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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-15 · Heft 146 (15.6.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 146 (15.6.1919)
Date
1919-06-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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SeRe 4 Wien, Sonntag Wiener Morgenzettnng 15. Juni ISIS Nr. 146 Die Kommunistenverhaflungen. ES wird noch der Antrag gestellt, eine UntersuckumgSrvmmisston wegen der Mißhandlung deS Michael Koh n-E b e r im bestellen. Dr. Adler erklärt: Wir werden uns für die Freilassung der verhafteten Kommunisten um so mehr einseyen, als es eine politischeBlödheitderBehorden sondergleichen ist, derart aufzutreten. Aus dem Abgeordnetenhaus. Am Dienstag nehmen die Ausschüsse der Nationalversammlung wieder ihre Tätigkeit auf. Der Finanzausschuß beginnt mit der Beratung des Militärpensionsgesetzes und der soziale Ausschus mit der Verhandlung des Hausgehilfengesetzes. Der Hauptausschuß wird einberusen werden, sobald die Finanzierungen unseren Delegierten übergeben sein werden. Man erwartet dieses für Donnerstag oder Freitag. Eine Plenarsitzung der Nationalversammlung ist vorläufig noch nicht in Aussicht genommen. Die Landtagswahlen in Tirol und Gemeinde» ratswahlen in Innsbruck. Heute finden in Nvrdtirol die Landtagswahlen und tu Innsbruck gleichzeitig mit den Landtagswahlm auch die Gemciuderatswahlen statt. Die Agitation seitens der drei in Betracht kommenden politischen Parteien (Deutschsreiheitliche, Christlichsoziale Md Sozialdemokraten) ist eine äußerst lebhafte. Was die Gemeindevertretung von In n sb r u ck anlangt, so war' die Majorität derselben bisher deutschsrecheitlicher Besitz. Der aus 40 Mandaten bestehende Grmeinderat dürste nach den Wahlen, die auf Gnmd des allgemeinen, gleichen und direkten Proportionalwahlrechtes stattfinden, keiner Partei die Majorität geben, doch nimmt man an, daß die Deutschfreiheitlichen mit den Sozialdemokraten künftig die Majorität in der Gememdestube haben werdm. Was die Landtagswahlen betrifft, so dürste die Mehrzabl der Stimmen rmd damit die Majorität derselben den Chnstl'.chsoziaeln znfallen. Die Vergesellschaftung der Kohlemvirtschaft. Die Gruppe 2 (Industrie) der SozialisienmgskommlssioU ist am 12.. Md 13. d. M. in die Behandlung des Gesetzentwurfes über die Vergesellschaftung der Kohlenwirtschaft eingetreten. Im Sinne emes Vorstandbeschlusses ist der Kommission auch der Entwurf des vom Abgeordneten Dr., W u t t e beantragten Gesetzes betreffend die gemeinnützige Bewirtschafttmg der Kohle zwecks gleichzeitiger Behandlung vorgelegt worden. Bei der unter Vorsitz des Baurates Gerbcl am^12.M. stattgefundenen ersten Sitzung wurde aus Antrag des Präsidenten der Sozialistrungskomnnsfion Staatssekretär Doktor Bauer beschlossen, vorerst Experten emzuvemehmen und zu diesem Zwecke einen Fragebogen aufzusetzen, dessen Beantwortung die Grundlage Är die Beurteilung der Gesetzentwürfe bilden soll. Mit der Verfassung des Fragebogens wurde ein Snbikomit« betraut, dessen Vorschläge in einer zweiten Sitzung am 3.3. d. M. nachmittags beratm wurden. Die Expertm werden bei der nächsten Sitzung auf Gnmd des Fragebogens ihr Gutachten abgeben. Die Kommission wird dann sofort in die merltorische Behandlung des Gesetzes über die Kohlenwittfchaft eingehen. Die Wiederaufrichtung der europäischen Industrie. VaM-Germai», 14. Juni. „Echo de Paris" meldet: Rand er lip, der Chef der bedeutendsten amerikanischen Bank, hat der Senatskommission für auswärtige Antzelegenheite» erklärt, daß bezüglich der von den Vereinigten Staaten zu Leistenden Unterstützung bei der Wiederaufrichlung der europäischen Industrie Europa als Einheit betrachtet werden müsse, und daß es nicht genüge, einer einzigen Nation oder einer Gruppe von Nationen mit Ausschluß einer anderen zu helfen. Um die Lähmung der europäischen Industrie, die politische Unruhen herbeizuführen drohe, abzuhelfen, soll zwar nicht die amerikanische Negierung den europäischen Mächten Kredite gewähren, aber die Banken Amerikas und anderer Gebiete sollen ei« Konsortium organisieren, das die Anfuhr von Lebensmitteln und Rohstoffen nach Europa zu finanzieren hätte. In England und Frankreich bestehe eine ernste Tendenz, zu glauben, daß Amerika auf seine Vorschüsse verzichten soll. Mit Rücksicht auf die wachsende Verbreitung dieser Anschauung wäre es am Platze, die amerikanischen Vorschüsse einzusteUen. Die Anleihen sollten durch Privatkreise gegen die besten 'Garantien, die Europa zu bieten hat, und die namentlich in den Zollerträgnissen vorhanden sind, gewährt werden. Ein Komitee der bedeutendsten Bankiers der Welt sollte sich konstituieren, um die Situation in Europa studieren zu lassen und jeder Nation ihren Anteil an der vorgeschlagenen Anleihe zuzuweisen. Dieser Anteil sollte in Lebensmitteln, Rohstoff en, Maschi neu und Eisenbahnmaterial, aber nicht in Geld bestehen. Lebensmittel seien heute weniger wichtig als die anderen Artikel. Europa müsse wieder an die Arbeit gehen, wenn seine Zivilisation nicht zugrunde gehen soll. Polen, Rumänien und Osteuropa habe» keinen Kredit. Vanderlip rechtfertigt das Verbot der amerikanischen Maschineneinfuhr seitens Frankreichs damit, daß Frankreich infolge Verluste der Einkünfte aus seinen russischen, türkischen und Balkanwerten das Recht habe, nicht zu importieren. Er ist der Meinung, daß man Rußland so lange von .einer finanziellen Unterstützung ausschließen solle, als die bolschewikische Herrschaft dauert. Die Erklärung BanderlipS, der Morgan zustimmt, macht tiefen Eindruck. Es hat sich eine starke Strömung für eine Kooperation der Regierung und der Bankiers zur Kreditgewährung an Europa entwickelt, an der neutrale Bankiers teilnehmen sollen. Vanderlip schlägt eine Anleihe vor, die in 15 Jahren znrückznznhlen wäre. Die französische Armee in Rußland Enthüllungen in der Pariser Kammer. Versailles, 12. Juni. In der gestrigen KammersttzMg begründete Deputierter Kerguezec seine Interpellation Über die Politik der französischen Regierung i m O r i e n t, die vom Gnmd aus verfahren sei. Die Ausschüsse der Kammer hätten die Negierung schon seit langem vor einer militärischen Intervention in Rußland gewarnt. Bereits im Februar habe der Kriegsmarineausschuß auf Grund zuverlässiger Berichte gefordett, daß die überflüssig gewordenen Schiffseinheiten entwaffnet und ihre Besatzungen entlassen würden. Statt dessen habe man neue Schiffe ausgerüstet Md sämtliche Offiziere und Matrosen auf ihren Posten belassen. Gewisse Matrosen hätten zweieinhalb Jahre lang keinen Urlaub gehabt. Erst als am -17. April l. I. auf französischen Kriegsschiffen vor Odessa gemeutert wurde, habe man sich entschlossen, daS MarineprograNnn abzuändern. Erst am 7. Juni fei die Entscheidung gefallen und ein neues Programm aufgestellt worden. Es fei nicht verwunderlich, daß die Matrosen über die lange ununterbrochene Dienstzeit verstimmt gewesen, seien. Der Deputierte erzählte dann, was er auf seiner Kontrollrcise im Orient gesehen habe. Aus dem Orient heimgekehrte Franzosen seien in Tarent in kläglichstem Zustande angekommen. Die hygienische« Zustande seien unbeschreiblich. Trotz einer Typhusepidemie an Bord eines Dampfers habe man französische Soldaten auf diesen Dampfer verladen. Die Verhältnisse bei der französischen Orientarmee seien nicht besser als in manchen Bergwerken.' Die Einheiten seien überall zersplittert und schlecht versorgt. Die Räumung vyn Odessa sei in der größten Unordnung und Verwirrung erfolgt. Die M e u t e r e i e n a n f d e n f r a n z ö s i s ch e n Kriegsschiffen hatten jedoch keinen bolschewikischen Charakter. Die Verantwortung für diese Vorgänge treffe diejenige», die dir Truppen nach Rußland gei schickt haben, ohne daß eine HoffnMg auf Sieg vorhanden war ES sei unverständlich, daß man gegm die Matrosm in Odeffii unerbittlich Vorgehen wolle, während mau die eigentlich Beck antwortlich en nicht strafe. Kerguezec erwähnte noch, daß auch i« Rumänien unhaltbare Zustande herrschen. Die von Frankreich dott betriebene Politik entsprecht durchaus nicht den Interessen Frankreichs. Die Engländer ml die Amerikaner suchm sich dott an Stelle Frankreichs zu setzet^ indem sie erklären, dieses sei am Ende seiner Krasse; Rumänin müsse jetzt mit ihnen verhandeln Md Geschäfte machen. Deputierter L a f o n t erstatte, die französische Politik im Orient sei verbrecherisch. Vom ftanzösischen Militär sei dott die reaktionärste Politik bv trieben worden. Der französische Soldat wolle sich nicht zm» Polizeispitzel hergeben. SDIan müsse fragen, mit welche« Rechte die französischen Truppen in Rußland seien Md warum Cherson geräumt worden sei. Das 21. Kolonialregiment in A r chang e l 84 und das 26. Infanterieregiment in T i r a S p o l hätten sich geweigert, zu marschieren. Derfranzösische Soldat sei nicht feige. Er sei bereit, für eine gerechte Sache zu kämpf« mrd za fallen, nicht aber für die »nznsammenhLugende französische Politik oder für die Ausschreitungen französischer Offiziere -der Konsularagenten. Rußlandmuß von Frankreich geränmi werden. Wir haben es satt, erstatte Lafont schließlich, wirr wollen uns nicht zu Werkzeugen monarchistischer md reaktionär^ Umtriebe machen lassen. Die Weiterberatung der Interpellation wurde Ms Freitag vettagt. Beide Reden scheinen einen sehr großen Eindruck gemacht zu haben. Telegramme. Die Antwort auf die deutschen Gegenvorschläge. Paris, 13. Juni. (Havas.) Clemeneeau, W i l s o n, L l.o y d-G e o r g e und 6 o n n i n o .ian Stelle Orlandos) arbeiteten vor- und nachmittags die Antwort auf die deutschen Gegenvorschläge. aus. Sie überreichten dem Komitee für die Vertragsrevision, welches ausTar di eu,.Wi ls o n, Kerr, Vannuteilt und Saburi zusammengesetzt ist, von achtzehn Berichten bereits nenn. Die Antwort der Entente dürste Sonntag abends oder Montag frühüberreicht werden. Die Deutschen erhalten acht Tage Zeit für ihre Antwort. Paris, 14. Juni. Dre Agence Havas veröffentlich^ folgenden Bericht über die diplomatische Lage : Der Biererratmck Sonnino an Stelle Orlandos beendigte bie Prüfung der letzten Berichte über die A n t n> o 11 aus tue d e u 1 s ch e n Gegenvorschläge. Die Fnft zur Annahme oder Verweigerung ist noch nicht festgesetzt. Die Kommission für die Zusammenstellung hat den Text des Brieses, der ziemlich lang ist, endgültig beendet. Der Brief erinnert an btc Prinzipien, auf denen der Vertrag ausgebaut ist und die den Alliierten verbieten, an den Bestimmungen des Friedensverttagcs grundlegende Veränderungen anzubringrn. Den Deutschen wird ihre Verantwortlichkeit vorgehalten, um sie den Charakter des ihnm auferlegten Friedens respektieren zu lassen. Die Kommission hat ebenfalls den Text der Beschlüsse festgelegt, dw auf Grund der Sonderberichte über den deutschen Gegenvormschlag ausgearbeitet wurden. Die Kommission gab am Freitag abends neun Berichten tue en d g ü l 1 i g e Fassung und wird heute Vormittag die neun letzten Berichte erledigen. Diese betreffen die deutsch e Orts grenze, die schlesische, die belgische, die tscheckoslovakische Grenze, die Kriegsgefangenen, die Bestimmungen wirtschaftlicher Md flugtechnischer Natur sowie jene für H äs en, Wasserwege und das A r b e i t s w e s e n. Eine Einigung ist somit erzielt nt den HauptpMkten, das ist in der W i e d e r g ut machungSfrage, in der Frage der Zulassung Deutschlands »um Völkerbund, in der elsaß-lothringischen Frage, im Saarproblem, hinsichtlich der Besetzung des Rhemaebietes durch die alliierten Truppen usw. Die Entwaffnungssrage Md das Problem des S ch u tz es der Min»' d e r h e i t e n durch den Völkerbund wurden ebenfalls berührt. Die Antwott wird, wenn nichts Unerwartetes mehr eintrifft, am Samstagfertiggestellt Md amSonntagi» Druck gegeben werden. Die Ueberreichung kam demnach am Montag erfolgen. Graf Brockdorff-Rantzau ersuchte um die BereitstellMg eines S o « d e r z u g e s, der mit 40 Personen achtzehn Stunden nach der Ueberreichung der Antwott von Versailles direkt nach Gens abgehm wird. Der vollständige Text der Friedensbedingungen wird Mittwoch oder Donnerstag übergeben. Paris, 14. JMi. (Tel-Komp.) Wie verlautet, wird der vollständige Text der Friedensbedingungen am Mittwoch oder Donnerstag bekanntgegeben werden. Ern malischer Delegierter erklärte, daß die Antwott der Alliierten derart sei, daß dre Deutschen beinahe z u st r m m e n werdm, obgleich sie in bezug aus die ErfüllMg gewisser Bedingungen einige Vorbehalte äußern dürften. Elemeneeau gestürzt? n Bern, 14. Juni. (Tel. der „Wr. Morgeriztg.") Hier läuft das unkontrollierbare Gerücht um, daß die Regierung Clemeneean gestürzt sei. Bevorstehender Einmarsch der Ententetrupperi in Deutschland. r München» 14. Juni. (Tel. der »Wr. Morgenztg.") In hiesigm finanziellen Kreisen, die zur f r a n z ö s i s ch e n Politik Beziehungen unterhalten, behauptet sich hartnäckig das Gerücht; der Friedensvertrag von Versailles werde in seiner heutige» Fassung von Deutschland nicht unterschrieben werden. Es wird daher auch allgemein mit einer feindlichen Besetzung Münchens gerechnet, und es gilt als ausgemachte Tatsache, daß schon im Laufe der nächstm Woche die 11 ali e n e r hier einmarschieren. In einzelnen Bankinstituten sind für dirsen Fall bereits Verhalttmgsmaßregeln an die Beamten ausgegebm worden. Paderewski für eine Volksabstimmung in Schlesien. Paris, 13. Juni. (Tel.-Komp.) Ministerpräsident Paderewski erklärte sich mit dem Plan einer Volksabstimmung in Schlesien einverstanden, da er überzeugt ist, daß diese zugunsten Polens aussallen wird. Italien gibt Nicht nach. Zürich, 13. Juni. (Trl.-Komv.) Die Schweizerische Tele« graPben-Jnformation meldet aus Rom: Der Ministerrat beschloß, dem Sonntag m Rom eintreffenden Ministerpräsidenten Orlando miizuteilen, daß I t a l i t n nicht i n der Lage s e i, zu den bereits gemachten Konzesstonm noch irgend welche hinzufügen. Die Türken bei -en Friedensverhandlungen. Paris, 14. Juni. (Tel.-Komp.) Die türkische Delegation wurde bei ihrer Ankunft in Baneresson durch Dettreter des Auswärtigen Amtes begrüßt. Jfteitaß hat sich Tewfik Pascha imt dem Auswärtigen Amt in Paris in Verbindung gesetzt und gebeten, die erste VersammlMg der Kommission, zu der er zugelaffm wird, möglichst bald abzuhalten. Italienische Trnppenkonzentriernngen in Kärnten. n Klagenfurt, 14. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenzta/') luS Villach wird gemeldet, daß sich dott am 12. d. M. ärkere it a l i e n i s ch e S t r e i 1 k r ä f t e sammelten, von men bereits in vierZügen Teile in der RichtMg auf >t. Vertan derGlan abgegangen sind. Ueder die milrlrischen Absichten der Italiener ist man hier vorläufig, u Unklaren. Von weisen, die m s ü d s l a w i s ch e P o l i t i k nigen Einblick haben, wird behauptet, daß die Südslawen vom 'iererrat den Auftrag erhalten haben, das von ihnen besetzte Ürntner Gebiet zu räumen. Von der südslawischen Beeret»» g in Parisei aber gleichzeitig die WeisMg em» elaufen, diesem Befehle nichtnachznkomme». j Sie Ukrainer verlangen die Anerkennung ihrer Unabhängigkeit. Parts, 14. Juni. (Tel.-Komp.) Der Vorsitzende te* fmmlfcfjen Delegation in Paris, S y d o r e n k o, hat den iorsivmden der Friedenskonferenz eine Adresse übersendet, in der : erklärt, daß die U k r a i n e als unabhängiger Ztaat anerkannt zu werden wünscht. Sydorenko teilte dies im Zusammenhänge mit der Anerkennung Die Italiener besetzen die Bahnlinie Billach-St. Beit. Spittal a. d. Drau, 14. Juni. Die Italiener haben von der WaffenstillstandSlommission in Klaarnfurt das Mandat erhalten, die B a h n l i n i e V i l l a ch—F eldkirchen— S t. B e i t zu besetzen. Dre Besetzung ist bereits dnrchgesühtt. Einberufung der italienischen Kammer. Rom» 14. Juni. (Ageuzia Stefan,.) Die Kammer ist zur >' '.:>-^clmahme des Berichtes über die F r i e d e n s v erklungen auf den 19. Juni e i n b c * n f * »,

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