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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-22 · Heft 153 (22.6.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 153 (22.6.1919)
Date
1919-06-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 153 Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung 22. Juni 1919 s Seiles Tagesbericht. Die Auflösung -es Instituts für jüdische Krankenpflegerinnen. Von Dr. Karl Pollak. Wir erhalten die Nachricht, daß der Vorstand des Vereistes zur Gründung imd Erhaltung des Kaiserin Elisabeth- Instituts für israelitische Krankenpflegerinnen" beschlossen hat, die Auflösung des Vereines bei der Generalversammlung zu beantragen. Daniit wäre das einzige jüdische Schwesterheim nicht nur Deutschosterreichs sondern des ehemaligen Österreich-Ungarn zum Tode verurteilt, eine Tatsache, die uns so bemerkenswert «scheint, daß wir unS näher mit ihr beschäftigen wollen. Währenddem in vielen Städten Deutschlands jüdische Wegerinnenschulen seit längerem prosperierten und jüdischen Mädchen Gelegenheit gaben, sich einem Berufe zu widmen, der ihnen zugleich Existenz und Arbeitsfreude bat, kam es in Wien erst im Jahre 1906 znr Gründung der Pflegerinnenanstalt. Den Anstoß hatte eine Spende des Barons Rotschild von ungefähr 1Üst.000Kronengegeben.AbernurmitWideistrebcnmachtestchderVor° stand der israelitischen Kultusgemeinde daran, gemäß den Vorschlägen erneS von der Loge Eintracht B. B. eingesetzten Komitees das Institut inS Leben zu rufen; vermutlich deshalb, weil man sichtete, ähnliche Erfahrungen zu machen, wie mit der übernommenen Schenkung des Rotschildspitals, dessm Erhaltung bet Gemeinde immer größere Lasten auferlegte, ohne daß die Herren fähig waren, dmch geeignete Maßnahmen nach der einen oder anderen Richtung Wandel zu schaffen. Das Institut gedieh auch nie zur richtigen Blüte. Ans «chrerr» Gründen. Es unterstand zwar nicht direkt der Knltusgemeinde, sondern dem Vereinsvorstand; m diesem war aber die erste« maßgebend vertreten; dieser Qrganisationssehler brachte manche kürstimmigkeiten. Die Schulung und Anstellung der Schwestern sollte im Rotschildspital erfolgen; dieses leistete aber passive Resistenz, indem der Direktor. Primarius Dr. Karl Fleischmann — ganz im Geiste der kleinlichen Kahals- ,größere — anstatt der geschulten jüdischen Pflegerinnen lieb« die „billigeren" christlichen Wärterinnen anstellte, daß die hierdurch erhielte geringe Entlastung des Spitalsbudgets eine arge Belastung der Kranken bedeutete, indem das Trinkgeld- «uwesen hochgezüchtet wurde, wollte dn Direktor niemals wahrtzechen. Noch viel weniger begriff «, daß für ein jüdisches Spital jüdische Schwestern am besten geeignet sind, zumal dann, wenn sie anderen in fachlich« Ausbildung nicht nur gleichkommen, sond«n sie nach dem Urteil aller Aerzte übertreffen. >■ Eine beträchtliche Einnahmsquelle des Heims wäre aus der privaten Krankenpflege geflossen; die Propaganda des Bereines war aber eine so geringe imd die Bezahlung der Schwestern am Spital eine so schlechte, daß man die vielen Ersuchen um Abgabe von Schwestern für Privatpflegt aus Mangel an Kräften nur sehr selten befriedigen konnte. Dadurch mußte natürlich die Nachfrage schwinden, kurz, die Versumpfung, in welche alles mündet, was mit dem derzeitigen Kultusgemeinde-Regime znsammenhängt, war «reicht.! In diesem Sumpfe hätte aber das Elisabeth-Institut ruhig weiter vegitieren können, wenn nicht die aus dem Kriege heim' gekehrte Oberschwester» eine intelligente und tatkräftige Frau, den Gedanken gehabt hätte, dem Vereinsvorstande ein Memorandum -mit Vorschlägen zur Sanierung zu überreichen. In demselben Heißt es: »UnS ist als Lehrstätte eine Krankenanstalt zugewiesen, die nur widerwillig und zögernd den als überflüssig und störend betrachteten Eindringlingen ihre Pforten öffnete. Wir erhalten kaum die Hälfte des Gehaltes der «i ch t diplomierten Schwestern im Allgemeinen Krankenhause. Wir sind im Rothschildspitale, in dem wir seit mehr als 10 Jahren still und nnverdroffen und mit sehr bescheidenen Ansprüchen arbeiten, noch heute Fremdlinge und werden es solange bleiben, als der Vorstand des Instituts nicht mit aller Energie für uns zu kämpfen bereit ist." Das Memorandum , schließt mit der Bitte, der Vereinsvorstand möge die Kultusgemeinde verpflichten, die verfügbaren Plätze im Spital nur mit geschulten, jüdischen Schwestern zu besetzen, denen die jeweiligen in den staatlichen Anstalten geltenden Bezüge zu zahlen sind." Jeder Satz des Memorandums zeugt von Hingebung und Liebe zu der Sache der jüdischen Krankenpflege; die Klagen über die Stellung im Rothschildspital müffen jeden Wohlwollenden ergreifen, die vorgebrachten Forderungen sind nur das Selbstverständliche. WaS tut ab« der Direktor? Er. schreit und tobt. Was tut die Gc- . meinde? Ihr Vizepräsident Dr. Papenheim weist die Schwestern kalt lächelnd ab. Was tut der Vereinsvorstand? Er löst den Verein auf. .. DaS ist die Weisheit der Regierenden in unserer herrlichen »Welt-Gemeinde". Dabei ab« darf und wird cs nicht bleiben« In den 13 Jahren ihres Bestandes und besonders ln den Jahre» des Krieges hat - die Institution bewiesen, daß die Krankenpflege ein Gebiet ist, für welches gerade die Jüdin durch Intelligenz, Pflichtgefühl, Aufopferungsfähigkeit und moralische Onalifikation sich ganz hervorragend eignet. Wenn die israelischen Kultusgreise von jüdischen. Volksmännern abgelöst sein werden, wird auch das jüdische Schwcsternheim neu «stehen. LWmschm in allen Preirlaaen. Nevaraturerr unter Garantte. Farbbänder für alle Systeme, erstklassiges Material. Leop. Kurzer, Wien, VII., Westbahnstraße 23. Telephon 31537. Sk Möbel ii. Innendekoration ln grösster Auswahl. Nur gediegene 619 Erzeugnisse. J.SPIM ..Siebensterns. 1 u. 2 (Eck« Karl Schweighöfcrgasse). Jüdischer Nationalrat für Dentschösterreich. Plenarsitzung vom 17. Juni 1919. Nach der Nöffnung durch den Vorsitzenden Advlf Böhm erstattet zunächst Dr. Karl Polla k den Bericht über die Situation in -er Kultusgemcindc. Er verantwortet die Haltung der seinerzeit vom Nationalrat in die' Permanenzkommission der Kultusgemeinde entsandten Delegierten und schildert den Kampf um die Wahlreform, der schließlich zu einem unbefriedigenden Resultat geführt hat. Redner schließt mit einem Ausblick auf die kommenden Wahlen, welche die volle Kraftanspannung der nationalen Parteien erfordern werden. Abg. Stricker rechtfertigt'die Haltung der nationaljüdischen Kultus Vorstände und begründet insbesondere, warum der Nativnalrat in der Revolutionszeit und auch später von einer gewaltsamen Besitzergreifung der Kultusgenreinde abgesehen hat. Er ist der Ansicht, daß die Wahlen in die Kultusgemeinde mit den Wahlen zum Nationalrat zeitlich beinahe znsammenfallen werden, so daß sich in der technischen Wahlarbeit vieles vereinigen lassen wird. Nachdem Noch mehrere Redner in der Debatte zu diesem Punkt gesprochen haben, wird die Debatte geschlossen und.es gelangt der zweite Punkt der Tagesordnung zur Verhandlung, die Wahlen zum Natronalrat. Dr. S p re ch e r berichtet über die Vorarbeiten zu den Nationalratswahlen und schildert die bedeutenden Schwierigkeiten, die die Vorbereitung dieser in unserem politischen Leben neuen Aktion bereitet. Da es an behördlichen Organen fehlt, welche die Wählerlisten zusammenstellen könnten, muß das Bureau des Nationalrates selbst diese Arbeit übernehmen und mit Hilfe seines Katasters durchführen. - Die Vereine und die einzelnen Wähler müßten viel aktiver bei der Sammlung des Adressenmaterials Mitwirken, als es bisher geschehen ist. Da viele Juden von ihrer Pflicht zur Anmeldung nichts wissen und über die Bedeutung der Sache nicht orientiert sind, muß eine Agitation für die Eintragung in die Wählerliste betrieben werden und der Nationalrat muß einen Aufklärungsdienst organisieren. Dies alles erfordert die Bereitstellung großer Geldmittel. Referent appelliert an bas Plenum, damit jeder einzelne seine Arbeitskraft und Geld zur Verfügung stelle. Sekretär Erwin K o h n ergänzt die Ausführungen Dr. Sprechers durch Darlegung der geplanten technischen Maßnahmen, Plakate, Flugblätter, Versammlungen, Agitationslvkale usw. Für diese Zwecke ist zunächst ein Betrag von 26.000 Kronen erforderlich, den das Plenum bewilligen und decken muß. In der Debatte sprechen insbesondere die Vertreter der einzelnen Bezirkssektionen und teilen ihre Erfahrungen sowie Anregungen für die Weiterführung der Arbeit mit. Auf einen Antrag, die Frist zur Eintragung in die Wählerlisten zu verlängern, erwidert der Vorsitzende, daß das Präsidium ohnedies infolge der unvorhergesehenen Kompliziertheit der Sache bereits die Absicht hat, eine solche Verlängerung zu verlautbaren. Die einzelnen Antragsteller werden angewiesen, ihre Anregungen direkt dem Bureau zu übermitteln, damit das Plenum nicht mit techni^en Fragen überlastet wird. Auch die Finanz ko mm issivn soll wieder einberufen und ergänzt werden. Hierauf folgt der Bericht des soeben aus der Schweiz zurückgekehrten Delegierten des Jüdischen Nationalrates Dr. Isidor Margulies über die Aktion Wische Kinder in die Schweiz. . Dr. Isidor Margulies führt in der Einleitung seiner Rede zunächst aus, daß der ursprüngliche Zweck seiner Schweizer Reise vereitelt worden ist, da die Konferenz der jüdischen Nativnalrate nicht in der Schweiz, sondern in Paris stattfand, wohin er als Deutschösterreicher keine Reisebewillignng erhielt. Referent erörtert sodann auf Grund seiner Informationen die politische Lage und insbesondere auch die Palästinafrage. Er weist dabei darauf hin, daß gerade Cngkurd, das als Mandatar für Palästina ausersehen ist und dessen Zusicherungen an die zionistische Organisation absolut zuverlässig seien, am ehesten in dem Pariser'Kollegium als Vertreter der politischen Gerechtigkeit angesehen werden kann; so ist zum Beispiel England auch diejenige Macht, welche es gerne sehen würde, daß die harten Friedensbedingungen gegen Dentschösterreich gemildert würden. Sodann bespricht Dr. Margulies die Verhältnisse im Schweizer Judentum, bei. dem eigentlich wenig von nationalem Leben in unserem Sinn zu finden ist, das aber über alle Gegensätze, die insbesondere zwischen den einheimischen Elsässer Inden und den Ostjuden bestehen, eine warme Solidarität gewahrt hat. Die Kinderaktion, die anfangs langsam von statten ging, hat guf das Schweizer Judentum geradezu revolutionierend gewirkt. Redner schilderte dann seine Bemühungen in den einzelnen Städten, insbesondere auch bei den französischen Juden der Westschweiz, die Verdienste einzelner jüdischer Persönlichkeiten um das Zustandekommen der Sache, die. Gründung der Komitees und die Einzelheiten der Durchführung. Nach den ersten Schwierigkeiten waren infolge der hingebungsvollen Arbeit der Komiteemitglieder nach/ einiger Zeit die 500 Kinder versorgt, so daß Referent ' in kurzem Wege den Versuch unternahm, noch' für weitere 250 Kinder die Einreisebewilligung zu erlangen, was ihrn auch gelungen ist. Don den Kindern sind 500 bei Familien untergebracht, 250 in orthodox geleiteten H eimen. Die Ankunft gestaltete sich als überaus glänzendes Ereignis und hinterließ den stärksten Eindruck. Die Behandlung der Kinder ist in jeder Beziehung ausgezeichnet, sie bekommen nicht nur Verpflegung, sondern auch Kleider und Wäsche und werden in den Familien wie eigene Kinder gehalten. Wenn man die Aktion materiell ab sch ätzen will, so muß man berechnen, daß jedes Kind ungefähr 600 Franken kostet, das sind 3000 Kronen. Die ganze Aktion bedeutet also einen Kapitalsaufwand von etwa 2 Millionen Kronen. Der Wiener Jüdische Nationatrat ist in der Schweiz außerordentlich', populär geworden. Durch die Propagandatätigkeit der Frau Anitta Müller, welche bereits in mehreren Städten Vortrage gehalten hat, wird diese Popularität noch erhöht. Das Interesse nicht nur der Schweizer Inden, sondern der ganzen Schweizer Oeffentlichkeit für die Wiener Verhältnisse wird durch die Tätiget der Frau Müller außerordentlich gesteigert. Es besteht auch, die Hoffnung, daß es ihr gelingen wird, noch einen zweiten Kindertransport in diesem Sommer den Aufenthalt in der Schweiz zu ermöglichen, wofür vielleicht auch aus den Mitteln des amerikanischen Hilfswerkes ein Beitrag zu erzielen sein wird. Zusammenfassend beleuchtet Dr. Margulies nochmals die über den Wohlfahrtszweck hinausreichende ideelle Bedeutung der Aktion, welche eine glanzende Bekundung der jüdischen Solidarität ist. Nach dem mit lebhaftem Beifallanfgenommenenl Referat wird Herrn Dr. Margulies für seine erfolgreiche Tätigkeit der Dank ausgesprochen. Der Mtkwrrtätenschrch im Frie-anSvertrag. Da infolge der vorgerückten Stunde die noch auf der Tagesordnung stehenden Berichte der Sektionen und Aemter für die nächste Sitzung verschoben werden müssen, erörtert noch Dr. Welt sch kurz die sich aus den Bestimmungen des Friedensvertrages mit Deutschöstexreich bezüglich des Minorität« nschutzes für den Nationalrat ergebenden Konsequenzen. Der Nationalrat hat damit die wichtigsten Punkte seines Programms erreicht, ^wir müssen aber Wert darauf legen, in der Oeffentlichkeit mit allem Nachdruck zu erklären, daß sich weder unsere Forderungen noch die Festsetzung von Minoritätenrechten, soweit sie uns betrifft, irgendwie gegen den deutschösterreichischen Staat richtet. Pach unserer Auffassung ist der Minvritätenschutz keine Beeinträchtigung der Souveränität, sondern kommt jedem Volk in gleicher Weise zugute, insbesondere auch den Deutschem, dort wo sie versprengt leben. Im übrigen müssen wir unserer Genugtuung darüber Ausdruck geben, daß die Friedemskonferenz trotz ihrer Härte gegen die Besiegten doch diesen wichtigen Punkt von prinzipieller Bedeutung, der der Gerechtigkeit entspricht, sich zu eigen gemacht hat. Redner regt an, ein Flugblatt herauszugeben, in dem die jüdische Bevölkerung über die Bedeutung des Minoritäten sch utzes und der jüdischen Autonomie aufgeklärt wird, insbesondere im Zusammenhang mit den bevorstehenden Nationalratswahlen, und beantragt schließlich eine Resolution in obigem Sinn. In der anschließenden Debatte schlossen sich die meisten Redner im allgemeinen den Anschauungen des Antragstellers an, bezüglich der Resolution wurde beschlossen, diese dem Präsidium nochmals zur Beratung und zur Berichterstattung in nächster Sitzung znznweiscn. Hierauf ivird die Sitzung geschlossen. Trauerfeier der Kommunisten. Wie schon gemeldet, veranstaltet die kommunistische Partei beute in der Voushalle des Rathauses eine Trauerseier für die Opfer des 15. Juni. Die Feier, die für 10 Uhr vormittags angesetzt ist, soll wieder zu ein« großenDemonstration ausgestaltct werden. Schwarzgeränderte Maueranschläge, Flugzettel, die teils durch Agitatoren ausgeteilt, teils von Flugzeugen ausgestrcnt wurden, fordern zu zahlreicher Beteiligung «am. Die .Behörde hat wohl mit Rücksicht auf ihre Schwäche die Fei« gestattet, und die Führer der Kommunisten erklären, alles vorgekehrt zu haben, um der Kundgebung, dem Ernste ihres Zweckes entsprechend, einen durchaus würdigen Charakter zu geben. Dcr Ordmlngs- und Sicherheitsdienst in der Inneren Stadt, besonders im Ralhausviertel, wurde von der kommunistischen Parteileitung, dem Vollzugsausschuß der Volkswehr und der Polizei elnvernehmlich festgcstctlt. Die Polizei und die Stadtschutzwache werden nn Straßenbild nicht sichtbar sein. Wir erwarte«, daß die jüdische Bevölkerung sich nicht dazu hergeben wird, beider politischen Ausnützung eines Unglücks Staffage zu bilden. Sie lasse die Kommunisten hübsch unter sich. Ein Aufruf der Wiener Freimaurer. Die Wiener Großloge dn Freimaurer hat an ihre Gesinnungsgenoffen der ganzen Erde einen Aufruf gerichtet, in welchem gegen den Gewaltfrreden von Saint-Germam protestiert wird. Wir meinen, haß die Freimaurer, dix nicht gegen den Krieg protestiert, sondern in allen Ländern den Hurrah-Patriotismus mitbetrieben haben, mit ihrem Aufruf wenig Glück haben werden, wünschen aber der Anrufung des „großen Not- und Hilfzeichens" Armen und Verhungernden bell-o Erwla.

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