trotz der warmen Jahreszeit noch keine ^lönortne' 'Verbreitung änfgewiesen. Ast Flecktyphus sind in der Berichts'woche 3 Zrvil- und' 8 .Militäp»^? Personen, sämtlich Heimkehrer - oder - deren Angehörigekrankt. Von Blattern ist die Stadt frei geblleben. i. * Ausländische Wareneinkäufe für Wien. Unter der Leitung des Bankdirektors Robert Tibor, ferner des 'TextilgroßhändlerS Emmerich G e ister und trer»Firma M olnastik' u. Gierstely bildete, sich ein Konsortium 'das Waren - im - Werte von mehreren Millionen.Klronen nach , Wien einführost wird. Die Stadt Wien sicherte sich schon den größten-Deil^ der Ware vertragsmäßig und der offizielle Verkauf dürfte bereits in den nächsten Tagen begittnen. , - j * Metattarbeiterstlkse. Jin deut'schöfterreichischsn Gewerbe- ' förderungsamt, 9. Bez., Severingasse 9, wird am. 1. Juli l. I. ein Kurs 'für autogene Metallbearbeitimg ..cifpffttcü; werden. Die Dauer dieses Kurses ist mit 14 Tagen Lei halbtägigem Nachmittagsunterricht-? von I. bis 6 Uhr bemessen.. ' Zur Teilnahme an 2em Kurs werven Angehörige der mestall-.' verarbeitenden Gewerbe (Schlosser,. Spengler, 'Gas- und . WasserleitUilgsrnstallateuren und Mechaniker) zugelassen.i Außer de n Nachweise der/Erlernung eines diesest GewerbeJift mit ' dem Aufnahrnegesuch, das an das dentschöste'rreichische Gewerbe« - förderungsamt, 9. Scfo,. Severingasse 9zu richten ist, ein - H e i m a t s ch e i n vorzulegen. . Die Unterweisungen erfolgen kostenlos; auch das nötige Arbeitsmaterial wird von Amts wegen beigestellt. Gesuche, dieJmit einem Mittellosig-, . keitszeugnis belegt : sind, .sind stempelsrci. j - ss Ein Zentraltal dergeistigen Arbettxr,' Sastistag . 28. Juni d. I. findet uni 6s.Ühv. abends Ln der Hottshalle, s des Rathauses eine große Versammlung statt, in "welcher die Schaffung eines unpolitischen Zentralrates der geistigen Arbeiter beschlossen werden soll. Ein detailliertes Arbeitsprogramm und die Slizze eines Statuts fstr. den Zeritralrat wird der Referent.Dr. S m o l 6 der Versammlung zur Stellungnahme vorlegeii.. - .-!• v Zwischenstaatliche Vereinbarungen bezüglich rhemalS! österrerchifchcr Staatsbedienfteter. An alle Landesregierungen? - ist in den letzten Tagen betreffs der Beihilfen- (Vorschüsse) -für den Monat Juni nachstehender Erlaß des Staatsamtcs -ffür-/' Inneres ergangen: die Beihilfen (Vorschüsse) in vollem Ans--- ^naßr der bisherigen Beznga (das ist einschließlich der Tene- - rungszulageii) sind unter den bisher geltenden Voraussetzungen und Bedingungen an ehemals österreichische Staatsbcdienstete tschecho-slowakischer und ukrainischer Volkszugehörigkeit sowie an ehemals österreichische Staatsbedienstete italienischer Volkszugehörigkeit oder aus. den italienischen- Okkupation^' gebieten vorschußweise : gegen seiner-zeitige Abrechnung für ' den Monat Juni sortzubezahlen. Hinsichtlich der Auszahlung der Beihilfen an Ehemals österreichische Staatsbedienstete''" rumänischer Nationalität für Jun'i wird auf den Erlaß -vbm'J -7. Mai 1919 - verwiesen. Der Personalkreis, der unter dem"-^ Ausdruck „ehemals österreichische Staatsbedienstete italienischer Volkszugehörigkeit oder aus den italienischen Okkupations-..'. gebieten" fällt, ist im Erlaß vom 19. April 1919 genau-/ umschrieben. Zur. Durchführung dieses Erlasses sino die'erforderlichen Maßnahmen unverzüglich zu treffen. , j __ * I. Laufbahn in Jaffa teilt seinen Eltern (letztens m Dembica, Galizien) mit, daß es ihm gut ergeht und bittet um .... Nachrichten unter Adrrffc S. Gcrschmann, K o p c n h a g e ist Schlegclsallö 8. . Bereinsnachrichten. Jüdisch-akademischer I u r i st e-n v e r c i n." Heute Freitag den 27. d. Ak. findet cm Vereinsabeud statt. Programm: Fortsetzung der Diskussion über „Die iüdisch-polnischcn Beziehungen" und Vorlesung aus der indischen Pogroniliteralnr. Ort: IX., Älserstraße 28. Zeit: 7 Uhr abends. — Zi o n i stst s ch e S e k 1 i o n B r i y i t t e n au. Morgen Samstag den28.d;M.. um ^»3 Uhr nachmittags findet im Srktiouslokale, XX„ Karl' Meißlstraße 5. Tür 1, ein Vortrag des Herrn Dr. N. M. Gelber . über „Die Juden bei den. früheren Friedenskongressen" "siaist .?: Sämtliche Mitglieder der Sektion werden hierzu e'mgeladen. Gäste willkommen. — Der Verein „F r e i e jüdische B o l k-s-- b ü h n e" hält morgen Samstag den 28. d. M. um 5 Uhr nachmittags im Konzertsaale des Cafä „Arlon", I.. Fleischmartt, seine erste, ordentliche Generalversammlung ab. Tagesordnung-: . 1. Bericht des provisorischen Ausschusses; 2. Kaffenbericht; 3. Ge- . nehmigun'g der Statuten: 4. Wahl des Ausschusses; 5'. Eventuelles.'^ — Verein „Z i o n", Wien (Jügendgruppe).. Morgen. Samstag- - den 28. d. M. um 4 Uhr nachmittags im Vereinslokale Herr ' Dr. Wilhelm S ste i n ,im Rahmen, des Vo.rtragszvlluS übest' >sDie Zukunft Palästinas stn politischer.sind kultureller Beziehung" Sonntag den 29, d,. Mi veranstaltet... der Vcrem .eiüen gemeinsamen A u s f l u g der -ingendtichen . Mitglieder nächst. Sievering, Treffpunkt: Endstation der. 39er-Linie, präzise 3 Uhr. - nachmittags. .st, Briefkasten -er Redaktion. .''.'st..Q Jüdischer Mediziner. 'Gefuche-mit Nachweisüber-die-- ZugMrigkeit als orventtichet'Hörer cm einer Wiener Hochschule st einem'Mittellostgkeitszeugnis Md'' einet ärztlichttl Brscheütigüng sind an 'D'r. Erwin Last,'I.,-Schottrnring 32, per Post zu senden' und an den ..Schweiztrischui Ztütralausichnü der Hllsc'altion si'w ' hie Wiener Sttjdentck^G richten. '