Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 140 (8.6.1919)
- Date
- 1919-06-08
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 £ Wien. Sonntag SPlttter Morgeuzetturrg 8. Juni 1919 Nr. 140 ine Gedanken macht. Die Reihe der Kollektionen eröffnet §duard Stella, ein dem Dekorativen Angewandtes Naturell, >a3 zahlreiche Arbeiten, fite Bühnenausstattung verführt und, in feinen Landschaften die komvositorifchen Kräfte des farbigen Naturausschnittes mit sicheren; Griffe bändigt. Ein Mädchenakt, ^Sklavin", ist von hohem koloristischen Reiz. Christian Ludwig Martin fühlt in Naturstndien nach Manzen und Tieren das Spiel der feinsten Linien minutiöser Technik nach, erweist fich aber auch als scharf charakterisierender Beobachter großstädtischen Machtlebrns. Einen eigenen Rann» iiil'lt Georg M «viel mit feinen der Primitive ab gelauschten mythologischen Landschaften wuS, in denen Objekt und Stossage als Träger wenig Differenzierter, aber unmbrochcner Farbenwirkung dienen. Oskar Laste erregt l>eso»rdrre Anstnerksamkeit mit graphischen Arbeiten zum Teil Mischen Stoffes und keinen Stadteaanarellen von der weiten Reise, ,w der ihm offenbar dqS KriegSleven verholten Hot. Dos Wcscnltiche im Antlitze der Stadt ist hier mit skizzcnnlößigen Behelfen, aber;it virtuoser Technik und dennoch voll echtester Wirkung wiedergegebeu. Die ansgestellten Holzschnitte des verstorbenen Dr. Hugo H e n n e b e r g, eines Meisteramateurs der photygravhlschm Kunst, bilden NN schönes Monument der reichen Begabung des Kunst« freundes. S ck a ch i n g c r. B a r g o nnd Ella Reinöhl-Werner sind 'noch mit hübschen Einzel- Positionen zu nennen und nicht dem Range nach als lebte die große Komposition von Fug» Brnva'rh, ..Verzweiflung" benannt, eine Gruppe von weiblichen Akten von frappierend lebendigem Sufaruat, die aber m ihrer realistischen Durchbildung den seelischen Ausdruck hinter dem fesselnden Detail zurücktreten läßt. Die Fülle des Ansgestellten hat zu kursorischer Betrachtung gedrängt. Eingehendes Studium hätte noch manches an Jnstml* nnmg und Widerspruch zutage zu fördern. — Aus den Theatern. Der Spielplan des B u r g t h e a t e r S vom 8. bis 15. d. M. lautet: Pfingstsonntag den 8.: „D i e F a b v t ins Blau e." Anfang 7 Uhr. Pfingstmontag den 0.: „Pygmalion." Anfang 7 Uhr. DienSma den 10.: „A l 1 - H e i d e l b e r g." Anfang 7 Uhr. Mittwoch den 11.: „Da § Märchen vom Wolf." Anfang 7 Uhr. Donnerstag den 19.: „Die verlorene Tochter." Anfang 7 Uhr. Freitag den 19,; „U n t e r w e g s." Anfang 7 Uhr. Samstag den XL: ^Nathan derWeise." Anfang %1 Uhr. Sonntag den 15.: «Der h ä ß l i ch e F e t ci n 11* Anfang 7 Ukir. Der Spielvlon des Scho n b r n n n e r S ch l v 8« t h e a t e r 3 vom 8. bis 15. d. M. lautet; Sonntag den 8.: „Tristans Tod." Anfang '/»? Uhr. Montag den 9.: „Trrstans To d." Anfang V Ubr. Dienstag den 10.: „D e r W e r b s t r«f e l.- Anfang V,7 Ubr. Mittwoch den 11.; „Tr; stanSTo d." Anfang }I97 Uhr. Donnerstag den 13,; „D e r W e i b s t e u fe l." Anfang l/,7 Uhr. Freitag den 18, (zum erstenmal): „Der Fremde u n d d e r B a «e r." „B o n ihm a l l e T u g e n d r n." „D i e S p i e l e *,« Anfang */*7 Uhr. Samstag den 14.: „D r r F r e m d e und der Bauer." „BonihmalleTugenden," Die Spieker.- Anfang */s7 Uhr. Sonntag den 15.: „Tristans T o b." Anfang %7 Uhr. Der Spielplan des OperntheaterS von; 8. bis inklusive 16. Jmü lautet: Sonntag den 8. Juni (für das Penstonsmstitnt des Opemtheaters, zu. erhöhten Pressen); „TristanundJfold t“. (Tristan, Herr Rudolf Jung vom Stadttheater in Zürich als Gast. Isolde: Frau Helene Wildbrunn von; ehemaligen Hostheater in Berlin alS Gast.) Anfang Vs6 Uhr. Montag den 9.: ..D i e E n 1 f ü h r n n g n u s d e m S e v a i l". Anfang Vj8 Ubr. Dienstag den 10.: (21. Festaufführnng zu Abendprellen): .. Notre - Da w e". (Dirigent: Herr Franz Schmidt als Gast.) Anfang 7 Uhr. Mittwoch den 11.: (außer dem Jahres-- und Saisonabonnement, kein Verkauf); Hauptprobe zu GustavMahlers A ch t e S y m p h o n i e. AnslM Vj8 "hr. Donnerstag den 12,: (22, Festaufführung zu erhöhten Preisen): G u st a v M a h l t v, Achter Symphonie. (Erster Sopran: Kammersängerin Frau Gertruds F o e r st e l als Gast; Bariton: Herr Fritz Kren« als Gast.) Anfang l/j8 Uhr. Freitag den 19.: Jji i« a o l.ei t o". Anfang 1/3s Uhr. Samstag den IL (für das Pen« stonslnstitnt des Operntheaters, zu erhöhten Preisen): „Die Walküre." (Siegmund: Herr Rudolf Jung vom Stadt« theater in Zürich als Gast: Brunhilde: Frau Helene Wildst r u nn vom ehemaligen Hostheater in Berlin als Gast; Wotan; Herr Werner Engel, Kammersänger, als Gast.) Anfang 726 Uhr. Sonntag den 15.: „P a l e st r i n a". (Borromeo; Herr Kammersänger Fritz F e i n h a l s vom Nationaltheater in München als Gast.) Anfang 6 Uhr. Montag den 16.: ^Wi en er Walz er". ..D i e P u p v e u f e e". „S o nne und Erd e." Anfang 7 Uhr. Das Operntheater bleibt vom :i7. Juni bis inklusive 15. August geschloffen. , Im W i t n t r Kom 3 dienhauS findet Sonntag fdm 22. Juni um 8 Uhr nachmittags vom jüdischratademfchen Knlturverbanh „Jabne" als Sondervorstellung veranstaltet, die -Erstaufführung der Komödien „D a S Gelöbnis" von D e r e z H i r s ch b e r u und „Di c S ch w e st e r n* von I. L. P er ez, aus den; Jüdikchen bearbeitet von Egon Brecher innd Hugo Zuckermann, statt. Der Vorverkauf, der bereits eröffnet .'wurde, findet an den Kaffen des Komödienhaufes, bei der i.Morgen-Zeitung" U. Schmelzgasse 7 und in der Filiale der! Buchhandlung Löwit Notenturmstraße, statt. \ Im Wiener K o m v d i e n h a u s find dieHroben zu „In d S ü ß" mit Rudolf Schildkraut als Gast im vollsten Gange und dürfte die Aufführung in den ersten Tagen der 'nächsten Woche stattfinden. Der Borverkauf hat bereitbegonnen. Gründung eines jüdischen Orchester». Wir erhalten folgende Zuschrift: „Einem lang, gehegten Wunsche entsprechend iballen sich einige Herren zusammen getan, um rin jüdisches lOrchesters ins Leben zu rufen. Wir wollen eine Schar Musil« »vereinen. die nicht nur der Musik sich widmen, sondern die d e r j ü d i s ch e n Musik huldigen wollen. Pje jüdische Dichtkunst hat in den letzten Jahren einen kolossalen 'Aufschwung genommen und hervorragende Interpreten gesunden. >D»e jüdische Mllsik aber ist bisher em Stiefkind geblieben. Wir lwollen helfen, sie zu neuem Leben zu erwecke»; um nuferem Volte , feine Musik wiederzugeben. Die Persönlichkeit des musikalisch»;;; Mt Brn -! avskv, Führung und die Leiters, des Kapellmeisters sichert dem Orchester eine künstlerische Erreichung der gesetzten Ziele. Vorlesung Ursel Birnbaum. In der „W i e n e x Zeitku n st", I., Maysedergaffe 3. liest Uriel Birnbaum aus feinem Drama „David" am 16. Juni, ..DaS sterbende Dorf" (Phantastische Novelle) am 14. Juni. Beginn 7 Uhr. Karten bei der „Wiener. Zcitkn»;st" und Buchhandlung Lanhi. k \ Operntheater. Für die Mittwoch den 11. b. M. stattsindrnde Hauptprobe zu Gustav M a h l e r s A ch t e v S y m p h 0 N t e »vurden die Galeriesitze an die Angehörigen der nntwirkenden -Sä»»qer und Sä»igeri»»nen abgegeben. ES gelangen demnach an her Tageskasse. I.. Bräunerstrahe Rr. 14, ab Montag den S. d.M. von 9 kkhr früh an n n r L o g e n u n d V a r k e t t s i y e zu "gewvhutichc:; Abendvreisn; zürn Verkauf. Die Erit^'ckarten sind ww immer nur nn der Abmvkasse erhältlcch. ki/ 'w' N«. <£/ Literatur «^Wissenschaft. Arnold Zweig: „Benlrarane", Rvland-Verlag, München. „Bennarolce" ist eine nachträglich veröffentlichte Novelle aus Arnold Zweigs Erstli»;stSzeit. In; Jahre 1909 entstanden, trägt sie bereits alle Vorzüge, «.her auch alle Mängel später erschienener Erzählnirgen. Beivunderiutgslvert ist die entlvicklnngslosr Virtuosität, mit welcher es Zweig versteht, forn;- vollendete Novellen a»;S »lichtS herznstellen. Blitzblank und n;it raffinierter Eleganz treten sie a»;s seiner Werkstatt tvie ans den; Atelier eines Pariser Tailleurs. Aber ganz im- Prinzip „Kleider mache,; Leute" verbirgt, die Form oft eine erstarulliche Armut deS Geda'ukeus wie deS eige»;en Erlebens. Man spürt zu sehr de»; Künstler, dev irgendwelche Dinge von irgend woher sainnrelt, nn; sie aufznpnpen. Darum bleibt jene Answtrk;;ttg vsrsagt, die wirMcher Produktivität eigen ist. „Bennarone" ist eine GelaNglosigkett ans der Abiturientenzoit, ein müßiges und selbstgefälliges Plaubem über Schnlerinnerungen, mit Konflikten, die nur Anekdoten sind und mit Gestalten ans Bilderbögen. Literatur als Wohlklang, nicht als Ausdruck ssvlischer Kraft; spielerische Formen von Worten, nicht Bekenntnis nach Offenbarung. Nniversitätsvorlsstmgm über Palästina!. Die Universität von Liverpool hat für die Monale Mat und Juni eure»; sieben Vorlesnnge'.r umfassenden Kursus über Palästina vorgesehen. Prof. R. H. R o xb h wird über „Die physikalische Geographie und Rannwerhältnisse in Palästina" soivie über „Die ökononnschen Aussichten Palästinas" lesen. Der Bischof Von Warr ington wird „Die ursprüngliche jüdische Besiedlung und die Entlvicklnng Palästinas" behandeln. Professor R. E. Bosanlluet liest über „Der Kontakt Palästinas mit dem Westen" nr;d Herr H. K. <?eli,n über „Der Jslarn i»r- Palästina". Herr Bertranr B- Be na s hält Vorlesungen über „Der Wiederaufbcm Palästinas durch die Juden" und „Die politischen Aussichten Palästinas". Bom Gchuktyefen in PaMina. Die Zionistische Organisation hat seinerzeit 39 Schulen in Jerusalem mit 4569 Schülern und 177 Lehrern; in Jaffa 18 Schulen mit 1997 Schülern und 78 Lehrern; in den Kolonien von Judäa 19 Schulen mit 1308 Schülern und 66 Lehrern; in Haifa, Liberias, Safed den Kolonien jn Unter-Galiläa und in Damaskus im ganzen 16 Schulen mit 1500 Schülern und 66 Lehrern. Das sind 75 Prozent der Gesamtzahl der jüdischen Kinder;m schulpflichtigen Atter. Die meisten anderen Schulen (zum Beispiel die der Nlttanee Jsraelite) haben ebenfalls erneu hebräische»; Lehrplan angenommen. Die Anzahl der Ki»;der, die keinen eingehenden hebräischen Unterricht erhalten, ist äußerst gering. Der Verwaltung dev zionistischen Schulen haben sich auch die Anstalt«, des Misrachi (orthodoxtsche Zionisten) unterstellt sowie auch sechs Talnmd-Thora-Schnlen rn Jerusalem. «Die Zukunft des jüdische« Volkes". H. H. van Kol, einer der griindlichsten Kenner des gegenwärtigen Standes der Judenfrage, entwirft in einereben erschienenen Broschüre ein genaues Bsth der Schicksale des jüdischen Volkes in den europäischen Staaten während des Krieges sowie der daraus relultlerenden Forderungen und ihrer Aussichten, auf Erfüllung. Insbesondere die Rolle der internationalen Sozialdemokratte bei Lösung der schwebenden Fragen wird em?r eingehenden Untersuchung unterzogen, die mit hyffuurigSvollen Ansbllchn auf Freiheit und Elnianng Palästina schließt. Preis K 4.20. Zu beziehen durch R. Löwit, Wien, 1, Notentnrmstraße 22. Sport. Futzball m Pfingsten. Der Doppelfeintag steht m Zeichen großer internationaler Wettspiele. Seit langem kann man wieder auswärtige Mannschaften in Wien begrüßen. Die Hütteldorfer Vereine haben den Fußballklub „Nord Stern aus Basel zu Gaste, während der F. C. Preußen, Berlin, den seinerzeitigen Besuch des W. A. C. erwidert und zwei Wettspiele im Prater austrägt. Sowohl die Schweizer als auch die Berliner Gäste werden eine große Zugkraft ausüben, aber auch die lokalen Rundspiele, .in denen es wie immer heiß zugehen wird, werden ihr Publikum finden. Das heurige Pstngstprogramm unterscheidet sich durch seine ReichhMgkeit schon sehr vorteilhaft von jenen der Kriegsjahre. Rundspiel in Hütteldors. In; Mittclvnutt der Ereignisse stehen die beiden Weiispiele d«S F. C. „Nord Ster it", Basel. Die Basler, im Jahre 1901 gegründet, stiege»; rasch in die U. Klaffe und wenige Jahre darauf m die l. Klasse auf. Sie Men in ihrer Heunat zu den spielstarksten Mannschaften nnd stehen in der Meisterschaft der Zentralschweiz an zweiter Stelle, wobei sie aber den an der Spitze stehenden Bereu; Atolls (lr 6llsno-äs-konäs) 2 : 1 Sefchlagen haben. Bor kurzem blieb „Rord Stern" über rn spielstarken Verein „P h ö n i x , Karlsruhe, 8 r 1 siegreich,, womit sie ihre internationale Cckllasstgkeit vrwifien haben. Einen leichten Stand werden die Schweizer m W;en nicht Laben, denn die Auswahlspiele -wischen Wiener und Schweizer Mannschaften habm deutttch gezeigt, daß unsere Klaffe dw beffere ist. Heule spielt Nord Stern gegen den SR& A. F., morgen argen Rapid. Jn beiden Spielen sind die SiegeSauMchten der Gäste geringe, was aber der Wertigkrjt der Kämpfe absolut nicktaichabe»; kann. Die Aufnahme Nord Sterns durch daS Publikum wird äußerst herzlich fein, da es gerade dieser Verein war, der sich bei der HilsSamon für daS hungernde W»en besonders hervorgetan hat. Hmttz tragt» eine ko»nbinicrte W.A.F.-Sportkluh-Mannschast und Rapld da- Vormatch ans. Der sportliche Wert eines solchen Spieles ist gleich Null. Morgen treffen W. A. F. und Sportklub zusammen. Der M. A. F. wird sicherlich trachten, eine vor kurzen; in der Meisterschaft erl;ttt»;e Nieder läge wettzunlachkn. Die Spiele finden heute auf den; W. A. F.-, morgen auf den; Rapidplatze statt und bcömmu um '/«4 Uhr. Pfirrgftwettspiele um den Pokal des „Morgen". Mit kaum geringeren» Interesse als dem Allstreten der Schweizer sieht man de»; Wettspwlc»; des F. C. Preuße n, Berlin, rntaegen. Es sind viele Jahre vergange»;, seitdem znm letzten Mal« eine Berliner Klub»na»»nschast in W;en gastiert hat. Die Spielmethode der Berliner Mannschaitcn ist von der bei m;8 betriebenen ganz vcrschiedm. Während in Wien die führenden Vereine ausnahmslos dern Jnnenspiel huldigen, haben sich Berliner noch immer nicht von; Flügekspiel abbring«; lassen. „Preußen" feierte vor iveuraen Tagen sfineu 26 iährigen Bestand und zählt zu de»; anarsihensten Vereinen Deutschlands. Jn der Berliner Weisterschnst;st d;e Mannschaft immer mit der Viktoria an der Spitze zr silden, gegen die sie mit wechselndem Erfolge spiclt.Dcr W. A.C konnte in Berkm 3 :1 siegreich bleibe»;, doch ist cs nich! ausgemacht, daß er diesen Erfolg wird »viederbolen kö»u;en. Jir Spiele gegen den F l o-ri y S d orfer A. C., das heut, kattstndet, sind bte Aussichten der Gäste recht gute. Für die Vorspiele wurden die Am ateure gewonnen Sowohl für den W. A. C. als auch für den F. A. E. werden »e gefährliche Gegner fein. iS nicht a»rsgeschlvffen, daß sich d;e BlofetLen als Hw beste Mannschaft des Turniers qualifiziere»' und soeben vorn „Morgen" gespendeten /Pokal gewinnen. Sünttliche Spiele finden aill den; W. A. C.-Sportplatz iw Prater statt und beginnen um L beziehungsweise 6 Uhr. Rmchspiei in Favoriten. Das Rundspiel wird beute arü dem Herihaplotz sorlgrsctzk und morgen auf dein Rudolfshügelplatz zu Ende geführt. Heu» spielen W a ck e r — H e r t h a und R u d o l f s y ü g e l - S i n; m.c r t n g. Die beiden Favoritner Vereine djirfter; als ichere Sieger hervorgehen, Den Höhepunkt des morgigen Tages und der ganzen Veranstaltung bildet das Zusannnerttreffe» der beide»; Bezirrsrivalen Hertha und N u d o l f s h ü g e l. Äkach de»; zuletzt gezeigten Leisturrgen »vird man Hertha den Vorzug geben. Vorher wielt W a ck e r gegen. S i»»; w c v i n g. Der Ausgang dieses Opirles ist völlig rmgerpiß. Die Svi'ie beginnen nn; V»* u»;d 5 Uhr. RurrÄspiel auf der Hohen Warte. , Dieses Rundspiel verspricht besonders interessant zu verlaufen, da hie Spielstarke der teilnehmenden Vereine Germania, V; e n n a, H a k o a h und A d in i r a fast vollkommen gleich ist. Ein kleines Uebergewicht könnte die Germania dank-der Mit- »virkung ihres Stars Frschera geltend machen, der heute noch mit Recht der beste Fußballer Wiens genannt wird. Die Vienna ist etwas außer Form, aber deswegen nicht ohne Aussicht auf Erfolg, D»e Hakoah hat durch den glänzenden Sieg von; letzten Sonntag das schon sehr erschütterte Vertrauen ihrer zahlreichen Anhänaeiwieder zurückgewonnm. Wenn die Mannschaft mit der gleichen Ambition kämpft, müßte man ihr gute Chancen zusprrchen. Di; Admira wird sich sicherlich brav schlagen, ein Sieg der Floridsdorfer in der Konkurrenz ist aber kaum zu erwarten. Die Spiele werden heute durch em Treffen Hakoah— Germania eingelettet, das sehr spannend verlausen dürfte. Ebenso anregend sollte das Zusammentreffen A d m i r a— Vienna werden. Am Montag findet zuerst das Spiel der Unterlegenen, anschließend daran jenes der Sieger vom Vortage statt. - Sämtliche Spiele kommen auf dem Sportplatz Hohe Warle znr Austragung und beginnen nm 3, beziehungsweise 5 Uhr nachmittags. Der Sp. «. G.-B. Kadima nimmt an einem Turnier auf dem Admira-Sportplatz (XXI., Iubiläumsstraße) teil, in welchem er gute Siegesausstchten hat. Die Auslosung der Spiele ist folgende: S o n n t a g; 3 Uhr : ©turnt 1907—Kolumbia; 5 Uhr: Kadima—Liga. Montag: 3 Uhr: Spiel der U»»tcr- ^egenen; 5 Uhr : Spiel der Sieger. Der <3. C. Unitas trägt im Vereine mit de; Simmeringer S. V., Artgria und dem Liesinger S. C. ein Tnrtncr auf dem Amateur-Sportplatz in Ober-St. Veit ans. Die Aussichteu Unitas sind recht gut. Die Hakoah-Jungmannschast spielt mit den Jnugmannschaften Donaustadt, Admira und der Germania ein Turnier. Sämtlrche Spule finden auf dem Hakoahplatz in Floridsdorf statt. Heute spielt um 9 Uhr: Admira—Donaustadt, u»n V, 11 Uhr: Hakoah—Germania. Morgen spielen die Ssger, beziehungsweisi d;e Unterlegenen gegenemander. Gp. «. G.-B. Kadima spielt z« den Pfingsten am Admiraplatz im Pokalwettbewerb mit dem Sp.-E. Liga, Sturm 1907 und F--KI. Kolumbra. Die Spieler haben sich gut gemeinsamen Abfahrt auf den Sportplatz an beiden Tage»» inl Klubheim, CafS Ciw, l., Werdertorgasse 3, emzufindu». Hockehwettspielr. Auch im Hockehsport gibt es seit lange»;; wieder c'iuc intcr» nationale Begegnung. Die Prager Deutsche E»shockeh-G esellschaft trägt ge«en den Wi c u c t Hockehklub zwei Wettspiele aus, d;e sehr interessant verlausen dürften. Die Prager sind den derzeit in hoher Form befindlichen Hockehklnb-Leuten sicherlich ebenbürtig, so daß cs spannende Kämpfe geben wird. Beide Spiele finde»,; auf dem Amateur-Sportplatz in Ober-St. Veit stifftt nnd bcgin»;ei» uu; 10 Uhr. # Die Vereine W. A. C„ V i e n 5 ft und Hakoah tragen ein Pstngstturnier aus, das gleichmlls einen interessantcli Verlauf verspricht. An; Sonntag spielen: Vg10 Uhr: Vienna— W.A.C.L; 11 Uhr: Hakoah—W.A.C.A; Montag V9101%: die Unterlegenen; 11 Uhr: die Sieger. Ablöselaufen über 4 X Meter. Der W. A. F. bringt heute auf seinem Sportplätze vor dem Wettspiel gegen Nordstern ein Ablöselaufen über 4 X E Aierc; zur Austragung, für welches W. A. W. A. C., Hatpall Vienna und Rapid, zmammrn acht Mam'ichasten gcnaimt habe»r Der W. A. F., der allein vier Mannschaften fiellt, ist Favorit doch hat auch die Hakoah. die in der Aufstellung Jeuö Weiß, Revay, Wertheimer, Jnwald läuft, gute Aussichten. Gporttluv „Hakoah" Bietttz—Sportverein „Stnr»,;" Tesche»; i .0 (1:0). Am 29. Mai gastierte der Sportklub „Hakoah" in Teschen, um ein Wettspiel mit dem Sportverein „Sturm" zu absolvieren. .Bei schötrem Wetter fand eö statt »utb das Spielfeld war noch von den Setzten Negeiigüssen seh» durchtveicht.. Das Spiel leitete ein Teschcner Schiedsrichter ziemlich gut. Die „Hakoah" hatte wenig AuSsichte,; — nach der letzten sonntägigen Niederlage — auf einen Erfolg und dazu spielte sie mit zwei Ersatzleuten, doch schlug sie sich mi! großer Ambition. Fmder, Aeiiizähler I, Landa»» bilden die Hauptsttitzen der Mannschaft. Der Trcwmann Salomon hielt einige schtvierige Bälle. Bei den Einhetmffche»» »vären da? VerteidigungStrio und der Zenterhalf hervorzuheben.. Verlaufl „Hakoah" stoßt an und zeigt einen frischen Zug anfs Tor. „Sturm" befreit sich voir der drolL»»den Petagernng;mt das „Hakoah"-Tor lommt l»t Gefahr, doch hält Landat; die feindlichen Angriffe auf und muß auch einen Tei! der Arbeit seines NebenmaimeS übernehmen, da dbefer kein großes Könne»! zeigt«. Langer kann aus einem gezenterten Bat; Finders I! ttt der 25. Minute daS 1. Tor für „Hakoah" aus einem schönen inhaltbaren Schüsse erziele»». 2. Halbzeit. „Hakoah' legt ein scharfes Tempo los nnd Lockiger koiirrnt luicper zn Torehren. Der Schiedsrichter diktiert drei Elfweterstöße gegen Teschen, doch vergibt Langer Brückner die Gelegenbeit. »vahrcut Kleinzähler II den Ball ins Netz E«esürderi. Einige kommen die Teschener vor das Tor -der Bl>, -We!'"en. t.nch hält ihr Tarmaiur schwere Bälle der Einher - »vandireier Manier. Langer sendet in den -! ' .n-. :n uub Damit war bas Endresultat ergeben, t , j für Bielitz. Der Bes»»Zl lva»: gut.