Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 146 (15.6.1919)
- Date
- 1919-06-15
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 148 Wiener Morgeuzettung 15. Juni 1919 Wien, Sonntag Seite 7" y Die Ernährung. Der Marktbericht. Lärmende Kundgebungen in der Grobmarkthalle. Der Andrang war gestern auf allen Märkten außerordentlich lebhaft. Während aber auf den Grünwarcnmärkten die Nachfrage reichlich gedeckt war, waren die Vorräte in der Gr o ß- Markthalle, dem Zentralfleischmarkte von Wien, schon in den ersten V e r k a u f s st u n d e n erschöpft. In der G r o ß m a r k t h a l l e gab es außer jenen Mengen Fleisch für den rayoniertcn Bedarf — über 10.000 Kilogramm Pökelfleisch — etwas Kitz-, Ziegen-, Schaf- und Lammfleisch und Fleisch von z w e i (!) K 8 l b e r n. Die Vermutung, daß Kalbfleisch zu haben sein werde, hatte eine außerordentlich große Anzahl von Käufern in die Großmarkthalle gelockt. Mit Rücksicht auf das geringe Quantum konnte aber nur ein ganz kleiner Teil der Kauflustigen Kalbfleisch erhalten. Alle übrigen Besucher waren bemüht, daS Pökelfleisch zu erstehen, aber auch diese Vorräte waren um ö ttfir bereits a u sv e r k a lt s t. Da ein großer Teil der Verbraucher vollkommen >e;r ansgegangen war, gab cs wieder l ä r m e n d e D e m o nstrationenund d i e H a l l e mußte, um Ausschreitungen z n vermeiden, um diese S t ü n d e geräumt und geschlossen werden. Auf den G r ü n w a r e n m ä r k 1 e n war das Angebot itr Gartnergemüse, Svinat, Spargel und heurigen Karotten mehr als^ bedarfdeckend. Die Preise haben aber keine weitere Ermäßigung erfahren. Südfrüchte und Zitronen waren weit über Bedarf angebvten, dagegen waren die zur Verfügung gestandenen Mtngen von Ei cm überall viel zu klein. Der Getreide- und Mehleinlauf. . Vom deutschosterreichischen Staatsamt für Bolksernährnng wird verlautbart: An Getreide und Mehl ,".üd mit Ententesendungen in DeutfchLsterreich. eingelangt: Am 13. Juni. 587 Tonnen Getreide — 259 Tonnen Mehl ferner ....... . .... . . . 468 zusammen 722 Tonnen Mehl ..Einlauf seit 1. Juni (in 13 Tagen) zusammen 22.312 Tonnen.Mehl.. (Derzeitiger Tagesbedarf 1716 Tonnen Mehl. , Wieuer Jugend Hilfswerk. Mittwoch wurden zwei weitere amerikanische Kinderküchen, eine in der Stadtparkmeierei nie 300 Schulkinder aus dem I., III. und IV.- Bezirk und eine in der Schule X.VII. Bezirk, Wichtelgasse 67, für 400 Kinder dieses Bezirkes eröffnet. Bürgermeister Reumann besichtigte über Einladung,des amerikanischen Kommissärs Dr. Geist die Aus- Ipeisrstelle im Stadtpark. Die Beteilung zahlreicher öffentlicher und privater Fürsorgeeinrichtmigen mit amerikanischen Lebensmitteln ist inr Laufe der letzten Tage soweit fortgeschritten, d a s; s ch o n rund 24.000 Kinder in Tagesheimen,, Horten. Waisenhäusern, Kinderspitälern irsw. mit imievtfttitifdjen; Lebensutitteltp a n sgesP ei st .. w erde n. In den^äffenstlcheu.Ki.nderküchen stehen rund 7000 Kinder itt Ansiveniptg.In, den nächsten Tagen solle die A u sspe i f'u n g von j e tau s e n d unterer.n ä h r t e n M i t l e 1s ch ü l e r n im Augarten und im Kursalon begimten. Auch werden'voraussichtlich in der nächsten Woche weitere amerikamsche Kindertüchen und einige Speiscstellen in Schulen, io im IV.. >X.. XVl.-.. und - XVIII.' Bezirke ihre Tätigkeit beginnen. Ferner iollen demnächst an die Ferienerholungsstättcn außerhalb Wiens Ergänzungen,'ans den amerikanischen Lebensmitteln zn ' beit rattonierten eigenen Nahrungsmengen überwiesen werden. Fettabgabc. In der Woche vom 15. bis 21. d. M. wird mich er die volle Wochenfettquote von 12 Dekagramm Fetlprodukten pro Person in amerikanischem Speck zur Ausgabe gelangen, so, daß auch die Fettkartenabschnitte für nichtrahoniertes Fett zur Einlösung kommen. Bei den städtischen Schweinespeckabgabestellen werden pro Person 12 Dekagramm Salzspeck gegen Abtrennung des B-Abschnittes Nr. 144 und der beiden Abschnitte Nr. 144 für nichtrcchoniertes Fett der Fettkarte sowie Durchlochung der Ziffer 48 der gelben Mehlbezugskarte ausgegeben. 12 Dekagramm Salzspeck kosten K 3'60. Organisierte Verbraucher mit blauen Mehlbezugsschrinen erhalten die Fettquote bei der Verschleißstelle ihrer Konsumenteuorgamsationen. Kartoffelabgabe. Montag. Dienstag und Mittwoch werden, im V., X., XI., XVI. und XVll.. Bezirk Kartoffeln gegen Abtrennung des Abschnittes 8 der Kartoffelkarte abgegeben. Aus technischen Gründen wird bis auf weiteres bei jeder Abgabe I Kilogramm Kartoffeln für die Person ansgegeben werden. Die reihenweise Belieferung der Bezirke wird beibehalten, da die Ankünfte leider noch immer nicht so groß sind, um eine allgemeine Ausgabe in allen Bezirken gleichzeitig zn rrmöglichett. Abgabe von Anterzündholz. Die Abgabe von je 5 Kilogramm Untcrzündholz an einen Haushalt für eine Woche erfolgt in der Zeit vom 16. bis 21. d. M. gegen Abtrennung des Ziffcrnabschmttes34 des amtlichen Einkanfscheinrs. Der Preis ist unverändert geblieben. Mitteilungen der „Nohö". Morgen M o n t a g : Zentralmagazin, VW. Bezirk. Biaristengaffc 10: Lekwar, Sardinen in Olivenöl (Ficrtler), Zttrottcn, Sardellen in Oel. Walzgrieß Don 8 bis 12 Uhr und von 3 bis 5 Uhr. — I. Bezirk: K.-B.-Seifc, Tviletteseise, Zitronen, Franckkaffee, Krachmandeln von 9 bis 12 Uhr und von 3 bis 5 Uhr. - II., III., IV., IX., X. XII., XIII., XVll und XVlll Bezirk: Lekwar und diverse Kleinigkeiten von 8 bis 12 Uhr und von 3 bis 5 Uhr. — XXI. Bezirk: Zwirn, Bari. Labsal. Salz, Suppenmasse, Franckkaffee,, Walzgrieß von 2 bis 4 Uhr. — XIX. Bezirk: Geschloffen. Die Mitglieder und Genossenschafter werden anfgefordert, sich von nun an bei uns rayomerm zn lassen. Die Anmeldung geschieht mit dem blauen Mehlbezugsschein in einer unserer Abgavestelleu. Die Errichtung neuer Abgabestctten ist i>l Aussicht genommen. Wir weisen daraus hin, daß die raßon'.erlm Knuden sämtliche Artikel an einem bestinitnten Tag der Woche erhalten. W. I. W. Dienstag bnt 17. d. M. von 9 bis 11 Uhr, blau, gerade Nummern; von 3 bis 5 Uhr. blau, ungerade Nummern. Mitiwoch den l8, von 9 bis 11 Uhr.. grün, gerade Nummern; von :• bis 5 Uhr, grün, ungerade Nummern. Freitag den 20. von bis 11 Uhr, gelb, gerade Nummern; ,don 3 Ins 5 Uhr, gelb, ungerade Nummern. Samstag von 9 bis 11 lUu\ rot. gerade •i’i'mmc'.H; von 11 bis 1 Uhr, rot, ungerade Nummeo!». Bühne und Kunst. Konzerte. Dr. Viktor Funk machte in einer wohlgelirngetren Aufführung mit einem praktischen Ergebnis seiner Bachstudien bekannt: der deutschen Uebersetzung des Magnisicat in v, das unter Mit" Wirkung des Wiener Chorvereines und des vom Dirigenten geschulten gemischten Chors nach guter Vorbereitung zu hören war. Die Notwendigkeit einer Uebertragung des lateinischen Textes kann nicht gerade als zwingend betrachtet werden. Aber es muß eingeräumt werden, daß die vorliegende Arbeit mit Verständnis und Liebe gemacht wurde. Da sie mm einmal vorlicgt, wtrd sie sicherlich von ähnlich Strebenden gerne benützt werden. Das Werk selbst übte seinen ewig frischen Zauber aus, deffen Geheimnis in der Ausmalung so differenzierter Seelerlzustände mit so vielfältigen Mitteln, wie es Bach hier durchführt, gelegen ist. Vom jauchzenden Lobgesang der Chore nmschloffen, findet inan wundervolle ariose Stücke, bald von reinem Streicherklang, bald von delikatest ausgcwählten Jnstrummtalkombinationen untermalt Bachs volle Meisterschaft spricht aus dieser in aller Schlichtheit doch so ergreifenden Komposition. — Ein Wort noch zu dem in diesem Konzert geübten Vorgang der zweimaligen Aufführung, des gleichen Werkes. In der häuslichen Musikpflege» die Studium mit Genuß identifiziert, mag dies gebräuchlich sein, im öffentlichen Musikleben aber, das doch die pädagogischen Forderungen vernachlässigen könnte, wird eine solche Maßnahme immer Befremden erregen. Es ist nicht jedermanns Sache, ein vierzig Minuten währendes Musikstück mit unverminderter Ansnlerkiamkeit zweimal zu genießen. Es widerspricht auch dem Geist der Musik, die in ihrer Formerllehre die Oekonomie der Wiederkehr des Gleichen fordert bis zu dem Punkt, wo das musikalische Ereignis genügend bestimmt sich dem Hörer cingepragt hat. Darüber hinauszugehrn aber, heißt den Komponisten schulmeistern und verstößt gegen das Ebenmaß seines Werkplanes. Mögen auch die Absichten die besten sein, im öffentlichen Konzert erscheint der dozierende Ton nicht angebracht. — Ein Gedächtniskonzert für Robert F i s ch h o f, den Wiener Komponisten und Pädagogen ließ wieder die Erinnerung an dieses feinsinnige Künstlernaturell lebhaft werden, das in zahlreichen Liedern und kleineren Kompositionen Andcnkell an {cht.bcr Musik geweihtes Erdenwalleu Hmterlassen hat. Es manifestierte sich ein liebenswürdiger, am liebsten in schnmannesken Träumen sich ergehender Schaffensgeist, der gleichwohl das kompositorische Rüstzeug mit Vollendung handhabt und es verdient, der Vergessenheit entriffen zu werden. Georg M a i k l imd Marie Gntheil-Schoder sangen die wirksamsten seiner Lieder, Margarete G e l b a r d und Olga Hueber- Mansch im Verein mit Rudolf Fitzner waren erfolgreiche' Interpreten seiner Kompositionen für Klavier und Violine. Ein.e erlesene Künstlerschar, die dem verewigten Künstler dankenswerte Pietät erwies. — Nektar von F l o n d o r gab einen zweiten Liederabend, der an äußerlichem Erfolg dem ersten glich und das damalige Urteil bestätigen ließ. Eine Bühnensängerin, die mit den Mitteln der Bühne auch im Konzertsaal zu wirken versteht und ihr anziehendes Programm geschmackvoll und mit unfehlbarem' Gelingen verrtägt. So stellte sich auch diesmal der Beifall des intcreffierten Hörcrkreffes verdientermaßen ein. . Dr. K, M. Hcrzls „Neues Ghetto" in London. Wie der „Jewisv Chronicle" meldet, wird H e uz l S bekanntes Schausviel „DaS neue Ghetto" am 23. Juni zum erstenmal am Pavilion-Theatre im Londoner Osten d ausgesührt werden. Die englische Uebertragung rührt von M. T. L a n d a her, der das Werk auch inszeniert. „Das neue Ghetto" soll eine Woche lang allabendlich und zweimal nachmittags, gespielt werden. Wie der „Jewish Chronicle" berichtet, sehen die jüdischen Kreise in London der Aufführung mit besonderem Interesse entgegen. Die Wiener Zeitkunst, I., Mcchsedergaffe 2. eröffnet am 17. Juni die Kollektivausstellung K l o tz -- D ü r r e n b a ch. Ga ff 6 Franz Josefs-Kai! EINLADUNG. Der Gefertigte erlaubt sieb hiemit, höflichst die P. T. Gäste auf seinen im Kaipark (nächst der Sfcefaniebriicke) herrlich, gelegenen KIOSK aufmerksam zu machen und um ihren werten zahlreichen Besuch zu bitten. Für aufmerksame Bedienung und gute Gejpünke wird gesorgt. 395 Max Rappaport, Catetier. |Stammsitz der Zionisten! in allen VrkiSlagen. Reparature» unter Garantie. Farbbänder für nfle Systeme, erstklassiges Material. Leo». Kurzer, Wien, 01!., Weßbahnstraße 23. Telephon 31537. st ff’—--^ Haben Sie Ihr Eigentum sohon vor ElnbrnciU gesobützt? 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Er dankte int Namen des Autors und itn Namen des gesamten Künstlerpcrsonals und betonte, die Inszenierung sei nur dadurch möglich geworden, daß sich die ersten Künstler für die zahlreichen kleinen Sprechrollen des Volkes von Theben zur Verfügung gestellt hatten. Wir konnncn noch auf das interessante Werk, dessen inneren Wert man nicht überschätzen, darf, und ans die herrliche Ausführung des näheren zurück. ' Weingartner — Direktor der Dolksoper. Die schwebende Dircktionskrise im Wnhringcr Theater scheint sich einer befriedigenden Lösung zn nähern. Herr Mader, der zwar auf seine Vcrtragsrcchte pocht, aber doch die Unmöglichkeit seines Bleibens eiuschen dürste, soll dem ehemaligen Direktor der Hosoper das Feld , räumen. Mit Weingartner zieht dann hoffentlich * ein neuer Geist in die Volksoper ein, denn was unter dem jetzigen Regime geleistet wurde, ist für Proviuzverhältmsse wenig, für eine Mnfikstadt vom Range Wiens aber eine unverhüllte - Blamage. Die -- Berufung Weingartners wird,, , endlichauch die Gerüchte verstummen lassen, die hartnäckig von dunklen Intrigen im Zusammenhang mit der Opposition-gegen Strauß zn berichten wissen. Die Dopvelstellnng als Leiter der Philharmonischen Konzerte und Direktor de§ zweiten Opcrn^ Institutes mußte^ seinen Ehrgeiz saturieren. Er gewinnt damiteine dominierende Stellung im Musikleben Wiens, die ihm itt,' solcher Unabhängigkeit auch sein früheres Amt lucht gewähren konnte. Für das Theater selbst eröffnen die sich erfreulichsten Aussichten. Der Name eines führenden Musikers an seiner, Spitze bedeutet ein Lockmittel nicht nur für das.Publikum, sondern auch für zahlreiche Künstler, so daß eine wohltuende Regeneratiün,, des Ensembles tu die Wege geleitet werden könnte. Bor allem - aber bietet sich die Aussicht ans ein künstlerisches Programin und - ziclbewnßte Arbeit. Die Hilfe kommt zur rechten Zeit. Demi alle, Kreise waren sich einig, daß unter den gegenwärtigen Vcrhältniffeii dort die Not. am höchsten war. ' , | Neue Wiener Bühne. (Moissi als „Oswalds.) Dje Nolle des Oswald in Ibsens „Gespenster" gehört zu . Alexander Moissis bekanntesten Leistungen. Er verzichtet auf die naturalistische Darstellung pathologischer Erscheinungen-- die subalterneren Talenten zn billigen Erfolgen zn ver-; helfen pflegt und gestaltet seinen Oswald vo>t innen heraus.. Ein braver, solider Junge; ein Müttersöhnchen, das > die I Angst vor dem drohenden Entsetzlichen,' das in ihnt schlummert,--- heimtreibt in die Arme der Mutter. Alles voll natürliche' Echtheit, die wirkt, weil sie nie gesucht erscheint. . Das Wertvolle dieser darstellerischen Leistung liegt gewissermaßen darin, daß sie, die, rein technisch bewertet und von außen gesehen, im selben Niveau zu liegen scheint, wie sonstige gute technische Schanspielerarbeit, diese oben dadurch so beträchtlich'' überragt, daß.man hier überall das Flnidnin des Persöu--.. lichen walten spürt. Ein natürlicher Adel liegt über biefem Oswald, ihm glaubt man den Ekel vor denc Häßlichen,, dessen . Ausbruch er stündlich befürchten muß'; seine Tragik ist' „das Los des Schönen auf der Erde". Die gestrige ÄnssührNiiq.^ hatte die Regie wirksain ans einen einheitlichen ToN" äbget- " stimmt. Als Tischler Engstrand bot Herr Stärk eine treffliche Chargenrolle, auch der Pastor Mauders des Herrn. « Schreiber war bis ans etliche Undeutlichkeiten gnc in der-, Charakteristik. Die beiden. Darstelleriimen der weiblichen Fi- . guren veruiochteir weniger zu befriedigen. —d. '/ Aus dep Theatern. Der Spielplan für das B u r g t h e a t e r für die kom- , mcnde Woche lautet wie folgt: Heute Sonntag:. „Pygmalion"; Montag: ^Liebelei" — „Literatur"; Dienstag: „Des Meeres .und der Liebe Wellen"; Mittwoch: „Maria Stuart"; Donners-', tag: „Die Jüdin von Toledo"; Freitag: „Jaakobß Traum"; ‘ Samstag: „Was ihr wollt". — Im S ch o n b r u,n n e r - Schloßtheater: Heute Sonntag: „Tristans ° Tod"; ■ Montag: „Der Fremde und der Bauer", „Bon ihm alle Tugenden",, „Die Spieler"; Dienstag: „Der Fremde und der Bauer", „Von ' ihm alle Tugenden", „Die Spieler"; Mittwoch: „Der Weibs-. teufet"; Donnerstag: „Der Fremde und der Bauer", „Von uhm ' alle Tilgenden", „Die Spieler"; Freitag: „Die Sorina";; Samstag: „Maria Magdalena". Im Carl-Theater bringt das Ensemble des Wiener Komödienhauses Mittwoch den 13. d. M. um V-3 Uhr ' nachmittags P i n s 11 § „D e r S ch a tz" mit Rudolf S ch i l d k r a n t in der Hauptrolle und Samstag den 21. Juni , Pins H s jüdisches Arbeiterdrama „E i s i k S ch e-s t e l" - zur Ausführung. Im W i e u e r K o m ö d i e n h a n s gelaugt Dienstag dm 17. d. Nt. um 7 Uhr abends Leon F e u ch t w a n g e r S „I n d S ü ß" mit Rudolf S ch i l d k r a n t in der- Titelrolle -' zum erstenmal zur Ausführung. Für Dienstag und Mittwoch sind fast alle Sitze bereits vergriffen. Im I o s e f st 8 d t e r T h e a t e r - ist kommenden Dienstag den 17. d. M. Premierenabcnd. -Zur Darstellung gelangt das Lustspiel „Der König in Paris" von'A. G. de ' Caillavet und Robert de F l e r s. Den König - spielt : tosef I a r « o. Die anderen Hauptrollen sind besetzt.mit-.den Minen Groos und Gleis sowie den Herren Nerz, .Strobl, - Mahr, Pfandler, Weißntüller, Friedrich, Brebeck, Smer' find ° Imsen. In der weiblichen Hauptrolle debütiert die ncnengagierte' jugendliche Salondame Irene Grave, -r- Mittwoch beit; 18. d. M. um Uhr nachmittags veranstaltet der R e i xh s- \ verband d c r Angehörigen d e n t s ch ö st e r- . r e r ch i s ch e r Kriegsgefangener zugunsten unserer ' Kriegsgefangenen eine Wohltätigkeitsvorstellung. in welcher drei lustige Einakter zur Aufführung gelangen. Ihre Mitwirkung ' haben unter anderen Hansie Niese, Gisela W c r b e z i i: f - und Karl Etlinger zngesagt. Ignatz Körner veranstaltet Mittwoch den 25. d. M.' um 1/.18 Uhr abends im mittleren Konzerlhanssaale noch einen ' dritten Arien- und Liederabend. Das Programm umfaßt Gesänge von Aiozart, Beethoven, Donizetti, Pncciui, Leszt, Urbantschitsch, Beck und Korngold, Karten . an der Konzerthanstaffe, bet Kehlcndorser, I., Krngerstraße Nr. 3, und bei Heller,!.,'Bauernmarkr Nr. 8. Berichtigung. Im gestrigen Referate über die Premiere im Schönbrunner Schloßthcatcr soll es r i ch t i g heißen: „Audi Herr H ö b l in g als russischer Bauer war ganz vortrefflich."' Ferner: „Die guten Bühnenbilder von G n t e r s l o h und - W i 1! e .. Ferner statt „Die unübertreffliche Lebenstveise,. Cb.nn!.(".!Ü.! ein'7!'.,er Menschen": Die nniibertresstiche leben:-' weise .i'::: :: :v ü.r einzelner Menschen.