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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-31 · Heft 132 (31.5.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 132 (31.5.1919)
Date
1919-05-31
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Sk. SDicn, Samstag Wiener Msr§e:: 31. Mai 1919 Seite 7 i. S-üL-L) 3. - Hoch. <2mmttUn: SiWnSiy Schlenberballwerfen: Drisch Ablöselaufm 5 x ioy Mette r (Stöckerau, -Sst'W Meter) Slockerau (1'05) 1. Das ^Endergebnis lautete: 1. Nealghmnasium Stockerau. % Realschule lll Brztck. I. Realschule LraMirchen. . ^PLttKlub HüAsah. SLktion für Tourist ik d W t « tjfe t f jp ö111, Morgen Ausflug auf die ReiSalpe. Abfahrt von OieN-Westbahnhvf, heute um 12 Uhr So Mm. nUttags.^ PrMM mitnchmeu. Führung Ing. Ackermann. — Während, her Pstngstßierkage nachstehende Touren: 1. Tour auf dm Höchschwad, nur sist sehr geübte Toutsteu. Wmterausrüstuug Bedrntzung. Abfahrt^ von WiN-Südbahnhof Donnerstag den 8. Juni um 0 Uhr 48 Min. abends. Proviant für K Lage uniuehmrn. 2. Kienberg^Tvrmilüer^Oetschergräbrn^- Mariazell—Gemeindealpe—Ochsenboden-Staritzen. Abfahrt von WttEestbahnhof Freitag den 6. Juni um 12 Uhr 80 stilin. Mittags. Etwas PröbiaNt mitnehmeu. 8. Mönichkircktn-Groß- Wechsel— Jogelland—Roseggerland^MÄzerschlag. Abfahrt von WisN-AsväNkchahnhöf Freitag den 6. Imn um 3 Uhr 10 Min. nMmsttags. ProöiaNt mitnehnlem Wegen Uebernachtungskchmierig-' keiteü TeilNehkkierzahl bei allen 8 Touren beschränkt. Anmeldungen imi Sekretariat der,Hakoah. Vom ist. bis 32. Juni: Kaiserbrüttn —^Btättdschiteide—Raxuiakeüü. Ähsahrt Hott Wlttt-Sübbahtthos DSWsrsiag, ßktt Ist. Juni um 8 Uhr 10 Mim vormittags. Etwas Proviant mituchmen. Führung Ing. Ackermann. FußLallsekttöm.Heute abends, präzise V-8 Uhr, wichtige Spieterversamrilluna. Die Meisterschaftssvikle gegen Bienna lMjfriW NN v»2 und 8 Ufo Die ausgestellten Spieler haben sich ntmvMeUs eine halbe Stunde früher auf der Hohen Warte eingüfinden. . 8 e i ch t a t h l e t i f f t f 11 o n. Heute. 1 Uhr abends, Besprechung sämtliches Leichtathleten und Funktionäre für de« ittörgigeU Slafettenlans Floridsdorf-Hohe Marte. Hockeys e k t i 0 n. Hetrte, 7 Uhr abends, AusschußsitzuUg, anschließend Spielerversammlung. Das Meistetzschckftsspiel W. Ä. F.-Napid kommt astt 13. Juli zur AnZtragung. Deo ÄZ. A. <£. hat für feine Pfingstveranstaltung den Berliner F. C. P r e u ß e n gewonnen. Die iKportveveittigung Rndolfshüget veranstaltet ein Pstugsttnrnier, das sich über drei Tage erstrecken wird. 4Ü.0Ü0 Kronen so« der Spüriktub «apiv im Monat Aprck an WetlspicleinuahmtU erzielt haben. Umt«s-Live«4»s s r 1 (0 t 1). Schütser Kampf, in dem _las Mangs die Oberhand hat und in der 89. Minute den ersten Treffer erzielt Rach Halbzeit gelingt es Mnxl itt der ist. Minute für Umlas eittzufenden und itt der 34. Minute wird vn Corner zum sicgbringendm Goal verwandelt. Rotmann in -Umtas Tor Zeigte wieder fein Bestes. Unitas U-Liberias II 0:0, llmtas Ul—Libtzrtas lll i:2. " UititäSi Mm V»? lifo' Spielerverfammlung iilt Klubheim, Cafa Orückl, daselbst Sp.elerausstellnng für das morgige Meisterschastswettspiel gegen Nordstern ans dem Haloahplätz W 7e8 Uhr, Sämtliche Spieler haben zu erscheinen» Der Volkswirt. bie Reue Steuern ln Frankreich. Versailles» 29. Mai. iMNzministtzr Klötz legte gestern her Kammer tEtvorlagen vot, die Über 128Ö Millionen Franken neuer Steuern borfehen. Die Stenerekhöhungerl für Wein, Kaffee, Zucker, Mineralwässer, Gas und Elektrizität ergeben einen Gesamtbetrag von 503 Millionen Kranken. Ferner ist eine Erhöhung des Tabakpreises um 40 Prozent geplant gegenüber den Preisen im Iahte 1916, wövöN MtM sich einen Mehrertrag von 150 Millionen verspricht. Die Erträgnisse der ReMrierstemr tverden mit 170 Millionendie der Fahrkartenpreise mit 15 Millionen, die der"Zölle mit 200 ffltittiotm und die der Strafen gegen Steuerhintet ziehet mit 242 Millionen Franken höher veennschlagh. Der Ftnünzministsr kündigte außerdem die Einbringung. dreier Entwürfe an, von denen der erste eine Erhöhung der Nnchlaßstener, der zweite die Einführung eurer GstlkommertzuwachSstsuer Uttö der dritte die Schaffung eines Monopols für Essenzen und Petroleum betrifft. Der Fiimnzminister erklärte bei dieser Gelegenheit im Senat, er rechne auf die Mitwirkung des Parlaments behufs Ueberwinbung der Schwierigkeiten, die zwar ernst seien, aber jenen nicht gleichkommen, die das Land während des Krieges überwunden hat. Der FinanMinister begründete in der Kammer die Vorlage mit der dringlichen Notwendigkeit, das Budget Zu balancieren, und betonte, Frankreich müsse Opfer bringen, um seinen Bunbesgenosson zu zeigen, daß eS den Ernst der Loge erkenne. Es werde noch eine Etappe notwendig sein, um zur Gesundung der Finanzlage zu gelangen. Schließlich beutete Klotz an, daß er demnächst auch eine neue- Anleihe aufliegen werde. Dt« Kammer begann nach den Ausführungen Klotz' sofort die Erörterung der neuen Steuern und nahm die Erhöhung der Tabakpreise mit 362 gegen 130 Stimmen an. Die Erhöhung des Zündholzpreises war van der Kaminer bereits vorgestern angenommen worden. Im Senat erklärte der Minister, daß bi« Eingänge aus Steuern und Monoswlen mit mlm Milliarden zu veranschlagen sind, und sprach die Hoffnung aus, daß die Wiederalifnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit auch in den befreiten Gebieten sowie di« Rückkehr Elsaß-Lothringens zu Frankreich wenigstens zwei weitere Milliarden Franken aufzubringen gestatten. Der Msnister erinnert daran, daß im Krieg die Bezahlung von Prämien au die Getreideprobuzenten dem Staat jährlich fünf Milliarden gekostet habe. Der große Bankno te n Umlauf sei allerdings unangenehm und trage zur Verteuerung des Bvdeus bet, aber zehn Milliarden des Umlaufes seien für Bedürfnisse des englischen und amerikanischen Heeres in Abzug zu bringen und seien teilweise durch amerikanisches, bezieynngsiveise englisches Geld gedeckt. Die bankerotte franzuftsche Staatswirtschaft. Lyon, 30. Mat. (Funstspr. des Korr.-Bur) Amerikanische Finanzkreise sind der Ansicht, daß die finanzielle Schwache Frankreichs durch die von der Negierung der Kammer vorgelegten Steuervorschläge am besten illustriert wird. Vor einiger Zeit wurde eine Vermögensabgabe von 20 Prozent vorgefchlagen, um die nahezu bankerotte französische Staatswirtschast anfzurichten. Diese Abgabe hätte ausschließlich die wohlhabenden Klassen getroffen und daher fast den Sturz Clemenceaus herbeigeführt. Die Regierungsvorlage über die Vermögenssteuer wurde daher in Eile z u r ü lkgezogen. Dies bezeugt den Unwillen und die geringe Einsicht des französischen Volkes in die Lebensnotwendigkeiten Frankreichs, wodurch der Wechselkurs der französischen Währung empfindlich beeinflußt werden muß. Nunmehr beabsichtigt die Negierung eine öprozentige Steuer auf alle E i nkommen von mehr als 2000 Dollar vorzuschlagen und die Zuschläge auf Kaffee, Zucker, Wein, Zündhölzchen und anderes ganz bedeutend zu erhöhen. Der französische Bürger sieht, daß die Wohlhabenden die Abgabe von einem Viertel ihres Vermögens verweigern, er über alle Lebensnotwendigkeiten um 25 Prozent teurer bezahlen muß. Ec sieht dm Nattvnalkredit sinken. Die Regierung bereitet eine neue Anleihe vor, bei welcher sie auf rege Beteiligung der Bauern hofft. Durch den Krieg ist eine kleine Anzahl von Franzosen zu ungeheurem ReichtitM gelangte diese wurden aber bis jetzt durchaus nicht empfindlich besteuert. Die amerikanischen Sachverständigen sind der Ansicht, daß diese ungeheuren Reichtümer unbedingt zur Wiederaufrichtung der sinanzielleir Lage Frankreichs herangezogen werden müssen. Dsr deutsche Besitz im Boryslawev Maphthagebier beschlagnahmt. AtährisKsOstean, 30. Mai. Krakauer Blätter melden aus Warschau: Nach der Besetzung des Naphthagebietes» wo bekanntlich deutsches, österreichisches, magyarisches, ftanzöstsches, englisches, italienisches und amerikanisches Kapital vertreten ist, hat der polnische Staat das Verhältnis der betreffenden Kapitalisten zum polnischen Staat auf die Art aeregelt, büß er ein Kommando süe das NaphtHage b i e t einsetzte, welches folgendes anordnete; Der deutsche Besitz in Börylam wird zugunsten des polnischen taatsschatzes beschlagnahmt, um eine Garantie zu haben, daß Deutschland seinen von der polnischen Seite für unbezahlte Requisitionen und Kriegsschaden geforderten Verpflichtungen Nachkommen wird. Die Ansprüche des deutschen Privatbesitzes werden auf ähnliche Weise» wie dies mit den polnischen Pcivatansprüchen in Deutschland geschehen wird, erledigt werden. Auch der Besitz der O e st e r r e i ch e e und Magyaren im Naphthagebiet wird behufs Sicherstellung ver polnischen wirtschaftlichen Interessen beschlagnahmt. Der Besitz der mit Polen befreundeten Staaten genießt den Schutz der polnischen Regierung. Die Arbeiterschaft der sequestrierten Unternehmungen wird auch weiterhin beschäftigt werden. Im Jahre 1013 war das ausländische Kapital Hanzosisches, englisches und unter anderen die Deutsche Erdölgesellschaft) mit 300 Millionen Kronen an der Bohrtatigkeit beteiligt. Die Polen ahmen nunmehr die Haltung der Entente Deutschland gegenüber nach und beschlagnahmen völkerrechtlich gZchütztes Privateigentum. An den im Gebiete von Boryvlaw arbeitenden Aktiengesellschaften ist, abaesehen von dem französischen, enaltfchen und deutschösterreichischen Kapital, auch polnisches und tschecho-slowakisches interessiert. Wieder eine Fristerstreckung für die Vermogenvanmeldung. Es verlautet, daß durch eine neue Vollzugsanweisung des Staatsamtes der Finanzen die Vermögensanmelduttg wieder um einen halben Monat verlängert werben soll. Dadurch' wird die Frist jut die Anmeldung und Deponierung der österreichischen Gtaatsschuldenvapiere bis zum 18. Juni» die der übrigen Vermögenswerte bis 30. Juni verlängert. Die Guthabensperre bleibt aufrecht und damit die Zahllosen Unbequemlichkeiten und Deschästsstörungen. Wir haben diese neuerliche Fristerstrechung» von der es yeiht, daß es die letzte fein wirb» vorausgesaat. Unser System der Verschleppungen und Rücksichtslosigketten feiert wieder einen Triumph. " Wirtschaftliche Nachrichten and Tschechien. Prag» 30. Mai. Tschechische Banken verhandeln übe^ Ankaut der Schok-lodefabrikeu Hartwig ^BoZel sowie über den Ankauf der Fabrik für Älechhüllen C r dt j» a z Nachfolger» Die landwkkschMche GenofleMaft der MSenMtev hat die stobkowltzer Zttckeifabrsk in Nvzdalawitz für 2l/s Miflivnm Kronen angetanst. Die Fabrik für lMw!«Mchr Geräte, I. Fab es L Söhne m Mfosch-Budwitz, wird in eine AktiengMschast mit einem Stammkapital von k i/2öo,qöo umgrwaudelt. Der Kampf gegen den Lebensmittelwucher itt der Lfchecho-Stowakei. Prsg, 30. Mai. „Pravo Lidir" meldet: Sonntag Jkij 25. d. M. fand nn Bollshause eine Beratung des Genossenschaftsratcs beim Zentralverband .der tschecho-slowakischen Genosseüschasten in Prag statt. Der Sekretär des Berbandes, Deletziettrr der Nationalversammlung Ftrdmand I i r a s e k, brachte eine gegen den Wucher Mit Lebensbedarfsartikeln gerichtete Kundgebung vor, in der es unter anderen: TjciDt: Der Genossenschaftsrat. dir die grosrten Konsum- und Produktivnnternehmen der organistettck Konsumenten vertritt. erklärt in Verhandlung Mer die Grunde b£u ständig steigenden Teuerung und des Wuchers mit Lebensmitteln: ..Die Hauptschuld üN der unsinnigen und unbegründeten Verteuerung muß in dem allgemeinen Sittkitt der Moral sowohl auf Seiten der Produzenten. und des privaten Handels, als, auch alter Schichte«.der Bevölkerung erblickt werden. Wenn mit Erfolg der Kampf gegen die Verteuerung der Lebensmittel ünd dM Wucher Ur,t deMbeN Mchtt werden soll, so muß in erster R«yS der S t a at i \ jt gut eg B.ersptel geben, insbesottdtre durch Beseitigung jeglicher indirekten Stenern auf LevMnnttel. Aufs enerWchdste pvvtrstÜren wir gegen die Absicht, Me Wacrirumsatzstiuer eiNMMrech sowie gegen die eingefühM MlbMidMprözeütige EryShuNg d jt t Zollsätze jöc Lcbensbedarfsarlikel. Ein erfolgreicher Kampf gegen den Wucher und dre Bcrteuervinq der Lcbensbedarssartikel erfordert: 1» Daß der Staat iitte genaue Kontrolle übet die Prödüktiott, die Bortüre Und darüber hast wohin die Lebensmittel koMMM, und daß or stkeNfl für ihre gerechte Verteilung sorge. _ . . 2» DaS die Einfuhr Und, bic Erzeugung aller Produkte unter die strengste dtiMcht des Staates gestellt werden.^ 3. DEdie Prem m Mhpwdukte und btt$ zur ErzeuMtz Nötweiidige Mütdnal festgesetzt Werden. 4. Daß setztzr Produzent von Hans aus derpMtzt M bevor er Lebensmitrel zugew lesen erholt, eine genaue KalknMtzR der Produktion mit Zurechnung eiNg Urbanen Gewinnes vvrltgtU. 5. Daß KMilatstztM Mr Engrospreise festgesetzt werden und auf Grund dieser dir llebernahmspreise für das Endetailgcschafl bestimmt werden» . . 6. Daß Preise für den Eudetailhaudel festgesetzt intb Üsrr Enthaltung einer strengen Kontrdve MerMt wird. DieMrafversolguug der Schuldigen soll verekusächt und verschärft werdet:, in schweren Fasten soll zur Beschlagnahme der Vorräte, .EM zlehuug der GcHerbebtzrechtigMtz und Absprechung des Bürgerrechtes geschriitett werden» i Fkünftreich Kündigt hm tzmr^svertküg mir der Schwc.z. j Bern» 29. M»i» GMpr. des Tel.-Körr.-Äür.) F r NUk-' reich Hut den Hgudelsvektrag mit der Schw eiz von Mas für den iv. September d. I. gekündigt. Infolge der Mwvglichkeit, vor dieftru DAUM einen neuen Vertrag zu schließen, haben die framästsche ttnd dir schweizerische Regierung dir provisorische V e t l ä u g r r n n g des Vertrages von. d r e r zu d r e i M d n a t e n beschlosien. Pftttgstfdlertnge vor Börse. Dem gestern ^gefaßten Beschluß der Meyer Börsekummer zufolge wird die Wiener Börse auch am Psiugstsamstag geschlüsien sein, so daß die Börseversanunlungen am 7. bis 9. Juni entfallen. R. PH. AKnagner. Unter Vorsitz des Präsidenten Generaldirektors M. Kotier wurde gestern die XX. orddUtWe Generalversammlung der Aktiengesellschaft R. PH. Waagner, L. & % Bao & A. Kurz, abgehalten. Nach dem Berichte wurde das Ergebnis des abgelaufetteu Jahres durch vielfache Störungen im Eittsaus der Dctrttbsmatenülien ungünstig beeinflußt und im letzten Quartal durch den.katastrophalen Ausgang des Krieges ttud den darauf folgenden untsturz in empfindlichster Msie gbri geschwächt. Der Umsturz bracktt Me vollständige AeudEg. der Grundlagen für den Wiederaufbau normaler ProduktiM. Es ist der Verwaltung immerhin gelungen, durch SpeZialfabrikäte, deren Absatz zum größeren Teil gesichert erscheim, sowie durch Er« zeugung von Bedarisartiktlu für das Lager des HandelsgefMtts die Betriebe in dem durch die Verhälttnsse bedingten redvzttttm Unliange aufrecht zu erhalten. Von dein Neingewinn pco K0IO.948.~- wcrden K 58.09L“ dem Reservefonds zugeführt, K27,-~ pro Aktie als Dividende verteilt Uvd K 228.363»--- auf iMe Nechnung vorgeft-agen. In deui BerwalttmySrat wurde de« Allsscheidende Herr Frrtz Redlich wiedergewählt. Der Rückgang Ser deutschen Industrie. Ans Frankfurt a. M. wird telegraphiert: In der AufsichtZratSsitzung der E o n c o r d r a - B e r g b a u A.-G. in Mer-. Hausen wurde beschlossen, der für den 28. ftmtt eillzuberriieudm Generalversammlung die Zahlung der im Vertrag mit den Nombachcr Hüttenwerken ist Rombach festgeftgtm Divid ende von 21 Prozent (wie im Vorjahre) vorMchlagen. Die BetcickSergebniffe des verflüsimen Jahres werden als durchaus unbefriedigend bezeichnet. Die verspätete Abhaltung der Generalversammlung yegenübrr den Vorjahren erklärt sich aus dm Unruhen im Kohttnrevler und den schwierigen BerkehrsvrrhästniM. Dir chemischen F a b r i. k e n, vormals Weiler- Teer-Meer, itt Uerdingen schlagen eine Dividende vo« 10 gegen 12 Prozent im Borlahre vor. Bargeldloser Zahlungsverkehr in DeutfchiMd. Ans Berlin wird telegraphiert: Zur Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs haben sich am Veranlassung der Deutschen teichsbank unter ihrer Beteiligung 'sämtliche ttamlmfttu dmWen rldinstitute Md Körperschaften dohin geeinigt,... ihrer Kundschaft für .Eingänge aus Konto durch Zählkarten und Postübcrwetsuttgeu ab 1. Inn: keinerlei Gebühren mehr in Rechnung zu stellen. Damit ist eine von vielen ttutßaedettdett FachletttM erhobene Forderung erfüllt und eine schrankenlose Verbindung des Gironetzes der Post Mit . ... . demjenigen aller Geldinstitute hergestellt» Die Reichsbank wird künftighm im Postschcckvcrkrhr mir noch Gebühren für AarauSzahlunM aus ihrem Postscheckkonto erheben. Erhöh>sng der deutschen Defepreise. Der Verband deutscher Pttßhrftsabrlka u!ett hat voll Mitte Mai ab die Hefepreise vott 120 Mark ans 180 Mark pro Zentner erhöht. Die letzte Preisbildung erfolgte am 1. März um 10 Mark pro Zeulttek» ■h~j Ungarische Kommerz-Diskonto Bank A. j*ÄiT*|pp hon«:«*«. 21.156,17.409,18.8^ Filiale: WIEN,L,Wippltngerstrasse 24-26 rJ: kslrpdonk!------ , 17.408,15.wSf> ttynatiftlirtthg koromerri«ll8r tiofl in4uBt«e!ler Üftlemetjmun4|n, ISmlsSlort von Xnlbldsa yebeeafthteo von \erm5g«U6v0fÄRUnngeB, Aunjo-Wkhrobg flhd BOlohnnne von W«ttt>o.pleren» KikOttplIOrung katfmännlBfthi: Weoluol, Export- Oft! ImpoftföHofüüg, EinlOjen 10 mnfondw RcOhoBtjj tü ftlUnstljBloö BNingnngdn. Auogfabe von kombinierten Elala^ebttoliern, unk welohe eowöhl Bargelder als auch Slaataanlolben oing^Jsgt werden können. Ztra apäterou Aak^uT vou 6>>g. tSUifcUmnloth« livstimmlo Elulageu wer<l«o um ein halbes Pföient tibhBl1 verzinst. s»

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