Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 155 (24.6.1919)
- Date
- 1919-06-24
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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©etfe'4 Wien, Dienstag f -'-; Wiener MörgenzelLurrg 24. Juni 1919 Nr. 155 Inland. Renners Note über den Völkerbund. Die Entente für Deutschösterreich. ■ r 5?oit hervorragend unterrichteter Ente nieselte wereu folgende Mitteilungen verbreitet: Die Wolken, die sich .der Dentschösterreich zusannncngeballt hatten, fangen an, sich angsavr zu verziehen. Hellte kann, man endlich bessere Nachichterc verzeichnen. Die letzten M e l d ll n g e ll aus P a r i s asfcn die Annahme berechtigt erscheinen, dass Deutsch-; st t r v c i rf) viel g ii rt ft i g c r c finanzie l 1 c ü n d .'irtschaftliche B c d i n g u n g e n erhalten wird, als i a il b e s ü r ch t c t e. Die Ententemächte sind sich einig arüber, D c n t s ch ö st e r r c i ch l e b e n s f ä h i g Zu erhalten, rs werden also wesentliche Miloerungcn des Friedcnsverl'ülVS mit Dcntschöfterreich erfolgen, durch welche der wirtchastliche und finanzielle Zusamincnbrnch dieses Landes derütct werden wird. Hinzu-.nfngcn wäre noch, das; die Idee -es A v ü a '.i e s de r'Al o lksw ehr definitiv fallen gelassen eorden i'r und bis zvln Friedcusschlus; nicht weiter in Frage ommi. Da der Friede mit Dentschland nunmehr als vollendete Tatsache angesehen werden kann, so sind die militärischen .röste der Entente, die für den Fall der Nicktunterzeichnung >es Friedcnsvertrages zum Einmarsch in Deut sch l a n d 'creitgehalten wurden, nunmehr verfügbar. ES .soll eine beeutendere Aktion zur Unterstützung des Admirals Koltch a l in seinem Kampf gegen die russischen Bolschewiken ei> oIsert; aber auch, wenn es notwendig Untre, gegen Bela K n n «orgegaugen werden. ^al!S die ungarische Räteregierung ^iuen KerzwelflunLsetzlag gegen Wien zu führen gedächte, so wird gewiß *ic Ente n t e r e ch t,z c i t i g auf d e nt Platze sein. Man 'raucht t£oi>, auf die' italienischen Truppen in' Villach und )'nüsbruck hinznweisen. Ein weiterer Lichtpunkt der Situation ist die ve r ztv hielte Lage, in der sich nach den jüngsten Meldungen aus Ingarn Bela Kun befindet. Das Ende ferner Herrschaft ft in nächste Nähe aeruckt. Sein militärischer Plan, dis tschebischen Linien "an Tct Waag zu durchbrechen, kann als gecheitert gelten, da die Truppen des .Generals Mittelhauser 'cirächtliche Erfolge erzielt haben. Ein Angriff der bntentetruppen von Szegedin aus soll unuittelbar bevorstehen. Wie sehr Belä Kun sich selbst «edroht fühlr/ beweisen Meldungen, die besagen, daß er alle borkehnlngen getroffen hat, um wichtige Dokumente inD grofic Summen Geldcs ans denr Lande zu cljuffeu, und zwar nach einem fremden Staat, aber nicht rach Deutschösterreich. Der Abtransport eines Teiles dieser Dokumente und dieses Geldes soll bereits ans Budapest erfolgt ein. Der Zusammenbruch Bela Kuns steht im engsten Zuammenhang mit dem gescheiterten Plan eines Ucberfalles ms Wien, ein Plan, der bis in die kleinsten Details ausgeiiebeitet war und in maßgebenden hiesigen Kreisen bekannt ist. Linungarischer Aufmarsch an der deutschösterreichischen Grenze. Die ungarische Räteregieruug hat vor einigen Wochen in ,em au Deutfchösterreich angrenzenden Teil Westungarus eine nächtige, zirka 60.000 Mann starke Armee konzenttrert. Der Dberkommandiereudc dieser Streitkräfte ist der gewesene Stellicrtrctcr des Gcurralsiabscheis Aurel, S t r o m s c l d, der ehcnalige Oberstleutnant im Generalstabe, Dionys H o r w a t h. Lr hat seinen Sitz in O e d e n b u r g und ein üüterkommando icfindet sich in Steinamanger. Diese westungarnchru Truppen sind mit den Waffen der ' h e m a l i g. e n Mackensen-Armee, ausgerüstet. Größere Truppenmengen bestuden sich in den Städtchen Frakno, Naghmarton, Balf, Kapuba.w. Csorma und in Ilugarisch-Altcn-?urg. In den Munitionsfabriken inCsePel herrscht fieberhafte Tätigkeit und in den Flugzeugwerken vonAlbertfalva werden Flugzeuge italienischen Typs in größeren Mengen herbestellt. Diese Trnppeukonzentrierungen gelten der von der Entente angedrohten Strafexpedition und wollen den Uebergang über die Lcttha sichern. Der gescheiterte Kommunrstenputsch. 4 Beschluß des Arbeiterrates. Samstag nachts führte der Wiener Kreisarbeiterrat die Debatte über den 2lusschußbericht zu Ende, der über die Vorfälle vom 15. Juni erstattet worden war. In seiner Resolution erklärte es der Kreisarbeiterrat im wesentlichen mit allen gegen 32 Stimmen als feststehend: . , 1. daß ein kommunistischer Putsch für den 15. d. M. geplant war; _ , \ 2. daß die Kommunisten ohne die Kundgebung des Kreisarbeiterraies von: 13. d. M. aimhrem wahnwitzigen Plaue festgehalten hätten und daß diese Absicht am Samstag den 1-1. d. M. noch nicht ausgegebrn war; 8. daß es darum nicht nur am Freitag, sondern aucham Samstag und Sonntag durchaus berechtigt war, alle notwendigen Vorsichtsmaßregeln zu treffen, damit nicht — auch diese besondere Motivierung fehlt nicht in der Resolution— eine Vergewaltigung des Wiener Proletariats durch eine kleine Minderheit stattstnde. In der Debatte teilte Dr. Friedrich Adler unter anderm mit, daß die ungarischen Bolschewiken tatsächlich einen Einfall auf deutschösterreichlsches Gebiet geplant haben.; ' Sitzung der Nationalversammlung. Der Präsident der Natrvnalversammlnng hat den H a u p ta u s s ch n ß für D i e n s t a g den 1. Juli. 5 Uhr nachmittags. eiubernieu. Die nächste Sitzung der Nationalversammlung findet M i t t w o ch den 2. Jnli um 3 Uhr nachmittags statt. Die Tagesordnung wird später bekanntgegeben werden. Die Gememdewahlen in Niederösterreich. Aul Sonntag haben ans dem Lande in Niederösterreich, das ist in a l l e n G e m e i n d e u m i t A n s n a h m e von W i e n e r - Ne uft a d t n n d W n i d h o s e n an der 2) b b s, die ein eigenes Statut haben, die Gcmcinderatswahlen italtgefunden. Sie erfolgten überall auf Grund des allgemeinen Wahlrechtes aller Männer und ftcaucn. So weit Berichte vorl'.egcn. haben die Sozialdemokraten m allen Industrieorleit große Erfolge errungen, das heißt, sie haben in den Judustrieorten überall die Mehrheit der Mandate erhalten und werden somit die Bürqermeisterftellkn besetzen. Im ganzen wurde m 1608 Gemeinden gewählt. Lohnbewegung im Staatsamt für Heerwesen. Durch die wirtschaftliche Notlage gezwungen, hat da8 A k t i o n 3 f o m i i e c in: A u g e st e l l t e u im S raalsamic s ü r Heerwesen, ein Memoranda m ausgrarbeitet, das die Notwendigkeit einer ausgiebigen p e k n r: r ä r e n B e s i e r st e l l u n g der Angvnelltrn' durlegt und nur Rüäiiäu auf die äußerste Drmglichmi bi?. 5. Fuli bestistet tv.i'dr. T- F Mcm'.'.-.sneum ^wuld?. gestern dem Slaatsan'.lc vir Hc:riv:-.'ii und dem 2Uiotiunu: für .v'nanzen ii!.'caeic()L Saint-Grrmain, 23. Juni. Staatskanzler Doktor Renner hat namens der deutschösterreichischen Friedeilsdelegation eine Note über den Völkerbund abgesandt, in welcher es heißt: Vorweg bekennt die deutschösterreichische Republik, daß sie als Kleinstaat von weniger als sechs Millionen- Menschen nicht berufen sein kann, in einer Angelegenheit niitzureden, die in den Händen der Großmächte ruht. Sie muß sich mit der Rolle eines Mitgliedes bescheiden, dasan der Gesamtheit teilnimmt und ihren Schutz genießt, ohne an ihren Rechten und au ihren Lasten einen hervorragenden Anteil zu besitzen. Deutschösterreichs Volksvertretung wie seine Regierung ruht auf den, Sozialdemokraten und Christlichsozialen und somit auf den^ beiden Hauptklassen, den Arbrttern und Bauern, welche unter dem alten Regime, niemals einen wirklichen Anteil an der, Regierung gehabt haben. Mit der Revolution ist bei uns die volle Demokratie zur Geltung gekornmen.' Die demokratische'Bewegung in Oesterreich hat seit 1848 (Fischhof, Palacky, i Kautschitsch) die Idee verfolgt, die imperialistische und; militärische Monarchie, welche die Entwicklung der Nationen und der breiten Volksmassen gewaltsanr uuterhand, mnzuwandeln in einen Bundesstaat der Nationen, sonrit gleichsain in einen Völkerbund der Touauvölker. ' - - Durch Jahrzehnte war es der Leitgedanke dieser Demokratie,^ jeder einzelnen Nation einen Sondcrstaat zu schaffen, in/dem das Volk sich selbst regiert, und diese Staaten durch einen freien Bund /zu vereinigen, der ihre gemeinsame wirtschaftlichL Arbeit organisiert. Der Krieg hat diese Ansätze, jählings vernichtet. Sie sind nun unter der Saat des Hasses begraben. Der Gedanke eines besonderen Bmrdes einzelner Völker aber ist weit überholt druck/ die Idee eines Völkerbundes, der alle Nationen der Welt umfassen und Zwischenbündnisse überflüssig machen soll. Zurückgeblieben ist Lei uns bloß das raschere und tiefere Verständnis für die Notwendigkeit und den Nutzen eines solchen Bundes. Die Woraus verwickelten nationalen Siedlnngsverhältnisse, die tauselchfachen wirtschaftlichen Verpflichtrmgen zwischen den Dvnauvolkern lassen es ganz unmöglich erscheinen, daß die Donanvölker untereinander den Frieden behaupten und ihre strittigen Interessen zum gemeinsamen Vorteil ausgleichen, wenn nicht eine ständig-; schiedsrichterliche Instanz über ihnen steht, welche sowohl die Macht als auch den guten Willen hat, allen ein gerechter Richter zu sein. Die deutschösterreichische Regierung ko»mte nichts anderes als ein Gefühl der tiefsten Enttäuschung empfinden, als ihr die Friedensbedingungen übermittelt wurden, aus denen sie ersah, daß man Deutschöfterreich den sofortigen Eintritt in den Völtervlind verlvehrt. Diese Enttäuschung ist um so größer, als die andevrn Staaten, die sich auf den Trümmern der Monarchie gebildet haben, als ursprüngliche Mitglieder des Völkerbundes »Mten. Die deutschösterreichische Republik hat nicht den ^geringsten Anlaß zu Zweifeln über ihre politischen Absichten gegeben. Sie hat seit Monaten den rutanfcchtbaren Beweis dafür erbracht, daß sie sich im Innern mehr und schwerer als einer d'ev Nachbarstaaten um - die Aufrechterhaltüng der fözialen Ordnung bemüht und in ihren Beziehnngen zu den anderen Staaten ausschließlich' vom Geiste' des Friedens und der Achtung der Völker leiten läßt. Es liegen gewichtige Gründe vor, welche die sofortige Zugehörigkeit Deutschösterreichs zum Völkerbund geradezu als eine tvesentliche Lebensbedingung dieses neuen Staates gebieterisch erheischen. . Deutschösterreich' ist . am der Lösung vielfacher, mit . ' der Liquidierung der Monarchie zusammenhängender; Probleme interessiert, dabei ist unsere Republik eiue , Partei neben andereui Parteien, zwischen dejlen Per-e . träge zu schließen sein wetden. ' . V , ■' ' .. Eine zweckdienliche Lösung der erwähnten/ ProUeMs.; 'J kann ohne Mitwirkung i des. .Völkerbundes, dessen Recht der Kontrolle und Intervention übrigens ' an vieltzN; -- Stellen der Friedensbedingungen: selbst. vörgesrhen ' rricht-gedacht und nicht durchgesetzt werdeni D chtzbf , also mit Sicherheit erwartet werden, .haß., zahlreiche Angelegenheiten, die alle Sukzessionsstaaten inl5rüssi2ren,'< i. von einem oder mehreren' dieser Staaten vor den^: , Völkerbund gebracht werden. Gäbe es eine . solche schiedsrichterliche Instanz nicht, dann wäre nicht abzusehen> wie ein Krieg vermieden werden könnte. Angesichts seiner geringen BolkSzahl, seiner ausgedehnten und sehr ungünstigen strategischen Grenzen, seiner vollständigen nnlitärischen Abrüstung erwartet und fordert Deutschösterreich beit besonderen Schutz des Völkerbundes, sieht es als eine der hauptsächlichsten. Vorbedingungen seiner Existenzan, daß feinem Wunsche nach sofortiger . .Aufnahme in den Völkerbund stattgegeben werde. Einmal vollberechtigtes Mitglied des Völkerbundes und eines wirklich gerechten Friedens teilhaftig, wird es sich als Stütze der neuen politischen Ordnung der Welt, als Element des Friedens und der organischen sozialen. Erneuerung im Harzen Europas um so eher bewähren, als es diesen Aufgaben schon in. den Wirrerl des letzten' halben Jahres mit sichtlichem Erfolge erfüllt hat." ' ' . Im weiteren Verlaufe der Note wird auf den Völkerüiurdentwurf des Hofrates Larilmasch hingewiesen, der einige wesentliche AbändernngsvorschlügE enthält. - , Telegramme. Die Fristverlängerung an Deutschland abgelehnt. Versailles, 23. Juni, halb 12 Uhr mittags' (Korr.-Bm.) Die E n t e n t e hat das Ansuchen der deutschen Regierung um eine 48stündige Fristverlängerung abgelehnt. Die Entscheidung muß bis heute abends, 7 Uhr, getroffen werden. Die amerikanische Haudelswelt gegen eine Verzögerung. o Amsterdam» 23. Juni. (Tcl. der „Wr. Moraenztg.*) In hiesigen kausmänniichen amerikanischen Kreisen, herrscht große Besorgnis wegen der Meldung, daß dre Ratifizierung des Fricdcnsvertrages durch den amerikanischell Senat erfolgen müsse. Man ist der Metnuug, daß das zumindest eine V e rs ch l e p p u n 6 der Ratifizierung zur Folge haben müsse und da es der amerikanischen Handelswelt nicht gestattet ist, in geschäftliche Beziehungen mit den Deutschen zu treten, solange der Friedeusvertrag nicht ratifiziert ist, fürchtet man.,, daß die Amerikaner,' den Vorsprung, den die anderen alliierten Mächte gewinnen, nicht cinzuholen vermögen werden. In kanfnrännischen Kreisen wird daher eine lebhafte Agitation vorbeceiiet, um den amerrkamschen Senat zu veranlassen, den Vertrag in Bausch und Bogen anzuerkeuneu, da man der Ansicht ist, daß A b ä n d c r n n g e n viel besser ti a cf) d e r R a t if i z i e r u n g durchgesührt werden können. Wilsons Heimreise. ro Zürich, 22. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Wilson wird sofort nach Unterzeichnung des Vertrages Paris verlassen, um sich nach B r e st zu begeben, von wo er die Heimreise nach Amerika antreteu ivird. Dortselbst wird er nach Erledigung der dringendsten Angelegenheiten eine. große P r o p a g a n d a t o u r n e e für den Volk er b u n d d u r ch ganz Amerika unternehmen. Am 4. Juli soll er über diesen Punkt in einer großen Massenversammlung in St. Louis sprechen. Die Gntentetrupperr in Rnmänien marschbereit. Bukarest, 22. Juni. (Tel.-Komp.) Alle in Rumänien befindlichen Ent entetrupp en haben den Befehl erhalten,. für den A b in a r s ch bereit zu sein. Man' verninttt, daß diese Trappen bei der bevorstehenden Offensive gegen Ungarn in Aktion I treten tollen. Botschafter Gibson in Lemberg. Lemberg, 23. Juni. (Tel. der „Wr. Morgmztg/). Der anierikanische Botschafter in Warschau, H. G i b f o n, rst'in Begleitmig des Vorstehers der amerikanisch-jüdischen Lebensmittelkommisüon, Dr. B o g en, in Lemberg emgetroffen. Der Zweck dieses Besuches ist das Studium der örtlichen Verhältnisse dieser Stadt. Der Botschafter besuchte unter ariderem auch das jüdische - Rettuugskomitee in Lemberg, wo ihm seitens einiger Mitglieder desselben die gewünschtm Jnsormatiouen crteckt wurden. Das neue italienische Kabinett. Rom, 23. Juni. (Korr.-Bur.l N 1111 ist mit der Bildung des Kabinetts beauftragt worden. Das Kabinett setzt sich folgendernraßen zusammen: Ministerpräsident mrd Inneres °. N itti, Aenßeres: T i t t o n i. Kolonien: N a s s i, Finanzen: Tedesco, Minister für Arbeiten und Ernährung: Dante . Ferraris. Aktion der amerikanischen Iren. o Amsterdam» 22. Juni. (Tel. der „Wr. Arorgcnztg.^ Die a nr e r i k a n i s ch e n Iren haben die Liste n der .. durch die Engländer getöteten und verwmweten Irländer den a m e r i k a n i s ch e n S e n a t übergeben und erklärt, das; m in kürzester Zeit eine ganze Reihe von Photographien, die der gesamten Kultnrwelt unzweifelhafte Beweise über die Leiden der Irländer, llefern werden,- vorzulegen in der L-rge sein werden. . Gleichzeitig haben sie vom Senat gefordert, daß dieser ihre hei... Präsident Wilson unternommenen Schritte,^ die irische Frag« vor die Friedenskonferenz zu bringen, unterstütze. Der deutsche Admiral übernimmt die Ver» antwortung für die versenkten Schiffe. 2lmsterdam, 23. Juni. (Korr.-Bnr.) Das Reuters ch e Bureau meldet ans London: Es verlautet, daß K o n t e rabntiral hu R euter di c volle Verantwortung für die Vers e n k u n y der den!scheu Schlacht- - schiffe ü b e r n l in m t, und zwar aus Grund des vom früh er er deutschen Kaiser im Jahre 1314 gegebenen Befehls, daß di Schisie nietunls in FeindeShand fallen dürfen. Jüdische Kinderfrenn de; Unser KINI>3ERSOI»fMJERFEST , Doiwerttog.Jffi. Juni, 1;6 Ohr naohm. Im sroistn Komerthau»*»«!« st»(t j PROGRAMM: Hatikwah (gesungen von Herrn Oberkantor /Morgenstern), t : Sommerbilder aus PaJn-itina. I Vorlesung Df. TYNDAL, j Vorlesung (Schauspielerin Frl. Schallt). j , Reigeu. Tüur.e (von Kleln-Spielmann). 1. Chopin.'Orit-^-.' , Neue Zaaberkfihste/ PANTOAilft. tKe drei rrrtrtideri Puppen. '; -Tiwnw.;■• . . LU&TLQE CHlN£«4Nai£hC. Katlen eriiiiltlicii: Bei R. LOwit, I., Woil^.cilt L'Ö, Verlaub/slelle 11., Schinel/gassc 5, Jugehdhcim, ‘ 11., Obere DoiiausIrKse 91, Ahawnth Zion n.,rnn?gassc 15. I Uw