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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-21 · Heft 152 (21.6.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 152 (21.6.1919)
Date
1919-06-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Heike 6 Wen, &mmtf Kommunales. ' t . - ,£ Wiensu GsMeittderüt. D Sitzung aM 26, Juni. Die gestrige Sitzung Mt zkik gtöhtM Teil Mt Anfragen und deren VeaMwortnnst durch den Bürgermeister ftusgefüllt. Aus bet HlNt dieser, AnfMM wüi es besonders jene der HkMkiirdetate Dk. P t ft f ch kes, Dr. Zaköb Ehrlich und Dr. Bruno P 0 t l ft k übet die Verbreitung von A n f i ch t S» Karten mit der Ättfre 1Kntlg z ü Jude st«« Massakers, welche JnterM Md gerechte Wüldigung fand. Dem deutschnationalen Gemeinderat E r n t n e r war es Vorbehalten, feinem ^völkischen" Hatz gegen alles, was nicht deutsch ist, brutalsten Ausdruck s geben. Datz ihm dabei ein Irrtum unterkaufm war, auf dem er seinen von Krassester Herzensroheit diktierten Antrag, t f ch echis chfe Kinder vön der städtisches F ü r s 0 r g e a k t i 0 tt anszuschlietze n. ttiif* gebaut hatte, ist nicht von Belang. Der Bürgermeister fand die richtigen Worte bei der Zurückweisung dieses deutschnationalen Hetzapostels. Die Sitzung nahm im wesentlichen folgenden Verlauf: Gemelnderat Dr. Schwar^-Hiller fragt, ob der Bürgermeister geneiit wa e, alles voxMehttn, damit ehestens eine städtische Propagandästtzlle errichtet werden tüllN. Bürgermeister Reumann erwidert» daß «ve di:st Aüfrage als Antrag ansfasse und ihn dem Stadtraie zur Beschlußfassung vvcleaen werde. Er LeMtzktt. weittr, dgß iüe Bedölternng von Wim die Mumme von Elend nicht mehr ertragen t«tnt. Wir st'vrrn dent MgruNd p und wenn nicht bald Hilre lomttlt, nützt uns amh die beste Äuslandspröpagandr nichts. Keine fr ie R'p^nierunz, sonder« Zwangsrayonicrung. Au? eiitz J.iterpella'.ion der Gemeiideräirn Frau Dlnrie Wielsch wegen Einführung der. freien Rnyoniev.ung, erwidert der Bükgermei'ter, daß sich die Zwangsr a y 0 n i e r ll n g gut bewährt und sich sv ein gelebt bat, daß er nicht ratsam erfchüint. lut gegenwärtigen Zeitpunkte a i ihr «tnschncioeirde ÄeUderungtzn völzunehinen. Wegen Zuweisung der Bewol-ner der inneren Leopoldstadt z« passend gelegenen Äl'gübEllen für äinerifaliisches Schweinefleisch lwbe der Magistrat drö Vichmtd Ueischübeknahinsstelle ersucht, im Einvernehmen mi. der FleiichselchSkgenvssenschaft das fRfr rige ,ui tcran'assen. Die Thxrmallpr'll: ans d N Baugründe« dev Kt. Marxer Prnuerei. l>'»e'ncin>r'-a" Rudolf M ü l l e r tragt, ob d^r Bürgerlüct'-- n.'er c<i < P. r anoen'el iuitV die Ouasttät einet Eh-s tf m a i a 11 e ( (c an? öc;t Baugründen fegt St. Marp^r Brauerei einen Bericht eii^olen und veranlassen wolle, daß diese Qnelch' in da-r Etgrn um der Stadt Wir« ü ergeht. .. . Bürgermeister Neumann «ewiaert, daß er Erhtzhuugtil ps.egen lassen nnd das Nötige verausäfsen werde. Die Gerücht» über die Steigerung der Mietzinse. Ge nein >^ra. Jens ch i k irteepe'lievt wegen der votdLtsl:t2u 9)e-üchtc. daß am 1? August eine Steigerung - e r M i e t z i n s e statkfi -beit solle.. Bin-gerineist-r fßcuiftrtitn erwidert, daß dem Mhn:i»g amre von irgendeiner^beabstchtigtra Ärndvrung die r M i e t e r s ch u tz o r d n u n g nichts bekannt f e i. - Anfrage f . , der Ge>n:inderäte Dr. Leopold HlakchkeS» Dr. Jakob Ehrlich und Dr. Bruno Po link betreffend die Btttl'rci tu n g von A n fich tö ks ttrn mit der Än frei- >r n g z n I n d e n m a f s a k e r s. In den letztr'n Tagen kommen, nach Wien. n»s. der Tsthecho-Z ö >a'ei 'al>l7?iche, offenbar hier gedruckte Ailfichtsia u'e.ch.' den Poststcmve! Brno (Brünn) .teagtzti und auf oee A^-eßf-Ule »cn^er Hiitwet» au^ etne angebliche Propi»czeiliilg Malis und unter Anwendung dumni-dreifter ies»litischer Unrerfchi.st'ungen die Aufforderung enthalten! ,?o urch I ud enmassake r s die Propheten- und hbötiLs- >n ö r d c r am eigenen Leib« fühlen Ku l a s s.e d a.tz d i e m o f a i s ch e n P r 0 p h e z e i u n g e n w a y r sist^'. Wir nel'men an» daß dieser ungei)tznerliche Versuch.. Äien in eine Linie.mit Lenlberg» K'takün, Pinßk, Proskurotv und Wilna zu stelkeu. der Aufmerkfamkeit iws Herrn Bürget? meislers ent mngen ist. obwohl die „Wiener MokgenzMüisg" und „Der Abend" Berichte über diese Auswüchste^ anlr- 'sinitischer Niedertracht und blutrünstiger Perversität verossentlichr haben. Wir uehnwn aberweiter an,. daß der Herr Bürgermeister alles daransetzen wird» um die ihm anvertrante Obsorge für Ruhe und tOduung zu erfüllen. Im neutralen und feindlichen Änsland müßte die Gleichgültigtcit, mit welcher öiefr ssigtzU, bübischau Pöb'eleiLn hingenommen werden, noch größeres Erstaunen erregen, <ttß das Stillschweigen über d'eü^ lindtschtzn Antrag der Herren Dr. Nicht und Genossen, der nicht deütschötischen Bevölkerung Wiens die Lebenrmittel und Wohnungen zu entziehest. Wir i'Ci n’u c* wahrlich nicht notwendig, außer unsere« sinanzielleir auch noch unseren moralischen. Kredit im Auslände einzubüßen mrd ein Hohngrtächker zu erksgett» welches die trotz aller Not in unserem geplagten Wien noch itnstcslt olme seae Auwehr betriebene reaktionäre Hetze fl«gfcrt sKaiipncii und Klassen in berechtigter'Weise auslüst. Wir legen eine dieser Hetzlartcu vor und fragen: Was geoenkt der Herr: Bürgermeister zu tun, um vo« Wicn dis Schmach rittet planmäßigen Pogromhetze sernzülialten und gegen diese bas Ansehen unserer Gemein!^ schädigende Aiisstrenttngcn ausztt1reten».ehe auch si: die Stadt stören? . '" Tie Antwort des Bürgrrmtisterö. Ich werde die 'e Anfrage dte Staatsanwaltschaft und dem S t a a t s a m t f ü t ft n « e t e 0 mitttileu Und kch» w i r I l i ch aufreizende Postkarte beilegen. Ich selbst oebe di? Erklärung ab. daß ich d-rn diesen , U ne r'y ü t t eit Dingen ieine tJI-mmn habe und selb st redend ^altaS mn werde, um Nnhchörungen zu verhuiderur. Zue MindernÜsfnung de« Ltodtbah<werteh>eS. Geinetuderät Baugot« fragt» ob dtr Büraetmtlster ist. das Nötige zu veranlassen, damit der 'Stadtbahn- > c.:ehr ch stens wleier ausgenommen wirb. Bü/germelst.-r Rcurnänn erwidert, daß nach seinen persönlich ciugehollcn Informationen die Steigerung bfet Kvhlenzuschübe bisher nicht cingetreteil fei. ES sei ihm dÄt Zusicherung gegeben worden, daß im Falle einer solchen der iLtLdths.hnverkehr sofort, wieder gusgenMme« werde« wird. W»rge«zerm»K HÄWMlkaie Aultar. Atzlneistberat Erntn er und Genossin bringest folgöstfed Interpellation ssti: Ist es, dem Bürgermeister bekannt» daß bn dstz Misst HiMer Kinder stM Ödethdliad.ruNN zu entsenden, iüch« chischS Kinder M? Wien LJutöt» ptzllunt nennt zwei Namen) ^bestfakls tzulstii 'et wurden? GeJm rinderst K k i m e s ch (Tscheche) r Cr e solche Anfrage ist «in Skandal, cllie.Roheit! Sötten unsere Kiudee tzrrhitstgern $ Efinet: Esgtzhi iichtkn,sstz unss tzd-üsche« PrvlStär!»tkinbNr und Kindsr des. deritscheu Mittsl« staudslin Wien verhüngeru. tschechische Kruder übest aus Kosten der deutschen 'OtzmstiNdö WlNi äst deststst MMsährtseinrichtüngen teilnehmen. Bürgermeister ReumäNN: Die genannten Kinder befinden sich in Wie« Md hüben UM die Aufnahme nicht eintzssteikht. E? ist tisf Hit de dauern, daß eiste solche An- Iragr gestellt wurde. (Lebhaftes Beifall Ni dm Sozialdemokraten, Tschechen und Jüdischnntioriülett!) . . Zar BeheSuag drr Wohnungsnot. .... Getsteinderat Karl Wistte.st stellt den Antrag, der iKeMeindötat wolle beschließen, Wohnungen, die löngest als sin Iahst Mbsnützt stsheir, zwecks Vermietung frei zu machen, Personen, diein« Wohnung in der Inneren Stadt und zugleich xtsttz Mllü oder drraleichen an dev Peripherie der Stadt besitzen, haben eine 8vv0n -zur Weitervermistung zur. Verfügung zu stellen» Kanzleien sollen zusammengelegt werden» Wohnungen, die nur. gegen Ablösung des Inventars überlassen werden, sind bshördliH Zu räume». Leerstehsude Ooh- Nüngrn mit Ibehr als bf?l Jiistnter» sollen in mehrere Wdyklungen geteilt werden. Berorsmungswidrige Verwendung von Mchnungen für Magazine nsw. ist strengst zu bestrafen. Schweizer Ring statt Kais/e«WilhelM»Rivg. Gemeinderat Beev beantragt: In dankbarer Erinnerung an die während, des Krieges vielen taufende» hilfs- und heilbedürfiigett Wiener Kinder» durch das Schweizer Volk ü«d sein Land gewährte Gastfreundschaft und bewiesene tzochherzi jfftit wolle der Gemeipderat beschließen, den bisher mit Kais« r-W 1 l h e l i n g b mauntön Teil der Wiener Ringstraße in Schweizer Ring uMzuSnderu. Errichtung bim tschechisch« Schule« in allen Bezirk«. Genreinderat S.i ro te k beantragt: Der Gemeinderat uwrlr beschließen, die Gemeinde Wien errichtet in allen Bezirken tschechische Volks- und Bürgerschulen, die Schulsprengel werden geändert und tschechische Bezirksschulräte eingesetzt. Es soll sofort Borsorge getrosfen werden, daß die Errichtung etttstö tschechischen Landesschulrates in bist Wege geleitet werde. Die Anträge werden an den Stadtrat gewiesen. Hierauf wird an' die Erledigung der Tagesordnung geschritten-. Die Psteglinge in den VersvrgungshLnsera leiden Hunger. - Geulvnderat Dr. G r ii n berichtet über die Verabreichung einer Ianse^i« den sl8dtilchert Versorgnngsanstalten und stellt den Antrag: Den Pfleglingen der Versorgungsanstalten Md des Bilkgerdersorgüngshaufes, die m Ausspersung stehr», wird v p n v u n a « d i e I au se mir Brot «nenlg e l 1 l i ch , vera drei ch t. Er betont» daß bic geweindeamttlche Kdnimisstvn i n einigen Versorg» n .g S a n ft s 11 e n festgest stllt hat, daß die Vflealln ge Hunger leiden müssen. ES soll daher nlleS dazu beiaemmen werden» um die M r ß st a n d e apz u st e l l e n. Me jährlichen Kosten der Memgelürchen Verabreichnng der Jause, ic nachdem , sie aus Ter oder MtkchWet besteht» würden «läs.kM.^ brS höchstens ll sä8.kPl).>^- bet-age«. . . . ... An dielen Bericht, und Antrag knüpft sich eine ungemein lulgwieriye Debatte, in'mlchre du Redner die Mißständt m den ftiidltschm HnmanUcitsanstalttn nach allen Richtungen hin bctcuchtcu. mw wobei Sozialdrinökratrn und ChrrsttMoziale sich Mnseiüg Vorwürfe wegen der MrnNtz der HumanitätsMalten Machen. Schlreßlich wird der Antrag des Referenten angenommen. Nachdem noch einige nnwestnllrche Neserate zur Annahme gelangt waren, wurde dw Sitzung in vorgerückter Abendstunde Mloffrn. . „• ÄlSViferhöhung des Lickt- und Kraftbezuges aus dem städtischen Elektrizitätswerk. .In der aestrlgeu^ ^tüdiralösitzung berichtete Stadtrat B r e l t n e v, über Me sich notwendig ergebende n a 111. (S i* h 0 h urr g d e r T a r r f e f st r den Bezug v 0 n L i ch t >fn b St x a f t v ul b t» E l r t t r i zi r ä r S w e r t e n. Es Tont aber infolge des am Nachmittag stattstndenden Teichenbogängm'sseZ der Todesopfer vom Sonntag z» keiner Beratung. Sie. wrrd..erst in erner. der nächsten SiMmgm stattfinden. Es kan» jedoch heme schon als ftststthend bezeichnet werden, daß zummdest mit einer B k r v v p v e l u u g d e r b i s h e r i g e n Taki f e fnr Li cht zu rcchntn m, während be: Abgabe von Krast ans den Mektriptätswerken die Steigerung nicht so cot* schntwend se« toll, iim dem Elektromotor, dem ja ohne Zweifel die Zukunft gehört, den Weg zu bahnen. Drohende EinsteSung der Bautätigkeit in Kvie«. Ter D^utschSficrrclchitche Aulschaftsverband des Bmrgewerdes eilt mit, daß er da-TtaatSaml für Handel, Industrie und Bauten verstandiaf hat, daß» JnÄS keine rasche Belieferung mit Zement und Weißkalt rrfolgk. S amstag den SS. d. M. d i e B a utat i g t e i 1 inW.r e » tingestelltwerdensoll. Infolge des vollständigen Mangels an Z<"— >d der ungenügenden Zufuhren an Gt'stkalk ist eine n \[a. luiiutät hervvrgtweten. geewnet, den Ruin des Bangewerbrs berbctzufüdren. Die vollständige Einstellung der Bantätigkit würde viele Tarnende von Arbeitern und Baugewerbetroib enden vor die Gefahr der E r w e r h S 1 v f i y 11 i t ft g 11 c ii nnd die Zahl der Ärbeitsloftn müßte einen nenrrlichen großen Zuwachs madren.., 9«den Krersen der Baugewerbet^ewenden' hat es bescrmdende Ileberraschung hervorgentsrn, daß die Negierung gerade in diesem ungünstigen Zeitpunkte einen E r n s ü b r z a l l a u f Z t iu e n t bestimmt hat, der ftüher nicht bestanden hät. „Dokumentenspiegcl^ bei de« städtischen Äemtern. In der lebten Litzung der BezülZvrrtretung Favoriten stMe BezerkSvorfiehec August S r g t dm Antrag» die ÄstagTstratSdtrektivn tut ersncheN. dir städtischen Aemter zn beaüftrqgeu, in allen Fällen, wo bei An'üchtN um Verleihung des Wiener Se i m a t r e M t e s, Veileihnng von K 0 « z e ss i 0 u t u, rkeilnng von Gewerbescheinen usw.» wo die Beibringung von Doknmenten erforderlich ist, »D v r w> tun 1 ensvie gel" zu verwenden und «ach Anlage derselbe« die Dokumenten den Pnrtele« s o f0 rt z »rückz « stell e«. DLgrKttdet wurde der An trag damit, daß m der Reget derlei Akten monatelang nrcht erledigt werden können, und daß währrno dieser Frist die Bewcrbcr ohne Dokumenten sind, die gerade in der g e g c n w a r r i g e n Z e i t sehr häufig und s e h r n 0 t w e n d i g gebraucht werden. Der Antrag gelangte zur eiristiMmige« Änuahme. Li. Zimt itzlü Nr. 182 Die ErMhruRg. Der MürKiKericht. Iü der E r b g Ul a r k t h ä.l l e st lüdM nür jene Mengen an Vs! lsteisch zur Ätisüg'-ülg» bic HK1 d?Ü rähoniti teN Bedarf der Bövwbchd bchunmr waren, über m $Ni'e feit letzten FleWl'eug!-nwche ü-chk behöben würden, w Ab habe wurde gestern wrMeSü Srme SnmtzM feistste "". dttsch.wtNdenfe UcHtcu Menge langen e nige tausend MdtzkünllN gegen kMcht'ü?s W AWnbe. Das Antzeböt der GsirnwärenrnäMe bMnd pus Gärtner- Aar, GmudAnt, Kohl und KvhftMen u, grtzpe» Mtttgen. Auch Spartzel war nbckätt rrhältlrch. .. _ Obft nt säst Nirgends zu habe«: Most ans dem Näschmante kamen zwe gäfiz kletNi Eendungen AMiWeidbeeM M, bi'e zn, K it.j-' bnl Kuogramm reißenden Ädsdtz fanden. Eier fehlten auf den Märkten. Dep Getreide- und Mehteinlauf. Vom dentschösterreiMchen Utaatsanü süe VölkseruÜhrung wird verlantdart: An Ger eide und wtebl find mit EnteMrNdimgen in. Drutichöster.-eich enwe'langt t . - . Am 18 Juni. 60t, Tonnen Getrtwe^-- Sh» Tonnen Mehl 1tmVv -i | », ■ .474:. : ' W. . » . . zusammen 740 Tonnen Mehl Am 19. Irmi. 408 Tonnen Getmde * 868 Tonnen Mehl ' m ■JU..«. zur Zusammen. 4ö0 Tonnen Mehl . Enckani seit 1. Inn, ^n -19 Tagen) znstlmnTen W.6Vis Tonnen Mehl. Derzeitiger Tagesbedarf 1716 Tonnen Mehl. Kartoffelabgabe. Bon beute. Samstag bis Montag den. SÄ. d. M. werden im VI. und VII. Bezirk Kartoffeln, und zwar^ I KrlogkamM für den Kopf gegen Äbtrennnng des Abschmtle» A abgegeben. Mrttettnngen der ,,Rohö". Heute S a m 8 t a g im sstniralmagazin. Vtlk Bezirk.! Pianstengafie 19: Abgabe von Sardellen nt reinstem. Olivenöl (Biertler), Backpulver. Kümmel Und Fra.näkastee von 8 bis 12 Uhr.- — Magazin, l. Bezirk, Ntbtlnngnmasie 7: Zitronen,. ^ranckkanec nnd Krachmandeln von 9 bis IS Uhr,!>„ tll^, IV., V.» IX., X., XII., Xm., XVJI, und XIX, Bezirk: Abgabe von Lekwar, Sardellen in reinstem Dlmentik mtd Fratttkkattee vk>n ä bis löllbr. X7lll. Bezirk: Abgabe von Sardellen in reinstem Olivenöl. u»d Zitronen vön 8 bis 13 Uhr» XXl. Bezirk: Geschlossen.; Bühne und Kunst. Ans den Theatern» . .In der Volks op er gelangt heule Wagners ^P a r s i f a l^. lnssührung. Beginn 5 U li v. | Im Johann Strau ß-T h e a t e r veranstalten'd:ü Bühnenmitglieder beule um \/»3 Uhr nachmittags eme Bor-! stellung zugunsten ihrer Ferüitkässt. Es wirken mit: Felix Wem-; gartner, Oslar Nedbäl, YlUiVvtc Jen da, VucicMarcel, Bcllw Atten. Los Lev. Claire Wolf, Ttude Mario, Wilhelm Klnsch/ Hans Lackner, Josef König, Robert Nastrlberger» Fritz Ncumann, Heinrich Pacher und. Mar Brod. Zur Aufführung gelangt dm Overetie „Mam'el Napoleon^ von Oskar Nedbal und „Die Uedermaus- ('s. AktX . . Den Abschluß des BeothovensesteS bildetdie am Dienstag den 34. d. M„ 1 Uhr abends, int großen Konzerthnns',ral stattfindende Äusführung der Nennten Symphonie unter Mitwirkung des SLngerbuudes. ^Dreizehnlii'.den" usw. Au Stelle Wilhem Furtwanglers, der behindert ist, wurde Oskar Fried als DmgeNt mr dieses Konzert gewonrien, Nestliche Karlen bei Heller,. 1., Bauernmarkt 3. Die Ü f f e n t k i ch e H ü ii p t p r 0 b e der Äuffübrnng von B e e t h 0 v e n s Neunter S i n f 0 n r e (Ausfiibrende: das Sinsonieorchester, der Süngeclunid „Dreizehnliuden"/ Klara Mustl. Hermine Kittel. Hermann Gallos, Franz Markboff, Dirigent: Oskar Fried) sindet am Montag den 38. d. -l'c., abends 7 llhr, im großen K 0 n z e r t b a u S s a a l c statt. Sitze zu X 7, ü, i, ö, 2 bei der Korizerikastc Heller, 1., Bauernmarkt 8. Im Wiener K 0 m 8 d i e n h a itj5 findet Samötag den 31. d. M.. 8 Uhr nachmittags, bei erntäßigten Preisen eine Wiederholung der SchanspteleS „Iphigenie aus Tauris" statt. — Sonntag den - 32. d. M., 3 Ubr nachmittags, aelangt „Emk Scheftel zne Ärederholung. Die für diesen Tag ^ausitsetzte Sondervorstellung des Klilturvrrbnndes Jabne „Da? (sclübnis nnd „Die Schwestern" findet Sonntag den 39. d. M.. 3 Uhr nachmittags,' statt. Die bereits gelösten Kartelr behalten ihre Gültigkeit. Ludwig W ü l l n e r beschließt seine diesjährigen Vorträge in Wien mit einem v 0 l k s t ü nr l i ch e n A b nt b am Montag den 23. b. M., abends 7 Uhr, un groß tu Mnstkv e r e r n s s a a l e. Das,Programm bringt neben Tichtnngen von Goethe und Schiller die F 0 r n m s z e n e aus Julius Caesar von Shakespeare iMd d'e Szene mn der N r n gparabel aus Lesfings Nathan. Sitze zmn. Preise von II 2. 8, 5, 7 (Cercle und Lotzen X in ab Montag den 28. v. M. bei H e l l e r, l>, Bauernmarkt 8. Deutscher iMufikerkalcndor 1V2V. Alle zue k 0 st e nlosen Aufnahme in den neue». 35. Jahrgang des Deutfcheir Mufikerkalenders (Mar HeW Verlag, Berlinl befhmnuett, auf die Musikchrvnik nnb Musilstatistik W 1 e » S bezughabenden Mitteilltngen, insbesondere die Adressen der anöüb.'tldeii lind schastendcn Tonkunstscr. Kapellmeister, Chorregentin, Mitfikichliteii. -Lehrer,. -Vereine usw wcchen ebestens ilu den Nedattcßr des Kalenders: ÜXnfikschriststeller Karl L. H e i d e n r e ich, Wie», U/,. O b e r e D 0 >1 a n st r a ß e 3 7 a, erbeten. Der in Vordereittma befindUche neue Jahrgang des Dechschen Mufikerkalenders, der nebst »einem leicheir -eitge'chinllichrn und statistischen Inhalt ein verläßliches Nachschtagewe.t aller derrcit erfaßbaren europäischen Ntttfikverbältniste darstellcn wird, soll schon nn September d. I. zur Slusgabr gelautzen. Schriften der Jugend. Eine lltede über ..Deutsches Reich. Judentum und Sosialisnurö" von HanS B l ii h e r richtet stch zwftv an feie Freidrtltsche Jugend, aber was dieser nach Wynecken geschulter Jagendbildner über das Jtldcntnni zu sagen weiß, ist auch ffir unsere Jugend vom höchsten Jmcreite. Preis K &. Dr. Sirgfnefe BernfeldS Buch „D a S j ü d i f ch e Volk und seine Jugend". DieS in lcitchtenden Farben gemalte Zukunftsbild einer alncklichcn jndi'chen Jugend kann mtserrm volkSbewnsiien Nachlvnchs nicht wirm genug zur Lektüre empfohlen werden. Preis broich. K 7/.'«>, ged. K 9.9t'. Zu beziehen durch die Buchhandlung R. Löwit, Wien, 1., Rötere turmstrüße 33, _^

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