Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 136 (4.6.1919)
- Date
- 1919-06-04
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 163 . Wien. Mittwoch zu haben. Ich fordere -sie auf, mit mir ein paar Krankenvisiten zu machen, die ich im Aufträge der sozialen Hilfsgemeinschaft durchführe. Wer da einmatdas Elend an Ort und Stelle sieht, der wird sein ganzes Leben fürderhin für die Armen tätig sein. Bei der Abreise der 750 Kinder am Westbahn Hofe in das Märchenland Schweiz muh man gewesen sein, um die Freude zu ermessen, die diese Kleinen beseelt hat. Alle hatten ihr schönstes Kleid angelegt, viele bekamen neue Anzüge, Schuhe, alle hatten einen kleinen Rucksack mit der Wegzehrung. Wie nett und rein, wie heiter und glücklich waren diese Kinder! Allen diesen Kindern, die der Sonne und dem Glück in die Schweiz entgegengefahren sind, wünsche ich einen schönen Aufenthalt, der ihre blassen Wangen bräunen, ihre hageren Körper erstarken, ihr Gemüt erfrischen und erheitern möge. Auch uns alle, die wir hier in.großer Sorge zurückgeblieben sind, mögen sie nach zwei Monaten der Wiederkhr in besserer Laune antresfen. Als der Zug ans der Halle fuhr, erbrauste aus hunderten Kehlen das Lied der Hoffnung: Hatikrah. Das jüdische Volk hofft und hofft. Vielleicht geht gerade jetzt seine zweitausendjährige Hoffnung in Erfüllung. __ Dreifache Erhöhung der Gaspreise. Im Stadtrat wurde gestern über die troftlofe finanzielle Lage der städtischen Gaswerke eingehend beraten. Das Gaswerk zeigt bereits für das erste Halbjahr ein Defizit d o n 33'/2 Millionen Kronen auf, das seinen Ursprung in der Kohlenmisere hat, welche bekanntlich im November einsetzte, als die Tschecho-Slowakei die Kohlenbelieserung übernahm. Um nun das gesamte Defizit des städtischen Gaswerkes zu decken — für das nächste Jahr wird sich ein solches von 67 Millionen Kronen ergeben — wurde von der Direktion eine Verdreifachung des Tarifs vorgeschlagen und mit den Stimmen der Mehrheit angenommen. Die Kosten des gesamten Defizits werden/aber nach dem Stadtratsbeschluß nur die Gaskonf u m e n t e n treffen, nicht die gesamte Bevölkerung. Diese werden nach dem neuen Tarif 78 Heller statt der bisherigen 26 Heller für den Kubikmeter zu bezahlen haben. Die Gaspreiserhöhung tritt bei der Neuaufnahme des Gasmefferstandes, die in einigen Tagen erfolgen wird, in Kraft. . Der Streik bei der Donau-Darnpfschiffahrtgesellschaft. Die Streikenden verhandelten gestern den ganzen Tag. Am Vormittag wurde eine Sitzung des Bertraurnsmännerkomckees d^,Streikendcn,^emhexusen,..^aS dey Vorschlag eines Tarifvertrages aiusgearb eitet hatte und welcher dem Staatsamt für Handel und Gewerbe übermittelt wurde. Von 8 bis 1 Uhr verhandelten die Streikkomitees mit der Gesellschaft und im Handelsamt. Nachmittags fand eine Versammlung der Streikenden in ÄadermannS Restaurant im Prater statt, dir noch über die von den Komitees approbierten Forderungen Beschlich gefaßt hatte. Die Situation ist nun ein« solche, daß eine Einigung « n m i t t e l b a r b e v o r st e h t Md der Streik noch heute als beendigt erklärt sein wird. * Die Verhandlungen mit den Vertrauensmännern des Streikkomitees dauerten gestern bis Mitternacht im Staatssekretariat für Handel und Gewerbe? Es ist Grund zur Annahme vorhanden, daß eS zu einer Einigung kommt. Dir EntscheidMg soll heute fallen. _ Das -eutfchöslerreichifche Jugendhilfswerk. Bisher ans Amerika Lebensmittel für die Ausspeisung von 56.000 Kindern durch 100 Tage ringelnagt. Die RahrungSmittelspenden der amerikanischen Kinderhilfsaktion im Werte von 24 Millionen Kronen (erste Spende mit 12 Millionen, erhöht auf 24 Millionen) reichen au-, um 12,382.000 Mahlzeiten auszuteilen. Rechnet mau mit einer BerköstigungSdauer von 100 Tagen, so ergibt sich, daß in ganz Deutschösterreich mit Hilfe der amerikanischen Lebensmittel 123.000 Kinder täglich während der Sommermonate ein ausgiebige- Essen erhalten können. Diese wenigen Zlffern veranschaulichen die Größe und den Umfang der amerikanischen Hilfeleistung in ihrem bijetzt feststehenden Ausmaße. Die Transporte sind in zwei Partien abgegange». Die erste etwas weniger als die Hälfte der Gesamtspende beinhaltende Sendung ist in Deutfchösterreich bereiteingelangt; sie enthält: 425 Tonnen Mehl, 300 Tonnen Kondensmilch. 180 Tonnen Zucker, 90 Tonnen Kakao, 45 Tonnen Hülsenfrüchte, 30 Tonnen Rindfleisch, 40 Tonnen Schweinefleisch, L0 Tonnen Fett. Rach den Nährwertschlüssel des Universttätspro sessorS Dr. Pirquet betrügt diese Fracht insgesamt 5667 L.-Rem (Nem in Gramm: Kakao 6, Zucker 6, Kondensmilch 4, Mehl 5, Hülsenfrüchte .4, Rindfleisch 2,6, Schweinefleisch 5, Fett 13.3). Diese bis jetzt eingetroffenen Lebensmittel genügen, um 56.000 Kinder durch 100 Tage eine tägliche Vollkoftmahlzeit zu verabreichen. Die derzeit rund 6000 Kinder umfassende Verköstigung in Wim wird rasch auSgebaut. In kürzester Zeit sollen neue Aussvrijestellen, auch solche in den Schulen errichtet werden, um den Weg zum MittagStlsch zu kürzen, ferner soll nach den Vorschlägen deS Staatsamtes für soziale Verwaltung die Altersgrenze bis zu den Jugendlichen mit 18 Jahren erhöht werden, „ Wiener Morgenzeitung Unsere P. T. Leser werden aufmerksam gemacht, datz mir infolge der neuerlichen Erhöhung der Unkosten — gleich den anderen Blättern — gezwungen sind, de» Verkaufspreis der „Wiener Morgenzeitung" auf 36 Heller per Exemplar zu erhöhen. Administration -er „Wiener Morgsnzeituug" Wien, II. Dez«, Taborstratze 1 Telephon 44.038 und 43.319 Umwandlung der Exportakademie in eine Hochschule für Welthandel. Der Kabinettsrat hat über Antrag des Staatssekretärs für Handel und Gewerbe, Industrie und Bantm m seiner Sitzung vom 2. Juni einstimmig solgeuden Beschluß gefaßt: Die feil dem Jahre 1898 bestehende Exportakademie in Wien wird zu Beginn deS Schuljahres 1919/20 auf Grund der vom Staatssekretär für Hmdrl und Gewerbe, Industrie und Bauten im Einvernehmen mit dem Staatssekretär für Inneres und Unterricht zu genehmigenden Satzungen m eine ochschule für Welthandel iu Wien" mngcwavdelt und der Staatssekretär fiir Handel und Gewerbe. Industrie und Bauten ermächtigt, einen darauf Bezug habenden Gesetzentwurf in der nächsten Sitzung der Nationalversammlung rmzubringm. Die neue Ernte. Festsetzung der Getreidepreise. Am 30. Mai fand bei der ZmtralpreisprÜsuugSkounnWon eine Vorberatung über dieFestsetzuugderGetreideübernahmspreiseder Ernte 1919 statt, der die Vertreter sowohl der maßgebende« landwirtschaftlichen Korporationen als auch der Konsumenten beiwohnten. Da dir Festsetzung der Getreidepreise durch die Schwankungen der landwirtschaftlichen Löhne, die eine Hauptpost für die Kalkulation der Gestehungskosten für dir Bodenfrllchte bilden, wesentlich erschwert wird, wurde allgemein dem Wunsche Ausdruck gegeben, dir gegenwärtig mit den Organisationen der landwirtschaftlich ck Arbeiter stattfindenden Unterhandlungen, die den Zweck verfolgen, eine Stabilistenmg der Arbeitslöhne zu erreichen, zu beschleunigen, um das Ergebnis dieser Unterhandlungen für daS Referat zu verwerten. Mit der Ausarbeitung des Referates wurden Dr. Strakont und Dr. W o z a s e k von landwirtschaft* lrcher Seite betraut, während das Korreferat dem Betriebsleiter Hack! als Vertreter der Verbrauchergruppe übertragen wurde. Auf Grund dieses Referates wrrd dr« Zrntral-PreisprüfungSkommifston in ueuerlicher Sitzung über die vorgefchlagenm Getreide- Preise Beschluß fassen und ihr Gutachten an das Staatsamt für BolkSernLhruug erstatte«. Eine Fürsorgeaktion des Wiener Trabrennvereines. Am 81. Mai d. I. fand im Staatsamte für La«d- «nd Forstwirtschaft eine Sitzung her staatlichen Kommission für R e n n ang e l r g en h e it e« statt, in welcher rinAntragdeSStaatSamteS für sozialeBerwaltungauf tunlichst weitgehendLRutzbar" machung der Veranstaltungen dtSWirverTrab» reunvereineszuGvustenderFürsorsesür Kriegsbeschädigte«» dHinterbliebruezm: Erörterung gelangte. Du Beratung, au der auch Mitglieder des Vorstandes deS Wiener TrabrennvereineS trilnahmen, führte dank des Entgegenkommens derselben zu einem befriedigenden Ergebnisse. DerWienrrTrabrennverem dürfte schon m den nächsten Tagen Verfügungen treffen, durch welche dem in Verwaltung deS StaatSamteS für soziale Verwaltung befindlichen, obgrnannten Zwecken dienenden FürsorgesondS sicht unbettächtliche Mittel zustirßen werde». (Hierin hat man ein Pendant zms »LmkSlanz mn den Blaufuchs*' zu erblicken. Die Initiative geht diesmal vom StartSamt für soziale Verwaltung aus. ES ist fraglich, vb die Erträgnisse so beträchtlich sein werden, daß sie solche Maßnahmen entschuldigen können. Aber die Schädigung weiter Bevölkerung-- schichte» durch die Renne» wird de« Ertrag für dir Kriegsopfer sicher übersteige». Daß man vo» Staatweg« zu solche» Mitteln greifen zu müssen glaubt, um Fürsorgezwecke zu erreichen, wirft ei« helles Licht avf den soziale» Sran unser» Gesellschaft.) * Anfall de» Begierungsrates Wessely. Der ö8jähngt KustoS der ehemaligen Hofbidliothek, RegiermgSrat Dr. Karl Wessely, lV., Karolinrngafse Nr. 8 wohnhaft, wurde gestern vormittags in der Operngasse von «iuem Motorrad niedergestoßen und erlitt einen Beinbruch. Er wurde ins Wiednrr Krankenhaus geschafft. * Opfer der Dona«. Am 2. d. M. wurde im Brater auS dem Donaustrome dre Leiche einer ungefähr 40jäycigm Frauensperson gezogen. Die Tole, die etwa drei Wochen im Wasser gelegen ft,» dürfte, wurde in die Prisetzlammer m der DreSdnerstraye gebracht. Reparaturwerkstätte. Unter fachkundiger Leitung werden Kleider und Hüte aus neue Stücke umgeardecket. Diese befindet sich jetzt Vll. Bezirk, Reubaugasse 31, 2 Stiege. Bon 9 bis „12 Ubr und von 2 dis 5 Ubr aeöffnet. Samstag uur vormittags. 4. Juni 1919 Sette 9 * Verhaftung eines Berliner Kaufmannes. Aur 1. d. M. wurde hier der Kaufmann Friedrich T o p f, in Berlin, Wate, loo-Ufer 19 wohnhaft, auf Anzeige zweier Wiener Firme»! verhaftet. Ihm fällt zm Last, einer der Firmen Warm im Wertes von K 85.000 entlockt zu haben. Der zwecken Firma > soll Topf ei« Darlehen von K 100.000 LerauS-i gelockt haben. Topf ist seiner Angabe nach G eiel l s ch a f 1 er d er G. m. b. H. zur Ba iltl»U «•! Reifen-Erzeugung in Berlin. Er hat, wie feststeht, in Berlin Konkurs angemeldet. Nach Angaben der An- zeiger sind bei seiner KoukursanMeldung derartige Momente zutage getreten, daß eine betrügerische Krida angenommen werden muß. Die Wiener Poliieidirektwn fragte in Berlin telegrafisch nach den Verhältnissen Topfs nach und erhielt von dort dre Mit-, teilung, daß Tops bis aus weitere geüchiliche Verfügung festzuhalten sei. Tops wurde denn auch gestern dem Landesge> richte eiugeliesrrt. * Glfersuchtsattentat auf die frühere Fra«' Pleeavers. Auf die geschiedene Gattin des Opernsängers Herrn P i c t a v e r, die sich später mit Herrn I a c a b s s y verheiratete. wurde am Sonntag im Hotel Sacher ein Attentat verübt. Frau Piroska v. S e m s ö, dre Gemahlin des gewesenen Obergespans v. Semlö, überschüttete Frau Marirtta Piccaver-- Jacabffy auS Eifersucht mck einer atzenden Flüssigkeit — man lagt, daß es Salpetersäure war — und brachte ihr zahlreiche Brandwlmden am Halse und auf der Brust bei, so daß ste m ein Sanatorium gebracht werden mußte. Frau v. Semsö verließ unmittelbar nach dem Attentat daS Hotel und begab - sich nach Baden. * Hktzferle« und Halbtagsunterricht. Gestern wurde an sämtlichen städtischen Volks- und Bürgerschulen Wiens der vom Landesschulrate für die Sommermonate Juni und Jull festgesetzte Halbtagsunterricht begonnen, beziehungswerse die „Hitzserien" angeführt. * Sine Gesellschaft de« Tierärzte in Wieu. Am 27. Mai erfolgte du Gründung einer Gesell!chaft der Tierär-tr in Wien. Sie verfolgt den Zweck, die Betätigung auf dem Gebiete der gesamten wissenschaftlichen Tierheilkunde anzuregen nnd zu fördern. Die wlssenschastllchen Sitzungen finden in der Tierärztlichen Hochschule am ersten Dienstag der Monate Okto« ber bis Juli statt. Zum Präfidenten wurde Professor Dr. L. Rer-, s i ng e r. zum Sekretär Privatdozent Dr. W i r t h gewählt^ Zuschriften sind an Dr. W r r t h zu richten. * EvakuierunystranSporte nach dem ehemaligen Galizien. Laut Mitteilung des polnischen Militärbevollmächtigteu in Wien wird fiir die Einreise zwecks Abholuna der Effekten und Mddrl aus Lemberg vorläufig bis 15. d. M. kerne Erlaubnis erteilt. Der am 7. d. M. angesagse Transport erstreckt sich daher nur bis P^emhsl. j * Geftnrrungsgeaoffe Dr. Adolf Grüriseld hat feine! Advokaturskanzlei in Brünn, Krapfengafse 16, eröffnet. * Eine staatliche Gewerbeschule in der Militär» akademie irr Mödling. Vizrbürgernmster Winter teilte m der gestrigen Stadtcatssitzung mck, daß das Ansuchen der Gemeinde Wien aut Ueberlafsung der technischen Militärakademie in Mödlings für Zwecke der Gemeinde abschlägig bcschieden wurde, da in dieser Anstalt eine ft-aatliche Gewerbeschule lmtergebracht werden soll. ' * Kein Eifenl'ahnerftreiL iu Ungar«. Heute waren hier Gerüchte verbreitet, daß auf allen ungarischen Bahnen ein Streik ausgebrochen sei. Diese Nachrichten bestätigen sich nicht, der Eisenbahnverkehr wickelt sich innerhalb Ungar«! n o r m a l ab. * Die Verhaftung zweier gefährlicher Ladrndiebe. Am' 26. Mal wurde in der Wollzeile eine Aussehen erregende Verhaftung zweier Ladendiebe vorgenommen, welche, wie dre Polizeilickw» Erhebungen ergeben haben, als äußerst gefährliche Verbrecher erkannt wurden. Es handelt sich um den 25jährigen Handelsangestellten Hermann Spitz und den, 38jährigen Buchhalter Fritz Huhmann. Beide erschienen am genannten Tage bei dem Schneidermeister Danek in der Wollzeile »nd ließen sich Stoffe vorlegen. Beide erschienen Herrn Danek verdächtig und er rief deshalb nach einigen Angestellten. Da ergriffen die zwei »stunden" die Flucht.' Herr Danek lief ihnen nach; die Flüchtenden schossen nach ihm, ohne ihn zu treffen. Auf der Straße erregte danials die Szene der verfolgten jungen Leute großes Aufsehen. Egelang sie zu verhaften. Die polizeilichen Erhebungen, welche nun beendet sind, haben ergeben, daß die beiden, welche gestern dem Landesgerichte eingeliefert wurden, äußerst gefährliche Verbrecher sind, denen bereits mehrere Diebstähle Einbrüche usw. nachgewiesen sind. * Aendermrg im Schnettzugsverkehr Wien Franz Josefsbahn—Prag. Mit Rücksicht auf den am 5. Juni l. I. auf den tfchecho-flowakkschen Eisenbahnen eintretenden Sommerfahrvlau wird der bisl-er von Wien Franz Josefsbahnhof um 3 Uhr 30 Minuten nachmittags abgehende Schnellzug Wien- Prag ab 5. Juni schon um 12 Uhr mittagabgehen. Vereinsnachrichten. Der Jstdifch-akademischeJuristenverein hält Sonntag den 8. d. M., präzise ‘/,1Q Uhr vormittags, i« eigenen Lokal (Versammlrmgssral des Verbandsheimes, IX.,' Alserstraße SS) eine außerordentliche Generalversammlung ab:- Tagesordnung: l. Bericht deS Ausschusses. 2. Slatutenändnnng. 3. ErgäuzungSwahlen. 4. Allfälltges. Vorträge nnd Versammlungen. AkademischerVerbandiiidischerSozia" listen ,P v a l e Z i o Mittwoch den 4. d.M., */»7 Uhr abends, im Eafö Wien. I* Franzensrmg 18 kvis-ä-vis der Universität), DiSkusfionsabend. Thema: ^Soziale Revolution mid Zionismus". Referent: Alexander. Gäste willkommen! — Le ße-undRedehallejüd. Hochschüler m Wien, IX, Türkenstroße 9. Samstag dm 7. d. M. um V»6 Uhr abends spricht Dr. Wilhelm Stein Über »Jüdisches im Islam". —, Jüdisch-sozialistischer Arbeiterverein »P o a l e»Z i o u", Ortsgruppe Brigittenau. Mittwoch dni 4. d. M., V.1 Uhr abends, im Vereinslokale, XX Wallensteinstraße 64. vorttag S. R » d e l: Die nattonale Autonomie. Heule Mittwoch dm 4. d. 2 Uhr nachmittags, hält Herr I. Ä. V o b e tz k h m der Ausspeisehalle, XX., Bäuerlegaffe 36, einen jüdischen Vortrag. — Frauengruppe e r e i u Zion" W r e n. SamStag den 21. d. M. um 7 Uhr abends .im Saale des Niederöfterreichlschcn GewerbcverrineS, I., Eschenbachgaffe 11, Vorlesung deS bekannten jüdischen Lyrikers I. S> I m b < r aus eigenen Dichtungen. — V e rein „Zion, Wie». Leute Mittwoch den 4. d. M. um 4 Uhr nachmittags wird im Bereinölokale Herr Dr. Heinrich Glan-; »m Rahmen des Vortragszyklus Über die Geschichte Palästinas über ^Die Geschichte Palästinas bis zur ersten Zerstörung" sprechen. Donnerstag -en 5. d. M. um 4 Uhr nachinittags Herr Dr. Gonnrnschei» über »Die Geschichte Palästinas iw der anechisch-römischm Zeit". Hebräische Kurse werden eröffnet: 1. Für Anfänger. 2. Für Forlgeschrittene. Einführung in die Bibel, Hstada und neueste heorürsche Literatur. Änmeldungeu müffen spätenstenS bis 9. d. M. erfolgen. Dre Angcmeldeten haben am 10. b, M. um 6 Uhr abends itu Vereinslokale zu erscheinen . ,