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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-26 · Heft 157 (26.6.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 157 (26.6.1919)
Date
1919-06-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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* Seite 4 , Wien, Donnerstags r ■- - ->- - — - 111 .. —- .— -~... '■ - ■ . ■. Hindenburg geht. K o l b e r g, 25. Juni. (Kon.-Bur.) General- 'feldmarschall von Hindenburg hat den Oberbefehlniedergel egt. In einer Abschied San spräche l an die Truppen spricht er allen Offizieren, sLlnteroffiziere« und MarrrrschasLsrr seinen uttj anslöfchttchen Dank aus und richtet an sie ldie Mahnung, weiter einmütig zu arbeiten!zum Wohls des deutschen Vaterlandes. Gleichzeitig hat General Grüner i als Chef des Generalstabes infolge der deldingungslosen Annahme des Friedensvertrages * sein Abschiedsgesuch eingereicht. 'Er erklärt sich gleichzeitig bereit, bis zur Regelung der Verhältnisse im Osten aus seinen -Posten zu verharren. - ‘ ■ J Admiral Reuter gefangen. f ’ London, 24. Juni. (Tel.-Komp.) Admiral von Reuter stst in der Nacht zum Dienstag nach dem Lager PachHill bei Oswestry gebracht worden, wo er gefangen gehalten wiro. - .. Frankreich fordert Kompensatisn.?•' Paris, 2t. Juni. (Korr.-Birr.V MarinemiWer Leygu es' , Erklärte in der KriegSmarinckonnnission der Kammer bezüglich der Versenkung der deutschen Flotte, Frankreich sei entschlossen, von Deutschland unerbittlich die vollständigste Wi e der gutmack u n a dieses Aktes zu fordern, der in V c r l e tz u u g 'des W a f f e n st i l l ft a n d s-, und des Friedensvertrages begangen worden sei. h . -\ Wer wird für Deutschland unterschreiben? z Berlin, 25. Juni. (Tel. der ,.Wr. MorgcnM") Dis stn die Nachnnttaflstunden ft a n d noch nicht f e st, wer -im; Namen der deutschen Regierung die U nterschrift unter den Friedensvertrag fetten wird. Die Auswahl unter den in 'Betracht kommender! Persönlichkeiten stößt aus begreiflichen; Gründen auf S ch w r e r i g.k e i t e n. Die Reichsregierung hat bereits bei mehreren Persönlichkeiten a n g e s r a g t, alle baden - ljedoch ablehnend geantwortet. Nach dem „Temps" fo rdert die Entente, daß die deutsche Regierung zur Uuterfcrtigung eine Delegation entsende, die im gleiche n R a n g e mit der Delegation der alliierten Mächte steht. Solche Persönlichkeiten werden aber k a u m zu gewinnen sein, cs wäre denn, daß Reichsminister Erzbe r g c r sich doch entschließt, nach V c rsa illes zu gehen. v , ' ' Preußen gegen bie Anterzeichnung. Berlin, 25. Juni. (Preußische Landesversamu:- ßung.) Abg. Hoffman:: stellt die Frage, wie die preußische Mgiernng im Staatenausschuß dazu gekommen sei, gegen die Unterzeichnung des -Friedens Stellung zu nehmen, ohne sich vorher über >fcie Stellung, der Landesversammlung unterrichtet zu haben. ' i ' - . Ministerpräsident Hirsch, führt aus: Wir haben »ns nicht nur, aus eigener Ueöerzeugung, sondern auch'., in Erfüllun g des von der,Landes dersa ntmlung erteilten 8lnftra ge? gegen die Unterzeichmmg des Friedens ausgesprochen.' (Sehr-richtig!) Wenn -wir bei der Entente nicht mehr erreicht haben, so sind die Unabhängigen in erster Lime daran schuld. Wir ivaren uns der Gefahr der Verweigerung der Unterschrift wohl bewußt, aber wir waren uns auch' '.bewußt, daß die Gefahr durch die Unterschrift nicht vermieden werde. Wären wir für die Unterschrift eingetreten, so hätten wir uns mit unseren Versprechungen mit der Stimmung des Volkes in Widerspruch gesetzt. : ■, Kriegsminister Reinhard führt aus: Ich' habe -ls zum letzten gegen diesen unsittlichen und unerfüllbaren Vertrag gekämpft. Wir müssen ihn trotz alledem, so weit es geht, zu erfüllen suchen. Turmhoch steht die preußische Kraft, über dem .Geist, dieses Friedens- -vertrages. ' ..; - -; * - Die Berliner Reichswehr für Noske. \ Berlin, 25. Juni. (Korr.-Bur.) Eine amlliche Mitteilung besagt: Sämtliche höheren Truppen- und Rcgimentskommaüdcmten der Reichswehr sind einer Einladung des Reichswehtmimsters di o s k e gefolgt. In längeren Darlcgungei: gab der Reichswehrnnnifter eine Ueberücht über die durch die aufge- -Wungene Unterzeichnung des Friedens entstandene P.o litis ch e L a g e des Reiches. Es gelang dem Reichswchrminister, sämtliche' anwesenden O f f t g t c x c davon zu ü b erzeuge n, daß mit eine oberste staatsbürgerliche Pflicht sei, über persönliche Bedenken hinweg dem schwergeprüften Vaterla n d weiter zu dienen, um es vor dem Chaos zu bewahren. 'Die Konferenz war eine Vertrauenskundgebung und -ein voller Erfolg für denR e i ch s w e h r m in i ft e r. Darnach I ftnb alle Gerüchte über eine angeblich drohMde, gefährdende Zersplitterung gänzlich hinfällig.? > '> < j Graf Lambsdorf geht schon am 1. Inli. 1 r Gumbinen, 25. Juni. (Korr.-Bur.) Regierungspräsident ^Graf Lambsdorf, der seinen Abschied zum 1. Oktober nach-' gesucht hatte, hat auf Grund der letzten politischen Äeigniffe die Genehmigung seines Rücktrsttcs bereits zum 1. Juli erbeten. “? '\ Der deutsche Osten ergibt sich.; Berlin, 25. Juni. (Korr.-Bur.) Wie die »Deutsche Allgemeine Zeitung" tueldet, laßen Nachrichten, die in Berliner .leitenden Kreisen vorliegen,, erwarten, .daß, die Bevölkerung der ■\m Osten abgetretenen Gebiete i u.*r u h i g e r... Fass u.n g das,Unvernreidliche.§yoartet. - " 7'r ■ f - Man vergißt an Oesterreich. ' ' Saint-Germain, 25. Juni. (Korr.-Bur.) ..Oeuvre" schreibt: Wenn die Oesterreicher sich nicht von Zeit zu Zeit durch uleine Roten in Eünneruna brächten, würde man vergessen, daß sie noch immer in Saint-Germain ans Erlösung watten. Wann 'wird mau sich endlich mit ihnen beschäftigen V Am Quai d'Orsay versichert man, daß man daran denke und daß man h e u t e i u n4 Tagen die sie büressendcn Friedencbedingungca fertige zuffellen glaube. 4 Wiener Morgenzeitung 26. Juni 1919 asug.; Rr. 157 - & Renners Note über die Meistbegünstigung. also ttnmöglich' gemacht werden, uns selbst zu Helsens Die Gewährung der Meistbegünstigung <m die deutsch--, österreichische Republik würde gewiß für keinen de« beteiligten Staaten ein Opfer bedeuten.^ In Saint-Germain, 25. Juni. Staatskanzler Doktor Renner hat im Namen der deutschösterreichischcn Fricdensdelegierten dem Präsidenten der Friedenskonferenz ' . i folgende Rote übersendet: deir Arti^ln 1 bis '4 des X. Teiles wird bestimntt, daß wir den alliiertet: mtb assoziierten Staaten die Meistbegünstigung einzuräumen haben. Die Fassitng dieser Artikel könnte zu rnanchen Zweifeln Anlaß gebe::. Doch verstehen wir schon, daß tvir z::r Gewährung der vollen Meistbegünstigung verpflichtet werden, lvie sie in den ttwdernen Handelsverträge:: vieler Staatei: enthalten ist. Das aber verstehen wir nicht, : ' i : ■; daß uns das Recht der Nteistbegünstigmrg nicht zngcstandeu würde, so daß unsere Waren durch differettzielle Behandlung von den Märkten der alliierten und assoziierten Staaten ausgeschlossen werden kötlnten. Wir glauben nicht, daß dies der: Intentionen der Friedenskonferenz entspricht. Unserem kleinen, aus alle:: wirtschaftlichen Zusammenhängen herausgerissenen Staat wird es außerordentlich schwer, seine Produktion in Gang zu bringen und seine Arbeiter zu beschäftigen. Die alliierten Großmächte : . . M : * : ' 1 unterstiitzen uns dabei in dankenswerter Weise 4 l und können nicht gleichzeitig bcaÜ sich-tige it, uns durch Gefährdung unseres Verkehres mit dem Auslande daran zu hindern. Ihre Delegierten haben uns wiederholt aufgefordert, de:: Export möglichst rasch wieder a u s z u n e h n: e n, um dfe notwettdigen Importe bezahlen zu können; wir haben uns auch verpflichtet, dem Obersten Wirtschaftsrat der Friedenskonferenz die Summen abzuliefern, die. der Export unseres wichtigsten Artikels, des Holzes, ergibt. Soll uns nun die Ausfuhr durch Verweigerung der Meistbegünstigung unmöglich gemacht werden?, Soll uns ■ .■ ' Zn tzimz Nnmöglichen Awsequenzen aber tnüßte es führen, ivem: wir den ans den G'ebietet: des alter: Oesterreich! - Ungarn entstandene«! neuen Staaten gegenüber einseitig zur Meist^- begünstigung verpflichtet wären. Im Verkehre mit dieses Gebieten, mit denen wir bis vor k::rzem ein Wirtschafts-s - gebiet bildeten,' sind durch dcn: Zerfall der Monarchie die schlversten Störungen eingetreten. Um nt:r einest zu erwähnen: Die ' U t: te r b r e ch n n g unsere ss' Kohle:cverkehres mit dein tschechv-stowakischen! Staat hat Hunderttausende Arbeiter arbeitslos gemacht.! Die alliierten Großmächte haben in dankenswerter Weis-r MaMah'men getroffe::, un: den für im§ unentbehrlichen- : Verkehr wenigstens teilweise wieder herznstellen. EH. wäreaber für uns ganz itttb gar ausgeschlossen, zw ' Verträgen mit den neuen Staaten zu gelangen, wenw uns von vornherein die Hände gebunden und wir der-! pflichtet wären, die wichtigsten, zum Zustandekommensolcher: Verträge notwendigen-- -Zugeständnisse zu machend ohne dafür 'Gegenzugeständnissezu erhalten. ' Aus den angeführten G'rrindet: -bitten' wir, - nachs/ den: Artikel '4 einen Artikel' ungefähr folgenden In--/' Haltes --aüfnehmen zu wollen: Die - alliierten und asso--! ziierteni Mächte gestehen die Rechte, die die deutsch-iösterreichische Republik -ihnen auf Grnüd der Artikel/ 1 bis54 einräumt, auch ihrerseits für die Ein-si f u l) r/A u s f u h r u n d 'Du r ch f u h r aus Deutschöster-i reich iherrühreuder oder dorthin bestimmter Waren zu.-! Doch besteht Einverständnis. darüber, daß die deutsch^' österreichische Republik hieraus gegenüber den Staaten,! mit denen die österreichisch-ungarische Monarchie -vorj i dem Kriege Handelsverträge geschlossen - hatte, keine! Rechte ab leiten kann, die nicht schon in dies-ctsi Verträgen gewährt waren. 5^; Gegenrevolutionarer Putsch in Ungarn. Antisemitische Treibereien. — Stratzenkämpse. — Zahlreiche Todesopfer. Budapest, 25. Juni. Das Ungarische Telegraphen-Korrcspondenz-Bureau meldet: Budapest war am Dienstag der Schauplatz eines g e g em r evolutionären Putsche s> Gegenrevolutionäre Offiziere bemächtigten sich eines Donaumonitors und besetzen eine Artilleriekaserne. Schon vor einigen Tagen waren unter , jenen Schichten der Bevölkerung, welche. unter klerikalem, Einfluß stehen, F l u g z e t t e l verbreitet worden, worin ' : zur Ausrodung der Juden 5 < -- aufgefordert wird. -- 5", Die Gegenrevolutionäreu lvaren bestrebt, durch systenratische Lügenberichte eine P o-g-r 0 m st i m m u n g zu erzeugen, und glaubten, durch ein paar Kanonenschüsse das Zeichen zur E rhebung gegen die R ä t e r e g i e r n n g geben zu können. DaS Zentrum der gegenrevolutionären Aktion war ein Donaumomtor, welcher drei Granatenschüsie gegen das am Donauufer gelegene SowiethauS abfenerte. Ein Teil der Bourgeoisie eilte in größerer Zahl zur Donau, schwenkte weiße Tücher und ließ den König und dieWeiße Garde hochlebcn. Bald darauf öffneten sich in vielen vornehmen Häusern die Fenster, aus denen Schüsse abgegeben wurden» Diesem Ileberfall sind eineAnzahlSoldaten sowie a u ch P a s s a n t e n, darunter besonders zahlreiche Frauen und Kinder zum Opfer gefalle«. Die Arbciterbevölkerung Budapests erhob sich wie ein Mann' stellte sich geschloffen hinter die Regierung und schlug die gegenrevolutionäre Bewegung in verhältnismäßig kurzer Zeit nieder. Die Rädelsführer des Ueberfalles, der leider so viele Opfer gefordert hat, sind bereits in sicheren: Gewahrsam und werden' vor das Kriegsgericht gestellt werden.- - ' .- In der Stadt herrscht Ruhe. - Bewaffnete Arbeiter patrouillieren in den 'Straßen.- 1/'' Rücktritt des Kabinetts Garbai. Budapest, 25. Juni. (Tel. der „Wiener Morgenztg."f Kaum eine .Woche nach dem. allungarischen Sowjetkongreß ist die Regierung Garbai, die auf, diesem Kongreß, allerdings auf eine sehr merkwürdige Weise, gewählt worden war, zurückgetreten und vom .Zentralausschuß des Länderrätekongresses ein neues -Kabinett gewühlt worden. Vor acht -Tagen aus dem S'owjetkongreß sind irn ersten Wahlgang alle Koinmunisten unterlegen;' die Wahl wtlrde dann ,-,auS formalen Gründen" für. ungültig erklärt, und. erst per Akklamation kamen 5ttu: und feine' Getreuesten durchs Ziel. Die Folgedavon war, daß gestern vom Zentvalausschuß ein re.in kommunistisches. Ministerium ‘ bestellt wurde, f ' . Es wurde vorn. ZentralexekutivauSschuß die Wahl der Volksbeaustragteu vorgenommen und gewühlt: zum Präsidenten deS regierenden Rates Alexander Doc sak; inS Präsidiuin des Volkswirtschastsrates -mit dem -Range von Volksbeaustragten Eugen Varga, Georg Nysztor, Lengyel und Bajak; zum Volksbeauftragten für auswärtige Angelegenheiten Vela Ku.n, zun: Volksbeaustragten für Heerwesen S'z an t o; zum Volksbeaustragten für Inneres Landler; zum Bolksbeauftragten für Justiz. Agostvu; zum Volksbeauftragteu für Wohlfahrts- und Gesundheitswesen Guth; zum Volksbeaustragten für öffentlichen Unterricht P 0 g a n y. Die Neuwahlen bedeuten das vollständige A n.s f ch e i d e n der Sozialdemokraten aus der Regierung, an deren Spitze ein sonst ganz unbekannter Mann steht, in der aber 5buns Geist nunmehr ungestört durch jede Kritik schalten kann. Der Austritt der Sozialdeinosraten ist aber auch ein Zeichen dafür, daß der ih'juniu niJiii Uv i r» Bmifeu ist. Psrsorienschrrmggel an der ungarischen Grenze. z Bruck, 25. Juni. (Tel. der „Wr. Morgen- Zeitung".) Die Entente-Grenzkommission ist einem groß angelegten P e r s 0 n e n s ch m u g g e l sowie^ Zahlreichen Paßfälschungen auf die Spur gekommen. In der letzten Zeit haben viele Ungarn mit französischen, deutschösterreichischen und reichsdeutschen Pässen die G r e n z e pass ic r-tJ - Es stellt sich nun heraus, daß dies Agenten waren, die mit f ü l f ch e n Pässen nach Deutschland, Deutschösterreich und Frankreich reisten, um im Aufträge der u n g a r i f ch e n R ä t er e g i e r u n g in diesen Ländern die kommun i st i s ch e Agüation zu leiten. Es wurde festgestellt, daß die falschen Pässe von der : Spionage-Abteilung der ungari- .- schen- Räteregierung, welche mit der sozialistischen? Propaganda im Auslande betraut ist, hergestellt - wurden. 7 -. > --vv : - > - ,"'i: - ' - - - r- * j Die Gärung im fernen Osten. London, 24. Juni. (Tel.-Komv-^ Das englische Kriegs-' - amt teilt mit, daß au: 15. d. M. im Zusammenhang mit den: Angriffen chinesischer M e n t e r e r auf Japaner iu . S: n g a p 0 r e Unruhen entstanden, sind, bei welchen großer, Schaden angerichtet wurde. Ueber die Stadt wurde der B elagerungszustand verhängt. Der australische Kreuzer > „Cidney" hat Truppen a u § L a n d gesetzt, um die Rrchr . wiederhcrzustellen.; v-f-C V 1;- Bolschewismus in England. ' '' ' London, 25. Juni. (Korr.-Bur.) Im Unterhaus Hai - M. P. Dhle die Anfrage gestellt, ob die Polizei in der. letzten. Zeit Beweise für eine b 0 l s ch e w : k i s ch e Aktion in G r 'o ßp'r.i t a n n i e n erhalten habe und wa3 die Negierung in dieser'Beziehung zu tun gedenke. - /.Staatssekretär für Inneres, S h 0 r t, antwortete, daß die Polizei ü'tt, der Tat solche B ew ei s e be s itz e, daß man aber vorläufig noch keine Einzelheiten nütteilen könne.; -.. Irland hofft auf Amerika. London,- 25. Juni. (Korr.-Bur.) Der Jrenführer de Valcra' ist in New-Nork angckommen. Er wurde von den bovtigen Iren stürmisch begrüßt. Er erklärt, daß er keme Katnpagne für die Iren zui/fuhren gedenke, doch fei es möglich,, daß er sich nach', Washington begeben werde. Er gibt zu, daß Irland die U nt erst ü tz n ff g A m e r i k a s herbeiwünsche, und erklärte, daß er überzeugt fei,' hierin keine Enttäuschung .jfi . erleben, f --st - - Der Standpunkt der Türkei. * i Saint-Germain» 25. Juni. (Korr.-Bür.) Die v t t 0iii,a.n:i { ch e Deleg a t-i o.n. hat. der Fciedenskonscrcnz eine Z,usamn:enstellung ihrer Forderungen geschickt. Sie steht ans dem S t a n d P unkte des Status quo und will nur Syrien eine gewissie Autonomie zubilligen.^ handeln.. st,Matin" nennt die Note eine scstatw:: 'nationalistischer Jntransigenz. sehr überflüssige Man:- Longuet darf nicht, nach England. Haris. 25. Juni. (Tel.'Komv.) Der Abgeordnete des Partei leilzunehmen. Bei der Ankunft in Folkxstone. wurde 'bnen mitgeteilt, daß .sie nicht Weiterreisen dürfen und.nach Doulogne zurückkehren müssen. Die, anderen Teilnehmer uiu* Schiveden und .^tnlicu durften ifjrc Reise foitfcf^n. ' ' 1J

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