Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 152 (21.6.1919)
- Date
- 1919-06-21
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 152 Wien, Samstag! Die Verbotenen Mehlspeisen. Vom 'Staatsamt für Volksernährung wird verlautbart: Der Verkauf von Zuckerbäckerwaren und von Gebäck, welche ans Edelmehl hergestellt sind, hat in der letzten Zeit einen derartigen Umfang angenommen, daß eine berechtigte Mißstimmung aller jener Bevölkernngsschichten hervorgerufen wurde, welche nicht in der Lage sind,'sich derartige Waren zu den hohen Preisen, zu welchen sie angeboten werden, zu beschaffen. Das Staatsamt für Volksernährung hat die bisherigen, zum Teil auf mehrere Jahre zurückreichenden Bestimmungen über die Erzeugung und den Verkauf von Brot, Gebäck und Zuckerbäjckerwaren einer Revision unterzogen und mit einer heute im Staatsgesetz- .blatte verlautbarten Vollzugsanweisung unter Aufhebung der bisherigen Verordnungen die Erzeugung und den Verkauf der erwähnten Waren folgendermaßen geregelt: Mehlspeisen dürfen nur in gemeinnützigen Speisebetrieben und in Gasthäusern zum Zwecke des Absatzes erzeugt und verabreicht werden. Die Erzeugung und Verabreichung von Mehlspeisen in Kaffeehäusern ist verboten. Zur Erzeugung von Weißgebäck und Zuckerbäcker waren aller Art einschließlich Kuchen und Honigbrot dürfen zum Zwecke des Absatzes inländische und ausländische M a h l p r o d u k t e a u s Getreide und Kartvffeln nicht verwendet werden. Auch ist der Verkauf derartiger Erzeugnisse untersagt. Die politischen und polizeilichen Behörden wurden angewiesen, die Beobachtung dieser Vorschriften aufs strengste zu überwachen. Die Vollzugsanweisung verpflichtet die politischen Behörden, aus Anlaß des Strafverfahrens auch den Verfall der Waren, auf welche sich die strafbare Handlung bezieht, auszusprechen. Was sagt das Staatsamt für Unterricht dazu? Seit einigen Tagen prangt auf dem schwarzen Brett der Fachschule für Textilindustrie in Wien, VI., Marchettigaffe 3, folgende Konknrsausschreib nng: An der staatlichen Fachschule für Textilindustrie in Wien,-VI., Marchettigafse 3, gelangt mit Beginn deS Schuljahres 1919/20 die Stelle eines Werkmeisters für den Unterricht in der! Wirkerei und Stickerei zur Besetzung. (Hierauf folgen die Bedingungen u. a. und als Schluß folgendes): Der Nachweis der deutschosterreichischen Staatsbürgerschaft und der deutschen Nationalität... sind bis 30. Juni 1919 bei der Direktion der obigen Fachschule zu überreichen. (Stampiglie): Die Direktion der Fachschule für Textilindustrie; . in Wien. Wieder ein Fall jener verbürgten „Gleichheit vor dem Gesetzt^, die auch in der freien Republik Deutschösterreich vor den Juden Hast macht. Nicht der Tüchtigste und Fähigste wird ausgewählt werden. Wichtiger ist die Bedingung, daß er „deutscher Nationalität", also kein Jude ist. Wie schmerzlich müssen die jüdischen Zöglinge der Anstalt diese Konkursausschreibung empfinden und wie lief stecken wir noch im alten System! Das StaatSamt für Unterricht wird auf diese Ankündigung aufmerksam gemacht. Mafsenverhaftung vou Ungarn in Baden bei Wien. Wie uus aus Baden berichtet wird,, sind dort in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zahlreiche ungarisch e Staatsbürger verhaftet worden. In der letzten Zeit hatten zahlreiche Ungarn in Baden Aufenthalt genommen und sich durch große Geldausgaben verdächtig gemacht. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nahm die Polizei eine Revision in den Hotels vor und verhaftete gegen 'f it lt fz i g ungarische Staatsbürger, die sich nicht gehörig ausznweisen. vermochten. Die Jnhaftterten werden, falls die Untere suchuna den Tatbestand einer strafbaren Handlung ergibt, dem ordentlichen Gerichte übergeben, sonst aber aus Deutschösterreich abgeschoven werden. Heimbeförderung unserer Kriegsgefangenen auf Staatskosten. Amtlich wird mitgeteilt: Entgegen den besonders in der Landbevölkerung verbreiteten Ansichten, daß die Heimkehr der Kriegsgefangenen auf eigene Kosten durch geführt werden muß und Gesuche um Erwirkung vorzeitiger Heimsendung Kriegsgefangener einer Gebühr unterliegen, wird ausdrücklich festgestellt, daß die Heimbeförderung der Kriegsgefangenen ausschließltch a n s Staatskosten erfolgt, und daß die beim deutschösterreichischen Kriegsgefangenen- und Zivilinterniertenamte einzureichenden Gesuche um Erwirkung vorzeitiger Heimsendnng Kriegsgefangener keiner wie immer gearteten Gebühr unterliegen., Ernährungsausschutz. Der Ernährnngsausschuß erledigte in seiner heutigen Sitzung die Regierungsvorlage betreffend die Regelung des Verkehres Mir Getreide und Mahlprvdnkten. Eine lebhafte Debatte rief ß 0, Absatz 2, der Regierungsvorlage hervor, gegen dessen Fassung insbesondere von Seite der Kartosfclproduzenten Stellung genommen wurde. .Das Gesetz wurde mit einigen unwesentlichen Abänderungen zum Beschlüsse erhoben. Zum Referenten für das Haus wurde Abgeordneter Födermayr bestellt. Der Ausschuß wird sich m seiner nächsten, vor der nächsten Haussitzung stattsindenden Sitzung mit einer von der Regierung zu unterbreitenden Bollzugsanweffung über die Kartoffelausbringung beschäftigen. Errichtung einer Filmhauptstelle und einer staatlichen Lichtbildstelle. Glücklich 1 wird Mrttzetrilt: Dis Erkenntnis von der Nöt-> wendiakert, LirWerbeardest? für DerMösterrnchs Kulturupd WirtschaWkrÄte mrszugestaltm, bat die Regierung zur Gründung zweier selbständiger Staatsanstalten — der F i l m hauptstelle und der Lichtbildstelle — bestimmt, die ans Grund von Kabinettsratsbeschlüssen errichtet und der Staatskanzlri unmittelbar unterstellt, m den nächsten Tagen ihre Tätigkeit .ulfnehmey wixd. *“• , ** A Wiener Morgenzeitung HüchsteZcit ist es, das Abonnement schleunigst zu erneuern, für diejenigen Abonnenten, deren Bezugszeit am 13. Juni abgelanfen ist, damit die Zustellung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Bezugsbedingungen: Für Wien: mit Zustellung Monatlich . . . Kronen 7.— Vierteljährig . . „ 20.— Halbjährig ... „ 40.— Ganzjährig... „ 80.— Für Deutschösterreich: mit Postversand Monatlich.... 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Pby$lkali$civdiäti$cJK Heilanstalt vr. Bhimenbranx PMVUI *911 UAßCU ERSTKLASSIG ÜBERALL ZU HABEN CHEM-FABRIK GE2A HERCZB.G :W!EN ■• sV»E f=?SAS5E 3.;;:' Eine Entschließung der Salzburger Kommunisten. Die Salzburger Kommunisten haben folgende Entschließung gefaßt: „Die Kommunisten derAlpen lande r erklären heute in öffentlicher Massenversammlung, die T e r r o rpolitik desWrener Direktoriums nicht m i t m a ch e n zu w o ll en. Sie erklären ihren geschlossenen Austritt ans dem Kommunistischen Verband für solange, als die kommunistische Internationale das Proletariat selbstdiktatorisch beherrschen will. Die bisher bestehende Organisation der alpcnländffchen Kommunisten behält sich die Namensänderung vor. Sie bleibt den Idealen, den revolntionären Zielen treu, verwirftjedoch den blutigen Terror. Alle Macht den Arbeiter-, Bauern- und Soldatrnräten! Es lebe das internationale, revolutionäre Proletariat." '! * Jüdische BerufswMstätistik. Die statistische Abteilung der Jüdischen Berufsberatungsstelle in Wien veranstaltet eine Umfrage über die Berufswahl der jüdischen Absolventen aller Schulkategorien. Lehrer, Hoch-, Mittel-, Fach- und Bürgerschüler, die die diesbezüglichen Formulare an ihre Schüler, irespektive Kollegen zur Verteilung übernehmen wollen, mögen dies unverzüglich unter Angabe der Anstalt. an die statistische Abteilung des Jüdischen Nationalrates, 2. Bez., Taborstraße 20 a, melden, damit die Umfrage vor Schulschluss vollkommenbeendet sein kann. * Hindernisse für Palästinafahrer. Die vielen Warnungen der Palästina-Aemter vor einer Auswanderung nach Palästina im gegenwärtigen Zeitpunkte haben nach neuerlichen Mitteilungen des Londoner Zionistischen Bureaus auch weiterhin Geltung. Die Einreise ist grundsätzlich verboten. Ueberdies ist die Reise äußerst beschwerlich und in Palästina selbst ist der Besitz von Geldmitteln, soweit diese Beträge in Rubeln, rumänischem, bulgarischen! und österreichischem Geld flüssig sind, - insofern« wertlos, als sowohl die palästinensischen als auch die ägpptischen Banken die Umwechslung verweigern. Für eine spätere Einreise kommen vor allem Schecks aus die Anglo-Palestine Comp, oder Noten mit stabilem Knrs, wie englische Pfund und Dollar in Betracht. * Aerzte nach Palästina. Sämtliche, Aerzte, die sich für Palästina interessieren, beziehungsweise für die Auswanderung dorthin in Betracht kommen, werden eingeladen, zwecks Besprechung der einschlägigen Qrganisationsfragen, heute Samstag den 21. d. Nt. um 6 Uhr abends im großen Saal des Zionistischen. Bureaus, kl., Zirkusgasse 33. zuversichtlich zu erscheinen. Für das provisorische Acrztekomitee: Dr. Leopold Soffer, Dr. Emil Stein, Dr. Moritz Lautcrstein. - * Unentgeltlicher Rechtsschutz für jüdische Hochschüler. Der Jüdische H. A. eröffnet am 23. d. M. eine Rechtsschutz- und Beratungsstelle für unbemittelte Jüdische Hochschüler. Gegen 80 bekannte Wiener Rechtsanwälte' 'habenihre imeigennützige Mitwirkung frermdlichst zugesagt. Amtsstunden vorläufig Montag Md Mittwoch von 11 bis 12 Mr ' vvrtnittags, IX., Alserstraße 28 (Juristmverrin). * Versteigerung. Am 23. .'Ami, vi Uhr vormittags, findet im Wiener Nordbahnhvse, Magazin IV (Boden), die Ver- , steigernng diverser staatlich nicht bewirtschafteter Bcdarfsacaen- LMakitoit. & 21. Juni 1919; Seite 5 ', * Selbstmorde. Der 64jährige Pferdehändler Jgnal £ a u 6 e r, XI., Simmeringer Hauptstraße 10 wohnhaft, ha! sich am 19. d. M., mittags, wegen schlechten Geschäftsganges iri seinem Stalle erhängt. — Der32jährige frühere Hauptmami Erich L u n a c z e k, XVIII., Hofstattgasse 19, wohnhaft, wurd» am 18. d. M., abends, in seinem Zimmer tot ansgesunden. Ir einem Abschiedsbricfe sagt L., er h a b c d e n Glaub e n a p d i e M e n s ch h e i t v e r l o r e n. * Gestohlenes Benzin. Am 18. d. M., nachts, wurd, ein Einbruch in der Konservenfabrik in Jnzersdorf, ausgefürd Gestohlen wurden f ü n f F ä s s e r m i t B e n z i n« An den Einbruch waren ungefähr acht Personen beteiligt, die die Fässer zwischen 11 und 12 Uhr nachts weggcführt haben. Der Chauffeur des Autos ist ein etwa 26 bis 28jähriger Mann, mittelgroß, mit schwarzem Haar, kleinem dunklen Schnurrbart. An einer Hand soll er einen Verband tragen. * Wohnungseinbruch. Am 19. d. M. abends wurde bte Wohnung des Johann Korn, I., Tuchlauben 23. erbrochen. Gestohlen wurden ein Barbetrag von 2700 Kronen, ferner Schmuckgegenstände im Werte von mehreren tausend Kronen. Geld und Juwelen waren in einer viereckigen Kassette verwahrt, die die Täter gleichfalls Mitnahmen. Briefe ans Amerika. Für M. Reiß sind beim Zionistischen Landeskomitce, Wien, II., Zirkusgasse 33, 2 Briete aus Amerika und zwar von: Mr. Adolf C h a b e n, 814 South Kobey Str. Chicago und D. L. K ra m er, 3150 w 18 the Str. Chicago cingelangt. Die Briese sind m der Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags und 3 bis 6 Uhr nachmittags im genannten Bureau zu beheben. Möbelhaus Neubauhof, VII., Neubaugaffe 66, teilt mit, daß das am 19. d. M. inserierte Speisezimmer richtig X 4300, statt wie irrtümlich erschienen X 3400, kostet. Vereinsnachrrchten. I ü d i s ch - s o z i a l i st i s ch e r A r b e i t e r v c r e i n „Po ale-Zi o n". XX., Wallensteinstraße 62. Heute Samstag den 21. d. M., 7 Uhr abends, im Brigittasaale, XX., Wintergaffe 27, große Protestversammlung gegen die Judenpogrome. Redner: Dr. S o k a l, Dr. Bloch und Dr. Juris. — Verein „Z i o n", Wien. (Jugendkommission.) Sonntag den 22. d.M. veranstaltet der Verein emen gemeinsamen Ausflug seiner jugendlichen Mitglieder nach Sievering. Treffpunkt: Endstation der 39er°Linie um präzise 3 Uhr nachmittags. Heute Saulstag um 4 Uhr nachmittags Vortrag Dr. Emil Stein über „Die Zukunft Palästinas in wirtschaftlicher Beziehung"., — Zionistische Sektion Brigittenau. Hebräische Kurse für Jugendliche und Aeltere, Damen und Herren, werden demnächst eröffnet. Anmeldungen im Sekretariat, XX., Karl Meißelstraße 5, Tür 1. täglich von 3 bis 7 Uhr nachmittags. Vorträge und Versammlungen. A l> s o l v e n t e n d e s u k r a i u i s ch e n Maturakurses, H., Z i r k u s g a s s e, niögen sich zwecks Angabe von Daten Samstag, Sonntag und Montag zwischen 0 und 12 Uhr vorniittags im Lokale der „Judäa", IX, Alserstraße 28, bei Fink melden. — Die hebräische Arbeitszeutrale veranstaltet heute Samstag um */»8 Uhr abends .tut Cafö „Rembrandt", II., Untere Augartenstraße (Ecke Förstergaffe), vont Schriftsteller Herrn I. A. L u b e tz k h einen 2. hebräischen- Vortrag über „hebräische Literatur der Neuzeit". — Z i onistischeSektionBrigittenau. Heute Samstag um ‘/28 Uhr abends Vortrag des Herrn Prof. Dr. Wilhelm 5 t e i n im Lokale, XX.. Bäuerlegaffe 36, über „Geschichte des Zionismus bisHerzl". — I ü d i s ch er B er ein „No rdo II., Taborstraße 21 a. Heute Samstag, nur 7 Uhr abends Vortrag des Herrn B a l t u ch über „Die jüdische Schule int Osten". ' _ , r •£;*.- Ztvangssommerfrische für die Budapester. Mafsenabwanderung in die Provinz. ' Budapest, 20. Juni. (Tel.-Komp.) „Vörös Ujsag" meldet: Die ungarische Sowietregierung richtet an die Bewohner Budapests einen Aufruf, möglichst zahlreich die Hauptstadt z « v e r l^c s s e n und bei Verwandten in der Provinz Unterkunft zu suchen, da die Ernährpngsverhältnisse in Budapest so verzweifelte seien, daß die Regierung, wenn dieser Auf-, forderung nicht entsprochen würde, gezwungen Ware, zu Z w a n g s a b s ch i e b n n g e n der Volksschichten, deren Anwesmheit in Budapest nicht unbedingt notwendig ist. zu greifen. Die Bewohner leisten der Aufforderung in Massen Folge. Verkauf militärischer Werkstätten in Danzig. z Danzig, 20. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") /Das Reichsschatzamt verhandelt wegen Verkaufes der hiesig e n Ä r m e e w e r k st ä t t e und Gewehrfabrik. _ Jüdische Gemeinde. * Israelitische Kultusgemeinde Wien. Der Plenarsitzung' vom 17. d. M. lag ein Gesuch der Beamten der Kultus gemeinde um sofortige Auszahlung der dritten Rate des bereits bewilligten Anschaffungsbeitrages und um Bewilligung eines' Not» standsbeitrages vou '500.000 Kronen vor. Das' Vertreterkollegium befürwortete ■ die Gewährung ■ von 250.000 Kronen als Anschafsun'gsntub Notstandsbeitrag in einem. Die oppositionellen Vorsteher- Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkes und Abgeordneter Stricker, setzten sich in ausführlicher Rede für die volle Annahme der Forderungen der Beamtenschaft ein. Dr. Monat (Kahälspartei) sprach sich in demselben Sinn aus mit der Begründung, das;' die Bedeckung der zu bewilligenden Beträge gemäß) dem voraussichtlichen Ausfälle der Neuwahlen nicht mehr der jetzigen Majorität, sondern der Opposition zufallen werde. Schließlich wurde den Beantten ein Notstandsbeitrag von 250.000 Kronen nebst' der '?>. Rate des' Anschafsungsbeitrages von zirka'135/000-KrwMlr zugesprochen. Dieser Erfolg der Opposition ist ähnlich zu werten wie jener tu der letzten Vvrstandssitzungin welcher der schmählich? Beschluß des Bertreterkolleginms, die Errirhluitg einer Baracke für tuberkulöse Kinder zu verweigern'! zu Falle gebrachl wurde.;