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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-15 · Heft 146 (15.6.1919) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 146 (15.6.1919)
Date
1919-06-15
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Wien, Sonntag V _ —r.---: .... . Siteratur «^Wissenschaft. „Erez Israel." , Die Publikationen des Hauptbureaus des Jüdischen iNatiorralfonds, die heftweift unter dem Titel „Erez sJsrael" herausgegeben werden, ragen stets durch die Ge- -diegenheit ihres Inhaltes aus der Flut von Arbeiten süber die Fragen der jüdischen Kolonisation, mit denen.!wir gegenwärtig überschtvemntt werden, hervor. Dies igitt auch für bas soeben erschienene dritte Heft dieser MrblikationSreihe. Gemäß den Zielen des Jüdischen Nationalfonds > (I. N.-F.) spielen in seinen Veröffentlichungen die Fragen der Nationalisierung d e s Bo d e n s und!seiner Verpachtung an die Kolonisten die Haupt- Grolle. Im vorliegenden Hefte macht Dr. Rnppin, der -hochverdiente Leiter des Palästina-Amtes in Jaffa, einige Einwendungen gegen die restlose Durchführung des Prinzips der Bodennationalisierung. Er meint, daß »dadurch viele kapitalbesitzende Juden von der Ansied- -lung abgehalten werden könnten, das; der I. N.-F. nicht so viele Mittel aufbringen dürfte,, um so viel Boden zu kaufen, als für die Ansied lang in, größten Stil nötig wäre und daß die Pächter von I. N.-F.-Boden -nicht so ökonomisch wirtschaften würden, als es Eigen- Mmer des Bodens tun. Er glaubt daher, daß man in den ersten fünfzehn Jahren den Bvdenkauf durch Private tfreigeben soll. In dieser Zeit soll der I. N.-F. vorwiegend Häusler und Getreidebauern ansiedeln. Sorgt er von vornherein: dafür, daß Kleinsiedler von ihm Boden pachten.können, so sei die Gefahr, daß sie gezwungen fein würden, ihre Arbeitskraft von den kapitalkräftigen Siedlern, die auf eigen?,u Boden sitzen, ausdeuten zu lassen, nicht vorhanden. Ihm erwidert im selben Heft Nehemia de Lieme mit sehr einleuchtenden Argumenten. Der I. N.-F., wenn er sich fortan auf den Kauf des Bodens beschränkt, wird, nach den Erfahrungen des Krieges, sicher die nötigen Kapitalien aufbringen können. Das Verantwortlichkeitsgefiihl der Siedler wird durch das Pachtsystem nicht leiden. Denn mach allen Erfahrungen ist ein wirtschaftlicher Aufstieg des Pächters sowie sein und seiner Erben Verbleib auf dem Gute ein viel sicherer als bei dem Bodenbesihlfhstem. Diese Ansicht wird aufs wirksamste unterstützt durch die im selben Heft abgedruckten Vorschläge der englischen Kommission für Ansiedlung von Kriegsteilmehmern, die von Dr. Schlössinger ausführlich besprochen werden. Sehr interessant ist es, daß diese in. vielen Punkten sich mit den Vorschlägen Oettingers -decken, in bezug auf die Größe der Kolonien (hundert Familien), ihrer verschiedenen Typen, der Ausbildung der in der Landwirtschaft nicht erfahrenen Ansiedler sin Lehrfarmen. Ebenso sind Anklänge an die Oppenheimerschen Ansichten darin zu finden. Eine weitere Stütze erhält das vom I. N.-F. geplante Prinzip der Dauerpacht durch die Ansiedlungsmethoden in Australien, die Jakob Oettinger bespricht.! Der Haupteinwand, der stets gegen das Erbpachtfystem erhoben wird, ist der, daß nur bei Bodenbesitz eine Unterlage für langfristigen Kredit ^Hypotheken) gegeben sei. Abgesehen davon, daß der Ansiedler durch eine Bodenhypothek doch nur einen großen Teil des bei Ankauf des Grundes hineingesteckten Kapitals zurückerhält, Pas er bei Pachtshstem überhaupt erspart, daß Ferner die Pachtrate tief unter der Belastung durch die Hypothekenzinsen gehalten sein wird, ist es besonders mach' den von den deutschen Bodenreformern vcrfochitenen Prinzipien feststehend, daß auch das Erbbaurecht belehnbar ist. I Julius Simon liefert eine hochinteressante, mit zahlreichen Berechnungen ausgeftattete Untersuchung des Beleihungswertes bei diesem System. Da sich der Wert eines Gutes letzten Endes nach dem Ertrag richtet, der auf ihm erzielt werden kann, dieser aber beim Pachtshstem nicht geringer, sondern durch die erwähnte Zinsenersparnis eher höher sein wird, als bei Wirtschaften auf eigenem Boden, so kann es nicht überraschen, daß Simon nach' eingehenden Berechnungen zum Schluß kommt, daß beim Pachtshstem keine geringere Kreditbasis vorhanden ist, als beim Eigenbesitz des Bodens. Beim ersteren ist zudem ein viel geringeres Kapital der Kolonisten nötig, respektive er ftuttt das für Bodenkauf ersparte Kapital zu Jnvestiitionen benützen, ist also jedenfalls günstiger daran. Diese Untersuchung ist auch deshalb ungemein wichtig, weil durch sie nachgewiesen wird, daß auch bei Erbpachtsystem der Hypothekarkredit (aufgebaut auf Pfandbriefausgabe) auf geschäftlichem Wege beschafft werden kann. Wie das geschehen soll, bespricht de Lieme in dem .schon erwähnten Artikel und macht dafür wvhldnrchdachte Vorschläge. Salomon Kaplansky schreibt gleichfalls über die Kapitalbeschaffung für Palästina. Er wer Daraus hin, daß auch diesbezüglich Theodor Herzl schon in seinem „Jndenstaat" vieles Grundlegende vorausgedacht hat. Kaplansky scheidet scharf zwischen den Kapitalien, die für Bodenkauf und jenen, die für die Entwicklung von Landwirtschaft und Gewerbe benützt werden. Letztere müssen unbedingt auf gesellschaftlicher Basis beschafft werden und dies ist durchaus möglich. Das Kapital für den Boden kann durch Spenden für den I. N.-F. und seinen „Landfonds" aufgebracht werden. Auch eine Nationalsondsanleihe sei denkbar, da ja seine Eingänge eine Garantie für die Verzinsung bieten. ZSaplanSiy schicht den (Geldbedarf des I. Je. /y. in den ersten 30 fahren ans 1 Milliarde Franken. Er kommt Wiener Morgerrzeitimg_ 15. Juni 1919_Nr. 146^ deshalb tzu der Forderung, daß der I. N.-F. fortan zumindest 10 Millionen Franken Pro Jahr ein nehmen müsse. Dieses Ziel zu erreichen, kann deshalb nicht schwer sein, weil die Eingänge des Ji N.-F. schon bisher'eine Tendenz zu rascher Steigerung zeigten, worüber im vorliegenden Heft ausführliche Daten gegeben sind. So haben -sich zum Beispiel in 11 Jahren (1908 bis 1918) die Eingänge aus Büchsen versiebenfacht. Im Jahre 1918 hat der I. N.-F. 2i-b Millionen Franken eingenomnren. Hierzu ist aber zu bemerken, daß infolge der Valutadevalvation die in Franken umgerechneten Beträge kein Bild der rapiden Steigerung der Eingänge in einzelnen Ländern geben. So hat Oesterreich im Jahre 1918 über 1 Million Kronen gesammelt, die nur als 360.000 Franken ausgewiesen sind, gegenüber' bloß 200.000 Kronen im Jahre 1916 das ist eine Verfünffachung in zwei Jahren. Durch die enorme Steigerung des Interesses für Palästina, die namentlich in Amerika nach Erwerbung der Konzessionen am Friedenskongreß zu erwarten ist, kann nicht bezweifelt werden, daß die Eingänge sich vervielfachen und die gewünschte Höhe erreichen oder noch übertreffen werden. Da sich der I. N.-F. auch im Kriege als Hort der nationalen Kolonisation erwiesen, wird die Kenntnis seiner fttihenden und helfenden Tätigkeit, über die das neue Heft von „Erez Israel" barichtet, ihm 'sicherlich neue Freunde werben. Das reichhaltige Heft, das noch vieles andere, wie zum Beispiel einen Bericht von Natan Groß, dem verdienten Sekretär des Hauptbüreaus, über das Herzlmufeum, für das schon Vorarbeiten geleistet sind, enthält, läßt nur einen Wunsch zurück:?daß seine Nachfolger in rascherer Folge als bisher erscheinen mögen. Auch wäre es zu begrüßen, wenn von unseren Zentralen aus bald regelmäßige Uebersichten der nunmehr unabsehbaren Palästinaliteratur (Vorschläge, Diskussionen nsw.) nach Materien geordnet, mit kurzen Uebersichten, herausgegeben werden würden. Der Eifer, mit dem in allen Ländern die einschlägigen Probleme diskutiert werden, beschert uns eine solche Flut meist h;hr wertvoller Anregungen usw., daß eine kurze Orientierung der für die schließlich zu treffenden Entscheidung mitverantwortlichen Angehörigen der zionistischen Organisation nötig erscheint. 3}«; Zentralen haben selbst das 'größte Interesse daran, daß-sie die Verantwortung teilen und sich ihre jeweiligen Entscheidungen als das Resultat der. Uebereinstimmung einer überwiegenden Majorität darstellen. __ ad—bm. Fritz von Unruh: „Opfer g an g" (Berlin, Erich Reiß- Verlag.) Allmählich öffnen sich die Kerker des Geistes. Aus Katakomben steigen wie Gespenster einer früheren Zeit Menschen, Bücher, Gedanken, die der Krieg in Schutzhaft nahm. Im Angesicht -des Massengrabes vor Verdun entstanden, im Sommer 1916. bereits vollendet, durfte „Opsergang" erst jetzt erscheinen.' Es gab also auch damals schon. Menschen, die den ganzen Wahnsinn des Krieges begriffen; fast sträubt man sich, daran zu glauben, denn wie vermochte der Krieg zu dauern, wem, nicht allein dadurch, daß die Menschen es nicht anders wußten? „Opsergang" ist eines der sechs wahrhaften Kriegsbüchev, dieallein bestinimt scheinen, für eine spätere Zeit zu'leben. Es beleuchtet die Menschen von hüben, wie Barbusses „Feuer" sie von drüben beleuchtet. Und eS ist hier wie dort das gleiche. Hilflose Menschlichkeit des einzelnen — und gläsernes Addieren, Multiplizieren und Zerschmettern des ganzen. Dieser unfaßbare Kontrast der Masse, der den Willen zahlloser Einzelmenschen in sein Gegenteil umbiegt und zum Werkzeug in der Hand eines übermächtigen und unsichtbaren Feindes macht, rollt sich an Bildern und ungekünstelten Ausschnitten aus dem Tagesgeschehen vor uns aus. Er gipfelt in einer Szene von erstaunlicher Stärke: tvie der Kommandierende von. Verdun vom Chef des Feldheeres „abgesägt" wurde, weil ihm der Wahnsinn der Verluste jedes weitere Anstürnreu sinnlos erscheinen ließ. „Abgang .400.000? Soviel hatte ich gerechnet." Und als jener ein Bedenken wagte: „Sie sind alt geworden, General. Denken Sie darüber bitte zu Hause nach!" Im Zentrum fallen Worte, von denen man nicht begreift, daß Menschenzunge sie sprechen kann und wie durch Berührung eines elektrischen Kontaktes fliegen irgendwo an der Peripherie hunderttausend Menschenglieder in die Luft. m. Die Begründung drr Akademie für die Wissenschaft des Judentums in Berlin. Am 25. Mai d. I. fand im Sitzungssaals der Repräsentanten-Versammlung der jüdischen Gemeinde zu Berlin die konstituierende Sitzung des Vereines zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums statt. Die Anregung zu dieser Gründung gab vor jetzt mehr als einem Jahre kürz vor seinem Tode der Philosoph Hermann Cohen. Er wollte den vorhandenen Anstalten nicht eine neue Bildungs- und Lehrstätte hinzufügen, sondern die wissenschaftliche Einzelarbeit in großzügiger Weise systematisch zusammenfügen. Der Plan wurde von einem Kreise interessierter Männer ausgenommen und in stiller persönlicher Werbearbeit soviel an Kapitalien und Beiträgen zusammengebracht, daß ein wenn auch vorläufig nur kleiner Anfang der Arbeit gemacht werden kann. Es sott in allernächster Zeit ein Forschungsinstitut eröffnet werden, aus dem sich später die Akademie entwickeln soll. Der Verein bezweckt die weitere Aufbringung der Mittel, von deren Höhe die Verwirklichung des Akademiegedankens ganz wesentlich abhängig sein wird. In der konstituierenden Sitzung wurden der wissenschaftliche Vorstand des Forschungsinstitutes sowie der VerwaltungSrat und ein Ausschuß gewählt. Vertreter verschiedener jüdisch-wissenschaftlicher Anstalten und Verbände drückten der neuen Institution ihre besten Wünsche ihrer Organisationen aus. Mehrere Mitteilungen werden in die Oeffentlichkeit gelangensobald die Arbeiten des Forschungsinstituts begonnen haben. Die Geschäftsstelle des Vereines zur Gründung und Erhaltung der Akademie für -die Wissenschaft des Judentums befindet sich in Berlin, KurfÜrstenbamm 193. „Jüdische Bauern". Der neue Jude, der Ackerbauer, der die tausendjährige Sehnsucht nach der eigenen Scholle und dem verheißenen Vaterlande treu bewahrt hat, ersteht in S. Z e m a ch ä Buch „Jüdische Bauern" auf das lebendigste gezeichnet vor unseren Augen. Diese, ar,S dem Hebrä,sehen übersetzten Geschichten anS dem neuen Palästina sind ans wirklichen, Erleben en,standen und wirken deshalb mit rrnmittrlbarer überzeugender Plastik. — Preis gebunden K 8.80, br. K 6.00 — Zu beziehen durch die Buch- Handlung R. Yüun>. Wien, 1. Rolcnmri'.ut! aw -, Wien—Berlin. Heüte Vas Uhr nachmittags am Prater Sportplatz. Zum 25. Male findet heute das Städtewettspiel Wien—Berlin statt. Genau 30 Jahre sind es her. seitbem die Auswahlmannschaften der beiden^ Hauptstädte einander zum ersten Male gegenüberstanden. Das damalige Zusammentreffen ging auf der Praterbahn vor sich. Die Berliner stellten eine sehr starke Mannschaft und blieben 2:0 siegreich. In den Reihen der Wiener waren mehrere Engländer tätig. In den folgenden Jahren brachten die Städtewettspiele Wien—Berlin abwechselnd Erfolge der Winer und Berliner, bis sich allmählich eine konstante Ueberlegenheit der Wiener Klaffe herauskristallisierte, was dem Wettbewerb viel von seinem Interesse nahm. Diesmal hat derBrandenburgische Fußballverband eine sehr starke Mannschaft nach Wien geschickt, aber trotzdem gibt man ihr fast keine Aussichten auf Erfolg. Man hält das Wiener Team für genügend stark, um die Gäste mit einigen Toren Differenz abfertigen zu können. Zu großer Optimismus hat sich zwar oft schon gerächt, man darf aber mit Recht zu den Vertretern der Wiener Farben Vertrauen haben. Den Gmndstock der Mannschaft, die in der bereits gemeldeten Aufstellung antritt, bildet die Rapid-Elf, der nicht weniger als 8 Spieler entnommen sind. Fischern (Germania) wird dem Angriff sicherlich eine besondere Note geben. Popooic (Amateitte) ist noch immer unser bester Verteidiger und sein Klubkollege Iokl im Tor dürfte kaum dazu kommen, viel zu verderben. Das Wettspiel findet auf dem W. A. C.-Sportplatz im Prater statt und beginnt pünktlich um halb 6 Uhr. Die Kasseneröffnung erfolgt um halb 2 Uhr. * Der F u ß b a l l verband erläßt 'nachfolgende Bekanntmachung: . Die Tageskasse befindet sich Sonntag in der Zeit von 9 bis V*12 Uhr im Sekretariate, J., Annagasse 7, ab V-2 Uhr am Sportplätze. Die Wettspielbesucher werden auf die Straßenbahnlinien H, H 2, J 2, L, M und 4 aufmerksam gemacht, welche bis zum Platze führen. Weiters wollen die Verkehrslinien, die bis zum Radctzkyplatz und Praterfiem führen, verwendet werden, von wo aus in wen,gen M,nuten der Sportplatz zu Fuß zu erreiche,, ,st. Die Besucher werden neuerlich nm Anfrechterhallung der Ordnung und um Benützung des der Hanptallee'zn gelegenen Ein- und Ansgangstores gebeten. . Statistisches vom Städtespie! Wien—Berlin. Wenn ersten Städtewettspiel, das am 29. Oktober auf der Praterbahn stattfand, trat das Wiener Tenn, in folgender Ausstellung an: Tor: M o l l i s cb (Biennal; Beleidigung : H. L o w e und Dr. M e nz , e s (Cricketer); Deckung: N.o.scnfel'd (F. C. 1898), Windet t und R. W ä g n e r (Cricketer); Angriff: D e t t e l n, a y e r, St a r -r ach (W. A. C.), Lenthe, B l y t h und S h i r c S (Cricketer). Von den bisher zur Austragung gelangten 24 Slädtewettspiclen fanden 12 in Wien, 12 in Berlin statt; sie brachten folgende Ergebn,sse: 27. Sept. 1899 in Wien: Berlin siegt 2: 0. 5. März 1905 in BerlinBerlin siegt 3 :1. 6. Nov. 1905 in Wien: Wien siegt 4:0. 1. April 1906 iu Berlin ^Berlin siegt.8 :1. 4. Sept. 1906 in Wien: Wien siegt 8 :!. 7. April 1907 in Berlin: Wien siegt 2 : i. 5. Okt. 1907 in Wien: Berlin siegt 2 : 1. 5. April 1908 iu Berlin: Wien siegt 3:1. 4. Okt. 1908 in Wien: Wien siegt 4 : o. 28. März 1909 in Berlin: Wien siegt 3:2. 3. Okt. 1909 in Wien: Wien siegt 1 : o. 3. April 1910 in Berlin: Berlin siegt 2 : i. 8. Okt. 1910 in Wien: Wien siegt 4 : 3. 9. Avril 1911 in Berlin: Wien siegt 8:1. , 11. Okt. 1911 in Wien: Wien siegt 4 : o. 3. April 1912 in Berlin: unentsch.: 1:1. 6. Okt. 1912 in Wien: Wien siegt 2 : o. 6. April 1913 in Berlin: Berlin siegt 2:1. 6. Okt. 1913 in Wien: unentsch.: 3:3. 5. April 1914 in Berlin: Wien siegt 3 : 0. 4. Okt. 1914 in Wien: Wien siegt 5 :1. 28. März 1915 in Berlin: Berlin siegt 4:3. 17. Okt. 1915 in Wien: Wien siegt 7:0. 3. April 1916 in Berlin: Berlin siegt 2:1. Lrichtathletische Wettbewerbe des W. A. F. Die ursprünglich für gestern anberämnt gewesenen leichtathletischen Wettbewerbe des W. A. F. komrneu beute vormittags. Vr10 Uhr, in Hüttcldori zur Austragung. Da cs das erste offene Meeting des Jabres ist, gibt sich dafür allgemeines Interesse kund. Unter den Genannten befinden sich last alle Leichiathleien, die an den am 28. und 29. Juni stattsindendci, Mersterschaften teilnehme,, werden. Im Rahmen der heut,gen Veranstaltung finden auch mehrere Wettbewerbe für Damen statt, zu welchen ebenfalls zahlreiche Nennungen cingclalffcn sind. Der Sportklub Hakoah spielt heute um 10 Uhr vormittags mit einer kombinierten Mannschaft gegen die P rate r Sportfreunde, einem tüchtigen Bereu, der U. blasse. Die Hakoahner werden dieses Wettspiel, das auf dem Hakoahplatz in Floridsdorf staltfindet, zur Ausprolncrnng einiger neuer L'kräste benützen. - Der M. T. K. in Wien? Der M. T. Sl, Ungau,s Meistermannschaft, sott am 22. Juni .in Wien gegen mapiv spielen. Derzett ist cL wohl noch sehr fraglich, ob dir Ungar» alle Neisehinderniffe werden überwinden können. Französische Leichtathletik. Die lranü'si'che Leichtalhlelik steh, auf sehr hoher Stufe. So haben die jüngst stangesulidcncr, Schulmeisterschaften Resultate gezcilig^. mit denen sich unsere nicht vergleichen können. Die wichtigsten Eigelmisse waren: 100 Meter: Durier (11'6 Sek.); SCO Meter: Wattinc Sek.); 1500 Meter: Protais (4 Min. 25 Sek.); Kagelsloße»: Casella (1142 Meter); 110 Meter HÜrdcnlansen: Durier (17 Sek.); 400 Meter Hürdenlansen: Dcchambnrc l<!2 Sek.': 3l>0 Meter: Glachant (2 Mm. 8 Set'.); -100 Meter: t^iarlia,» (.'.3 Sct'.-: 29eitsprung: Merccry (<>'48 Meter); Hach0"-"»g: Giiilloar (1'75 Meter).

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