Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 158 (27.6.1919)
- Date
- 1919-06-27
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener Morge»zeit»»«g 27. Juni 1919 ■4 Nr. 158 Wien. Freitag GeiteS Inland. OaS Erfordernis „Deutscher Nationalität". Im „DcutschösterreichischcG, ÄerufS-Untcrosfizier" Nr. 26 vom 17. d. M. lesen wir: S ch a f f lt e r . f il t' d i eWiene r ft ii d 't i s ch e . 'S t r a ß e n b ii t) it. Ucbfr Einschreiten des Verbandes bat die Direktion der Wiener städtischen Straßenbahn uns unter Z. Nr. 6S96/Nv./1/19 mitgeteilk. daß derzeit Bcrniö-Unttrofsiziere als Schaffner Aufnahme finden können. Zur An- ' ffreuuna wäre erforderlich: 1: ein Lebensalter von 22 bis Äö Jahren; 2. die deutsch österreichische Staatsbürgerschgst und Vie deutsche N ft 11 ö n a 111 ii t; 3. ein ebrenhafteö Vorleben; 4. die zur Erfüllung der Dienstobliegenheiten notwendigen körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Diejenigen Berufs-Unteroffiziere, welche sich um Stellen als Schaffner bewerben wollen, können mit ihren Personaldokumenten . (Tauf- und Heunatschein usw.i an Wochentagen in der Zeit von 8 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags an der Persvnalaufnahmeftelle, IV., Taubstummengaffe lö, vorsprechm. Dieö wieder ein Fall von vielen. Die Sozialdemokratische Gemeindeverwaltung sollte diesen UiuS endlich radikal abstellen. Durch ihre Haltung gelegentlich des Antrages Stricker beim Wiederbeffedlungsgesetz in der Nationalversammlung hat die Sozialdemokratie doch bewiesen, daß sie die Inkorrektheit dieses chauvinistischen, großen Gruppen von Staatsbürgern entrechtenden Borgehens einsieht. Nun möge doch endlich konsequent darnach gehandelt werden! Kid Nationalversammlung und die Zentralen. Nach der Erledigung der B o r l a g c über die G e* t r eid e a u s b r i n g u n g bemängeln es agrarische Kreise, daß dw Kriegsgetreidezentrale weiterb estebt, obwohl, nunmehr deren Zwecklosigkeit klar ist. Mit ihren vielen Beamten stellt fie nur eine Belastung dar, gegen welche ffch die gesamte bäuerliche Bevölkerung ausspricht. Es würde genügen, wenn die L ü n d c r sich mit bet Hub* bringuug de 8 Getreidekontigen tS befassen und wenn das ErnährungSamt in Wien als Zentrale fungiere. Die Vorlage soll daher neuerlich behandelt werde». Daß überhaupt, mit dem am 23. Mai von der Nationalversammlung beschlossenen Abbauder Zentralen noch nicht begonnen wurde, und das hierfür eingesetzte Slgliedrige Komitee noch nicht gewählt wurde, erregt bei den Abgeordneten arge Verstimmung. Die Regierung wird daher in der: nächsten Sitzung am Mittwoch darüber interpelliert werden und bte bäuerlichen Gruppen werden auf die unverzügliche Inangriffnahme de§ ZentralenabbaueS mit allem Nachdrucke dringen. Anmeldung der Forderungen au die ehemalige k. und ft. Heeresverwaltung. Alle, denen materielle Ansprüche gegen die Liquidationsmasst der ehemaligen k. u. k. Heeresverwaltung zustehen, werden eingeladen, diese Ansprüche bei der Abteilung 15 (15 B) des liquidierenden KnegSministeriums, Wien, III., Radetzkyplatz, Hotel Hungaria, II. Stock, tunlichst bis 1. O k t o b e r 1919 schriftlich an zu melden. Die Anmeldung hat in getrennten Eingaben nach folgenden Kategorien von Ansprüchen zu erfolgen: . 1. Ansprüche ans Ausfolgung von den Anmeldenden eigentinnlich gehörigen, in Verwahrung, Benützung oder sonstiger Junehabung der Heeresverwaltung stehenden Bermögensobjekten; , 2. Forderungen aus militärischen Lieferungsverträgen oder sonstigen mit militärischen Behörden oder Anstalten abgeschlossenen Verträgen; 3. Forderungen aus sachlichen Kriegsleistungen; 4. sonstige Forderungen oder Ansprüche,, insbesondere Ersatzansprüche, Forderungen an Personalgebühren ufw. Kündigungsbeschränkung bei Dienstverhältnissen von Handlungsgehilfe«. Mit einer Vollzugsanweisung werden die Kündigungstermine für die dem Handlungsgehilfengesetz unterliegenden Dienstverhältnisse neuerlich hinausgeschoben. Demnach wurde der Kündigungstermin für Dienstverhältnisse ans dem Jahre 1917 vom 30. Juni auf den 31. August 1919 verlegt. Die Kündigung der in den Jahren 1914 bis 1916 eingegangenen Dienstverhältnisse wird frühestens am 3 0. September 1919, die Kündigung der aus der Zeit vor dem Jahre 1914 stammenden Dienstverhältnisse frühestens am 31. Oktober 1919 gestattet. Für Betriebe mit nicht mehr als zehn Arbeitnehmern (Angestellten, Arbeitern und Lehrlingen) ist einheitlich der 31. August 1919 als frühester Kündigungstermin vorgesehen. Kündigungen von Dienstverhältnissen aus dem Jahre 1916 oder 1917, die am 31. Mai 1919 zulässig warenwerden von der neuen Bvllzugsanweisung ausdrücklich aufrecht erhalten. Verlängerung der Arbeitslosenunterstützung. Mit einer heute verlautbarten Vollzugsanw ei s u n g des Staatsamtes für soziale Verwaltung vom 24. Jänner 1919 wird verfügt, daß die staatliche Unterstützung i der Arbeitslosen und Angestellten im bisherigen Ausmaße bis zum 81. August 1919 verlängert wird. Aktivierung der Innsbrucker WareuverkehrSstelle. Die Eröffnung der W a r e n v e r k e h r S st e l l e und bes TransttlagerS in Innsbruck erfolgt Mitte Juli in',dm Räumen deS bisherigen Stadtsaalcafss. Rektorswahl an der Wiener Universität. Bei der gestem «folgten Wahl des Rektors wäre daS chrdanische Oberhaupt d« Gruppe der Theologen zu eNtachmm gewesen. Die theologische Fakultät ließ jedoch erklären, baß sie vdn dem ihr zustehendm Rechte diesmal keinen Gebrauch machte. D« Reihenfolge nach wmde der Rektor nunmehr der jvristischm Fakultät entnommen. Ihr Smior, Hosrat Dr. Josef S ch e y, lehnte die auf ihn gefallene Wahl ab. Es wurde der Professor des deutschen Rechtes, Hosrat Dr. Ernst Schwind, einstimmig gewählt. Die Budapester Gegenrevolution. Bela Kurr will die Bewegung in Blut ersticken. Budapest, 25. Jmn. (Tel.-Korr.-Bur,) Das Zentralexekutivtomilee hielt heule unter. Vorsitz de>3 Präsidenten der Räteregierung, G a r b a i, eine Sitzung ab. m welcher der Bolksbeaustragte für Acußercs, Brla K u », folgende Entschließung beantragte. die einstimmig angenommen wurde: Mit Rücksicht darauf, dass die milde Handhabung der Diktatur die Bourgeoisie nicht nur nicht zur Vernunft bringt, sondern sie zu einer gegßnrevolutionären Haltung ermutigt, beschließt das Zentralexekutiokomites, die Diktatur des Proletariats i m voll st en Matze und mit den schonungslosesten Mitteln anzumenden und den regierenden Rat zu beauftragen, datz die Gegenrevolution der Bourgeoisie, wenn notig, i n Stuf erftifht werbe. Das Standgericht an der Arbeit. Budapest, 25. Juni. (sing. Tel.-Korr.-Bur.) Armceobeikommandam Böhm hat den Volksbcauftragten ffir Aeußeres Bela K u n zum stellvertretenden Oberkommandanten der Roten Armee mit dem Sitze m Budapest ernannt. Das Standgericht ■ funktioniert in permanenter Sitzung. Am Mittwoch früh verurteilte es drei Gegenrevolutionäre, welche die Führer deS Anschlages gegen die Josef-Telephonzentrale waren, zum Tode. Die drei Verurteilten sind die gewesenen Offiziere Stephan Kiß, Josef Grass! und Ladislauß Szabo. > j Schärfster Belagerungszustand in Budapest? Budapest, 26. Juni. (Ung. Tel.-Korr.°Bur.) Der Donnerstag ist vollkommen ruhig verlaufen B u d a p e st zeigt wieder ein ganz normale- Straßenbild. Die Bevölkerung geht ruhig ihrer Beschäftigung nach. Die Gegenrevolution ist p o 11 ft ö n b i g niedergeschlagen. Die Ereignisse der letzten Tage haben die L a g e der Regierung außerordentlich g e f e st i g t. lieber Budapest und Umgebung wmde, wie bereits gemeldet, der f ch ä r s st e Belagerung s-?, u st a n d verhängt. Jede gegen revolutionäre H a n d l u n g, jedes Verbrechen wird mit Tod durch den Strang bestraft. Gegenrevolutionäre, die mit der W a f f e in der Hand ergriffen werden, werden an Ort und Stelle erschossen. Das Standgericht ha! bereits feine Tätigkeit begonnen. Mehrere Offiziere wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. , Telegramme. Die radikale Herrschaft in Hamburg. Berlin, 26. Juni. (Korr.-Vur.) Die „B. Z. a m Mittag" meldet aus Hamburg: Seit gestern nachmittags ist die äußereRuhe Hamburgs nicht g e st ö r t worden.- Die Polizei wurde gestem abends notdürftig durch bewaffneteArbeiter ausgeübt. Die Mannschaften der früheren Sicherheitswehr haben ihre Waffen zum großen Teil ausgeliefert und sich in den Besch der Waffen der vor kurzem aus Bürgerlichen und aus Mehrheitssozialisten gebildeten Einwohnerwehr gesetzt. Sie drangen auch gestern abends in Bürgerhäuser ein ünd n a h m e n die dort vorhandenen Gewehre weg, so daß also das Bürgertum wieder wehrlos dasteht. In der Z w ö l s e r Kommis s i o n sind die Kommuni st en, Unabhängigen und radikalen Sozialisten ausschlaggebend, so daß die gestern abends aufgetauchten Gerüchte, es solle in Hamburg die Räterepublik ausgerufen werden, an und für sich gar nicht so unwahrscheinlich klingen. Aber es wir wohl doch nicht so weit kommen/da die neuen Machthaber im Ratyause bereits mit dem A n r ü ck e n der R e g i e rungstruppen mit zahlreicher Artillerie, die bald vor der Stadt stehen können, rechnen müssen. Hamburg in den Hände« der bewaffneten Arbeiter. Hamburg, 26. Juni. (Korr.-Bur.) Die Stadt befindet sich in den Händen der bewaffneten Arbeiter. Es schweben Verhandlungen, um die Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten, damit die Reichswehr nicht in Hamburg einzurücken braucht. Die Volkswehr schickt Patrouillen auf die Straße, um für die Aufrechterhaltung der Ordnung zu sorgen. Berlin, 26. Juni. (Korr.-Bur.) Wiedas Wolffsche Bureau hört, stellen sich die Unruhen in Hamburg als ein Teil großangelegter Aufstandsversuche dar, die über ganz Deutschland hin vorbereitet waren. JnH am bürg ist jedoch die Bewegung den Führern zu früh aus den Händen geglitten. Die eigentliche Leitung hält sich im Hintergründe. Bisher sollen in Hamburg 40 Tote- und eine entsprechende Zahl von Verwundeten sestgestellt worden sein. Clemeneeau will von Deutschland Entschädigung für, die Flottenversenkung Paris, 25. Juni. (Tel.-Komp.) Eine Note Clemenc e au s über die Versenkung der deutschen Flotte bei Scavaffow bezeichnet diese Tat als eine'Perle tz u n g der Artikel 21 und 23 deSWaf f e n st i llst ands- Vertrages und als Beweis von mal* fides. Die Verbrennung der f r a n z v s i s ch e u Fahnen in Berlin sei gletchfalls eine mutwillige Verletzung der V e r t r a g s v e r p f l i ch t u n g e n. Die Alliierten werden Entschädigung fordern sowie nach Beendigung der Untersuchung die Stellung der verantwortlichen Personen vor militärisch «Gerichtshöfe fordern. Etwaige Wiederholungen derartiger Tüten wären für die künftige Durchführung des Friedcusvettrages von sehrungünstiger Wirkung. Die französische Kammer gegen die vorläufige Zulassung Deutschlands zum Völkerbund. Paris, 25. Juni. (Havas.) Die parlamentarischen Gruppen der Kammer haben gestern die Kandidaten für die Friedenskommission, die etwa 60 Mitglieder zählen wird, bestimmt. Sie erklärten, daß Deutschland nicht vor dem Tage zum B ö I ju rbund zugelassen werden dürfe, bevor man die sichere Gewahr habe, daß es den Frieden nicht stören werde. Die große Mehrzahl der Mitglieder ist für bte Rati f reier u n g des Friedensvertrages; dag e gen sind die Sozialisten. Deutschland soll Dienstag unterzeichnen. Berlin» 26. Juni. (Korr.-Bur.) Das „B e r l i n e i Tageblatt" meldet aus G ens: Nach den Erklärungen oie C l e m e n c e a u am DienStag in privaten Besprechunger, im, Pakais Bourbon abgegeben hat, wird die Nute rzeichnungdesFriedensvertrages am nächster Dienstag, 2 Uhr nachmittags, stattfinden. Ersenbahnstreik in Preußen. Görlitz, 26. Juni. (Korr.-Bur.) In der gestern Nachmittage abgehaltenen Versammlung der E i s e n b a h n e r von Görlitz und Umgebung wurde einstimmig beschlossen, sofort in den Streik einzutreten. Der Verkehr aus de» preußischer Bahnen ist daher eingestellt. Die Gründe fiit den Streik sind die gleichen wie in Breslau. Der Belagerungszustand in Oftschlssien. j Tefcheu, 26. Juni. (Tel. der „Wr. Morgmzlg.") De, polnische Nationalrat hat auf Grund der Verordnung von, 23,, Juni 1919 über den politischen Bezirk Bielitz und über di« Geriehtsbezirke S 1 r u m i n und S k o t s ch a n den Ausnahmszustand verhängt. Diese Maßnahme wird mit einer angeblichen von preußischen Behörden ausgehenden Propagaudc begründet, welche, von Preußisch-Schlrsien ausgehend, gegen der polnischen Staat gerichtet sein soll. Furcht vor dem Bolschewismus in Amerika. Lugano, 25. Juni. (Tel.-Komp.) Nach Londonei Informationen des „Seeolo" befürchten die B e- Hörden in den Vereinigten Staaten für dyn 4. Juli neue terroristische Versuche der Anarchisten. Der Generalstaatsanwalt verlangte einen Kredit von 10 Millionen für die Bekämpfung des Bolschewismus und der Anarchie. In N e w - P o r k hat eine Probemobilisation von zwei Brigaden der Nativnalgarde stattgefunden. Der Bericht verweist ferner auf die Ueberschwemmung des Landes mit revolutionärer Propagandalitertur und das Auftreten b o l s ch e w i k i s ch e i Ag enten. Die Bolschewiken aus Odessa geworfen. . Bukarest, 25. Juni. (Tel.-Komp.) Hctman G r e g o r i c w richtete aus O d e s s a folgendes Radiotelegramm an den Kommandanten der gegen die Bolschewiken am Dnjestr kämpfenden rumänischen Truppen: Nach blutigem Kampfe ist es ^meinen Truppen gelungen, Odessa zu besetzen, wo wir von der Bevölkerung mit Unbeschreiblichem Jubel empfangen würden. DieTrnppen Rakowskhssliehen in größter Unordnung. Wenn die alliierten Truppen am Dnjestr die Offensive aufnehmen, hoffe ich. in emigen Tagen mit ihnen .die Waffenverbmdnntz herznstellen, um so gemeinsam den Feind zu bekämpfen. , Die Amsterdamer Sozialisten für den Weltstreik. Amsterdam» 25. Juni. (Korr.-Bur.) Das örtliche Arbeitersekretariat behandelte gestern abends in einer Versammlung in der, Diamentenbörse die Frage des Kampfes gegen die internationale. Reaktion und des Aufrufes der französischen Syndikalisten, mit der Internationale zusammenzugehen, und die. Frage des ut tc r n a t i o ii a l e n S t r e i k S. 8 a ii s i n g protestiert gegen den F ri e d e n Sv ert r a g von Versailles ans Mitleid für die deutschen Arbeiter, welche die Lasten dieses Vertrages zu tragen haben werden. Er sprach die Besorgnis ans, daß der westeuropäische KayitalismnS nach dem Zustandekommen dieses imperialistischen Friedens sich vereinigen werde, um alles mit G e w a l t z u p e r n i ch t e n, was revolutionär regiert werde. Heute schon sei in den Ententeländern, ebenso wie tu Holland, eine kräftige reaktionäre Strömung zu bemerken. Redner sprach seine Zustnmmmg zu dem Plane der sranzösischru Kameraden anS, mit Hilfe eines W e l t st r e i k e s diese reaktionäre M ach t zu bekämpfen. Die neuen tschechischen Banknoten. 1 s Prag, 26. Juni. (Tel. der „Sr. Morgenztg") In der heutigen Sitzung der Nationalversanimlung gab es eine kleine Sensation. Finannninister Dr. R a s ch t n hatte nämlich die ersten neuen Noten der tschecho-slowakischen Republik zu 100, 6 und einer Krone m i 1 g e b r a ch t, die it den Abgeordneten urtd den Parlamentsberichterstaltem zur Ansicht vorletzte. Der T e * t der Vorderseite aller Noten ist ausschließlich t s ch e ch t s ch, auf der Rückseite erscheint die Wertbezeichmmg in nicht weniger.als sechs Sprachen, und zwar tschechisch, slowakisch, polnisch, deutsch, ukrainisch und ungarisch. Daimt koünnt die slowakische Sprache zum e v ft c n M a l c auf rau Note. .