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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-06 · Heft 138 (6.6.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 138 (6.6.1919)
Date
1919-06-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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\ Nr. 138 Men., r^rettag Wiener. MorgenZeiturrg e. laiu Seite £ Die Nationalstaaten wollen die Bestimmungen über den MirwritaLsnschutz nicht Unterfertigen. Saint-Germain, 5. Juni. (Korr.-Bur.) Die Pariser „Chicago Tribüne", die in den letzten Tagen vom französischen Zensor besonders schlecht behandelt wird, weil sie immer wieder versucht, Informationen über die Haltung der amerikanischen Delegierten gegenüber den deutschen Gegenvorschlägen zu bringen, meldet heute, daß sich Rumänien, T s ch e ch o - S l o w a k r e n, Jugoslawien, Polen und Griechenland von der L i g a der Nationen a u sz u f ch l i e ß e n drohen, wenn man ihnen zumuten sollte, eine ähnliche Klausel über den S ch u tz d e r Minoritäten zu unterzeichnen, wie sie im V e r t r a g f ü r Oesterreich enthalten ist. Sie könnten einen derartigen Eingriff in ihre Souveränität nicht dulden. Die Klausel widerspreche der Bestimmung des Völkerbundvertrages, nach der sich dieser nicht in innere Angelegenheiten der Mitglieder einmengen dürfe. Mit dem gleichen Recht müsse der Völkerbund auch die Kontrolle über die Japaner ein Wanderung in Kalifornien, das Wahlrecht der Neger in den Südstaaten und die Stellung d e r I r e n ausiiben. Es könne kein verschiedenes Recht für die großen und die kleinen Nationen geben. Das Blatt fügt hinzu, man glaube, daß deutsche Agenten am Werke sind, um die Unzufriedenheit mit dem Völkerbund zu verstärken, um solcherart bereitwillige Mitglieder sür eine zukünftige andere Liga zu finden. Deutsche Protestnote gegen die „Rheinische Republik". Berlin, s. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Die deutsche Delegation hat heute Clemenceau eine Note betreffend dre Loslösrmg der Rheinlands und der Pfad überreicht. In dieser Note wird dagegen protestiert, daß die Loslösungsbestrekungen unverantwortlicher Elemente seit ms der Okkupationsbehörden offen unterstützt wird, deren Verhalten rm Widerspruch zu den Wasfensilllstandsbedmaungen stehe. Die Note schließt Mt dem Ersuchen, den deutschen Behörden bei der Bekämpfung dieser Bestrebungen kein Hindernis in den Weg zu legen. Die Streiks in Paris. Saint-Germain» 5. Juni. (Korr.-Bur.) Nach einer ofsiziosen Mltteilung ist der Verkehr der Untergrundbahn,, der Straßenbahn und der Autoommbusse mit ungefähr einem Fünftel des Personals aufrechterhaltcn worden. Der Arbeitsminister hat sich in Konferenzen mit den Unternehmern und den Arbertervertretern. der Metallindustrie um einen Ausgleich bemüht. Der Minister des Innern wird nach wiederholten Rücksprachen int1 dem Pokzeiprafekim und dem Militärgouverneur Maßnahmen zur Ansrechterhaltung der F r e i h e i t der Arbeit und zum Schutze des Privateigentums ohne Beemträchtigung des Streikrechtes bekanntgeben. Die Militärjustiz hat das Verfahren wegen einiger aus Anlaß des Streiks vorgekommener Gewaltalte eröffnet. Amsterdam» 5. Juni. (Tel.-Komv.) Der Pariser Korrespondent des „Telegraph" gibt folgende Uebersrcht über den Streik: Gegenwärtig strecken in Paris und in den Vorstädten außer dem Personal der Untergrundbahn, der Straßenbahn und der Autobusse auch dre Metallarbeiter, die Arbeiter der Automobllmdustrie und Flugzeuysabrcken, der Gnmmifabrcken, die Kauftchukarbeiter weiters Me der Petroleumraffinerien, die Schuhmacher, die Textilarbeiter, die Angestellten des Warenhauses Pnntemp, die Arbeiter der Zuckerrafsinenen, das Straßenbahnpersonal von Versailles und' verschiedene andere Kategorien. Die Zahl der Streikenden wird ohne Uebertreibung auf m e h r als 300.000 eingeschätzt. Die EisenbahnarbLiter werden Freitag emen Beschluß bekannt geben, ob sie sich an dem Streik beteiligen oder nicht. Biele andere Angestellte, so jene der Banken und da§ Personal der Gaöfabrrkeri, werden sich wahrscheinlich gleichfalls dem Streck anschließen. Beginnender Bolschewismus in Frankreich. Berlin, 5. Juni. (Korr.-Bur.) Das „Acht Uhr- Abendblatt" meldet aus Zürich: Soweit es die Zensur zuläßt, bezeichnen verschiedene französische Blätter die große Massenstreikbewegung als den Anfang des Bolschewismus in Frankreich. Die sozialistischen Blätter veröffentlichen einen Ausruf der sozialistischen Partei an die französischen Arbeiter, sich gegen eine Entente-Intervention in Rußland und Ungarn bereitzuhalten. Wie es heißt, bereiten auch die italienischen Sozialisten eine Aktion vor, die mit der Streikbewegung der französischen Arbeiter parallel lausen soll. Das erwachende französische Proletariat. Berlin, 5. Juni. (Korr.-Bur.) Der „Vorwärts" meldet ou.8 Gens: Die Arbeiterbewegung mFrankreich hat g ewa tilge Dimensionen angenommen. Die Volksoffensive des imnzöstschen Proletariats hat begonnen. Der r e v o- Iji 1i o n n t c Charakter, den die täglich anwochsende Streikbewegung mcht nur in Paris, wo man bereits 800.000 Streikende zählt, sondern auch in dre Provin > über eme Lohnbewegung hinaus angenommen hat und diese zu einer polnischen Aktion inacht, wird von den sozialistischen Blattern offen zugegeben und von der Regierungspresse sestgestellt. Amerikanische Soldaten als Ränder. ■ „ -401», 6. Juni. (Fmckspr. des Tel.-Korr.-Bnr.) Dre Blätter von Paris, Lyon und Bordeaux klagen über die zahl.- r e i ch e n U e b e r f a k k e u n d S t r a sie n r äub er eren, die durch amerikanische Soldaten in den genannten Städten verübt werden und protestieren gegen die Lässigkeit der französischen und der amerikanischen Polizei Der Präsident von Castro zurückgekreten. Lisiabon, 5. Juni. (Tek.-Komp.) Der Präsidnlt der Republik Castro ist zurückgetreten. sü® Alle Ai,Zeichen sprechen ■ dafür, daß die Pariser Fricdeuslo.ft::cmz gegenwärtig in ihr kritischestes S.t ab iu m getreten ist. Die proletarische A u S st a n d 3 b e w e g u n g in Frankreich scheint immer größeren Am sang annehmen zu wollen und zeigt einen deutlichen politisch-revolutionären C h a r a k't e r. Wie verschiedene Aeußerungen und Aufrufe in sozialistischen Blättern beweisen. Dem Streik der verschiedenen Pariser Arbeiterkategorieü haben sich auch die Angestellten .. ber großen , Warenhäuser und mehrere Pariser Bahnen angeschlossen. Auch in England zeigt sich eine deutliche Gärung unter der Arbeiterschaft. Die Mailänder sozialistische Organisation hat bei den Ententefozialisten einen 24stündigen Weltgeneralstreik als P rötest gegen' den Friedensvertrag beantragt, der nach römischen Meldungen die Zustimmung der Führer der sozialistischen Parteien der Eutenteländer gefunden haben soll. Die Minoritäten unter den Arbeiterparteien der Entente haben mit dem Kampf gegen den kapitalistischen Militarismus begonnen, der durch seine Friedensdiktate die Welt einem neuen Krieg zutreibt. Noch sind die. Folgen eines• solchen Unternehmens nicht abzusehen, noch weiß man zu wenig sicheres über die Kräfteverhältnisse zwischen den sozialistischen' Parteien sowie über die zwischen den Streikenden und den Machthabern ln ihren Ländern. Die Psychologie der Masse , im Lande des Siegers ist keineswegs der allgemeinen Stimmung bei den Besiegten zu vergleichen und noch verfügt die Entente über mächtige und gefügige Armeen. Immerhin aber könnte sich die Arbeiterbewegung als stark genug erweisen, um die Machthaber zu belehren, daß eö nicht gefahrlos sei, den Bogen allzusehr zu überspannen. Die Antwort deS Viererrates auf die deutschen Gegenvorschläge soll ehestens erfolgen und die offiziöse französische Presse kündigt an, sie werde frei von Schwäche sein und sich durch Festigkeit auszeichnen. Clemenceau will allem Anscheine nach nichts von einer Aenderung de» Vertrages mit Deutschland wissen und besteht auf dessen unbedingter Einhaltung. Die Arbeiterbewegung scheint vorläufig auf die französische Regierung in der Richtung gewirkt zu haben, daß sie die Unterzeichnung des deutschen Friedensvertrages ' möglichst rasch vollzogen sehen möchte unter Inaussichtstellung gewisser nachträglicher Revisionen, die sich kaum aüf einschneidende Punkte beziehen dürsten. Nach gewissen^ Informationen^soll hingegen Lloyd George zu Zugeständnissen an Deutschland bereit sein, die sich im wesentlichen auf sofortige Zulassung' zum. Völkerbunde, auf Volksabstimmung in Obec - Schle s i e n, Festsetzung der Schabenersatzstmune .auf 2 ö M illvaxde u Dollar beziehen sollen. Auch vou einer Milder u n g - der wirtschaftlichen Bedingungen in &et( Frage der B c s ch l a g n a h m e von deutschen: B e s l hin fern dl ich ein Aus-lau de ist die Rede, aber dies aH*® sind vorläufig nur Gerüchte, denen gegenüber man Skepsis bewahren muß, so lange, wie es meistens der Fall ist, eine Nachricht der anderen wider-' spricht. Auffällig ist eine Pariser Nachricht des „Corriere della Sera", wonach der Viererrat die Revision des Vertragsentwurfes nt it D e ut s ch l a n d beschlossen habe. Vorläufig hat ein Kampf zwischen dein unbengsam-en Clemenceau auf der einen und Lloyd George und Wilson aus der anderen Seite ausgesuchten zu -werden. Sollten sich die sozialistischen Parteien wirklich zu eiuex ernsten Aktion aufzueassen vermögen, so könnten sie die Sache des Friedens vielleicht mehr fördern, als die diplomatischen. Duelle zwischen den Staatsmännern der großen und'kleiner? Staaten. Jedenfalls hängt das Schicksal der Friedensvorschlüge cm D e ut s ch ö ste r re ich mit dem Ergebnis der mit Deutschland geführten Verhandlungen zusammen. Schwein, zer Meldungen wollen wissen, daß der Vertrag mit Deutschösterreich nicht in feiner gegenwärtigen Form zur Durchsührnug ge-' lan-:-r werde und nach „Daily News" bietet die Konferenz das Bild eines unreellen K a u f m a n n e s, dev zu.viel vorgeschlagen hat und nun mit den Preisen heruntergehen müsse da er seine Ware doch an den Mann bringen' wolle. Im ganzen möchte man doch nach den vorliegenden Meldungen die Hoffnung nicht aufgeben, daß der Geist der Mäßigung auf der Friedenskonferenz doch noch durchbrechen werde. Immerhin wird es noch eine gute Weile dauern, bevor die beängstigende Fülle von Problemen gelöst und Ruhein Europa emgekehrt sein wird. Bisher, ruhen nicht einmal die Waffen. Der Weltkrieg hat nur die' Form geändert und sich mit Beginn des Waffenstillstandes in eine ganze Reihe von Kleinkriegen ausgelöst, die in Kärntens und Ungarn, in der Slowakei und Polen, der Ukraine und.. Rußland sowie an Indiens Grenzen ausgefochten werden. Petersburg vor dem Fall. Streik der Munitionsarbeiter. Amsterdam, 5. Juni. (Korr.-Bm.) Dte „Times" meldet aas Hclstngfürs, daß ein allgemeiner Streikin den russischen Mnnitlonssabrcken das Ende der bolschenMchen . Herrschaft emlette, Die Putilowwerke und andere große Fabriken und von starken Abteilungen Roter Garden, darunter Chinesen, umzingelt, die am Freitag und Samstag aus dre ausständigen Arbeiter mit Maschinengewehren schossen. Zahlreiche Aemler sind ohne Personal, da die Beamten geflüchtet sind. In mehreren öffentlichen Betrieben stellten die Arbeiter eine Garde auf, um zu verhindern, daß dre Bolschewiken beim Räumen der Stadt die Maschinen zerstören. Der Milrtärgouvernrur von Petersburg, ein 33jähriger Student, droht j-ed en erschießen zu l a ss en, -er nach 9 Uhr abends sich in den Straßen blicken läßt. England — Bundesstaat. London» 6. Juni. (Tel.-Kdmp.) Im Unterhause sprach Walter L o n g zu der mit Stimmenmehrheit angenommenen Resolution der Schaffung eines Bundesstaates und ernesB undesparlamenteS und trat unter großer Aufmerksamkeit und Beifall der Majorität sür die Durchführung des Projektes ein. Wilson fährt nach Brüssel. Amsterdam» 6$ Juni. (Korr.-Bur.) Der „Telegraaf* meldet auS B r Ü s s e l, daßWrlsofl am nächsten DrenStag nach Brüssel kommen werde. Am Mittwoch werde er vom.Senat und von der Kammer empfangen werden und bei dieser Gelegenheit eme große Rede halten. Scheidemanns Schloß ixt Dänemark. Berlin» 5. Juni. (Tel.-Komp.) Auf verschiedene Behauptungen der „Deutschen Tageszeitung, Ministerpräsident Scheidemann habe inDanemart ein Schloß erworben, richtet dieser in einer kurzen Entgegnung dre Frage an das Blatt, ob damit gemeint sein solle, er habe einen Teil der Staarsgelderin seinen Taschen verschwinden lassen, oder ob die «Deutsche Tageszeitung" daS Ende politischer Karrieren sich nur noch in Form von Deserteuren m neutralen Schlaffem denken kann. Prozeß gegen kommunistische Richter in München« München, b. Juni. (Korr.-Bur.) Bor dem Standgerichte in München begann heute vormittags der Prozeß gegen den Kauimann Michael Cronauer und den Bildhauer Ündwig M ü h l b a u e r, die des Berbrechens der Bethilse zum Hochverrat angellagt sind, begangen dadurch, daß sie am Revolntivnstnbünal unter der Rälezeit als Richter und Berhandlungsleiter teilnahmen. Keine Landtagswahlen itt Ostgalizierr» Krakau, 5. Jum. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") „Gouiec Krakowski" zufolge, werden m Ostgalizien feilte Wahlen zum polnischen Landtag durchgcführt werden. Abgeordneter Liebermann erster Gesandtschaftsrat in London. Warschau, 5. Juni. «Tel. der „Wr. Morgenztg.") „Kuryer Polst»" meldet, daß der sozialistische LaydtagSabgeordnete Dr. Hermann Lieber mann aus Przcmysl zum ersten Rat der polnischen Gesandtschaft in London crirnnttt wurde. Zürn polnischen Botschafter in London wurde Fürst Eugen Sapi cha ,, ernannt. Der Krieg am Dnjestr. Krakau, 5. Juni. (Tel. der „Wr. Morgciizlg:") Den' polnischen Zeitungen zufolge wurde die E i s e n b a h n b r ücke über den Drijestr in Niznrow e i n g e ä s ch e r t, die Brücken bei Halicz und bei Jeznpör b e s ch ä d i g t. Dev Zug verkehrt, nur bis Halicz. Lloyd George gegen die Kriegsoperation itt! Dstgalizie«.! Warschau, 5. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der Pariser Korrespondent des „Kuryer Warszawski" teilt seinem' Blatte mit, daß Lloyd George im Viererrat gefordert habe^ die Palen zur Aufgabe ihrer militärischen Mion M der ukrainischen Front durch die Einstellung der Zufuhr der unentbehrlichsten Bedarfsartikel zu zwmgen, was jedoch im Viererrat kerne Znstimmuug gesunden habe. General Haller in Krakau. Mähr.-Ostrau, 5. Juni. (Tschecho-slow. Preßbur.) General Haller ist gestern mit seinem Stab in Krakau angekommen. Antisemitische Exzesse in Lemberg. Krakau» b. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg."), In den letzten Tagen fanden in Lemberg neuerdings verschiedene Ueberfälle auf Juden und Plünderungen jüdischer Geschäfte statt. Allein der Juwelier Zipper erlitt einen Schaden von mehr als einer halben Million Kronen. Es ereignen sich, auch öfters Fälle von gewaltsamen Bartabschneiden durch polnische Soldaten. Letztens wurden sogar jüdische Leichenzüge überfallen. „Chwila" zufolge fanden auch am 1. d. M./ nachmittags, antrjüdische Ausschreitungen stal^ bei denen viele Juden geprügelt und verwundet wurden. Es sind auch Fülle von Raub zu verzeichne. Im Namen des Jüdischen RettungskomiteeS intervenierten die, Herren Dr. Josef P a r n a S und Dr. Heinrich Ros m a r i n bei den zuständigen Behörden. Die designierte Militärpatrouille stellte die Ordnung wieder her. In-enmitzhandlung — „eine militärische Angelegenheit". Warschau, 5. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Auf der Rückreise von seinerLnblinerAudienz beim General Haller bemerkte der Abgeordnete Rabbiner H a l p e r n, tvie am Bahnhof in Pulawa und Otwozk Juden durch polnische Soldaten mißhandelt wurden. In Otwozk stieg er auS dem Elscubabnzng und rntervenierte zugunsten der mißhandelten Juden, worauf ihm von einem Chargierten erividerl wurde, er solle sich in „militärische Angelegenheiten" nicht mengen. Erst der daraufhin erschienene Bahnhoskommandam bereitete dem antisemitischen Treiben der Soldaten em Ende. Die Ungarn dringen vor. Budapest, 5. Jum (Korr.-Bur.) Das Ungarische Tele-- graphrn-Korrespondenz-Bureau meldet über die Kriegslage: Wir haben uitser Vordringen über Leva rmd E r -z. s e k - U j v a r hinaus lortgeseyt. In den Richtungen A l t s o h l. K a f ch a u nnd Satoralia-Ujh elygew-anven wir Raum. Dre erbitterten Gegenangriffe der Tschechen im Sajo- und un Hemadtal singen unsere hervorragenden Truppen aus. Unsere Panzerzüge habe« die ihnen anvertramen Ausgaben iicuertJingS glänzend gelöst. Besonderes Lob gebührt den wackeren Proletariern unserer Panzerzüge Arad Nr. 1 nnd Arad dkr. 8. Auf den übrigen Kriegsscharrplätren nichts Neues.

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