Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-05-30 · Heft 131 (30.5.1919) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 131 (30.5.1919)
Date
1919-05-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
71% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979208--01159-2986531
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

M m WM. stktzNW MißWV MMßtzyMUM Z0. Wgi MS Sette AntiseMiLischer Tumult im polnischen Landtag. Mfle «zsidisch? Brrschwöl-Mg". — Große Rede Griinvaums über die Höllenqualen der Anden. — Der Präsident ist parteiisch. di»- vermögs KM WHMhtz srbWatsH BtzggbUttg ohex wirtfchMGe» HfeMM der Glferä di- WOiD auk oft tz^vlrreiches WeiterstudMU fetzfea. Wtz gyMa abtzr erhaltet; in Fortbildmtgsschuls,, di: nötige sächliche Ausbildung, um möglichst HM M 'HchstMLtzhsls pssdnlhfe tätig zu Km. Mit dem Projekt her: tzinhMUchttlo hat man ai;ch d?n Plari verknüpft, das gekamts Sch-Iblwtzfe» dsm Staate zu uyterstellcu und *it'W zMlAtzN btzr YtzriMdsasttzn M. \m LMEMtelschulek,, Pttb-tOiyMstou, HandcisqMdomitzU mw atchtzM vom Staats feittzv p'ld stMUWreu zu lass?«: mx MhMMiM FqchschBon feilen der Px^atittitrqtide u&cvfcyfoit bfeifev, N-M MH hi: fezialen Vorzüge her 8iyhki1ss.chttl<Nallauj AM^tNinen. Sy ist wchd alleir; ein Mittel zum ü'ziayu ÄiMiN dfe MgeWchtzN N-arEr Mpst b'Mchttzt Mm W den HMhWMusWy schon wuevhalb der Jugend ihre gesät,rttche Schärfe nimmt, wnhepn sitz ist eips selbstverstäudlims Forderung der Demokratie, hie hie Älslch, HM Md' UMii Aller TM dtzA SMys Nüd Golfes fett'chseM fvWf dy G-s,nein^ämW des Dtzvkens und Mykens. dft eine uMniMgWtz Mr-Wsfetzuns fehar wahren Pemyfeqchitz G, ftm; M durch &m Klezchmäbig vsrdiMchtz, möglichst tzLWdaWWfe tztzMfefMfeit her GMfe verwir Nicht ‘^‘1, HMM tztiM MMM Bit stzMtzn *m tzrfttzu SMWhf Mn HsgiM-nfen tzyMN und Colleges vdtzL Agr PrWßtzN nry sr-inea. besonderen OoMuleu für dqs GyningfiNm immeche AeifeM Md. Pfe dürfen uns auch stber das UydtzyMMische E OchulMfen des alfey HeAerreich nicht täuschen. Wohl Hatzen wir bereits hie atlgememe VaWchmfe« die von allen Kindern besucht wird und auch die jedsm ofsenstehende Möglichkeit, tzürtz Mittelschule zu besuchen, aber der Vorwurf, M Mfey tzfe WelMM fü? hitz Privilegierten ist hoch vollauf berechtigt. Denn währM es für wohlhabende unh. gcfMchastlich höher stehends Eltern selbstverständlich ist, dy AiZdWk nW iu die Bürs«rschule, Mdtzry in hie Äk schM ijn Wcfen, moh der MndtzrheWitttzlttz Pgitzp n einer Mit bereits dfe Wifcheihung Mfen, tz?o er ksineswegs dm ÄtzyHWh haben kann, ob. drtz schmerzhaften Opfer, ditz er btt bki»M bereit ist, sich auch Är der BegabuW des MheS lchW werden. Md hier Mt auch die Ptzdtzptuug. M dir MMtzchNle für Gterw fehes Standes Mtzl W W«N des MMlschgltiMs, oh Gymn-fiMin -Lex Realschule und damit des Wnfeigen HeßirnSdsrnM ist nicht nach erreichtem zehnten Lehtznsfehr, sondsrn erst m hrei J«hre spAer sn feessen. atsn zu csner Mrtz, in der die Ätzgabung des Mhes schon diel deM' M V-n qnSMtzM M erltzMe r ist. Hy'en Mifellafen PopzüM dar MhvitsMle stehen a"er N.-zchttziltz «MÜhtzry hie. 8W sristldsichar ^rwgMltz wert, stich. Dazu gehört gewiß nicht hre Tatsache, daü diese Schnls-Lm schon von dem großen Mdagogijchen piesornevr AmyK sameninL in der Mitte des ls?. JobMlchMs tzeegtzschfeM wNde. also WfesMgL durch Mchtzrnität ptzp? bWst^ feMrn H& die skWdimdischen Staaten!?it btzinche vierzig Jchren dfe Einheitsschule in wechselnden Forrnen, aber mit' sehr geringem Ersolg eingesührt habe«. NarN^gen hat miß dem ihm eigenen RadMlSmus znexst die rsmste MstMng dnrchüeinW. M Folge sUx hat sch nicht eine ollgeyiM ktwartefe PteiMNW der ^atiynalSisdi'.ng, wohl aber tziN tztzMNMSs MyM dtzs htzheran UntzerrichteS, vor allem des Niveaus dev Wfeorsstäfe» gezeigt, deren Hch'rr bei dev gövingen Aeitdänep der Mttelschnldilchutg m mssenschMicheu Ansprüchen Mt mehp gewachsen Und! dahtzi ist dev gelWisch?, alimings pW tzitzfen gewünschte Verfall des SigdiNlnZ der WsDeit Sprachen noch gar nicht beachtot, Ile her einzelus Bedenfen auf psychologischem Gebiet hat jüngst dev Wienev Professyy 8. Wfer WtzsührUch gestzvachen. W fall nun hier nicht gegen die Eintzeitsschule iy^ Pünzip gejprachsll werden, tyah'l aber gegen hie dryhslchtz uMsti'wi'UtS hsj Wer EiuMtnng in Deutsch Österreich, Nun ist ahrr hiefe Reform eben Mt der Perstaatlichnng deS Schnliuöfens MknSgr als Junktim von der soziakdsmstfeattschen PgM twr^üpst. Gerade dfefer Ml der Neuiwstnltnng aher wich ans den Zeitigsten Widerstand der LälMr. aber auch solcher ZtrümungM stoßen, die ein eigenes Schulwesen m vürttzidWu Hube,,. Auch vom pädagpgkschen Standpunft ist eine so straffe Zsntralisiernug unbedingt zu verwerfen, nfeil gerade' Privat schüfen immer die geeignetsten Vtzisuchsstatkonen iüv NtzNtzMngW M. fe daß England und Amerriu hierin bei der gusgcheWe.sten Freiheit die bester; Erfolge erzielt hal?n. Die Gchtoferigfeittz.n, auf weW die ursprünglich geplant««. radikalar, RtzspMen gestoßen sind, werden wohl nicht uur eine Ästzzügernng dqo Einheitsschule mit sich bringen, hfe heufe schon von ktzmtztztentMr .Seife im StaatZamt mit wchreren fahren angegeben wirb, so»rderu es wird auch genügend M>uu ' für unser jüdisches Schulwerk geben, wenn dieses großangefegt« Projskt sich den realen Verhältnissen anpstsstzn wird. sawegBBpMg»1 i'tj’iwi flpaawiafeaujh^ mi ibil&m gujajgg, jbb ijü bsMtWswerfe Rüben, die er 19Y8 unter d>2Ut Titel „Ditz h>nstituife>uM Regferung hev PexeiuigttzN Ssy-feu" vtzvüsmütliKt. Gib enthalten nichts mehr und nichts weniger als das Prograunl; Wilfenschox Präsidentschaft- Ev d?A ditz Mängel der Wwrikgmschen PeüfussMg yuf, »oeist m dfe GpaltNNg zwischen MgMtW. M UMivtz hin, feilt den; M bulligen Khnmacht ytznwfe.ilfen Wäsidknfen hestinunende, fnst diktatorische Gwvalt au* billigen, Min. Programm; stvhi fest, fein Ziel hat er Mt in; Uugo und nun fegt et. den Weg zur Präsidentschaft in; GtztMlaus zurück- Die Stelke eines Geuvernours van 9Kvw-Jersey ist 1910 freigelMrdon. Wilson bewirbt sich um den Ppsteu- An Nöw-Jerfey herrscht die dtzfev* irntisch« Partei, zu deren Anhängern Wilson zählt. In diesen; Sfeate ist vieles saus. Die Partei sucht ci'lM gtzfügiM Gtrvhmann, der nach der Mahl den ,,hysssn der Partei schalten und wglnrn läßt und stellt Hilfan, Hk einen geachteten Ramen mitbringt und fjlr uugesähOch gehalten wird, -als ihren ^audidaten auf. Dich Partei täuscht sich- Ass Gouverneur wird Wilsen, indem er die Hilft der gsftntlichon Meinung anrustf Misfer über den ,,bo?8^ und beginnt einen FeldäUtz gegen hfe Korruption, der mit feinen, Siege «ndtzt. Sein Name, der eines an ft echten und uvl^tüm« lichen Munes, gewinnt au Glanz und Popularität. Atpei Jahre später fleht das Dpsk der Pereinigten Staafen pyp her Präsidentenwahl. Die seit tnehr als eiMn Dezennium von her Präsidentschaft ansgeschyltöttz dtzNwkka'isch^ Partei holt zu einen; gr»W Schlag ciusr sfe Mi- Hw stanhidatur ihretztthr-srs Brhan, her von Mißgeschick verfolgt wird, fallen, und wähst als ftaichi* da;en den erfolgreichen, politisch unverfthru'n Denw- Lraw» Milsorr. Wyp'chau, 29. Mai. iT'l, fer „Wiener Morgenssitung",) Pyi dar pgsitijchon Dehats; gab cö im pafe nnchen 9aWag M groha Judendspatttz. die, wft dp nwisfen hfeftr mit Mem antisemitischen Skandal endete. Znr Wrhandftmg stand dfe- Fiuge der Grenzen Poftns und besonders die ystgalizischö Frage, Unter anderen sprachen die Abgeordneten Pz'oftssor Glams biuski iRaiisnaMnokrat) und Pombßfi (Piastgruppe), dis die Resosutian der Mhrheitsparißien hinsichtlich her Bereinigung Hstgalizfeus mit Pafen m* IMgton« feoba; sie, her ersfere geschickt und d?p zweife in plnwpör und u»wepschqmfer Wotse, antissmi-; tisch? Ausfälle sich ertaubten. DmnbSfi sprach sogar yon einer «HMsch-tschechischrMainisch;Mdischtzn Mschw-xang" gegen die Polen und drphta den Inden, daß die Palen es;hn?n nie pergefftn würden, daß sie den Hafen in hem entschefheMn Mmente, wo sie per« suchenden. Wein pan -ihrem Grabe zu entfernen, und sich iyishsr aufzurichien. in den Rücken fallen. Diese Rehe, auf die die jüdischen Abgeordneten wiedsrholt mit Zwischenrufen reagierten, erzeugte im Hause eine gereizte Stimmungdie sich im weifereu VeAauft der Sitzung bis zum äußersten steigerte, Bau den jiidischen Abgeorduefen sprach Grüm bäum, Au ging zunächst in aller Ruhe in Sachlichkeit aus die Angefegenheii der Rechte dernationalen Ninderheiten ein und unterbMete einsn Nb^ ändarunz?verschlag zu der. diMezüglichen Nesylntion, dahingehend, daß den nationalsu Minderheiten in der ganzen polnischen Republik dw national«perfonale Autonomie garantiert werden möge. Auf die Berfenmdung des W* gsöchueten Dombsfi betreffs der „jndischen Der* s ch w ö r n n g" übergehend, erörterte der Redner die Tätihfeit ßwr jüdisch^; Dtzlesatian in Paris und die zwischen dieser und der dortigen polnischen Defegatipn geführte;; Borhanddsugen, hft sicherlich nicht als ,,Verschwörung^ bozeichyet werden können. Er kau; HWauf ans die Pogrome und hi-e diesbezüglichen Berichfe in her ausländischen Presse zu sprechen und DU GesMchqst d«y Nqtiqqs«. Bon Goavges Duhamel. Georges Duhqwel ist tziirsr der bedeukeiwsteu srnvzöslschen Hichfer dtzr Gtzgtzuwart. Er wurde kürzlich wir dom Prix Gyncourk ausgezeichnet. Jn^ArouaL 'April waM, paß. feir durch das Tal schritten. Bon. mm btzUMita der Kommandant Kreuze, Kakardan- Er sagt? einfach: - „Hoch /sin Friedhof.- Gehen Witz uns das einmal aw-- MWu. W schien nur stets; als brachtön ditz 'Sofe date,; hau Friedhöfen ein hartnäckiges, bHUNMhigenhtzs Jfeferesse entgegen. Biel weniger yerschiedan, vfel lytzuiger mit PlnnfeU gtzschmM als dfe dtzUtscheu FriM. htzfe^'sind Msere MMrfxfedhKft pan Map porzweifestm dtzN Msöxmigfeit, was Mr-MchtzN könnte btzi einem Ptzlft, das rnau indivihualift-tsch nennt. Gie scheinen gemacht, als wollt!'n sie den Gpaziergcingvr fcrnhakten. stich doch bvfeu sitz d?n hinten lfegeuden Truppen ein wahrrs Mgepziel, bas tragisch wirst«, wann man hfe Mit der Enischlysfenheit eines Mannes, der an das War feines höchsten Älücfes pocht, stürzt sich Wilson, ein RigMasall der Beredsamkeit, rin Blihzrrg an G'e-, schwindiMtt, ein Layastro;,; per Peg-kisfernng, auf die Gähferumffen. Er reift, spricht, driickt taufend? Hände, ist Postsfeibun. Priester und JournaM, beschwört hi? Ration, wtmrnt Wtt als Zeugen und entsteigt phönst'gstich der Urne mit mehr gks 6 Millionen Stinunen als Präsident der VeMnigfeN Gtaafen. Es ist uns hier um ftinan Wrdegang zu tun. Es würde zu sveit führen, feine reformatarischk Arbeit als Präsident, feine Kämpfe« feine Wandlungen im Kriege M Vborhanpt des mächtigsten neutralen Maafes und späterhin der lriegführenden Ration zu schildern. Halövh zeigt heu ewig Wandlungssähiaen und dennoch fest Ptzranferteu im Gtriebs der Pvlitst und der Mfe Händel. Berfelgen wir den Aufstieg bfeseö Lebens, so toerdsik wir gewahr, daß hier fein Uuß?rvrd?ntMtzrr fein Begnadeter und Genfegtztränstsc au; Werfe ist, Mer wir inilsferr anerfennW, daß das Glück einen hochbcgablcn, höchstempfindenden und Idealen zugoneigten M-ann eiliporgehobe.u hat- Höll man Wikfen für p?;; Mnil, beut das Wohl der ganz-st; Heft am Herzsn liegt, w pe.rfällt Ulan dem Zrvftrm einer zeitgemäßen Pftzchofe. Wilson ist Amerstai und dem MM dsr Velt wird «r fein Dnenk* Au anwr-ikanischer Juftrelfen apfeM. Dfe in ihn; den Grköfer sehen« werden bitter ««.ttänscht fein. Dis Wösuug ffegt in «NS ftlbst.. Doch am Poispiok feines tätiget! Sehens können, wir gewimmn« wag NUS per« kspen ging: Die Fretlde \i\\ h?v fegmuder, Arhoii nutz den Mut zum Glückstellte in Nbrßdß, daß diese Berichte von irgendwer göheünen ßß bi scheu Seite in Polen inspiriert wären. Diese feien lediglich auf das Interesse zurückzuführen? . jvelches man in der Welt für das jüdische Blut «rch dfe Tränen, die hfex fließen, für die Müschen, die unschuldig geschlagen. beraubt «nd ermoktzet werden,, bekimdet. Alles, was in Palen seit November porigen Jahres vorge, fMn ist, lasse sich nicht verheimlichen, such nicht das, was hier gtzsprachen wird. Und wenn dfe Juden in Gnglarch, Paris «ich NtzwsYork deswegen Härm schlagen, so seien nicht di? betroffenen Juden dfe Berschwürer und dfe Schuldigen, sondern hfe Arrangeure hfeser, Geschehnisse. W gebe gar ftimn unsichtbaren efektriichen Knopf, der hi? polnischen Inden mit den; Auslands verbirtdet und dieser fei auch für Marsh all, Peizntflun, Gokolow und die anderen einflußreichen Judeu nbsrflüssig. Für sie genüge ein gewöhnliches Zeitungstelegramm, wenn auch hon der polnischen Telegraphenagenttir, um zu begreifen, in was für einer Htzlle hie J;chen im Hofen fetzt leben... Dieses, für die gegenwärtige Lsge der Juden in Pofen so paffende Wort, das dem blnfenhen Herzen des jüdisch??; Wgegchnete;; im Moment seiner durch dfe pörschfedeuen Propokationen und UuferhxechmMn herporgerufenen Aufregtmg entsprang, entfesselte ans her Rechten einen ungcheurrn Gturm und eine F l u t v o n e r r? g t? n Z u r u f e n, dfe mehr als zehn Minuten anhfeltem In diesen Chor mischte sich tp?rfwüchig?rwtzise auch die Stimme des Präs;- henfett Trompezynski, der sich erhob und dem Mgeordneten Grünbaum zmjefr i „Nientqnd hält Sitz davon zurück, den Staub VM Ihren Schuhen abznschüttelu!^ Die Ruft der Gpzialisten: „Der Präsident ist parteiisch^ wurden Ühertönt. Daß itX Abänderungsvorschlag des Abseordnefen Grnnbaum dann rundweg a b g e l e h n t wurde, ist nur seHstperstäMich. Für die Ablehnung stimmten auch die Gozialisten. Aufntsr'tsauiki'it sah, mit welcher die Mannschaften die Rame» entzifferten und die Kreuze zählten. Per ffütninandant sagte also: »Gehen wir uns has einmal an " Und wir stiegen dfe Böschtrng hinauf, NM den Friedhof zu hesWigpn- Es marent feuchtes göld, mit fester Me, eme Gche,. dfe für hon Schritt der arhtziW-«n Wnher geschaffen war. Anständig se.malte Kreuze gaben die Gftlfen der Gytzbep an- ES gab da Franzofen, Deutsche, Nnsfeu, Usvikaner« Asiaten- Fast alle menschlichen Raffen hatfen zu diesem schweigsamen Totenkonzil ihre Vertreter entsandt, d Wir gingen von einem Grabe Zum andern. Eine friedkichr Harptmüs herrschte, wie von allem befreit. Sie sfetz hen Kriegslärtn nph die ewige Kanonade völlig vergessen. Per Koinmandnnt, der kaum spricht, sagte plötzlich: „Pie Gesöklschaft der Nationen! Da ist sie!" Es ist wahr- Wnn man Euch sieht, Friedhöfe der Schlachtfelder, so kann man glauben, daß Ihr die einzige, den Menschen Versprechens Brüderlichfeit batstellt- Gelbst wenn eine arglose Verwaltung diejenigen, hie unter friedlichen Etthfemen kämpften und starben^ durch Alleen absouderte, ft habt Ihr, schlichte Friedhöfe, doch die Tugend, sie Me in dem erhabenen Ernste W Dahtzä tuitsinander zt; versöhnen. Ist es wahr, daß sich nur in Euch' — o Ironie! — das Gelübde der Weltverstäubigung und des Weltfriedens verwirklicht? Ist eS wahr, daß die Gefellschaft der Mstonsn jenseits de? Kehens beginnt? Ich kann, ich will eA nicht glauben. Nufere Gattung licht HG Spiel, liebt das Hindernis. DieSchmferigfeit infeWssiert sie- Nnd pq ein geistiges Verstehen zwischen Mn MnschlichM Raffen M das schwierigste« als das gewagteste der Problenm erscheint liegt nicht gerade darin, ein Mhob^ues Motiv, mn zu versuchen, um zu kämpfen, um zn siegen? - Durch den feitchfeliMn Raum hindurch ftuversfereu, das ist nichts. In der Hmse der Mgsfer zu schiffenauf vier Gtückwr Holz nnd sechs Glleu Leinwand sich der Gonno enigegtztt in pio Lüste zu heheUs Wdemfe« beschwüren - das alles sind Kinderspiele. Wer mit feinem Nachbar in Frieden zu leben, sich nicht gelüsten lasfett nach dom Besitz des anderen, fee UeberzsugUMN jchsrtnanus zu achtete das ist wirklich schwierig, fesselnd. Das verdient hw Ansmefesamfeit gosKWer Männer, Das erfordert e>ne intcressaute Anstrengung, lange Br-' rechnungeu, Gen io? ' Vielleicht werden dfe VMr doran denken, wenn sie, auf heP Suche noch der Macht, dfe e§ noch zu unterwerfen gibt, nun noch die Wacht dar Finsternis finden werde». Dfeft fieit wird ftmnwn. tt;,zweifelhaft. O ihn grosnuiu.igsn tzränme, ihr venmgcnen -TräNMk, ihn, werdet in Erfüllung gohou! mm mm

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.