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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-24 · Heft 155 (24.6.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 155 (24.6.1919)
Date
1919-06-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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r > Wiener Morgenzeitung Rr. 155 Wien, Dienstag PolilischeRundschau. Politische Kundgebungen bei einem Konzert. P»Lftde»t Masaryk und der Prager englische Gesandte für den Zionismus. Prag, 22. Juni, Anläßlich des Beschlusses der Friedenskonftroriz, daß die nationalen Minderheitsrechte der Juden garantiert worden sollen, fand im Rudolfinmn ein von der Lese- und Redohalle jüdischer Hochschüler veranstaltetes Festkonzert statt, das einen überaus festlichen Verlauf nahm. Das Konzert wurde durch dorr Vortrag der englischen, tschechischen, slowakischen und jüdischen Nationalhymne auf der Orgel eingeleitet. Im Foyer hatten sich die Vertreter der jüdischen Korporationen zur Begrüßung des Präsidenten Masarhk und des englischen Gesandten eingefunben. Den zunächst vorgefahrenen englischen Gesandten Cecil Gosling begrüßten im Empfangssaton namens dar veranstaltenden Korporation JUC. Otto Löw und hierauf der Präsident des Jüdischen Nationalrates Dr. Ludwig Singer mit englischen Ansprachen, die den Dank an die englische Regierung für die Förderung der nationaljüdischen Bestrebungen zum Ausdruck brachten. Der englische Gesandte erwiderte in englischer Rede, in der er auf die wärmsten Sympathien hinwies, deren sich die zionistische und nationaljüdische Bewegung in England erfreut, und von den hervorragendsten englichsen Juden, die sich um das'jüdische Volk verdient gemacht haben, insbesondere Sir Moses Monte störe, Lord Read in g und den Mnifter Herbert Samuel erwähnte. Er gab zum Schluß der Ueberzengung Ausdruck, daß Palästina unter der Aegide Großbritanniens sich zu einem blühenden j Üd i s ch e n G e m e i n w e s e n entwickeln werde. Den Präsidenten Masaryk begrüßten namens der Lese- und Redehalle JUC. Ernst Leben hart und der Präsident des Jüdischen NatwnalrateS Doktor Singer. Präsident Masaryk antwortete: ,Heide Herren haben in ihren Reden auf mein Verhältnis zur zionistischen und nationaljüdischen Bewegung Bezug genommen. Sie wissen, meine Herren, daß ich auf das moralische Moment in dieser Belegung das größte Gewicht lege. Ich kann Ihnen heute nur wiederholen, daß sich in diesem meinem ' Verhältnisse zum nationalen Judentum nichts geändert hat. Ich kann nicht einsehen, warum in unserem Staate, in dem schon so viele Nationen leben, uns die jüdische Nation irgendwie hinderlich sein' könnte. Ich kann Ihnen versichern, daß ich, wenn ich aus Grund der Verfassung die Möglichkeit dazu haben werde, meine Anschauungen auch aus ' b"Ctit p o litischen G e bist' i n s Praktische umsetzcn werde. Ans mich können Sie immer rechnen!" Hieraus nahm Präsident Masaryk die Vorstellung der erschienenen jüdischen Vertreter entgegen: für den Klub der Mischen Stadtverordneten in Grvß- Prag Dr. Eduard Fischl, Emil Nosenberg und Doktor Rudolf Beck (Karolinenthal), Norbert Adler und Ernst Pollack (Weinberge), für das Z i o n i st i s ch e Z e n t r a lkomitee Vizepräsident Emil Thein und Dr. Siegmuud Werner (Jglan), für das Zionistische Distriktskomitce Obmann Pros. Viktor Freud urid Otto Brod, für bas m ä h r i s ch - s ch l e s i s ch e z i o n r st i s ch e Distrikts ko mi tee Dr. Josef Rufeisen (Mährisch- Ostrau), für den Verband jüdischer Frauen Frau Johanna Tauber, Frau Klara Thein und Frau Elsa Fischl. In Vertretung des Jüdischen Ratio n al r a t es Dr. Max Bwd und Max Fischt, namens der orthodoxen Juden Markus Ungar, ferner der Präsident desmährischenjüdischenLandesvoltsrates Dr. Karl Sonuenfeld (Brünn). Im Saale selbst hielt Dr. Lieben eine hebräische und Dr. Raudnitzky eine tschechische Ansprache. . _ . Austerlitz weitz nichts von Pogromen. Das Organ der Wiener „Poale-Zion" bringt einen Artikel „Austerlitz und Dmowski", dem wir Nachstehendes entnehmen: Dem Chefredakteur der „Arbeiter-Zeitung", Abgeordneten Friedrich Austerlitz, wurde ein Bericht vyn der Protestversammlung sozialistischer Studenten gegen die Pogrome vorgelegt. Er hatte aber dafür . keinen Raum in den Spalten des sozialdemokratischen .. Organs. Auf dir Frage warum denn die „Arbeiter-Zeitung" nichts gegen die Pogrome schreibe, antwortete er zynisch: „I ch weiß von keinen P o g ro m e n . Austerlitz gehört zu den glücklichen, die noch nichts von Judenmetzeleien in Polen vernommen. Diesen Dank glaubt et schuldig zü sein an das Haus Daszynsliö. Lernberg, Kielce, Lida, Pinsk, Wilna — das ist für ihn eine tvxr» inco"nita. Er weiß noch immer nicht, obwohl Paderewski und Haller beruhigende Ausrufe erlassen, DaszynSki im Sejm und Saworowski im Warschauer Arbeiterrat von einer polnischen Schande sprachen — er weiß noch immer nichts, obwohl Ban Kol im holländischen Parlament Anfragen an die Regierung stellt und Branting dqs internationale Gewissen der P. P, S. aufzurütteln sich bemüht. Ach wären es Hottentotten ober Botokuden, dann würde es schon wimmeln von Protesten in der „Arbiter-Zeitung". Ja, Genosse Austerlitz hätte sich ja leicht informieren können, lvenn nicht bei der itttrniaiioiiaTcu. sozialistischen Presse, zu der er wahrscheinlich seit der Amsterdamer Jttdettresolutton wenig Vertrauen hat — bei seinen Geiste Brüdern tu punkto Judensrage -- Wim stockfrw!‘«tta'ivo,i .Fzas", beim nltra"clwuc i ustischen „Aaorzod" vuio jpHgr ks? dem auch Sozialistischen Warschauer „Robot- 24. Juni 1919 v ■» 1! T t Seite Die Versasiung der ungarischen Räterepublik Budapest, 23. Juni. (Ungar. Tel.-Korr.-Bur.) Der S'owjetkongreß verhandelte gestcrit den Vcrfassnngsenl Wurf, derauS 89 Paragraphen in 7 Abschnitten besteht. Die Pvoletarierdiktatur. Der erste Abschnitt behandelt die Grundpnttzipien der Verfassung und spricht in § 1 aus: In der Räterepublik hat das Proletariat alle F r e ich eiten, Rechte und Gewalten in die Hand genommen gn beut Zwecke, um die kapitalistische Ordnung und die Bourgeoisie-Herrschaft zu beseitigen und an deren Stelle die sozialistische Produktions- und Gesellschaftsordnung zu setzen. Die Proletarierdiktatur ist jedoch bloß ein Mittel zur Beseitigung jedweder Ausbeutung unb Klassenherrschaft und zur Vorbereitung einer Gesellschaftsordnung, welche keine Klassen kerrnt und in der baS oberste Mittel der Klassenherrschaft, die Staatsgewalt, anfhürt. Las 'Gemeineigentum an Produktisnsmitieln. — Die Frei» heitsrschte. Der zweite Abschnitt behandelt di: Rechte und Pflichten der Arbeitenden. D'aS Bestreben der Räterepublik geht dahin, daß alle Produktionsmittel in das Eigentum der Gesellschaft der Arbeitenden übergehe und daß deshalb alle den Rahmen des Kleinbetriebes nbersteigenden lan.dwirtschaftlichett und irtdustriellen sowie Bergwerks¬ und Verkehrsbetriebe in öffentlichen Besitz der Räterepublik Übernommen werden. Er spricht den allgemeinen ArbettSzwang sowie das Recht aus Arbeit aus. Die Arbeitslosen sowie die Arbeitswilligen, denen der Staat keine Arbeit verschaffen kamt, werden vom Staate erhalten. Die Propaganda für oder gegen den Glauben ist frei. Die aus ländischen Proletarier erhaltert dieselben politischen Rechte wie die ungarischen. Jeder ausländische Revolutionär findet hier eine Zufluchtsstätte. Die Räterepublik kennt keinen U nterschied derRässe oder der Nation; sie duldet keinerlei Unterdrückung nationaler Minderheiten. Jedermann kann seine Muttersprache frei gebrauchen und jede Behörde ist verpflichtet, Eittgaben, in welcher landesüblichen Sprache immer, anzunehmen sowie jedermann in seiner Muttersprache anzuhören. Die Organisation der Rütrmacht. : Der dritte Abschnitt behaitdelt die ZentralorganiKation der Rätemacht. Die höchste Macht wird von der Landesversammluug des Bundes der 28 Räte ausgeübt. Wenn dir Landesversammlung nicht lagt, wird ihr WirkungskrM vom, Z e n t r a l -- Ex e k u t i v au s s chn s; anSgeübt. ' Der vierte Abschnitt enthält'Bestimmungen über biß Organisation der Ortsräte. Der fünfte Abschnitt behandelt das Wahlrech'H und spricht ans, daß nur das arbeitende Volk d<^j Wahlrecht hat. Das aktive und passive Wahlrecht besitzen! alle ohne Unterschied des Geschlechts, welche bas a ch t zehnte Lebensjahr zurückgelegt haben und von einer fiir die. Gesellschaft nützlichen Arbeit leben, sowie die Soldaten der Roten Armee. Auch'fremde Staatsbürger besitzen; aktives unb passives Wahlrecht, wenn sie obigen Bedingungen; entsprechen. Vom Wahlrecht ausgeschlossen sind unter anderem K a u f l eu t e u N d Geistliche- Das Stimmrecht wird geheim durch Abgabe von Listen aus geübt. Drr sechste Abschnitt betrifft das B n d g e t r e ch t. v.- Die nationale Autonomie. Der siebente Abschnitt behandelt die Rechte de^ Nationen in der ungarischen sozialistischen Buttdesräterepublik^i Jede in der Bnndesräterepublik lebende Nation kann ihrei; Sprache frei gebrauchet! und ihre nationales Kultur pflegen und entwickeln. Zu diesem Zwecke kann) jede Nation, auch wenn sie nicht auf einem Zusammenhängen-' den Gebiet lebt, einen Landes rat zur Entwicklnngj ihrer Kultur bilden. Diese Organisation kann die au st territorialer Grundlage beruhende Räteorganisation n i ch tj au ff 5. feit. Der deutsche und der russinische Volkskommissar wird von dem deutschen, beziehungsweise dem rnftinischenj Landesrat gewählt. ' Sie leiten die Angelegenheiten des! Deutschen, beziehungsweise ruffiuischen Landesrates sowie betj nationalen Bezirksräte. Die lokale Verwaltung wird'überall! pon den Arbeitenden derjenigen Nationen gekettet, welche inj dem betreffenden lokalen Kreise die Majorität besitzt. Diesig örtliche Verwaltung kommt auch in der Sprache znut Ausdruck.' Die nationalen Minderheiten können jedoch im. Verkehre mit; den RatSorganen ihre Sprache betrützen. Wo die Arbeitenden^ irgendeiner Nation auf einem sich auf niehrere Distrikte erstreckenden zusammenhängenden. Gebiete die Mehrheit besitzen, müssen selbständige Bezirke gebildet werdet:. Besitzt' eine Nation auf einem größeren, mehrere Bezirke umfassen-! ben, zusammenhängenden Gebiete die Majorität, so kann siej sich zu einen nationalen Gau vereinigen. j Der Sowjetkongreß nahm, nachdem Volksbeaustragtet^ Ronai den Entwurf in eingehender Weise erläutert hatte/ die Paragraphr 1 bis 65 an und vertagte sich bis Montag! I vormittags. / t I BW MI»; nik", wo wir nach langet: und furchtbaren Blutbädern einen Leitartikel gegen die Pogrome erlebten. Er kötmte ja darüber be ichten, wie sei..errett über den Lentberger Pogrom in den Tageöneüigkeiten zwischen der „Tramway-Fahrkarten- Erhöhung" und „krepiert dem: der Amtsschimmel nicht?" Inzwischen, Genosse Austerlitz hüllt sich in.die Toga der Unwissenheit — verstopft seine Ohren wie Dmowski et tutfi quanti, um den blutigen Schrei eines gepeinigten und gemordeten Volkes rticht zu vernehnten, d'as feige wohlverdiente spießbürgerliche Ruhe stören könnte." Gelegentlich dieser treffenden Charakteristik soll nur daran erinnert werden, daß die „Poale-Zwn", die heute die ungeheuerliche Stellung der deutsch österreichischen Sozialdemokraten zur Judenfrage im richtigen Lichte sehen, bei den letzten Wahlert gegen die JüdischnäLiönalen und für Herrn Austerlitz und seine Garde agitiert haben. Eine traurige Verirrung einer vvlksbewußten jüdischen Gruppe, die wenig Dank gesunden hat! Rosegger der Jüngere. . In dem von Peter Rosegger begründeten *9 e t m 0 a 11 c n* fühlt sich feilt minder, bedeutender Sohn, Dr. Hans Ludwig Rosegger, ein leider sehr fruchtbarer Literat, berufen, ein politisches Programm für Deutschosterreich zu entwerfen. Neben der Schaffung eines tüchtigen Heeres und der EinsÜhnmg einer neuen Auflage des Herrenhauses — er wünscht eine erste Kammer als „Ständevertretung" mit einem „aufschiebenden Einspruchsrecht gegen die Beschlüsse der zweiten Kammer" — liegt ihm natürlich die Judenfrage am Herzen. Er erklärt feierlich in diesem von Hochgefühl und Gleichheitsdrrng getragenen Programme: „Nicht brauchen wir die Juden in unserem Nationalstaat" und wenn schon, meint er gütig, eS nicht möglich sein sollte, bereits „eingeheimte" Juden hmauSznschmeißen, so wäre zumindest unbedingt dafür zu sorgen, daß ihr Anteil am öffentlichen Lebe» bloß ihrer Kopfzahl entspricht. Also Proporz für Staatsbürger zweiter Klaffe. SchönererS Lehre in neuer Auslage. Ja, die Hochkultur der Hurra-DeMschen will sich Bahn brechen, uyd Deutschösterreich retten. Sie würde gut auSsehen, die neue freie Republik, wenn die größenwahnsmnigen deutschradikalett Herrenmenschen noch irgendwelche Bcdmtung hätten. 8N AIMüMM PaiSstlnas.! Donnerstag den S6, Juni 19*39, VJ Uhr abends, | im milderen Konser^ayssfial 'Wroa*tfa*ftfir«> (rum Teil mit Lichtbildern): Dr. Emil Stein, Leiter des Palästinaamtps Wien, Ing. Jose? Tischler, Ing. Fritz Kurt Schnoer, Ing. Jacques Ornsteln. Eintrittskarten (von K 2 — aufwärts) beim Palästinaamt, II., Zirku$sasse 83, beim Verein „Jischttw Erez Israel", II. Pratersirasse 9/4, im Verkaufslokal des jNF.,!l.. Schmelzgasse 7, Buchhandlung Löwit. I., Kotenturmstvasse 22, Buchhandlung Schlesinger, I., Seitenstettengasse "5, erhältlich. 35 woj—1tihwuhu—j w nnum ^•«TBffrmOTiMBBwm»im)nmr«Tiir;itmiiiiiiiiiiiwwiiiiiimiiirwiiiiwBiim Knn tmb feine Gegner. i Amtlich wird aus Budapest berichtet: Die ungarische Räteregierung erhielt Kenntnis davon, daß die Herren Julius A p P o n y i, Peter Munk nad Anton S i g r a y in der Schweiz das Zustandebringen einer Anleihe von 20 Nkillionrn Dollar anstreben. Sie sollen darüber mit der s ch w e i z e r r,s ch e n Firma Maurice Wolf in Verhandlung stehen. Die ungarische Rätcregierung setzt hiermit die interessierten Kreise in Kenntnis, daß zu Finanzverhandlungen im Namen der ungarischen Regiermrg, beziehungsweise des ungarische» Staates einzig und allrin die Bevollmächtigten der in Budapest residierenden Räteregierung berechtigt sind und daß die ungarische Räteregiernng sich nicht für verpflichtet erachtet, die eventuell seitens der frühcrert ungarischen Regierung angeknüpsten finanziellen und rvirtschastlichen Verhandlungen weiterzuführen. Auch ist niemand befugt,' im Namen ungarischer Finanzinstiülte mit ausländischen Finanz lentm Verhandlungen zu führen, da die u n g a r i s ch e n Finanzinst itute s 0 zialisiert und der Rätcregiernng unterstellt wurden. Die ungarische Räteregierung warnt hiermit vor einer Geschäftsverbindrrng mit verschiedenen abenteuerliche Unternehmungen darftellenderi sogenannten ungarischen „Gegenregienmgen", nachdem das Vermögen des Mgarischen Staates sich im alleinigen Besitze der ungarischen Räteregierung befindet. — Bela Kun braucht, um sich haltcit 31t können, das Geld der Wiener Kassen und Banken; seine Gegenrevolutionäre, durchaus reiche Magnaten, pumpen die schweizerischen Geschäftsleute an. Aber Kun ist wenigstens ein ehrlicher Expropriator, dazu ein armer Teufel. Seine Gegenrcvolntionäre sind aber reiche Magnaten. Weshalb führen die den Krieg nicht ans ihrer eigenen Tasche? _ Farbstein in den Sejm gewählt. Warschau» 23. Juni. (Tel. der „Wr. Morgen- Mtung".) Bei den in Bialystok soeben durchgeführten Wahlen zum polnischen Landtag wurde der bekannte Zionist H. F a r bstein aus Warschau zum Abgeordneten gewühlt. _ Stanislau von den Ukrainern zurückerobert. K r a k a n, 23. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg/') Die Blatter melden ans Lemberg: Das ukrainische Heer hat auf seinem Vormärsche die Zlota Lipa überschritten und Stanislan wiedererobert. 48 Millionen Kronen für Ostgalizien. Warschau» 23. Juni. lTrl. der „Wr. Morgmztg.") Der polnische Landtag hat vcschlosini. dcm Genefaldclemetlen für Galizien, Dr. G n l e e k i. den Bektag von 48 Millionen zur Verfügung zu stellen, der zur Einleitung einer Hilf s a f t i o u t il r den befreiten Teil O st a o l ,; i e » s dienen soll. _ >

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