Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 132 (31.5.1919)
- Date
- 1919-05-31
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 tUien, iscunsias 31. Mai 1919 Nr. 132 r::zzc:i;c:i:irtg iI-Z der betrieb u'.’.irihuiig war# und mir 120.000 Meterzentner Zuckerrübe wurden, also der zehnte Teil der FrieLensjahre, io runde dennoch im Borjahre ein UeberschuH erzielt. Nun wirst sich uvbl die Frage auf, waS Hai die Besitzer veranlaßt, ent l^eichast 'uiuigehcn. das iür die anderen Kontrahenlcu io cuutüm in. Der >i rind l'.cstt wohl in der politischen tmb in der BcÜwchtrmch von •>'m ^iübende^ug ans ilScituuaarn u'-geichnitten zu werden. Würde uan heule dicic Fabrik Hanen, so würde. sie iniiidestens 2.1 biJ ln Millionen Kronen tosceu. Die Verpflichtung. die der i-.-rtraq heinhal.tt, das Onniudareale. duck die Gem-üi'-de ^errett besitz; und in?>uiuiift ruuuvbt, soweit es aus Ackern de- >>bt. zu 25 Brote nt mit Rüben zu bebauen, scheint mir eine ckwerwetzende;n «ein. ^u Niediuosterreich und,in Ungarn war bisher nicht' tuößücfo, derartig große Vtipstichtnngen e'mzu- 'altcn. n.nr in Böhmen und Mähren erreichte der Anbau die >>öhe von 30 Prozent. 'Wenn man aber eine derartige Verpflicht uug eingebt. fo iniisscu bedeutende Investitionen geiiiachl weiden, irr die die vom Magistrat vorgUchlagerien K 500,000.— viel zu '.eriua und. Der 'Aufwand müstte Millwricn bctragrn, denn große nosrc Silmmen crsordcrt die Einstellung an Beipninmng, Fuhr» oerk usw. Ich habe auch ein zweites Bedenken, da kS im Vertrage 'kiM. daß die Uuckerfabrik nicht nur bei der Gemeinde Wien, andern attc!, bei anderen Kontrahenten Nübcn eiutnufen wird, md daß die Geiiieiudc Wien jenen Preis beftnimt, welcher von yit (sjrcvt;fontvaben*cn zugestav.dcn wird. Wenn man amtimmt. vaü b;c Gemeinde Wien ü'.oöo ftorii bebaut und weiter cnmimrn!, uiü auf das Ioe!> MO bis 250 Meterzentner Nüben fern inert, o twö es mealuf] fein, das! 1 bis.l‘/8 Millionen Meterzentner U'Mkvt werten. Aufgabe jener Bcrwaltnngsrüic, die die Gemeinde 'msendet. wird es daher sein, bei Ueberprüfung der Verträge mit )en anderen Kontrahenten die gröfrtc Aufmerksamkeit walten .u lasten. Während der s'eir der stwau gsbewiittchaftimg deS ZncktrS durch?en Staat wird die Gemeinde von der Staatsregienmg die Derimstigung civeidjeit müsten, da fr wir zumindest jenen tleberfckmß m Jucker zugewiefes erhalten, der den Rübenbau der Gemeinde, mrck, welchen eigentlich die Fabrik in vollem Umfang in Betrieb ,'ksrtz; wird, entspricht. - ' Der Redner schloß seine util großer AnsmerUamkeit versocktzle ■leb? mit der Anregung, für alle wirtschaftlichen .11! t c r u c l, in ii n q c u der Gemeinde Wien - i n 6» e n e r a l d i r e k t o r a t zu schaffen, damit eine kairsniänrusche Führung derselben ermöglicht werde. Nachdem noch einige Redner für die Vorlage gesprochen uiltcm weist der Referent Bürgermeister N c n m a n n m seinem Schlußworte aut die Vorteile des Vertrages noch einmal hm, voraus die Anträge angenommen werden. Ein NesolutionSantmg >es GememderateS F e l d m a n u, daß die Gemeinde Wien mit io Prozent, die Firma Redlich mit 30 Prozent und die Einkaufszenofsenschasten und Konsinnentenorgainkarionen mit 80 Prozent m dem Geschäfte sich beteiligen sollen, wird genügend unterstützt nib an den lLtadirat geleitet. Die Pachtung der Dreherfche« OeteonouncLetriebc und ehemaligen kaiserlichen Fandegütee. Hierauf berichtet Bürgermeister R e n m a u n über die Pachtung der Drehenchen Oeftnomrcbcincbe. Die Vertrüge wei dcu angenommen und einigen Wünscht« der Häusler mrd Beamten Meier Bemcbe wird nach Möglichste t entsprochen werden. Hieran schließt sich cm Neftrat des VstetürgermeisterS >> o ß über den Abschluß deS GeskllschaftSverlragtS amußlich der Pachtung der Fondsgiiter Orth n. d. Donau. Dic Anträge re.dcn angenommen. Nach einem Referate über die BvitragSleistung der Gemeinde;u den Betriebskosten des Technischen Museums für Industrie tmd Geimrbe. demzufolge die Gemeinde unter der Bvrauöfetzmig, daß wc Stmn einen Beitrag von 1(600.000.-- leistet» emeLnbventivn wn ll 200.000.— zu geben bereit ist, wenn üe »n der Leitung >rs Mmeums in größerem Maße als bisher vertreten ist, wird die Sitzung geschlossen. MarktpottzeiUche KontroSs -er Lebrnsmrttelgefchäfte. Im Nachhange zu der vor einigen Tagen hmavßgegnngenen lb'eismig >vird übet: neuerliche Berfttgnng des Bürgermeisters -an amtliche Marktamtsabterlun^en Wiens dir nachstehende Dienst- -ersügimg erlassen- Weil vielfach beobachtet wird, baß LelwnS» uittel ne Auslagen der Lebettsuüttelhäridler, in Ladengeschäften, zanz besoubers iir Delikütellenharidlungen. Feinkostgeschatten» Lpczialgeschästen iür Wisch, Wurstwaren, Konserven und derzlrichen nicht immer mit den Verkaufspreisen versehen sind, ergeht >cr Auftrag, diese BetriebSnvternehmer sofort z n r gesetzt ichenPreiSanschreibuug aller Waren zu onhalten. In jenen Fällen, in welchen eine solche Preiöanschreibnng irotz Aufforderung unterlassen oder der angeschrrebene Preis alü m hoch veftmden wird, ist sofort mit der A m t s h a n d l n tr g »orzuaehen. llnter einem hat der MarktamtLdirektvr folgende Kundniachung durch Plakntierung auf den Miirkten und In den Hallen iur Kenntnis der Bevölkerung gebracht: Der Herr Bürgermeister iat im Interesse der Verbraucher anaeordnet, daß eine verkchärfte Aussicht auf berr Märkten, in den Markthallen und in den Gechäftrn hInstchtliK deS Berkeheeü mit WrnSmitteln sofort AMrcten hat nnd daß P c i 6 t r e i b e r e i e n, Warenvek- ' ch l e v p n n g e n und U e b e r s ch r e i t u »t a e n von Höchstpreisen, Begünstigungen bei der A b» z a b r von LebenSmitteln, G e w i d) t & u ei*“ *. ü i* * « n (i c n und dergleichen unnach sichtlich i e(a 6 « b et werben. Der MarktamtSbinklor hat diese Weisungen an die Organe de) DtarktamtrS sofort hinauSgegeben mb es wirb auch schon nach den Weistmgen dcö Herrn BiiraernktsterS vorgegange«. Es wäre aber auch im Iuteresie des Er« olgeS dieser nur zum Schube der bereits sehr dedtängten Berwaucher wünschenLiveri. wenn die Bevölkerung die NarktaufsichtSorganebeiberAtrfbecknng vlchcr llebetftände tatkrttftiask unter» ü ü tz e n nnd jeden Fall unvcrweilt diesen Anrlsorganen zur lkenutnis brinacn würde. Hierzu bietet sich für die Verbraucher sehr Icicht Gelegenheit, we l in icdcm Bezirke eine eigene Marktamtsibteiliing besteht, die über Anzcigen und Beschwerdm auch sofort!mscl,reitet. UebriaenS sind die Marktmutsorgane ays den Mamen md in den Markthallen dem Publikum dadurch leicht erkenntlich, ncil sie im Dienste an der Nnsrenseite deS Rockelinks das Dienstabzeichen tragen. Der Marktamtsdirektor stellt daher an die konsumierende Bevölkerung daS dringende Ersuchen, wahraenvinmene lieberitetnngen unverwrikt anzuzeigen und dadurch die Me Aösicht des Herrn Bürgermeisters m der Bekämpfmig des Preisivnchers wirksam zu unterstiitzen. Der Kollektivvertrag mit den Arbeitern der Elektrizitätswerke. 8'4 MtMvnen Kronen für 1800 Arbeiter. Die gestrige StadtraMtzimg beschäftigte sich mit dem Kolletneverlraa. her mit den Arbeitern der städtischen Elcftchittitswerk adgeschlosieü werden soll. Es werben sfordemugen erhöben, wen 3fbfrhuiö ll'i Millioilttt Kronen Ni Anspruch Nehmen. Ink'g-'mnt kömmm 16<K) Vtrlieitpr* in Betracht und <S würde sich Ust iet>cui ennclucn eine EMlimm btf Bezüge um R ßÖOO,“* crgevm. Der Vcrirag, der auch im Geureindrrat vorgelegt wurde» ■,d lu>m 17. April und tvird vorlänsig bis 5. Sehr ist ritckwirtciid 'cmbcr gcltcn. Die Ernährung. Der MarkLdericht. Die Ven-bickiiiig dw Märkte fiel gestern sehr miistig ans. da aber ancli dic ^'ich»rac>c sehr schwach war. konnte nut dcn vorhanden m Von üiru das Auslanakn Kesundeu werden. Ans einzelnen Ai'arttgcbicicii Ist'c'.i sogar ein Dell der Instchren nnverkanit. Dic? gilt in erster V me van den Griinwarciiiiiärlren, auf welchen drc hoben Preise iiiv Gürmcvgcmüsc einen größeren Konsum um m»glich machen. Der teure Köhl imd die Kohlrüben kleiden zum gröstkcn Teile mwerkauft. I-lotren Absatz ni’.bct stets der Ncu'iedler Svmat, der auch gestern rn ausreichenden Mengen augeboten war, und Evargel, der nur in kleinen Mengen aus Niedeiösterrcich zugesitlnt wird, . In. der Großmaisthalle gab es außer dem rayonierten Schweinefleisch imr eine acrinac Menge Wcicbwürstc, ferner etwas Kitz- und Ztegcnileiich. Da Dönnerstag w ^derhal,' der Versuch unternommen wurde, für Kitz- und Ziegenfleisch .höhere Prelle als die erst kürzlich, für Kitz- und Ziegenfleisch festgesetzten Preise jui fordern, wird maiktcimtlrchcrseits diesem Verkansc besondere Ansmerksamkeit .zugcwendet. Hemc Samstag wird wieder Kitzfleisch zu haben sein, das aber nicht höher als zu K 8d.— bis K iO.-~ für das Kilogramm verkauft werden dau. In der Vikmalimhalle im HI. Bezirk kam eine kleine Sendung W'iüstc. angeblich volniicher Herkunft, zum Preise von K ßif,~~ HU* das Kilogramm z,mi Verkaufe und fand rechenden Absatz. . . Auf.den svischmärkten waren wieder die kleinen ilowenischen Karpfen zu K 26..— daS Kilogramm, ferner frische Schellfische zu K,8.— und IC JO.— unb geirockneir Klippfische zu K 5.20 das Kilogramm erhältlich. Der Hetreideuni» Mehleiulauj. Vom deÄschösterrrichjschen Staatsamt für VolkKeniähnmg wird verlambärt: An Getreide und Wiehl sind mit Enteittescnlnmgen in Deutschösterreich eingelüngt: v. Am 28. Mai . 1611 Tonnen Gclreidc---1I80 Tonmn Mehl ferner.. . ■ 2816 .\-V» . „ znfaimnkN 88k 6 Tarmm Mth! Am 29. Mai 289.Tonnen GeAeide—216 Totlnm Mehl ferner.'.. . 1844 ¥ zusammen 3560 Tonmn Mehl ■ Etnlaui seit l. Mar an 29 Tagen) zusammen 61.188 Tonnen Mehl. Derzeitiger Tagesbedarf 17IG Tonnen Mchl. Amerikanische rnng der amerikaniichen,!asten und iH»cr sanitär vdllfommcw cmwcmdsrei gcsühric stätieu gezogen jllssalniion für Wien. In Erweite» nlisaktton mWien sollen nunmehr auch mit ttut bc- Belnebsoertugtn, zur Durchführung der AilSsvelleakt'.on heran- _ werden. Die! Anmeldung der vorgenannten Körperschaften, Beremt und Organisationen zur Teilnahme an der mnerikunischm 2!ns!p?'lleaktion bat dmch eigene Aumcldefoinmlare zn geschehen, weiche lbuen dilrch die H a u p t sr'e l l e d e S B e r b a n d e s f ü v f v c i m i 11 i ß e A u fl c u b i ii r f o, v ß < zugesendet wurdcii. Diejenigen Körptrschaftcu. die sich init ibrcn. Eimichniugkn an der Z>!ttKspeisee,k!wn zu beieiligen ivünschru, haben für jede einzelne BetricliKsterie mit einem besonderen Blallr schriftlich die Anmeldung zu heiorirtn. Die mmrllaiusche LebtnKimttrlkvmmissisn steht unbedingt ans dem Standpunkte, daß durch dir Urreitstellung der n»entgeltlichen Vebenömiitel unter feinen Umständen eine Enllästung Ux Orgamsationen und eine Einschräukuitg ihres bisherigen Aufwandes für die Bespcrsnng ihrer Schützlinge em treten darf. Die nach Prüfung der Aumeldunäen allenfalls erfolgten Zuweisungen von Zlebenkmitteln nMrn ein Mehr geaenitber dem bisherigen sein. Die PMma der «»gemeldeten Betriebe erfolgt dtirch eine genuschte Kommission» die aus fachmänmichen Beamten (Arzt, Fürsorger, Wirtschaftsbeantten) deö Jugendamtes des Verbandes für freiwillige IvatudiÜrsvM und der amerikanischen MeuSinttttlkommissio» besteht. In den halbosienen Einrichtungen sollen nach dem dermakigrn Plane AÖ.Or 0 Kinder, in den geschlossenen 10,000 Kinder durch Ergänzungen ihrer bisherigen Kost erlaßt werden. Die Äraänzungcn werden sich selbstveMndlich sehr verschieden gestalten und den eiitzelnen Belrieven ünzupasien fein. AukKer«ru»sckLe. Von Montag den S. Juni angesangen« wird einer unmittelbnt bev orftebeuden Verfüguna deS EmährungSamteS zufolge d i e z w e i t r H ÜA f t e d<SMÜrzz u ek e r S a n S g r g e b e n w e r d e u. Der tägliche Ciulau'i beti eint jetzt flO Waggons, und zwar Nvh», Knsiall-- und auch Witrfelzncker. Man erwartet deshalb khebaloiast auch die Kundmachung btzsiglich der Ausgabe deS AunlutckerS. Für etn« MonatsquotectanSgabe in Wien ollein sind S20 Waggons, für ganz Deutschosterreich 1200 Waggons erforderlich. Teig waren für Mindest tzemittelte. In der 101. Fursorgewoche wird an alle Besitzer pan ivlaiaibtgen Etnkanfscheinen für Wohlfahrtflellch statt ff l e i s ch T e i g w a r e. hergestellt ans Mehl der eugltschen diiebeSgabeusenduitg, gegen Abtrennung deS Abschnittes Ist. und zwar 10 Dekagramm für jeden Kopf deS HauSbalteS. zum Preise von 20 Heller in den bekannten Geschäften vev Grokrschlächteret an folgendeu Tagen abgegeben werden: Am Mittwoch» 4 Juni A bis F, Donneroraa 5. ö bis It, Freitag 8. L biS R M SamStag 7. 8 Ins Den unentgeltlichen Speiscsiellen, offenen KttegSkÜchen und WirtfchajtSmstituten werden für jeden Kopf Va Kilogramm Bohnen ziunPrcis< von K 7.20 fiic l Kilogxmmit durch die Grosischlächterei zur Ver- ^ifgtmg gestellt. Mitteilungen Her „Srohü". Heule BackStag. ttzeUtralmaMin, Viir., Plar>ftmgaste Kl); KiiegSverbaudseife mti Marken, Walzgriesi. Sardellen in Orl. Eisig, Knoblauch und Totleueseiie von 8 bis 1 Uhr. — 1. Bezirk \ HranckKafftt, Seift, Krgchsttandrlu pnd Seippentnasie von 0 bis » M. - i>.. »n IV.. V. imd X. B«,K>! WÄMich s«k Kümmel und Döttgemüft^. von 8 bis 12 U!n'.. — Xu. SöOAivf t IX. von 8 Aezirkr Waschpulver» Walzgneß, Franck Kaffee und Stärkst biS 12 Uhr. - IX., X!U. und XXI. Bezirk: Geschlosien. littdm Sie mittels Inserat im „Kleinen Anzeiger" der „Wiener Worgenzeltlmg" Bühne und Kunst. . , 0 Aus den Theatern. F'ni B n r g t h e a t e r gelangt keute Samstag „IaakkobZ Srattm'" von Richard Ben-Howiann zur Auiiichnmg. Anfang V-7 Ubr. Im D e v i i ck e n >n o l k s t b e a t e r wird heute Haltens Bolrönnck »Der Äeuieiue" und morgen Sonntag den l. Jmii «ni '-,8 Uhr abkiidS Molnars Lustspiel „Der Garddoinziei" w cdcrtwkt. — Auch m dcn K a m m e r s v i e 1 e n beginnen am 1. Juni die Ädcndvorstesii.ngen um VS Uhr.. Daselbst gelangt Sonntag nachmittags um 7,3 Uf)v „Fravlein Iosetrc — meine Frau" und Montag den 2. Juni, abends, Wildgcrus' Dichtung »Armnt^ zur Auffichrung. Im Deutschen B o l k s t l, e a t e r ist für Sonntag b^n 1. Juni, 7*8 Uhr nachmittags, Coftas Posse „Ik h r Korporal" an gesetzt. Montag den L. Juni um VsT Uhr wird .„Kabale und Liebe" gespielt. Für beide Borsiellunsm gelten volkstümliche Preise ohpo Bonucrkgebühr- — In 'dcn K » m m e r s p i e l c n wird bic Komödie „D r o n? a s Erziehung" heute Samstag dcn 01. d. M. und morgen^ Sonntag den 1. Juni wiederholr. Um breiten Schichten das mit großem Erfolgt , ansgenoiumcue jüdische Arberterdrama ,.E r s l k S ch e f t e l" von David P i n s k i zugänglich zu luacbcn, wird dasselbe morgen Sonntag den 1. Juni mu 9 Uhr nachmittags bei e r- P reis tn int o nt 5 dirnhcrus' tu a ßrgten wiederholt. - Im Carltheater beginnt heute Samstag die Premiere der Operette „Die drei Kavaliere" um 6 llbr. Ah morgk» Sonntag beginnen die Abendvorstellungen um VS Ilhr unb die NachmittcigSvorsikllnng um 3 Uhr. Mittwoch den 4. Jimi. VS Uk>r nachmittags, findet un W i e n e r K v m ö d i r ri h a u S hei cnnähiatm Preisen eine Äuffühnmg des Grillvarzerschcn Drmnaö „Sappuo" mit FrÄileirr Mira H e r b e r t. als Melitta, als Geist statt. In Szene gesetzt von Herrn OberrrMenr Egon B.r e ch e r. Frau Hrftne W i!d b r n n n,; die erste dramatit'che Sängerin der Berliner Oper, wird noch im Lause dieser Spielzeit am Operntheater gastieren, nnd zwar am 7. Äum als Isolde und mit 11. Juni als Brünhilde in der „Walküre". R o b e r r G r Ü n w a l d liest Montag den 2. Jmtr um 777 Uhr abends in> kleinen Konzert h,a n ss a a l aus eigeitcn Dichtntigen (Lyrik nnd Prosa). /Mitwirkeud : Dr. Viktor K r Ii g e r. - Die Tircktion deS M e t r o p o l«T h e a t t t & teilt mit: Durch den Mieren BetriebSschluß der elektrischen Straßenbahn kann die Direklion nnnmchr. nm zahlreich geäußerten Wünschen gerecht zu werden, den Begum der Byrsiellmtgen hinattsschieben. Ab Montag den 2. Juni wird der Beginn der Abcndvorstellikngm mit VS Uhr festgesetzt. In der heute'<?cnilstaünachmi'.taeB, 7r3llhr, imB,urtzer- 1 h e a t e r zugimt'ten der allgemeinen Kunst!ürsocge stattfindenden Anftühfrmg „Die schöne Hrlina" wird Blaicl Den Mcnelaus, Herr Kuvla von der VolkSoper den Paris, Fran B-mm die Helena singen. Alexander Moisst am Burgtheater. Alexander Moifsi wird bereits in der nckchsten Sauon dem Burgtbeakr als M i t a l i t b augehären. Vorläufig wird der: Künstler: mir einige Monate deS JahreS am Bnrgtheatec tätig sein und die übrige Zeit in Berlin fpielm sowie in verschiedenm Städten gastieren. Borlesang Franz Ävorfel. Mittwoch den 4. Jnyi liest Franz Werkel eigene, noch nnveiöftentlichle Dichtungen tm Mittleren Konzert hanSsaalc. Auktion einer jüdischen Vidliothek. Anfangs Juni findet im Dorotheum die erste Auktion der Arbeitsgemeittfchaft für jüdische Kunst und Kultur „Die Arche" statt. Ms gelangt eine Rtßjete Bibliothek aus dem Nachlasie eine- Wiener Jaden zur Versteigerung, darunter wertvolle alte Drucke, Erstausgaben Judaica, Hebrmca. Ortentalm und Antiscmitica. Der Auktionskatalog erscheint in den nächsten Tagen und wird von der „A»che^, Wittt, Fleischnnnkt 1, tttt Interessenten kostenfrei versendet. — ic sind zu richten an die Buchhandlung A. Lvwit. Sport. Die Wettspielergebnisse vom Donnerstag. Daö einzige Meisterschaftsspiel deS Feiertages konnte Raptd in imposantem Stile gewinnen. Die HMeldorfer fertigten den S. C. W a ck e r nttt 6 r 0 ob, ohne sich dabei sonderlich anzusirengen. Wacker hatte zwar das Pech einen Spieler infolge einer Berlemmg zu verlieren» aber anch oer kompletten Waamtmnnschast wäre kamt ein andettS Schicksal beschiedekt gewesen. In die Trefferehren teilten sich Swatosch, uribtl und Wieser. Schiedsrichter Prager. In Favoriten bekam man ein typisches Freundschaftsspiel zu sehen. Der W. A. F. schlug R u b i> t f $ h ii g e l 2:1, nachdem er schon bei Halbzeit mit t: 0 in tev Führung gewesen war. Dem Resultat kommt weiter ftiticilei Bedeulnng zu» va eö beiderseits Ersatzleute gab unb recht mnbnionSloS gespielt wurde. Der S i m m e r i n g e r Sportklub konnte seine JubilttumSveranftaltitng nnk etnem Siege Über den F l o r t d S-- b o r s er A.C. krönen. Btt Halbzett noch mit 118 im Nachteil, blieb er schließlich Mit 4:S erfolgreich. Die Vienna miierlöft aegeu dm WitnerSpl> r tk l u b nur gam knapp mit 112. Bei 'Halbzeit stand das Spiel 1:1, In den Reiben der Döblingev waren Schubert (Slovan) tm Tor und Tobias (Hertha) als Verteidiger tätig. Die Dorii'- bacher waren gezwunaen, durch eine Stunde hindurch mit 10 Mann zu spielen, da ihr rechter Flügelstürmer verletzt worden war, . Der N u ß d o r s c r B. C. enttäuschte in einem FreundschaftSspiel gegen Hertha. Er wurde 6 r 0 geschlagen. Mttelschttr-8«hnlrampf um den Oe. Eugm tzolzer-Gedenlipreiß. Dic Beratistaltuntz \m von einem vollen Erfolge begleitet. Die Dirrchttihrung der Wettbewerbe war elttc wutailUkf, in aHen Koumrrmzktt gab e0 sehr starke Felder nnd äußerst scharfe Endkiimpse. Die jungen Leichtathleten waren mit einem Eifer bei der Sache, dev eine givliere Anteilnahine des Pnvltkums verdient hätte. Wieder trug eine Pvovinzanstalt die LiegeSpalme davon. -r... ebenso wie in den Wvttbewovhe fü« de» UnteMafson: Laufen Uber SV Mete«: Ulrich (Stockerau, 8 Sek.) 1. -> Weltspruna; Pnema MMchme ktl.Bezirk» 522 Meter) T. KriMallwerftn t Priemn M'üü Meter) 1. - Ablöselaufen 8 X Ä Meter : Rkalgvtnnasinm l. Bezirk 1. Meltbetverbe für Schiller der O b e r k t a f f c n: Laufen Übe« 100 Meter Wciiizitiger lR. W. Hattdelsatadcinie, ll’O Sek.) i. «- vüiifkn Über 1000 Meter: Rympher (Gymnasium XII, Be-