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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-05 · Heft 137 (5.6.1919) · page 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 137 (5.6.1919)
Date
1919-06-05
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. Wien, Donnerstag ---—■■ jMftteS Wissenbisher niemals befragt worden, tnch eS wäre vielleicht auch' im Interesse Deutsch österveichs besser gewesen, wenn es sich rechtzeitig dieser Frage genähert und einen eindeutigen Standpunkt in der Indens rage angenommen hätte. Ans der Fassung dieser Nachricht scheint jedoch hervorzugehey, daß hier von den Juden der einstigen Monarch^ die Rede sei. Mas den Standpunkt des nationalen Judentums zu dieser Frage anlangt,, soist dazu zu bemerken, daß dieses die Unterstellung der MinoritätM unter den Bölkerburü» als eins» wahren Fortschritt und einen vielversprechenden Weg zur Crlanguyg seiner Rechte aus vollem Herzen begrüßen würde. Die deutfchösterretchische Republik hat sich in der kurzen Zeit ihres Bestandes zu einer, klaren Stellungnahme in der nationalen M inorit äten frage bisher nicht aufzuringen vermocht. Die Punkte , des Entwurfes von Samt-Gürmain, in welchen die Forderung nach Zuerkennung gleicher Bürgerrechte an alle Bürger ohne Unterschied in Sprache und Rasse gefordert wird, mögen m d-er jungen Republik, deren Verhalten in dieser Frage mit dom manches anderen neuentftandanen Staates, wie zum Beispiel Polens^ keineswegs in eine Reihe gestellt werben kann, peinlich berühren. Sie nehmen jedoch einen durchaus anderen Charakter an, wenn der Grundsatz des vollen Minoritätenschutzes als allgemeines Prinzip, das für alle Staaten Geltung haben muß, ans der Friedenskonferenz zum Durchbruch käme und Annahme fände, wie es die Sachverständigen der betreffenden Kommission anznbeuten scheinen. Mt der Annahme und Durchsetzung eines solchen Prinzips müßte der Begriff der „Fremdherrschaft" allmählich seinen Sinn verlieren und die Ueberspannung des Nationalismus tauglicheren Gesichtspunkten ■ Platz machen. Allerdings wüßte der Völkerbund auch mit bix nötigen Autorität aus gestattet werden, um/her Durchsetzung diese?, Grundsatzes ausnahmslos Geltung zu verschaffen, sonst könnte es leicht, zu einer "Wied-erholung der bisher von Rumänien geübten Judenpolitiklo mmen, welches seine Verpflichtungen aus dem Berliner Vertrag niemals eingehalten hat. Und besonders für den Schutz, der jüdische» Minorität in Polen müßten wirksamste Garantien. geschaffen werden. Die Entente, die ein großes Polen wünscht, mag zusehen, daß dort auch die Fundamente der Ordnung geschaffen rverdou, auf denen die moderne Zivilisation beruht. Die Zahl der Fragen, welche die FviedsnskoNferenz beschäftigen, ist nicht gering. In der Frage Deutschlands ist noch alles in Schwebe. Wan.erwartet die Beantwortung der hentschsn Gegenvorschläge! in.; den nächsten Tagen. Es heißt, daß Lloyd Georgs vorgeichlagen habe, Oberschlesien den.Deutschen zu belassen, während die Amerikaner ihnen ein Mandat für Ostafrika eingeräumt wissen Dollen. -Auch. .. - das Adttappoblem ' ‘V5' ist noch innner nicht gelöst und wird von einem auf das andere Mal vertagt. Der Friedensvertrag mit Ungarn soll nach offiziösen Pariser Meldungen, trotz der Mweseuh^it uugari,cher Delegierter, aus gearbeitet werden. Auf keinen Fall wolle'die Konferenz direkt mit Bela Kuns Regierung in Verhandlungen treten. Jnossi- Mbt Verhandlungen könnten sich nur auf die Bedingungen des Rücktrittes dar Regierung Kuns beziehen. Man wolle, heißt es, nach Unterzeichnung des Friedensvertrages mit Deutschösterceich den Frieden mit Ungarn veröffentlichen und im Falle des Weiterbestandes der gegenwärtigen Negierung dieser, wie wir bereits vyr längerer Zeit ankündigten, den Frieden in Form eines Dekrets in Budapest f*kbst -mittÄlen. DeAtfche Protestnote gegen den Putsch am RhAn. Berlin, 4. Juni. (Tel.«Komp.) Nach hiesigen Blätter- I..Übungen ist die Protestnote der deutschen Regierung gegen die französischen Umtriebe im Rhrmlande heute,-mittags ^nrch die deutschen Delegierten den Vertretern der Entente übergeben worden. Die Ernährung der Welt. &atitt*®ettnai«e, 4. Juni. (Korr.-Bur.) Der Geueral- V*«cffern flir ErnähruNgSwesm, Hoover, hat dem Obersten WirtschaslSrat ein Memorandum über die L t n u i. b o t? y n der jetzt bestehenden Kontrolle des. EtiähmugswesrnS der Welt vorgelegt. Es werden darin auch du Probleme, dje sich nach der neuen Ernte ergeben werden, besprochen. Es wurde eiue Kommission zum Studmm dieser Fragen eingesetzt.' Meut-rei französischer Matrosen in Liehau Berlin, 4. Juni. (Trki-Kymp.) Die Blätter nuldru ar>S V-boik: Am SamStag wurde "in Ltbau von den Mannschaften deS französischen Geschwaderaui den Schiffen b i e rote Flagge gehißt. Die ManMasten stellten an die Offiziere die Forderung. nach Hause zurückkehren zu dürfen. Dteü io u r d e b e w i l I i ft t. Di« Mannschaftm verlornen außerdem einen gerechten Frieden mit Deutschland. Rnnmlj'. lugt ein englische- Geschwader »m Libauer Vorhafen. Aufhebung aller Einfuhrverbote in Fra > sich. Paria. 4. Juni. (Fimkspr. res Korr.'Bur.t Handelemmiftcv Clement e I hat aw Dienstag dem Mmifterrat über das Ergebnis feiner BerhanWngck mit den Alliierten bezüglich E i m und Ausfuhr berichtet. Der Muttsterrat hat die ul Aussicht genommenen VerkÜgüngen genehmigt, welche dal A«fv e b n n g s q st aller Gi.v fu h rv e r t> o t e brstbecken mW die zuständiarn Minister' angewiesen, noch diese Woche die ei,'.sprechenden Wriätn-e* zu erlassen. : . Wiener Morgenzettimg Polittsche^iundschau. Die Streiks in Frankreich. Die Streilbewegung drängt alle anderen Interessen zurück. Die gesamte Presse widmet ihr Leitartikel und sie beherrscht, wie die ..Humanits" mitteilt, völlig das parlamentarische Getriebe. In den Kammercouloirs gibt sich große Erregung kund. Alle anderen politischen Fragen werde» m den Hintergrund , gestellt. Die bürgerlichen Blätter suchen gegen die AufstanWswcgung und gegen ihre Führer die navvnalMchen Gefühle auszupeitschen und gehen dabei bis zur Verdächtigung, dqß Deutschland seine Hände mit im Spiele habe. Die „HiimanitS" bezeichnet diese Manöver als Erpressungsversuch und Herausforderung. Verantwortlich für den Streik seien nur die Leute im Unternehmertum und in der Regierung, die gegenüber der Arbeiterschaft und dem Lande reaktionäre Politik betreiben, Die Aufstandsbewegung hat, wie die Blätter feststellen, den Rahmen einer beruflichen, auf Vrrbessernng der materiellen Bedingungen abzielenden Aktion überschritten, Marcel Cachin hebt den internationalen Charakter der jetzt in Frankreich hervortretenden Krise in einem Leitartikel hervor, worin er auf die Kämpfe hinweißt, die sich jetzt in den verschiedensten Weltteilen zwischen der organisierten Arbeiterschaft einerseits und'dem Unternehmertum und den von ihm beherrschten Regierungen andererseits abspielen und die heutige Gärung mit dem Zustand vor Ausbnrch der französischen Revolution vergleicht. Die Berichte der gesamten Presse stimmen darin überein, daß die Streikaktion schon durch ihre Ausdehnung den Charakter eines Lohnkampscs verloren und dm einer großen Auseinandersetzung zwischen den Klassen angenommen habe. Die politische Bedeutung der Ansstandsbewegung wird durch die bevorstehende JnterpeAationsdebatte über die Vorgänge in Odessa erhöht, die die ganze Frage der Intervention in Rußland und der allgemeinen Tendenzen der Regierung in der auswärtigen Politik aufrollen wird. Martmv über die KEProMißr der Bolschewiken. Der Führer des linken Flügels der russischen Menschewikenpartci, L. Martow, hat an die „Odtsfaer Neuesten Nachrichten" einen offenen Brief gerichtet, bw die in letzter Zeit durch allerlei Zugeständnisie an die weiter rechts siebenden Parteien geoffenbarte Schwäche der bokschewikischen Machthaber charakterisiert. Marlow beruft sich dabei vor allem aus die Aussagen von I o f f 6, Rakowski und anderer Persönlichkeiten, dre den Bolschewismus' im Ausland diplomatisch vertreten haben,, die übereinstimmend bezeugen, daß der blutige Taumel des roten Terrors in der Arbeiterschaft ganz Rußlands Erregung und Bestürzung hervortust. Die Mißwirtschaft der „außerordentlichen" revolutionären Kommissionen, die die irreguläre Gerichtsbarkeit ausüben, wird den bisherigen Führern des Bol'chewisnuls selbst schon gefährlich. Deutlich bemerkbar ist daS.''Bestrrhknder Sowietregimmg. den Zusammenhang , mit der R e v ock n tu o n i n D eoMf ch l a-m b zu gewinnen und als B und off e des neuen 'Deutschland und des neuen £X,c st r vre i ch eine neue Mentalität zu gewinnen und dir «häßlichen Flecken der Vergangenheit von . ihrem Gewand und von ihren Händen wegwülen." /Besonders ernüchternd haben im Kreml, dem Sitze Lenins, die Nachrichten über Ban e r n u n r u. h e n i n s e ch z j g K r e i s en v o n fünfzehn Gouvernements gewirkt, die äußerst hartnäckig und blutig waren, ferner die unentrinnbare Krise in der Nahrungsmittel und Brennstofsbeschasfuns und schließlich bie Drohuvg internal onaler Verwicklungen mit der Entente. Aus allen diesen Anzeichen schließt Marlow, daß die innere Kr i s i s i nt DolschetviSmusnähergevücktist. Und daS gibt ihm die Hoffnung, daß für die russische Revolution noch nicht alles verloren ist und daß es für Rußland noch emen Weg gibt, der weder im Meere der bolschewikifchen Utopien verschwindet, noch nt der russischen und interuationalen Reaktion endet. Die Reaktion in Serbien, Der „Populaire" veröffentlicht einen Brief aus Belgrad, aus dem heworgeht, daß in S e r b i e n die schlimmste Reaktion herrscht. Mehr als 2000 Sozialisten, darunter viele Frauen, wurden in Jugoslawien am 1. Mai verhaftet. In Sarajevo wurde der Belagerungszustand über ganz Bosnien und die Herzegowina verhängt. Einzelne Partei- und Gewerkschaftsführer befütden sich noch in Hast. Andere Führer wurden am Belgrad ausgewiesen und nach Monastir und anderen Orterr verbannt. Sie stehen unter dem Verdacht, Geld aus Ungarn erhalten zu haben. Die Regierttng hatte Straßendemonftrationen für den 1. Mai verbaten und große Truppenmengen aus der Provinz in Belgrad zusammengLzogen, um militärisch eiuzugreifcn. Dennoch fanden große Massendemonstrativnen zngunsten der russischen, und ungarischen ReoollUion in geschlossenen Sälen statt, Der Berfasser des Briefes begrüßt hi« Tatsache, daß in verschiedenen Teilen des serbischen Staates französische Soldaten sich a e tp e i g e r t haben, am l. Mai gegen serbische Arbeiter einzuschreitenl Fm n»«iedsrÄ«freiten" r?. Die jüdische Bevölkerung in-Drohobyez. die trotz ihrer Neutralität während' der ganM .ukrainischen Obkltpation völlige Mühe tmdMcheryeü ihres Lebens und Vermögens genossen Hatte, bekanr unmittelbar nach der „Wiederbesreiung" dieser Stadt durch die polnischen Truppen die „pnl-'' .> Kultur" zu spüren: es brachen nämlich-sofort a nttj üdi sch e Exzesse aus,- denen -viele i ü d i fch e- G e s ch 8 s t e jTeicher, 8. Juni 1919 _'Sette § ' Pastemak, Bloch, Trauber, Herfchmann und andere) und Privatwohnungen zum Opfer fielen. Als Seitenftück hierzu ist auch das schändliche Verhalten eines Teiles .der Drohobyezer „Polen mosaischer Konfession" zu verzeichnen. Viele von ihnen manifestieren nunmehr wiederum ihr „Polentum". Sö ist beispielsweise der Ausschluß von etwa 400 jüdischen Schülern aus dem Gymnasium auf eine Denunziation des „jüdischen" Professors Blatt zurückzuführem Erwähnt fei, daß diese Ausschließung gegen den Protest des polnischen Gymnasialdirektors I a r o s z a* folgte, der auch erklärte, einen derart ungerechten B.schlnß mit seiner Unterschrift nicht decken zu können. j Petition dev schweizerischen Juden an die Friedenskonferenz. Dns Kopenhagener Zionistische Bureau berichtet: De« Schweizerische Zionisienverband hat unter der Indenheil der Schweiz eine Petition an die Pariser Friedenskonferenz zirkulieren lasten, rn per folgende Forderung erhoben wird: 1 »Wir verlangen, daß die Pariser Friedenskonferenz durch öffeniuch-rechtlrche Bestimmungen dem jüdischen Volke das Recht und die Gelegenheit gibt, im pennten und unteilbaren Palästina, innerhalb der durch geschichllrche Ueberüeferung, durch politische und ökonomische Notwendigkeiten bedingten Grenzen, eine natwnale Heimstätte zu errichten." i Drese Petition hat 7292 Unterschriften gesunden, ein sehr befrirdistcndes Resultat, wenn man bedenkt, daß nach der letzten Volkszählung (1910) die jüdische Bevölkerung in der Schweiz nur 18402 Seelen zählte. _ Inland. Parlamentärs chss. In der samstägigen Sitzung der Nntionalversannnlung wird als einziger Punkt der Tagesordnung der Bericht Über die bisher mitgeteilten Friedensbedingungen verhandelt werden. Staatssekretär Dr. Bauer wiid m längerer Rede über die Lage berichten und die Ergebniste seiner, des Präsidenten Seitz und, des Vizekanzlers Frnk mit dem Staatskanzler Dr. Renner in Innsbruck gepflogenen Beratungen berichten. An den Bericht Dr. ^Bauers werdm sich die offiziellen, in dm Klubs teschlostenen Erklärungen der Parteien schließen. Die Sitzung, deren Dauer aus etwa drei Stunden geschäht wird, wird um zehn Uhr vormittags beginnen.' Rach den bisherigen Dispositionen, soll sich an den Bericht über' die Friedensverhandlungen und die Parteikundgebringen keine Erörterung schließen. Aus dem Staalsamt für Aeuheres. In Vertretung des verreisten Staatssekretärs Dr. Bauer' hat Unterstaatssekretär Egon Pflügt die Leitung des Staatsamtes für Aeutzeres übernommen. Die Forderungen der Eisenbahner. Gestern abends fand im Parlamentsgebäude eine längere Konferenz der Staatssekretäre für Finanzen. Dr.S ch umpeter, für Verkehrswesen. Paul, und für Ernährungswesen, Doktor L o e w e n f e! d - R u ß, statt, zu der auch Vertreter, der Eisenbahnerocganisationm erschienen. Es handelte sich um die Forderungen und Wünsche der Eisenbahner, um deren Erfüllung es, wie tvir Hören, günstig steht. Der Kamps in Kärnten. Amtlicher Kriegsbericht wie zu Höfevs Zeit. Klagenfurt» 4. Juni. (Korr-Bur.) Amtlich wird der-' lautbart: Lage vom 4. Juni, 7 Uhr vormittags. Zwischen Ctzoründ Sanalve keine Acnderung von Belang. Gegen die Trixener Bachluur vorfühlende feindliche Patrouillen wurden östlich desselben abgewiesen. Nachtsüber stand besonders der Raum beiderseits der Reichsstraße ber N a k und T a i n a ch nnter sckwererfl feindlichen ArtrÜerie-Störungsfener. Im Abschnitte Grafmftein anhalten-d regesJnsanreric- und Artilleriefeuer aui unsere Stützpunkte nördlich der Drau. Weiter westwärts Ruhe m den bisher gemeldeten Stellungen. Die Bürgermerfterwaht in Wels. Wels» 4. Jrinr. (Tel. der „Wr. Morgenztg,."). Zum Bürgermeister wurde Apoiheker Karl Richter einstimmig wredergewählt. - Zum ersten Stellvertreter wurde der Sozialdemokrat Dr. Oskar S ch m o tz e und zum zweiten Stellvertreter der Christlichsoziale Dr. S a l z ru a n n gewählt. - Eisenbahnunglück aus derStrecke Zellesntzovs— Nensiedel. Zwei Beamte getötet. -! Zellerndorf, 4. Juni. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung.".) Auf der von der Nordbahn betriebenky Strecke Zellerndorf—Neusiedel hat sich heute nachts ein folgenschweres Unglück ereignet. Zwischen Lay und Rothensee entgleiste der Personenzug. Die Lokomotive, der Gepäcks- und drei Personenwagen stürzten von der Böschung hinunter. Hierbei fanden der Zugsführer und ein Kondukteur den Tod, während der Heizer schwer verletzt wurde. Die Passagiere blieben unversehrt. _ Die christlichsoziale Bereinigung deutscher Aögeordneter hielt Ersinn unter dem Bvi sitze ihres Obnranncs, Präsidenten Hauser, eine säst vollzählig besuchte K'nbsitzwig ab, An Stelle des Abg. Wagner, der sein Mandat im Haupt-. aOschust zurücklegte, wurde Abg. Professor Seipel .in den Hauptgnsschuß entsendet. Der Vorstand der Acreinignug wurde nn Hipb-Itck aus die Friedmöv^rhandlnngen durch die Abgeordneten Heinl. Dr. Mcitaja. Paulisch. Dr. Schocpfer und Dr. Seipel verstärkt. Abg. Bürgermeister a. D. Dr. WeiSkirchner berichtete über die Vorgänge m her Sitzung des Hailptaiisschnstes und insbesondere ühcr die A il s f ü h r u » g e tt d>. e s Staatssekretär ,D r, Bauer. Heber diesen Berich! eniwickekir sich eine ciilgchciid<Wcchsclrede,.an der sich vornehmlich die 'Avgtvrdneten M. Mahr. Kun^hnk, Kollmann, Dr. Scipcl und Dr. Schowier beteiligten. Im allgemeinen brachte dir Wechskltede hie Anschanimg zum Ausdruck, daß das Friedensdckkat der Gnteme unannehmbar sei, weil eS Deutschöfterrejcki lebensunMig mache und dem poltlischrn und wirtschgstt lichen Lvd weihe. IIIÄiM in Navnr»e»vyil ftarbbaiidn'" jür' all«. Sititrinr; Äaicrial 8eol>. Kurzer, Wien, W, Wciibnhußrcißc 28 Telephon 31537. stf ik-v7v-t

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