Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 142 (11.6.1919)
- Date
- 1919-06-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 Wien. Mittwoch Eine Ententemission in Czenftochau. Warschau» 10. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg-") Am 2. d. M. weilte in CZenftochau eine gemeinsame Ententemission, in der die amerikanische, englische und französische Regierung durch je zwei Mitglieder vertreten waren und bic die Durchführung der Untersuchung über den dortigen P o g r o m bezweckte. Bormitttags hielt die Mission eine Konferenz mit Vorstehern der christlichen Bevölkerung und den städtischen. Behörden ab, während sie nachmittags mit dem Rabbiner und den übrigen Beriretern der jüdischen Gemeinde konferierte. Unabhängig von dieser Mission begab sich auch der Abgeordnete Dr. R o s e n b l a t t nach Czenftochau, wo er sich über, den Umfang und die Ursachen des Pogroms persönlich injormiertc. Nach seiner Rückkehr nach Warschau suchte Abgeordneter Dr. Rosenblatt den Minister des Innern, W o i c i echow Z k i, ans, dem er seine Wahrnehmungen mitteilte und diesbezügliche Forderungen stellte. Dr. Nosenblatt berührte bei dieser Gelegenheit auch die Geschehnisse in K r z e p i c a und die anti-' semitischen Treibereien auf den Eisenbahnen. IwasZkiewiez und Haller. Marschau» 10. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die Bertreter desLemderger jüdischenRettungskomitees, Dr. Parnas und Dr. S ch r e i b c v intervenierten beim General I w a § f kiewic z in Angelegenheit der, Verfolgungen der Juden in Ostgalizien und erbaten leinen Schutz für die bedrängte jüdische Bevölkerung. General Jwaszkiewicz erklärte, d a ß e r s i ch m i t P o l i t i hi i rh tbefas s e, er s e i au s s ch l l e ß l i ch S o l d a t u n'd kennedaher keinenat io n a l e n oder p a r t e i p o l r t i s ch e n U n t e r s ch i e d e. E r w e r d e a l l e B n r g e r g l -e i ch schütze n. In einer ähnlichen Angelegenheit erschien, wie dem Warschauer „Jüdischen Volk" aus Lublin berichtet wird, eine Abordnung der Lublmer-jüdischen Gemeinde beim General Halle r. Dieser drückte zwar sein Bedauern über die Geschehnisse der letzten Tage aus^sand es jedoch für angezeigt,, bei dieser Gelegenheit einen Appell^an-dle-Jnden zu richten, s i e m ö g c n „g u t e P o l e n" s e in u n d - v e r urteilte in scharfenW orten d i e-P. wl i t-i kd e r Z i o n i st e n. .Ansnahmszustand in Großpolen. Warschau, 10. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Ueber das. ganze Gebiet, .das dem Kommissariat des Obersten Volksrates in. Posen unterworfen ist, wurde der Ansnahmszustand verhängt. _ PolitischeRuuÄschau. Abänderung der neuen niederosterreichischen Gemeidewahlordnung. Ans der heutigen Tagesordnung des niederosterreichischen Landtage? steht ein Antrag auf A b ä n d c r u n g d e r n e u e n G,e m c i n d e w a h l o r d n u n g. Darnach soll der Gemeinderätin Gemeinden mit 4000 bis 5000 Wahlberechtigten aus 30 Mitgliedern, mit 5000 bis 7500 Wahlberechtigten aus H Mitgliedern - und mit mehr als 7500 Wahlberechtigten aus 42 Mitgliedern bestehen. -In jenen Gemeinden, in denen dadurch eine. Verm e h'r n u g der Mandate eintritt, werden diese durch die E in otiu f u u g der Ersatzmänner, die nach der Starke der Parteien zu erfolgen hat, besetzt werden. K«frn ungarischer Einfall in Niederöfterreich. , Die. -ungarische Gesandtschaft in Wien veröffentlicht tolgend.es: Eine hiesige Korrespondenz berichtet aus Popsdorf, dort sewn Gerüchte verbreitet, daß die ungarische Rote Armee von der niedcrösterreichischen Grenze 20 Kilometer entfernt stünde und die-Gefahr eines Einfalles nach Niederösterreich drohe. Demgegenüber muß sestgestellt werden, daß rn der Grenzgegend nördlich von der Donau ungarische Truppen überhaupt nicht 'stehen,J>enn dieses Gebiet ist von den Tschechen b esetz t. Südlich von der Donau stehen in den Grenzgegenden k e i it e K ampftruppen sondern bloß Abteilungen der Roten Grenzwache. Kombinationen über einen Einfall auf dcntschöfterreichisches Gebiet sind daher unhaltbare Hirngespinste. Paderewski für ein Plebiszit. Einem-Vertreter des „Matin" gegenüber äußerte sich der polnische Ministerpräsident Paderewski unter anderem wie folgt: Ein Plebiszit ist die einzige Methode, nach der die Regulierung der künftigen Schicksale der Bevölkerung in den ausgedehnten Gebieten Polens erfolgen kann. Ein Plebiszit ist jedoch erst nach der Befreiung von fremder Herrschaft möglich, was Polen mit der Besetzung Wilnas auch bezweckte. General Pellet und Klofae über den Krieg in Angarn. „Die Tage dep ungarischen Weltgefahr sind gezählt." . Ein Vertreter des „Vienna Bulletin" hatte in Prag Unterredungen mit dem tschechischen Landesverteidigungsminister K l o s a c nnd dem französischen Oberkommandierenden, General Pellet, dev .an die Stelle des italienischen Generals P i c c i ont getreten ist. Klofac meinte, die Tschechen seim zu vertrauensselig gegenüber den ungarischen Friedensbeteuerungen gewesen nnd- , hätten nur schwache Besatzungen in der Slowakei gehalten. Er gibt zu, .daß bei seinen Truppen Kriegsmüdigk e i t herrschte. General Pellet erklärte: Die französischen Osstziere haben das Kommando ' übernommen. Die Ententelrnppeu sind ini Anmarsch. Die Tage der ungarischen Weltgefahr sindgezählt. Zu den Gemeinderatswahlen in Grotz-Briinn. Für die Gemeinderatswahlen in Groß-Brünn wurden vier deutsche, zwei jüdische und neun tschechische Listen aufgestellt. Die 15 Listen weisen 754 Kandidaten auf. Die Wählerzahl beträgt 120.000. Da die Tschechen eine ganze Reihe der um Brünn liegenden tschechischen Städte und Dörfer mit dieser Stadt,.zu einem.Groß-Brünn vereinigt haben, werden sich die Deutschen im kommenden G.-neinderate in einer ganz einflußlosen Minderheit ten.-.a.-ü. Wiener Morgenzertung 11. Juni 1919 ' Nr. 142 ' Umsonst erhiilt jeder die „Wiener Morgenzeitung" bis zum 16. d. M., wer die Abomrernentgebühr ab 16. Juni / ■ entrichtSt. Bezugsbedingungen: Für Wien: mit Zustellung Monatlich . . . Kronen 7.— Vierteljährig . . „ 20.— Halbjährig ... „ 40.— Ganzjährig ... „ SO.— Für Deutsch öfterreich: mit Postversaud Monatlich . . . Kronen 7.50 Vierteljährig . . „ 22.— Halbjährig ... „ 44.— Ganzjährig ... „ 88.— eroberte die Gruppe Snajdarck Schemnitz und gelangte bis ''.l'.sohl. ' . - . ' Gruppe des Generals H c u n o a u e: Die Magyaren unternahmen. ohne die ihnen von der Entente Übersandte Note zu berücksichtigen, heftige Angriffe gegen den linken Flügel-und die Mitte der Gruppe. Unsere Truppen leisteten energischen Widerstand. In Durchführung der Regicrungswinke und m der Absicht, unsere Aktion ganz dem Willen der Entente nnterzuordnen. ließ das Oberkommando ohne Rücksicht auf die bedeutenden bereits : erzielten Erfolge unsere Offensivbewegungen entstellen. Selbst- > -verständlich erlangen die einzelnen Armeekommandm ihre Aktions- . frühest ivLeder, wenn der Feind seine Angriffe'nicht sofort einstcllt.', Stürgkhscher Geist in Tschechien. Prag, 10. Juni. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Verordnung, durch welche die >T ä t i g k e i t der G es ch w o i' it engeri ch t e mit ein Jahr c i n g est eilt wird. ..V- . . Einstellung des Bahnverkehrs Preßburg— Wien. Für die Tscheche- . Slowakei: mit Postversaud in tschechischer Währung Monatlich. Kronen 7.50 Vierteljährig . . „ 22.— Halbjährig ... „ 41.— Ganzjährig ... ., 88.— Für Polen und die übrigen Nationalstaaten : mit Postversaud Monatlich . . . Kronen 8.50 Vierteljährig . . „ 25.— Halbjährig ... „ 50.— Ganzjährig ... „ 96.'— Einzelexemplar 36 Heller. Für Deutschland monatlich 5 Mart, Schweiz 5 Franken, für das übrige Ausland vierteljährig 26 Kronen. Die Geldsendungen für die Tschscho-Slorvaker sind per Erlagschein an das Postspnrkasscnaint P. S. Nr. 150.696 in Prag, für Polen, Westgalizien und Polnisch-Schlesien per Postanweisung an die Wiener Lombard und Eskomptebank, Filiale Krakau, für' „Wiener Morgenzcilung", Krakau, Nyrrek 12, zu richten. Administration dsr „Wiener Morgenzeitung" Wien, II.,Taborstratze 1—3. Telephon 44.038 w. 43.319. TelegraMme. Der Friedensvertrag wird in Amerika veröffentlicht. R e w - B o r f, 10. Juni. (Reuter.) Senator B o r a h legte heute im Senate den von einem Zeitungskorrespondenten gebrachten Friedensentwurf vor. Der Senat ordnete mit 47 gegen 24 Stimmen an, daß der Friedensvertrag als öffentliches Dokument gedruckt werde. Eine Milliarde Dollar als Schadenersatz Deutschlands an Amerika. New-Bork» 9. Juni. (Tel.-Kouip.) Der Verwalter feindlicher Besitztümer in den Vereinigten Staaten, er-' klärte in einer Mitteilung an den amerikanischen K o n g r e ß, daß für den S ch a d e n, den a m e r t f a n i s ch e Staatsbürger von Deutschland durch den 0 - B o o t - K r i e g nnd die Beschlagnahme amerikanischen Eigentums erlitten haben, ein Ersatz in der Höhe'vori 1000 Millionen Dollar von Deutschland verlangt werden wird. Der durch den U-Boot- Krieg allein verursachte Schaden betrage 600 Millionen. Bevorstehende Ankunft der türkischen Delegierten. Versailles, 9. Juni. Der „Matin" meldet, daß di: türkischen Delegierten am 11. in Marseille und am 13. Juni in V a u c r e s s o n eintrcffen, wo eine Villa für sie gemietet wurde. Eine interalliierte Kommission für Ostgalizien. Warschau, 9. Jimi. (Korr.-Bur.) Hier wird eine K o mmission von diplomatischen Vertretern der alliierten Staaten gebildet werden, die sich in kurzem nach O st g a l i z i e n begeben wird, nm die militärischen Operationen der polnischen Armee, die Gesinnung der Bevölkerung und d e n w r r t s ch a t t I i ch e n S t a n d dieses Gebietes zu prüfen. Ungarischer Kriegsbericht. Budapest, 10. Juni. (Korr.-Bur.) Das Ungarische Telcgraphen-Korrespondenz-Bureau meldet: Unsere nördlich der Theist vordrmgcnden Truppen haben die Linie Topoly— O n d a v a durch Zurückwersung de§ Feindes erreicht. Vor unseren nördlich von Kaschau vordringenden Truppen hat der Feind E P e r j e s geräumt. Eperjes wurde in unseren Besitz genommen. Unsere östlich der Bodva vordringenden Truppen stehen, nachdem sie den Widerstand der feindlichen Nachhuten gebrochen hatten, in der Linie Torna, nördlich Pelsücz- Csetnek—JoKva und südlich Tiszolcz. In der Gegend von Sohl wird die Verfolgung des Feindes fortgesetzt. Mit in der Gegend von NcutraundAranyos- Maroth vordringenden Tschechen h e f t i g e K ä m p f e im Gange. Unsere gegen N e u h a u s e l u n d K o m o r n vorgeschobenen Nachnchteiipatroiullen verrichten ihre Operationen ihren Aufgaben entsprechend. Als Ergebnis der hervorragenden Bersolgungslust und Unermüdlichkeit unserer Truppen fallen uns zahlreiche Gefangene, Maschinengewehre und sonstiges Kriegsmaterial in die Hände. Tschechischer Heeresbericht. ^rag, 10. Juni. Das Preßbureau des Landesverteidigungsnuuisterimns teilt mit: Während de? gestrigen Tages hat sich die Sitnation an der mittleren nnd an der Westfront sichtbar gebessert. Gruppe des Generals M i t t e l h a n s e r - Oestlich von Mutra nützten unsere Truppen die Erfolge der gestrigen siegreichen Kämpfe aas nnd drangen östlich von Kvmorn. Reuhäusel und Brndlevvr, machten Gefangene und r.bnwtm 6 Maschinengewehre. Mdcutcud? Kräfte, rvelche der Gegner zur Verstärkung heran' geführt!Kille, unternahmen einen Gegenniigiisi bei Czarad, wurden irbod) MÜckgeworsen nnd zerstreut. Ans der Linie Gran—Skatina Preßüurg» 10. Juln. (Tschecho-slow. Presrbur.) Von ' morgen deu 11. Juni aitgefaugeü ist jeder E i i e n b a h ii*‘ '; verkehr von P r e ß bürg n a ch Wien über Marchegg ''" e i n g c ft e l l t. Aufhebung des freien Handels in S. H. S. Belgrad, 10. Juni. (Laibacher Korr.-Bur.1 Der Minister-. rat^ hat den Freihandel a n'f gehoben und den ge-- samten Handel unter die K o u t,r o l l c d er R e g i e r u n g . gestellt. . Die Münchner Nevolntionsprozessc. München, 10. Juni. Vor dem Münchener Standgcr ihU' begann heute der Hochverratsprozeß gegen den Studierenden cher ' i Nationalökonomie Gustav K l i n g e t h ö f e r und dessen Wc-'-r frau. Zur Verhandlung ist eine große Anzahl von 'Zeugen' geladen. , , ' Die Münchner Opfer. München, 10. Juni. Nach einer Statistik des poti.ieil.chen Vermißtenbureaus über die Opfer der Bkünchner Viaikämpfe büßten laut der „Münchener Zeitung" in der Zeit vom 1. bis 8. Mai von R e g i e r u u g s t t it p p e' n 38 Alaun .ihr Leben ein. Von den Angehörigen' der N o len A r m e e fielen im Kampfe 93; 42 Mann wurden standrechtlich er-. . schossen. Ferner wurden '184 Z i v i l v e r s o n e n durch'' ' Unfall getötet; standrechtlich erschossen' wurden 144. Bis jetzt sind 226 unbekannte T o t e. sestgestellt worden. Im Kamvf würden auch 7 Russen getötet. Eine- Gewähr für die Richtigkeit der Gesamtsumme konnte vom Ber- ' mißtenburean nicht gegeben werden. ' rdcgrarnttie ssnii Briefe nach ümerilja befördert »Amerikaner Gross«, Caf6 Weiss, Taborstrasse, jeden Tag von 10 bis 4 Uhr nachmittags. issm Die französisch-englische Rivalität im Orient.. Versailles» 9. Juni. (Korr.-Bur.) Wie „Le Journal" aus.Behntt erfährt, wird Emir F a h s u l sich der Pariser Konferenz gegenüber als Ve r t r e t c r a l l e r s y r i s ch e n . P a r t e i e n ausgeben. ' i Das Blatt erklärt, dieser Schritt entlarve die w a h r A bsichten das -D i z e k ö n i g's von H e d s ckt a-s und '. derer, welche ihn dazu treiben, die Appelle Syriens an Frankreich zu ersticken^ ■ Das Blatt, welches bereits zu verschiedenen Malen die englische P o l i t i k in der L e v a m t e auf häs allerschäisste angegriffen hat, erklärt: Dieses Manöver ist zu grob, . als daß es gelingen könnte. Unsere Truppen müssen jetzt mindestens die im Vertrage von 1916 Frankreich zugeteiltcn Gebiete besetzen. (Ans dieser Nachricht geht' hervor, daß die französisch- ' ' englische Rivalität im Orient noch keineswegs endgültig beigelegl zu sein scheint.) ''' ' Der Präsident von Paraguay gestorben. Paris, 10. Juni. (Havas meldet aus A s s u m p t i o n.) Der Präsident von Paraguay, Emanne! Franco, ist gestorben. Teilweise Demobilisierung in Serbien. Lyon, 10. Juni. lFunkspr. des Korr.-Bur.) Ans Belgrad wird gemeldet: Durch königliches Dekret wurde _ die t e i l-. weise D e m o b i l i s i.e r n n g des serbischen Heeres angcordnet. Alle über 38 Jahre alten Soldaten werden in die Heimat entlassen. ' Streiks in Rom und Neapel. Berlin, 10. Juni. lKorr.-Bnr.) Die „B. Z. am Mittag" meldet ans L n g a wo :. Streikbewegung ist in. gmiz Italien i m Z u n e h m c n b e g r i f s e n. In Neapel sind seit zwei Tagen Masscnansstände sämtlicher Arbeiter zur Unter- stntzimg der Forderungen der Mctallürbriter nnsgebrocheu. Auch ' in Rom streiken die Metallarbeiter, Straßenbahner und Kellner. . 10.000 römische Privatbeamte haben beschlossen, gleichfalls in den Ansstand zu treten. Auch die Volksschnllebrcr in ganz Italien drohen mit dem Streik. Juden und ZüdiKKeUl RekLamiert euer Wühlrecht zum Jüdischen NüLionalrat für Deutschösterreich? Wahlberechtigt ist jeder Jude ohne Anterschird des Geschlechtes, der sich zur jüdischen Nation bekemrt und das 20. Lebensjahr - überschritten hat< /zur Gin--...' trmrunr; in die sin Bm'eat. de's-'' NaLiormirates: Wien, I!., Tabvrstr. 20'» mmmsmmmmmmmmmmmmmmsmamm