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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-29 · Heft 130 (29.5.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 130 (29.5.1919)
Date
1919-05-29
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Ne. 130 D5M, D0ttn<rsk<rg Svtener Dtorge«zettuug 29. Mar 1919 Seite'S Die Ausrufung der rheinischen Republik. Berlin, 28. MÄ. (Trl.«Kvmp.) Da« „Acht Ahr-AbendLIatt" MElÄet ous Frankstrrt a. M.: Aus vertcAALnswürdigster Quelle wird mitgekeLlt, -atz trotz wiederholter Ablcngnun^cn die Ausrufang der r k e L»rf che n Äepublik in Aachen nnd Wiesbaden für de« morgige« tzimmslfahrttag geplant ist. Petersburg vor dem Fall? Berlin. 28, <8tai. fSÄ-Som?.) ©ev „Abend« meldet «ms Kopetthagea: Dlach Meldungen des httfigmr efthMndischen PreMdueruus ist der EiseuduhukrrvLeuME Pt1# ft a «, das Hauptquartier der Bolschewiken, um LS. Mai «ach Kurzem Kampf von den esthtündischen Truppen erobert iuvrden, die zahlreiche Beute machten. Niu« und die Umgebung ist von de« Bslfchemikeu vollkommen ge« s L « b e r t. Man rechnet damit, -atz Petersburg im Laufe dieser Woche au» der Bolschemikengewalt befreit sein wird. PültlischeMundschau. Der „Tempe" für De«tfchSst«rreich. Drr J&töß'4 schreibt in einem VeibrrM: Äwtt Mm <lnt» schlM püß man Wen. iven« tm. daS MM Drutschöstttttich v»«l Rum tettaft wißt «Mut mch teschWui. daß dir M schükdW öw dir vuWÄMAr Swatrn Sufffttem Werden, die mrS ZUMuüm gedGrr vdtt ms Mm Kvstw dUtzrSßM htt . AÄd«»rs<M «,M«» die Miirrtrn Wst w8hnnd einer desiimmtzn HÄ die ÄvntrM der ösknMWe« Manzen Wanshmm. DuS neue Desterrsch s fände jetzt Vicht den ä Kredit und dir m* MrrurH hatte nufjt die nötige Autöriiät, um dir ei«tt jo ttregten SMattvn reifprrchenden Wülischrn Maßregeln darchzuMM. Man darf sich Mi dnreuf hgchränkn» daß «MDeslmrich mm em<M Laß ans den anderen^ tthattc» za iv-vLen, wie mall einem Steckend«« rin Alvwftn gchr; man muß es in die Laar vnfetzW. sich jE erhallen za können. Der mine Sicht ist in einer SsiMid». ans der n sich Md eivMnr Ktsftev nicht hMnszuhea lann. Ev kann sich nur durch Mrvrt t-chrr anirichten und besitzt keine Mpdrchittrr Mer Holz von m Wälder». Man muß ihm dem«, sich st Mszuriisten. daß er seine Ardut erpMmn kann nt Form der durch scme Wasierfiille MefeMn Mtvschen Energie, ut Fvrm vvn Drnnspdrt» wenn seine Gisrndahmn wieder hergestellt nnd den Rachba'tlmien anqeMoffen werden und durch Produkte der ^uMAnbrrstm, wenn chm die Rohstoffe vdn aMvaris Mgesichrt werden. Diese Hilst Mre nicht nur m eitzenen Rtitemft, ssvdern es wäre auch eine Tat der AMWMMd Mensch l,Mil, k orchindern, daß dieses Ikhrhnnserte ntte MUnrecke arrs Zentral« curop« verschwinde. Dre „Makchestev Guardia«" über Pole«. Urber Polen Wert sich der »Manchester Guardian" vorn 19. Mal m einem LertaktiKel unter anderem wie svlgi: Die Offensive gegen die Ukrainer, ebenso wie die Kampagne in Litauen scheint der Ml eines großen polnisch-imp eria list isch en Planes zu sein. Einige polnische Führer träumen und arbeiten für ein Polen mit fünfzig Millionen Einwohnern, von welchen vielleicht ein Drittel Polen und der Nest unterworfene V ö l st e r waren. Ein solches Polen würde Todfeinde im Innern haben und von allen Seiten von Tsdftindm umgeben sein, und würde nicht leben Können. PadrrewM ernennt diese Wahrheit, aber so manche der polnischen Politiker in Warschau scheinen nichts gelernt Zu haben. Sie trotzen ver Wedensobzwar es die Alliierten ganz m ihrer Macht haben, das Territorium Polens zu bestimMrr. Es würe vielleicht besser gewesen» wenn die Mierten den Polen Klipp und Klar gesagt Hütten, bah einzig ein Polen mit etLnvgraphisch tzerechtftrtigien Grerrzm gdttcht regieren Könne. Die demeEerte^r Pvgvome. Die Wune ^Polnische Pcchagentln*' nnldit Erschau r .Hon yuülich« psluischtzv Seite Weeden die MMnngnt» »vsnvch die Sötdaten btt A lut ft eHaller Pdüwme iw Ko w el «üb in anderen Städten beeanmltei vvvm. entschieden bestritte«. Äeneral Halle t «nb KLiegSmemsitt \U6nUt\i611 tülkUt den jüdischen Abgeordneten Bei» aus ahndet wewen." r m 8ebr»8 btt jüdischen Be- ^.luunatjwtat getromn würden. Jede TtastöLiirgee wird strengstens ge- P ü d t v t w i fi eine n'irstnke Darstesinnü des ^. Sdldatcu libttr eicht habe»! zur gleichen Mi dee polnischen Soldaten t r dem ertztMu gl siche» Jett mit der EMumg des d e M ans et, er m entsetzt b« ihm nntvMÜM HaMchen LMpens den zyntsticii cheschndnisien des GrNttalS die Pinöttr S chlcichtetti. aM lst la zu vrMen. daß es die peinlich embstnden, m dn Mtisiem Welt „Nittemchmi des edlen kKechtrtm vvinWrn besteht nnd^wie sie sich W «M Wanis attingste» Wldststandtt, die. stidtschen Ader wie das hentige Dementi zeigt, haben Lüge» nt Ken Mm,! :»»»«% 3 m m HenmuS s Bechalten zur Mchen M mit ListowSkt Über en Machlhaber Ntt. wsm d,e _«M" eMtltch wmm den Ort des icbttinfteu, anSMttt. Iwm Be,ne. Die Friedensfrage. ... ... hak, letten zu btrn der ganzen FrudenSSerüluna hniiibee. Man and ni?l,ach mit dem Abbruch der Wien, 28. Mai. Die demichen Gcgenvorschlüge, die Gras B r o ck d o r s f R ftitNu heute in VersatllrS^Üverreicht h krititäicste» Stadium der ganzen batte sich m Deutschland Msach ..... ^... «.' ^..... Behandlungen vertraut gemacht und »irch die Entmte hatte iür dietr», Fall nnlitsirische Ällaßnahum, ins Äuge gefaßt, in denen das t n t t d o in b a rd r m e n t B erUns und der andnr» große,\ Städte DeutschlnndS nicht den letzten Platz eimmhm. Die ntttk Nstte DrutschlaNdö schiebt de» letzten Schritt noch hinan- und e,öffnet deu Weg zu weiiere» Berhiiridlungen. Graf RanM streicht die 410 Pu »kl« d«S Cnt««üvettrageS einfach durch und ersetzt sie durch fünf Gegenvorschliigo» die im Msentliche» besagt» : l. T e r v t tv r ka l e B e r ä n d e r u n g < n vttrfen n u r u »t f G r u u d d «r B «f«a g » n g und zugunsten der betrosstneu Bebölkecung stüttsinden t .?. Deutschland lehnt die AbtretungObers ch l c s i e n s. O st p r e u ß e n S, W e st p r e n ß «n S twd ™ c 11t c_l & a » *11 I l K) |i 0 3. D a n % t ß wird Freihafen: i. Deutschland verlangt Rückgabe sei, ihre Berwattung als Mandatar des Böl ___ _ _..... seiner Kolonien oder ihre Bmvattung als Mandatar des BölkerbnndeS; . ö. R ä u m u n g , der besetzten Gebiete rn », erhN ltz y o n s e ch SM o n at en; 0. e i n n e u t r a l r r G e r t ch 1S h o f; 7. Deutschland zahlt i n S a e s a m t hundert M N.liard enGbldmark alSSchadenerfah. W handelt sich also den deutschen Unterhändlern um zwei Dinge i m die TichernnA des SftlbstbftftiMMnngsrechtftS «uv «t«tt die Bevs«t«ttg de» Lchabftns. Deutschland geht in der Äbcsistung weiter als die Entente, iuben, rs bst RrdWewns seiner HrrreSma^t um löO.OöO Manu dve» .«me Gleichbrrechtigmig wt .... ,nmdsatz für Jebe t«ü* Willensmetttuna der Bevölkerimg, msteken ist, lehnt aber nnt .. Jttfiliia von Gebieten ab, die stichhaltige Argument von Deutsch-» als reine Aumpivn darWeu es bst RrdWewns seiner H ä« te wrwte Aenderuntz dir frei« du dmch. MksMiNnni nS« EmWedeuheir die nicht durch b»S mindeste land gefordert wird und ,..., .... r_ _c würde. . so die Abtretung ObttschWeus. Ost- und Westpreußens. Bezüglich Danzigs versteht es sich, die Stadt als Freihafen annittkeNMt . Md die Weichsel zu neutralisieren. Auch eine GlerchderechtigMig PolkNZ ,n btt Benutzung des Danzimr Hakens wird zugestanden. Bezüglich der^Kolynien macht DeMlMd dm MMlaa. daß, Ws ein Völkerbund Wsawmenwuunt, Deutschländ als sein Mandatar mit der Verwaltung seiner bisher,gm Kd!sn,en betraut würde. Ab gelehnt m Veklmmhu nach irgeuWMen GtrakbesttMumuZen angeblich mn Kriege SchuldiW» voll anerkannt ttirtz m wird die Wicht btt Gchatzeusgntmachuns \w Belgien und IlwS* frankreich und M Entschädigung wird die ungeheiire Summe von M MiMardöN angeddtelt. " " ut* SU MiÄrardeu Zu drZahten sind, w Ihr " " ' IS >on denen bis zum Jahre 1926 *uu*jvu «H v^ut,u:ii f.iiH. «vuhrend die weiteren 80 Mllllarden vdm Jahre Iv27 au in entsprechenden Raten abgeiührt werben. Di« Besatzung der von den Siegern derzeit beWen Gebiete »tzäre siamlweise unterhalb sechs Monate rtach Wedeusschluß zurüöPMhen. . -' VsMWn, die, wie MN Mt, aus die Pnuste zurMgreistn» spricht der Hins zur tzMnanvigen Avkeiir von den Grundsätzen, die man bisher bei der Meute als „$ a i s«t U m n §;\ als »preuRcher Militammm* verflucht und doch für sich alzeptstrt hat. Deutschland wist die schwtzeftsn Dpsev an Gelb und Gut bringen» um endlich, wieder Dem schönst» nud zur Ärdeir zuckMren zu könne«. Avn. der Mnyhme smer Vorschläge in Versailles hangt setzt nicht allein die DtkNNft Deutschlands, sondern das Schicksal der Menschheit ab» '-*» NW den letzte» Nächrichtru W Baris Wut es nicht, als ob die Entente den Mbruch der VethnMunM erwärke. Es wird sich hvGntlich bald erweise», öb diese ^im unüchmen Komplex der m Paris zu lösenden Fragen wichtigste ANgelegenhelt zu mm besrndmendm Atzschlutz föttttttm wird. Im attgemstmn wäre es ein Irrtum, zu alaudN. m die FrWN. welche die tAWu Gtaust» Emöpas^ betrtzM. m\ den ÄllüeMt bereits gelSst seien. Fm türkischen tzcvdkem ist bisher kftivft endylllttgir Etttschftiduntz rM ssen Ach « Wut Min leine bewMre Einltzkeit zu hrrrschsn. W ilsbn fest gew'rdO Laben, daß Ks nstünrinbvtzl unvr MKsMblke res Völker du »des gMt werde, ssch wm Mh eine WdMZttztzckM in Betrachtmi>m\ Smyrna ist vv» de» GrMen besetzt wördeu. Ku,msch<i» haben die Iran euer Truppen^KleinasN» oj5 lande t M m bedmendetz Gebiet an der MA veM M sind dies GchsttSMe,^ aus welche die Griechen twmm erheben und «s handelt sich hier um Msprstche, me vvn der chrenz in dm metstenZäM dereM Merkannt wuede». Es Ad ein m italirnischrMMischtt KsUM rnMndrn, der wtederum \mn ....» darrt. Auch dis Ade i a f r a g e ist »sch nicht hk 1 8rt. Fa. es wird sogar von h estig en Ks n- . l i k t en z,« i s ch e uW il s o n ««d Orlando geweidet, welcher btttzUKM MtzMiidMZ Macht hat, düß MUMS MeFtti- J t a n e» d> 1 p l v »,i j s ch v -r r- )ier soll ee jedöch auf Wilsons starken \ sem md die Angelegenheit wnrde^tt» t es sich mt der Mage der gewesene» eint in der Frage der stade werdet,» aber dur treten wseden WidrLstzrnch ges IM. Ganz^ihnl vnarchie. ffwitmm Brrifttttmtz bat Kftjvgstnsten NnstiunniaM z» herrschen. Es wird von einem a m e r i k a n i» s ch s n B v x s ch l v g dmchwt,. welcher D e n t s ch 8 st r rdich bö% Ungarn den TschechbElowastu btstz M» M JutzSWwien gar «iicE.ötttdUp möchte. K r ankrtztch limgegen möchte, dast die G esamts ch ntd &«r Mtfh v o ft öefttetet ch ii n b UNtz ü rn, zur anderen Hölste von Tlchrr'iicii und Ingoilawici! gctragttt werde. Die NrchngW dieser diachru-iit.vvrausgksetzt, versteht man nicht recht, wie sich Kiitr ' “ ‘ •*'“ MW I)U..... . welche brtf&iflö BMaMnsen in.Aussicht Mt» jadvch die Mievt. kann durchaus nicht .derart ^miteinander vermüpit» itwatz brr« & m der _.»v .r.. -»., .... .. Feiten M gestutztcö Dcutschöstttreich, für desici, JorthsstaM ^crst Mtz ve» dmmmgen tzkschaffen werden.ttlüsucu, d,e HttUVM der KcMSr schulden auf sich tlehmen fest, k a w IN e, n p Vs j t m tz s Ergebnes m erwarrm mb me Entente wird hier, wm sie tv.mich rühme und gesicherte Bit, htfltMr schMn ,«L na« vrillt» neuen Gcsichtbpunkten vvrgchru Muffe». Rach Aachrichtm aus Versailles lun bcr Vierermt len Vertrau über den I Schutz „andersAläubiger" Minoritäten in Polen, N rr m 8 n i e ri. B ö h in e n und I u g ß‘ slawien sertiggestellt. Der Vertrag soll sich besonders auf bst I u d e ii t n P o l e n bezichen, und es soll den Polen aufl erlegt werden, keine Wahlen an Samstagen veranstalten, um die politischen Rechte der Juden nicht zu veo mindern. Die Rachricht liest sich in dieser Form wie ein schlechter Scher» und es ist nicht m glüvlmi, daß die Entente angesWZ der emsetzenerrcgeuden Nachrichten, die täglich aus Polen herüberbring m. keine andere« Sicherungen für dir mehreren MMonen Jude« in Polen im Ange hat als die Verhinderung der Wahlen an von oben, der in Ä-gromen und Anarchie seinen Ansbruck find cd nicht in den Arm füllt, so lange sind die Juden in Polen schrei los. Hinter den Pole» steht m erster uLeche Frankreich als Pro-i tektor, aber daS große Palm, das Frankreich wünscht, wird kein geordneter Staat sein imd droht an seiner Judeufrage zugrunde zu gehen, so lange dort nicht völlig neue Verhältgeschaffen werden. Die Friedensbestimmungen für Deutsch österreich. S a r n L. G e r NL a i tt-en-Lahe, 28. Mai' (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die Clemenceausche Note^ wonach der erste Teil des Friedensvertrnges Freitag mittags der deutschösterreichlschen Delegation überrsicht werden soll, kam gerade im letzten Angenblick. Doktor Renner batte bereits alte Vorbereitungen ^«r Abreise des größten Teiles einer Abordnung getroffen. Am Frisdensvertrag wird Deutschöfterreich untersagt, seine Unabhangiateit ohne Genehmigung deS Völkerbundes aufzugeben. Die Einwohnerzahl der Republik wird mit sieben Millionen beschränkt, die Armee soll 20,000 Mann betragen. Deutschösterreich muß schonjetzt feine Zustimmung zu der zwischsn Italien und den Jug ostawen abzuschließenden Konvention geben. Eine Woche Zeit für die Deutschöfterreicher zur Prüfung des Vertrages. Versailles, 28. Mai. (Korr.-Bur.) Die Pariser Ausgübß des .,N e w P o r k H e t a I b* meldet über beit PrLNmittarfriede tiL vertrag mit O.efterreich, mm glaube, daß Oesterreich eine Klausel werde amtehmen müssen, m welcher die zuküustia en Grenzen Zwischen Italien nndSüdslüwien iw voraus anerkannt werben. DieÖeftemicher würden eine Woche Zeit zur Prüfung des Vertrages erhalten. Einwendungen würden sie genau so wie die Deutschen schriftlich Vorbringen müssen. «I o u r tt a I" erführt noch, datz die Klausel betreffend die GeseNschast der Nationen denselbm Wortlaut habe wie im Vertrag mit Deutschland. Die österreichische Hand elsmarine werde votlstündiig verschwinden, da Oesterreich keinen Hafen mehr habe. Dem -Petit Pürisim" zufolge wußte die Lösung der wirtschaftlichen und sinüMellen Klauseln verschoben werden, weil die n e u e n Staaten, welche sich auf dem Gebiete des alten Oestetteich gehildtzr haben, sich weigern, die im Laufe der letzten fünf I ah re von Oesterceich-Ungarn eto* gegangenen Schuldetr teilweise zu übernehmen. Mn Memvvaudum dsv NMvnntftuaLen über die Kktcgsschrttden. AemfchüstrMeich uns rtnsnen sotten zahlen i GLinttGremai^ 28. Mai. (Kow-Vur.) Im ^Jöurttü! des Dsdattz" wird ein Wemoran dum veröffeMcht» dss Minister Tr umdir im Namm Polens^ Nuwäniens, dtzr S.-H.°S.°Staatenund der Tschecho-Slöwsstei der OswinisstM für die Schgdeusgutwachuug unterbreitet hat und in dem der Standpunkt der Gukzessivns st aalen Oestekretch»Ung ü r n s gtztzenübtzk der A u s i e i l u n g der österreichischen und untzMschen Schulden dargelegt wird. Bas MemsrandM ist ganz einseitig a u s d e n V s r t e i k der neu Mbildereu Nativ nalstauten zützeschniitm, vhne sie finanzielle Lebem» Möglichkeit Deutsch Österreichs und Ungarns auch mt zu bedenken. Sümtliche Kriegsschulben sollen aus dich beiden Ataate». die bisher nicht an den VerhüMMM beteilig waren, über mälzt werden. Es ist natürlich dm Minister Trunwie tdmsv wie allen m%m\\ leitenden Männern verNütivMlö stmten vsllstsindig klar, daß biss p r a L i r s ch u ü»! d u r ch s ü 1) rd»c ivsire und nichttz anderes bedeuten würde, als datz DcutschöstMSich M UttMtt gezwungen werden sollen» den B a n k e r o t t a l l e t K r i e g 8 ü n le ib tzn zu erMrett, Gie find sich nur offenbar nicht darüber im Itait, welche W i rkungeu des ans das ganze Kreditsvstem» auf alle Kreditinstitute, Ber» sich erun tz tzgeseN schaften, Gvarkässen und aus die ganze P r v d u k t i v n sideu mmde. Dich Wirktttig könnte Nicht ff u de )tGre u Detttschösterreieliö ä a 11 m a ch c u.

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